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Maiwoche ohne Maidorf: Heede sieht Schuld bei einer Person

Maiwoche 2018 ohne Maidorf

Die Maiwoche, die nächste Woche Donnerstag (10. Mai) beginnt, geht dieses Jahr ohne das Maidorf an den Start.

Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH bedauert den Auftritt der Maiwoche ohne das Maidorf: „Das Maidorf hatte seine eigene Farbe auf der Maiwoche, doch die Sicherheit geht nun einmal vor.“ Daraufhin erwiderte Frederik Heede, Betreiber des Alando Palais, mit Nachdruck: „An dieser Stelle muss ich ganz klar sagen, dass „Sicherheit geht vor“ nicht zutrifft. Dass das Maidorf auf dem Maidorf nicht zustande kommt, ist eine persönliche Entscheidung einer Person aus der Stadt.“ Weiterhin versicherte der Clubbesitzer, dass das Maidorf dieses Jahr so sicher wie nie gewesen wäre. Man hätte alles daran gesetzt, verschiedenste Pläne vorzulegen, doch nichts hätte etwas an der Situation rütteln können.

Alternativ-Dorf: Alpendorf

„Frederik Heede wäre nicht Frederik Heede, wenn er keinen Ersatz für das Maidorf finden würde“, amüsierte sich Petra Rosenbach und tatsächlich: eine Alternative ist gefunden worden. Auf dem ehemaligen Standplatz des Maidorfs erstreckt sich nun ein „Tiroler Alpendorf“. Seit gestern (2. Mai) hat der Aufbau dieses Alternativ-Dorfes begonnen. „Wir wollen damit etwas Neues testen. Die Gewinnspanne für das Maidorf ist immer geringer geworden. Vielleicht erweist sich das Alpendorf auch als lukrativer“, so Frederik Heede weiter.

Das Alpendorf wird aus sechs Alpenhütten, einer Almhütte und eine Almtränke bestehen – für Essen und Trinken ist also gesorgt. Es wird keine eigene Bühne geben, sondern die Musik der Marktplatzbühne soll verstärkt werden, sodass sitzend das dort stattfindende Programm verfolgt werden kann. Das Alpendorf leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität vor Ort: Überdacht kann auf Bierzeltgarnituren die Maiwoche genossen werden.

AFP

Mit dem Rad zur Arbeit in Osnabrück

Zum 15. Mal rufen die Krankenkasse AOK und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Firmen und Arbeitnehmer dazu auf, das Auto stehen zu lassen und sich auf das Zweirad zu schwingen. Damit soll die Umwelt und der Straßenverkehr entlastet, und die Gesundheit der Arbeitnehmer gefördert werden. Besonders fleißige Radler haben die Chance tolle Preise und Prämien zu gewinnen.

„Ich selbst fahre fast jeden Tag mit dem Rad von Hollage nach Osnabrück zur Arbeit“ sagt Christian Böwer, Vertriebsleiter der AOK, „das hat mein Immunsystem stark verbessert, ich war in den letzten Jahren beinahe nie krank“. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist der Drahtesel unschlagbar gut für die Umwelt. Gegenüber einem Autofahrer werden auf jedem Kilometer 190 Gramm Kohlendioxid gespart – in Zeiten drohender Fahrverbote in deutschen Großstädten wie Osnabrück ein wichtiger Beitrag.

Niels-Stensen-Kliniken als Partner

In der 15. Saison sind die Niels-Stensen-Kliniken Partner der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Bereits seit einigen Jahren engagieren sie sich für die Stärkung der Radfahrer in ihrem Betrieb. „So können unsere Mitarbeiter zum Beispiel über uns ein Dienstrad oder E-Bike leasen. Dadurch ist die Anzahl der radfahrenden Mitarbeiter in den letzten Jahren enorm gestiegen“ freut sich Elisabeth Tenberge, Leiterin der Stabsstelle Personalentwicklung der Niels-Stensen-Kliniken. Bereits im Vorjahr waren viele der mehr als 1000 Teilnehmer aus der Stadt und dem Osnabrücker Land Mitarbeiter der Kliniken. 100 Betriebe aus der Region beteiligten sich damals an der bundesweiten Aktion.

Mit dem Rad zur Arbeit in Osnabrück
Auch die Kollegen von OS-radio sind mit dem Rad unterwegs

Tolle Preise zu gewinnen

„Mit dem Rad zur Arbeit“ läuft vom 01. Mai bis zum 31. August 2018 und richtet sich an alle Berufstätigen. Sie können sich gratis online unter www.mdrza.de/nds registrieren und die mit dem Rad gefahrenen Strecken eintragen. Wer sich mehr als 20 Mal auf den Drahtesel schwingt, kann tolle Einzelpreise wie Städtereisen, Radtaschen oder eine Fahrt mit einem Heißluftballon gewinnen. Auch als Team kann man sich mit maximal vier Kollegen mitmachen. Die fünf Firmen die sich am meisten engagieren erhalten zusätzlich die Chance beim Sonderwettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ eine Prämie von jeweils 1.000€ zu erhalten.

AFP

Die CEBIT 2018 erfindet sich radikal neu!

Cebit 2018, d!conomy
Cebit 2018

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Jede Zeit hat „ihre CEBIT“, den Eindruck kann man gewinnen, wenn man sich anschaut, was für diesen Juni großes auf dem Messegelände in Hannover geplant ist. Und bei „Juni“ sind wir auch schon bei der oberflächlich auffälligsten Änderung, dem Termin für die CEBIT 2018. Aber auch sonst ist vieles neu und ganz anders, als es der Messebesucher gewohnt ist. Es ist die CEBIT für unsere Zeit.

Die CEBIT 2018 wird in diesem Jahr erstmals im Frühsommer stattfinden und die „neue CEBIT“ wird radikal anders. Dieser disruptive Ansatz ist ganz offensichtlich nicht nur ein plakativ dahingesagter Slogan der Veranstalter, sondern festes Programm, für alles, was der Besucher zwischen dem 11. und 15. Juni in Hannover erwarten darf.

Während in unserem Alltagsleben die Digitalisierung bereits Einzug hält, wird in Hannover bereits darüber diskutiert wie es weitergehen wird. Den Besucher erwartetet im Juni zudem eine Festival-Atmosphäre, bei der Leben und Business miteinander in Einklang kommen.

Cebit 2018, Termin
Unbedingt im Kalender anstreichen: Die CEBIT 2018

Die CEBIT 2018 und ihre Plattformen

Doch wer denkt, dass die CEBIT 2018 zu einer reinem Feier-Event geworden ist, darf überrascht sein, wenn er sich mit dem Programm auseinandersetzt. Auf vier Plattformen spielt sich das Messeleben ab. Die Plattform d!conomy beschäftigt sich mit der digitalen Transformation von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern. Im Bereich d!tec geht es um neue Geschäftsmodelle mit disruptiven Technologien und Startups. Die Plattform d!talk ermöglicht es während der Messetage in Konferenzen und Workshops spannende Ausblicke auf die weitere Digitalisierung zu erleben. Und d!campus bietet schließlich die richtige Plattform um in der Festival-Atmosphäre, die im Juni auch über das Messegelände hinaus die Landeshauptstadt erfassen soll, mit anderen Besuchern zu interagieren und erfolgreiches Networking zu betreiben.

Cebit 2018, Kartenvorverkauf
Karten für die CEBIT 2018 gibt es ab sofort online

Networking und Business-Leads

Insbesondere die zahlreichen Möglichkeiten miteinander in Kontakt zu kommen, sollen für die Besucher die CEBIT 2018 zur „Leadmaschine“ machen, also neue Kontakte für das Business bringen.
Themenfelder wie Artificial Intelligence, die Zukunft der Mobilität oder Robotics, werden sicher für ungewöhnliche Vernetzungen der Teilnehmer sorgen, die aus allen Bereichen der Digitalwirtschaft nach Hannover kommen und Konzepte aus unterschiedlichen Themenfeldern in ihre Projekte integrieren können.
Dass Digitalisierung und Business auch gleichzeitig unterhaltsam sein können, zeigen auch ein paar weitere Themenfelder, die auf der CEBIT 2018 zu finden sein werden: VR- und AR-Technologie werden bald die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschieben und Human Robotics bietet die Technologie, um stupide und körperlich schwere Arbeiten an Maschinen zu delegieren. Damit das alles bezahlt und gesteuert werden kann, läuft in naher Zukunft nichts mehr ohne Blockchain-Technologie, für die allerdings die richtigen Sicherheitskonzepte gefunden werden müssen.

Es wird spannend auf der CEBT 2018. Dass sie sich dabei auch noch komplett selbst neu erfunden hat, ist einerseits schon fast eine Nebensache, andererseits aber auch Ausdruck der disruptiven Energien, die vor keiner Branche mehr Halt machen.

CEBIT 2018

Gewinne eine VR-Box von Shift

Für alle Tech-Interessierten Leser verlosen wir eine VR-Box des deutschen Anbieters SHIFT, die brandneu auf der CEBIT 2018 vorgestellt werden wird.

SHIFT ist ein kleines, familiengeführtes Unternehmen aus dem beschaulichen und wunderschönen Örtchen Falkenberg, 30 km südlich von Kassel. Das Unternehmer ist der Anbieter des SHIFT6m – das modularste und am einfachsten zu reparierende smartphone der Welt.

SHIFT VR-Box
Die SHIFT VR-Box

Die Gewinnspielfrage:

Wer aufmerksam gelesen hat, kann die Frage im Handumdrehen beantworten und die richtige Antwort bei Facebook in die Kommentare schreiben:

Wann findet die CEBIT 2018 in diesem Jahr in Hannover statt?

Dazu bitte nicht vergessen, den Facebook-Beitrag zu „liken“ und die Facebook-Seite der HASEPOST, falls nicht schon längst geschehen 🙂

Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

 


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:

  • der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „ge-liked“ haben
  • unter dem verlinkten Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar angegeben werden, zu welchem Zeitraum die CEBIT 2018 in diesem Jahr stattfindet.
  • das Gewinnspiel beginnt am 03.05.2018 (Donnerstag) um 12:30 Uhr und endet am 10.05.2018 (Donnerstag) um 12:30 Uhr
  • ein (1) Teilnehmer werden zufällig per Losentscheid ausgewählt
  • eine Barauszahlung ist nicht möglich
  • die Teilnahme ist kostenlos
  • die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
  • Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
  • die CEBIT 2018 und die Firma SHIFT stehen mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und können keine Auskunft dazu erteilen
  • die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden
AFP

GiroLive Panthers zu Gast im L&T CITY GYM

Drei Spielerinnen der Frauenbasketballmannschaft „GiroLive Panthers Osnabrück“ aus der zweiten Bundesliga waren am Mittwoch zu Gast im CITY GYM von L&T, um das besondere Training unter Höhenluft selber zu testen. Auf ca. 2.500 simulierten Höhenmetern soll der Sport erheblich effektiver und anstrengender sein.

Normalerweise findet man die drei Sportlerinnen mit einem Basketball in ihrer Trainingshalle vom Osnabrücker Sport Club (OSC). Doch heute versuchten sich Melina Knopp, Emma Eichmeyer und Milicia Milosev beim Kraftsport unter ganz anderen Bedingungen. Zusammen mit L&T Trainer Stephan Klein zogen die drei ein anstrengendes Workout unter Höhenluft durch. Das soll helfen schneller Fett zu verbrennen und Muskeln aufzubauen – besonders letzteres ist in einer schnellen Sportart wie Basketball nicht unwichtig.

GiroLive Panthers zu Gast im L&T CITY GYM
Melina Knopp beim Training

Basketball liegt in der Familie

„Ich spiele schon Basketball seit ich vier Jahre alt bin“ berichtet Mannschaftskapitänin Melina Knopp, „meine Schwester spielt auch, es liegt also in der Familie“. Ähnlich war es bei Team-Kollegin Emma Eichmeyer: „Ich habe drei ältere Geschwister und alle spielen Basketball. Auch mein Vater hat gespielt“. Milicia Milosev, die Dritte im Bunde, kommt aus Montenegro und kam eher spät zum Sport. Erst mit 13 fing sie an zu spielen, schaffte es aber bald als professionelle Sportlerin nach Osnabrück. Sie liebe die Stadt und die Atmosphäre in ihrer Mannschaft, erzählt sie der Redaktion der Hasepost. Die Damenmannschaft des OSC spielte eine sehr erfolgreiche Saison, verpasste allerdings knapp den Aufstieg in die erste Liga. In der nächsten Spielzeit wollen sie noch stärker zurück kommen und weitere Erfolge feiern.

CITY GYM mit erweitertem Programm

Das CITY GYM ist das hauseigene Fitnessstudio im Kaufhaus L&T. Es eröffnete zusammen mit dem neuen Sporthaus Anfang März und bietet neben dem speziellen Höhenlufttraining auch Kurse, sowie Cardiogeräte und Krafträume an. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate soll das Angebot noch erweitert werden.

Mehr über das Training im L&T CITY GYM.

von Links nach Rechts: Melina Knopp, Milicia Milosev und Emma Eichmeyer

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WDR Tatort „Familien“ auf der großen Kinoleinwand

Tatort Familien
Foto: WDR / Thomas Kost

Das war Mord: Ein junger Mann liegt tot auf der Straße, neben ihm eine Reisetasche, gefüllt mit 500 000 Euro. Schnell ist die Identität des Opfers geklärt. Es handelt sich um Ivo Klein, der an diesem Abend mit Freunden seinen Junggesellenabschied gefeiert hat.

Zusammen mit der Filmpassage präsentiert die HASEPOST auch an diesem Sonntag, 06. Mai, einen TATORT auf der großen Leinwand. Der Eintritt ist frei. Los geht´s um 20:15 Uhr.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltungsankündigung.

Die Fingerabdrücke auf der Tasche und auf dem Bargeld führen Max Ballauf und Freddy Schenk zu Reiner Bertram, einem renommierten Kölner Wirtschaftsanwalt. Als die Kommissare ihn mit Ivo Kleins Tod konfrontieren, gesteht Bertram, er habe das Geld für eine Lösegeldforderung deponiert. Seine Enkelin Charlotte Ritter wurde gekidnappt, und die Entführer haben gedroht, sie umzubringen sobald die Polizei eingeschaltet wird… Jetzt beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das entführte Mädchen rechtzeitig zu finden.

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AFP

Universität Osnabrück stellt Strategiepaket „LehrZeit“ vor

LehrZeit
Vorstellung des Strategiepakets "LehrZeit"

Am Mittwochvormittag (2.Mai) stellte die Universität Osnabrück das Strategiepaket Lehre der Universität Osnabrück, das unter dem Motto „Zeit schenken für innovative Lehre“ steht, vor. 

Das bereits im Juli 2016 manifestierte „Zukunftskonzept UOS 2020″ beinhaltete neben der Profilierung für Forschung auch den Bereich der Lehre.

Mangelnde Wertschätzung der Lehre

„Das Problem ist die mangelnde Wertschätzung der Lehre. Die Lehre ist genauso wichtig wie die Forschung und muss deshalb als gleichwertig angesehen werden. Es muss nur erst einmal ein Bewusstsein dafür geschaffen werden“, so Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Vizepräsidentin für Studium und LehreProf. Dr. Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück, führte weiter an, dass die Reputationen für die Lehre in Deutschland zu gering seien. Lehre und Forschung sind in der Universität unmittelbar miteinander verbunden, sodass in beiderlei investiert werden muss. „Geld ist dabei genug im System. Was letztendlich fehlt sind die Ideen“, erklärte Prof. Dr. Thomas Bals, Vizepräsident für Hochschulentwicklung und Strategie. Genau aus diesem Grund soll sich nun an die Studierendenschaft gewendet werden. Den Studierenden soll die Möglichkeit gegeben werden im Rahmen der Ausschreibung „LehrZeit“, die für Zeit für Lehre steht, individuelle Ideen miteinzubringen. Das Ziel ist es, Zeit für die Entwicklung von Lehrinnovationen bereitzustellen. Unter eine solche Lehrinnovation fällt zum Beispiel die Flexibilisierung des Studiums durch E-Learning-Systeme. Die Universität Osnabrück wird fünf Projekte (bis zum 15. Juli kann sich mit einer Skizze beworben werden) unterstützen und mithilfe finanzieller Bereitstellung diese umsetzen. Die gesamte Universität Osnabrück ist dazu aufgerufen worden, sich auf diese Ausschreibung zu melden.

Laufzeit 3 Jahre (mit Perspektive)

Das Programm „LehrZeit“ ist für drei Jahre geplant. Sollte sich eine Lehrinnovation allerdings als so erfolgreich herausstellen, soll diese auch nach der Zeit eine Perspektive haben.
„Wir sind glaube ich auf dem richtigen Weg. Das sieht man daran, dass viele Universitäten einen ähnlichen, wenn nicht sogar den gleichen Weg, gehen. Mit diesem Programm wollen wir im Wettbewerb der Universitäten ganz vorne mit dabei sein“, berichtete Prof. Dr. Thomas Bals zufriedenstellend.

Kreative Ideen von Studenten

„Lehre für Studierende geht nur mit Studierenden“, pflichtet Tobias Fuhlendorf, Student der Rechtswissenschaften, bei. „An manchen Stellen fehlt einfach der Freiraum, gelernte Inhalte zu reflektieren. Drei Vorlesungen am Stück, da kann der Kopf schon rauchen.“

Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke erinnert zum Abschluss an die vier Ziele der Universität: „Die Universität Osnabrück soll Wissenschaftlichkeit, Interdisziplinarität, Profilbildung und Persönlichkeitsbildung schaffen. Mit diesen Zielen wird ein Spielfeld geschaffen.“ Dies zu bespielen sei nun der nächste Schritt.

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Osnabrücker Nachtflohmarkt ist ausverkauft

Flohmarkt Osnabrück ausgebucht

Die Nachfrage für den Nachtflohmarkt am Samstag (5. Mai) ist überraschend groß. Erstmalig mussten die Plätze für den Verkaufsstand im Vorfeld gebucht werden und wie der Versuch zeigt, sind die Stände sehr beliebt: Alle 572 Standplätze in der Osnabrücker Innenstadt sind ausverkauft.

Neuheiten zum Osnabrücker Nachtflohmarkt

Der Nachtflohmarkt findet zweimal im Jahr in der Fußgängerzone der Innenstadt Osnabrücks statt. Jeweils im Mai und September können Käufer und Verkäufer in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag, zwischen 18 Uhr und 2 Uhr morgens, ins Geschäft kommen. In diesem Jahr gab es zwei große Neuerungen des beliebten Nachtflohmarkts. Zum einen mussten Interessierte ihren Stand im Vorfeld buchen, zum anderen wurde auch das Gebiet des Geschehens verlegt, welches sich vom Bereich des Ledenhofs und um die Katharinenkirche erstreckt. So haben Verkäufer die Möglichkeit ihren Stand am Adolf-Reichwein-Platz, der Hakenstraße, dem Kamp, der Katharinenkirche sowie am Ledenhof und der Redlingerstraße aufzustellen.

Flohmarkt Osnabrück ausgebucht, Nachtflohmarkt
Online ist kein Ticket mehr erhältlich
HASEPOST hatte bereits Anfang April vom drohenden Ausverkauf berichtet.

Ticketneuerungen zum Verkaufsstand

Die 572 Standplätze sind inzwischen restlos ausgebucht. Die einheitlichen Flohmarktstände mit einer Größe von 3 Meter x 2 Meter wurden elektronisch vergeben und kosten 20 Euro Standgeld, unabhängig vom Standort. Auch wenn die Tickets im Buchungsprozess personalisiert und pro Person auf eine Anzahl von zwei Ständen beschränkt wurden, schließt die Stadt einen Tausch der Plätze nicht aus. Zwar werden die Standscheine per Scanner ausgelesen, jedoch wird kein Abgleich mit den Ausweisdokumenten stattfinden und auch weitere Kontrollen nicht als sinnvoll betrachtet.

Kurzfristig noch 50 Plätze an der „Abendkasse“ erhältlich

Für Kurzentschlossene gibt es noch die vage Chance auf einen von 50 LastMinute-Verkaufsständen, so eine Sprecherin der Stadt Osnabrück gegenüber unserer Redaktion. Diese Reserveplätze werden am Abend des Nachtflohmarkts nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, malt zuerst“ vergeben und befinden sich, anders als die vorabgebuchten Plätze, im Bereich der Hauptschule Innenstadt. Sobald diese Standplätze ebenfalls erschöpft sind, gibt es keine weitere Möglichkeit einen Verkaufsstand für den 5. Mai zu erhalten und man muss sich bis zum nächsten Termin, am 8. September, gedulden.

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Heger-Tor-Wall ab sofort in Richtung Martinistraße nur noch einspurig

Heger-Tor-Wall, Baustelle

In den Sommerferien, ab Ende Juni bis Anfang August, wird am Heger-Tor-Wall ein geschützter Fahrradstreifen, die „Protected Bike Lane“ hergestellt. Im Rahmen der Bauarbeiten kommt es zu Behinderungen auf dem Wall.

Seit dem 2. Mai führt die SWO Netz GmbH im betroffenen Wallabschnitt erforderliche Arbeiten im Versorgungsnetz durch. Die Arbeiten der Stadtwerke-Netztochter umfassen die Erneuerung der Stromleitungen sowie der Gas- und Wasserhausanschlussleitungen. Zudem finden Arbeiten am Beleuchtungs- sowie Glasfasernetz statt.

Für die Dauer der Maßnahme wird zwischen Dielingerstraße und Katharinenstraße die rechte der beiden Fahrspuren in Richtung Schloßwall gesperrt. Fußgänger und Radfahrer werden über die gesperrte Fahrspur an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Arbeiten am Versorgungsnetz werden bis Ende Juni andauern. Direkt im Anschluss folgen die Straßenbauarbeiten, so dass die Sperrung der rechten Fahrspur bis zum Ende der Sommerferien bestehen bleibt.

Bäume sollen nicht gefällt werden

Damit die großen Bäume am Heger-Tor-Wall nicht gefällt werden müssen, bleibt der jetzige Radweg von der Dielingerstraße bis zur Hausnummer Heger-Tor-Wall 24 wie er ist. Danach verschwenkt der Radweg zur Fahrbahn und wird mit einer Breite von 3  bzw. 3,25 Meter angelegt. Von der Fahrbahn wird der asphaltierte Weg mit einem Bord abgetrennt und die Oberfläche erhält einen roten Belag. Der Gehweg vergrößert sich gegenüber der jetzigen Situation auf ca. 2,50 Meter. Die beiden Fahrspuren auf dem Wall bleiben mit einer Breite von je 3,25 Meter erhalten, die Parkplätze entfallen.

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AFP

Polizei ermittelt in alle Richtungen: Täter im Kopftuchvorfall noch unbekannt

Am Samstag kam es in der Tannenburgstraße in Osnabrück zu einem Vorfall, bei dem einem 11-jährigen Mädchen von einem unbekanntem Mann das Kopftuch weggerissen wurde. Das Mädchen lief daraufhin leicht verletzt nach Hause. Da sich die Tat rund um das Spiel zwischen dem VFL Osnabrück und dem FC Carl Zeiss Jena ereignete, vermutet die Polizei einen Hooligan hinter der Attacke.

Laut des Polizeiberichtes war das Mädchen am Samstag mit der Linie 11 im Bus unterwegs Richtung Neumarkt, als der Täter aus einer Gruppe von 5-6 Männern dem Kind das Kopftuch wegriss und sie dabei leicht verletzte. Schnell wurde von verschiedensten Medien, auch bundesweit, ein fremdenfeindliches Motiv hinter der Attacke vermutet. Aber: „Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt“, sagt Frank Oevemann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück, „ein fremdenfeindliches Motiv wäre möglich, wir ermitteln aber noch in alle Richtungen“. Auch der Täter konnte noch nicht eindeutig identifiziert werden. Es sei naheliegend, dass es sich dabei um einen Hooligan des VfL Osnabrück handele, heißt es von Seiten der Polizei. Sicher sei dies allerdings noch nicht. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen können.

Bei uns gibt es für euch keinen Platz

Obwohl der Täter noch nicht gefasst werden konnte, äußerte sich der Geschäftsführer des VfL, Jürgen Wehlend, zu den Vorfällen: „Diese und weitere Vorfälle nach dem letzten Heimspiel sind nicht zu tolerieren. Wir verurteilen jede Art von Gewalt – egal von wem, gegen wen und aus welchen Gründen sie ausgeübt wird. Ein solches Verhalten ist nicht mit den Werten zu vereinbaren, die der VFL lebt und vertritt und die wir erst kürzlich durch die Aktion „Gegen Rechts“ deutlich und sichtbar für jeden nach außen getragen haben.“ Das Fanprojekt und die Fanszene hatten erst am Wochenende eine Gruppe von Flüchtlingen zum Frühstück und dann ins Stadion eingeladen. „Sie sind jederzeit, genau wie alle anderen friedlichen Zuschauer, herzlich willkommen – im Gegensatz zu den gewalttätigen Chaoten. Solche Leute brauchen wir weder im Stadion noch in unserem Umfeld. Bei uns gibt es keinen Platz für euch!“ so Wehlend.
Der VfL-Geschäftsführer steht derzeit nicht allein wegen der sportlichen und wirtschaftlichen Lage des Vereins unter Druck, sondern auch hinsichtlich eines Sponsors, dem öffentlich rechtsradikales Gedankengut vorgeworfen wurde.

Auch seitens der Politik gab es bereits Reaktionen. Die FDP-Ratsfraktion schrieb am heutigen Mittwoch (02.05) in einer Pressemitteilung: „Das Verhalten sogenannter Fans des VfL Osnabrück ist nicht hinnehmbar und auf das Schärfste zu verurteilen“. Sie fordern ein lebenslanges Stadionverbot für den Täter und eine öffentliche Verurteilung des Verhaltens. „Wir schauen ganz genau hin, ob der Verein derartiges Verhalten seiner Fans nur mit Lippenbekenntnissen verurteilt oder auch tatsächlich handelt. Hinter den Bürgschaften der Stadt für den VFL Osnabrück stehen schließlich Steuergelder aller Bürger unserer Stadt.“ so Oliver Hasskamp, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP.

Weitere Vorfälle am Samstag

Im Falle des Angriffes auf das 11-jährige Mädchen steht noch nicht fest, ob der Täter tatsächlich aus dem Bereich der VfL-Hooligans stammt. Allerdings kam es im Laufe des Samstagnachmittags zu weiteren fremdenfeindlichen Übergriffen am Osnabrücker Hauptbahnhof. Diese wurden zweifelsfrei von den „Fußballfans“ begangen.

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Regierungsbrandmeisterwechsel in der Polizeidirektion Osnabrück

Während einer kleinen Feierstunde in der Polizeidirektion Osnabrück wurde am Montag (30.04.18) der ehemalige Regierungsbrandmeister Frank Knöpker verabschiedet und der Nachfolger Matthias Röttger in sein neues Amt eingeführt. Überraschung für Knöpker: Ihm wurde zugleich das „Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber“ des Deutschen Feuerwehrverbandes durch seinen ehemaligen Amts-kollegen Ernst Hemmen, stellvertretend für den Deutschen Feuerwehrverband, verliehen.

Rund 40 geladene Gäste aus Politik, Feuerwehr und Vertretern der Kommunen, darunter Branddirektor Klaus Wickboldt (Referat 26 des Niedersächsischen Innenministeriums), Landrat Friedrich Ketthorn, Stadtbaurat Frank Otte, Dietrich Bettenbrock (Leiter der Berufsfeuerwehr Osnabrück) Magdalene Heuvelmann (Bürgermeisterin der Gemeinde Glandorf), Ernst Hemmen (Regierungsbrandmeister), Marc-André Burgdorf (Kreisrat des Landkreises Emsland) sowie Vertreterinnen und Vertreter des Niedersächsischen Landtags waren gekommen, um die Leistungen der beiden Feuerwehrmänner zu honorieren.

Grußworte aus dem Ministerium

Vor der offiziellen Verabschiedung und Amtseinführung, überbrachte Polizeipräsident Bernhard Witthaut die Grüße des niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sowie Finanzminister Reinhold Hilbers, die beide aus terminlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen konnten. Während der Verabschiedung würdigte Witthaut, als Chef der Polizeidirektion Osnabrück, die geleistete Arbeit Knöpkers. Witthaut: „Sie haben sich mit großem Engagement und mit ganz viel Herzblut zum Wohle des Gemeinwesens eingesetzt und verdient gemacht.“ Der Polizeipräsident sprach Knöpker seinen größten Respekt aus und bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren. „Wir haben immer auf Augenhöhe diskutiert und gemeinsam viele Themen rund um den Brand- und Katastrophenschutz angepackt.“ Als ein Beispiel nannte Witthaut das Projekt „Wirtschaft trifft Feuerwehr“, welches von Osnabrück aus ins Leben gerufen wurde, um für mehr Akzeptanz und Unterstützung durch die Wirtschaft für das Ehrenamt in der Feuerwehr zu sorgen. Dem neuen Regierungsbrandmeister Röttger wünschte Witthaut bei seiner Ernennung viel Erfolg und viel Freude im neuen Amt.

Feuerwehr ist eine Lebenseinstellung

Der 50-Jährige Knöpker aus der Grafschaft Bentheim (Lohne) blickt auf eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit zurück. 2013 wurde er in das Amt gewählt und gewährte in seiner Abschiedsrede Einblicke in seine Amtszeit. Aus gesundheitlichen Gründen legte er sein Amt nieder und teilte dies im Januar bei der Jahresdienstversammlung der Ortsfeuerwehr Lohne in Wietmarschen, deren Ortsbrandmeister er mehrere Jahre war, mit. In seiner Abschiedsrede wünschte er seinem Nachfolger viel Erfolg bei der neuen Aufgabe und er sei sich sicher, dass die gute Arbeit fortgesetzt werde. Er stellte klar: „Feuerwehr ist kein Hobby, Feuerwehr ist eine Lebenseinstellung.“

Röttger: Freue mich auf die neue Herausforderung

Der 47-Jährige Röttger aus dem Landkreis Osnabrück (Glandorf) war seit 2014 Brandabschnittleiter Süd im Landkreis Osnabrück und wurde durch die Führungskräfte der Feuerwehren in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim als neuer Regierungsbrandmeister gewählt. Der Familienvater freute sich sichtlich auf seine neue Aufgabe. Röttger: „Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung.“

Zu den Aufgaben eines Regierungsbrandmeister zählen unter anderem die fachliche Beratung und Koordination von landkreisübergreifenden Großeinsätzen der Freiwilligen Feuerwehren, die Aufsicht über die Landkreise gemäß dem Brandschutzgesetz und die Ausrüstung. Seit dem 1. Oktober 2005 sind bei jeder Polizeidirektion Regierungsbrandmeister als Ehrenbeamte tätig. In der Polizeidirektion Osnabrück ist nun Matthias Röttger für die Bereiche Osnabrück (Stadt und Landkreis) sowie die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim zuständig. Ernst Hemmen übt das Amt für die Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und die Stadt Emden aus.

v.l. Polizeipräsident Bernhard Witthaut (Polizeidirektion Osnabrück) mit dem scheidenden Regierungsbrandmeister Frank Knöpker und seinem Nachfolger Matthias Röttger. Bild: Polizei Osnabrück

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