Osnabrück Paracelsus-Chefärzte raten Krebspatienten zu onkologischer Rehabilitation

Paracelsus-Chefärzte raten Krebspatienten zu onkologischer Rehabilitation

-

[the_ad_group id="106177"]
[the_ad_group id="107069"]

Die onkologische Rehabilitation zur Nachbehandlung von Krebserkrankungen wird in Deutschland immer noch viel zu wenig genutzt. Darauf weisen die Chefärzte der vier onkologischen Kliniken von Paracelsus anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar hin.

Krebs kann jeden treffen – alleine im Jahr 2016 erkrankten fast 500.000 Deutsche neu an Krebs. Darauf will der Weltkrebstag am 4. Februar aufmerksam machen. Rund 1,7 Millionen Betroffene in Deutschland leben mit einer Krebserkrankung, die in den letzten fünf Jahren diagnostiziert wurde. Jährlich kommen etwa 230.000 Frauen und 260.000 Männer hinzu. Auch wenn die Chancen geheilt zu werden in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen sind, belegen Krebserkrankungen immer noch bundesweit den zweiten Platz bei den Todesursachen. Und für alle, die überleben, ist die Erkrankung ein tiefgreifendes Ereignis mit starken physischen und psychischen Belastungen, die auch Angehörige und Familien betreffen.

Gemeinsamer Appell

[the_ad_group id="110538"]

Eine Rehabilitation kann hier ausgezeichnet helfen. Darauf weisen die Chefärzte der vier Paracelsus-Kliniken in Bad Elster, Bad Gandersheim, Bad Suderode und Scheidegg hin. Schon nach der ersten Behandlungsphase, in der häufig stark belastende Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapie anstehen, kann eine sogenannte Anschlussrehabilitation (AHB) die Situation von Betroffenen und Angehörigen erheblich verbessern. Eine Rehabilitation steht jedem zu, der wegen einer Krebserkrankung oder Malignen Systemerkrankung stationär beziehungsweise ambulant behandelt wurde, ganz gleich ob Arbeitnehmer oder Rentner.

Abschlussrehebillation zur Stabilisierung

Eine AHB kann Nebenwirkungen von Krebstherapien oder bestehende Funktionsstörungen erheblich reduzieren, die physische sowie die psychische Stabilisierung des Patienten unterstützen. Die Chefärztinnen der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten Bad Elster, Dr. Sabine Schnohr und Dr. Constanze Junghans legen großen Wert auf die Behandlung im mehrere Fachgebiete umfassendem Team. Sie wollen gewährleisten, dass ihre Patienten hochqualifiziert behandelt und krankheitsspezifisch informiert werden. Die soziale, familiäre und berufliche Wiedereingliederung sei wichtig. Schon der Sozialdienst im Krankenhaus weise in der Regel auf die Möglichkeit zur Rehabilitation hin und leite eine Reha ein. Umso unverständlicher sei es, dass nach den letzten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung jährlich nur rund 80.000 Betroffene die Möglichkeiten einer medizinischen Rehabilitation nutzten.

In drei Wochen zurück zu mehr Lebensqualität

„Ziel der onkologischen Rehabilitation ist es, den negativen Auswirkungen der Krebserkrankung entgegenzuwirken“, so Chefärztin Dr. med. Eva-Maria Kalusche-Bontemps von der Paracelsus-Klinik am See in Bad Gandersheim. „Der Aufenthalt dauert im Regelfall drei Wochen und wir wollen die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und ihnen wieder die Teilhabe am Leben in der gewohnten Umgebung, in der eigenen Familie und in der Gesellschaft ermöglichen. In vielen Fällen schaffen wir es sogar, Menschen wieder zurück in Arbeit und Beruf zu bringen.” Die Rehabilitation nach einer Krebserkrankung ist dabei eine besondere Herausforderung, die nur von hochspezialisierten Kliniken geleistet werden kann. Denn je nach Beschwerdebild und Komplexität der Erkrankung brauchen Patienten eine besondere Kompetenz bei der Betreuung. Den Kliniken ist es wichtig individuell auf die Patienten einzugehen. Angebote für junge Erwachsene sind ebenso möglich wie für Senioren. Auch Angehörige von Rehabilitanden werden in den Kliniken häufig als Begleitperson aufgenommen und mitbetreut.

Vielfältiges Behandlungsangebot

Je nach Ausrichtung der Klinik sind auch Spezialisierungen möglich. So ist die Paracelsus-Klinik Scheidegg eine der größten Nachsorgekliniken ihrer Art in Deutschland für Brustkrebspatienten und hat hier eine große Expertise aufgebaut. Darüber hinaus hat das Haus Im Rahmen einer Kooperation mit der Fachklinik Prinz-Regent-Luitpold in Scheidegg das gemeinsame Therapiekonzept „Mama hat Krebs“ ins Leben gerufen. Es richtet sich an krebserkrankte Mütter und deren ebenfalls körperlich oder psychisch erkrankte Kinder.

[the_ad_group id="110533"]

[the_ad_placement id="basic-banner-unten"]
PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

aktuell in Osnabrück

Datenträger sicher entsorgen – AWIGO-Aktionstag in Georgsmarienhütte

Am 24. April können Privatpersonen aus dem Landkreis am Recyclinghof in Georgsmarienhütte sensible Daten sicher entsorgen. / Foto: A.W....

NABU-Aufruf: Wer hört den ersten Kuckuck? Art unter enormen Druck

Der Kuckuck. / Foto: NABU / Volker Schlär Der Kuckuck gehört zu den bekanntesten und populärsten Vögeln in Deutschland, doch...

Italiener haben mehr Vertrauen in Deutschland

Foto: Sizilien (Italien), über dts Rom (dts) - Die meisten Italiener haben mehr Vertrauen in Deutschland als in ihr...

EU will „führender Impfstoffhersteller“ werden

Foto: Biontech in Mainz, über dts Brüssel (dts) - EU-Ratspräsident Charles Michel erwartet, dass der Impfstoffmangel in der EU...

 

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Hasepost Zeitung für Osnabrück

Kostenfrei
Ansehen