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Osnabrück im Zeichen von Kunst und Kultur

Raum

Zum 18. Mal steht Osnabrück am 25. August im Zeichen der Kunst und Kultur. Während der Kulturnacht können Jung und Alt verschiedenste kulturelle Eindrücke sammeln. Über 100 Programmpunkte an 50 Orten wird es geben – besonders im Fokus: Der Markt mit einer großen Lichtinstallation von Künstler Tim Roßberg.

Anlässlich des 20. Geburtstages des Felix-Nussbaum-Hauses hat man sich in diesem Jahr für das Motto-Thema „Raum“ entschieden und die Altstadt in den Mittelpunkt der Kulturnacht gerückt. Die Besucher erwarten Programmpunkte Außen und Innen, mit Ton und Licht und laut und leise. Auch für Kinder gibt es an diesem Abend viel zu sehen.

„Tansforming Space“ auf dem Markt

Ein Highlight wird die Installation „Tansforming Space“ von Künstler Tim Roßberg sein. Mit vier Beamern können die Besucher den Marktplatz ganz neu erleben. „Wir ziehen die Blicke weg vom sehr präsenten Rathaus und lenken sie auf den ganzen Raum“, erklärt Roßberg. Muster und Strukturen werden denn ganzen Ort scannen und mit Hilfe von Musik eine abwechslungsreiche Reise starten. Die Beleuchtung beginnt um 21 Uhr, richtig gut zu sehen wird sie aber erst gegen 21.30 Uhr sein. Ab 18 Uhr wird auf dem Marktplatz der Künstler „Heinz baut“ mit Stangen und Seilen einen Turm in den Himmel wachsen lassen.

Kunst für Alt und Jung

Aber auch an anderer Stelle widmet man sich an diesem Abend dem Thema „Raum“. Die Kunsthalle wird in der Dominikanerkirche einen Raum gestalten und auf dem Platz des 20. Juli präsentiert die Künstlerin Sibylle Peters mit dem FUNDUS-Theater Hamburg Performance-Kunst für Groß und Klein. Ebenfalls toll für die kleinen Besucher: Das Figurentheater in der Kleinen Gildewart öffnet seine Tore und im Lieblingscafé ließt Sabine Meyer „Märchen(T)Räume“. Auch von jungen Leuten wird Kunst präsentiert: Unter den Arkaden der Stadtbibliothek zeigen die Schülerinnen und Schüler der Domschule Fantasie-Räume zu ihrer Lieblings-Musik.

Erleben auch abseits der Altstadt

Wer die Altstadt verlassen möchte kann auch in den Martinihöfen, im Garten unterhalb des Bürgerparks, oder in der Freimaurerloge zum Goldenen Rade an der Katharinenkirche verschiedenste Installationen und Projekte entdecken.

Ein Programmfolder ist im Kulturhaus am Heger-Tor, in der Tourist-Information und vielen weiteren Einrichtungen erhältlich. Außerdem gibt es eine HandyApp, die im App-Store kostenlos zu Verfügung steht. Weitere Informationen zur Kulturnacht erhalten sie per Mail unter bramlage@osnabrueck.de, unter Telefon 0541/323-4211 oder im Internet auf www.osnabrueck.de/kulturnacht.

Foto: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Leiterin des Fachbereich Kultur Patricia Mersinger, Gerd Dümmer von der VGH, Pia Zimmermann von den Stadtwerken, Die Leiterin des Projektbüros des Fachbereich Kultur Anke Bramlage, Silke Buttmann vom Fachbereich Kultur und Künstler Tim Roßmann

AFP

Der Volkstrauertag als Impulsgeber

Volkstrauertag
Burkhard Jasper und Andrea Butke

Seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt es den Volkstrauertag. Diente er anfangs dem Gedenken an gefallene Soldaten, so wurde er zur Zeit des Nationalsozialismus und verstärkt ab 1933 zum „Heldengedenktag“ und damit zum Teil der NS-Propaganda. In der Nachkriegszeit rückte dann wieder die individuelle Trauer in den Vordergrund, denn im zerstörten Deutschland fiel es vielen Familien schwer offen über die Kriegszeit zu reden. Nun sind wir in einer Situation angekommen, in der kaum noch Menschen aus den beiden Kriegen leben und so die direkte Betroffenheit sinkt. 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Landesverband Niedersachsen entwickelte aus diesem Grund eine Handreichung zur Neuorientierung des Volkstrauertages als Friedens- und Gedenktag in Niedersachsen. „Es ist eine Trauerveranstaltung und eine Gedenkveranstaltung, aber wir dürfen nicht stehen bleiben. Wir müssen in die Zukunft steuern“, erklärt Burkhard Jasper, stellvertretender Landesvorsitzender des Volksbundes in Niedersachsen. Der Volkstrauertag soll aktualisiert werden. Dabei ist es dem Volksbund vor allem wichtig, die Jugend miteinzubeziehen.

Neue Darstellungsformen gewünscht

Dies soll beispielsweise durch Schul- und Gemeindeprojekte geschehen. So sollen neben Wortbeiträgen, die oft in einem schulischen Umfeld für einen solchen Tag erarbeitet werden, auch andere Formen der Darstellung, wie Musik und Theater, willkommen sein. Die musikalischen Beiträge sollten generell ein wenig moderner gefasst werden, wenn es nach dem Volksbund geht. „Es könnten auch andere Hauptredner eingeladen werden, um die gesellschaftliche Perspektive zu erweitern“, schlägt Jasper vor.

Volkstrauertag soll mehr Menschen ansprechen

Die Vorschläge des Volksbundes scheinen ein klares Ziel zu haben: Mehr Menschen erreichen. „Wichtig ist, dass wir wieder mehr Menschen die Veranstaltung gewinnen und Impulse geben“, sagt Jasper. Impulse sollen bezüglich der möglichen Gestaltung von Tauertagen und Friedensarbeit gegeben werden. Denn vorallem die Friedenarbeit sieht Jasper als eine der Hauptaufgaben des Volksbundes und des Volkstrauertags. „Insgesamt ist dieses Gedenken eine sensible Angelegenheit, bei der man vieles beachten muss“, führt Jasper an. „Es soll nicht von rechten Kräften missbraucht werden. Es soll deutlich werden, dass wir für den Frieden arbeiten.“

Erste Schritte in eine andere Richtung

Einige Änderungen sind schon im Gange. So wurde bis letztes Jahr der Volkstrauertag noch zentral in Hannover begangen und dieses Jahr gibt es mehrere Standorte dafür, wie zum Beispiel Osnabrück. Am 18. November wird es also auch in der Friedensstadt eine Veranstaltung diesbezüglich geben. Für Jasper erscheint dies passend: „Der Volkstrauertag ist eine Mahnung gegen Krieg. Diese passt zur Friedensstadt.“

 

 

 

AFP

Stromausfall in Osnabrück und Lotte/Büren

Stromausfall,l Sicherung, Strom
Symbolbild Stromausfall

Ab 19.50 Uhr waren am vergangenem Abend, dem 26. Juli, im Stadtgebiet Osnabrück und in Lotte/Büren viele Haushalte dunkel. Der Strom fiel auf Grund eines Kabelfehlers aus.

Ein Fehler in einem Umspannwerk im Süden der Stadt führte dazu, dass in vielen Haushalten die auf Hochtouren laufenden Ventilatoren ausfielen. Zwei Kabel waren in einem Umspannwerk kaputt gegangen, wodurch kein Strom mehr durch die Leitungen floss, dies erklärte eine Sprecherin der Stadtwerke Osnabrück auf Nachfrage unserer Redaktion.

Insgesamt 1.500 Haushalte ohne Strom

Im Osnabrücker Stadtgebiet, im Bereich Wersener Landstraße, wo sich auch das Umspannwerk befindet, hatten 200 Haushalte keinen Strom mehr, im Bereich Lotte/Büren waren es sogar 1.300 Haushalte. Im Stadtgebiet Osnabrück gingen um 20.40 Uhr die Lichter wieder an. In Lotte/Büren musste man länger warten: Erst um 21.15 Uhr floss wieder Strom.

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Großeinsatz der Polizei im Wellenfreibad in Melle

Symbolbild Schwimmbecken
Schwimmbecken (Symbolbild)

Im Wellenfreibad kam es am Donnerstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei. Ein Mitarbeiter des Bades meldete der Polizei gegen 16.05 Uhr eine Schlägerei auf der Liegewiese.

Als die Beamten kurz darauf mit mehreren Streifen eintrafen, stellten sie eine Gruppe von ca. 40 Personen fest, die bedrohlich wirkten und sich lautstark stritten. Da der auslösende Sachverhalt zunächst unklar war, wurden weitere Streifen – auch aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen – angefordert. Währenddessen zeigte sich ein 39-Jähriger äußerst aggressiv und beleidigend gegenüber dem Badpersonal, den Besuchern des Bades und den Beamten. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, dem er nur widerwillig nachkam.

Körperverletzung vermutlich Ursache des Streits

Nach ersten Ermittlungen dürfte eine Körperverletzung zwischen Angehörigen zweier Großfamilien zu der anschließenden Schlägerei geführt haben. Die Polizei führte Gefährderansprachen durch und der 39-Jährige erhielt ein Saisonbadeverbot. Die Beamten bestreiften bis ca. 17.20 Uhr das Gelände des Wellenbades.

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ADFC fordert nach Unfall am Schlosswall mehr sichere Radwege in Osnabrück

( Schlosswall )
Symbolbild Fahrrad

Am Donnerstagmorgen, dem 26. Juli, kam es um 9.20 Uhr am Schlosswall zu einem schweren Unfall: Ein Fahrradfahrer wurde von einem Auto erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt. Vermutlich auf Grund gesundheitlicher Probleme verlor der 87-jährige Fahrer die Kontrolle über seinen Mercedes und erfasste daraufhin einen Radfahrer, der sich auf dem rechten Fahrradweg befand.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück prallte der 71-jährige Radfahrer dabei zunächst auf die Motorhaube, dann mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Nach einigen Metern wurde er schließlich auf den Gehweg geschleudert. Der Mercedes-Fahrer geriet daraufhin auf die andere Fahrbahn und berührte zwei andere Autos, bevor er dann auf einer Grünfläche zum Stehen kam. Sowohl der Auto- wie auch der lebensgefährlich verletze Radfahrer wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dem Unfallverursacher wurde eine Blutprobe entnommen, um die Fahrtüchtigkeit festzustellen.

Protected Bike Lane auch am Schlosswall?

Ein tragischer Unfall, findet auch der ADFC. Der fordert nun mehr geschützte Radwege. Am Schlosswall könnte man perfekt die Protected Bike Lane weiterführen, die sich gerade am Heger-Tor-Wall im Bau befindet, führt der ADFC an. Der Platz dafür sei da, wenn man die vorhandenen Parkstreifen in separierte, durch Poller geschützte Radwege umwandle. Schon vorher hatte der ADFC die Erhöhung der Mittel für den Ausbau der Fahrradwege und Radschnellwege gefordert. Dafür seien im letzten Jahr auch vom Bundesverkehrsministerium zusätzliche Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro versprochen worden. Geschehen sei dies aber noch nicht. Dabei sei gerade der Radverkehr ein wichtiger Bestandteil  für den Verkehr der Zukunft und müsste deswegen durch Sicherheit für die Osnabrücker attraktiv gemacht werden. Bezüglich des Unfalls am Schlosswall will der ADFC aber von keinen Schuldzuweisungen sprechen, wenn vorübergehende gesundheitliche Probleme die Ursache waren.

 

AFP

Diesen Artikel sollen Sie nicht lesen!

Auslassungszeichen
...

Klicken Sie weiter, hier gibt es nicht zu lesen. Und wenn es was zu lesen gibt, dann nur zwischen den Zeilen.
Wer wollte, dass dieser Artikel nicht erscheint, werden wir im Verlauf des Freitags (27.07.2018) noch in einem gesonderten Artikel veröffentlichen (inzwischen hier online).

 [Update 30.07.2018: Hier alle Artikel zu der Angelegenheit]

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AFP

Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück senkt dauerhaft die Bierpreise

Bier im Plastikbecher
Bier

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Gibt es jetzt noch ein Argument gegen einen Besuch des Saisonauftaktspiels des VfL Osnabrück gegen die Würzburger Kickers? Und die Westkurve ist auch gerettet.

Der VfL senkt die Bierpreise!

Wie bereits von unserer Redaktion berichtet, hat der VfL besondere Vorkehrungen getroffen um den zu erwartenden sommerlichen Temperaturen zu trotzen. Auf den von der Sonneneinstrahlung besonders betroffenen Stadionbereichen Ostkurve und GiroLive-Nordtribüne werden durch die Feuerwehr Osnabrück Berieselungsanlagen installiert, so dass Zuschauer sich dauerhaft Abkühlung verschaffen können.

Für besondere Freude bei den Fans – angesichts der erwarteten Temperaturen aber womöglich auch für ein frühzeitiges Aus bei einigen Zechern – dürfte dieser Satz in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung des VfL sorgen:

„Zudem wird es mit dem ersten Spieltag zu einer Veränderung des Bierpreises für die Heimspiele an der Bremer Brücke kommen. Der Preis für ein herrliches Herforder (0,4 Liter) wird auf 3,50 Euro reduziert!“

Außerdem sind innerhalb aller Tribünenbereiche an der Bremer Brücke bei der aktuellen Sommerhitze Stände aufgebaut, an denen Wasser zum Selbstkostenpreis ausgeteilt wird.

Neuer Sponsor sichert Fortbestand der Westkurve

Ebenfalls am Donnerstag wurde bekannt, dass das Unternehmen DFT Deutsche Finetrading AG neuer Stadion-Partner der Bremer Brücke wird und sich die Namensrechte der Westkurve gesichert hat. Damit leistet das – nach Angaben des VfL – in der Region verwurzelte Finanzunternehmen einen entscheidenden Beitrag zum wirtschaftlichen Fortbestand des traditionsreichen Tribünenbereichs für die Spielzeit 2018/19. „Die DFT rettet mit ihrem Engagement die Heimat vieler Fans an der Bremer Brücke“, so VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend.

Es war ein heiß diskutiertes Thema in der Sommerpause: Der VfL Osnabrück zog aus wirtschaftlichen Gründen in Erwägnung, für die Westkurve keine Dauerkarten anzubieten und den Stadionbereich nur bei entsprechender Auslastung situativ an ausgewählten Spieltagen zu öffnen. Bei einem gemeinsamen „Runden Tisch“ haben sich Fans und Verein gemeinsam verpflichtet, sämtliche Anstrengungen für die dauerhafte Öffnung der „West“ zu unternehmen. Die Fans wollten den Dauerkartenverkauf ankurbeln, der VfL unter anderem die Vermarktung der Tribüne vorantreiben.

Neuer Name für „die West“: „DFT-Westkurve“

Die Lila-Weißen konnten ihre Aufgabe erfolgreich erfüllen, die DFT Deutsche Finetrading AG hat sich die Namensrechte gesichert und damit maßgeblichen Anteil am wirtschaftlichen Betrieb des Stehplatzbereichs, der ab der Saison 2018/19 offiziell den Namen „DFT-Westkurve“ trägt.

„Der VfL gehört zu Osnabrück und die Westkurve zum Stadion Bremer Brücke. Ich bin fest im Osnabrücker Land verwurzelt und weiß daher, wie wichtig solch Traditionsvereine sind. Wir von der DFT AG freuen uns, dass wir uns hier in unserer Region engagieren können,“ erklärt Dirk Oliver Haller, Vorstand DFT Deutsche Finetrading AG.

Durch das Engagement der DFT Deutsche Finetrading AG ist der wirtschaftliche Betrieb der „DFT-Westkurve“ für die Drittligasaison 2018/19 gewährleistet. Bisher sind rund 300 Dauerkarten für diesen Bereich abgesetzt. Neben der „GiroLive-Nordtribüne“ und der „Stadtwerke Osnabrück-Südtribüne“ ist die „DFT-Westkurve“ nun der dritte vermarktete Tribünenbereich an der Bremer Brücke. Der neue Name soll bereits zum ersten Heimspiel am Samstag, den 28. Juli um 14 Uhr gegen die Würzburger Kickers an der Dachbande zu sehen sein.

VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend dazu: „Wir sind sehr froh, dass wir unseren Teil der gemeinsamen Verpflichtung mit den Fans einhalten konnten und mit der DFT Deutsche Finetrading AG erstmals einen Namenspartner für die Westkurve präsentieren dürfen. Ohne das Engagement der DFT wäre der wirtschaftliche Betrieb der Tribüne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gewährleistet. Das Unternehmen rettet demnach die Heimat vieler Fans an der Bremer Brücke. Dass es sich bei der DFT um einen gänzlich neuen Partner in der VfL-Familie handelt, ist ein umso stärkeres Signal und zieht vielleicht weitere Kooperationen mit Unternehmen der Region Osnabrück und darüber hinaus nach sich.“

Sponsoren-Initiative trägt Früchte

Entstanden ist die neue Partnerschaft zwischen der DFT Deutsche Finetrading AG und dem VfL Osnabrück durch die Kampagne „Absolute Bekenner“, eine Sponsoren-Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Lila-Weißen nachhaltig zu verbessern. Dieser Zusammenschluss von Unternehmen aus der Region befindet sich im Aufbau und wird in den kommenden Wochen und Monaten weitere Maßnahmen kommunizieren.


[Update 21:00] Wir haben die Überschrift an den Artikeltext angepasst. Es entstand der Eindruck, dass die Bierpreise nur wegen der aktuellen Hitzephase gesenkt wurden, tatsächlich sollen die Bierpreise dauerhaft gesenkt werden.

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Milliardenbußgeld von VW wird indirekt aus Osnabrücker Stadtkasse bezahlt

Wolfgang Griesert, Stephan Weil
Griesert vs. Weil

OB Wolfgang Griesert schreibt Brief an Stephan Weil

Jahrelang sei es in der VW-Motorenabteilung zu Manipulationen gekommen, wodurch rund 10,7 Millionen Dieselautos mit unzulässigen Softwarefunktionen von den verschiedenen VW-Marken in den Verkehr gebracht wurden. Erst letzten Monat wurde eine eine Strafe in Milliardenhöhe gegen die Wolfsburger erlassen. 

Nachdem das Geld bereits an das Land Niedersachsen überwiesen worden war, wurde bekannt, dass Volkswagen das Bußgeld wahrscheinlich von der Steuer absetzten kann. Ein Bußgeld in Milliardenhöhe von der Steuer absetzen: Ein Unding, finden viele ehrliche Steuerzahler. Auch Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ist sauer, denn am Ende zahlt die Stadt Osnabrück drauf; am VW-Produktionsstandort drohen durch das Bußgeld die Steuereinnahmen wegzubrechen.

Im Zuge des Diskussion um die steuerliche Absetzbarkeit des Bußgeldes gegen Volkswagen-Konzern meldete sich Oberbürgermeister Wolfgang Griesert in einem Brief an Ministerpräsident Stephan Weil zu Wort. Griesert merkt dabei an, dass der Vorgang wohl völlig legal sei, aber deswegen immer noch nicht richtig. Die Absetzbarkeit würde die Stadt Osnabrück hart treffen: Sollte der Konzern die Milliardenstrafe von den Steuern absetzen, so würde deren Gewerbesteuer sinken. Da die Gewerbesteuer zu den größten Einnahmen der Stadt Osnabrück gehört, würde die Stadtkasse dadurch spürbar belastet.

Osnabrück bereits durch Dieselskandal belastet

Dabei hat die Stadt auch so schon mit den Folgen des Dieselskandals zu kämpfen. Osnabrück wurde durch das Land Niedersachsen dazu aufgefordert,  den Luftreinhalteplan zu überarbeiten und anzupassen, um so die Gesundheit der Bürger zu schützen. Außerdem mussten eingreifende Konzepte erarbeitet und umgesetzt werden, wie beispielsweise eine umweltsensitive Ampelsteuerung und Verkehrslenkungssysteme. Auch dies stellt vor allem auch eine finanzielle Belastung für die Stadt dar.

In einem Brief an Ministerpräsident Stephan Weil setzt sich Osnabrücks Oberbürgermeister für eine Kompensation des drohenden Steuerausfalls ein.

Wir haben den kompletten Brief des Oberbürgermeisters an den Ministerpräsidenten hier im Original (PDF).

 

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Thioune sieht gute Chancen für Saisonauftakt des VfL Osnabrück

Cheftrainer: Daniel Thioune

Saisonauftakt für die Mannschaft des VfL Osnabrück: Am Samstag (28.07) empfängt der Verein die Würzburger Kickers. Die rund 7.500 erwarteten Fans können ab 12.30 Uhr ins Stadion. Da auch für das Wochenende hohe Temperaturen voraus gesagt sind, können sich die Besucher der Nord- und Ost-Tribüne über eine kleine Erfrischung freuen.

„Wir werden bei den sonnigen Plätzen in der Nord- und Ost-Kurve Sprinkleranlagen aufstellen, damit niemand durch das Wetter abgehalten wird, sich das Spiel anzusehen“, erklärt der Pressesprecher des VfL Osnabrück, Sebastian Rüther. Außerdem soll es an mehreren Stationen Wasser zum Selbstkostenpreis geben.

Training unter harten Bedingungen

Das Wetter macht aber nicht nur den Besuchern zu schaffen, sondern auch den Spielern selbst. Trotzdem wurde das Training nicht großartig verändert. „Wir haben ein paar mehr Trinkpausen gemacht“, berichtet Chef-Trainer Daniel Thioune. „Aber wir werden am Samstag um 14. Uhr spielen, also trainieren wir auch um 14 Uhr“. Mit guter Ernährung und ausreichend Flüssigkeit kämen aber alle Spieler gut mit den Bedingungen zurecht.

Umbruch nach Pleiten-Saison

Das nach der schlechten letzten Saison in der Mannschaft einiges verändern musste, das war allen Beteiligten klar. „Wir arbeiten viel gegen den Ball und lassen wenig Torchancen zu“, resümiert der Trainer als Ergebnis nach den Testspielen. Außerdem habe man verstärkt auf Spieler gesetzt, die gut mit dem Ball umgehen können und deutlich robuster sind. So will man verhindern, dass wie zuletzt die Mannschaft nach Rückständen aus dem Tritt gerät. Dazu soll auch der neue Kapitän Marc Heider beitragen. „Es ist eine Ehre diese Rolle einzunehmen“, berichtet er. „Ich bin schon früher für meine Mannschaft voran gegangen und werde das auch weiter tun“.

Würzburg als leichter Gegner?

Das neue Konzept kann die Mannschaft am kommenden Samstag vorführen. Der erste Gegner der neuen Spielzeit werden dann die Würzburger Kickers sein. „Würzburg hat in der letzten Saison einen guten Platz belegt, hat jetzt aber viele Spieler in die 2. Liga abgebeben“, sagt Chef-Trainer Thioune. Die Vorbereitung lief nicht so gut und bei der Mannschaft müsse sich noch einiges finden. Macht das die Würzburger zu einem leichten Kontrahenten? Nein! Denn am Anfang einer neuen Saison sind die Karten ganz neu gemischt und es ist umso schwerer die Gegner einzuschätzen.

VfL Osnabrück gegen die Würzburg Kickers beginnt am 28.07.2018 um 14 Uhr im Stadion an der Bremer Brücke (Einlass ist ab 12.30 Uhr).

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Ab Montag gibt es Tickets für den Osnabrücker Nachtflohmarkt

Nachtflohmarkt

Der Nachtflohmarkt startet zum zweiten Mal mit seinem neuen Konzept auf dem Ledenhof und den angrenzenden Bereichen. Wie bereits im Frühjahr muss auch dieses Mal im Vorfeld elektronisch ein Ticket gebucht werden. Dabei heißt es schnell sein, denn im Frühjahr wurden die Tickets schon einen Monat vor Start des Flohmarkts knapp.

Der Nachtflohmarkt beginnt am Samstag, 8. September um 18 Uhr und endet um 2 Uhr am Sonntagmorgen. Ab Montag, dem 30. Juli, können Tickets für die Stände elektronisch gebucht werden. Die Standvergabe erfolgt durch den externen Dienstleister Nordwest Ticket GmbH über das Internet, Vorverkaufsstellen und eine Hotline.  Die Kosten für einen Stand liegen wie bisher bei 20 Euro. Jeder Flohmarktstand hat dabei eine Größe von 3 Meter mal 2 Meter. Damit möglichst viele die Chance bekommen, auf dem Nachtflohmarkt ihre Sachen anzubieten, kann jeder maximal zwei Stände buchen. Im Laufe des Samstags, an dem der Flohmarkt stattfindet, werden die Stände auf dem Veranstaltungsgelände eingezeichnet und durchnummeriert. So können die Verkäufer ihre Plätze einfach finden und müssen sich nicht erst auf eigene Faust einen suchen.

Nachtflohmarkt
Quelle: Stadt Osnabrück

Das Wichtigste zum Nachtflohmarkt zusammengefasst

Ab Montag, 30. Juli, 9 Uhr, steht auf der Seite www.nordwest-ticket.de<http://www.nordwest-ticket.de> der Lageplan mit den eingezeichneten und durchnummerierten Ständen zur Verfügung. Die Buchung erfolgt wie bei der Buchung eine Konzerttickets. Als Vorverkaufsstellen stehen in Osnabrück die OsnabrückHalle, die Touristinformation in der Bierstraße sowie die Geschäftsstelle der NOZ in der Großen Straße zur Verfügung. Alternativ können die Tickets auch über die Hotline 0421 363636 erworben werden. Mit dem erworbenen Ticket kann am Samstag, 8. September, ab 17 Uhr der reservierte Stand belegt werden.

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