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Sonntag ist Fahrradmesse im Autohaus Härtel

Fahrradmesse Osnabrück

6. Osnabrücker Fahrradmesse zeigt Neuheiten, Trends und Visionen

Bis 17.00 Uhr werden m Sonntag wieder tausende Fahrradbegeisterte hier die neuesten Trends in Sachen Fahrrad begutachten, praktische Ausrüstung ausprobieren oder spannende Tour-Angebote in der Region und in anderen Teilen Deutschlands entdecken.

Neu in diesem Jahr wird die Aktion „Schneller auf dem Rad als Usain Bolt“ sein, die von der HelpAge-Laufgruppe „Jede Oma zählt“ durchgeführt wird. Hierbei handelt es sich um einen Wettlauf zwischen FahrradfahrerIn und LäuferIn.

StudentInnen der HelpAge-Hochschulgruppe werden alle Kinder an ihrem Schminktisch empfangen. Weiterhin gibt es Radreise- und GPS-Vorträge sowie Kurzfilme zum Thema „200 Jahre Fahrrad“ auf der ADFC Bühne in der Werkstatthalle (Ausstellungshalle 2).

HelpAge ist Charity-Partner

Wie in den vergangenen Jahren wird HelpAge Deutschland der Charity-Partner der Fahrradmesse sein und mit seinen zahlreichen engagierten, freiwilligen Helfern und Mitgliedern der „Jede Oma zählt-Laufgruppe“ für ein reichhaltiges Kaffee+Kuchen-Buffet, sowie für den Imbiss mit Bratwurst und Suppe im Außengelände sorgen.

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Freiwillige Helfer von HelpAge bieten eine Stärkung an (Foto: HelpAge e.V.)

Auch dieses Mal wird HelpAge eine Tombola für den guten Zweck durchführen, bei der die Aussteller der Fahrradmesse für die Preise sorgen. Zu gewinnen gibt es jede Menge Fahrradzubehör wie Helme, Luftpumpen, Fahrradschlösser, aber auch ein hochwertiges Fahrrad und Fahrrad-Reisen. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall, denn den Reinerlös aller Aktivitäten wird HelpAge für Großmütter-Enkelprojekte im südlichen Afrika sowie für die Flüchtlingsarbeit in Osnabrück einsetzen.

Osnabrücker Fahrradmesse am 04. März 2018
von 10-17 Uhr im Autohaus Härtel
Mindener Str. 100, 49084 Osnabrück

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AFP

SPD Mitglieder stimmen für Groko-Neuauflage und Zukunft von Angela Merkel

SPD Groko

Screenshot: Phoenix.de

Insgesamt 463.723 SPD-Mitglieder waren aufgerufen über eine erneute Große Koalition (GroKo) abzustimmen – und damit vermutlich auch über die Zukunft ihrer Partei. Mehr als 78% der Parteimitglieder stimmten tatsächlich ab.

Eine aktuelle Hochrechnung sieht bei den Wählern nur noch eine Zustimmung von 16% für die Sozialdemokraten.

Seit Samstagabend wurde im Berliner Willy-Brandt-Haus, der SPD Parteizentrale, das von rund 120 freiwilligen Helfern das Ergebnis ausgezählt. Parteichef Olaf Scholz, der nach dem Rücktritt des glücklosen Kanzlerkandidaten Martin Schulz als kommissarischer Parteichef agiert, sprach von einer sehr hohen Wahlbeteiligung der Mitglieder.

66,02% der SPD Mitglieder für Große Koalition

Am Sonntagmorgen, ursprünglich für 9:00 Uhr angekündigt aber mit leichter Verspätung, teilte die SPD das Ergebnis des Votums mit.
Zuvor hatte das ZDF bereits über einen für den Parteivorstand positiv ausgegangenes Stimmergebnis berichtet.

Mit dem Votum zugunsten der GroKo-Neuauflage kann sich Angela Merkel (CDU) voraussichtlich am 14. März im Bundestag erneut zur Kanzlerin wählen lassen.

 

AFP

Sparkasse Osnabrück lädt zur Immobilienmesse „Bauen & Wohnen“ 2018

Immobilienmesse Bauen und Wohnen, Sparkasse Osnabrück, osradio

„Wer baut, muss hin“, so bringen es die Gastgeber der Sparkasse Osnabrück auf den Punkt, was Ziel und Anspruch der traditionell zu Jahresbeginn stattfindenden Immobilienmesse ist.

Auch dieses Jahr präsentieren sich auf der Immobilienmesse wieder über 30 Aussteller. Neben aktuellen Immobilienangeboten finden die Besucher alles rund um das Bauen, Kaufen und Modernisieren, aber auch Hinweise zur Einbruchsprävention und zum Wohnen im Alter.

Viele interessante Objekte stehen im Fokus. Dazu gehören beispielsweise der geplante Bau von sechs architektonisch anspruchsvollen Reihenhäusern an der Darumer Straße in Lüstringen, das Interessenten mit einer VR-Brille bereits virtuell und noch weit vor der Fertigstellung besichtigen können.

Planung mit eigenen Augen per VR-Brille sehen

Durch die virtuelle Brille, die für unseren kurzen Videoclip der Kollege von osradio 104,8 einmal kurz ausprobiert hat, können Interessierte nicht nur vorab einen Blick in das neue Haus werfen, sondern auch rechtzeitig noch Änderungen vornehmen, die man bei einem virtuellen Rundgang anhand der Planungsunterlagen ausprobieren kann. „Noch stehen wir am Anfang der Entwicklung“, so Immobilienexperte Siegfried Ketteler beim Presserundgang am Samstagvormittag, „bald sollen aber unsere Kunden die Möglichkeit erhalten, mit den eigenen Planungsunterlagen in den Räumen der Sparkasse einen virtuellen Rundgang zu machen“. Zukünftig müssen dazu nur die Dateien im richtigen Format vorliegen, um die richtige virtuelle Darstellung kümmert sich die Sparkasse zusammen mit externen Partnern, die für die technische Lösung sorgen.

Vielfältiges Angebot

Ein weiteres Highlight im Angebot der Sparkasse ist ein Projekt mit acht Neubau-Eigentumswohnungen an der Osnabrücker Straße in Hasbergen. Zahlreiche weitere Angebote werden von anderen Unternehmen aus der Region angeboten, so dass für jeden Bedarf und entsprechend der Möglichkeiten etwas dabei sein sollte,
Neben konkreten Angeboten gibt es aber auch Aussteller, die Angebote für die Renovierung, den Umbau oder die Ausstattung bestehender Immobilien, zum Beispiel mit Solarenergie informieren. Dazu bietet die Sparkasse die passenden Renovierungskredite an, für die eine Finanzierungszusage kurzfristig erteilt wird.

Siegfried Ketteler, Sparkasse Osnabrück
Siegfried Ketteler von der Sparkasse Osnabrück

„Auf der Messe und in unseren fünf ImmobilienCentern bieten wir eine exzellente Beratung“, erläutert Siegfried Ketteler, der Bereichsleiter Immobilienkunden der Sparkasse Osnabrück. „Bei den Zinsen scheinen wir das historische Tal durchschritten zu haben. Wer sich derzeit mit dem Gedanken an den Immobilienbau oder -kauf beschäftigt, sollte in nächster Zeit aktiv werden. Dabei ist der Besuch der Bauen & Wohnen schon fast ein Muss.“ Einen besonderen Fokus legt die Sparkasse Osnabrück auf langfristige Finanzierungsmöglichkeiten. „Die Immobilienpreise sind in der Region weiter gestiegen. Wachsende reale Haushaltseinkommen und in der langjährigen Betrachtung niedrige Zinsen machen Wohneigentum für breite Bevölkerungskreise erschwinglich“, ergänzt er. Ein umfassendes Finanzierungsgespräch hält er für unbedingt erforderlich, denn schließlich zählt der Erwerb der eigenen vier Wände zu den wichtigen Lebensentscheidungen. „Eine gute Baufinanzierung ist mehr als Zins und Tilgung“, so Ketteler. „Deshalb sind hier mehr als 30 unserer kompetenten Finanzierungsberater/innen engagiert im Einsatz.“ Diese Spezialisten beraten die Besucher/innen auch zu komplexen Themen wie die individuelle Baufinanzierung und den passenden Versicherungsschutz für Gebäude.

Bauen & Wohnen, Sparkasse Osnabrück, Immobilien
Viel zu sehen bei der Sparkasse

Der Eintritt ist frei

Neben der Finanzierung spielen auf der Messe die Themen verbesserte Sicherheit, Energieeffizienz sowie Versicherungen und Förderprogramme in den Beratungsgesprächen wieder eine große Rolle. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Wann und wo?
Samstag, 3. und Sonntag, 4. März 2018, jeweils von 10 bis 17 Uhr in der Hauptstelle der Sparkasse an der Wittekindstraße 17 – 19 in Osnabrück.

Spannende Fachvorträge zu aktuellen Immobilienthemen und Wohntrends runden das Messeangebot ab. Dazu gehört auch der Auftakt einer Seminarreihe für Bauherren. An insgesamt sechs Terminen finden Seminare zu unterschiedlichen Themen rund ums Bauen statt. Schon kurz nach der Bauen & Wohnen geht es weiter.

Im ImmobilienCenter in Bohmte geht es am 14. März ab 18 Uhr um kostenoptimiertes Bauen. Ein darauf spezialisierter Architekt erklärt dann, wie eine gute Planung für ein kostengünstiges Haus aussieht und ob Kosten sparen im Widerspruch zur Qualität stehen muss. „Ich freue mich auf viele Besucher“,  so Claudia Bloem, Leiterin des ImmobilienCenters in Bohmte.. Anmeldungen und weitere Informationen sind auf der Seite www.sparkasse-osnabrueck.de/bauherrenseminare oder per Telefon unter 0541-324 4590 möglich.

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AFP

L&T eröffnet ein Sporthaus, das europaweit Maßstäbe setzt

L&T Sporthaus, Osnabrück

Samstagmorgen ist es endlich soweit! Um 10 Uhr öffnen sich die Türen des L&T Sporthauses für die Öffentlichkeit. Uns wurde schon ein exklusiver Einblick gewährt und wir können sagen, die 2 Jahre Bauzeit haben sich gelohnt.

Ein Sporthaus und „ein Ort für Menschen“

Angepriesen als „das Innovativste Sporthaus Europas“ will L&T auf über 5000m² Verkaufsfläche ein Statement gegen den Onlinehandel setzen. Auf der Pressekonferenz vor der Eröffnung betonten die drei Geschäftsführer Mark Rauschen, Thomas Ganter und Alexander Berger, den Fokus weiterhin auf den Handel vor Ort setzen zu wollen. Vergleichend führten sie an, dass das neue Sporthaus direkt an der Hase ein Ort zum Wohlfühlen, ein Marktplatz und ein Magnet, nicht nur für die Bewohner der Stadt, sondern über die Grenzen Niedersachsens hinaus, sein soll. „Wir wollen ein Ort für Menschen sein.“

L&T Sporthaus, Osnabrück, Lengermann und Trieschman
Spektakuläres Highlight: Die „stehende Welle“ im neuen L&T Sporthaus

Was Ihr erwarten dürft

Dass es sich bei der Neueröffnung nicht nur um eine normale Erweiterung des Sporthauses handelt, ist offensichtlich. Knapp 35 Millionen Euro nahmen die drei Geschäftsführer in die Hand um das fünfstöckige Bauwerk mit all seinen Besonderheiten zu schaffen. Einen Kristallisationspunkt der Idee Menschen und Kunden an die Innenstadt zu binden, bietet neben der Hasewelle, (HASEPOST berichtete bereits), die als Herzstück des Baus gilt, auch das CITY GYM getaufte Fitnessstudio.
L&T füllt mit der Idee des CITY GYMs eine Marktlücke gleich in zweifacher Weise. Im Innenstadtbereich befände sich bisweilen noch kein Fitnessstudio und „trainieren auf Höhenniveau“ ist eine Innovation. Unvorstellbar? Klimatechnologien machen es möglich. Künstlich wird nicht der Druck verändert, sondern der Sauerstoffgehalt in der Luft wird verringert. Unter Höhenluft ab 2500m und bis 5000m kann trainiert werden, das soll nicht nur die Fettverbrennung fördern sondern auch das Wachstum roter Blutkörperchen fördern. Auffällig ist, dass der Fitnessbereich durch große Glasfronten sehr transparent gestaltet ist, das wird wohl für den Nutzer eine Geschmacksfrage sein.

L&T Sporthaus, Osnabrück, Lengermann und Trieschmann
Training in Osnabrück… gerne auch ein paar Tausend Meter höher…

Die Kosten für den Spaß sind allerdings nicht gerade gering. Ab 89 Euro monatlich kann das CITY GYM genutzt werden.
Die Hasewelle, die sich bis zu einer Wellenhöhe von 1,40m individuell verstellen lässt, lädt damit zu einem Surferlebnis unabhängig vom Können des Surfers ein. Ticketerwerb ist ohne Ermäßigung für 34 Euro möglich und beinhaltet 45 Minuten surfen in einer Gruppe von bis zu 10 Personen. Das besondere an der Hasewelle ist, dass sich das Becken auch zu einer Bühne umbauen lässt, sodass die Fläche auch noch anderweitig genutzt werden kann.

L&T Sporthaus, Osnabrück, Lengermann und Trieschmann
Auch der VfL hat seine eigene Abteilung

Die Idee das Thema Sport stärker in den Blick zu nehmen, entwickelte sich schon vor 6 Jahren. Ein Haus für Sportler, soll nicht nur Sportausstattung bieten, sondern auch zum Diskurs anregen.

L&T Sporthaus, Osnabrück, Lengermann und Trieschmann
Auch architektonisch nicht alltäglich

Architektonisch eine Herausforderung

Die längste Bauzeit in der Geschichte von L+T. Zwei Jahre dauerte der Bau des Hauses, der gerade durch die zentrale Lage erschwert wurde. 12 Meter unter Bodenniveau musste mitten in der Stadt mit Unterwasserbeton gebaut werden. Gleichzeitig musst der Zugang zum Parkhaus freigehalten werden und es standen auch für die Bauarbeiten keine Logistikflächen zur Verfügung. „Deshalb wurde man ständig zu einer Lösungssuche angeregt.“, erläuterte der Geschäftsführer Alexander Berger.
Architekt Prof. Holger Moths setzte mit seinem Entwurf den Fokus auf die Dynamik, die hinter dem ganzen Bau steht. Von außen und von innen kann man diese Dynamik und Schnelligkeit sehen. Die Fassade soll Lust auf mehr machen und den Besucher dazu einladen, sich von dem Inneren zu überzeugen. Die „Splitter“ an den Wänden des Sporthauses verbinden die einzelnen Kompetenzbereiche, die mit Aktionsflächen werben und sollen dem Kunden Orientierung bieten. So kann man zum Beispiel seine Wanderschuhe an einem Parkour testen. Weiterhin präferiert L+T einen starken Kundenkontakt mit kompetenter Beratung.

L&T Sporthaus, Osnabrück, Lengermann und Trieschmann
Damit der richtige Schuh gefunden werden kann, gibt es u.a. auch eine Kletterwand (im Hintergrund)

Das Sporthaus soll für Jedermann ein Haus der Motivation sein und besondere Sportarten präsentieren.
Einer zentralen Bedeutung kommt auch dem sogenannten Knotenpunkt zu, der die Markthalle, das Modehaus und das Sporthaus verbindet.

Am Eröffnungstag – los geht es um 10 Uhr – werden zahlreiche Besucher erwartet und auch wir sind gespannt, wie das neue Sporthaus an der Hase bei Euch ankommen wird.

Fotos: Sophie Scherler, Heiko Pohlmann

AFP

Umgestaltung: Der Raiffeisenplatz bekommt ein neues Gesicht

Raiffeisenplatz, Osnabrück

Jetzt geht es ganz schnell: Dank einer Sponsoring-Partnerschaft mit der Volksbank Osnabrück kann die grundlegende Umgestaltung des Raiffeisenplatzes endlich in Angriff genommen werden. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Volksbank-Vorstand Heiko Engelhardt stellten die Planung in einer Pressekonferenz am Haseufer des Platzes vor.

Volksbank Osnabrück unterstützt Stadt beim Umbau

Die Frage der Neugestaltung des Raiffeisenplatzes zwischen Heinrich-Heine-Straße und Konrad-Adenauer-Ring war auch immer eine Frage der finanziellen Möglichkeiten. Eine grundlegende Erneuerung, die nach dem Kostenplan des Osnabrücker ServiceBetriebes mit 100.000 Euro zu Buche schlagen würde, schien bei knappen Kassen bis vor kurzem kaum umsetzbar.

Durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Volksbank Osnabrück, die 50.000 Euro beisteuert, hat sich die Lage nun glücklich gewendet. „Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hätte mir vor drei Monaten oder auch zwei Monaten oder auch einem Monat nicht gedacht, dass wir diesen schönen Termin hier hätten oder haben könnten“, begann Wolfgang Griesert denn auch seine Ansprache und wies auf die begrenzten finanziellen Ressourcen hin, die bei einer umwelt- und sozialgerechten Stadtentwicklung in der Regel die Spielräume begrenzen.

Raiffeisenplatz, Osnabrück
Ein wenig gepflegter Park mit einem Unterstand für die Drogenszene: So sieht es hier bislang aus

Raiffeisen: Der Name ist Programm

Dass sich die Volksbank für einen Platz engagiert, der den Namen des Urvaters der Raiffeisenbanken und der genossenschaftlichen Idee trägt, nämlich Friedrich Wilhelm Raiffeisen, liegt nahe. Nahe liegt auch die Hauptstelle der Volksbank Osnabrück, die sich nur einen Katzensprung weit entfernt in der Johannisstraße befindet. Hinzu kommt, dass Friedrich Wilhelm Raiffeisen vor 200 Jahren geboren wurde – also gibt es gleich mehrere Anlässe sich an dieser Stelle und jetzt für ein Projekt einzusetzen. Als Unternehmen, das in der Region verwurzelt ist, will die Volksbank nicht nur kulturelle Veranstaltungen fördern, sondern auch einen gesellschaftlichen Beitrag zur konkreten Verbesserung des Lebensraums leisten, macht Volksbank-Vorstand Heiko Engelhardt deutlich. Dabei bedeutet der beträchtliche Betrag für die Rundumerneuerung des Raiffeisenplatzes aber nicht, dass andere Projekte deshalb etwa zu kurz kommen: „Wir haben das Budget in der Größenordnung erhöht, um hier jetzt einmalig etwas tun zu können.“ Ein weiterer Zuschuss von 15.000 Euro soll von der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken kommen. Der Antrag ist gestellt und Heiko Engelhardt gibt sich zuversichtlich, dass es damit klappen wird.

Es soll „ein Platz für alle“ werden

Auch die Tatsache, dass Friedrich Wilhelm Raiffeisen ein Sozialreformer war, passt zu dem Projekt. Im Vorfeld der Planung war immer wieder betont worden, dass die Umgestaltung des Platzes allen Nutzergruppen gerecht werden soll, also auch der dort ansässigen Alkohol- und Drogenszene, die keinesfalls verdrängt werden solle – obwohl es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Anwohnern gekommen war. Dieser soziale Aspekt ist laut Heiko Engelhardt mit ein Grund für das Engagement der Volksbank: „Wir haben gesagt, dann müssen wir auch dahin gehen, wo es der Bürger jeden Tag spürt und das sind eben auch solche Themen.“ Das harmonische Miteinander der Nutzergruppen auf diesem Platz umzusetzen, sei ein wichtiges Anliegen.

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Ein guter Kompromiss?

Der Platz wird dahingehend verändert, dass ein bestimmter Bereich weiterhin von der dort ansässigen Szene genutzt werden kann. Eine freundliche, ansprechende und offene Gestaltung soll die Anlage aber auch für alle anderen Nutzer attraktiv machen. Sie sollen sich dort sicher und wohl fühlen. Neben einer besseren Übersichtlichkeit soll zusätzliche Beleuchtung die Sicherheit erhöhen. Der Bereich zur Hase hin wird geöffnet, das Gehölz am Haseufer wurde bereits entfernt. Sitzgelegenheiten werden dort zum Verweilen einladen, der Uferbereich wird naturnah bepflanzt. Die Verwendung einheitlicher Materialien, einheitlicher Bänke und Abfallbehälter für die ganze Anlage und ein klares Konzept für die Bepflanzung sollen das Erscheinungsbild verbessern. Dass der Raiffeisenplatz durch diese Maßnahmen deutlich aufgewertet werden wird, steht außer Frage.

Ob die Umgestaltung auch tatsächlich zu einem harmonischen Miteinander der Nutzergruppen führen wird, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlicher ist aber wohl, dass die Szene sich dort nicht mehr wohlfühlen wird und deshalb weiterzieht, also letztlich doch vertrieben wird.

AFP

Verbrechensrate auf 10-Jahrestief

Brechstange

Die Gesamtkriminalität ist im Vergleich zum Jahr 2016 nochmal deutlich gesunken und befindet sich auf einem 10-Jahrestief, sechs von zehn Straftaten werden aufgeklärt- das geht aus der gestern vorgestellten Kriminalstatistik der Polizeidirektion Osnabrück hervor.

Ein besonders starker Rückgang ist im Bereich der Wohnungseinbrüche zu verzeichnen. Die Zahl der Einbrüche ging um 26,4 % auf 1.806 im Jahr 2017 zurück. Polizeipräsident Bernhard Witthaut lobt die Arbeit der Behörden: „Bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls haben wir sowohl in der Polizeiinspektion als auch auf der Ebene der Direktion mit frühzeitiger Schwerpunktsetzung richtig reagiert – das zahlt sich jetzt aus.“ Zudem wurde eine 18-köpfige Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung überregional agierender Einbrecherbanden geschaffen. Diese konnte in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, der niederländischen Polizei und weiteren Behörden 6 Täterbanden zerschlagen und insgesamt 140 Straftaten aufklären.

Ebenfalls positiv ist die Entwicklung im Zusammenhang mit straffälligen Flüchtlingen. Im Jahr 2017 wurden 3.979 verdächtige Flüchtlinge registriert, das sind 463 Personen weniger als noch im Vorjahr. Allerdings stieg die die Zahl der Straftaten im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikten, besonders Urkundenfälschung, enorm an. 1.162 Delikte wurden in diesem Bereich registriert, das ist ein Anstieg um 68,8%. Der starke Anstieg lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass Beamte besser geschult wurden und die Behörden über verbesserte Technik verfügen, um gefälschte Dokumente zu erkennen.

Weniger Rohheitsdelikte 2017

Nachdem die Anzahl der sogenannten Rohheitsdelikte (Körperverletzung, Raub und Freiheitsentzug) im Jahr 2016 deutlich anstieg, konnte im letzten Jahr ein Rückgang um 4% festgestellt werden. 12.566 Delikte wurden verübt, 9 von 10 Fällen konnten jedoch aufgeklärt werden. Insgesamt lag die Gewaltkriminalität, also die gravierenden Straftaten wie Raub, Mord oder Vergewaltigung mit 3.154 Taten nahezu auf dem selben Niveau wie 2016.

Pressekonferenz, Polizeidirektion OsnabrückProblematisch ist die Entwicklung im Bereich Kinder- und Jugendkriminalität. Die Zahl der Straftaten, die von Jugendlichen im Alter von 0-18 Jahren verübt wurden, stieg 2017 um 4,4% auf 5.673 Delikte an. Dabei handelt es sich meistens um Taten wie Ladendiebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung oder Beleidigung. Auffällig ist dabei, dass der Anteil der Kinder unter 14 Jahren, die straffällig werden, um 20% angestiegen ist. Dazu Witthaut: „Die Hemmschwelle vor kriminellen Handlungen ist offensichtlich gesunken. Ob jemand kriminell wird, entscheidet sich oft früh in der Jugend. Hier setzen wir an, mit angepasstem gesellschaftlichen und kriminalpolizeilichen Konzepten und Präventionsangeboten.“

Polizisten immer häufiger Opfer von Gewalt

Ebenfalls kritisch ist die vermehrte Gewalt gegen Polizeibeamte, Rettungskräfte, die Feuerwehr und andere öffentliche Personen. 1.062 Polizisten der Direktion Osnabrück wurden im Jahr 2017 Opfer von Straftaten, das ist ein Anstieg von 11,2%. Damit ist nahezu jeder Zweite betroffen, von den Kollegen im Außeneinsatz ist beinahe jeder schon einmal Opfer geworden. Besorgniserregend ist ebenfalls, dass 75% dieser Angriffe von Menschen verübt werden, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen – ein Anstieg von mehr als 8%. Die Arbeit in diesem Berufsfeld wird zunehmend gefährlicher.

Weiterhin im Fokus stehen die Straftaten gegen Senioren. Ältere Menschen werden noch immer durch Schockanrufe, Enkeltricks oder mit falschen Gewinnversprechen um ihr Geld gebracht. Da die Kommunikation zwischen Täter und Opfer fast immer über das Telefon läuft, sieht die Polizeidirektion Handlungsbedarf im Bereich Vorratsdatenspeicherung. Es ginge nicht darum die Bürgerinnen und Bürger auszuspionieren und immer zu wissen, was sie gerade machen. Da die Ermittlungen aber oft erst Monate später durchgeführt werden, sei es wichtig „klare Kompetenzen“ im Bereich der Vorratsdatenspeicherung zu schaffen, so der Polizeipräsident.

Neue Entwicklungen gibt es auch im Bereich Cybercrime. Die Anzahl der Straftaten ist im Vergleich zum Jahr 2016 weiter angestiegen, fast jede zehnte Tat steht inzwischen im Zusammenhang mit einem Cyberverbrechen. Um diesem Trend entgegen zu wirken, wurden in den letzten Jahren neue Fachabteilungen geschaffen, sowie Sonder- und IT-Ermittler eingestellt, die Tatzusammenhänge nun schneller erkennen und bekämpfen können.

Auch wenn das subjektive Sicherheitsgefühl in den letzten Jahren verschlechtert hat, können sich die insgesamt 1,5 Millionen Bewohner im Einzugsgebiet der Polizeidirektion Osnabrück sicher fühlen. Die Verbrechensrate sinkt weiter und die Aufklärungsquote ist so hoch wie lange nicht mehr.

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„Snipes“ eröffnet deutlich größer in der Osnabrücker Große Straße

Snipes Osnabrück, Große Straße
Snipes Osnabrück

So viel Neueröffnung war selten in Osnabrück.
Nachdem kurz vor 09:00 Uhr Woolworth seine Türen öffnete und damit nach acht Jahren Hasestadt-Abstinenz zurück nach Osnabrück gekommen ist, eröffnete am Donnerstag wenige hundert Meter entfernt die Trendkette „Snipes“ in neuen Räumlichkeiten.

Umzug vom Jürgensort in 1a Lage

An dem neuen Standort, an dem der Textilhändler S. Oliver im vergangenen Oktober seinen Store geschlossen hatte, steht der Kette nun deutlich mehr Platz zur Verfügung, als im „alten“ Store am Jürgensort.

Ebenfalls noch in dieser Woche, am Samstag, wird L&T seine umfangreiche Erweiterung, das neue L&T Sporthaus, eröffnen.

Snipes ist, trotz seines international anmutenden Auftritts, eine deutsche Marke mit Sitz in Köln. Eigentümer des Unternehmens, mit europaweit mehr als 170 Läden, ist die Schuhhandelskette Deichmann.

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Woolworth ist zurück in Osnabrück

Woolworth Eröffnung Osnabrück
Woolworth Eröffnung Osnabrück

Das Aktionskaufhaus Woolworth ist zurück in Osnabrück. Auf der knapp 1.600 Quadratmeter großen Verkaufsfläche und drei Ebenen bietet Woolworth rund 6.000 Artikel für den täglichen Bedarf an.

Nach 8 Jahren wieder in Osnabrück

Das Traditionskaufhaus kehrt nach acht Jahren zurück in die Große Straße – hier war der Nahversorger bis 2010 bereits seit 82 Jahren vertreten. „Woolworth und Osnabrück verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, daher freuen wir uns, nach acht Jahren zurückzukehren und den Bürgern vor Ort wieder unser großes Warenangebot zu bieten.

Bei Woolworth finden die Osnabrücker eine große Auswahl an Heimtextilien und kleineren Küchen- und Haushaltsartikeln, aber wir haben immer wieder auch große Markenaktionen,“ sagt Stefan Albrecht, Bezirksleitung. „Wir hoffen, dass wir erneut ein fester und sympathischer Bestandteil der Großen Straße werden.“

Zum Unternehmen: Woolworth ist das Aktionskaufhaus – seit 1879! Toppreise und eine überraschende Sortimentsvielfalt stehen an erster Stelle. Der Anspruch des Unternehmens ist es, Nahversorger für Artikel des täglichen Bedarfs zu sein. So bietet das Kaufhaus Kurzwaren, Dekorationsartikel, Elektronik, Schreib-, Haushalts- und Spielwaren, Kosmetik und Drogerieartikel, Accessoires, Geschenkartikel, Heimtextilien, Tierzubehör sowie Bekleidung für Damen, Herren und Kinder an. Derzeit betreibt Woolworth über 340 Standorte in Deutschland – gemeinsam mit Mitarbeitern und Kunden will das Unternehmen langfristig wachsen und 500 Filialen eröffnen.

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Exhibitionist im Bürgerpark bei Temperaturen deutlich unter Null

Exhibitionist
Symbolfoto, © ArtFamily, Lizenz: fotolia

Auch die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt hinderten einen Exhibitionisten nicht daran, am Dienstagmorgen im Bürgerpark (Senator-Wagner-Weg) eine 25-jährige junge Frau zu belästigen.

Kleiner dunkelhaariger Mann mit Khaki-Hose

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, zeigte sich der etwa 20 Jahre alte Mann zwischen 09.20 und 09.30 Uhr im Bereich einer Pflegeeinrichtung in schamverletzender Weise und entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung.

Der Unbekannte wurde als ca. 1,60 bis 1,70 m groß beschrieben. Er hatte dunkle Haare und war mit einer dunklen Jacke, einer khakifarbenen Hose und dunklen Turnschuhen bekleidet. Zudem trug er einen Rucksack. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können, sich unter der Rufnummer 0541/327-3103 oder 327-2215 zu melden.

Symbolfoto, © ArtFamily, Lizenz: fotolia

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Frost-Frühjahr: Osnabrück bibbert nach kältester Nacht des Jahres

westerbergwetter, Tiefsttemperatur 2018, Osnabrück
Quelle (Screenshot): www.westerbergwetter.de

Nur einen Tag vor Beginn des meteorologischen Frühlings am 1. März erlebte Osnabrück die bisher kälteste Nacht seit mehr als einem Jahr.

-11,1°C ermittelte Hauke Peinz, der mit Westerbergwetter.de eine private Wetterstation betreibt, am Morgen des 28. Februars. „Gefühlt“, so ein Rechenmodell, sind dies -17,2 °C: Kälterekord!

Die im Vorjahr gemessene Tiefsttemperatur war -6.6°C am 06. Januar 2017 um 05:12 Uhr. 

Weiterhin frostig, aber nicht mehr sooo kalt

Der Tagesverlauf und auch noch die kommenden Tage versprechen weiterhin kalt zu bleiben. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert im Tagesverlauf mäßigen Dauerfrost bei Temperaturen zwischen -4 und -8. Im Binnenland werden insbesondere zwischen Ems und Weser einzelne Windböen erwartet.
Zum Wochenende erwarten die Wetterfrösche Temperaturen um den Gefrierpunkt und etwas Schneefall, der auch in gefrierenden Regen übergehen kann.

Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) meldet am Mittwochmorgen über ihren Twitter-Kanal, dass es aufgrund der Wetterlage zu Beeinträchtigungen und Verspätungen im Busverkehr kommen kann,lediglich die Haltestellen Schledehausen, Sportplatz und Rulle, Friedensweg werden nicht angefahren.

Einen immer aktuellen Überblick über die Verkehrslage für den Individualverkehr geben wir auf unserer Seite hasepost.de/verkehrslage. Mit Ausnahme der baustellenbedingten „Hotspots“ lief dort am Mittwochmorgen auch alles in normalen Bahnen.

PS: Nein, die Schule fällt nicht aus 😉

 

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