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Der Bürgerdialog Verkehrswende findet statt – mit nur noch einem Thema

RadschnellwegBramscher Straße Osnabrück
Der Bürgerdialog Verkehrswende findet statt – mit nur noch einem Thema

Vergangenen Freitag berichtete HASEPOST exklusiv von der gemeinsamen Absage aller Ratsfraktionen an die Veranstaltungsreihe „Bürgerdialog Verkehrswende“. Nach einigem Hin und Her wird die Veranstaltung nun doch noch am Donnerstagabend um 19:00 Uhr im Ratssitzungssaal stattfinden.

Behandelt wird jetzt allerdings nur noch ein Thema, das außerhalb der Berichterstattung der Kollegen von der Lokalzeitung politisch und öffentlich bislang kaum Beachtung gefunden hat: Die Idee einer Sperrung der Bramscher Straße zu Lasten des Individualverkehrs.

Statt Fragenkatalog nur noch das Thema „Bramscher Straße“

Nachdem die Absage durch den Artikel der HASEPOST am Freitag öffentlich geworden war, wurden hektisch diplomatisch formulierte Nachrichten zwischen den Parteien und dem für die „Projektgruppe Bürgerdialog Verkehrswende der Lokalen Agenda 21“ als Organisator tätigen Thomas Polewsky ausgetauscht.

Der Vorschlag von CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde, sich erstmal intern zu treffen und das weitere Vorgehen zu besprechen (siehe hier), bekam keine Mehrheit.
Anfang der Woche gelang Polewsky dann der Durchbruch: Auf den umstrittenen Fragenkatalog solle verzichtet werden, die Veranstaltung findet statt, alle Parteien schicken einen Vertreter.

Veranstalter zog Vergleich zu AfD-Gründung und Pegida

Bevor jedoch, beginnend mit einer ersten Zusage von Michael Hagedorn (Grüne), sich alle Parteien nacheinander auf die neue Tagesordnung einigen konnten, wurden von Polewsky schwere Geschütze aufgefahren. In einer unserer Redaktion vorliegenden E-Mail wurden Vergleiche zu Pegida und AfD gezogen, konkret heißt es:

„Am Ende wird – wenn die Politik sich verweigert – stehen, dass „die Politik“ es nicht für nötig hält, sich dem Bürger im Dialog zu stellen. Dies ist aber genau das, was Pegida und AfD erst stark gemacht hat. Ich möchte nicht, dass die Osnabrücker Ratsparteien diesen Trend noch befördern. Seid Ihr Euch dieser Tragweite bewusst?“

Drohte also eine „Verkehrswende-Pegida“ in Osnabrück, weil sich die gewählten Volksvertreter nicht noch eine zusätzliche Debatierveranstaltung antun wollten?

Was ist die „Umweltverbundvorrangachse Bramscher Straße“?

Was auch immer letztlich für eine Rücknahme der Absage durch die Lokalpolitik gesorgt hat, interessant ist was nun auf der Agenda für die Veranstaltung heute um 19:00 Uhr im Ratssitzungssaal steht.
Es soll über eine „Umweltverbundvorrangachse Bramscher Straße“ gesprochen werden.

Noch nie gehört? Kein Wunder, denn bislang handelt es sich bei dieser „Umweltverbundvorrangachse“ lediglich um ein sperriges Wortungetüm, dessen dahinter stehende Idee bislang hauptsächlich in Zusammenhang mit Wortmeldungen des Stadtbaurats Frank Otte in der ihn freundlich begleitenden Neuen Osnabrücker Zeitung zu finden ist (hier und hier, Abruf ggf. kostenpflichtig).

Hansastraße wird zur einzigen Verbindung zwischen Hasetor und Haste, Sonnenhügel und Nordkreis

Der Politik und der Öffentlichkeit hat sich diese ominöse „Umweltverbundvorrangachse“ bislang nahezu unauffällig entzogen – obwohl, wenn sie kommen sollte, zukünftig zwischen Hasetor und Wallenhorst die Hansastraße (B68) als einzig verbliebene Verbindung den gesamten Verkehr in Richtung Nordkreis aufnehmen müsste. Auch die Stadtteile Haste und Sonnenhügel wären dann nur noch in Abhängigkeit der Verkehrslage auf der B68 erreichbar. Ein Ausweichen über die Bramscher Straße? Zukünftig unmöglich – es sei denn man nimmt den Bus oder das Fahrrad.

Auf Nachfrage spuckt das städtische Ratsinformationssystem (RIS) lediglich zwei Treffer für diese theoretische Änderung innerstädtischer Verkehrsbeziehungen aus. Die Idee die Bramscher Straße in Teilen zu einem Hybriden aus Busspur und Fahrradweg herabzustufen, wurde bislang lediglich einmal im Stadtentwicklungsausschuss (StUA) (Sitzung vom 18. Februar 2016) diskutiert. Danach findet sich der Suchbegriff nochmals als Fundstelle für die Tagesordnung des StUA vom 02.06.2016, von wo das Thema jedoch noch vor dem Sitzungstermin wieder abgesetzt wurde.

OB Griesert relativierte die Idee im Juni vor betroffenen Anwohnern

Einer der oben verlinkten NOZ-Artikel, der den Stadtbaurat mit den Worten zitiert: „Der Autofahrer muss jeden Morgen sehen, wie der Bus an ihm vorbeizieht“ bezieht sich auf die dritte Veranstaltung des Bürgerdialogs Verkehrswende im Juni vergangenen Jahres.
Diese Aussage sorgte bei den betroffenen Anwohnern in Haste, Sonnenhügel und der Dodesheide für viel Unruhe, so dass Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sich genötigt sah beim Bürgerforum die öffentlichen Aussagen seines Baurats zu relativieren: „Da sind noch viele Detailfragen zu klären“, beruhigte der Oberbürgermeister die Bürger aus den betroffenen Stadtteilen. „Selbst die Planer haben noch keine Antworten auf alle Fragen“ (siehe HASEPOST vom 7. Juni 2016).

Jetzt schweigt der OB – mehr Klarheit beim Bürgerdialog?

Ob die Planer inzwischen Antworten auf alle Fragen haben, die Finanzierung geklärt ist und es überhaupt einen politischen Auftrag gibt diese Verkehrsachse für den Individualverkehr zu sperren, wollten wir vom Oberbürgermeister wissen. Eine schriftliche Anfrage vom Mittwoch blieb jedoch unbeantwortet.

Mehr Aufschluss wird vielleicht die Veranstaltung am Donnerstagabend im Rathaus bringen – während die eigentlich zuständigen Gremien das Thema bislang nicht auf der Agenda hatten und der Oberbürgermeister über die Pläne des Stadtbaurats schweigt.

 

AFP

Wasserrohrbruch sorgt für Behinderungen in Osnabrück Fledder

Wasserrohrbruch (Symbolbild)
Wasserrohrbruch (Symbolbild)

Kurz vor Miitternacht in der Nacht zu Donnerstag erreichte unsere Redaktion eine Mitteilung der Polizei über einen Wasserrohrbruch im Fledder, den wir direkt über Facebook an die „Nachteulen“ unter unseren Lesern weitergaben.

Nach aktuellen Informationen der Stadtwerke ist auch im Tagesverlauf noch mit Behinderungen auf der Hannoverschen Straße in Höhe der Kreuzung Grosser Fledderweg (Ecke Mc Donalds) zu rechnen. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet, allerdings ist mit teils erheblichen Zeitverlusten in beiden Fahrtrichtungen zu rechnen.

Stadtauswärts eine Fahrspur gesperrt

Marco Hörmeyer, Pressesprecher der Stadtwerke bestätigte am frühen Morgen, dass die Arbeiten an dem Rohrbruch auch im Tagesverlauf noch zu Behinderungen sorgen werden. Betroffen ist vor allem der stadtauswärts fahrende Verkehr, aber auch stadteinwärts ist mit Staus zu rechnen.

Defektes Leitungsrohr ist bereits ausgetauscht

Ein defektes Rohrstück konnte noch in der Nacht ausgetauscht werden, und auch die notwendige Spülung der Leitung wurde bereits erledigt. Sorgen bereitet den Stadtwerkern noch die Wiederherstellung der Fahrbahnoberfläche bei den winterlichen Temperaturen.

Stadtauswärts (Richtung Voxtrup) sind weiterhin beide Fahrspuren gesperrt.
In Richtung Innenstadt muss sich der morgendliche Verkehr durch eine noch freie Spur zwängen.
Über unsere Staukarte können Sie die aktuelle Verkehrslage beobachten.

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Illustration: Symbolbild

 

AFP

Zeitreise Osnabrück: Es war kalt im Winter 86/87

Osnabrücker Zeitreise 1
Zeitreise Osnabrück: Es war kalt im Winter 86/87

Eine neue Kolumne bei der HASEPOST!
Ab sofort nehmen wir unsere Leser an jedem Mittwoch mit auf eine Zeitreise in das Osnabrück der 60er, 70er oder 80er Jahre – oder auch in die noch jüngere oder weiter entfernte Vergangenheit der Hasestadt.

Heute treffen wir uns am historischen Markt, ungefähr vor dem Haus Markt 10 (ehemals „Schinken Gerdes“).

Zeitreise 01 Markt in Osnabrück 1986/1987
Der Blick geht rüber zur Marienkirche, vor der auch heute noch die Parkbuchten vorhanden sind. Eine unerwartete Kontinuität angesichts der stetigen Demontage von öffentlichen Parkflächen. Auch rechts vom Betrachter finden sich damals wie heute noch Parkflächen.
An diesem Wintertag hat es frisch geschneit, wie sich an der schneefreien Fläche vor der Marienkirche und vorne rechts im Bild zeigt. Wir sehen einen parkenden VW-Käfer, einen Opel Kadett D (Bj. 1979 – 1984) und eine weitere, nicht klar zu erkennende Limousine (ist es ein BMW der 5er Reihe?). Ganz rechts im Bild, der weiße Mercedes, hatte vermutlich noch nicht viele Kilometer auf dem Tacho. Die Baureihe W 124 wurde erst im Herbst 1984 eingeführt und bis 1995(!) gebaut.

Die Straßenlaterne hat bis heute überdauert

Nahezu neu und noch „unberührt“ präsentiert sich die im Stil einer alten Gaslaterne gestaltete Straßenlampe. Der Umbau des historischen Marktplatzes ist gerade erst abgeschlossen worden. Vorher gab es noch keine (inzwischen wieder demontierte) Betonpoller und nicht das historisierende Kopfsteinpflaster, das seither vor allem während Maiwoche, Weihnachtsmarkt und bei Hochzeitsfeiern vor der alten Stadtwaage unzählige Stöckelschuhe „killt“.

Markt 10 Osnabrück
So sieht es heute hier aus

Offenbar hat die Straßenlaterne die vergangenen drei Jahrzehnte hier überdauert. Auf unserem Vergleichsfoto aus dem Januar 2017 sieht man, der Lack platzt unten ein wenig ab und es sind zahlreiche Aufkleber hinzugekommen. Die drei Scheinwerfer zur Beleuchtung der historischen Häuserzeile sind einer einzelnen energiesparenden LED- oder Gasentladungslampe gewichen und eine Art Blumenkorb wurde zusätzlich angeschraubt.
Von der damals noch als Einbahnstraße vom Rissmüllerplatz zur Dielingerstraße führenden Bier- bzw. Krahnstraße konnte damals noch abgebogen werden um zwischen Betonpollern und schweren Ketten über den historischen Markt zu fahren.

Den Brunnen vor dem Café am Markt kann man nur erahnen. Lag über dem historischen Marktbrunnen zum Zeitpunkt der Aufnahme tatsächlich schon der Deckel? Wer mehr über die Geschichte des „Marktbrunnens“ und dem nur wenige hundert Meter entfernt aufgebauten „Bürgerbrunnen“ von Hans Gerd Ruwe erfahren will, dem sei ein Beitrag im Erinnern und Vergessen Blog empfohlen. Es war eine Provinzposse erster Güte, dies sich damals um diese beiden Brunnen drehte.

Stammt das Foto von vor oder nach dem Weihnachtsmarkt?

Ob der Weihnachtsbaum darauf hindeutet, dass bald der Weihnachtsmarkt stattfinden wird, oder ob er schon wieder vorüber ist?
Frank Förster, der dieses Bild mit einem Fischaugen-Objektiv gemacht und damals im Fotolabor im Haus der Jugend (HdJ) selbst entwickelt hat, kann sich auch nicht mehr an das Datum erinnern.
Das Foto muss irgendwann 1986 oder 1987 entstanden sein, zumindest soweit kann unser Zeitreisender das Datum eingrenzen.

Hier die anderen bislang erschienenen Folgen unserer Osnabrücker Zeitreise.

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Gerry Weber freut sich nur noch über Onlinehandel

Onlineshopping
Gerry Weber freut sich nur noch über Onlinehandel

Die Gerry Weber International AG hat das Geschäftsjahr 2015/16 zum 31. Oktober mit Verlusten abgeschlossen, berichtet das NewsPortal Textilwirtschaft (Abruf ggf. kostenpflichtig) am Mittwochnachmittag.

Demnach brach das operative Konzernergebnis (Ebit) um mehr als 80% ein. Der Konzernumsatz schrumpfte um 2,3% auf rund 900 Mill. Euro. Die Tochtergesellschaft Hallhuber trug dazu 183 Mill. Euro bei. Dies entspricht einer Steigerung zum Vorjahr von 17,7 %, auf vergleichbarer Fläche um 2,1%.
Im klassischen Einzelhandel (Retail-Segment) habe sich der Umsatz aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds und der gesunkenen Kundenfrequenz um 7,6% gemindert. Auch Filialschließungen sollen das Geschäft negativ beeinflusst haben.

Onlinehandel boomt mit +22%

Als „erfreulich“ wird einzig der Anteil das Online-Geschäftes der Marken Hallhuber und Gerry Weber Core bezeichnet, das mit 43,9 Mill. Euro ein Plus von ca. 22% im Vergleich zum Vorjahr einfuhr.

Weil die Marktbedingungen weiterhin schwierig sind, die Kundenfrequenz sinkt und das Einkaufsverhaltens der Kunden sich ändert, soll auch das laufende Geschäftsjahr 2016/17 im Zeichen der Neuausrichtung stehen, so der Konzern. Erst im Geschäftsjahr 2017/18sieht man sich in Halle wieder in einer „Phase nachhaltig profitablen Wachstums“.

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Südkreis: Über die Fahrbahn gespanntes Seil brachte Radfahrer zu Fall

Symbolbild Fahrrad
Südkreis: Über die Fahrbahn gespanntes Seil brachte Radfahrer zu Fall

Von einer Attacke, die für jeden Radfahrer der reinste Horror ist und die auch mit weitaus schlimmeren Folgen hätte enden können, berichtet die Polizeidirektion Osnabrück.

Ein unbekannter Täter spannte am Dienstagabend ein Seil über die Fahrbahn der Straße Westkamp. Vermutlich zwischen 18 und 21 Uhr wurde das Seil zwischen zwei Absperrpollern aus Beton angebracht und war in der Dunkelheit nicht zu erkennen.

Radfahrer fuhr gegen gespanntes Seil

Ein junger Fahrradfahrer (17) bemerkte das Hindernis nicht und fuhr gegen 21 Uhr dagegen. Der junge Mann stürzte über den Lenker und zog sich dabei leichte Verletzungen am Kopf und den Beinen zu. Zudem wurde das Fahrrad durch den Sturz beschädigt.

Die Polizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Wer Hinweise zum Täter oder zum Eigentümer des etwa zwei Meter langen, grünen Seils mit roten Kordelenden geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Dissen, Telefon 05421-921390.

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Bundespolizei bereitet sich auf Derby Osnabrück vs. Münster vor

VfL vs. Preußen Münster, Foto: Bundespolizei
Bundespolizei bereitet sich auf Derby Osnabrück vs. Münster vor

Im Vorfeld der Begegnung zwischen dem VfL Osnabrück und den Rivalen aus Münster, hat die Bundespolizei am Mittwoch eine umfangreiche „Allgemeinverfügung“ erlassen.

Wenn am Samstag, den 28. Januar 2017, an der Bremer Brücke der VfL Osnabrück auf den SC Preußen Münster trifft, sind von den Fans einige Einschränkungen zu beachten. Die Bundespolizei hat eine Vielzahl von Vorkehrungen getroffen, um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um die Spielpaarung zu ermöglichen.

Alkoholverbot in Zügen und auf Bahnhöfen

Anlässlich dieser Begegnung spricht die Bundespolizei ein Alkoholkonsumverbot und Verbote über die Mitnahme und Benutzung von Glasflaschen und Dosen, pyrotechnischen Gegenständen, Vermummungsgegenständen und Schutzbewaffnung in Zügen und auf Bahnhöfen aus.

Besonderer Augenmerk auf „Glasbehälter“

Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat nach Angaben der Bundespolizei gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden. Nicht zuletzt bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels.
Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon.

Maßnahme gilt zwischen 06:00 und 21:00 Uhr

Die Verbote gelten am kommenden Samstag, den 28. Januar 2017, im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr und von 15:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Hiervon betroffen sind alle zum und vom Spielort führende Züge mit Ausnahme der IC und ICE sowie alle Bahnhöfe der nachfolgend aufgeführten Streckenverbindungen: Münster – Osnabrück – Münster, Münster – Rheine – Osnabrück und zurück, Münster – Bielefeld – Herford – Bünde – Osnabrück und zurück, Oldenburg – Cloppenburg – Osnabrück und zurück und Bremen – Vechta – Osnabrück und zurück.

Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro droht

Das ausgesprochene Verbot wird am Spieltag durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei konsequent überwacht. Bei Zuwiderhandlungen wird ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro erhoben werden. Die Bundespolizei bittet alle Reisende, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung und Durchführung ihrer Reise einzustellen.
Von Seiten der Bundespolizei wird Reisenden empfohlen auch Alternativen zur An- und Abreise zu prüfen.

Foto: unter Verwendung eines Pressebilds der Bundespolizei

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Mit der VHS nach Berlin – zu Anne Will, Morgenmagazin und Bundestag

Anne Will, Foto: NDR
NORDDEUTSCHER RUNDFUNK Anne Will Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten. © NDR/Wolfgang Borrs, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung und bei Nennung "Bild: NDR/Wolfgang Borrs" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6694 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ARD Das Erste/© NDR/Wolfgang Borrs"

Die VHS der Stadt Osnabrück bietet von Sonntag, 26. März bis Montag, 27. März 2017 eine Tagesfahrt nach Berlin an.

Für alle, die das politische Berlin hautnah erleben wollen, steht neben dem Besuch der Sendung „Anne Will“ auch das „ZDF Morgenmagazins“ und ein Besuch des Bundestags auf dem Programm.

Zwei Livesendungen für die Osnabrücker Gäste

Das Thema und die Gäste bei „Anne Will“ stehen erst kurz vor der Sendung fest. Am Montagfrüh werden Sie Gäste  im „mo:ma-café“, der Livesendung des ZDF Morgenmagazins sein.

Los geht es Sonntagmorgen (26.03.) mit einem modernen Reisebus. Zurück in Osnabrück werden die Berlinreisenden am Montagabend erwartet.
Für die Teilnahme, inklusive Übernachtung im Doppelzimmer, werden 165 Euro pro Person veranschlagt. Ein Einzelzimmer gibt es gegen einen Zuschlag von 23 Euro.

Achtung: Die Anmeldefrist endet bereits am 15. Februar.

Information bei der VHS Osnabrück unter 0541 / 323-2243 oder im Internet unter www.vhs-os.de.
Foto: NDR/Wolfgang Borrs

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Trinkenstied Osnabrück – 4/2017

Trinkenstied
Trinkenstied Osnabrück – 4/2017

Was geht ab?
Heute abend wollen wir zunächst einmal einem der ganz großen Chronisten der Osnabrücker Kneipenkultur huldigen. Der freie Journalist Thomas Wübker war gestern nachmittag für zwei Stunden in der Töpferei Niehenke in Hasbergen (Am Plessen 51, zwischen Wulfskotten und Natrup-Hagen) zu Gast und hat dort aus seinem Buch „Herrengedeck und Herzenswärme“ vorgetragen.
Bachmeier, Grammophon, Latüchte, Vennemann, Zum Humpen – wem diese Namen von Osnabrücker Traditionsgaststätten ein Begriff sind, dem ist an diesem kalten Januarsonntag mit Sicherheit das Herz aufgegangen. Wübker berichtete von weiblichen Kegelclubs, die im Schinkel jeden Samstagabend nach der Sportschau die Regentschaft übernehmen, von Hans, der mit seinen 80 Jahren nochmal eben schnell Vater geworden ist, von überforderten Wirtsleuten, die sich im eigenen Laden hinter der Theke aufgehängt haben und von dem unaufhaltsamen Strukturwandel in der hiesigen Kneipenszene. Das ganze macht er auf eine äußerst sympathische und empathievolle Art und Weise, so daß der geneigte Zuhörer nicht recht weiß, ob er jetzt weinen oder lachen soll. Beides ist jederzeit möglich. Wübker erzählt immer mit einem kleinen Augenzwinkern und mit viel Einfühlungsvermögen von den Menschen in den Osnabrücker Kneipen, die er liebevoll und mit viel Liebe zum Detail skizziert und die er dem Zuhörer dabei schließlich so nahe bringt, daß man meint, mit ihnen zusammen vor der Theke zu sitzen und ein gepflegtes Herrengedeck (ein Bier und ein Kurzer) zu sich zu nehmen. Originelle und professionelle Livemusikeinlagen, unter anderem natürlich „Die kleine Kneipe“, „Kreuzberger Nächte“ und ein Klassiker von Kneipenpoet Tom Waits, mit Unterstützung durch Hausherr Bernd Niehenke runden diese durch und durch gelungene Veranstaltung in dem urgemütlichen Ambiente der Töpferei Niehenke ab. Wer gestern nicht die Möglichkeit hatte, sich eine gehörige Portion „Herrengedeck und Herzenswärme“ einzuverleiben, der sollte diese Chance beim nächsten Mal unbedingt ergreifen. TRINKENSTIED bleibt am Ball und teilt Euch schon bald den nächsten Lesungstermin mit.

Wir empfehlen bei dieser Gelegenheit das Buch„Herrengedeck und Herzenswärme“ (Print On Demand und eBook) und die zugehörige Artikelserie bei der NOZ.

 


Kommen wir jetzt aber zu etwas völlig anderem: Am Dienstag, 24. Januar, singen uns The Gregorian Voices in der Lutherkirche an der Iburger Straße ab 19 Uhr kräftig was vor. Das aktuelle Vokaloktett aus Bulgarien ist ein Männerchor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die frühmittelalterliche Tradition des gregorianischen Chorals wieder aufzunehmen. Das ist natürlich zur Zeit ziemlich in Mode und auf allen Fernsehkanälen zu hören, trotzdem macht es bestimmt Spaß, gestandenen Typen in Mönchskutte beim Singen zuzuhören.

Am Mittwoch, dem 25. Januar, wird ab 20 Uhr im Blue Note am Erich-Maria-Remarque-Ring eine Riesenparty gefeiert: Martin Luther hat nämlich geladen, und zwar zum ungewöhnlichsten Geburtstag, den es je gab. Denn alle seine Gäste sind bereits lange verstorben – so wie er. Trotzdem laden die „SuperintenDanten“ Martin Steinke, Hannes Meyer-ten Thoren und Hartmut Heyl dazu ein, eine Reformations- und Lutherrevue der besonderen Art mit dem Titel „Der 500. Geburtstag“ zu feiern. Die Größen der Reformationszeit – Philipp Melanchthon, Hermann Bonnus, Kurfürst Friedrich von Sachsen und Katharina Luther – kommen mit Martin Luther an einer imaginären Festtafel zusammen. Und die „SuperintenDanten“ verstehen es, diese so unterschiedlichen Charaktere dem Publikum volksnah und humorvoll nahezubringen. Mit Musik, Gesang und Originalzitaten gelingt es ihnen auch, die ernsteren Töne um Gemeinsamkeiten, Streitigkeiten und Konflikte der Reformatoren herauszuarbeiten. Auf jeden Fall ist die Reformationsrevue ein großer Spaß, den man im Jubiläumsjahr auf keinen Fall verpassen sollte.

Und zum Schluß noch ein echter Knüller: Am Donnerstag, 26. Januar, kommt der unverwüstliche Fips Asmussen um 20 Uhr in den Rosenhof. Diese deutsche Institution in Sachen Humor ist sozusagen der Vater aller Stand Up-Comedians. Da kann der Nachwuchs mit Sicherheit noch einiges lernen.

Bleibt uns gewogen, und nicht vergessen: „Rettet die Osnabrücker Kneipenkultur!

Für Hinweise auf Neueröffnungen oder Aktionen in der Gastronomie sind wir immer sehr dankbar. Schickt uns alles, was interessant sein könnte, entweder per E-Mail info@hasepost.de oder unter Fax 0541/20280379. In dringenden Fällen könnt ihr uns auch gerne unter 0541/20280370 anrufen.

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Was macht der Tatort-Kommissar an der Tankstelle in Osnabrück?

Klaus J. Behrendt
Was macht der Tatort-Kommissar an der Tankstelle in Osnabrück?

Tankt Tatort-Kommissar „Max Ballauf“ alias Klaus J. Behrendt tatsächlich einen Streifenwagen an der Q1-Tankstelle am Kurt-Schumacher-Damm auf?

Nein, dass bei unserem Fototermin ausgerechnet ein Polizeiauto an der Zapfsäule der Q1-Tankstelle steht, war ein Zufall.
Der „echte“ Polizeibeamte war gerade kurz zum Bezahlen an die Kasse verschwunden, da entstand unser Schnappschuss mit Klaus J. Behrendt vor dem an sich ganz gut zu ihm passenden Dienstwagen der Osnabrücker Polizei.

5.000 Euro Tombola-Erlös von Q1

Der seit 1997 mit seinem Kollegen „Alfred (Freddy) Schenk“, alias Dietmar Bär, ermittelnde TV-Kommissar war in Osnabrück um zwei große Schecks für den von ihm als Ehrenvorsitzender unterstützten Verein „Wir starten gleich! e.V.“ entgegen zu nehmen.
Der erste Stopp bei seiner heutigen Stippvisite in die Hasestadt führte zur Tankstelle am Kurt-Schumacher-Damm in der Weststadt. Dort überreichte Frederick Beckmann, Vorstand der in Osnabrück ansässigen Q1 Energie AG, einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro.

Scheckübergabe an der Q1 Tankstelle
Scheckübergabe an der Q1 Tankstelle (v.l.n.r.): Reinhard Höfelmeyer, Frederick Beckmann, Lena von Salzen, Klaus J. Behrendt

Zusammengekommen war das Geld im Rahmen einer Tombola, die zur Feier der Neueröffnung der Tankstelle im September veranstaltet wurde. Der Reinerlös dieser Tombola, sowie eine Mitarbeiterspende, wurde von der Geschäftsleitung zusätzlich nochmals aufgestockt um einen runden Betrag zu erhalten.

Zweiradhändler Dependahl sammelte 13.500 Euro

Auch beim Zweiradhaus Dependahl im benachbarten Kirchenkamp kam eine ordentliche Summe zusammen, die ebenfalls für einen guten Start von Erstklässlern verwendet werden soll. Bei Dependahl standen stolze 13.500 Euro auf dem überdimensionalen Scheckformular. Detlef und Adrian Dependahl bekamen die große Summe von Freunden und Kunden zusammen, die sie in langjähriger Tradition am 22. Dezember eingeladen hatten.
Die Zweiradspezialisten baten ihre rund 250 Gäste in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt Geschenken oder eines Kostenbeitrags doch eine Geldspende für die von Reinhard Höfelmeyer initiierte Hilfsaktion zu geben – und sie gaben offensichtlich reichlich.
Wie bei Q1 sorgten auch die Dependahls dafür, dass am Ende eine runde Summe auf den Scheck kam.

15.000 Euro vom Zweiradhaus Dependahl (v.l.n.r.): Reinhard Höfelmeyer, Adrian und Detlef Dependahl, Klaus J. Behrendt
13.500 Euro vom Zweiradhaus Dependahl (v.l.n.r.): Reinhard Höfelmeyer, Adrian und Detlef Dependahl, Klaus J. Behrendt

Kein Kind soll mit einer Plastiktüte zur Schule gehen

Reinhard Höfelmeyer und Klaus J. Behrendt zeigten sich hocherfreut über die stattlichen Summen auf den großen Schecks. Die komplette Spendensumme – ohne irgendwelche Abzüge für Organisation und Verwaltung – kommt erneut Schulanfängern in Osnabrück und Umgebung zu Gute.
Mit „kein Kind soll mit einer Plastiktüte zur Schule gehen“ lässt sich die Idee hinter der Spendenaktion und dem zugehörigen Verein umschreiben.
Vereinsgründer Höfelmeyer hatte die Idee zu dieser konkreten und lokalen Hilfe schon einige Zeit im Kopf, bevor ihn vor sechs Jahren der Zufall am „Damentisch“ eines Golfturniers mit dem bekannten Tatort-Ermittler zusammenbrachte. Beide verstanden sich sofort – schnell waren die wichtigsten Eckpunkte und der Vereinsname gefunden. Glaubt man Reinhard Höfelmeyer, hat das gemeinsame Fixieren der Idee keine 20 Minuten gedauert. Seither wurde gemeinsam mehr als eine Viertelmillion Euro gesammelt – was umgerechnet 2.500 Schulranzen für Osnabrücker Schulkinder bedeutet.

Und gut gefüllte Schulranzen dreht sich bei „Wir starten gleich“ alles. Immerhin umfasst die Basisausstattung eines Erstklässlers etwa 25 Positionen, was für sozial schwache Familien kaum zu bewältigende Kosten in Höhe von rund 250 Euro bedeutet. Hier helfen die Vereinsmitglieder – ohne komplizierte Antragsformulare und ohne dass die Kinder mitbekommen, wo der gut gefüllte Ranzen eigentlich herkommt.

Schulkinder sollen „gleichgestellt“ starten können

Um den betroffenen Kindern einen im Vergleich zu ihren Mitschülern materiell gleichwertigen Einstieg ins Schulleben zu ermöglichen, sorgt der Verein dafür, dass zum Schulstart ein ordentlicher, ergonomischer und gut gefüllter Schulranzen zur Verfügung steht. Bei der unbürokratischen Hilfe bauen sie auf die Unterstützung von Kitas und Kindergärten, die als Mittler zwischen Verein und Eltern fungieren.
Durch gute Kontakte zu Markenherstellern und die Möglichkeit zum Beispiel Vorjahresmodelle in großer Stückzahl abzunehmen, schafft es der Verein die Kosten pro Erstausstattung auf rund 100 Euro pro Ranzen zu reduzieren. Es gibt dabei keine Einheits-Ranzen, an denen die „Hilfe aus dem Hintergrund“ in irgendwelcher Form erkennbar ist, betonen Klaus J. Behrendt und Reinhard Höfelmeyer einen wesentlichen Bestandteil des Hilfskonzepts.
Legt man die 100 Euro Faustformel an die heute insgesamt gespendeten 18.500 Euro an, sind es erneut wieder 185 Schulkinder, die so einen gleichwertigen Start in die Schulzeit ermöglicht bekommen. „Jedes Jahr kommen neue Kinder in die Schule“, betont der Tatort-Ermittler, wie dringend es ist hier kontinuierlich weiterzumachen.

Klaus J. Behrendt war ein Fan des alten Hyde Park

Am Rande der Scheckübergabe erzählte Behrendt auch von seiner Kindheit und Jugend in Ibbenbüren. Bis zu seinem 21. Lebensjahr lebte der Sohn eines Kinderarztes in der westfälischen Nachbarschaft, bevor es ihn nach Hamburg auf die Schauspielschule zog.
Gut in Erinnerung sind ihm noch die Nächte im Hyde Park, damals noch im alten Schweizerhaus an der Rheiner Landstraße. „Mit allem drum und dran“ hat er dort die Nächte genossen, erinnert sich der Schauspieler, der längst nicht nur als Kommissar vor der Kamera steht, aber in dieser Rolle immerhin auch Träger der Ehrenmarke des Bundes Deutscher Kriminalbeamter ist.

 

 

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Stadt Osnabrück warnt vor dem Betreten von Eisflächen

Rubbenbruchsee im Winter
Stadt Osnabrück warnt vor dem Betreten von Eisflächen

Zwar sind seit geraumer Zeit die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, dennoch warnt die Stadt Osnabrück eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen.

Der Schein trügt, das Eis trägt nicht

Auch wenn der Blick über zugefrorene Seen große Lust aufs Schlittschuhfahren macht, ist die Eisdecke nicht ausreichend dick und damit die Gefahr groß, dass das Eis bricht.
Die Stadtverwaltung bittet Kinder, Jugendliche und ausländische Mitbürger auf die Gefahren hinzuweisen.

Unser Foto zeigt den Rubbenbruchsee, der am vergangenen Wochenende noch viele offene Stellen hatte und dessen Eis noch sehr dünn ist.

Foto: Kerstin Lücke

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