HASEPOST
 
HASEPOST

Wer ist eigentlich für diesen VfL-Müll zuständig?

Müll nach VfL Spiel
Wer ist eigentlich für diesen VfL-Müll zuständig?

Nach dem erfolgreichen Derby des VfL gegen Münster wurde gefeiert. Auch wenn die Münster-Fans im Gästeblock nur alkoholfreie Getränke bekamen, wurde rund um das Standion an der Bremer Brücke ordentlich „gebechert“, dafür sorgten allein schon die feiernden VfL-Fans. Doch die Becher blieben liegen und verteilten sich in der Nachbarschaft.

Müll nach VfL Spiel
Wo geht´s hier zum Hauptbahnhof? Immer dem Müll nach!

Scheinbar fühlte sich nach dem Derby niemand für das anschliessende Aufräumen zuständig.

„So schlimm sah es schon lange nicht mehr hier aus“, bestätigte ein Anwohner am Montagnachmittag in der Oststraße.
Da waren die Reste von der Feier zwar schon wieder weggekehrt, am Sonntag sah es rund um die Bremer Brücke allerdings noch ganz anders aus.
In der Facebook-Gruppe „Ungepflegtes Osnabrück“ wurden einige Fotos veröffentlicht, von denen wir mit Genehmigung auszugsweise einige zeigen.

So viel Müll ist für den VfL „völlig normal“?

Wir wollten von dem an sich für Straßenreinigung zuständigen Osnabrücker Service Betrieb (OSB) und vom VfL wissen, wer denn eigentlich zuständig ist für die Hinterlassenschaften der Fans  ist und wann gereinigt wird.

Müll nach VfL Spiel
Könnte auch als Kunst durchgehen – für die Anwohner aber ein Ärgernis.

Während die Pressesprecherin des OSB ohne Vertretung nicht erreichbar war und kein anderer OSB-Mitarbeiter eine Aussage gegenüber unserer Redaktion treffen wollte, gab es von René Kemna, beim VfL für Marketing und Kommunikation zuständig, auf Nachfrage nur eine eher „kompakte“ Antwort:

„Am Samstag fand an der Bremer Brücke das mit knapp 14.000 Zuschauern gut besuchte Derby gegen den SC Preußen Münster statt.
Dass bei einer solchen Großveranstaltung Abfälle anfallen ist völlig normal. Die beschriebenen Bereiche sind mittlerweile gesäubert.“

Müll nach VfL Spiel
Vom Stadiongelände auf die Straße. Und wer macht es jetzt weg?
AFP

Einzelhandel in Schwierigkeiten: Nun hat es Butlers erwischt

Butlers Osnabrück
Einzelhandel in Schwierigkeiten: Nun hat es Butlers erwischt

Nach Medienberichten hat die Geschäftsleitung für die Butlers GmbH & Co KG sowie die Butlers Handel GmbH beim Amtsgericht in Köln einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. 

„Wir wollen die Chance nutzen, mit den Instrumenten der Insolvenzordnung das Handelsgeschäft so reibungslos wie möglich fortzuführen und uns markt- und wettbewerbsfähig neu zu positionieren“, zitiert das Handelsmagazin Cash Insolvenzverwalter Dr. Jörg Bornheimer.
Das Handelsgeschäft, zu dem auch eine Filliale in der Osnabrücker Herrenteichstraße zählt, soll in dieser Phase uneingeschränkt fortgeführt werden.

Einstieg in den Onlinehandel zu spät?

Butlers wurde 1999 gegründet und betreibt über 160 Filialen in Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz.
Nach Angaben des Handelsblatts sah das Unternehmen eigentlich IKEA als strategischen Wettbewerber und investierte auch in einen Onlineshop – womöglich zu spät um gegen den dortigen Wettbewerb noch Fuß zu fassen.

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche auch in Osnabrück vertretene Einzeländler in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, darunter SinnLeffers und Stefanel. Auch die Modekette Gerry Weber teilte vor wenigen Tagen mit, nur noch im Onlinehandel schwarze Zahlen zu schreiben.

[mappress mapid=“465″]

AFP

Das Osnabrücker Hospiz: Ein letztes Zuhause schaffen

Osnabrücker Hospiz
Ein letztes Zuhause schaffen

Unsere Autorin Laura Stevens war neugierig, sie hat das Osnabrücker Hospiz besucht und dabei viel erfahren.

Von außen völlig unscheinbar liegt das Osnabrücker Hospiz im Zentrum der Stadt, direkt am Marienhospital und nahe der Johanniskirche.

Als ich durch die Tür trete, erwarte ich den typischen Krankenhausgeruch, eine nüchterne und sterile Umgebung, traurige Gesichter und betretende Stille.

Stattdessen begegnen mir lächelnde Gesichter, eine moderne und gemütliche Einrichtung und vor allem kein einziger weißer Kittel. Komisch eigentlich, stellt man sich unter einem Hospiz doch immer etwas ganz anderes vor, wenn man noch keine Berührungspunkte mit solchen Einrichtungen hatte.

Osnabrücker Hospiz
Im Osnabrücker Hospiz

Räumlichkeiten, die an Zuhause erinnern

Jan Felix Simon, der ehrenamtliche Geschäftsführer mit dem ich heute verabredet bin, zeigt mir die Räumlichkeiten. Elf Einzelzimmer mit jeweils eigener Terrasse, eine „Oase“ für Angehörige mit Kuchen auf dem Tisch und einem Schlafsofa, ein Kaminzimmer mit geräumigem Essbereich und einer offenen Küche, zwei gemeinschaftliche Außenbereiche und ein großes Badezimmer mit Whirlpool-Wanne und außergewöhnlicher Deckengestaltung strahlen mir in warmen Farbtönen entgegen. Einer der gemeinsam nutzbaren Außenbereiche ist zudem überdacht, was für die rauchenden Gäste, Angehörigen oder auch das Personal die Terrasse zu einem Ort macht, an dem man sich trifft und wo viel geredet wird. Bis 2007 befand sich das stationäre Hospiz noch in der zweiten Etage, zog dann aber ins Erdgeschoss.

Osnabrücker Hospiz

Alle Institutionen unter einem Dach

Insgesamt 130 Ehrenamtliche unterstützen das Osnabrücker Hospiz, zu dem deutlich mehr als nur die stationäre Einrichtung gehört. Logo Osnabrücker Hospiz Das Logo beinhaltet sechs verschiedenfarbige Quadrate, die die jeweiligen Bereiche darstellen sollen. Es gibt das stationäre Hospiz, den ambulanten Hospizdienst, den Osnabrücker Hospiz e.V., die Trauerbegleitung, den ambulanten Kinderhospizdienst und die Hospiz-Pflegeberatung (SAPV). All das unter einem Dach, das sei in Deutschland etwas ganz besonderes, betont Jan-Felix Simon. Die verschiedenen Bereiche arbeiten Hand in Hand, Absprachen und eventuelle Übergänge von der ambulanten zur stationären Betreuung laufen fließend und im Hintergrund ab, ohne dass es zu großen Bergen von Formularen oder Wechseln der Bezugspersonen kommt.

Osnabrücker Hospiz

Private Finanzierung schafft viele Möglichkeiten

Dank der privaten Trägerschaft durch den Verein, der aktuell 2030 Mitglieder zählt, kann die Einrichtung völlig unabhängig von Kirche oder Stadt agieren und unterliegt keinerlei konstitutioneller Zwänge, was viele Freiheiten erlaubt. Durch nicht belegte Zimmer, Transportkosten und die generelle Unterfinanzierung der Hospizarbeit entsteht ein hohes Defizit, das dann durch Spenden gedeckt werden muss. Um Gewinn geht es dabei allerdings nicht, denn die Gäste stehen im Vordergrund und nicht der wirtschaftliche Gedanke. Das Wichtigste um Spenden zu bekommen ist dabei die Mund-zu-Mund-Propaganda. Durch Besuche von Schülergruppen oder Erfahrungsaustausch der Angehörigen spricht sich die Arbeit der Einrichtung herum und Interessierte können sich auf der Homepage über weitere Details informieren. Unter anderem lässt sich dort auch ein Online-Veranstaltungskalender finden, in dem sämtliche öffentliche Termine aufgelistet sind.

Osnabrücker Hospiz

Ein letztes Zuhause, kein Krankenhaus

Die ärztliche Betreuung findet durch insgesamt 10 Palliativmediziner statt, die durch die vorherige Betreuung von Gästen während der Weiterbildung Kontakte zum Hospiz knüpfen konnten. Daraus wurde eine dauerhafte und enge Zusammenarbeit, obwohl die Ärzte auch eigene Praxen betreiben. hospiz-9Die Krankenschwestern haben alle eine Zusatzausbildung absolviert und betreuen nicht nur die Gäste, sondern auch immer die Angehörigen. Durch die überkonfessionelle Betreuung und die Finanzierung durch die Krankenkassen und durch Spenden ist es dem Hospiz möglich, jeden – unabhängig von dessen finanzieller Situation, Religion oder Sprache – aufzunehmen.

Wichtig ist dabei das Bewusstsein darüber, dass ein Hospiz kein Krankenhaus darstellt. Auf einer Palliativstation werden die Patienten medizinisch behandelt und es gibt lebensverlängernde Maßnahmen. Das ist im Hospiz nicht der Fall, denn es stellt eine Art „letztes Zuhause“ dar. Intubation und Beatmung, Operationen, Chemotherapien, Dialysen, all das findet hier nicht statt. Doch auch ein schnelles Herbeiführen des Todes ist hier nicht möglich. „Das Hospiz leistet Sterbebegleitung, keine Sterbehilfe.“ betont die stellvertretende Pflegedienstleiterin Monika Loth. Das Ziel ist es, das Leben zu genießen so lange es geht, was auch durch verschiedene Angebote ermöglicht werden soll. Von Besuchen des eigenen Schrebergartens über romantische Abende mit dem Partner am Ort des Kennenlernens bis hin zu einem Kurzurlaub wird alles versucht, um die letzten Wünsche der Gäste zu erfüllen, sofern es möglich ist. Doch auch gemeinschaftliche Aktivitäten wie das gemeinsame Kochen oder Grillen am Mittwoch, Geburtstagsfeiern, die Pflege des Kräutergartens oder Gesellschaftsspiele gehören zum Programm. Niemand wird zu etwas überredet, die Entscheidungen an etwas teilzunehmen treffen die Gäste immer selbst.

Osnabrücker Hospiz

Verschiedene Möglichkeiten der Trauerbegleitung

Eine weitere Besonderheit ist der psychosoziale Aspekt. „Die Angehörigen werden immer mitbetreut“ erklärt Beate Lahrmann, die zur Hospiz-Pflegeberatung SAPV gehört. Das Abschiednehmen fällt niemandem leicht, weshalb die Trauerbegleitung mit das Wichtigste ist. Neben Trauerseminaren und der Trauerbegleitung gibt es eine Schreibwerkstatt, ein monatliches Trauercafe in der Familien Bildungsstätte und auch ein regelmäßiges Kaffeetrinken mit den Angehörigen, die im aktiven Austausch über alles sprechen können, was sie bewegt. Etwas ganz besonderes ist hierbei das Labyrinth auf dem Johannisfriedhof, das von einer Gartenbau AG der Hochschule Osnabrück gestaltet wurde. Es handelt sich hierbei um ein Steinlabyrinth, das auf einer denkmalgeschützten Fläche des mittlerweile entwidmeten Friedhofs steht. Hier finden verschiedene Trauerseminare statt, für die man sich anmelden kann. Einmal im Jahr gibt es zudem eine Aktion, bei der Kinder Blumenzwiebeln pflanzen, die dann im Frühjahr erblühen.

Hospiz in Osnabrück

Der Tod ist nie schön, ihm Auge in Auge gegenüber zu stehen schon gar nicht. Aber das Hospiz ist ein Ort der friedlichen Begegnung, der Gespräche und des Abschiednehmens in einer liebevollen Umgebung, in der Personalschlüssel, Qualifikation der Mitarbeiter und Einrichtungsgröße eine Menschlichkeit ermöglichen, die in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim so nicht möglich wären. Der Tod gehört zum Leben wie das Licht zum Schatten, er darf kein Tabu sein sondern sollte – wie das Osnabrücker Hospiz – direkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gucken. Denn durch das Bewusstsein über die Endlichkeit des Lebens gewinnen die kleinen Dinge an Wert.


Weitere Informationen über das Osnabrücker Hospiz, die Möglichkeiten die Hospizarbeit zu unterstützen und die Kontoverbindung für Spenden finden Sie auf der Homepage des Osnabrücker Hospiz.

AFP

Fotogalerie vom Derby VfL Osnabrück vs. Preußen Münster

Fankultur, VfL, Osnabrück, Bremer Brücke, (c) Fabian Flohre
Fotogalerie vom Derby VfL Osnabrück vs. Preußen Münster

Mit einem verdienten 3:0 endete das Derby VfL Osnabrück gegen den SC Preußen Münster.

Am Ende des Spieltags sicherten sich die Lila-weißen so den zweiten Tabellenplatz. Ein guter Start in das neue Fußballjahr!

Die schönsten Momente von der Brücke

Fabian Flohre war mit der Kamera am Spielfeldrand.

[robo-gallery id=“29026″]

AFP

Bundespolizei zieht Fazit nach Münster-Derby

Foto: Bundespolizei
Bereitschaftspolizei, Symbolbild

Nicht nur die Fans des VfL Osnabrück sind mit dem Spiel gegen Westfalen-Rivalen Münster höchst zufrieden (3:0), auch die Bundespolizei zog am frühen Samstagabend bereits ein positives Fazit.

„Aus Sicht der Bundespolizei sind wir mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden“ fasste der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeioberrat Markus Scheibner den Tag zusammen. „Unser Konzept mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen für den Bahnbereich hat sich bewährt.“

Preußen-Fans wurden strikt von VfL-Anhängern getrennt

Aufgrund der Brisanz des Drittliga-Derbys wurden neben dem Hauptbahnhof Osnabrück auch mehrere Bahnstrecken nach Osnabrück von der Bundespolizei überwacht. Für ein sicheres Stadionerlebnis galt es insbesondere die Anreise potenziell gewaltbereiter Personen festzustellen.
Durch eine strikte Trennung der Anhänger beider Clubs in der An- und Abreise sowie beim Aufenthalt im Hauptbahnhof Osnabrück, wurde ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Gruppen verhindert.

Für den Einsatzerfolg setzte die Bundespolizei heute insgesamt 180 Einsatzkräfte ein. Dazu wurde sie unter anderem durch Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei und einem Polizeihubschrauber mit moderner Bildübertragungstechnik unterstützt. Auch zwei Diensthunde kamen zum Einsatz.

10% der Münster-Fans zur „Risikoszene“ zugerechnet

Insgesamt reisten rund 700 Fans des SC Preußen Münster mit der Bahn zum Derby nach Osnabrück. Darunter auch 70 Personen der Risikoszene. Es blieb bei der Ankunft im Hauptbahnhof aber bei lautstarken Fangesängen. Größenteils reisten die Fußballfans mit einem eigens dafür von der WestfalenBahn eingesetzten Entlasterzug.

Aus dem Umfeld des Vfl Osnabrück reisten etwa 550 Fans über den Hauptbahnhof Osnabrück zu dem Fußballspiel an. Hierunter auch rund 20 Personen die der Risikoszene angehören. Auch hier verhielten sich alle Personen ruhig.

Keine Verstöße gegen „Allgemeinverfügung“ festgestellt

Die An- und Abreise der Anhängerschaft beider Sportvereine wurde durch Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht. Diese verliefen im Wesentlichen störungsfrei. Verstöße gegen die Allgemeinverfügung mussten nicht geahndet werden. Im Hauptbahnhof wurden drei zurückgelassene Nebeltöpfe gefunden.
Aufgrund der spürbaren Brisanz waren die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen der Bundespolizei gerechtfertigt und verhinderte letztendlich schwerwiegende Auseinandersetzungen.

Symbolfoto: Bundespolizei

AFP

Osnabrücker Anwaltskanzlei sucht Zeugen für Polizeigewalt

Polizei Schlagstock, Symbolbild
Osnabrücker Anwaltskanzlei sucht Zeugen für Polizeigewalt

Nein, was hier vorgefallen sein soll passierte nicht an einer Kreuzung im Wilden Westen, sondern in Höhe des IKEA nahe der Autobahnauffahrt Hasbergen/Gaste. 

Die Osnabrücker Anwaltskanzlei Dr. Frohnecke & Partner sucht über soziale Medien Zeugen für einen Vorfall, der sich am frühen Morgen des 11. Januar ereignet haben soll.
Der Anwalt schreibt über seinen Facebook-Account:

„Unser Mandant war mit seiner Ehefrau am 11.01.2017 zur gemeinsamen Arbeitsstätte nach Osnabrück gefahren. Als er gegen 07:30 Uhr bei Dunkelheit vor einer roten Ampel in Höhe IKEA (Hasbergen) in Richtung OS hinter vor ihm an dieser Ampel bereits stehenden 3 Pkw anhielt, geschah folgendes:
An der Scheibe der Fahrertür schlug plötzlich eine Person und schrie mehrmals laut „Fenster auf, Tür auf!“. Schräg vor dem PKW hatte sich eine zweite Person mit gezogener Pistole, gerichtet auf unseren Mandanten und seine Ehefrau postiert. Unser Mandant, der glaubte, Opfer eines Überfalls zu werden, hatte dann die Fensterscheibe geöffnet, als dortige Person sofort 5-6 Mal vehement in dessen Gesicht und auf dessen Kopf schlug, die Tür öffnete, unseren bereits stark blutenden Mandanten herausriß und auf den nasskalten Asphalt mit dem Gesicht nach unten drückte. Erst als ihm so Handschellen angelegt wurden, realisierte er, dass es sich um Polizisten handeln müsste. Unser Mandant, der 72 Jahre alt und nur 58 KG schwer ist, wurde dann rabiat hochgerissen und mehrfach mit dem Kopf gegen die hintere Tür auf der Fahrerseite seines Pkw gestossen mit der Folge einer weiteren Platzwunde am Kopf. Seine Ehefrau war währenddessen um den Pkw zum Ort des Geschehens geeilt. Hierbei hatte sie eine unbekannte Person bemerkt, die offensichtlich zur Hilfe oder zur Schlichtung eilte. Diese männliche Person war sodann von den Polizisten mit rauhem Ton des Ortes verwiesen worden.
Diesen Zeugen suchen wir!“

Polizeiaktion wegen Missachten eines Überholverbots?

Nach Angaben des Anwalts, der unserer Redaktion auf Nachfrage erklärte, dass er von seinem Mandanten von der Schweigepflicht entbunden wurde, wird dem Senior vorgeworfen, er habe zuvor im Überholverbot überholt. Anschliessend hätte er auf Anhaltezeichen der Polizisten nicht reagiert, doch die waren mit ihrem Zivilauto gar nicht als Polizisten erkennbar. Der Mandant und seine Ehefrau haben nach eigenen Angaben jedoch keine Anhaltezeichen bemerkt.

Zeugen des Vorfalls sollen sich direkt bei der Kanzlei Rechtsanwälte Dr. Frohnecke & Partner melden, Telefon 0541-40694-0 oder E-Mail post@ffos.de.

AFP

Mösers Meinung – Parteinahme

Mösers Meinung – Parteinahme
Mösers Meinung – Parteinahme

Guten Abend,

der alte Güterbahnhof ist dieser Tage wieder einmal in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Bei einer Verhandlung am Osnabrücker Landgericht wurde ein im April 2013 zwischen dem Eigentümer des Großteils der Flächen rund um den alten Güterbahnhof und der Stadt Osnabrück geschlossener Kaufvertrag für eine Grundstücksfläche an der Hamburger Straße, die zum Neubau einer Brücke über die dort verlaufene Eisenbahnstrecke benötigt wird, für rechtmäßig erklärt. Das sieht nach einem grundsätzlichen Erfolg für die Stadt Osnabrück aus, allerdings ist die ganze Angelegenheit damit noch nicht ausgestanden, denn die 3g Group GmbH (vormals Zion GmbH) als Eigentümerin des umstrittenen Grundstücks hat sofort nach Urteilsverkündung Berufung beim Oberlandesgericht in Oldenburg eingelegt. Und dort äußerst man sich eher verhalten zum weiteren Fortgang des Verfahrens. Da für die Berufung noch keine Begründung vorliege, sei nicht absehbar, wann das Gericht in dieser Angelegenheit zu einer Entscheidung komme. Aber selbst wenn die Entscheidung aus der ersten Instanz zeitnah bestätigt würde, brauchen allein die Planungen für einen Brückenneubau mindestens zwei Jahre Vorlaufzeit, um Sperrzeiten für den Bahnverkehr genehmigen zu lassen. Von der eigentlichen Bauzeit ganz zu schweigen. Denn wenn die öffentliche Hand in Deutschland federführend an Bauprojekten mitwirkt, können sich solche Vorhaben mittlerweile bis zum Sankt Nimmerleinstag hinziehen. Der Willy-Brandt-Flughafen in Berlin sei als warnendes Beispiel genannt. Und wenn man mal ganz ehrlich ist: die Stadt Osnabrück hätte sich den ganzen Ärger mit der Grundstückseigentümerin eigentlich sparen können. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vor knapp vier Jahren herrschte nämlich noch eitel Sonnenschein zwischen Käufer und Verkäufer. Bis ein paar religiös begründete und eher dümmliche Aussagen eines Geschäftsführers der Eigentümergesellschaft gegen mögliche Versammlungen von Homosexuellen auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs zum alles beherrschenden Thema wurden. Aber statt das Ganze einfach als freie Meinungsäußerung abzutun, die in unserem Land ja durchaus legitim ist, schlug diesem Menschen und seiner Firma von diesem Zeitpunkt an ein Sturm der Entrüstung entgegen. Allen voran durch führende Politiker der sogenannten Regenbogenkoalition im Osnabrücker Stadtrat und nicht zuletzt auch durch eine im Gleichklang agierende lokale Presse. Daraufhin verhärteten sich die Fronten, von einer harmonischen oder zumindest sachorientierten Abwicklung des Kaufvertrags konnte keine Rede mehr sein. Die Leidtragenden in der ganzen Angelegenheit waren wieder einmal die Osnabrücker Bürger, vor allem die Autofahrer, die auf dem Weg vom Bahnhof in den Schinkel nun seit einigen Jahren mit zeitraubenden Behinderungen bei der Querung der alten Brücke an der Hamburger Straße zu kämpfen haben. Während die Vertreter der Stadt Osnabrück aus der Geschichte offensichtlich gelernt haben und sich auch nach Ende der Verhandlung am Landgericht mit öffentlichen Kommentaren auffallend zurückhielten, wurde dem geneigten Zeitungsleser am Freitagmorgen per Kommentar klar gemacht, wie er das gute Recht des Grundstückseigentümers, vor Gericht ein Urteil zu erlangen, zu bewerten habe: „Es ist unerträglich, dass ein Amok laufender Geschäftsmann mit seiner kleingeistigen Racheaktion jahrelang ein für die Stadtentwicklung wichtiges Bauprojekt blockieren kann.“ Und an anderer Stelle: „Es ist tragisch, dass dieses asoziale Verhalten durch das Ungeschick eines Richters noch unnötig in die Länge gezogen wurde“, wird von publizistischer Seite Öl in ein Feuer nachgeschüttet, das schon viel zu lange brennt und die Stadtentwicklung seither an dieser Stelle massiv blockiert.
Ein wenig versöhnlicher klingt es dann zum Ende: „Bei allem Ärger, der sich schon aufgestaut hat, dürfen die Verantwortlichen nicht übersehen, dass ein weiterer Stillstand auf dem Güterbahnhof auch nicht im allgemeinen Interesse sein kann. Deshalb sollte die Hand ausgestreckt bleiben. Auch wenn es schwerfällt.“
Was mir an dieser seltsamen Form von Selbstverständnis und Überlegenheits-, wenn nicht sogar Allmachtsgefühl allerdings am meisten mißfällt, ist die unreflektierte Parteinahme für vermeintliche Belange der Stadt Osnabrück. Denn auch die Eigentümergesellschaft hat durchaus gute Gründe, den Kaufvertrag mit der Stadt anzufechten – nicht zuletzt begründet in einem Bebauungsplan, der auf sehr lange Sicht jede sinnvolle Entwicklung des Geländes nahezu unmöglich macht – für die Eigentümer kommt das einer Enteignung gleich.
Ich finde ein zu viel an Parteinahme in hohem Maße bedenklich. Wir sollten vielleicht alle beim Thema Güterbahnhof unsere betonierten Positionen überdenken. Letztendlich geht es bei aller Aufregung nur um eine Brücke. Welch ein schönes Symbol für den Zustand unserer Gesellschaft. 

Ich wünsche allen HASEPOST-Lesern ein Wochenende, an dem es nichts zu mösern gibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ihr

Justus Möser

Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

AFP

Die „Bremer Brücke“ ist zurück auf dem Haltestellenschild

Haltestelle Bremer Brücke

Per Bus zur „Bremer Brücke“: Die Stadtwerke Osnabrück und der VfL Osnabrück haben sich bei der Umbenennung der jetzigen Haltestelle „osnatel-ARENA“ für eine schnelle Übergangslösung entschieden.

Die Haltestelle wird bis zum Fahrplanwechsel im Sommer „osnatel-ARENA / Bremer Brücke“ heißen, so dass die Fahrgäste die Haltestelle unter beiden Namen finden können.

Bis zum Sommer zwei Namen für eine Haltestelle

„Eine komplette Umbenennung in allen Medien ist nicht so einfach und schnell umsetzbar“, erläutert Stephan Kanzler, Leiter Betriebssteuerung bei den Stadtwerken. „Für uns ist es nicht nur mit der Anpassung des Haltestellenschildes getan.“ Zusätzlich müssen noch einige weitere Änderungen vorgenommen und auch genehmigt werden: „Dazu zählen die Ansage im Bus, der Liniennetzplan, der Haltestellenaushang und letztlich auch die Fahrpläne online und offline, also auch die Fahrplanbücher“, so Kanzler weiter.

Zum Fahrplanwechsel im Sommer wird es dann aber überall „Bremer Brücke“ heißen. „Wir freuen uns jedenfalls über diese schnelle, pragmatische Lösung noch vor dem morgigen Derby gegen Preußen Münster“, betont Jürgen Wehlend, Geschäftsführer des VfL Osnabrück. „Vielleicht ist das noch ein zusätzlicher Ansporn für unsere Fans, die Mannschaft morgen an der ‚Bremer Brücke‘ zu unterstützen.“

[mappress mapid=“462″]

Foto: Kathrin Witte, Stadtwerke

AFP

After-Sales Mitarbeiter (m/w) für den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen

Plant Manager m/f – Honeywell Thermal Solutions
Plant Manager m/f – Honeywell Thermal Solutions

Stelle frei in Hasbergen.

Stellenbeschreibung: Zur Verstärkung unseres international erfolgreichen Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für unser Stammwerk in Hasbergen-Gaste bei Osnabrück einen weiter bei indeed

49205 Hasbergen

AMAZONEN-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG


After-Sales Mitarbeiter (m/w) für den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen

Quelle: AMAZONEN-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG vor 16 Tagen

osnabjobs.de / Partner von indeed


AFP

Hannoversche Straße: Autofahrer mogeln sich stadtauswärts

Gegenverkehr Hannoversche Straße
Hannoversche Straße: Autofahrer mogeln sich stadtauswärts
Die Durchfahrtverbots- und Umleitungsschilder sind eigentlich eindeutig. Wer aktuell über die Hannoversche Straße aus der Innenstadt in Richtung Voxtrup will, muss eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke fahren (HASEPOST berichtete über den Wasserrohrbruch).
Offenbar sind jedoch einige Autofahrer mit der Umleitungsstrecke überfordert – oder ignorieren die Verbots- und Hinweisschilder bewusst.
Ein Leser (Name der Redaktion bekannt) schickte uns seine Beobachtungen und ein Foto vom frühen Donnerstagabend.
Trotz der Vollsperrung in stadtauswärtiger Richtung folgen einige Autofahrer nicht der Umleitungsbeschilderung.

Einfach mal in den Gegenverkehr fahren?

Die Fahrer warten in Höhe des McDonalds darauf, dass ihnen auf der einzigen verbliebenen stadteinwärts führenden Fahrspur nicht direkt ein anderes Auto entgegenkommt. Dann setzen sie sich in Bewegung und versuchen dem Gegenverkehr zuvorzukommen – oder ihn zum Warten zu zwingen.
Dumm nur, dass hinter der Kanalbaustelle eine Verkehrsinsel folgt und der Wechsel auf die rechte Fahrbahnseite erst sehr spät möglich ist. Es kommt dort wohl zu gefährlichen Situationen, so unser Leser.
Die ausgeschilderte Umleitung in Richtung Autobahn/Voxtrup führt über die Schweerstraße, Meller Straße und Narupstraße.
AFP