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Wir testen: „Wie Elektroauto“ ist Osnabrück?

Tesla Model S bei Taste Kitchen Osnabrück

Um es gleich vorweg zu schreiben, die Headline ist sicher „gestolpert“, aber wie sonst wollen wir erklären, warum die HASEPOST als überwiegend lokal berichtendes Medium jetzt auch Autos testet?

Hintergrund dieses ersten Autotests der HASEPOST sind die im vergangenen Jahr von der Stadtverwaltung auf den Weg gebrachten Maßnahmen um E-Mobilität in der Hasestadt attraktiver zu machen. Nüchtern betrachtet bestehen diese Maßnahmen allerdings nur aus Erleichterungen beim Parken (dazu später mehr); eine Erlaubnis für die auch „Umweltspuren“ genannten Busspuren ist Autos mit der „E“-Kennzeichnung auf dem Nummernschild allerdings weiterhin verwehrt.

In den kommenden Tagen werden wir uns aber noch mit anderen Aspekten auseinandersetzen, zum Beispiel den Angeboten der Stadtwerke und der OPG für Fahrer von E-Autos.

Tesla leiht uns das Spitzenmodell für eine Woche

Bei strömendem Regen, an einem sonst milden Sommertag, konnte ich am Dienstagvormittag den Tesla vom Typ „Model S P100D“ im Düsseldorfer Tesla-Showroom in Empfang nehmen. Mit einer Reichweite von über 500 Kilometern und einer Leistung von über 700 PS (auch dazu später mehr) das aktuelle Spitzenmodell des kalifornischen Herstellers.
Zur Abholung ging es auch rein elektrisch: Erst mit der Bahn (pünktlich!) und weiter mit dem Mini-Segway der Redaktion durch die Düsseldorfer Innenstadt an die noble Königsallee.

Ninebot Mini @Supercharger
Mit dem Redaktions-Mini-Segway ging es bereits elektrisch vom Düsseldorfer Hbf zu Tesla an der Kö. Aufladen am „Supercharger“ (im Hintergrund) geht damit leider nicht.

Selbstversuch: Das Auto übernimmt das Steuer

Nach einer kurzen Einweisung, bei der vor allem der das Fahrzeugcockpit beherrschende riesige Flachbildschirm im Mittelpunkt stand, ging es schon los auf die Autobahn.
Eine der wichtigsten Informationen der Einweisung war der Hinweis auf ein „graues“ Lenkradsymbol im kleineren Display hinter dem Lenkrad. Dahinter verbirgt sich die viel diskutierte und auch kritisierte „Auto-Pilot“-Funktion. Tatsächlich – nachdem sich der die Assistenzsysteme beeinflussende Starkregen verzogen hatte – bot der rote Tesla seinem Fahrer auch schnell an die Kontrolle zumindest weitestgehend zu übernehmen.

Falls potentiell kritische Situationen drohen, zum Beispiel das Überholen einer LKW-Kolonne, wird der Fahrer aufgefordert wieder die Hände ans Volant zu legen. Sofern dringend notwendig, etwa wenn die Fahrbahnmarkierung undeutlich wird, geschieht das auch mit akustischem Nachdruck.
Wo es möglich war, irgendwo zwischen Bochum und Münster, habe ich gerne die Kontrolle dem Bordcomputer überlassen. Erstaunlich wie schnell man sich daran gewöhnt zwei Tonnen Auto – und die bisher geleisteten Einzahlungen in die Lebensversicherung – in die virtuellen Hände einer CPU zu legen.

Elektro kann auch eine Menge Spass machen

Marken wie Bentley und Rolls Royce prägten einst die Aussage, dass in ihren Fahrzeugen „ausreichend“ Leistung zur Verfügung stehen würde.
Auch auf den Luxuswagen aus der Neuen Welt trifft dies zu. Natürlich habe ich mich – ohne mich dabei auf den Autopilot zu verlassen – auch an die 250 km/h Höchstgeschwindigkeit herangetastet. Faszinierend hierbei ist eigentlich nicht die Geschwindigkeit, die inzwischen auch bessere Vertreterkombis erreichen, sondern die unaufgeregte und gleichzeitig vehemente Art, wie dieses Auto seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Der Spassfaktor, den ein Heckmotor beim Porsche oder die Traktion eines Quattro-Antriebs verspricht, habe ich keinen Moment vermisst.
Begleitet wird der vehemente Vortrieb einzig von Abroll- und Windgeräuschen. Allrad wie beim Audi oder einen Motor an der Hinterachse hat der Tesla ohnehin (und auch noch einen an der Vorderachse). Wer braucht da noch Porsche, Audi oder einen anderen Benzinverbrenner gleicher Preisklasse?

Tesla bei Taste Kitchen in Osnabrück
Nicht nur zum Frühstück gibt es hier Strom für Gäste-Autos gratis.

Bordcomputer hat es nicht nötig betont optimistisch zu sein

390 Kilometer versprach der nicht ganz voll geladene Akku bei der Abfahrt in Düsseldorf, trotz flotter Fahrweise waren noch 180 Kilometer Restreichweite beim ersten „Tankstopp“ an der Autobahnabfahrt Hasbergen/Gaste vorhanden. Somit lag die auf durchschnittlicher Fahrweise basierende Prognose nur 20km „daneben“. Eine akzeptable Abweichung, bedenkt man die zeitweisen Höchstgeschwindigkeits-Etappen.
Die Mär von den für deutsche Autobahnen zu schwachen Akkus und den viel zu optimistischen Bordcomputern stimmt zumindest bei diesem E-Mobil nicht.

Nachtanken gab´s zum Burger dazu

Der Zwischenhalt im Restaurant Taste Kitchen (vis a vis IKEA in Hellern) drängte sich bei der Betrachtung der von Google zugelieferten Fahrzeugnavigation auf. Neben den hauseigenen Supercharger-Schnellladesäulen (die von Osnabrück aus nächste ist am Autohof Lohne an der A1) sind auch kleinere Ladesäulen verzeichnet, die zum Beispiel von Restaurants und Hotels ihren Gästen und teils auch Durchreisenden zur Verfügung gestellt werden.
Die Bedienung der Restaurant-Ladesäule ist – wie bei allen Tesla-Ladesäulen – denkbar einfach: Keine Karte, kein Einbuchen, keine App – das Aushandeln der notwendigen Daten erfolgt drahtlos zwischen Auto und Ladesäule. Die Kosten für den Strom übernimmt der „Gastgeber“. An den Tesla-Superchargern geht bei den bis vor kurzem produzierten Fahrzeugen (auch wenn sie gebraucht gekauft werden) auf den Hersteller, alle aktuellen Kunden bekommen Jahr für Jahr 400 Kilowattstunden mobile Energie geschenkt, alles darüber hinaus wird variabel zum „Tageskurs“ der 100% aus erneuerbaren Quellen gewonnen Energie abgerechnet.

Taste Kitchen
Auftanken: Bei Taste Kitchen nicht nur für´s E-Mobil sondern auch für den Fahrer.

Nicht nur der kostenfreie Strom konnte überzeugen

Auch wenn dies der Auftakt zu einem Fahrzeugtest ist, ein wenig zum kulinarischen Angebot von Taste Kitchen: Der am Dienstag als Mittagsangebot für überaus preisgünstige 6,90 erhältliche „Queen’s Burger“ konnte mit wirklich saftigem Rindfleisch überzeugen, das garantiert keine Tiefkühltruhe von innen gesehen hat. Das Patty war auch nicht tot-gebraten, wie bei manch einem innerstädtischen Burgerbrater, der dafür mindestens ein Drittel mehr verlangt hätte. Der Burger konnte zusätzlich mit Schinken, Käse und Spiegelei punkten. Die als „England-Fries“ bezeichneten Pommes glänzten mit einer hervorragenden Note von Olivenöl und waren mit einer leckeren Gewürzmischung verfeinert.

Die gut halbstündige Ladepause verlängerte die Reichweite des Teslas um 80 Kilometer. Wie die an der Autobahn verteilten „Supercharger“ funktionieren und ob so auch Langstrecken möglich sind, werden wir noch gesondert testen.

HP


Über Facebook haben wir Leser gebeten sich für einen gemeinsamen Fahrzeugtest zu melden. Die Resonanz war gewaltig, wir werden heute Abend zwei Leser auswählen und per PN kontaktieren.
Wer nicht ausgewählt wurde oder uns einfach so mit dem roten Tesla (Münchner Kennzeichen) in Osnabrück sieht, spricht und (Heiko Pohlmann oder Bianka Specker) einfach an. Wenn wir es nicht eilig haben, nehmen wir uns gerne die Zeit, dass Ihr den Wagen näher inspizieren könnt.

Das Kleingedruckte: Der Autotest wurde von Tesla Deutschland durch eine Leihstellung und Übernahme der Fahrtkosten für die Abholung unterstützt – sonst nichts. Der Burger wurde vom Fahrer selbst bezahlt und vertilgt 😉

AFP

Geschäftsführer der Osnabrücker Grünen Ratsfraktion ruft zum Onlinevoting für Neumarktsperrung auf

Screenshot Mail Grüne Ratsfraktion

Kennen Sie Klaus Thiem?
Falls nicht, dann geht es Ihnen wie einem Leser der HASEPOST, der eine von Klaus Thiem, dem Fraktionsgeschäftsführer der Grünen Ratsfraktion im Osnabrücker Stadtrat unterzeichnete E-Mail zugeschickt bekam. 

Unser Leser, der in diesem Zusammenhang nicht mit seinem Namen genannt werden möchte, erhielt die Mail über einen Freund, der die Mail wohl direkt oder indirekt von einem Mitglied der Grünen Ratsfraktion erhalten hatte.

Mail der Grünen Ratsfraktion OsnabrückAufforderung zum Voting von Fraktions-Mailadresse

Samstagabend, kurz nach 18 Uhr, wurde die Mail von einem Mailaccount versendet, die vom Fraktionsbüro der Osnabrücker Stadtratsgrünen verwendet wird.
Der Fraktionsgeschäftsführer, der auf der Gehaltsliste der Stadtverwaltung steht, wollte offensichtlich die Mitglieder der Ratsfraktion (9 Mitglieder) auf die gegen die von der „Regenbogenkoalition“ laufende Abstimmung der Neuen Osnabrücker Zeitung aufmerksam machen.
Wie abzustimmen sei („pro Schließung“) wurde den Empfängern gleich mit auf den Weg gegeben.
Eines der adressierten Ratsmitglieder (Sammeladresse „Grüne Fraktion“) fand diese Aufforderung wohl so wichtig, dass sie daraufhin einen größeren Empfängerkreis erhielt. So landete die eindeutige Aufforderung bei unserem Leser, der doch sehr verwundert über diesen Aktionismus war.

Voting dennoch gegen Neumarktsperrung

Doch die Bemühung die Partei- und Sperrungsfreunde an den PC zu locken, half wohl nicht. Am Pfingstmontag lagen die Gegner der Neumarktsperrung im vorläufigen Zwischenergebnis deutlich vorne (hier geht es zum Voting).

Abstimmungsergebnis Neumarkt-Sperrung
NOZ.de

Gerne hätten wir den Urheber direkt dazu befragt, ob die Manipulation (im Sinne des Dudens „Lenkung“) von Umfragen zu den Aufgaben einer Ratsfraktion gehört, am Pfingstwochenende war jedoch leider nur eine Bandansage zu erreichen.

 


 

Anmerkung des Herausgebers

Ob das Versenden von derartigen E-Mails von einem Mailaccount der Ratsfraktion und durch einen de facto Angestellten der Stadtverwaltung im Rahmen der Fraktionsarbeit korrekt ist, mögen Andere beurteilen. 
Wir haben uns dazu entschlossen diesen Vorgang öffentlich zu machen, da es in der Debatte um die Sperrung des Neumarkts eine besondere Facette der jahrelangen Auseinandersetzung trifft. Vehement wurde von den Sperrungsbefürwortern in den vergangenen Monaten eine demokratische Befragung der Bürger, wie seinerzeit bei der Westumgehung, abgelehnt. Stattdessen wurde auf das Ergebnis der Kommunalwahl 2016 verwiesen – natürlich ohne die vor allem bei der SPD zu verzeichnenden massiven Verluste zu erwähnen; immerhin war es das schlechteste Ergebnis für die Sozialdemokraten in Osnabrück seit 1945. Und selbst eine von Schülern des Gymnasiums in der Wüste durchgeführte Befragung musste als Beweis für die Zustimmung der Osnabrücker schon herhalten.
Das Bekanntwerden der am Samstag aus dem grünen Fraktionsbüro versendeten E-Mail kann auch in Zusammenhang mit der Beauftragung ausgerechnet der Anwaltskanzlei gesehen werden, die den Kaufhaus-Investor Unibail Rodamco vertritt. Das Gespür für Anstand und politische Korrektheit scheint den Kämpfern des Regenbogens ein wenig verloren gegangen zu sein.

Heiko Pohlmann

AFP

Mann zündet sich selbst an – vor Ex-Lebensgefährtin und Kindern am Domhof in Osnabrück

Polizei nach Selbstverbrennung am Domhof in Osnabrück

Am frühen Abend des Pfingstsonntags, kurz vor 18 Uhr kam es zu einem schrecklichen Ereignis vor einer Eisdiele am Osnabrücker Domhof.

Ein Mann (52) zündete sich vor den an diesem späten Sonntagnachmittag noch zahlreichen Besuchern des Eiscafés am Domhof an und steht in Flammen.

Polizei nach Selbstverbrennung am Domhof in Osnabrück
Ermittlungen vor dem Eiscafé am Domhof.

Zeugen dieser Tat, so erste Informationen der Polizei, waren nicht nur seine ehemalige Lebensgefährtin, sondern auch mehrere Kinder. Ob es sich dabei um gemeinsame Kinder des Paares handelte, konnte Polizeisprecher Nils Allendorf auf Nachfrage unserer Redaktion nicht sagen.

Passanten retteten dem Mann vermutlich das Leben

Nach ersten Ermittlungen übergoss sich der Mann in einer Seitenstraße mit Benzin, bevor er sich in Richtung Domhof aufmachte und die brennbare Flüssigkeit entzündete.
Zahlreiche Passanten, auch aus dem Eiscafé, eilten dem Mann zu Hilfe und erstickten die Flammen, so dass der Mann – wenn auch schwer verletzt – die Tat überlebte.

Notfallseelsorger kümmerten sich um die Augenzeugen und Ersthelfer. Der Mann wurde schwer verletzt in das Osnabrücker Marienhospital gefahren, von wo aus er in eine Spezialklinik geflogen wurde.

Polizei: Kein terroristischer Hintergrund!

Einen terroristischen Hintergrund schloss die Polizei aus. Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte der Polizeisprecher, dass zum derzeitigen Zeitpunkt der Ermittlungen auch nichts darauf hindeute, dass der Mann durch seine Tat andere Personen verletzen wollte.

 


Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Sie können sich zum Beispiel unter den kostenfreien Rufnummern 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 an die Telefonseelsorge wenden.

Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.

 

AFP

Pfingstsonntag: Falsche Polizisten stellen am Telefon Fragen nach Vermögenswerten

Leitstelle Polizei, Symbolfoto
Foto: Leitstelle der Polizei (Symbolbild)

Am Pfingstsonntag meldet das Polizeikommissariat Bramsche (Landkreis Osnabrück), dass unbekannte Täter seit circa 14 Uhr zahlreiche Landkreisbewohner in Wallenhorst und Bewohner der Stadt Osnabrück angerufen haben.

Die Unbekannten geben sich als Polizeibeamte aus und versuchen unter einem Vorwand die Vermögenswerte der Geschädigten zu erfragen.

Falsche Nummer: 090110

Die Polizei weisst darauf hin, dass die Rufnummer 090110, von der die
Geschädigten angerufen werden, keine polizeiinterne Telefonnummer ist!

AFP

Osnabrücker „Unikate“ erklären wie es am Neumarkt weitergeht

Mehr als 4.000x wurde das Video bereits abgerufen, erklärt Markus Oliver Braun, der als Künstler auch gelegentlich das Kürzel „MOB“ verwendet, per E-Mail unserer Redaktion. 

Entstanden ist der kurze Videoclip, den MOB am Freitagnachmittag vor Pfingsten erstmals über Facebook veröffentlichte, bei einer gemeinsamen Autofahrt mit seinem Freund Franz-Josef, der zu Beginn des Videos seine Sicht auf die mögliche Neumarktsperrung deutlich macht.

Trump als Sinnbild für Einflussnahme auf Lokalpolitiker

Dass es gegen Ende des Videos auch um den US-Präsidenten Donald Trump geht, erklärt Markus Oliver Braun, der u.a. bekannt ist für seine Handtaschen-Kreationen, damit, dass er deutlich machen wollte wie börsennotierte Unternehmen in Osnabrück das Handeln einiger Lokalpolitiker bestimmen. Sich selbst und seinen Freund Franz-Josef bezeichnet MOB als „Unikate“.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Markus Oliver Braun.

AFP

Frank Henning „rundet auf“ an der Supermarktkasse bei EDEKA Möllenkamp

Frank henning bei EDEKA Möllenkamp

Wer sitzt denn hier hinter der Supermarktkasse? Nicht wenige Kunden des EDEKA Möllenkamp in der Iburger Straße erkennten den Lokal- und Landespolitiker Frank Henning an diesem für ihn ungewöhnlichen Arbeitsplatz.
Der Osnabrücker Politiker unterstützte damit die Aktion ‚Deutschland rundet auf’ und machte auf die einfache Möglichkeit aufmerksam mit Kleinstbeträgen aktive Hilfe zu fördern.

Bei der Spendenbewegung ‚Deutschland rundet auf’, an der sich in Osnabrück jetzt auch der EDEKA Markt von Mechthild Möllenkamp beteiligt, haben die Kunden die Möglichkeit freiwillig ein paar Cent bis zur nächsten 10er Stelle aufzurunden. So wird zum Beispiel aus einem Rechnungsbetrag von 10,56 Euro dann freiwillig 10,60 Euro. Ein paar Cent die im eigenen Portemonnaie sicher nicht fehlen, die in der Summe aber helfen Gutes zu tun, ist sich die Supermarktchefin Möllenkamp im Gespräch mit unserer Redaktion sicher.

Promi-Aktion läuft bundesweit an Supermarktkassen

Noch bis zum Samstag kassieren in der „Woche der Kinder“ bundesweit prominente Persönlichkeiten für faire Chancen aller Kinder in Deutschland
Mit dieser Aktionswoche will die gemeinnützige Spendenbewegung ‚Deutschland rundet auf’ daran erinnern, dass in puncto Chancengerechtigkeit für Kinder hierzulande noch viel zu tun ist. Denn über 2,5 Mio. Kinder sind nach Angaben des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes in Deutschland von Armut betroffen – und die Kinderarmut bleibt seit Jahren auf diesem hohen Niveau.
„Wir machen uns stark. Für die Kinder in Deutschland.“ lautet darum das Motto der bundesweiten Aktionswoche, in der von Montag bis Samstag prominente Botschafterinnen und Botschafter aus Medien, Sport und Politik sowie Unternehmen und Organisationen sich ehrenamtlich an Kassen der ‚Deutschland rundet auf’-Partner setzen und Deutschlands Bevölkerung daran erinnern, dass jede und jeder schon mit kleinen Gesten etwas für faire Chancen für Kinder beitragen kann.

Aufrunden-Aktion brachte bereits Millionen zusammen

Bereits seit März 2012 sagen jeden Monat Millionen Menschen beim Bezahlen an der Kasse „Aufrunden bitte!“ und spenden damit maximal 10 Cent. Seit Jahresbeginn ist auch die Mikrospende mit dem Gehalt möglich. Bis heute haben über 140 Millionen Kundinnen und Kunden aufgerundet und so mehr als 6,6 Millionen Euro gespendet. Alle aufgerundeten Cents kommen ohne Abzüge, zu 100 Prozent, besonders wirksamen Projekten in Deutschland zugute, die sozial benachteiligten Kindern hier vor Ort nachhaltig helfen. Mit den bislang gespendeten Cents erhalten bereits 61.344 Kinder in Deutschland die Chance auf eine bessere Zukunft.

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Polizei warnt Hundebesitzer vor Giftköder im Landkreis Osnabrück / Venne

Giftköder Osnabrück, Venne

Einer aufmerksamen Hundebesitzerin ist am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr beim Spazierengehen mit ihrem Hund auf der Mühleninsel in Venne, auf dem Weg im Bereich des Regenrückhaltebeckens, ein ausgelegter Giftköder aufgefallen.

Giftköder roch bitter-säuerlich

Der Köder, ein gelbbrauner zusammengepresster Klumpen ähnlich einem Zwieback, roch bitter bzw. säuerlich und lag im Gras unmittelbar neben dem Weg. Augenscheinlich könnte es sich um einen Giftköder handeln.

Insbesondere Hundebesitzer werden zur Vorsicht angehalten und sollten im geannten Bereich ihre Hunde in jedem Fall an der Leine lassen.

Hinweise zu verdächtigen Personen und weiteren Ködern nimmt die Polizei Bohmte, Tel. 05471-9710, entgegen.

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OB Griesert lässt Neumarktsperrung von Kommunalaufsicht in Hannover prüfen

Neumarkt Osnabrück
Fußgängerzone Neumarkt Osnabrück. / Foto: Pohlmann

„Leider sieht es so aus“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert drei Tage nach der Ratsentscheidung über die Teileinziehung des Neumarktes, „dass die Ratsmehrheit die Brücke, die ich gebaut habe, nicht beschreiten möchte und auch eine frühzeitige Beschilderung am Neumarkt anstrebt. Daher sehe ich nun auch nach nochmaliger Befragung des städtischen Rechtsamtes keine andere Möglichkeit, als die unterschiedlichen Auffassungen zur Frage, ob die Lösung des erhöhten Schadstoffproblems auf dem Wall tatsächlich auf später verschoben werden darf, durch die Einschaltung des Innenministeriums prüfen zu lassen.“

Oberbürgermeister hält Ratsentscheidung für „rechtswidrig“

In einer am Freitagmittag verbreiteten Erklärung legt der Osnabrücker Oberbürgermeister seine Beweggründe zu dieser Entscheidung nahe:
Nach Paragraf 88 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes hat der Oberbürgermeister der Kommunalaufsicht „unverzüglich über den Sachverhalt zu berichten“, wenn er einen Beschluss des Rates für „rechtswidrig“ hält. Dass der Oberbürgermeister dieses Mittel wählt, unterstreicht die Bedeutung seines Vorbehalts. „Ich bin sicher, dass die Entscheidung des Rates überprüft werden muss, weil zurzeit keiner praktikable Lösungen für das wachsende Schadstoffproblem am Wall und die damit verbundene Belastung für die Anwohner hat.“

Wie geht es jetzt am Neumarkt weiter?

Und was bedeutet der Einspruch des Oberbürgermeisters nun für die Situation am Neumarkt? Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung, so dass der Ratsbeschluss zunächst nicht umgesetzt werden kann. Der Status quo bleibt also wie er ist. Die Kommunalaufsicht ist jetzt gehalten, sich „unverzüglich“ zu äußern. Wann das konkret sein wird, muss abgewartet werden.

 

  

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In der Osnabrücker Krahnstraße gibt es bald gehobene türkische Küche

türkisches Restaurant Saray

Wem bei türkischer Küche nur Döner im Fladenbrot einfällt, der wird im Restaurant „Saray“ in der Osnabrücker Krahnstraße bald seinen Horizont erweitern können.

Bereits im Juli soll das türkische Restaurant an der Ecke Krahnstraße/Hakenstraße eröffnen, den genauen Termin wollte uns Inhaber Yasar Dogan im Gespräch mit unserer Redaktion allerdings noch nicht verraten.
Im Augenblick sind fleissige Handwerker noch mit dem Aus- und Umbau des ehemaligen Geschäftshauses für Damenmoden beschäftigt.

Ein mindestens fünf Meter langes Frühstücksbüffet

Wenn es dann im Sommer soweit ist, erwartet die Osnabrücker täglich ein Frühstücksbüffet, das mindestens fünf Meter lang sein soll, so Yasar Dogan. In der Puddingmetropole Bielefeld betreibt Dogans Tochter bereits ein Restaurant, an dessen Konzept man sich auch in Osnabrück orientieren will.

Mittagsgerichte von der Tageskarte und Öffnung am Abend

Wenn die letzten Frühstücksgäste versorgt worden sind, wird es täglich drei bis vier Mittagsgerichte von der Tageskarte geben, so der Plan. Und vollkommen neu für die sonst nach Ladenschluss doch ein wenig verschlafene „beste Meile der Stadt“, soll das Restaurant Saray auch bis weit in die Abendstunden, am Freitag und Samstag auch deutlich über Mitternacht hinaus, geöffnet haben.
Wie es sich für die gute türkische Küche gehört, wird es in der Küche auch einen Holzkohlegrill geben, verriet uns der Chef noch vorab.
Das Restaurant wird sich über zwei Etagen erstrecken und fast 100 Sitzplätze bieten.

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Marktkauf Osnabrück Nahne ab Mitte Juni für rund einen Monat geschlossen

Marktkauf Osnabrück Nahne

Schon zwei Drittel der insgesamt 7.500 Quadratmeter großen Verkaufsfläche des ältesten Marktkauf-Hauses Deutschlands wurden von Ende August 2016 bis Ende Mai saniert und modernisiert.

Wie schick das neue SB-Warenhaus wird, erleben die Kunden bereits jetzt beim Einkauf in der neuen „Frische-Welt“ (HASEPOST berichtete). Damit auch die anderen Waren-Welten so modern gestaltet werden können, sind noch einige Maßnahmen notwendig.

Marktkauf Osnabrück, Nahne
Schon jetzt ist bereits vieles neu im ältesten Marktkauf Deutschlands.

„Um alles so schnell wie möglich umzusetzen, schließen wir den Markt ab dem 12. Juni für fünf Wochen. Dies ist notwendig, da wir auch die komplette Bausubstanz modernisieren müssen“, erklärt Norbert Küster, Profitcenterleiter Marktkauf.

Wiedereröffnung am 19. Juli

Ab 19. Juli bietet der Marktkauf dann als modernstes SB-Warenhaus Deutschlands eine einzigartige Auswahl an Lebensmitteln, eingebunden in zahlreiche Genuss- Welten und Spezialitätenbereiche. Die Kunden können sich in den neu gestalteten Drogerie- und Nonfood-Welten inspirieren lassen und erleben ihren Einkauf in absoluter Wohlfühlatmosphäre.
Bei den Mitarbeitern herrscht nach Angaben des Unternehmens große Vorfreude auf die Arbeit in dem „neuen“ Marktkauf-Haus in Osnabrück. Die EDEKA Minden-Hannover, investiert als Mieter rund 12,5 Millionen Euro in den Umbau und die Modernisierung des Marktes. Vor 45 Jahren wurde am Standort Nahne das erste Marktkauf SB- Warenhaus Deutschlands eröffnet. „Wir bedanken uns bei unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz! Jeder Umbau, jede Modernisierung bedeutet immer eine große Herausforderung für das Team. In der kommenden Schließungsphase des Gesamtmarktes wird der Getränkemarkt weiterhin für die Kunden geöffnet sein“, so Norbert Küster. Das Team plant während dieser viele tolle Überraschungen für die Kunden.

Arbeitsplätze in Nahne werden gesichert

Der Umbau und die neue Gestaltung sollen mit Blick in die Zukunft nachhaltig den Einkauf in einer modernen Wohlfühlatmosphäre ermöglichen und die Arbeitsplätze der Beschäftigten sichern. Aus diesem Grund ist ein umsichtig geplanter Umbau mit modernen Materialien und energieeffizienter Technik die Basis für einen Marktkauf, der auch zukünftig die Vollversorgung in Nahne sicherstellt.
Aktuell steht der zweite Bauabschnitt mit großen Veränderungen an.
Letzter Verkaufstag vor der 5-wöchigen Schließung ist Samstag, der 10. Juni. „Wider Erwarten müssen wir nun doch die schlechte Bausubstanz sanieren. Damit unsere Kunden nicht zwischen ständigem Lärm und Schmutz einkaufen müssen, lassen wir die Türen in der finalen Bauphase zu“, erklärt Marktleiter Torsten Westebbe. „Zeitgleich werden wir den Innenausbau und die Parkplatz-Sanierung durchführen.“

Angebote für die Wiedereröffnung angekündigt

„Unsere Kunden können sich schon heute beim Einkauf überzeugen: Die Osnabrücker bekommen ein supermodernes SB-Warenhaus, in dem wir in der Gestaltung ganz neue Standards setzen“, so Torsten Westebbe.
„Wir freuen uns auf die große Wiederöffnung am 19. Juli.“ Die Kunden finden dann rund 70.000 Artikel statt auf zwei Etagen barrierefrei auf einer Ebene.

Das Unternehmen kündigt schon jetzt an, dass es zur Eröffnung „Knaller-Angebote“ und tolle Aktionen geben wird.

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