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Keine Flüchtlinge in Osnabrücker Turnhallen

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Wie die Tagesschau am Mittwochabend berichtete, haben bundesweit immer mehr Schulen und Sportvereine Probleme ihr Training durchzuführen: Ihre Sporthallen wurden zu Beginn der Hallensaison zu Flüchtlingslagern umfunktioniert.

Auch der Landkreis Osnabrück richtete erst kürzlich die kreiseigenen Teutoburger-Wald-Sporthalle am Carl-Stahmer-Weg in Georgsmarienhütte für bis zu 300 Flüchtlinge her.


Flüchtlingsheim Osnabrück Hellern
Aufbau der Betten in Osnabrück Hellern. Matratzenlager in Turnhallen soll es in Osnabrück nicht geben.

Anfrage der SPD zu Turnhallen und Kaserne am Limberg

In einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion wurde die Verwaltung befragt, ob auch in Osnabrück bereits Turnhallen durch Flüchtlinge belegt sind, oder dies für die Zukunft geplant sei.
Die knappe Antwort der Verwaltung zu beiden Fragen: nein!

Allerdings wird aktuell geprüft, ob die Gebäude der ehemaligen Briten-Kaserne auf dem Limberg (Dodesheide) für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet sind, wie aus einer unserer Redaktion vorliegenden Mitteilungsvorlage der Sozialverwaltung hervorgeht.

Vergangenen Samstag wurden 117 Flüchtlinge in einer ehemaligen Lagerhalle in Hellern einquartiert.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert informiert am Schölerberg

In einem außerordentlichen Bürgerforum, am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr, wird Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zusammen mit Fachleuten aus der Verwaltung in der Aula der Käthe-Kollwitz-Schule über die dort geplante Unterbringung von Flüchtlingen informieren.

Mehr dazu hier.

 

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Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2011 unter dem Titel "I-love-OS", die Ursprungsidee reicht aber auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

24 KOMMENTARE

  1. Ich hab gehört der Boden sei dort verseucht, weswegen dort keine Menschen auf Dauer untergebracht werden könnten. Also nur gehört, will hier keine Gerüchte streuen ✌️

    • Wenn es hier keine Flüchtlinge gäbe, wären „unsere“ Obdachlosen in der gleichen Situation wie sie es jetzt sind. Es gibt Angebote für Obdachlose. Das Problem mit der Obdachlosigkeit ist, dass sie häufig durch Lebenskrisen entsteht und dadurch, dass die Personen damit nicht umgehen können. Und auch nicht damit Hilfe annehmen zu können. Das soll keine „Schuldzuweisung“ sein, das soll nur verdeutlichen, dass es unmöglich ist alle Menschen von der Straße zu bekommen. http://www.brandeins.de/archiv/2012/zweite-chance/warum-gibt-es-eigentlich-immer-noch-obdachlose/

    • ihre obdachlosen müssen absolut nicht draussen pennen. um eine wohnung nebst nebenkosten und taschengeld zu haben müssten sie nur – wenn sie mal nüchtern sind – ihren hintern zur nächsten arge schleppen und hartz beantragen… aber dann müssten sie sich ja arbeitssuchend melden… ist natürlich nicht so angenehm, wie morgens um sieben besoffen vorm bahnhof zu betteln…
      menschen, die alles verloren haben mit menschen zu vergleichen, die in einem land wie deutschland nicht in der lage sind für ihr leben zu sorgen ist etwas… naiv?

    • und plötzlich sind es ihre obdachlosen… wann haben sie mal nen schlafsack gespendet, wann mal die kältehotline angerufen, wann mal einen obdachlosen zum frühstück oder essen eingeladen? 🙂

  2. Frage mich warum das sein muss.
    Gebäude von Praktiker, Max Bahr und die alte Polizeiwache an der Pagenstecher stehen doch leer?! Warum bringt man die nicht dort unter!

  3. Die ganze Sache mit „Flüchtlingen in Turnhallen“ könnte etwas positives für die Schüler haben. Anscheinend ist es für Lehrer und Schüler undenkbar, draußen an der frischen Luft Sport zu treiben? Bitte liebe Sportlehrer macht den Unterricht einfach draußen. Deutsche Weichei Kultur.

  4. Britta Gebauer sei froh das du nicht in so einer Situation bist……… Vielleicht würde man dich dann auch einfach wieder in den Krieg zurück schicken…..Traurig das man sowas überhaupt schreibt…..

  5. Auf Grund meiner eigenen Tätigkeit,kann ich sehr deutlich sehen,was passieren würde,wenn Osnabrücker Sporthallen umfunktioniert werden. Die Vereine nutzen sie vertraglich und wenn diese Verträge nicht erfüllt werden,ist absehbar,daß die Mitglieder abwandern werden,-mit anderen Worten,würden einige Vereine einen schnellen Tod sterben,-wem ist damit geholfen,wenn man sich überlegt,wieviel gerade die Vereine zur Integration von Menschen,speziell Jugendlichen mit Migrationshintergrund beitragen…wäre,in der Tat,eine äußerst schlechte Idee!°

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