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Osnabrücker Frauenhaus muss über 400 Frauen und Kinder auf Grund von Platzmangel abweisen

Frauenhaus Osnabrück

Obwohl das Frauenhaus für viele die einzige Möglichkeit ist Schutz zu finden, musste das Osnabrücker Frauenhaus alleine im letzten Jahr 221 Frauen und 261 Kinder abweisen, da nicht genügend Räumlichkeiten zur Verfügung standen.

In der Ratssitzung vom 6. März wurde deswegen einstimmig einem Antrag zur Stärkung von Frauenhäusern zugestimmt. Eingereicht wurde der Antrag von der Osnabrücker Linkspartei.

„Diese Situation ist nicht länger tragbar. Von Gewalt bedrohte Frauen müssen sofort Hilfe erhalten. Die Kommune hat dafür zu sorgen, dass ausreichend Plätze bereitgestellt werden“, sagte die Fraktionsvorsitzende der Linken, Giesela Brandes-Steggewentz.

Und nach dem Frauenhaus? Kein Wohnraum zu finden

Das Problem der fehlenden Räumlichkeiten wird noch dadurch verschärft, dass für bereits im Frauenhaus lebende Frauen kein bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht und sie deswegen nicht ausziehen können. Die CDU sieht es deswegen als wichtigsten Auftrag der Verwaltung, 3.000 neue Wohnungen zu schaffen. Dr. Thomas Thiele von der FDP ergänzte, dass geprüft werden müsse, inwiefern „ein gemeinsames Handeln mit dem Landkreis in der Sache erfolgen kann und inwieweit sich das Land Niedersachsen stärker an der Finanzierung beteiligen kann“. Denn bezahlbarer Wohnraum in Osnabrück ist knapp. Viele Frauen wollen aber nicht aus der Stadt raus, da sie fürchten auf dem Land nicht mehr anonym genug zu sein. Dabei handelt es sich aber gerade hierbei um ein Missverständnis. Wulf-Siegmar Mierke von der UWG wies darauf hin, dass der Platzmangel schlussendlich nur dadurch behoben werden könne, indem man sich mit dem gesellschaftlichen Problem an sich befasse.

Dass Frauen und Kinder abgewiesen werden, kommt nicht nur in Osnabrück vor. In ganz Niedersachsen konnten im vergangenen Jahr 2.600 Frauen nicht untergebracht werden.

AFP

Auch Osnabrück möchte ein Signal gegen Atomwaffen setzen

Atombombe, Osnabrück, ICAN, Petition

Der Einsatz von Atomwaffen ist ein weltweites Thema, vor allem ein besorgniserregendes Thema. Weltmächte drohen mit dem Einsatz von Atomwaffen und doch sieht ein jeder von ihnen über einen ausschlaggebenden Punkt hinweg: Ein Einsatz – eine allgemeine Existenzvernichtung.

Bürgerpetition „Osnabrücker Signal“

Die Petition „Osnabrücker Signal“ fordert die Bundesregierung dazu auf, sich für ein Verbot von Atomwaffen einzusetzen. 234 BürgerInnen unterzeichneten im Dezember letzten Jahres die Petition und gaben damit der Forderung ein Gesicht. Schon in der Ratssitzung im Januar hatte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Punkt von der Agenda gestrichen, da es sich hierbei um keinen direkten Bezug zu Osnabrück handele. Schon damals stieß diese Begründung auf große Kritik innerhalb der Regenbogenkoalition.

CDU und BOB sehen den Rat als nichtzuständig an

Auch in der gestrigen Sitzung (06. März 2018) stand das Thema der Petition „Osnabrücker Signal“ wieder auf dem Plan und auch dieses Mal gab es Versuche das Thema von der Tagesordnung abzusetzen. Dieses Mal von der CDU und BOB. CDU und BOB plädierten auf „Nichtbefassung wegen Nichtzuständigkeit der Stadt Osnabrück“. Sie bezogen sich dabei auf die Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages vom Februar 2015, in dem es heißt, dass der Gemeinde keiner Kompetenz zur Befassung mit allgemeinpolitischen Angelegenheiten zukomme. Dr. Fritz Brickwedde erklärte für die CDU, dass der Rat nicht würdig sei, über solch bedeutende Themen zu diskutieren, da sie selbst auch nur einen eingeschränkten Einfluss besäßen. Die Argumentation der CDU basiert also auf dem Punkt, dass die Mitglieder des Stadtrats nicht die Kompetenz haben, sich mit diesem Thema zu befassen.
Darauf gab es allgemeine Aufruhr im Saal. Dr. Thomas Thiele (FDP) findet es traurig, dass sich die größte Fraktion im Rat der Diskussion entziehe und sich dem Thema nicht annehmen wolle. Wulf-Siegmar Mierke von der UWG bezeichnete das Vorgehen der CDU als Armutszeugnis, dass man sich bei einem so bedeutenden Thema an formalen Schranken aufhalte. Die Linke bezog sich darauf, dass Demokratie in der Kommune beginnt und es gerade deshalb notwendig sei, sich diesem Thema anzunehmen. Letztendlich stellten die SPD und die Grünen die Frage nach der Bedeutung des Titels Friedensstadt in den Raum. Wer, wenn nicht wir? Damit zeigt sich also auch eine symbolische Wirkung durch die Anteilnahme der Stadt Osnabrück und als Stadtrat einer „Friedensstadt“ gehöre es sehr wohl zu den Kompetenzen der Ratsmitglieder, sich entsprechend zu positionieren.

Beschluss angenommen – ohne CDU und BOB

Nach dieser hitzigen Debatte bestand die CDU/BOB-Gruppe darauf, dass sie wegen der schon zuvor genannten Gründe nicht an der weiteren Diskussion und folgenden Abstimmung teilnehmen werden. Daraufhin wurde der Beschluss: „Der Rat der Stadt Osnabrück fordert die Bundesregierung auf, den Vertragstext der Friedennobelpreisträgerin ICAN-Bewegung zur Abschaffung der Atomwaffen, dem bereits 122 Staaten in der UNO-Vollversammlung zugestimmt haben, beizutreten und darauf hinzuwirken, dass keine Atomwaffen auf deutschem Boden gelagert werden“, bei Enthaltung des Oberbürgermeisters, angenommen.
Dadurch, dass CDU und BOB sich bereits vorab der Diskussion entzogen hatten, gab es von dieser Seite weder eine Enthaltung noch Gegenstimmen.


Korrektur [7.3.2018, 18:45]: In einer ersten Fassung des Artikels stand, dass der Oberbürgermeister gegen den Antrag gestimmt habe. Das war falsch, der Oberbürgermeister hat sich bei der Abstimmung enthalten. 

AFP

Deutsche Umwelthilfe (DUH) verwechselt Osnabrück mit Ludwigshafen

Deutsche Umwelthilfe, Stadtrat, Osnabrück

Erst gegen Ende der Ratssitzung am Dienstagabend stand mit dem nun der Öffentlichkeit zur Einsicht zur Verfügung stehenden Luftreinhalteplan eines der aktuellen Reizthemen zur Diskussion.

Zu Beginn der Debatte kam es noch zu allgemeinem Schmunzeln im Ratssitzungssaal (mit Ausnahme der Grünen Ratsfraktion) über einen drohend gemeinten Brief an den Oberbürgermeister, der wegen einer Nachlässigkeit des Verfassers aber irgendwie nicht mehr sehr ernsthaft wirkte.

Dabei wollte die Deutsche Umwelthilfe ganz offensichtlich dem Osnabrücker Oberbürgermeister die Bereitschaft signalisieren, mit einer Klage auch gegen die Hasestadt vorgehen zu wollen.
Vermutlich gingen inhaltlich völlig gleichlautende Schreiben an Dutzende Rathäuser der Republik und irgendwer hatte irgendwie die Übersicht verloren.
Jedenfalls verpuffte die Klagedrohung, weil im Schreiben – so schilderte es Oberbürgermeister Wolfgang Griesert – lediglich von Ludwigshafen die Rede war.
Doch für die rund 400 Kilometer südlich von Osnabrück am Rhein liegende Gemeinde fühlt sich der Osnabrücker Oberbürgermeister dann doch nicht zuständig.

Bajus (Grüne) will die Blaue Plakette

Kern der Debatte war die Frage „Blaue Plakette, ja oder nein?“
Alle Fraktionen nutzten die Debatte nochmals um bekannte Positionen zu wiederholen. Reichlich allein stand die Grüne Ratsfraktion da, die versuchte die anderen Fraktionen von der Sinnhaftigkeit einer verschärften Umweltzone, neuen Plaketten und schließlich Dieselfahrverboten zu überzeugen.

„Wir stehen vor einem großen kommunalen Dilemma“, fasste Volker Bajus von den Grünen die Situation zusammen. „Wenn es diese Betrugsdiesel nicht geben würde, gäbe es diese Probleme nicht“, so Bajus, der forderte: „Der Bund muss endlich die blaue Plakette liefern, damit wir kein Chaos bekommen“.
In einem späteren Redebeitrag argumentierte Bajus Parteifreund Michael Hagedorn, dass er die Ablehnung gegen die Blaue Plakette gar nicht verstehen könne, da diese den damit „ausgezeichneten“ Fahrzeugen doch einen Mehrwert attestieren würde und sie damit sogar an Wert für ihre Eigentümer gewinnen könnten.

Vor der Kommunalwahl 2016 war die Blaue Plakette für die Osnabrücker Grünen lediglich ein „allerletztes Mittel“.

FDP, CDU und SPD klar gegen Plakettenlösung

Für die FDP lehnte Dr. Thomas Thiele die Blaue Plakette hingegen deutlich ab: „Wenn Menschen andere Menschen betrügen, dürfen wir nicht die bestrafen, die betrogen wurden“.

Auch Heiko Panzer lehnte für die SPD Ratsfraktion die Blaue Plakette ab, zog aber in seinem Redebeitrag einen Bogen zum Neumarkt, der seiner Ansicht nach wieder gesperrt werden müsste um „mit einem Riesenschritt“ bei der Lufteinhaltung voranzukommen.
Wie zu erwarten, wollte die CDU Ratsfraktion nichts von einer Neumarktsperrung wissen. Dr. Fritz Brickwedde (CDU) mahnte: „Im Umweltschutz gilt das Verursacherprinzip, die Automobilindustrie muss nun liefern“.
Frank Henning (SPD) positionierte sich ebenfalls eindeutig gegen eine Blaue Plakette und drohende Fahrverbote, da dadurch vor allem Haushalte mit kleinerem Geldbeutel empfindlich getroffen würden.

Grünen-Politiker: DUH „sehr viel zu verdanken“

Für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wollte Dr. Michal Kopatz eine Lanze brechen, in dem er den klagefreudigen Verein gegen Oberbürgermeister Wolfgang Griesert verteidigte. Immerhin, so der Grünen-Politiker, würden durch die Aktivitäten der DUH „Tausende Menschen gerettet“ und hätten der DUH „sehr viel zu verdanken“. Kopatz zeigte sich der DUH gegenüber dankbar, die sich so sehr engagiert hat, „weil diejenigen, die hätten handeln müssten, nicht gehandelt haben.“

Am Ende scheiterten die Osnabrücker Grünen mit ihrem Änderungsantrag, der nach Meinung der anderen Fraktionen der Einführung einer allgemein abgelehnten Blauen Plakette Vorschub geleistet hätte.
Entsprechend des mehrheitlich angenommenen Ursprungsantrags der Stadtverwaltung, wird der Luftreinhalteplan nun für einen Monat öffentlich ausgelegt. Zwischenzeitlich beschlossene Maßnahmen, wie zusätzlich von den Stadtwerken mit Filtertechnologie auszurüstende Busse, werden nachträglich noch in aktualisierte Modellrechnungen aufgenommen.

AFP

Müllabfuhr und Kinder: Osnabrück will digitaler werden

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Unter Verwendung eines Fotos von Norbert Schnitzler, CC BY-SA 3.0

Einmal im Jahr erhalten alle Osnabrücker Haushalte einen Müllabfuhrkalender auf Papier frei Haus. Diese jährliche Erstausstattung für die blaue Papiertonne könnte bald ausgedient haben. Osnabrücks Verwaltung soll digitaler werden, so hat es der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstagabend beschlossen.

Zwar gibt es bereits schon jetzt eine Website, auf der Straße für Straße abgerufen werden kann, wann welche Tonne rausgestellt werden muss, doch zukünftig soll noch mehr möglich sein und eine eigene App für die Müllabfuhr zur Verfügung stehen.

Wie sich im Verlauf der Ratssitzung herausstellte, hat der für die Müllabfuhr zuständige Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) die Entwicklung bereits auf den Weg gebracht und noch in diesem Jahr soll eine entsprechende Anwendung in den App-Stores verfügbar sein.

Zukünftig digitale Verwaltung in allen Bereichen

Aber die Ratsmitglieder wollen mehr, wenn auch manch ein Redebeitrag eine gewisse persönliche Distanz zu allem Digitalen bei einigen Ratsmitgliedern vermuten lässt. Mit Phrasen wie „digital und optimal“ wurde auch mehr Engagement der Stadt in anderen Bereichen, allen voran im Fachbereich Kinder, Jugendliche und Familien, gefordert. Beispielsweise könnten zukünftig Erstberatungen per Skype erfolgen, Anmeldungen für KiTa-Plätze online erledigt werden und digitale Formulare sollen zeitintensive Behördengänge ersetzen.
Weitere Optimierungen sollen allen Bereichen der Verwaltung geprüft werden.

Entsprechend eines von der FDP eingebrachten Antrags, der die zuerst getrennt gestellten Anträge zur Abfallentsorgung (UWG/Piraten) und Kindern (CDU/BOB) zusammenfasste, beschloss der Stadtrat gemeinschaftlich die Verwaltung hier auf ein stärkeres Engagement in Sachen Digitalisierung zu verpflichten.

Illustration unter Verwendung eines Fotos von Thomas Schnitzer, CC BY-SA 3.0

 

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Osnabrücker Zoll wurde bei jedem 5. Taxi fündig

Taxi, Osnabrück
Taxi, Osnabrück

Bei knapp jedem 5. von den Zöllnern des Hauptzollamtes in der vergangenen Woche kontrollierten Taxi wurden die Fahnder fündig. Weitere Ermittlungen folgen nun – es geht um Schwarzarbeit, Mindestlohn und Sozialleistungsbetrug.

Am 2. März 2018 fand eine bundesweite Schwerpunktprüfung im Taxigewerbe statt. Das Hauptzollamt Osnabrück beteiligte sich daran mit 70 Beamten und Beamtinnen. Ziel der Überprüfung war die Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.

Es wurden insgesamt 227 Fahrzeuge im Bezirk des Hauptzollamts Osnabrück kontrolliert. Hierbei befragten die Zöllner die Taxifahrer nach ihren Beschäftigungsverhältnissen, überprüften Mindestlohnbestimmungen und Aufenthaltstitel.

Kein Mindestlohn für Taxifahrer?

Nach ersten Erkenntnissen haben sich in 44 Fällen Unstimmigkeiten ergeben, die einer weiteren Prüfung bedürfen. Konkret handelt es sich dabei in 17 Fällen um den Verdacht, dass die Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen. Wegen möglichem Sozialleistungsbetrug wird in zwei Fällen ermittelt. Darüber hinaus besteht in 25 Fällen die Vermutung, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde.

Um die Rechtsverstöße abzuklären und zu ahnden, werden weitere Prüfungs- und Ermittlungsmaßnahmen bei den Arbeitgebern durchgeführt.

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Unbekannter Helfer rief nach Gewaltorgie am Berliner Platz den Rettungsdienst

Symbolbild Gewalt Faust
Junger Mann vor Alando Palais zusammengeschlagen

Ein 37-Jähriger befand sich am frühen Samstagmorgen (24.02.2018) auf dem Heimweg, als er zwischen 00.30 und 01.30 Uhr Opfer einer Körperverletzung wurde.

Ein Unbekannter sprach den 37-Jährigen in der Wittekindstraße (im Bereich eines Geldinstitutes) an und folgte ihm.

Der Vorfall erinnert in seiner Brutalität an einen anderen nächtlichen Überfall, bei dem ein Mann gegen 02:30 Uhr, in der Nacht zum Sonntag, am 18. Februar in der Großen Domsfreiheit zusammengeschlagen wurde.

Tritte ins Gesicht des Opfers

In Höhe des Berliner Platzes, kurz vor der dortigen Eisenbahnbrücke, stieß der Angreifer den 37-Jährigen unvermittelt zu Boden und es entwickelte sich ein Wortgefecht. Dabei schlug der Täter dem Mann mehrfach ins Gesicht und das Opfer verlor das Bewusstsein. Ein Unbekannter kümmerte sich schließlich um den 37-Jährigen und verständigte den Rettungsdienst, der den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus brachte.

Wer war der unbekannte Helfer?

Der Täter wurde als etwa 1,80 m groß beschrieben und sprach akzentfrei Deutsch. Er hatte kurze (eventuell braune) Haare und einen leichten Bartansatz.
Die Polizei bittet den unbekannten Helfer und Zeugen, die Hinweise zu dem Geschehen geben können, sich unter der Telefonnummer 0541/327-3103 oder 327-2115 zu melden

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„Convergys“ feiert 25-jähriges Jubiläum in Osnabrück

Convergys, buw, Osnabrück

Als das Startup „buw“ vor 25 Jahren von Jens Bormann und Karsten Wulf in einer Küche im Schnatgang gegründet wurde, ahnte niemand, was daraus mal werden würde und der 25. Geburtstag lag noch unglaublich weit in der Zukunft.

Durch den Verkauf an die amerikanische Firma „Convergys“ wurde „buw“ Teil des zweitgrößten Callcenter-Unternehmens der Welt. Heute arbeiten alleine am Standort Osnabrück über 800 Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen – vom IT-Spezialisten bis zum Callcenteragent. Ein guter Tag also um zu feiern, aber genauso, um einen Blick in die Zukunft zu wagen.

Mit einem Glas Sekt in der Hand stießen Management und Mitarbeiter am Monatag auf die vergangenen 25 Jahre an. Es ist eine Erfolgsgeschichte, für die sich die Geschäftsführung bei allen bedankte, besonders bei jenen, welche die Firma schon seit ihren Anfangszeiten begleiten.

Wirtschaftsförderung: Osnabrück kann stolz sein

Nebst Auszeichnungen für diese langjährigen Mitarbeiter gab es eine kleine Tombola und für alle Abteilungen das Versprechen auf gemeinsames Frühstück mit den Verantwortlichen in Osnabrück. „Osnabrück kann stolz sein, auf diese einmalige Erfolgsgeschichte.“ Das sagte die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung, Marina Heuermann, im Rahmen der kleinen Feier in der Convergys-Zentrale in der Rheiner Landstraße.

Neue Mitarbeiter ohne befristete Verträge

Obwohl das vergangene Jahr das erfolgreichste der Firmengeschichte war, wird sich das Unternehmen auch weiter verändern, um so auch in den nächsten Jahren zu den Marktführern zu gehören, und attraktiv für die Mitarbeiter zu sein. Entsprechend wird sich das Aufgabenfeld das Callcenteragenten verändern. Die Aufgaben werden anspruchsvoller, aber auch interessanter, erklärt Hartmut Anderer, Leiter des Neu- und Bestandskundengeschäftes. Das wird sich auch im Gehalt widerspiegeln. Um für neue Mitarbeiter attraktiv zu sein, gibt es schon jetzt keine befristeten Verträge mehr, das gibt den Mitarbeitern Planungssicherheit.

Branche wandelt sich

Momentan findet eine Verschiebung des Schwerpunktes statt. Ein Großteil der Kundenkontakte läuft noch immer über das Telefon, es kommen aber auch verstärkt Online-Chats hinzu, die als niedrigschwellige Möglichkeit für den Erstkontakt dienen.

Für die Zukunft sieht sich die Geschäftsführung gut gerüstet. Die Firma reagiert auf Veränderungen des Marktes und der Technologie, will sich aber auch selber treu bleiben. „Wir sind flexibel, schnell und anders. Deswegen sind wir erfolgreich“ so Hartmut Anderer im Gespräch mit unserer Redaktion.

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Bahn-Konkurrent Flixtrain verbindet noch im März Osnabrück mit Köln und Hamburg

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Foto: John Worth, cc by 2.0

Foto: John Worth, cc by 2.0

Berlin (dts) – Die Deutsche Bahn bekommt Konkurrenz im Fernverkehr: In wenigen Tagen gehen die ersten Züge des neuen Anbieters Flixtrain, eine Schwester des Fernbuspioniers Flixbus, an den Start. Ab dem 24. März pendelt täglich ein Zug zwischen Hamburg und Köln, ab Mitte April auch zwischen Stuttgart und Berlin. Im Sommer kommt ein zweiter Zug auf dieser Strecke hinzu, sagte André Schwämmlein dem „Handelsblatt“.

Er ist Mitgründer des Unternehmens Flixmobility, das hinter der Marke Flixbus steht. In den zurückliegenden Monaten waren über die Fernbus-Plattform Flixbus schon die Tickets für den Hamburg-Köln-Express (HKX) und Locomore (Stuttgart-Berlin) verkauft worden. Locomore war pleite gegangen, HKX hatte den regelmäßigen Betrieb eingestellt.

Osnabrück ist Flixtrain-Bahnhof

Wie zuvor beim Vorgänger HKX ist auch Osnabrück ein Haltbahnhof auf der Strecke zwischen den Metropolen am Rhein und an der Elbe. Über den Zustieg in Hannover (Anbindung an die Regionalbahn von und nach Osnabrück) können auch Berlin und Stuttgart mit dem privaten Bahnanbieter erreicht werden.

Schwämmlein erwartet schon in diesem Jahr eine halbe Million verkaufte Bahntickets und kündigte weitere Strecken ab 2019 an. Entsprechende Anträge auf die Erteilung von Trassen seien bei der DB Netz gestellt. Flixmobility überträgt sein Konzept für den Fernbusverkehr auf die Schiene. Das Münchener Unternehmen, das inzwischen mit mehr als 90 Prozent Anteil Marktführer im Fernbusgeschäft ist, verkauft nur Tickets und organisiert das Streckennetz. Gefahren werden Busse wie Züge von Partnern. Auf der Schiene sind das zunächst die tschechische Leo Express und die Bahntouristikexpress (BTE) aus Nürnberg.

Mit Material von dts.

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Betten Kirchhoff: Neustart an der Hannoverschen Straße

Betten Kirchhoff

Endlich ist es soweit: Nach Aufgabe des langjährigen Standortes in der Georgstraße und einer Phase der Umgestaltung präsentiert Betten Kirchhoff sich mit vielen Neuerungen an der Hannoverschen Straße.

Nicht nur das Logo ist neu. Dem Kunden fallen die Veränderungen vielleicht nicht alle gleich ins Auge, dennoch macht das Osnabrücker Traditionsunternehmen mit der Neugestaltung am Standort Hannoversche Straße einen wichtigen Schritt in die Zukunft, hin zu einer effizienteren Organisation und einer ganzheitlichen Kundenberatung. So befindet sich nun alles unter einem Dach: Anlieferung, Verwaltung, Logistik, Wäscherei, Werkstatt, Lagerhaltung und natürlich der Verkauf.

Besonders problematisch war in der Georgstraße die Anlieferung: „Wenn wir Matratzen bekommen, dann sind das ja große LKW mit ganz großen Anhängern, das geht in der Innenstadt gar nicht mehr“, erklärt Geschäftsführerin Christiane Kirchhoff-Billmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Aber auch für die Kunden sei die verkehrsgünstige Lage an der Hannoverschen Straße mit kostenlosen Parkplätzen direkt vor der Tür bequemer.

Betten Kirchhoff setzt auf Nachhaltigkeit

Ein Novum ist die Präsentation der Ware in Themenwelten. Inhaltlich wird der Akzent stärker auf Natur und Nachhaltigkeit gelegt – Themen, die Christiane Kirchhoff-Billmann besonders am Herzen liegen. In diesen Bereichen wird die Beratung verstärkt, im Sortiment findet der Kunde ökologische Hersteller und Produkte wie etwa Heimtextilien von hessnatur oder Schlafsysteme von Relax. Wie schon bisher werden soweit wie möglich regionale Produkte bezogen, darunter Bramscher Tuch und Federn von Diepholzer Gänsen.

Betten Kirchhoff
Bei Betten Kirchhoff steht das Schlafzimmer im Mittelpunkt (Foto: Hermann Pentermann)

„Man muss mit der Zeit gehen“

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Barrierefreiheit. Schlafsysteme bieten hier viele Lösungen, bis hin zur Körper-Schrägstellung. Kirchhoff-Billmann, die Mitglied im Verein Bauen und Wohnen Barrierefrei e.V. ist, betont, dass dabei auch das Schlafumfeld berücksichtigt wird. Überhaupt will Betten Kirchhoff sich zukünftig stärker in der Beratung zum Schlafumfeld engagieren: „Man muss mit der Zeit gehen, andere Schwerpunkte sind dann wichtig.“

Bewährte Serviceleistungen bleiben

Aber längst nicht alles ist neu, bewährte Serviceleistungen wie die Erstellung eines individuellen Liegeprofils sind geblieben: „Wir haben ein ganzes Studio für Vermessung und Ergonomie mit mehreren Messsystemen und dazu dann auch die Schlafsysteme, die sich auf Ergonomie spezialisiert haben.“ Auch das gut besuchte Angebot, sich einmal im Monat von einer Medicos-Mitarbeiterin physiotherapeutisch beraten zu lassen, besteht weiter. Und wer ganz sicher gehen will, kann eine Matratze oder ein Schlafsystem sogar bei sich zu Hause im gewohnten Umfeld testen.

Betten Kirchhoff
Die Spezial-Waschmaschine von Betten Kirchhoff (Foto: Hermann Pentermann)

Geblieben ist auch die riesige blaue Spezialwaschmaschine, die neben den modernen Apparaturen etwas antiquiert wirkt, aber weiterhin verlässlich ihren Dienst tut. Und da ist nicht zuletzt das bewährte Team, das sich beständig weiterqualifiziert und auf Messen unterwegs ist, um auf dem neuesten Stand zu sein. Als Kunde kann man zudem auf das breite Informationsangebot der Homepage zurückgreifen (www.betten-kirchhoff.de) und dort einen Termin für eine spezielle Beratung vereinbaren. Dort finden Sie auch Informationen über Aktionen, in denen besondere Neuheiten vorgestellt werden.

Aktion MIX ONE: Mix dir deine Matratze!

Probieren geht über studieren! In der aktuellen Aktion können Kunden sich ihre Matratze selbst zusammenstellen. Die MIX ONE-Matratze der Firma Rummel ist eine Kaltschaummatratze, die sich aus drei austauschbaren Modulen zusammensetzt, für die unterschiedliche Härtegrade zur Auswahl stehen. Getrennt sind die Module durch einen nicht spürbaren Reißverschluss in der Mitte des Matratzenkerns. So kann sich jeder seine individuelle Matratze mixen, je nach Körperform und Liegegefühl. Wer nicht ganz zufrieden ist, kann ein Modul innerhalb des ersten Jahres kostenlos austauschen.

Mixfant, Betten Kirchhoff
Der „Mixfant“ ist beliebt nicht nur bei Kindern (Foto: Bettina Mundt)

Im Aktionszeitraum bis zum 15. März gibt es beim Kauf einer MIX ONE-Matratze ein knuffiges Stofftier dazu, dem das Team von Betten Kirchhoff den Namen „Mix-Fanten“ gegeben hat, weil es sich aus den Tieren Elefant, Zebra und Huhn zusammengesetzt – also wie die Matratze aus drei Komponenten besteht.
HASEPOST verlost außerdem zehn der flauschigen Fabelwesen auf Facebook.


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:

  • der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST / I-love-OS bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „ge-liked“ haben
  • unter dem verlinkten Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar der Name des knuffigen Stofftiers angegeben werden, der im obigen Artikel genannt wird.
  • das Gewinnspiel beginnt am 05.03.2018 (Montag) um 22:00 Uhr und endet am 15.03.2018 (Donnerstag) um 18:30 Uhr
  • zehn (10) Teilnehmer werden zufällig per Losentscheid ausgewählt
  • eine Barauszahlung ist nicht möglich
  • die Teilnahme ist kostenlos
  • die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf dieser Seite und der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
  • Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • die Firma Betten Kirchhoff steht mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden
  • der Gewinn kann von den Gewinnern bei derFirma Betten Kirchhoff abgeholt werden, eine Zusendung ist nicht möglich
AFP

LKW verlor ein Fass mit Schokolade auf der Autobahn bei Osnabrück

Symbolbild Polizei
Symbolbild: Polizei Osnabrück

Offenbar schlecht gesicherte Ladung eines Lkw sorgte am Montagmittag für einen Stau auf der A1.

Ein mit zahlreichen Fässern voller flüssiger Schokolade beladener Sattelzug war gegen 12.10 Uhr in Richtung Münster unterwegs, als der Fahrer sein Gefährt kurz vor der Abfahrt Hafen verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen musste.

Die offenbar unzureichend gesicherte Ladung geriet dabei derart ins Rutschen, dass einer der etwa 1000 Kilogramm schweren Behälter eine seitliche Ladetür aufdrückte und auf die Fahrbahn fiel.

Schokolade blieb im Fass

Das Metallfass war allerdings so stabil, dass keine Schokolade auslief. Im Rahmen der Bergung musste der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, was zu einem Stau von mehreren Kilometern Länge führte. Die Behälter mussten aus dem beschädigten Sattelauflieger umgeladen werden, der gesamte Zug wurde danach abgeschleppt. D

Die Sperrung des Fahrstreifens wurde gegen 14.50 Uhr aufgehoben.

AFP