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kennen Sie den amerikanischen Politiker Hiram Warren Johnson? Der war vor hundert Jahren Gouverneur von Kalifornien und seinerzeit ein führender Vertreter der sogenannten progressiven Bewegung in den USA. Heute würde man ihn wohl einen Populisten nennen, denn er orientierte seine politischen Handlungen durchaus an dem vermuteten Willen des Volkes. In seine Amtszeit fielen Reformen des Wahlgesetzes wie zum Beispiel die Direktwahl von Senatoren und die Unterstützung von weiblichen Wahlkämpfern. 1917 wechselte er in den amerikanischen Kongress und verfolgte dort in der Außenpolitik einen eher isolationistischen Kurs. 1919 stimmte er gemeinsam mit den meisten anderen Republikanern gegen die Ratifizierung des von Präsident Woodrow Wilson geplanten Eintritts der USA in den Völkerbund, den Vorläufer der Vereinten Nationen. In diesem Zusammenhang wird ihm der Ausspruch „Das erste Opfer eines jeden Krieges ist immer die Wahrheit!“ zugeschrieben. Seine Urheberschaft ist allerdings nicht unumstritten, denn schon der altgriechische Dichter Aischylos stellte fest: „Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer!“ Wie auch immer, die Wahrheit ist ein weites Feld und ein höchst zerbrechliches Gut, in dessen Vollbesitz zu sein gerne von allen möglichen Interessensgruppen für sich reklamiert wird.
Mittlerweile spricht man ja auch mal gerne von Fake News, wenn man der Auffassung ist, daß eine Darstellung der Wirklichkeit nicht der Wahrheit entspricht. Zu meiner Zeit nannte man soetwas schlicht eine Lüge. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat nun den ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piëch der Verbreitung von Fake News bezichtigt. Piech hatte behauptet, daß Weil und weitere Mitglieder des VW- Aufsichtsrates schon im Frühjahr 2015, also lange vor Bekanntwerden der Abgasaffäre rund um die gefälschten Schadstoffwerte bei Dieselfahrzeugen, Kenntnis von diesen Dingen hatten. Stephan Weil begründete jetzt den Vorwurf der Fake News unter anderem damit, daß Piëch seine Behauptungen nicht beweisen könne. Dazu muß ich bemerken, daß etwas nicht unbedingt falsch sein muß, nur weil es sich nicht beweisen läßt. Auf jeden Fall haben die Äußerungen von Ferdinand Piëch für einige Unruhe bei Volkswagen gesorgt. Aus Unternehmenskreisen hieß es am vergangenen Mittwochabend: „Piëch hat sich jetzt die Trump-Maske aufgesetzt und hantiert mit alternativen Fakten.“ Ich finde eine solche Äußerung völlig überzogen. Vielleicht hätte man sich einfach darauf beschränken können, klarzustellen, daß Piëchs Darstellung nicht der Wahrheit entspricht. Aber warum setzt man ihn in eine Verbindung mit dem amerikanischen Präsidenten? Ist es in Deutschland nicht mehr möglich, sachliche Auseinandersetzungen zu führen, ohne den Gegner persönlich zu diffamieren und mit einer Polemik zu agieren, die der Sache überhaupt nicht angemessen ist? Zudem sollte VW nicht vergessen, daß der US-amerikanische Absatzmarkt für das Unternehmen von äußerster Wichtigkeit ist und daß es deshalb ratsam wäre, den amerikanischen Präsidenten nicht mehr als unbedingt nötig herabzusetzen und zu verunglimpfen. Wer im Glashaus sitzt, sollte zudem nicht mit Steinen werfen, wie der Volksmund so schön sagt. Volkswagen hat seit 2015 ausgiebig bewiesen, daß in diesem Unternehmen der Umgang mit alternativen Fakten zum Tagesgeschäft gehört. Dem wirtschaftlichen Erfolg wird dort offensichtlich alles andere untergeordnet.
Das erste Opfer eines jeden Krieges ist immer die Wahrheit. Diese Erkenntnis ist also wahrlich nicht neu, aber nun wird sie in zunehmendem Maße für die politische Auseinandersetzung instrumentalisiert. Wem Meinungsäußerungen oder Weltanschauungen von bestimmten Leuten, Parteien oder Gruppierungen nicht in das eigene Weltbild passen, der stempelt sie als Fake News ab und rückt die betreffenden Personen oder Institutionen damit in die Nähe von notorischen Lügnern und Spinnern. Dadurch wird erreicht, daß die freie Rede, das offene Wort, die persönliche Meinung, all das, was unser Zusammenleben ausmacht und eine freie Gesellschaft auszeichnet, jederzeit diskreditiert werden kann – durch den Generalverdacht der Unterstellung der Verwendung von alternativen Fakten, von angeblichen Fake News, von Lügen. Erdogan, Putin und jetzt auch Donald Trump nutzen diesen Trend zur Zementierung ihrer Macht. Im Grunde ist der Vorwurf der Verwendung von alternativen Fakten doch nichts anderes als ein Armutszeugnis. Zeigt er doch, daß derjenige, der sich dieses Instrumentes bedient, nicht in der Lage ist, durch eigene überzeugende Argumente Menschen für seine Sache zu gewinnen. Wenn jeder jeden jederzeit ungestraft der Lüge bezichtigen darf, welche Bedeutung hat dann überhaupt noch die Wahrheit? Oder geht es schlichtweg darum, erst gar keine sachliche Argumentation in der politischen Auseinandersetzung aufkommen zu lassen. Ist die Wahrheit das erste Opfer des großen Glaubenskrieges im 21. Jahrhundert, in dem es nur noch darum geht, Recht zu haben und den anderen zu verunglimpfen, mit Vorliebe unterhalb der Gürtellinie?
Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein – mit wohlgesetzten Worten funktioniert das oft besser als mit jeder konventionellen Waffe. Wir sollten uns dem Trend, alles und jeden, die uns nicht passen, als Verbreiter von alternativen Fakten schlechtzureden, entschieden entgegenstemmen. Ohne den offenen und angstfreien Diskurs geht unsere Gesellschaft allmählich vor die Hunde. Und wir werden das erst merken und am eigenen Leibe spüren, wenn es längst zu spät ist. Weil wir uns fürchten, rechtzeitig unsere Meinung zu sagen. Denn vielleicht paßt unsere Meinung nicht mehr in diese Zeit. Vielleicht stimmt etwas an ihr nicht, vielleicht beinhaltet sie alternative Fakten. Wer mag das schon genau zu sagen? Vielleicht stimmt etwas mit uns nicht.
Ich wünsche allen HASEPOST-Lesern ein Wochenende, an dem es nichts zu mösern gibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Rätsel um die Osnabrücker Neumarkt-Gitter (teilweise) gelöst?
Ein Leidartikel Leitartikel
Ein Abstellplatz für Fahrräder und ein Beitrag zur Verkehrslenkung: Deswegen investiert die Stadt am Neumarkt in weit über hundert Absperrgitter aus Plastik und Metall. Die Pressesprecher von Stadtverwaltung und Osnabrücker Service Betrieb (OSB) versuchten diese Woche auf Nachfrage unserer Redaktion die Funktion der Absperrgitter auf dem „Problemplatz“ zu erklären. Erst vor rund zwei Wochen wurden zahlreiche Plastikgitter gegen angeblich „ansehnlichere“ Metallgitter ausgetauscht und rund drei Dutzend zusätzliche Gitter vor dem H&M Haus aufgebaut.
Bevor die Fußgängerzone kommt wird alles „vergattert“
„Ein Fahrradparkhaus“, diese Antwort gehört zu den regelmäßig geäußerten Ideen, was man denn mit dem zwischenzeitlich zugeschütteten Neumarkttunnel sinnvolles hätte anstellen können.
Bekanntlich kam es anders und für mehr als drei Millionen Euro wurde der Tunnel „dicht gemacht“. Seither erlebt der Neumarkt wahrlich unruhige Zeiten. Sollen Autos auf ihm fahren oder wird er zu einer Fußgängerzone, auf dem sich mehr als 2.000 Busse täglich den Platz mit den Fußgängern teilen sollen?
Aktuell läuft alles auf die Idee mit den Bussen und der Fußgängerzone hinaus. Funktioniert es so, wie es von der inzwischen abgelösten Ratsmehrheit auf den Weg gebracht wurde, dann könnte schon im Frühjahr die endgültige Sperrung für den Individualverkehr erfolgen. Aber erstmal gibt es einen „Fahrradparkplatz“ – und eine leere Fläche ohne Verwendungszweck, die nicht betreten werden darf. Unter „Fußgängerzone auf dem Neumarkt“ haben sich viele Osnabrücker sicher etwas ganz anderes vorgestellt.
Fußgänger werden in engen Bahnen über den Neumarkt „geleitet“.
Absperrgitter für den „Viehtrieb“ der Fußgänger über den Platz?
Noch völlig unklar ist, wie sich Fußgänger und Stadtbusse zukünftig den Verkehrsraum teilen sollen, denn Schilder, Markierungen und Ampeln sind in einer Fußgängerzone nicht erlaubt.
Ist das womöglich die Stunde der Absperrgitter? Ein Leser der HASEPOST gab den Hinweis auf diesen möglichen Hintergrund der „Voll-Vergitterung“ des Neumarkts. Weil die Stadtverwaltung keine Idee hat, wie das mit den Bussen und den Fußgängern auf dem Neumarkt überhaupt funktionieren soll, werden enge Gassen geschaffen um die kritische „Konfrontation“ zwischen Stadtbus und Mensch auf einen schmalen Punkt zu konzentrieren. Mit ein wenig Glück funktioniert das dann so auch ohne Ampel. So jedenfalls die Idee unseres Lesers, der ungenannt bleiben möchte – vielleicht auch weil er über Insider-Wissen verfügt?!
Und tatsächlich – das Bild oben zeigt es deutlich – wie in einem Viehgatter werden die Fußgänger bereits jetzt davon abgehalten den reichlich vorhandenen Platz zu nutzen. Immer am Gitter entlang geht es auf direktem Weg zu der noch kurz vor Schluss installierten Ampel, die schon bald wieder demontiert werden soll.
Stadt will von verdeckter Agenda nichts wissen
Wird die Ampel dann in wenigen Wochen abgebaut, ist von einem wirklichen Platz-Charakter und gemeinsamer Nutzung durch Fußgänger und Busse keine Rede mehr. Gitter, überall Gitter – eine seltsame „Fußgängerzone“ wäre das.
Auf diesen möglichen Hintergrund am Rande der letzten Ratssitzung angesprochen, war sich Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück sicher, dass dies nicht die eigentliche Begründung für das Aufstellen der weit mehr als hundert Absperrgitter sei.
Bis Mitte der Woche konnte der oberste Sprecher der Stadt aber auch nicht genau erklären, was denn nun die Idee hinter der Vergitterung des Neumarkts sein könnte.
Zwischenzeitlich waren in der vergangenen Woche Schilder aufgetaucht, die Fahrradbesitzer dazu aufforderten bis zum 13. Februar alle innerhalb der gerade erst quadratisch abgesperrten Fläche vor dem H&M Haus zu entfernen. Am kommenden Montag soll die frisch eingerichtete „Fahrradabstellanlage“ gereinigt werden. Auch davon war im Presseamt der Stadt vor unserer Nachfrage noch nichts bekannt.
Ein Teil der Gitter grenzt nun vor H&M einen Fahrradabstellplatz ein.
Fragen bleiben vorerst unbeantwortet
Tatsächlich konnte das Presseamt der Stadt im Laufe der Woche das Offensichtliche, also die Nutzung eines Teiles der frisch abgesperrten Fläche als Fahrradparkplatz bestätigen.
Doch leider neigen Journalisten zu Nachfragen, denn daraus ergaben sich zwei neue Fragen:
Was ist die Grund für die viel größere Absperrung zwischen Sportarena und Neumarktampel?
Warum wird der Fahrradabstellplatz vor dem H&M Haus bereits zwei Wochen nach Installation wieder gereinigt?
Zur Überraschung des Autors erklärte sich das Presseamt der Stadt daraufhin als nicht mehr direkt zuständig und verwies auf die Kollegin beim Osnabrücker Service Betrieb (OSB).
Nur knapp zwei Wochen nachdem die Absperrgitter aufgestellt wurden, soll der neue Abstellplatz schon wieder „gereinigt“ werden.
Fahrräder werden am Montag nicht gleich entsorgt
Was die Reinigung der Fläche vor H&M angeht, nur rund zwei Wochen nach Aufstellung der Absperrgitter, konnte Karin Hofmann, Pressesprecherin des OSB Entwarnung geben. Noch verkehrstüchtige Fahrräder werden jetzt nicht sofort entsorgt, aber es wäre schon wünschenswert, wenn die Fläche am Montag freigemacht würde.
Die Kollegen wollten sich dann nochmal alles genau ansehen und schauen was genau zu „reinigen“ sei (nach nur zwei Wochen?); deshalb seien die Schilder aufgestellt worden.
Warum nicht das Reinigen und Aufstellen der Gitter in umgekehrter Reihenfolge hätte passieren können, konnte die OSB-Sprecherin allerdings auch nicht erklären.
Gatter sollen „Laufbeziehungen“ festlegen
Nach interner Nachfrage beim OSB erhielt unsere Redaktion schließlich auch eine Antwort, warum so eine große Fläche zwischen Sportarena und Neumarkt abgesperrt wurde. Die Antwort gleicht dann doch sehr der Idee unseres Lesers von oben:
Mit der aktuellen Eingatterung weiter Teile des Neumarkts seien nun gewünschte „Laufbeziehungen“ hergestellt. Und so werde „die Pflege des Neumarkts“ für den Servicebetrieb der Stadt auch „beherrschbarer“. Zudem führe es zu „mehr Verkehrssicherheit, wenn die Fußgänger nicht frei herumliefen“.
Abgeklärt sei die Maßnahme mit dem Hochbauamt, so der OSB.
Und schon vor einer Woche hatte das Presseamt der Stadt mitgeteilt, dass die „ansehnlicheren“ Metallgitter genau deshalb beschafft wurden, weil sie dort für „einen längeren Zeitraum“ stehen bleiben sollen.
Ganz langsam fügen sich Puzzlesteine zu einem Gesamtbild.
Wer geglaubt hatte, der nun bald vom Autoverkehr „befreite“(?) Neumarkt würde den Fußgängern zur Verfügung stehen, darf sich getäuscht sehen. Ein Teil wird Fahrradparkplatz, der andere Teil wird „einfach so“ hinter Gittern versteckt. Die Fußgänger werden zwischen Gittern über den Neumarkt gedrängt.
Der Fairness halber darf allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass irgendwann auch eine Umgestaltung des Neumarkts geplant ist – mit Springbrunnen und Sitzbänken – aber bis dahin: Gatter und Gitter!
Es fehlt eigentlich nur der Springbrunnen und ein etwas hochwertigerer Bodenbelag… UND Menschen
So wie in dem ersten Bild oben soll der Neumarkt werden, und so wie rechts im Bild sah er vergangen Sommer aus. Groß war der Unterschied zu dem Planungsentwurf eigentlich nicht – bis auf die Absperrgitter.
Unfallopfer vom Kurt-Schumacher-Damm musste Blutprobe abgeben
Der 34-jährige Fußgänger, der am Donnerstagabend auf dem Kurt-Schumacher-Damm angefahren und überrollt wurde ist außer Lebensgefahr, teilte die Polizei am Freitagvormittag mit.
Warum trat der junge Mann auf die Fahrbahn?
Der Mann war in Höhe einer Tankstelleneinfahrt von einem stadtauswärtsfahrenden Mercedes CLK erfasst und schwer verletzt worden. Der junge Mann war aus noch unbekannten Gründen auf die Fahrbahn getreten, ohne auf den Verkehr zu achten und wurde von dem Pkw angefahren.
Der Kurt Schumacher Damm wurde für die Unfallaufnahme von 22 Uhr bis 22.50 Uhr gesperrt.
Der Mercedes wurde sichergestellt, dem Fußgänger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Osnabrücker Weststadt wurde am späten Donnerstagabend eine Person schwer verletzt.
Nach ersten Angaben der Polizei wurde eine Person kurz vor 22 Uhr auf dem Kurt-Schumacher-Damm in Höhe der Aral Tankstelle von einem Pkw erfasst und überrollt. Person schwer verletzt.
Weitere Informationen lagen am Donnerstagabend noch nicht vor.
Aufmerksame Leser der HASEPOST haben es vermutlich schon bemerkt, in der URL-Zeile ihres Browsers ist jetzt ein Schloss-Symbol und vielleicht auch noch das Wort „Sicher“ oder „Secure“ zu sehen. Was bedeutet das? Und was, wenn der Browser plötzlich Probleme meldet?
„Wir haben uns als erstes großes Osnabrücker Nachrichtenportal für die komplett verschlüsselte Übertragung unseres Angebots entschieden, weil wir damit ein Zeichen gegenüber unseren Lesern setzen wollen“, so HASEPOST-Gründer und Herausgeber Heiko Pohlmann. „SSL ist der Standard, den unsere Leser auch von der Kommunikation mit ihrer Bank kennen, es signalisiert, dass die Kommunikation zwischen dem Inhalte-Anbieter und den Lesern abhör- und manipulationssicher durchgeführt wird. Zwar ist nicht zu erwarten, dass auf diesem Weg tatsächlich Artikel-Inhalte geändert werden, aber in Zeiten in denen breit über Fake-News debattiert wird, ist das technisch machbare gerade gut genug“, erläutert Pohlmann. Das Vertrauen der Leser soll auch auf diesem technischen Weg gestärkt werden, so das Ziel des lokalen Osnabrücker Nachrichtenportals.
Weltweit stellen Top-Anbieter auf SSL um
Nach Angaben von Google sind mittlerweile über 50% aller mit der Desktop-Version des Chrome-Browsers aufgerufenen Seiten verschlüsselt. Bereits im Februar vergangenen Jahres haben 12 Top-100 Webseiten standardmäßig auf HTTPS-Verbindungen umgestellt. Hintergrund dieser Entwicklung ist auch die Tatsache, dass Google seit 2014 verschlüsselte Websites in den Suchergebnissen bevorzugt. Seit Januar 2017 hat Google den Druck auf die Webseiten-Betreiber nochmals erhöht. Der hauseigene Chrome-Browser kennzeichnet ungesicherte Webseiten jetzt entsprechend. Was zu Beginn des Jahres noch kaum sichtbar ist, soll mit Folgeversionen von Chrome immer stärker in den Fokus des Betrachters rücken und irgendwann sogar zu Meldungen führen, die vor dem Abruf ungesicherter Seiten warnen.
Was Nutzer von „alten“ Betriebssystemen und Browsern wissen müssen
Bereits kurz nach Umstellung auf die SSL-Verschlüsselung erreichte unsere Redaktion eine erste Mitteilung eines Lesers, der die Seiten der HASEPOST nicht mehr aufrufen konnte.
Keine Panik! Wer diese Warnmeldung sieht, sollte es mit einem anderen Browser probieren. Screenshot von einem älteren PC mit Windows Vista und Chrome-Browser.
Nach ersten Recherchen der Techniker der osna.com GmbH, kann es bei Verwendern der Betriebssysteme Windows XP, Windows Vista sowie Apple OS X in den Versionen 10.6 bis 10.8 tatsächlich zu Warnmeldungen kommen – insbesondere und ausgerechnet bei Verwendung des Chrome-Browsers.
Trotz aktuellem Sicherheitszertifikat wird für die Seite www.hasepost.de dann ein „Datenschutzfehler“ angezeigt.
Hintergrund ist die von Google bereits 2015 eingeleitete Abkehr von diesen auch als „obsolet“ bezeichneten „alten“ Betriebssysteme. Es gibt seither keine Updates mehr für den Chrome-Browser auf diesen Computern.
Dieser Schritt ist durchaus konsequent und nachvollziehbar, denn auch von Seiten der Betriebssystem-Hersteller ist die Versorgung mit sicherheitsrelevanten Updates weitestgehend eingestellt worden, so dass die Verwendung insbesondere von Windows XP inzwischen ein erhebliches und unkalkulierbares Risiko darstellt.
Probleme mit dem Abruf von www.hasepost.de können auch auf nicht regelmäßig aktualisierten Smartphones und Linux-Systemen auftauchen.
Über Hinweise auf Probleme, bitte immer unter Angabe von Betriebssystem und verwendetem Browser (Version?), freuen wir uns; bitte direkt an info@hasepost.de melden.
Eine Lösung für „ausgesperrte“ Leser ist die Verwendung alternativer Browser, zum Beispiel Firefox oder Internet Explorer. Nach ersten Tests sollte ein Abruf der HASEPOST mit diesen Browsern auch auf älteren PC keine Probleme bereiten.
Pakistan: Mehr als einhundert Tote nach schweren Schneefällen
Die Polizei Niedersachen hat im Zusammenhang mit einem möglicherweise konkret bevorstehenden terroristischen Anschlag in der vergangenen Nacht in Göttingen zwei Gefährder festgenommen.
Der Einsatz konzentrierte sich auf die radikal-islamistische Szene in Göttingen. Dabei wurden elf Objekte im Stadtgebiet und ein weiteres im Bereich Nordhessen durchsucht. „Das ist ein sehr wichtiger Schlag gegen die Szene“, so Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, „und ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“ Insgesamt waren 450 Kräfte im Einsatz, darunter auch Spezialeinsatzkräfte des LKA. „Die erfolgreiche Aktion zeigt einmal mehr, die Entschlossenheit der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus in Niedersachsen. Wir sind gut aufgestellt und bestens vorbereitet. Trotzdem wird uns der Kampf gegen diese dynamische Bewegung weiterhin viel abverlangen. Wir werden weiterhin an klugen und entschlossene Maßnahmen arbeiten, um dem Terror das Wasser abzugraben und unseren Staat und seine Menschen zu schützen “, so der Minister.
Niedersachsen im Kampf gegen den Terror
Vergangene Woche hatte Pistorius bereits im Niedersächsischen Landtag betont, dass die nachhaltige Bekämpfung des islamistischen Terrorismus für die Landesregierung und die niedersächsischen Sicherheitsbehörden höchste Priorität hat. „Durch die konsequente Ermittlungsarbeit aller Beteiligten konnte in diesem Fall sehr schnell und konsequent eingegriffen und eine konkrete Gefahrenlage verhindert werden. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Kräften, die diesen Einsatz vorbereitet haben und direkt vor Ort beteiligt waren.“
Mutmassliche Terroristen lebten mit Familien in Göttingen
Laut Polizei hatten sich mit Blick auf die radikal-islamistische Szene Göttingen im Vorfeld des Einsatzes die Erkenntnisse zu einem möglicherweise konkret bevorstehenden terroristischen Anschlag verdichtet. Bei den beiden als Gefährder eingestuften Personen handelt es sich um einen 27-jährigen algerischen Staatsangehörigen sowie einen 23-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen, die mit ihren Familien in Göttingen leben. Sie gehören seit längerer Zeit zur salafistischen Szene in Göttingen.
Die Ermittlungen zu den konkreten Anschlagsplänen dauern nach Angaben des Landesinnenministeriums an.
Unser Zeitreisender hat uns dieses Mal einen Schnappschuss von „An der Katharinenkirche“ geschickt. Eine typische Straßenszene irgendwann in den 80er Jahren.
Während auf dem Platz zwischen Katharinenkirche und Grünem Jäger heute strengstes Halteverbot gilt, zeigt sich seinerzeit noch reger Verkehr. Da aber sowohl der LKW der Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei (OAB) als auch der Tabak-Lieferbulli unbesetzt sind, ist es zum Zeitpunkt der Aufnahme wohl reger „Lieferverkehr“, der auch heute noch von dieser Seite abgewickelt wird.
Auf der Redlingerstraße gab es noch Verkehr
Der aufgemalte Mittelstreifen auf dem Asphalt zeigt: Über die angrenzende Redlingerstraße fließt in diesen Jahren noch der Verkehr in Richtung Busring – der Nikolaiort dürfte allerdings schon Fußgängerzone sein.
Links im Bild parkt ein Opel Rekord „E“, der von der Wikipedia wenig schmeichelhaft als „typisches Gebrauchsautomobil mit unaufregender, aber zuverlässiger Technik“ beschrieben wird, seine Fahrleistungen sollen „gutbürgerlich“ gewesen sein, die Straßenlage wird als „ordentlich“ bezeichnet.
Der VW-Transporter vom Typ 3 war in den 80er Jahren ebenfalls ein Gebrauchsautomobil, das an jeder Straßenecke zu sehen war. Auch die beigen Lieferautos des Tabakhändlers waren allgegenwärtig. Selbstverständlich durfte vor mehr als drei Jahrzehnten noch überall – Arbeitsplätze und Kneipen eingeschlossen – geraucht werden. Brennbarer Nachschub wurde also in großen Mengen benötigt.
Was verrät uns das Bild über die 80er Jahre in Osnabrück?
Während die beiden erstgenannten Fahrzeuge in den 80er Jahren recht aktuell waren und auch noch in großen Stückzahlen produziert wurden, der Opel bis 1986, der VW T3 sogar bis 1992, ist der Bierlaster schon ein älteres Modell. Dieses als „kubisches Modell“ bezeichnete leichte LKW stammt ursprünglich aus dem Jahr 1965, wurde jedoch noch bis 1984, wie der VW T3 zeitweise parallel zu seinem Nachfolgemodell, produziert.
Warum hat der Bier-Laster ein Landkreis-Kennzeichen?
Auffällig an dem Bier-LKW, der den frischen Gerstensaft vom Westerberg brachte, ist sein Kennzeichen. Nach der allgemein in den 80er Jahren noch geltenden Regel, bedeuteten zwei Buchstaben und drei Ziffern eine Zulassung im Landkreis – hatte die OAB seinerzeit schon den Transport an einen Spediteur im Landkreis abgegeben?
1987 war dann übrigens Schluss mit dem Unternehmen und seinen leckeren Erzeugnissen, die mit Osnabrücker Wasser gebraut wurden. Bereits 1983 hatte der Mehrheitseigentümer Dr. Oetker die Brauerei an der Osnabrücker Bergstraße der ebenfalls in seinem Eigentum befindlichen Dortmunder Actien-Bierbrauerei (DAB) zugeschlagen – am Ende war das „Osnabrücker Bier“ nur noch umetikettierte Ruhrgebiets-Ware.
Links vom Grünen Jäger sieht man die Baustelle für die Häuserzeile an der Osterberger Reihe, wo sich heute in etwa das „Tiefenrausch“ befindet. Der Neubau ist bereits gedeckt, doch die Fassade und die Erker noch nicht ganz fertiggestellt. Der einzige Mensch auf diesem Bild steht im Eingang des Jägers, der Boden ist nass, es scheint ein trüber Tag gewesen zu sein – irgendwann in den 80er Jahren in Osnabrück.
Auch im zweiten Jahr nach der zeitweise unkontrollierten Öffnung der deutschen Grenzen, herrscht auf kommunaler Ebene weiterhin oft Rätselraten, wer hier alles angekommen ist. Das ergibt sich aus der Antwort der Verwaltung auf eine gemeinsame Anfrage von CDU und BOB.
Hintergrund der Anfrage war der Umstand, dass der Attentäter von Berlin vermutlich mit 14 verschiedenen Identitäten in Deutschland unterwegs war. Neben der Sicherheitsfrage ging es bei der Anfrage aber auch um das Thema Sozialbetrug, so die Begründung der CDU und BOB Gruppe. Erst vor wenigen Tagen erklärte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD), dass derartiger Betrug mit Fantasie-Identitäten in allen Landesaufnahmestellen festgestellt wurde.
Identitätsvorstellung war schon immer problematisch
Nach Angaben der Verwaltung liegen nicht zu allen Flüchtlingen in Osnabrück eindeutig geklärte Identitäten vor.
Das Flüchtlinge keinerlei Identitätsnachweise zum Beispiel in Form eines Reisepasses oder einer Identitätskarte im Original, vorlegen können, sei aber immer schon als problematisch gewesen.
Keine genauen Zahlen über unklare Identitäten feststellbar
Die genaue Zahl dieser unklaren Identitäten lässt sich nach Ansicht der Verwaltung nicht ermitteln.Eine solche Zahl alleine wäre auch nicht aussagekräftig, da die Flüchtlinge in vielen Fällen ihre Identitätsnachweise bei der Asylantragstellung abgegeben hätten. Diese werden der Ausländerbehörde demnach erst nach Abschluss des Asylverfahrens oder einer durchgeführten Echtheitsprüfung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur Verfügung gestellt.
Flüchtlinge sollen selber sagen wo sie herkommen
Auf die Frage, wie denn die Identität eines Flüchtlings festgestellt werde, der über keine Papiere verfügt, antwortet die Verwaltung, dass Betroffene grundsätzlich im Rahmen der Asylantragstellung zu ihren Personalien befragt werden. Es gäbe auch eine erkennungsdienstliche Behandlung, um zu klären, ob die Person bereits zuvor im Schengen-Raum einen Asylantrag gestellt hat.
„Vorführungen“ bei Botschaften zur Bestätigung der Angaben
Wird von dem Betroffenen zu diesem Zeitpunkt ein Identitätsnachweis vorgelegt, wird dieser im Rahmen einer physikalisch-technischen Untersuchung durch das BAMF auf Echtheit überprüft. Ansonsten beruhen die Angaben zu den Personalien auf eigenen Angaben des Betroffenen. Seitens der Ausländerbehörde wird dann im Falle von notwendigen aufenthaltsbeendenden Maßnahmen durch Vorführungen bei den in Frage kommenden Botschaften versucht, die Identität zu klären.
Foto:Bundesarchiv, B 145 Bild-F079070-0030, CC-BY-SA 3.0
Stellenbeschreibung: Wir sind der Personaldienstleister der Zukunft und suchen motivierte Dreher (m/w) für den Raum Osnabrück. Als ganzheitlicher Personaldienstleister haben wir… … weiter bei indeed