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„Parklet“ in der Dielingerstraße ist jetzt Ausstellungsfläche eines Fahrradhändlers

Parklet Dielingerstraße

Ob das von den Lokalpolitikern so geplant war, als sie im vergangenen Frühjahr für die Zweckentfremdung von zwei der knappen Parkplätze in der Dielingerstraße stimmten? Statt „Aufenthaltsqualität“ für alle oder schlicht Parkplätze, gibt es nun eine ausgelagerte Verkaufsfläche eines Fahrrädhändlers am Straßenrand der Dielingerstraße. 

„Eigentlich“, so die Befürworter der juristisch „Entwidmung“ genannten Maßnahme, sollte versuchsweise „die Schaffung von Aufenthaltsqualitäten an Orten, die vorher als Parkstellfläche dienten“ erprobt werden, so die Antragsbegründung im Mai 2017.

Was folgte war bislang eine Abfolge von verwaltungstechnischen Fehlleistungen und von wenig nachhaltigen Umsetzungsversuchen der gut gemeinten Idee. Dabei war es ursprünglich das Ziel, mit der Maßnahme für eine „Verkehrswende“ in der Hasestadt zu werben.

Paletten-Installation wurde nach wenigen Monaten wieder entsorgt

Bevor es an die Umsetzung der Pläne ging, gab es innerhalb der Lokalpolitik die womöglich gar nicht so unbegründete Befürchtung, dass der ursprünglich ins Auge gefasste Standort – gegenüber eines Wein- und Delikatessenhändlers – vor allem als Außengastronomie des direkten Anliegers genutzt werden könnte. Daraufhin wurde ein neuer Standort, ein paar Meter weiter in Richtung Wall-Kreuzung, ins Auge gefasst.
Die Maßnahme sollte ja nicht der Begünstigung eines einzelnen Gewerbetreibenden dienen, sondern der Allgemeinheit; so jedenfalls die Idee hinter der Entwidmung des knappen Parkraums.

Doch dass, was dort im Spätsommer „installiert“ wurde, war bei genauerer Betrachtung nicht mehr als ein grob zusammengezimmerter Haufen ausgemusterter Euro-Paletten, sah verdächtig nach Sperrmüll aus und wurde wie bei Sperrmüll üblich auch bald wieder entsorgt – angeblich, weil es zuvor zu Vandalismus gekommen war.

Stadt stellte Plastik-Absperrungen auf

Nach einer Phase, in der die beiden Parkflächen wieder als Parkflächen genutzt werden konnten, rückten am vergangenen Donnerstag Mitarbeiter der Stadtverwaltung an, stellten Plastikabsperrungen auf (gekennzeichnet mit dem Eigentumsvermerk „Stadt Osnabrück“) und schafften damit eine abgesperrte Fläche, die der dort ansässige Fahrradhändler am verkaufsoffenen Sonntag als Ausstellungsfläche für sein Angebot nutzte.

Warum sperrt die Stadt für einen Fahrradhändler eine Ausstellungsfläche ab?

Unser Tippgeber, ein Anwohner aus der Dielingerstraße, beklagte gegenüber unserer Redaktion, dass er immerhin gut 30 Euro pro Jahr für einen Anwohnerparkausweis zahlt. Mit den beiden nun als Ausstellungsfläche genutzten zweckentfremdeten Parkflächen sei der Parkdruck für die Anwohner noch größer geworden. Dass der benachbarte Fahrradhändler bei den erstmals frühlingshaften Temperaturen seine Fahrräder präsentieren konnte, findet der Altstadtbewohner, der nicht mit seinem Namen genannt werden wollte, grundsätzlich OK. Dass die Stadtverwaltung dafür aber vom städtischen Bauhof die Absperrungen zur Verfügung stellt, findet er zumindest „verwunderlich“.

Unsere Redaktion hat bereits bei der Stadtverwaltung und der Vereinigung Mobile<Zukunft um Aufklärung der Hintergründe gebeten.

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AFP

Wer „backpacked“ hier eigentlich?

Zimmer
Ein Vier-Bett-Zimmer im "Penthouse" Osnabrück

„Backpacking“, also reisen mit dem Rucksack, ist ein seit Jahrzehnten ungebrochener Trend. Viele Menschen machen sich, oft nach dem Abitur, auf den Weg, um exotische Länder wie Australien, Brasilien oder Japan zu entdecken. Doch es muss nicht gleich das Ende der Welt sein, denn auch Osnabrück ist tatsächlich eine Anlaufstelle für Backpacker – die übernachten dann zumeist im „Penthouse“, dem Backpackerhostel von Cathrin Eßbach.

„Ich bin selber viel gereist und habe immer nur in Hostels übernachtet. Das Penthouse ist quasi das Souvenir von meinen Reisen“, erklärt Inhaberin Cathrin Eßbach. Vor mehr als 16 Jahren eröffnete sie in der Möserstraße 19 ihre Unterkunft für Weltenbummler. Seitdem hatte sie tausende Gäste aus allen Winkeln dieser Erde. „Natürlich haben wir auch Gäste aus Deutschland, die zum Beispiel ihre Familien besuchen, oder auf Feste gehen, aber die Besucher kommen eigentlich von überall“, erzählt sie weiter. Dass ein Hostel nicht für jeden geeignet ist, ist klar. Es bietet weniger Komfort und Privatsphäre als ein Hotel, aber es bringt auch Vorteile mit sich. „Zum einen ist es ganz eindeutig der Preis, der ein Hostel für viele Reisende attraktiv macht. Viel wichtiger ist es aber, dass man nicht so anonym und einsam ist wie in einem Hotel. Man kann hier Menschen kennen lernen, mit ihnen kochen oder gemeinsam Veranstaltungen besuchen. Wir hatten sogar schon Gäste, die nach ihrem Besuch ein Pärchen wurden.“

Warum kommen die Besucher nach Osnabrück?

Wer „backpacked“ hier eigentlich?Doch was treibt die Besucher auf ihren Reisen ausgerechnet nach Osnabrück? „Da gibt es viele Gründe“, sagt Cathrin Eßbach. „Am häufigsten kommen die Menschen wegen der Natur und Landschaft in und um Osnabrück. Holländer zum Beispiel nutzen häufig die Gelegenheit, um hier Fahrrad oder Motorrad zu fahren. Zu Beginn jedes Semesters haben wir auch viele Studenten, die auf der Suche nach einer Wohnung sind. Auch Pilger haben wir einige zu Gast, da der Jakobsweg durch Osnabrück verläuft. Aber natürlich machen manche hier auch nur eine kleine Reisepause.“

Manche Gäste kommen immer wieder

In den letzten 16 Jahren hat Cathrin Eßbach viel erlebt und gesehen. Auf die Frage nach ihrer Lieblingserinnerung antwortet sie: „Es gibt unglaublich viele schöne Erinnerungen und ich habe viele nette Menschen getroffen. Spontan muss ich aber an einen Gast denken, der jedes Jahr zur Maiwoche wieder nach Osnabrück kommt. Er ist Brite, war als Soldat hier stationiert und hat so die Maiwoche kennengelernt. Seitdem kommt er jedes Jahr und bringt uns immer Geschenke aus seiner Heimat mit.“

Osnabrück ist vielleicht nicht das Reiseziel Nr.1 auf der Liste der Backpacker, aber wie man an den vielen Besuchern des „Penthouse“ sehen kann, definitiv eine Reise wert.

AFP

Johannisstraße für den Hollandmarkt am Sonntag gesperrt

Bus in der Johannisstraße, Osnabrück
Bus in der Johannisstraße

Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) weist darauf hin, dass es am verkaufsoffenen Sonntag, den 25. März, aufgrund des „Hollandmarktes“ zu einer Vollsperrung der Johannisstraße kommt.

In der Zeit von 06:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr wird die Johannisstraße zwischen Neumarkt und Süsterstraße gesperrt.

Folgende Linien sind von der Vollsperrung betroffen: 41, 51, 52, 53, 71, 72, 94, 463 – 468,  471 – 473 (Die Linie 94 wird aufgrund der Sperrung der Süsterstraße  in dem oben genannten Zeitraum nicht gefahren).

AFP

Rückruf: Discounter-Rasierer kann im Gesicht explodieren

Rasierer, Explosionsgefahr
Rasierer kann bei der Verwendung explodieren.

Vorsicht bei der morgendlichen Bartpflege: Ein im Herbst vergangenen Jahres beim Discounter Lidl verkaufter Elektrorasierer kann „bei der Verwendung“ explodieren oder in Flammen aufgehen. Betroffen ist eine genau definierte Artikelnummer, das Geld gibt es dafür an der Kasse zurück.

Die TARGA GmbH führt im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes aktuell einen Warenrückruf des Artikels „Haar- und Bartschneider Vakuum SHBV 800 A1“ der Marke „Silvercrest“ mit der Artikelnummer 290952 (siehe Typenschild auf der Unterseite des Artikels) durch.

Rasierer-Rückruf
Der vom Rückruf betroffene Rasierer (Quelle: obs/LIDL/Lidl)

Aufgrund eines Fertigungsfehlers kann bei einzelnen Geräten mit der oben genannten Artikelnummer eine Brand- und Explosionsgefahr beim Ladevorgang bzw. bei der späteren Verwendung nicht ausgeschlossen werden. Die TARGA GmbH bittet daher alle Kunden dringend den Rückruf zu beachten und den betroffenen Artikel nicht weiter zu verwenden.

Rückgabe auch ohne Kassenbon

Der betroffene Artikel wurde bei Lidl Deutschland seit 16.11.2017 verkauft. Der Artikel kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Typschild Rasierer-Rückruf
Das Typschild des betroffenen Rasierers (Quelle: obs/LIDL/Lidl)

Von dem Warenrückruf ist ausschließlich der Artikel „Haar- und Bartschneider Vakuum SHBV 800 A1“ der Marke „Silvercrest“ mit der Artikelnummer 290952 betroffen.
Das Unternehmen erklärt: Andere Artikel der Marke „Silvercrest“, insbesondere weitere Produkte der TARGA GmbH, sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Die TARGA GmbH bedauert in einer Pressemitteilung die entstandenen Unannehmlichkeiten.

AFP

Post für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von der Stadt Osnabrück

Blaue Plakette

„Ultimativ“ forderte der Verein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) in einem Schreiben vom 5. März dazu auf, „den für Osnabrück geltenden Luftreinhalteplan unverzüglich so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung der in der 39. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz geregelten Grenzwerte für NO2 im gesamten Stadtgebiet erhält“.

Darüber hinaus – so der Verein – habe unverzüglich eine Öffentlichkeitsbeteiligung zu beginnen und Fahrverbote für Dieselfahrzeuge seien zu veranlassen.

In einem Schreiben hat die Stadt am Freitag, 23. März, der DUH geantwortet.

HASEPOST hat das Schreiben im Original-Wortlaut zum Download (PDF).

Luftreinhalteplan liegt bereits vor

In ihrem Antwortschreiben teilt die Stadt Osnabrück der DUH mit, „dass der Entwurf der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans inzwischen vorliegt und der Rat der Stadt am 6. März 2018 die Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen hat. Die Öffentlichkeit hat nun bis zum 21. April 2018 die Gelegenheit, Stellungnahmen und Anregungen zum Entwurf abzugeben“. Zudem werden im Rahmen der Fortschreibung alle in Betracht kommenden Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte geprüft.

Die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen soll dann unter Berücksichtigung der vorgebrachten Stellungnahmen und unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen und finanziellen Möglichkeiten sowie der politischen Beschlusslage weiterverfolgt werden, um kurz- bzw. mittelfristig die Einhaltung der NO2-Grenzwerte in Osnabrück sicherzustellen. Auch wird ein Teil der Busflotte mit verbesserten Filtersystemen ausgestattet, ein anderer Teil durch elektrisch betriebene Busse ersetzt.

Stadt Osnabrück: Fahrverbote nicht durchführbar

Fahrverbote hingegen seien ohne die Einführung einer blauen Plakette nicht kontrollierbar und somit nicht durchführbar – zumal laut Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Fahrverbote verhältnismäßig sein müssen. Ohnehin zeigten Wirkungsberechnungen im Luftreinhalteplan, dass durch Dieselfahrverbote nicht sofort die Grenzwerte eingehalten werden können, da es mindestens zwei belastete Straßenabschnitte gibt, bei denen die ÖPNV-Busse ursächlich für die Grenzwertüberschreitungen sind. Hier wird erst die Elektrifizierung und die Umsetzung der Nachrüstung (betriebstechnisch erst möglich bis Mitte 2019) den Durchbruch bringen.

Zusätzlich erstellt die Stadt Osnabrück derzeit einen vom BMVI geförderten Masterplan zur Luftreinhaltung („Green-City-Plan“).

Abschließend weist die Stadt Osnabrück darauf hin, dass die NO2-Werte 2017 im Vergleich zu 2016 gesunken sind.

AFP

Das Dürer-Kabinett im Museumsquartier eröffnet nach Umgestaltung neu

Ab Sonntag, dem 25. März, können Interessierte ab 11:30 Uhr das umgestaltete Dürer-Kabinett neu entdecken. „Ein Schatz wird wieder sichtbar“, heißt es. Die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur unterstützte dabei das Kunstgeschichtliche Museum für die vorangegangene Ausstellung „Dürer und Ich“ sowie für die Umgestaltung des Dürer-Kabinetts mit 35.000 Euro.

Das Dürer-Kabinett wurde vollständig umstrukturiert und modernisiert, nachdem die 18 Jahre alte Architektur nicht mehr attraktiv genug war und man den Raum eher als Durchgangsraum betrachtete. Dies empfand man als sehr schade. So hat man sich für eine neue Designkonzeption des Raumes entschieden, die gekonnt die zweite Tür des Raumes verdeckt und den Besucher zum Verweilen animiert.

Design im Gedenken an Dürer

Das Designbüro Krastev+Krastev, das mit dem Auftrag, Dürer in ein neues Licht zu rücken, betraut wurde, hat sich intensiv mit Dürer auseinandergesetzt. In dem Meisterstich „Melencolia“ fiel ihn die geometrische Figur des Rhomboederstumpfes ins Auge. Bei dem Design ging es alleine um Dürer und die Designer haben sich dem Künstler untergeordnet. Das interessante an der Form ist, dass diese eine gewisse Spannung in sich trägt. Aus verschiedenen Blickwinkel wirkt die Form immer unterschiedlich. Als „Brainbreaker“ bezeichnete Milan Krastev, Geschäftsführer des Designbüros Krastev+Krastev, die Form. Für die Gestaltung des Innenraumes teilte man die Form des Rhomboederstumpfes in drei Elemente. In diese Elemente sind Schaukästen eingelassen, die momentan den 25 Kupfer- und Holzstichen sowie drei Büchern Dürers als Präsentationsfläche dienen. Das Kulturgeschichtliche Museum verfügt über weit mehr Werke Dürers, die der Osnabrücker Kunsthändler, Antiquar und Sammler Dr. Konrad Liebmann über Jahrzehnte zusammengetragen, dem Museum zur Präsentation zur Verfügung stellt. Wechselnd sollen die Werke Dürers präsentiert werden, damit Bewohnern der Stadt oder auch Besuchern Anreiz gegeben wird, das Museumsquartier erneut zu besuchen.

Museum
Das Albrecht Dürer-Kabinett im Museumsquatier

Raum lädt zum Verweilen ein

Der Hintergrund sollte so dezent gestaltet sein, dass die Skulptur mit den Werken Dürers das Highlight im Raum bleibt. Dafür wählte man ein dunkles Blau, Lapislazuli, das ebenfalls von dem Künstler inspiriert wurde. Dürer verwendete in vielen seiner Werke die Farbe Blau, ebenso galt zu der Zeit Dürers die Farbe Blau als die teuerste Farbe. „Das Blau versinkt beziehungsweise verschwimmt, sodass der Fokus auf dem Rest des Raumes liegen kann“, so Milan Krastev.

Die derzeitige Ausstellung besteht aus verschiedenen Passionen, die die unterschiedlichen Techniken des Künstlers zeigen sollen. Man wolle mit der Zusammenstellung der Werke auch die Überführung verstehbar machen. „Das Blatt jeder Arbeit ist so intensiv, dass 28 Arbeiten ausreichen. Jedes Bild soll im Einzelnen betrachtet und die Rätselstruktur dahinter zu entschlüsseln versucht werden“, so Dr. Thorsten Heese, stellv. Direktor des Museumsquartiers Osnabrück und Kurator der Stadt- und Kulturgeschichte. Natürlich ist auch das „Inspirationswerk“ Melencolia in der Ausstellung zu sehen.

Kulturgeschichtliches Museum 
Lotter Straße 2 
49078 Osnabrück

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Fotos: Sophie Scherler

AFP

Theaterpassage verliert mit Trauring-Lounge weiteren Mieter

Standort
Der neue Standort der Trauring-Lounge nahe Galeria Kaufhof

Mit der Trauring-Lounge „123gold“ verliert die Theaterpassage einen weiteren Mieter.

Die neuen Geschäftsräume befinden sich nun an anderer Adresse; Öwer de Hase 20, neben der Galeria Kaufhof. Aufmerksam auf diese Veränderung haben uns unsere Kollegen vom Cityportal inOsna.de gemacht, die immer aktuell informiert sind, was im Osnabrücker Einzelhandel passiert.

Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, kämpft die Theaterpassage seit Jahren mit dem Auszug ihrer Mieter. Neben „Photo Dose“ schloss in den letzten Jahren auch „Tabak und Presse Lemgo“ nach Uneinigkeiten mit dem Vermieter seine Tore.

AFP

Ranking: Das sind die fünf besten Autohändler in Osnabrück

Ford Rahenbrock, Osnabrück, Iburger Straße
Ford Rahenbrock

Herzlichen Glückwunsch an Ford Rahenbrock, BMW Walkenhorst, Ford Heiter Toyota Weller und VW Härtel!

Diese fünf Osnabrücker Autohäuser haben es auf die Liste der 1.000 besten Autohändler Deutschlands geschafft.

Ranking Autohändler Osnabrück
Screenshot: Autobild.de

Selbstverständlich – das schreiben wir direkt hier dazu, damit bei Facebook nicht gleich wieder diskutiert wird, warum Händler X oder Y nicht auf der Liste steht – ist so eine Untersuchung immer abhängig vom Untersuchungsdesign. Es gibt Studien, da wird das Verkaufsgespräch, die Inneneinrichtung und der korrekte Sitz der Krawatte des Autoverkäufers beurteilt. Wieder andere Studien arbeiten mit versteckten Mängeln und stellen so die Werkstatt auf den Prüfstand. Unter anderen Gesichtspunkten können also auch Autohändler, die bei diesem Ranking nicht genannt werden, ganz weit vorne liegen.

Mehrstufiges Studiendesign

In der vorliegenden Studie wurden von dem renommierten Statistikportal Statista etwa 12.000 Kunden, die sich in den vergangenen drei Jahren ein neues Auto gekauft haben, befragt. Gefragt wurde nach der Beratungsqualität, dem Angebot, dem Preis und dem Gesamteindruck der Kunden.
Zusätzlich wurden aber auch 20.000 Händler befragt, die jeweils Kollegen empfehlen sollten, und schließlich wurden Leser der Zeitschrift Autobild befragt.

AFP

Polizei Osnabrück veröffentlicht Unfallstatistik

Unfall Eversburger Platz Osnabrück
Fahrzeug nach einem Unfall

In 2017 wurden im Bereich der Polizeiinspektion Osnabrück (Stadt und Landkreis Osnabrück) 12.796 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen, das sind 249 mehr als im Vorjahr und bedeutet eine Steigerung um 2%.

In 2017 kamen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Osnabrück bei Verkehrsunfällen 2962 Menschen zu körperlichen Schäden, d.h. leicht, schwer und tödlich verletzt.“ Hier verzeichnen wir einen Anstieg von 5,2%“ so
Michael Maßmann, Leiter der Osnabrücker Inspektion. In 2017 kamen bei
Verkehrsunfällen 22 Menschen ums Leben (zwei weniger als im Vorjahr); 16 der tödlichen Unfälle ereigneten sich im Landkreis Osnabrück,
vier in der Stadt Osnabrück und zwei auf den Autobahnen. Tödlich
verletzt wurden 10 Autofahrer, sechs Fußgänger, zwei Radfahrer, drei
Motorrad- und ein LKW-Fahrer. „Auffällig waren in 2017 drei tödliche
Unfälle an Bahnübergängen“, so die Verkehrsexperten der Polizei, „und
weitere fünf Unfälle mit tödlichem Ausgang waren sogenannte
„Baumunfälle“ , die sich im Landkreis Osnabrück ereigneten.“ „Fünf
Fußgänger verunglückten während der Dunkelheit, das ist für mich ein
Grund, nochmals auf die Wichtigkeit der Erkennbarkeit und
Sichtbarkeit der Fußgänger hinzuweisen. Hier sind helle Kleidung und
/oder Reflektoren gefragt“ erläutert Michael Maßmann.

Anzahl der Verletzten steigt

In 2017 wurden 479 Schwerverletzte verzeichnet (das sind 45 mehr
als im Vorjahr), bei den Leichtverletzten stieg die Zahl um 115 an
(auf 2461). In 2017 wurden 2314 Senioren registriert, die an Unfällen
beteiligt waren. „Durch die demografische Entwicklung nehmen immer
mehr ältere Menschen (ab 65) am Straßenverkehr teil, sie sind rüstig
und wollen mobil bleiben“. In 2017 waren 3048 „junge Fahrer“ an
Unfällen beteiligt, „das sind Verkehrsteilnehmer zwischen 18 und 24
Jahren, die auch als „Risikogruppe“ gelten, da ihre Unerfahrenheit
und ggfs. das Bedürfnis, sich selbst darzustellen in besonderem Maße
dazu beiträgt, in Verkehrsunfälle verwickelt zu sein“ meinen die
Verkehrsexperten der Polizei.

Unfallursachen sind verschieden

Zu den Hauptunfallursachen zählen nicht angepasste
Geschwindigkeit, ungenügender Abstand, Vorfahrtmissachtung,
fehlerhaftes Abbiegen, falsches Verhalten beim Überholen und Alkohol.
Alkohol wurde in 2017 288 x bei Unfallbeteiligten festgestellt, in 52
Fällen war Drogenkonsum ursächlich für die Unfälle. „Sonstige Fehler
beim Fahrzeugführer“ – dieser Bereich beinhaltet alle Ursachen, die
nicht den bereits zuvor genannten zuzurechnen sind. Dahinter
verbergen sich Zeitdruck, Ablenkung (durch Technik- Handy! – oder
Personen), unzureichende Erfahrung, Alter, Gesundheit, u.v.m. An den
Unfallstellen äußern sich Beteiligte oft mit „Übersehen“, „nicht
bemerkt“, „weiß nicht, warum“ oder ähnlich. Die Thematik Ablenkung
durch die Bedienung von Handys wird aktuell in einer landesweiten
Studie hinterfragt. Das niedersächsische Innenministerium will die
Unfallursache Handynutzung genauer untersuchen lassen. Seit dem 1.
Januar werden deshalb in den Polizeidirektionen Braunschweig,
Hannover und Osnabrück die Verkehrsunfälle, bei denen Ablenkung als
Unfallursache vermutet wird, besonders gründlich analysiert. Die
Studie ist auf ein Jahr angelegt und wird von Wissenschaftlern der
Technischen Universität (TU) Braunschweig und der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) begleitet.

Kein Anstieg bei Anzahl der Fahrradunfälle

In 2017 verzeichnete die Polizei keinen Anstieg
der Fahrradunfälle (auch Pedelecs). 842 Fahrradunfälle wurden
erfasst, bei denen zwei Menschen ums Leben kamen (im Vorjahr waren es
fünf). 457 Unfälle ereigneten sich in der Stadt Osnabrück, 383 im
Landkreis und sogar zwei auf den Autobahnen. 71 Pedelec-Fahrer waren
an Unfällen beteiligt, davon wurden 15 schwer und 47 leicht verletzt.

Stetiger Anstieg bei Unfallfluchten

In 2017 gab es 3361 angezeigte Verkehrsunfallfluchten. Hier verzeichnet die Polizei einen stetigen Anstieg, in 2017 um 290 Fälle. „Die Aufklärungsquote beträgt 41,36% und hier könnten wir noch besser werden, wenn wir mehr Zeugenhinweisezu den Unfallfluchten hätten“ appelliert der Polizeichef Maßmann.
„Unfallfluchten stellen 26,3% der Gesamtunfallzahl dar, d.h. bei
jedem 4. Unfall entfernt sich einer der Beteiligten, ohne sich um den
entstandenen Schaden zu kümmern.“

Was tut die Polizei?

„Wir erfassen und analysieren das gesamte Unfallgeschehen in
unserem Zuständigkeitsbereich, um so verkehrsrechtliche Probleme oder
unfallträchtige Punkte auf den Straßen festzustellen.“ Erkannte
Probleme werden im Rahmen von Unfallkommissionen behandelt,
abgearbeitet und es wird versucht, sie zu beseitigen. Daran beteiligt
sind Polizei, Verkehrsbehörden und Straßenbaulastträger. „Weiterhin
tragen Verkehrsbesprechungen und Verkehrsschauen zur Problemlösung
bei“ erklären die Verkehrsexperten der Polizei. „Zur Sicherheit
beitragen können auch Überwachungsmaßnahmen und Verkehrskontrollen,
die meine Kollegen durchführen“ erläutert der Osnabrücker Polizeichef
die Arbeit seiner Mitarbeiter. Aber auch präventiv ist die
Osnabrücker Polizei gut aufgestellt: z.B. bei den
Schulanfangsaktionen bei den Erstklässlern, den Fahrradprüfungen in
den Grundschulen, aber auch in der Puppenbühne der Polizeiinspektion Osnabrück, die neben Grundschulen auch Kindergartenkinder in die Verkehrserziehung mit einbezieht. Aber nicht nur die Kleinen stehen im Fokus der
Verkehrserziehung, auch die Eltern werden „mitgenommen“, z.B. beim
Thema „Eltern-Taxis“ in der Stadt Osnabrück aber auch als
Elternlotsen oder beim „Walking-Bus“ im Landkreis Osnabrück. Junge
Verkehrsteilnehmer sollen durch das Stück „Abgefahren- wie krass ist
das denn?“ für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden.
„Aber auch ältere Menschen gehören zu unserer Zielgruppe,
verdeutlicht Michael Maßmann, „so z.B. in Kooperation mit dem
Landkreis und der Verkehrswacht im Fahrtraining für Senioren, das im
April startet.“

AFP

Am 13. April findet die zweite Bürgerwerkstatt in Osnabrück statt

Bürgerwerkstatt
Stadtrat Frank Otte und Stadtplanerin Helma Pötter mit dem Plakat zur Zweiten Bürgerwerkstatt in Osnabrück.

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück sind eingeladen, sich am Freitag, dem 13. April von 13-18 Uhr im Theater am Domhof an der zweiten Bürgerwerkstatt am städtebaulichen Masterplan Innenstadt zu beteiligen.
Es wird um eine Voranmeldung bis zum 6. April (masterplan-innenstadt@osnabrueck.de) gebeten.

In der Dominikanerkirche fanden sich am 27.10.2017 ca. 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, um gemeinsam, im Rahmen der ersten Bürgerwerkstatt, am Masterplan Innenstadt zu arbeiten. Zuvor hatte man gemeinsam ein Stadtführung durch die Innenstadt gemacht, bei der die „verborgenen Ecken“ der Osnabrücker Innenstadt gezeigt wurden. Dabei ist selbst den gebürtigen Osnabrückern das eine oder andere Fleckchen aufgefallen, dass ihnen so gar nicht bekannt war. „Das Besondere am Masterplan Innenstadt ist, dass wir uns nicht konkrete Teilgebiete anschauen, sondern den gesamten Innenstadtbereich mit in die Planung einbeziehen“, so Stadtbaurat Frank Otte.

Fazit zur ersten Bürgerbefragung

Es seien auch Ergebnisse aus der ersten Bürgerwerkstatt in den weiteren städtebaulichen Masterplan Innenstadt eingeflossen. Im Fokus der Bürger standen zum Beispiel die Entwicklung des Ledenhofs, der Bereich hinter der Katharinenkirche, der außer an Markttagen kaum genutzt wird und auch die Frage nach der Mobilität innerhalb der Stadt. „Ein zentrales Thema der Bürger sind eindeutig die Gestaltung von Plätzen in der Innenstadt“, betonte Stadtplanerin Helma Pötter.

Arbeitstische
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt: am Arbeitstisch; Foto: Büro Machleidt

Am 13. April sollen nun im Rahmen der zweiten Bürgerwerkstatt die in der Zwischenzeit erzielten Ergebnisse diskutiert werden. An Arbeitstischen soll der Plan zusammen mit den Bürgern gestaltet werden. Ebenso sollen digitale Modelle zur Anschaulichkeit dienen, bei denen man mit verschiedenen Baumassen arbeiten kann.

Wie teuer wird der Masterplan Innenstadt werden?

Über die genauen Kosten könnte die Verwaltung bisher noch nichts sagen. 80.000 Euro sollen bisher in das Projekt investiert worden sein. Letztendlich sei der Masterplan Innenstadt zunächst eine Richtlinie, der von der Politik entschieden werden muss und erst dann könne man Näheres zu den Kosten eröffnen.

AFP