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Kellerbrand in Osnabrück Eversburg

Feuer Pizzeria Eversburg Osnabrück
Kellerbrand in Osnabrück Eversburg

Beim Brand eines Kellers in Osnabrück Eversburg konnte die Feuerwehr am Samstagabend rechtzeitig zwei Hausbewohner aus den verräucherten Wohnräumen retten.

Nach Angaben des Einsatzleiters wurde eine Person über den Balkon gerettet, eine weitere Person konnte, nachdem der Rauch sich verzogen hatte, über das Treppenhaus herausgeführt werden. Ein Hausbewohner wurde in ein Krankenhaus gefahren.

Video vom Einsatz in Eversburg

Im Keller gelagerter Unrat brannte

Nach ersten Erkenntnis der Feuerwehr entzündete sich im Keller gelagerter Unrat. Durch die Rauchentwicklung wurden auch Hausbewohner gefährdet. Die Löscharbeiten dauerten am frühen Abend noch an.
Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr Eversburg an den Rettungs- und Löscharbeiten beteiligt. Der Verkehr auf der Natruper Straße wurde durch die Polizei in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

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AFP

Parteiveranstaltung unter Polizeischutz

Symbolbild Bereitschaftspolizei
Symbolbild Bereitschaftspolizei / Foto: Pohlmann

Von den Mitgliedern der AfD, die sich am Freitagabend im ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasium trafen, bekamen die rund 200 Gegendemonstranten nicht viel mit. Die Polizei hatte bereits im Laufe des Nachmittags das Schulgelände derart abgesichert, dass beide Gruppen gut voneinander getrennt wurden.

Das lautstarke und andauernde Trillerpfeifenkonzert der Gegendemonstranten wurden nur gelegentlich von Sprechchören unterbrochen. In einzelnen Redebeiträgen wurde ein grundsätzlicher Rechtsruck quer durch alle Parteien thematisiert und Aufklärung gefordert, wieso die Stadtverwaltung erneut der Partei Alternative für Deutschland (AfD) Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.
Das die AfD im Stadtgebiet Osnabrück gar nicht erst zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr angetreten war, und auch im Landkreis nur ein unterdurchschnittliches Ergebnis einfahren konnte, wurde von einem Redner als direkter Erfolg, der in Osnabrück besonders starken Proteste gegen die AfD, begründet. Man dürfe jedoch nicht aufhören gegen einen „neuen Nationalismus“ zu protestieren.

Ausgerechnet Käthe Kollwitz…

Nicht nur die Vermietung durch die Stadt, auch die Auswahl der Immobilie wurde von den Gegendemonstranten in Redebeiträgen heftig kritisiert. Käthe Kollwitz, die Namenspatronin des ehemaligen Gymnasiums, war zwar zeitlebens parteilos, bezeichnete sich aber selbst als Sozialistin und wurde von den Nationalsozialisten verfolgt. Das Gebäude in einem eher ruhigen Wohngebiet am Schölerberg, war auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle als Aufnahmelager ausgebaut worden.
Von Seiten der Verwaltung wird die kostenpflichtige Vermietung städtischer Räumlichkeiten an die AfD mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung begründet.

AfD bekommt sonst keine Räume für Veranstaltungen

Unsere Redaktion fragte nach bei Christopher Jahn, Kreisverbandsvorsitzender im Stadtverband der AfD, wieso seine Partei erneut städtische Räumlichkeiten anmietete. Der lokale AfD-Chef begründete das Ausweichen auf ein Schulgebäude damit, dass inzwischen viele Privatvermieter und Hotelketten vor den „potentiell geschäftsschädigenden Aktivitäten“ der Antifa zurückschrecken.
Jahn verweist auf einen Brief, den er und sein Parteikollege Matthias Linderkamp im vergangenen Jahr an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert geschickt hat. Darin habe man die Situation und die Notwendigkeit des Ausweichens auf städtische Kapazitäten geschildert.

Private Anmietungen werden durch Telefonterror und Shitstorm verhindert

Jahn kritisiert die von ihm als „angeblich antifiaschistisch“ bezeichneten Gegendemonstranten: „Aus der genannten Szene erfolgen immer wieder Versuche, uns jede private Anmietung zu vereiteln. Es beginnt beim Telefonterror in Richtung der Vermietenden, geht über den Shirt-Storm in Bewertungsportalen und endet bei der Androhung von „Begehungen“. Mit einer Demo muss leider auch immer gerechnet werden, selbst, wenn die Veranstaltung mit Gästeliste und nicht kaum beworben ist.“
Die AfD will dabei potentielle Vermieter nicht schädigen, so Jahn, „d
ie Redlichkeit erfordert, dass man mögliche Konseqzuenzen im Vorfeld einer Anmietung den Vermietenden mitteilt, was wiederum dazu führt, dass viele private Möglichkeiten entfallen. Gastronomen müssen ihre Geschäftstätigkeiten vor solcherlei gesinnungsterroristischem Übergriff schützen. Dafür haben wir Verständnis.“

Ausweichen auf Schule um Versammlungsrecht zu wahren

Um das Versammlungsrecht als Partei wahren zu können, habe die AfD, wie im vergangenen April, auch dieses Jahr wieder Kontakt zu städtischen Akteuren gesucht. Die AfD sieht die Anmietung von städtischen Räumen nicht als Besonderheit ihrer Partei: „Die Anmietung städtischer Räumlichkeiten von Parteien ist […] kein Spezifika der AfD, vielmehr etwas, das auch andere Parteien tun. Schulen werden zudem auch für städtische Bürgerdialoge genutzt. Wir haben natürlich auch andere städtische Möglichkeiten abgefragt, durch zeitliche Verzögerungen im Suchprozess und den Umstand, dass bereits einige Adressen verbucht waren, kam es am Ende diesmal zur Anmietung einer schulischen Räumlichkeit.“

AfD will sich nicht einschüchtern lassen

Das es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt, wenn die AfD einlädt überrascht Christopher Jahn nicht: „Troubel am Rande unserer Veranstaltungen ist dabei nichts, das uns noch überrascht. Wir sind inzwischen daran gewohnt, dass wir beim Wahrnehmen unserer Rechte innerhalb der Demokratie von Demonstranten mit unschönen Verbalinjurien überhäuft werden.“
Einschüchtern lassen wolle man sich nicht, „wir nehmen es unter dem verlässlichen Schutz der Polizei einmal mehr bedauernd zur Kenntnis“ beendet Jahn sein Statement.

Unsere Redaktion hat über Facebook -mangels Impressum- auch den Veranstalter der Gegendemonstration „EPOS – Emanzipatorische Politik Osnabrück“ um eine Stellungnahme gebeten, jedoch keine Rückmeldung erhalten.

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Mösers Meinung – Freie Fahrt für freie Bürger

Frank Otte looking at things
Mösers Meinung – Freie Fahrt für freie Bürger

Guten Abend,

wenn ich in diesen Tagen mit meinem Auto über den Osnabrücker Neumarkt fahre, dann stelle ich mit Erstaunen fest, wie sich der Verkehrsfluss an diesem konfliktträchtigen Ort doch innerhalb kürzester Zeit normalisiert, ja fast schon beruhigt hat. Selbst zu den sogenannten Stoßzeiten in den Morgenstunden oder am Nachmittag passieren die Autos die Ost-West-Achse zügig und ohne Verzögerungen. Es ist ein äußerst harmonisches Miteinander zwischen allen Verkehrsteilnehmern zu beobachten, denn Fußgänger, Fahrradfahrer sowie Busse und ihre Insassen können den Neumarkt ebenfalls passieren, ohne in langen und zeitraubenden Staus kostbare Lebenszeit sinnlos zu vergeuden. Das ist die derzeitige Situation, bedingt durch synchronisierte Ampelschaltungen, die von Osnabrücks oberstem Verkehrsplaner noch vor wenigen Monaten in das Reich der Fabeln und Utopien verwiesen wurden. Wie anders stellt sich der Verkehrsfluß doch auf der Hansastraße dar. Selbst am frühen Nachmittag, außerhalb der besonders hochfrequentierten Nutzungszeiten, ist diese beliebte Durchgangsstraße chronisch verstopft. Für eine Distanz von wenigen hundert Metern benötigt man als Autofahrer oft eine halbe Stunde oder noch länger. Ich weiß nicht, ob diese mißliche Situation politisch gewollt ist oder ob das Verkehrsplanungsamt einfach nicht ausreichend nachgedacht hat, als es Teile der Bramscher Straße und die Römereschstraße für den Autoverkehr gesperrt hat. Es macht mich nur unendlich traurig, wenn ich spüre, wie hochdotierte Beamte ihren ureigensten Aufgaben nicht nachkommen, die doch wohl darin bestehen müssen, die Lebensumstände der Bürger auf einem vernünftigen Standard zu halten oder sogar noch zu verbessern. In Osnabrück scheinen einige Staatsbedienstete von diesen Grundsätzen bewußt abzuweichen, um in ideologischer Verblendung und mit einer sprachlos machenden Borniertheit ihre Visionen von einer autofreien Gesellschaft realisieren zu können. Die Leidtragenden dieser Handlungsweise sind die Osnabrücker Bürger, gleich ob sie selber zu den Autofahrern zählen oder sich auf andere Art und Weise fortbewegen. Solange für die individuelle Mobilität des Einzelnen durch das Automobil noch kein gleichwertiger Ersatz geschaffen worden ist, sind alle Bestrebungen, das Autofahren künstlich zu erschweren, nichts anderes als reine Schikane im Dienste obskurer Weltanschauungen, die höchstens dazu beitragen können, die um sich greifende Politikverdrossenheit in der Bevölkerung weiter zu schüren, aber wohl kaum jemanden davon abhalten werden, sich seines Automobils zu bedienen, wenn er es denn für notwendig erachtet.

Vor einigen Jahrzehnten machte in der westdeutschen automobilvernarrten Wohlstandsgesellschaft der Slogan „Freie Fahrt für freie Bürger“ die Runde. Er bezog sich seinerzeit vor allem auf das von damals als Fortschrittsgegnern titulierten Interessensgruppen geforderte Tempolimit auf den bundesdeutschen Autobahnen. Ein Aufschrei ging durch große Teile der Gesellschaft, man fühlte sich bevormundet von irgendwelchen unbedeutenden Minderheiten, die mit ihren als unüberlegte Spinnerei empfundenen Parolen den Wohlstand eines ganzen Landes gefährdeten, dessen Industrie und damit auch unzählige Arbeitsplätze in hohem Maße von der Automobilindustrie abhängig waren. Mir gefällt diese Forderung nach freier Fahrt für freie Menschen, weil sie zumindest eine kleine Rebellion darstellt in dem Wust von Vorschriften, Verordnungen, Gesetzen und einem durch nichts zu belegenden angeblichen Mehrheitswillen, der das Fahren im eigenen Automobil mittlerweile auf eine Stufe mit dem Genuß von Nikotin oder dem übermäßigen Verzehr von Fleisch stellt. Freie Bürger sollten der Stolz eines jeden Landes sein, doch ich habe mittlerweile den Eindruck, daß von Seiten einer sich immer mehr als Obrigkeit im schlechtesten Sinne der deutschen Traditionen berufen fühlende Verwaltung alles darangesetzt wird, die Freiheit der Bürger bis aufs äußerste zu beeinträchtigen. Und das betrifft nicht nur die individuelle Mobilität. Wenn ich die unsäglichen Diskussionen über eine Einschränkung oder sogar Abschaffung des Bargeldverkehrs verfolge, wenn ich nicht mehr sicher sein kann, ob eine von mir geäußerte Meinung möglichweise unter das Strafrecht fällt und zu sofortiger sozialer Ächtung führt, wenn sogar das Bundesverfassungsgericht den Innenministerien der deutschen Bundesländer bescheinigt, im NPD-Verbotsverfahren mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und zu einer fairen und gesetzmäßigen Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner aufruft, dann spüre ich verstärkt, welche Bestrebungen von allerhöchster politischer Stelle in unserem Land am Wirken sind, um die Freiheit des Einzelnen immer mehr einzuschränken. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum mir der Slogan „Freie Fahrt für freie Bürger“ so gut gefällt. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, daß ich gerne zügig von A nach B komme. Auch wenn das nicht im Sinne von irgendwelchen Bauamtsleitern liegt. Wobei mich deren Meinung bei den Minustemperaturen der vergangenen Tage irgendwie ziemlich kalt läßt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich wünsche allen HASEPOST-Lesern ein Wochenende, an dem es nichts zu mösern gibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ihr

Justus Möser

Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

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Lokalpolitiker sagen Teilnahme an Bürgerdialog Verkehrswende ab

Absage Bürgerdialog Verkehrswende
Am Freitag sagten alle Ratsfraktionen geschlossen dem Bürgerdialog ab.

Das kam für Thomas Polewsky überraschend. Am kommenden Donnerstag sollte zum vierten Mal eine Veranstaltung des Bürgerdialogs Verkehrswende stattfinden, doch die geladenen Lokalpolitiker sagten am Freitagmittag geschlossen und für den Veranstalter vollkommen überraschend ab.

„Die blamieren sich doch“, war die erste Reaktion, als der Organisator Thomas Polewsky, der sich auch im Verkehrsclub Deutschland (VCD) und bei der Stadtbahn-Initiative ehrenamtlich engagiert, durch unsere Redaktion auf die Absage angesprochen wurde.
Der engagierte Streiter für eine Verkehrswende hatte zu diesem Zeitpunkt zwar schon über den „Flurfunk“ von einer drohenden Absage gehört, musste jedoch erst noch seinen PC hochfahren, um die von allen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (StUA) sitzenden Parteien gemeinsam verabschiedete Absage zur Kenntnis zu nehmen.
Zuvor hatte der Verkehrsexperte der SPD Ratsfraktion, Heiko Panzer, gegenüber der HASEPOST bestätigt: „Der mit allen im Rat vertretenen Parteien abgestimmte Brief liegt dem Veranstalter seit 14 Uhr vor“.

Hinter den Kulissen: Sollten Politiker „vorgeführt“ werden?

Hintergrund der Absage ist nach unserer Redaktion vorliegenden Informationen, die von Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses (StUA) teils als „inquisitorisch“ empfundene Art und Weise, wie beim für Donnerstag geplanten „Dialog“ die Fragen an die Politiker gestellt werden sollten.
Man fühle sich schon im Vorfeld „unwohl“ und befürchte „vorgeführt“ zu werden, so ein Mitglied des StUA gegenüber HASEPOST. Die Entscheidung für eine Absage sei zwischen allen Parteienvertretern einvernehmlich im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung am Donnerstag gefallen. Die Formulierung der Absage sei bewusst zurückhaltend formuliert worden, im Kern sei es jedoch um das Verfahren der Fragestellung und die Formulierung der Fragen gegangen.

Ehrenamtliche Politiker hatten keine Zeit zur Vorbereitung?

Tatsächlich ist die Absage eher sanft formuliert. Das Thema läge den absagenden Politikern „sehr am Herzen“, doch man möchte doch bitte „die Veranstaltung thematisch enger fassen“ und „sich auf einen Themenschwerpunkt konzentrieren und deutlich weniger Fragen zur Diskussion stellen“.
Begründet wird diese Bitte damit, dass „viele unserer Ratsmitglieder […] voll berufstätig“ seien und von daher sei es „sehr viel verlangt“ und das angedachte Losverfahren für die Fragestellungen erscheine „wenig sinnvoll“. Man muten den ehrenamtlich tätigen Ratsmitgliedern zu, „sich in ihrer Freizeit umfassend auf diese 21 Fragestellungen vorzubereiten und am Ende laufen alle Gefahr, dass die ganze Arbeit für die Vorbereitung umsonst war, weil man nicht einmal mehr Stellung nehmen kann, wenn man durch das Losverfahren nicht zum Zuge kommt“, heißt es weiter im unserer Redaktion vorliegenden Absage-Schreiben.
Zukünftig solle frühzeitiger eingeladen werden, auf ein Losverfahren verzichtet werden und die Veranstaltung thematisch enger gefasst werden.

Wie sollte das Verfahren ablaufen?

21 Fragen, aufgeteilt auf insgesamt sieben Fragenkomplexe, sollten von je einer Fraktion innerhalb 5 Minuten ausführlich beantwortet werden, die anderen Parteienvertreter hätten kurz ergänzen gönnen. „Die Fragen dazu wurden den Fraktionen bereits vor einer Woche vorgelegt“, betonte Thomas Polewsky gegenüber der HASEPOST. Auch die Termineinladung lag den Fraktionen schon vor Weihnachten vor, zugesagt hatten: Katharina Pötter (CDU), Susanne Hambürger dos Reis (SPD), Volker Bajus, MdL (Grüne), Thomas Haarmann (FDP), Dr. Henry Gehrs (Linke), Dr. Ralph Lübbe (BOB), Wulf-Siegmar Mierke (UWG/Piraten).

Die Lokalpolitiker hätten eigentlich „auch ohne Vorbereitung die Fragen beantworten können“, ist sich Polewsky sicher, „immerhin beschäftigen sich die Parteienvertreter alle paar Wochen bei den Rats- und Ausschusssitzungen mit nichts anderem“.

Hier der vollständige Fragenkatalog, der an die Parteienvertreter ging (PDF Download).

 

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Explodierter Mülleimer in Osnabrück ein „Dummer-Jungen-Streich“?

Explosion am Derbyplatz Osnabrück
Ein Teil des zerlegten Ascheimers.

Am Freitagmorgen, gegen 09:30 wurde die Polizei zur Gaststätte Alte Posthalterei am Derbyplatz (Hakenstraße, Nikolaicenter) gerufen. Ein vor dem Lokal stehender Müllbehälter war explodiert.

Nach Angaben von Zeugen gab es einen lauten Knall, als sich der stabile Edelstahlbehälter in mehrere Teile zerlegte und dabei meterweit durch die Luft geschleudert wurde. Passanten waren zur morgendlichen Stunde nicht vor Ort, so dass zum Glück niemand durch die scharfkantigen Metallteile verletzt wurde.

Explosion am Derbyplatz Osnabrück
Gut zu erkennen, wie weit die Teile über den Platz flogen. Die Polizei ermittelt.

Waren es Jugendliche, die einen „Böller“ zündeten?

Anke Hamker von der Polizeiinspektion Osnabrück, bestätigte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass ihre Kollegen vor Ort ermitteln. Nach ersten Hinweisen sollen drei bis vier Jugendliche nach der Explosion weggelaufen sein. Nach Recherchen von HASEPOST soll einer der Jugendlichen die Sprengung gefilmt haben

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Fotos: Marcus Budke

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Am Dienstagvormittag haben die Osnabrücker Busfahrer Betriebsversammlung

Anzeigetafel
Am Dienstagvormittag haben die Osnabrücker Busfahrer Betriebsversammlung

Eine Betriebsversammlung muss in jeder größeren Firma regelmässig möglich sein, auch bei den Stadtwerken, aber der Schülerverkehr ist nicht von möglichen Ausfällen betroffen.

Die Stadtwerke Osnabrück weisen darauf hin, dass es aufgrund einer internen Veranstaltung von Stadtwerkefahrern und osnabus-Mitarbeitern am 24. Januar 2017 zwischen 8.30 Uhr und 12.30 Uhr zu Verzögerungen und Ausfällen im Linienverkehr kommen kann.

Stadtwerke und osnabus bitten um Verständnis

„Wir bitten hier unsere Fahrgäste um Verständnis, da wir es unseren Fahrerinnen und Fahrern ermöglichen wollen, an dieser Versammlung teilzunehmen“, sagt André Kränzke, Leiter des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke Osnabrück und Geschäftsführer der osnabus GmbH. Der Schülerverkehr ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.

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Opfer eines Straßenraubs in Osnabrück schrien lautstark um Hilfe

Symbolbild Gewalt Faust
Junger Mann vor Alando Palais zusammengeschlagen

Eine am Freitagmorgen veröffentlichte Meldung der Polizeipressestelle ist nichts für schwache Nerven. Ein brutaler Straßenraub mitten in Osnabrück.

Am frühen Mittwochmorgen zwischen 03:30 Uhr und 03:45 Uhr gingen die beiden 22- und 24-jährigen späteren Opfer die Schepelerstraße in der Neustadt entlang, als sie unvermittelt und hinterrücks von drei männlichen Tätern angegriffen wurden.

Ein Täter war auffällig „hell“ gekleidet

Die insgesamt drei Täter schlugen und traten dabei massiv auf die Opfer ein und raubten einem der Opfer das Handy sowie das Portemonnaie. Die Opfer erlitten Verletzungen an den Knien, Händen sowie eine Platzwunde im Gesicht und wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Einer der Täter soll dabei auffällig hell gekleidet gewesen sein. Die Opfer schrien während des Geschehens lautstark um Hilfe.

Die Polizei Osnabrück sucht Zeugen, die den Überfall bemerkt haben oder Angaben zu den drei Räubern machen können. Hinweise werden unter den Rufnummern 0541-327 3603 oder außerhalb der Bürozeit unter 0541-327 2215 entgegen genommen.

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Keine Rettungsgasse auf der A1 – Freiwilliger Feuerwehr Oyten platzt der Kragen

Rettungsgasse
Keine Rettungsgasse auf der A1 – Freiwilliger Feuerwehr Oyten platzt der Kragen

Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn A1, bei dem ein LKW auf einen anderen aufgefahren war, benötigte ein im Fahrzeugwrack eingeklemmter Brummifahrer dringend Hilfe, doch die Helfer kamen nur schwer zur Unfallstelle.

In einem Posting bei Facebook lassen die Feuerwehrleute aus Oyten den Frust über die neuerlich erlebte Ignoranz auf der Autobahn.

Ignoranz und Doofheit behindern Lebensretter

„Die nicht gebildete Rettungsgasse macht uns wütend! Wir versuchen Leben zu retten und werden durch Ignoranz und Doofheit behindert“, schreiben die Lebensretter. Das dazu veröffentlichte Video wurde vom sechsten Einsatzfahrzeug gedreht, die lebensrettende Gasse wurde von den Auto- und Brummifahrern offensichtlich zwischenzeitlich wieder geschlossen.

Video der Freiwilligen Feuerwehr Oyten (anklicken):

LKW trotz Überholverbot auf Mittelspur

Die Freiwillige Feuerwehr Oyten schreibt dazu: „Liebe Leute, was ist daran so schwer??? Wir könnten kotzen, sorry für die Ausdrucksweise…. übrigens war schon 2 Kilometer vor dem Stau ein Überholverbot für LKWs ausgeschildert!“

Video und Screenshot: FF Oyten via Facebook

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Schon wieder eine wilde Verfolgungsfahrt im Landkreis Osnabrück

Polizei
Schon wieder eine wilde Verfolgungsfahrt im Landkreis Osnabrück

Schon wieder im Landkreis, schon wieder ein Streifenwagen außer Gefecht.

Zum Glück blieben die Beamten unverletzt, der Streifenwagen ist jedoch vorerst nicht mehr fahrbereit und der Unfallverursacher konnte seine wilde Fahrt fortsetzen.
Der Vorfall erinnert an die Verfolgungsjagd nur einen Tag zuvor, bei der ein Streifenwagen zum Totalschaden wurde und der Flüchtende mit einem grauen Audi der Polizei entwischen konnte.
Nach dem am Dienstag geflüchteten Fahrer wird noch ermittelt, so Anke Hamker, Pressesprecherin der Osnabrücker Polizei auf Nachfrage unserer Redaktion.
Ob das am Mittwoch beschädigte Polizeiauto wieder repariert werden kann ist noch offen. „Der Streifenwagen ist vorerst ist er nicht mehr fahrbereit“, so die Sprecherin der Polizeiinspektion Osnabrück. Der am Dienstag zerstörte Streifenwagen ist nach Angaben der Polizeein Totalschaden.

Flucht um Verkehrskontrolle zu entgehen

Am Mittwochabend sollte gegen 18.44 Uhr in Belm, auf der Ringstraße / Stettiner Straße von der Polizei eine Mercedes E-Klasse vom Typ 230T kontrolliert werden. Der Daimler beschleunigte sein Tempo und gefährdete auf der Stettiner Straße eine Frau mit Kind, die sich nur durch einen Sprung zur Seite aus der Gefahrensituation bringen konnte.
Die Polizei bitte die bislang noch unbekannte Dame sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen!

Mit über 100 durch die 30er Zone

Im Rahmen der Verfolgung wurden von dem grünen Daimler Geschwindigkeiten von über 100 km/h bei erlaubten 30 km/h gefahren. Kurz nach dem Einbiegen von der Lindenstraße auf die Bremer Straße kam es zu einer Kollision mit dem Streifenwagen, wobei die Beamten nicht verletzt, der Streifenwagen aber stark beschädigt wurde. Der grüne Daimler flüchtete in Richtung Osnabrück und gefährdete an der Icker Landstraße noch einen weiteren Autofahrer.

Die Polizei Melle bittet weitere Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die durch das rücksichtslose Fahren des grünen Daimler E230T in Gefahr gebracht wurden, sich unter 05422/ 920600 zu melden.

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Absurde Preissteigerungen: Gurken teurer, Erdbeeren und Spargel billiger

Salatgurke
Absurde Preissteigerungen: Gurken teurer, Erdbeeren und Spargel billiger

Lebensmittel sind im Dezember deutlich teurer geworden. Das ergeben aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts vor dem Beginn der Grünen Woche in Berlin.

Gurkenpreis gegenüber 2015 verdoppelt

Demnach hat sich der Preis von Butter um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht. Gurken sind sogar um 106 Prozent teurer geworden als im Dezember 2015, wie die Grafik von Statista zeigt. Doch es gibt auch Waren, die günstiger geworden sind:

So nahm der Preis von Himbeeren und Erdbeeren um 7 Prozent ab. Auch technische Geräte wie Fernseher und Wäschetrockner waren im Dezember 2016 günstiger als im Vorjahresmonat.

Die Internationale Grüne Woche dreht sich rund um landwirtschaftliche Erzeugnisse und findet vom 20. bis 29. Januar in Berlin statt.

Preissteigerung ausgewählter Waren
Die Grafik zeigt die Preissteigerung ausgewählter Waren gegenüber dem Vorjahr im Dezember 2016.
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