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innovate!2015 Osnabrück – diese Startups sind nominiert

innovate! Osnabrück
innovate!2015 Osnabrück – diese Startups sind nominiert

Die Verleihung der innovate! Awards am 25.11.2015 im Theater Osnabrück rückt näher. HASEPOST ist in diesem Jahr erstmals Medienpartner – heute stellen wir die Nominierten in den zwei Kategorien “Concept” und “Interaction” vor.

„Concept“ – hier sind Ideen gefragt

Die Kategorie „Concept“ ist für Ideen in der Entwicklungsphase. Vor allem studentische Teams aus den fünf Partneruniversitäten aber auch viele andere junge Gründer aus ganz Deutschland überzeugten mit sehr innovativen Bewerbungen.

David Sossna von der Universität Osnabrück ist mit dem Projekt pAPPyrOS nominiert.
David Sossna ist seit dem 1. Januar 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück und betreut dort das DBU-Förderprojekt pAPPyrOS – Entwicklung eines IT-gestützten Konzeptes zur papierlosen Durchführung von Tagungen und Veranstaltungen. Das Konzept wurde erstmals auf der 12. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik im März 2015 flächendeckend umgesetzt.

David Sossna von der Universität Osnabrück
David Sossna von der Universität Osnabrück mit dem Projekt „pAPPyrOS“

Das „zahlz“ Team gibt eine Antwort auf die Frage: „Wie werden wir in Zukunft bezahlen?“
Das junge Team rund um die beiden Gründer Frederick Beckmann und Sebastian Herkenhoff hat ein neuartiges Gerät entwickelt, dass als Vermittler zwischen Smartphones und Kassensystemen dient. Die „zahlz.box“ integriert sich nahtlos in die vorhandene Infrastruktur und verknüpft sie mit vielfältigen Mehrwerten wie einem digitalen Kaufbeleg, elektronischen Coupons und einer intelligenten Kategorisierung der Ausgaben per App. zahlz ist dabei als eine offene Plattform konzipiert, die mehr digitalen Wettbewerb und Innovation im stationären Handel freisetzen soll. Dank der Verwendung eines flexiblen Rechnersystems und neuester Funkstandards eignet sich ihre Lösung auch für die Interaktion mit Automatensystemen. Egal ob an der Zapfsäule, im Parkhaus oder am Kaffeeautomaten im Büro – genau dort wo bislang noch lästiges Münzgeld und verschmierte Bildschirme zum Einsatz kommen kann das zahlz System seine Vorteile ausspielen. Mit seiner Technologie ebnet zahlz den Weg für eine Revolution des Zahlungsverkehrs, die unseren Alltag nachhaltig verändern wird.

zahlz"-Team mit der „zahlz.box“
Frederick Beckmann und Sebastian Herkenhoff und das „zahlz“-Team mit der „zahlz.box“

Ebenfalls eine Concept-Nominierung präsentieren Camila Campos Contreras, Sarah Langlotz und Lydia Lütgering.
Alle drei sind Master-Studentinnen im Fach Gestaltung an der HAWK Hildesheim mit Bachelor-Abschlüssen in Grafik- und Mediendesign. Das Projekt „Start Up! Die Orientierungs-App für Flüchtlinge“ ist im Bereich Interaction Design bei Prof. Stefan Wölwer entstanden und soll jetzt und auch in Zukunft dazu beitragen, Flüchtlingen ein fundiertes Basiswissen, Orientierung und einen Job zu vermitteln und ihnen damit sowohl die Ankunft als auch die Integration in Deutschland zu erleichtern und eine Tagesstruktur aufbauen zu können. Gleichzeitig entlastet die Idee Helfer und Behörden und schafft somit Kapazitäten für andere Aufgaben.

Camila Campos Contreras, Sarah Langlotz und Lydia Lütgering
Camila Campos Contreras, Sarah Langlotz und Lydia Lütgering: „Start Up! Die Orientierungs-App für Flüchtlinge“

„Interaction“ – die Kategorie der marktreifen Lösungen

Die Kategorie „Interaction“ ist bereits marktreifen Lösungen vorbehalten. „Unternehmen und Startups sorgten in diesem Jahr für einen neuen Einreichungsrekord!“, vermeldet innovate! Initiator und Geschäftsführer der Netrocks GmbH Wolf Goertz. Auch hier wurden drei herausragende Lösungen nominiert.

Das Start-up pixolus ist spezialisiert auf die Erfassung und Digitalisierung von Bildinhalten und Daten über Smartphone- und Tablet-Kameras. Die Experten für Bilderkennung, Machine Learning und Data Mining entwickeln Erfassungslösungen für spezifische Anwendungsfälle (z.B. IBAN, Artikelnummern, Plaketten, Symbole). Als erste marktreife Branchenlösung haben die Bildverarbeiter mit pixometer die Zählerstandserfassung per Smartphone-Kamera entwickelt.

Start-up pixolus
Das Start-up pixolus ist spezialisiert auf die Erfassung und Digitalisierung von Bildinhalten und Daten

Die Tetra GmbH verknüpft mit ihrer Wassertest App „Tetra Aquartics“ auf innovative Weise die digitale mit der realen Welt und bietet Aquarienbesitzern jede Menge hilfreiche Funktionen. Der Aquaristik wird damit ein moderner und vor allem jüngerer Anstrich gegeben und technikaffine Zielgruppen aktiv angesprochen. Mit Hilfe des digitalen Wassertests lassen sich ganz einfach via Smartphone die wichtigsten Wasserparameter in Aquarium und Gartenteich bestimmen. Die professionelle Interpretation der Testergebnisse, hilfreiches Hintergrundwissen und InApp-Produktempfehlungen ergänzen die grafisch dargestellten Testergebnisse und unterstützen die Aquarienbesitzer bei der bestmöglichen Pflege ihres Biotops. Zudem können die Nutzer ihre persönliche Testergebnis-Historie erstellen und damit die Wasserwerte ihres Aquariums stets im Blick behalten.

Die „Forestage“ Software Suite von SchlarmannFilm aus Osnabrück ermöglicht es 3D Modelle unterschiedlichster Formate mit nur einem Klick und innerhalb von Sekunden mittels einer Virtual Reality Brille begehbar und erlebbar zu machen. Neben der Forestage Desktop Anwendung, die 3D Daten beispielsweise mit einer Oculus Rift visualisiert, bietet die Forestage App auch auf mobilen VR Headsets (z.B. Samsung Gear VR) ein eindrucksvolles Erlebnis.

SchlarmannFilm Osnabrück
Die Gründer von SchlarmannFilm sind mit dem Projekt „Forestage“ nominiert

 

Die Teilnahme an der innovate! ist kostenfrei, das Kontingent allerdings begrenzt, weshalb eine Anmeldung über die Webseite erforderlich ist. Auch alle weiteren Informationen rund um die Veranstaltung finden sich unter www.innovate-os.de und auf der eigenen Facebook-Präsenz.

Die innovate! ist ein gemeinschaftliches Projekt des iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück e.V. und den Agenturen Netrocks, Medienweite und AP Design und findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Osnabrück statt.

innovate! Awards 2015

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ZARA – nicht einmal gut genug für unseren Papierkorb?

Hasepost OutTakes Zara
ZARA – nicht einmal gut genug für unseren Papierkorb?

8. November 2015

Auch in dieser Woche holen wir ein Thema aus dem Papierkorb, das unsere Redaktion bewegt hat.
Heute: Die spanische Modekette ZARA, ihre Filiale an der Großen Straße und eine PR-Abteilung, die nur schriftlich und auf Englisch formulierte Anfragen beantwortet.

Es ist dem Chef des indischen Pâtissiers (Feinbäcker) Shinas Abdul Hameed Shahida, dem Osnabrücker Spitzenkoch Thomas Bühner zu verdanken, dass die Geschichte seines Mitarbeiters über die NOZ (Abruf ggf. kostenpflichtig) den Weg an die Osnabrücker Öffentlichkeit gefunden hat. Lesenswert auch der Kommentar dazu bei der NOZ, die nun auch von einer zwischenzeitlich erfolgten Entschuldigung berichtet.
Dem Mann war Unrecht getan worden. Er wurde nicht nur fälschlich des Ladendiebstahls bei dem Textil-Höker verdächtigt, man hielt ihn auch gegen seinen Willen fest, kopierte seinen Ausweis (schon das alleine ist illegal), und versah ihn auch noch mit einem einjährigen Hausverbot; wohlgemerkt: Nachdem sich der Verdacht des Ladendiebstahls als ungerechtfertigt herausstellte.

Hasepost OutTakes ZaraRassismus hin – Rassismus her; der Vorwurf gegen ZARA stand schnell im Raum. Aber auch ohne Rassismus: So geht man nicht mit seinen Mitmenschen und Kunden um.

Interessant wie die PR-Abteilung des Konzerns auf unsere Nachfragen reagierte. Dabei sollte man doch eigentlich auf solche Fälle vorbereitet sein? Der Mutterkonzern Inditex wurde schließlich schon mit Zwangsarbeit in Brasilien in Verbindung gebracht und verkaufte zeitweise an Judensterne erinnernde Symbole und Hakenkreuze als Mode.
Wie bei den Kollegen der Lokalzeitung nachzulesen war, wollte auf deren Nachfrage eine Unternehmenssprecherin, die den Vorwurf als „absurd“ bezeichnete, nicht namentlich genannt werden.

Auch unsere Redaktion bemühte sich um ein Statement aus dem Inditex-Konzern, wurde jedoch über die deutsche Rufnummer nicht weitervermittelt und in der galizischen Firmenzentrale barsch abgewimmelt. Dort wollte man nur schriftliche und auch nur in englischer Sprache verfasste Anfragen beantworten. Trotz unserer am Donnerstagmorgen (schriftlich und auf Englisch) übermittelten Bitte, doch wenigstens innerhalb von sechs Stunden zu antworten, erreichte uns eine erste Antwort erst nach Redaktionsschluss. Am Donnerstagabend waren Nachfragen so nicht mehr möglich. Immerhin war da schon klar, dass man sich bei dem indischstämmigen Feinbäcker entschuldigt hatte. Auch teilte man uns mit, dass die Zentrale einen Bericht aus der Provinz angefordert habe, und das Inditex „in keiner Weise jegliche Art von Diskriminierung“ toleriere. 

Erst am Freitagmorgen erfolgten dann die eigentlich spannenden Antworten zu unseren Nachfragen: 

  • Das Hausverbot ist nach Prüfung des Sachverhalts durch ZARA zurückgenommen worden
  • Jegliche in einem persönlichen Bezug zu Herrn Shahida stehenden Dokumente wurden vernichtet
  • Nach Kenntnisstand von ZARA liegen weder gegen das Unternehmen noch gegen die vor Ort tätige Sicherheitsfirma Anzeigen vor
  • Ein Auslösen des Warensicherungssystems lässt sich nicht durch eine Fernbedienung oder ähnliches steuern

Na also, geht doch – aber ein schaler Beigeschmack bleibt. Was meinen unsere Leser?

PS: Die Entschuldigung an Shinas Abdul Hameed Shahida soll übrigens per E-Mail(!) erfolgt sein…

 

Unsere Rubrik OutTakes erscheint regelmäßig jeden Sonntagabend, hier sind die bisherigen Beiträge im Archiv zu finden.

 

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Feuerwerk über dem Osnabrücker Piesberg

Feuerwerk Osnabrück Piesberg Toschpyro
Feuerwerk über dem Osnabrücker Piesberg

Trotz gelegentlicher Regenschauer am Samstag (07.11.2015), konnte die Vorführung der Pyrotechnik-Produkte von Toschpyro bei sommerlich anmutenden Temperaturen stattfinden. Der Osnabrücker Unternehmer Thomas Schulte, präsentierte mit Ausblick auf Silvester in knapp zwei Stunden die Produkte, die es in diesem Jahr bei ihm zu kaufen gibt.

Unterschiedliche Effekte verschiedener Hersteller und aller Preisklassen wurden gezeigt. Feuerwerksraketen und bodennahe Effekte, die in diversen Formen und Farben bunt aufleuchten oder knallen und Pfeifgeräusche machen oder gar beides, wurden in Form von Einzeleffekten und Feuerwerksbatterien vorgestellt. Als seinen „ganzen Stolz“, zeigte er einen Auszug aus seinen Eigenkreationen. Gern hätte er wohl alle vorgestellt, doch leider war ein Teil der Pyroprodukte nicht rechtzeitig eingetroffen.

Toschpyro begeisterte mit Eigenkreationen

Nach der Demonstration der ursprünglich 90 Positionen umfassenden Varianten, folgte nach kurzer Pause zum Sicherheitscheck ein finales Feuerwerk. Die mehreren tauschen Besucher konnten sich so noch an den Imbisswagen stärken, bevor die finale Vorführung sie mit Licht- und Akustikzauber begeisterte.

Zwar konnte man viele Teile der Show auch außerhalb des Geländes sehen und hören, wer ganz am Geschehen sein wollte musste jedoch fünf Euro Eintritt bezahlen. Stark gestiegene Sicherheitsanforderungen nannte Schulte als Begründung dafür. Immerhin, gab es aber auch über 500 kostenlose Parkplätze.

Anreise aus der Stadt mit historischem Zug möglich

Alternativ war sogar die Anreise per Zug möglich. Für weitere fünf Euro, brachten die Osnabrücker Dampflokfreunde die Besucher in einer historischen Bahn mit Diesellok und nostalgischen Wagen vom Haupt- sowie Hasetorbahnhof (Osnabrück Altstadt) zum Zechenbahnhof am Piesberg.

 

Feuerwerk Osnabrück Piesberg Toschpyro

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Im Landkreis Osnabrück *blitzt* es (KW 46/2015)

Symbolfoto Blitzer Radar Polizei
Im Landkreis Osnabrück *blitzt* es (KW 46/2015)

Folgende “Blitzer” sind vom Landkreis für die Kalenderwoche 46 (09.11. – 15.11.2015) geplant:

Montag 09.11. Hasbergen
Dienstag 10.11. Quakenbrück
Mittwoch 11.11. Glandorf
Donnerstag 12.11. Bissendorf
Freitag 13.11. Belm
Samstag 14.11. Belm
Sonntag 15.11. Glandorf

Der Landkreis weist darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten mit “Fotos” gerechnet werden muss.

Symbolfoto Blitzer Radar Polizei
Diese Amtspersonen haben es auf Ihr Geld abgesehen. Ein weiterer Grund sich an die Verkehrsregeln zu halten!
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Mösers Meinung – zum Thema „Veränderung“

Mösers Meinung Hasepost Osnabrück
Mösers Meinung – zum Thema „Veränderung“

Guten Abend,

ich hoffe, alles ist gut!
Das Land ändert sich. So vermuten jedenfalls meine Kollegen von der schreibenden Zunft. In allen Postillen ist von gewaltigen Umwälzungen und Zeitenwenden zu lesen, mehr oder weniger plausible Szenarien unserer Zukunft werden entworfen, mehr oder weniger kompetente Experten für dieses und jenes werden zu Rate gezogen und dürfen zu Wort kommen. Es scheint eine unumstößliche Tatsache zu sein, das sich das Land ändert. Ich frage mich nur: warum eigentlich? Es ging uns in Deutschland noch nie so gut wie heute. Wohlstand, vielfältige politische, kulturelle und soziale Gestaltungsmöglichkeiten, innenpolitischer Frieden, ein hohes Ansehen bei allen Nationen rund um den Erdball, geringe Arbeitslosigkeit, gute Gesundheitsstandards und ärztliche Versorgung – das sind nur ein paar positive Schlagworte, die Deutschland im Jahre 15 nach der Jahrtausendwende kennzeichnen. Und jetzt ändert sich also das Land. Daran ist offensichtlich nicht zu rütteln, wie eine übernatürliche Naturgewalt rollt die Veränderung auf uns zu. Und wir haben drauf zu warten, bis sie denn endlich da ist, die Veränderung, wie auch immer sie aussehen mag.

Mösers Meinung Hasepost Osnabrück

Veränderungen einer Nation sind keine Naturgesetze, sie werden von Menschenhand gemacht. Unser Grundgesetz ist von verantwortungsbewußten und dem demokratischen Gedanken verpflichteten Menschen entworfen und eingeführt worden. Sie wollten nach den unsäglichen Jahren der Nazi-Barbarei dem Land ein neues und stabiles Fundament geben, sie wollten es zum Guten verändern. In den 90er Jahren hat sich Deutschland durch die Wiedervereinigung neu erfinden, neu definieren müssen. Auch damals gab es viele Veränderungen, nicht immer zum Guten. Aber die Deutschen haben diese Herausforderungen gemeistert, weil sie wußten, daß es notwendig war, weil sie wußten, daß das Land sich ändern mußte. Und jetzt sollen wir uns also wieder ändern. Mir ist diesmal die Notwendigkeit nicht klar, ich verstehe sie ganz einfach nicht. Vielleicht ist das die größte Fehlleistung, das größte Versagen der herrschenden politischen Klasse, daß sie von notwendigen Veränderungen redet, ohne gleichzeitig zu begründen, warum jetzt, warum ausgerechnet bei uns in Deutschland, in einer der derzeit erfolgreichsten Nationen der Welt Veränderung kommen muß. Und vor allem kann uns die Politik nicht erklären, wie diese Veränderung denn bitteschön aussehen soll. Ratlosigkeit und Schweigen allerorten und ausgerechnet von allerhöchster Stelle. Sieht so Veränderung aus? Dann möchte ich lieber darauf verzichten.

Das Land ändert sich. Ich gehe am Heger Tor entlang und schaue auf die Inschrift über dem Torbogen. Man widmete dieses Baudenkmal seinerzeit den Osnabrückern, die im Kampf gegen Napoleon ihr Leben gelassen hatten. Das war vor 200 Jahren. Auch da änderte sich Deutschland gewaltig. Heute gibt es keine Napoleons mehr, es gibt Typen wie Assad, Verbrecherbanden wie den IS oder die Taliban, es gibt eine unerträgliche materielle Armut in vielen Regionen Südosteuropas. Und deshalb muß sich das Land ändern? Ich verstehe diesen Sachzwang nicht, und je mehr ich über ihn nachdenke, umso verständnisloser und wütender werde ich. Manchmal ist Veränderung gut und wichtig, manchmal unabdingbar. Die Veränderung, die uns jetzt mit großen Worten und Gesten angekündigt wird, ist das nicht. Sie schwebt wie ein Phantom über dem Land, wie ein Flaschengeist, von dem sich die meisten wünschen, daß er doch bitte in seiner Flasche bleiben möge. „Never change a winning team“ heißt es im Sport. Warum halten wir uns hierzulande nicht daran? Das Land ändert sich. Oder auch nicht. Manchmal ist es besser, wenn alles bleibt, wie es ist. Es liegt an uns. Ich wünsche allen HASEPOST-Lesern ein schönes Wochenende!

Ihr

Justus Möser

 Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

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Wie Osnabrück mit der Herausforderung „Flüchtling“ umgeht

Bürgerforum Schölerberg zum Thema Flüchtlinge
Bis auf den letzten Platz gefüllt: Die Aula des ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasiums am Schölerberg

Vor knapp einem Jahr, Ende November 2014, wurden die Osnabrücker erstmals damit konfrontiert, dass Flüchtlinge in Zukunft in großer Zahl in die Hasestadt kommen werden. Schon wenige Tage nachdem die Pläne für das Auffanglager am Natruper Holz bekannt wurden, lud Oberbürgermeister Wolfgang Griesert Anwohner und Interessierte zu einem Bürgerforum, um Informationen zu teilen und Fragen zu beantworten. In dieser Tradition stand das außerordentliche Bürgerforum am Donnerstagabend in der Käthe-Kollwitz-Schule am Schölerberg.

Hier geht es zu den Fragen und Antworten der anschließenden Fragestunde.

Bereits im kommenden Jahr sollten hier die Bagger anrücken und das nicht mehr benötigte Schulgelände zu Bauland werden, doch die aktuelle Flüchtlingskrise zwingt die Stadt, jetzt umzudenken.
Mit rund 250 Besuchern war die Aula des ehemaligen Gymnasiums buchstäblich bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben dem Oberbürgermeister waren zahlreiche Vertreter der Stadtverwaltung und von Hilfsorganisationen auf dem Podium – unter den Zuhörern auch Vertreter aller im Stadtrat vertretenen Parteien.

Eine „besondere Tradition“: wie Osnabrücker mit Herausforderungen umgehen

Trotz einiger kritischer Fragen von Bürgern war die Grundstimmung positiv. Im Verlauf der Veranstaltung zeigte sich der Oberbürgermeister stolz über diese „besondere Tradition“ in Osnabrück, wie mit derartigen Herausforderungen umgegangen wird. Auch im Ministerium seines Amtsvorgängers Boris Pistorius sei man immer wieder überrascht über die Haltung der Osnabrücker, so Wolfgang Griesert.

Bevor das Podium auf die Fragen der Anwohner antworten konnte, gab es vom Stadtoberhaupt einen detaillierten Einblick in die aktuelle Planung und die Aufgaben, vor denen die Stadt steht.

Hunderte Menschen müssen in den kommenden Wochen untergebracht werden

Wolfgang Griesert redete nicht lange um die Herausforderung herum, sondern lieferte Zahlen:
Bis Ende Januar wird die Stadt weitere 490 Flüchtlinge aufnehmen, für 700 Menschen gibt es aktuell Platz in kommunalen Einrichtungen, 300 finden Unterkunft in privat angemieteten Wohnungen. An insgesamt 13 Orten innerhalb des Stadtgebiets wurden bereits Flüchtlinge untergebracht.

Bürgerforum Schölerberg zum Thema Flüchtlinge - Wolfgang Griesert
Stellte sich den Fragen der Bürger: Wolfgang Griesert

Für weitere 300 Menschen werden noch Unterkünfte benötigt – ein Teil der Lösung ist das ehemalige Käthe-Kollwitz-Gymnasium. In drei Gebäudeblöcken werden 20 Klassenräume so umgebaut, dass dort bis zu sieben Flüchtlinge in einem Raum untergebracht werden können.

Dirk König vom städtischen Gebäudemanagement erläuterte die bis zum Einzug notwendigen Baumaßnahmen, bei denen auch die Sanitäranlagen und der Brandschutz im Fokus stehen. Auch die Warmwasserversorgung muss den neuen Anforderungen angepasst werden. Die Kosten für den Umbau werden bei einem sechsstelligen Betrag liegen.

Flüchtlingszahl wird sich 2016 mehr als verdreifachen

Die aktuell der Stadt auferlegte Quote wird sich allerdings im kommenden Jahr dramatisch verändern. Aktuell rechnen die Verantwortlichen im Rathaus damit, dass der Stadt im kommenden Jahr weitere 1.900 Flüchtlinge zugewiesen werden.
Zusammen mit den im Zuge der Amtshilfe in der vergangenen Woche kurzfristig in Hellern eingerichteten Unterbringungskapazitäten, der bald erreichten Vollbelegung des Aufnahmelagers am Natruper Holz und der vom Land Niedersachsen geplanten Einrichtung zusätzlicher Erstaufnahmekapazitäten im Stadtgebiet, dürfte sich die aktuell erreichte Flüchtlingszahl binnen der kommenden zwölf Monate in etwa verdreifachen. In Summe werden es 2016 mehr als 5.000 Flüchtlinge sein, die in Osnabrück untergebracht werden.

In den Ausführungen des Oberbürgermeisters fiel angesichts dieser Zahlen das Wort „dramatisch“, das forderte einen Zwischenrufer heraus:

Das ist doch nicht dramatisch!“

So wollte sich das Stadtoberhaupt allerdings auch nicht verstanden wissen, Wolfgang Griesert brachte die Situation danach auf den Punkt:

Die Herausforderung wird immer größer.“

Diese Ansicht bestätigten auch die Experten auf dem Podium – wobei grundsätzlich der Eindruck vorherrschte, die Situation gemeinsam handhaben zu können.
Seda Rass-Turgut, die Integrationsbeauftragte der Stadt, erläuterte das bisher verfolgte Konzept, Flüchtlinge in der Stadt möglichst dezentral im Stadtgebiet in einzelnen Wohnungen unterzubringen. Auch wenn man angesichts der nun erwarteten Flüchtlingszahlen so nicht weiter machen könne, ist sie davon überzeugt, dass es mit den Nachbarn am Schölerberg eine gutes Miteinander geben wird.
Gabi Gaschina vom Verein „Outlaw“ erläuterte, wie sich aktuell sieben Sozialarbeiter um die Flüchtlinge kümmern. Die Quote von einem Sozialarbeiter pro 100 Flüchtlinge hat sich bewährt und soll auch in Zukunft beibehalten werden. Eine Aufstockung um weitere zwei Planstellen ist bereits geplant. Die Sozialarbeiter sind oft mehrsprachig, meist können aber auch Ehrenamtliche oder andere Flüchtlinge bei Sprachproblemen helfen. Bei Problemen sollen sich die Anwohner direkt an die Helfer wenden, bislang sei die Nachfrage aber gering gewesen. Man sei immer bereit, mit den Nachbarn der Flüchtlinge ins Gespräch zu kommen und  bei Bedarf zu vermitteln.

Bürgerforum Schölerberg zum Thema Flüchtlinge
Bis auf den letzten Platz gefüllt: Die Aula des ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasiums am Schölerberg

Auch Ulrich Freisel vom Fachbereich Integration baut auf Kommunikation. Er verwies auf das online verfügbare Informationsangebot „Helfen aber wie“ der Stadt Osnabrück.
Ohne Udo Kunze wäre Osnabrück vermutlich nicht so gut vorbereitet auf die aktuelle Situation. Eine Unterbringung in Zelten und Turnhallen gibt es in Osnabrück auch deswegen nicht, weil Kunze bereits seit 2011 den stetigen Anstieg der Flüchtlingszahlen beobachtete und deswegen über die aktuelle Entwicklung nicht überrascht war. Der Fachmann aus der Stadtverwaltung, der in seiner täglichen Arbeit seit 30 Jahren mit Flüchtlingsbewegungen zu tun hat, konnte bereits gut 40 Objekte daraufhin untersuchen, ob diese in den kommenden Monaten geeignet sind, weitere Menschen aufzunehmen. Anders als in den 90er Jahren, als in Hellern eine ehemalige Discothek und sogar Wohnwagen für die Aufnahme von Flüchtlingen genutzt wurden, sei man jetzt „gut vorbereitet“, so Kunze.
Aktuell bekommt die Stadt etwa 25 bis 30 Flüchtlinge pro Woche zugewiesen. Die Unterbringung soll weiterhin sozialverträglich vorgenommen werden. Statt die Wohnungsnot noch weiter zu verschärfen, setzt Kunze auch auf kleinere und mittlere Hotels, die durch zunehmenden Wettbewerb ohnehin Probleme am Markt hätten, und von der Stadt als ganzes Objekt angemietet werden könnten.

Knapp zwei Stunden standen die Experten für Fragen der Bürger zu Verfügung. Wir haben hier einige der Fragen und Antworten zusammengestellt.

 

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Bürgerfragen und Expertenantworten zum Thema Flüchtlinge

Bürgerforum Schölerberg zum Thema Flüchtlinge
Wie Osnabrück mit der Herausforderung „Flüchtling“ umgeht

Wir haben hier einige Fragen und Antworten zusammengestellt, die beim Bürgerforum in der Käthe-Kollwitz-Schule am Schölerberg diskutiert wurden. Die Reihenfolge entspricht dem Ablauf des Bürgerforums.

Während des Bürgerforums kam es auch zu einzelnen Statements, in denen Bürger einfach ihre bisherigen Erfahrungen mit Flüchtlingen schilderten. Diese Beiträge haben wir hier ausgelassen, der Tenor war jedoch: Osnabrücker sollten positiv auf die neuen Nachbarn zugehen, so kann man am besten Ängste und Bedenken abbauen.

Wie viele Flüchtlinge werden in der Käthe-Kollwitz-Schule erwartet?

Es stehen in den 20 umgebauten Klassenräumen Kapazitäten für bis zu 150 Flüchtlinge zur Verfügung, diese werden aber nicht sofort ausgeschöpft.

Bürgerforum Schölerberg zum Thema Flüchtlinge
Experten antworteten auf Bürgerfragen. Am Mikrofon die Integrationsbeauftragte Seda Rass-Turgut

Kommen alleinreisende Männer oder Familien?

Die großen ehemaligen Klassenräume eignen sich besser für die Unterbringung von Familien, daher ist es das Ziel, hier auch tatsächlich Familien unterzubringen. Die Stadt hat aber keinen Einfluß auf die Zuweisungen durch das Land. In den letzten Wochen kamen vermehrt Familien mit Kindern nach Osnabrück.

Es gibt in den Medien so viele Negativschlagzeilen, ich habe Sicherheitsbedenken!

In Osnabrück sind keine Übergriffen von Flüchtlingen auf Anwohner bekannt. Es gibt daher keinen Grund, sich Sorgen zu machen.

Ich habe nur negative Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht – es soll angeblich schon Einbrüche gegeben haben, und die geflüchteten Täter sollen Flüchtlinge gewesen sein.

Es sind auch hier in Osnabrück keine Fälle bekannt, wegen derer man sich Sogen machen müßte. „Wer nach einem Einbruch flieht, ist kein Flüchtling im Sinne des Asylbewerberleistungsgesetzes!“ (Wolfgang Griesert).

Der Weg zur Turnhalle am Schölerberg ist ganz schlecht beleuchtet. Viele Eltern machen sich jetzt Sorgen um ihre Kinder, die dort trainieren.

Auch ohne die Unterbringung von Flüchtlingen ist das kein Zustand. „Ich würde mir auch Sorgen um meine Tochter machen.“ (Wolfgang Griesert). Die Stadtverwaltung wird sich um ausreichende Beleuchtung kümmern!

Bürgerforum Schölerberg zum Thema Flüchtlinge

Angeblich sollen Flüchtlingsfamilien Wohnungen im Landkreis bekommen – in der Stadt werden nur Männer untergebracht.

Das ist falsch. Wer vom Land der Stadt Osnabrück zugewiesen wird – egal ob Mann, Frau oder Kind – kann nicht einfach von der Stadt im Landkreis untergebracht werden.

Genügt ein Hausmeister vor Ort? Was ist wenn zum Beispiel Rechtsradikale sich dort versammeln oder Probleme zwischen den Flüchtlingen eskalieren?

Die Erfahrungen aus anderen Standorten – zum Beispiel Eversburg, wo 200 Flüchtlinge in zwei Gebäuden untergebracht sind – zeigen, ein Sicherheitsdienst wird nicht benötigt. Die Stadtverwaltung hofft, dass die Nachbarn am Schölerberg untereinander auf sich aufpassen.
Die Stadt erwartet auch keine Konflikte unter den Flüchtlingen, da es sich voraussichtlich um Schutzsuchende aus Regionen handelt, die eine Anerkennungsquote von 70% – 99% haben.

Wo kommen die am Schölerberg erwarteten Flüchtlinge denn her?

Wo genau die vom Land zugewiesenen Flüchtlinge herkommen, kann man im Vorfeld nicht sagen. Auch hier greift die Stadt auf Erfahrungswerte zurück und rechnet überwiegend mit Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan.

Was ist dran am Gerücht, dass im ehemaligen Finanzamt Land an der Hannoverschen Straße auch Flüchtlinge untergebracht werden sollen?         

Das ist kein Gerücht mehr, tatsächlich plant das Land Niedersachsen dort eine Erstaufnahme für Flüchtlinge einzurichten. Hier werden, betreut vom Land, nicht von der Stadt, Flüchtlinge nur befristet untergebracht, bis sie weiterverteilt werden. Wie auch die am Natruper Holz eingerichtete Anlage, wird der für die Hannoversche Straße geplante Standort über einen Schlüssel die Zuweisung von Flüchtlingen an die Stadt reduzieren.

Werden die der Stadt Osnabrück zugewiesenen Flüchtlinge gerecht über die Stadt verteilt?

Ja, das ergibt sich schon aus der Vielzahl der bestehenden (13) Unterkünfte und den aktuell in Prüfung befindlichen Objekten (40), die über alle Stadtteile verteilt sind.
Die Stadt will auf jeden Fall eine Zelt-Unterbringung oder eine Unterbringung in ehemaligen Baumärkten oder Turnhallen (siehe auch hier) vermeiden.

Bekommen schulpflichtige Kinder Schulunterricht?

Ja. Der Unterricht soll vor allem dezentral in den Schulen der Nachbarschaft erfolgen. Um hier optimal reagieren zu können, sind an zahlreichen Schulen Sprachlernklassen eingerichtet worden. Dieses Angebot soll weiter ausgebaut werden.

Belasten die Flüchtlinge die marode Stadtkasse?

6.200 Euro bekommt die Stadt pro Jahr und Flüchtling vom Land Niedersachsen. Intern rechnet man aber mit Kosten um 10.000 Euro. Dass die Zuwendungen vom Land mehr werden, zeichnet sich ab – die Städte sollen nicht durch die Aufnahme von Flüchtlingen finanziell belastet werden. Dafür setzt sich Oberbürgermeister Wolfgang Griesert auch im Präsidium des Städtetages ein.

Können die Flüchtlinge nicht der Stadt etwas zurückgeben, zum Beispiel durch Hilfe bei der Straßenreinigung?

Tatsächlich gibt es viel Engagement der Flüchtlinge untereinander – zum Beispiel bei der Selbstorganisation innerhalb der Unterkünfte. Statt Reinigungskräfte gibt es in Osnabrück einen „Putzplan“, ein in anderen Gemeinden vollkommen unbekanntes Engagement der Flüchtlinge. Auch beim Aufbau der Notunterkunft in Hellern, haben Flüchtlinge tatkräftig mitgeholfen.
Neben der Diskussion, ab wann Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen dürfen, ist bei einfachen Tätigkeiten, wie Straßenreinigung, aber auch zu beachten, ob viele Flüchtlinge nicht viel besser für andere Tätigkeiten qualifiziert sind.

Kann die Stadt auch Räume für eine Kleiderkammer im ehemaligen Schulgebäude bereitstellen?

Die Stadtverwaltung wird das prüfen, ein entsprechender Raum darf dann aber nicht für die Unterbringung fehlen.

Wie wird traumatisierten Flüchtlingen geholfen?

Eine geordnete Tagesstruktur soll als erste Hilfe einen Halt in der neuen Umgebung geben. In Zusammenarbeit mit dem Traumazentrum Hannover können auch Therapien mit Begleitung durch Dolmetscher angeboten werden.

 

 

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VfL präsentiert ein aktuelles Mannschaftsfoto!

VfL präsentiert ein aktuelles Mannschaftsfoto!
VfL präsentiert ein aktuelles Mannschaftsfoto!

Viel Spass hatten die Spieler des VfL Osnabrück bei der Aufstellung für ein aktuelles Mannschaft-Foto. Da der Rasen sehr nass war, wurde mehrfach nachgefragt, ob auch alle die richtigen Schuhe anhätten, um nicht von den eigens dafür aufgestellten Tischen zu rutschen. Schlußendlich gab es dann aber ein neues offizielles Foto:

 

Mannschaft VfL Osnabrück

1. Reihe von links nach rechts:

Tom Christian Merkens, Lars Bleker, Sofien Chahed, Marvin Schwäbe, Addy-Waku Menga Frank Lehmann, Francky Sembolo, Kamer Krasniqi, Finn-Tarik Bode

2. Reihe von links nach rechts:

Joe Enochs (Cheftrainer), Wolfgang Schütte (Co-Trainer), Pascal Richter, Kim Falkenberg, Stephan Thee, Halil Savran, Marcos Alvarez, Massimo Ornatelli, Rolf Meyer (Co- und Torwart-Trainer), Henrik Frach (Athletiktrainer)

3. Reihe von links nach rechts:

Mario Richter (Zeugwart), Deniz Taskesen, Marcel Kandiziora, Maik Odenthal, Christian Groß, David Pisot, Michael Hohnstedt, Günther Schröder (Physiotherapeut), Lennart Bartling (Physiotherapeut)

4. Reihe von links nach rechts:

Manfred Glüsenkamp (Psychologe) Julius Ohnesorge (Teammanager), Alexander Dercho, Simon Tüting, Nicolas Eiter, Tobias Willers, Anthony Syhre, Dr. Thomas Herzig (Mannschaftsarzt), Dr. Werner Wilm (Manschaftsarzt)

Im Anschluß an das Fotoshooting gab es ein lockeres Training.

Team heiß auf das Flutlichtspiel

Mit besonderer Vorfreude schaut die Mannschaft auf das morgige Heimspiel gegen den Halleschen FC. Schließlich ist es das erste Abendspiel in dieser Saison vor heimischen Publikum. Und nach zwei Spielen mit leerer Ostkurve durch die Sanktionen vom DFB freue man sich einfach auf „eine geile Stimmung“.

Karten noch reichlich vorhanden

Ausser für den Affenfelsen sind noch Karten für alle Bereiche ausreichend vorhanden. Besucher des Spieles sollten bedenken, das wegen des Jahrmarktes der Platz an der Halle Gartlage nicht als Parkplatz zur Verfügung steht.

Addy-Waku Menga immer mit einem Lächeln für die Fotographen beim Warmlaufen.
Addy-Waku Menga (Mitte) immer mit einem Lächeln für die Fotographen beim Warmlaufen.

 

 

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Keine Flüchtlinge in Osnabrücker Turnhallen

Flüchtlingsheim Osnabrück Hellern
Aufbau der Betten in Osnabrück Hellern. Matratzenlager in Turnhallen soll es in Osnabrück nicht geben.

Wie die Tagesschau am Mittwochabend berichtete, haben bundesweit immer mehr Schulen und Sportvereine Probleme ihr Training durchzuführen: Ihre Sporthallen wurden zu Beginn der Hallensaison zu Flüchtlingslagern umfunktioniert.

Auch der Landkreis Osnabrück richtete erst kürzlich die kreiseigenen Teutoburger-Wald-Sporthalle am Carl-Stahmer-Weg in Georgsmarienhütte für bis zu 300 Flüchtlinge her.

Flüchtlingsheim Osnabrück Hellern
Aufbau der Betten in Osnabrück Hellern. Matratzenlager in Turnhallen soll es in Osnabrück nicht geben.

Anfrage der SPD zu Turnhallen und Kaserne am Limberg

In einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion wurde die Verwaltung befragt, ob auch in Osnabrück bereits Turnhallen durch Flüchtlinge belegt sind, oder dies für die Zukunft geplant sei.
Die knappe Antwort der Verwaltung zu beiden Fragen: nein!

Allerdings wird aktuell geprüft, ob die Gebäude der ehemaligen Briten-Kaserne auf dem Limberg (Dodesheide) für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet sind, wie aus einer unserer Redaktion vorliegenden Mitteilungsvorlage der Sozialverwaltung hervorgeht.

Vergangenen Samstag wurden 117 Flüchtlinge in einer ehemaligen Lagerhalle in Hellern einquartiert.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert informiert am Schölerberg

In einem außerordentlichen Bürgerforum, am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr, wird Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zusammen mit Fachleuten aus der Verwaltung in der Aula der Käthe-Kollwitz-Schule über die dort geplante Unterbringung von Flüchtlingen informieren.

Mehr dazu hier.

 

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Fußgänger bei Verkehrsunfall in Osnabrück schwer verletzt

Polizeikontrolle (Symbolbild)
Polizeikontrolle (Symbolbild)
Unfall Blumenhaller Weg Osnabrück
Unfallaufnahme in der Wüste

Am Mittwochabend wurde ein älterer Mann an der Kreuzung Blumenhaller Weg / Hiärm-Grupe-Straße (Wüste) von einem Kleinwagen erfasst und schwer verletzt.

Eine PKW-Fahrerin (78)  befuhr kurz nach 18 Uhr den Blumenhaller Weg stadtauswärts. Beim Abbiegen nach links in die Hiärm-Grupe-Straße, übersah sie offenbar einen älteren Fussgänger.

Unfallopfer unter Auto eingeklemmt

 

Bei der Kollision prallte der Mann auf die Windschutzscheibe und wurde dann vom Fahrzeug überrollt. Die Feuerwehr befreite das unter dem Fahrzeug eingeklemmte Opfer, das dann vom Rettungsdienst in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht wurde.

Unfall Polizei Symbolbild

 

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