Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück sind eingeladen, sich am Freitag, dem 13. April von 13-18 Uhr im Theater am Domhof an der zweiten Bürgerwerkstatt am städtebaulichen Masterplan Innenstadt zu beteiligen.
Es wird um eine Voranmeldung bis zum 6. April (masterplan-innenstadt@osnabrueck.de) gebeten.

In der Dominikanerkirche fanden sich am 27.10.2017 ca. 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, um gemeinsam, im Rahmen der ersten Bürgerwerkstatt, am Masterplan Innenstadt zu arbeiten. Zuvor hatte man gemeinsam ein Stadtführung durch die Innenstadt gemacht, bei der die „verborgenen Ecken“ der Osnabrücker Innenstadt gezeigt wurden. Dabei ist selbst den gebürtigen Osnabrückern das eine oder andere Fleckchen aufgefallen, dass ihnen so gar nicht bekannt war. „Das Besondere am Masterplan Innenstadt ist, dass wir uns nicht konkrete Teilgebiete anschauen, sondern den gesamten Innenstadtbereich mit in die Planung einbeziehen“, so Stadtbaurat Frank Otte.

Fazit zur ersten Bürgerbefragung

Es seien auch Ergebnisse aus der ersten Bürgerwerkstatt in den weiteren städtebaulichen Masterplan Innenstadt eingeflossen. Im Fokus der Bürger standen zum Beispiel die Entwicklung des Ledenhofs, der Bereich hinter der Katharinenkirche, der außer an Markttagen kaum genutzt wird und auch die Frage nach der Mobilität innerhalb der Stadt. „Ein zentrales Thema der Bürger sind eindeutig die Gestaltung von Plätzen in der Innenstadt“, betonte Stadtplanerin Helma Pötter.

Arbeitstische
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt: am Arbeitstisch; Foto: Büro Machleidt

Am 13. April sollen nun im Rahmen der zweiten Bürgerwerkstatt die in der Zwischenzeit erzielten Ergebnisse diskutiert werden. An Arbeitstischen soll der Plan zusammen mit den Bürgern gestaltet werden. Ebenso sollen digitale Modelle zur Anschaulichkeit dienen, bei denen man mit verschiedenen Baumassen arbeiten kann.


Wie teuer wird der Masterplan Innenstadt werden?

Über die genauen Kosten könnte die Verwaltung bisher noch nichts sagen. 80.000 Euro sollen bisher in das Projekt investiert worden sein. Letztendlich sei der Masterplan Innenstadt zunächst eine Richtlinie, der von der Politik entschieden werden muss und erst dann könne man Näheres zu den Kosten eröffnen.