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Gute Nachricht des Tages: HelpAge sammelt 9.000€ auf dem Schlossgarten Open-Air

HelpAge
Insgesamt 40 Ehrenamtliche riefen zum Spenden auf

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Das diesjährige Schlossgarten Open Air am Freitag und Samstag hat über 18.000 Musikliebhaber nach Osnabrück geführt. Bei bestem Wetter war HelpAge als Charity-Partner mit 40 Ehrenamtlichen vor Ort, um mit verschiedenen Aktionen zu informieren und um Unterstützung der Arbeit zu bitten.

„Die Leute waren echt gut drauf und wir haben viele spannende Gespräche geführt“, erzählt Florian Siebelmann, der sich bereits seit über drei Jahren für HelpAge ehrenamtlich einsetzt. „Wenn man so positives Feedback bekommt, macht das noch mehr Spaß!“. Das Publikum sei an den zwei Festival-Tagen sehr unterschiedlich gewesen – Rocker am Freitag und Familien am Samstag. Am Freitag rockten Fiddler’s Green, die Donuts und Dropkick Murphy’s den Schlossgarten und am Samstag konnten die Besucherinnen und Besucher sich auf Wirtz, Nena und Sarah Connor freuen. „Die Spendenbereitschaft war aber an beiden Tagen gegeben“, so Siebelmann.

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Ehrenamtlicher Florian Siebelmann (links) freut sich über jeden Beitrag

„Donots“ riefen zum Spenden auf

Nicht nur das HelpAge-Team, sondern auch Ingo Knollmann, Frontsänger der Donots, machten auf die Pfandsammel-Aktion aufmerksam. Durch die Abgabe der Pfandbecher in einen der HelpAge-Mülleimer konnten die Festival-Besucher umgerechnet einen Euro spenden. „Mit einem Pfandbecher können wir eine Augenuntersuchung eines älteren Menschen in unseren Projekten finanzieren“, illustriert Lutz Hethey, Geschäftsführer von HelpAge Deutschland. „Viele ältere Flüchtlinge in beispielsweise Äthiopien oder Pakistan verlieren ihr Augenlicht aufgrund von Katarakt. Eine einfache Graue-Star-OP kostet umgerechnet nur 45 Euro und gibt ihnen so viel Lebensqualität und Selbstständigkeit zurück“, erläutert Hethey.

Entchen-Angeln für den guten Zweck

Auf spielerische Weise konnten die Musikbegeisterten am eigenen Leib erfahren, was das bedeutet: neben dem HelpAge-Stand war ein großer Pool mit 100 gelben Plastik-Enten aufgebaut. Für das Angeln der richtigen Enten wurden gestiftete Gutscheine von L+T und dem Rosenhof sowie Getränkegutscheine verlost. Erschwert wurde das Spiel durch Aufsetzen einer speziellen Brille, die den Grauen Star stimuliert. „Da sieht man ja fast gar nichts!“, erschreckte sich ein Teilnehmer. „Das ist schon krass, dass viele Menschen nicht das Geld haben, um den Grauen Star zu behandeln.“

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Höchste Konzentration während des Enten-Angelns mit Grauer-Star-Brille

Über 9.000€ Spenden gesammelt

Im VIP-Bereich wurde ein Schätzspiel für HelpAge veranstaltet, wo Karten für das Schlossgarten Festival 2019 und Gutscheine vom Möbelhaus Kitzmann in Osnabrück verlost wurden. „Insgesamt haben wir über 9.000 Euro Spenden eingenommen“, freut sich Lutz Hethey. Der Erlös fließt in die HelpAge-Projekte zu den Themen Flucht und Migration in Ländern wie Äthiopien, Pakistan und dem Libanon, aber auch vor Ort in Osnabrück mit dem Projekt „Laufende Integration“. „Über 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Wir schlagen eine Brücke zwischen den Kontinenten und den Generationen und freuen uns über jeden Beitrag. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Veranstalter und freuen uns schon auf das nächste Jahr!“.

AFP

Trickdiebstahl in Bad Rothenfelde: Wer kennt diese Frau?

Bad Rothenfelde
Quelle: Polizeiinspektion Osnabrück

Am 31.07.2018 wurde ein Geschäftsinhaber zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr in Bad Rothenfelde Opfer eines Trickdiebstahls.

Die Polizei fahndet mit einem Phantombild nach der Täterin, die im Geschäft vorgab, Geld für Tierfutter zu sammeln. Beschreibung der Frau: Ende 30 – 48 Jahre alt, ca. 1,60m groß und mollig. Dunkle lange Haare, zurückgesteckt mit Spange. Goldene Ohrringe, gold glitzernde Handtasche, Zahnkrone rechts oben.

Die Polizei in Dissen bittet um Hinweise unter 05421 921390.

AFP

Wer zündete 200 Jahre alte Eiche in Osnabrück Atterfeld an?

Eiche Brand Unbekannte
Foto: Heiko Pohlmann

200 Jahre stand die alte Eiche ungestört an ihrem Platz. Nun zündeten Unbekannte sie an.

An der Birkenallee, in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs, setzten Unbekannte am Freitag eine ca. 200 Jahre alte Eiche in Brand. Ein Zeuge hatte gegen 06.36 Uhr die Flammen im Inneren des Stammes entdeckt und die Polizei und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr löschten den Brand.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Feuer geben können
und nimmt diese unter der Rufnummer 0541/327-2215 oder 327-3103
entgegen.

Zum Glück und Dank dem schnellen Einsatz der Feuerwehr entstand kein größerer Schaden an dem alten Baum – allerdings wird erst die Zeit zeigen, ob diese Attacke den Baum nicht doch stärker geschädigt hat, als auf den den ersten Blick zu erkennen ist.

AFP

Appell an Rat und Oberbürgermeister: Osnabrück soll mehr Flüchtlinge aufnehmen

Day Orange Seenotbrücke

Am Samstag (11.08) zogen mehr als 100 Menschen gegen die Kriminalisierung der Seenotretter durch die Innenstadt von Osnabrück. Das Bündnis „Seebrücke“, das die Demonstration organisierte, wendete sich nun mit einem Appell an den Rat und den Oberbürgermeister der Stadt. Sie fordern, dass mehr Geflüchtet aufgenommen werden sollen.

„Wir protestieren gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und fordern sichere Fluchtwege nach Europa. Flüchtlinge dem Sterben auszuliefern, ist ein Verbrechen“, heißt es in dem Schreiben. Andere deutsche Städte, besonders aus dem Rheinland, haben sich bereits in einem Brief an die Bundesregierung ihre Bereitschaft zur Aufnahme weitere Flüchtlinge signalisiert. Die Bürgermeister(in) von Düsseldorf, Bonn und Köln gaben an, dass ihre Städte in der Lage seien, weiteren Flüchtlingen einen „sicheren Hafen“ anzubieten.

Osnabrück soll mehr Flüchtlinge aufnehmen

„Osnabrück hat seit Jahren Anstrengungen zur Aufnahme und Integration Geflüchteter unternommen, passend zum Selbstverständnis als Friedensstadt. Auch hier gibt es ausreichende Aufnahmekapazitäten und viel Erfahrung. Es gibt eine lebendige Selbstorganisation Geflüchteter und eine starke bürgerschaftliche Unterstützung, wie jüngst die „Seebrücken“-Demo am 11.08. zeigte. Auch Osnabrück kann sehr gut Menschen aufnehmen, die auf ihrer Flucht im Mittelmeer in Not geraten“, so das Bündnis weiter. Damit soll ein Zeichen für Humanität, das Grundrecht auf Asyl und die Integration gesetzt werden.

Viele Unterstützer in Osnabrück

Insgesamt 18 Organisationen, unter anderem die „Flüchtlingshilfe Rosenplatz“, „Solidary City Osnabrück“, aber auch viele Vertreter der Kirchen schlossen sich dem Appell an und fordern die Stadt zum Handeln auf.

AFP

Kriminalbiologe und TV-Star Dr. Benecke bei den Körperwelten Osnabrück

Benecke
Foto Dr. Mark Benecke (c) Guido Krebs

Bereits seit mehreren Wochen ist die Veranstaltung mit dem bekannten Kriminalbiologen und TV-Star (Niedrig und Kuhnt, Medical Detektivs, u.v.m.) Dr. Mark Benecke ausverkauft.

In seinem Vortrag „Herr der Maden“ wird der gefragte Forensiker, der bei der Aufklärung vieler Kriminalfälle mitgewirkt hat, ein speziell auf die KÖRPERWELTEN angepasstes Programm präsentieren.

Vortrag von Dr. Mark Benecke „Herr der Maden“

Wo:     OsnabrückHalle

Wann: Montag, 13. August 2018
18.00 Uhr – Einlass & Signierstunde
19.00 Uhr – Beginn, Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause

Die Gewinnspielfrage

Wer zwei der begehrten Eintrittskarten haben möchte, muss nur eine einfache Frage beantworten und die Antwort unter dem betreffenden Facebook-Post in den Kommentaren posten:

In welcher TV Sendung war Dr. Mark Benecke zu sehen?
(mindestens eine Sendung nennen)

Die Redaktion der Hasepost wünscht allen Teilnehmern viel Glück!


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:
• der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „geliked“ haben
• unter dem entsprechenden Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage angegeben werden
• das Gewinnspiel beginnt am 13.08.2018 (Montag) um 13:55 Uhr und endet am 13.08.2018 (Montag) um 16:00 Uhr
• ein (1) Teilnehmer wird zufällig per Losentscheid ausgewählt
• eine Barauszahlung ist nicht möglich
• die Teilnahme ist kostenlos
• der Gewinner wird via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
• der Rechtsweg ist ausgeschlossen
• Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
• Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
• Körperwelten oder die OsnabrückHalle stehen mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und können keine Auskunft dazu erteilen
• die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden
• der Preis (2 Eintrittstickets) ist an der Abendkasse einzulösen

AFP

Polizei warnt: Senioren im Fokus dreister Betrüger

Senioren

Die Polizei rät: Seien Sie Fremden gegenüber misstrauisch. Betrüger haben in den letzten Jahren unterschiedliche perfide Varianten entwickelt, um an die Ersparnisse von Seniorinnen und Senioren zu gelangen. Dabei nutzen sie gezielt die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Generation 60-Plus aus.

Enkeltrick, falsche Polizeibeamte oder Handwerkertrick sind nur einige wenige Beispiele an kriminellen Machenschaften. In einem Fall nahm die Polizei Osnabrück einen falschen Polizeibeamten Ende Oktober 2017 fest, der versuchte, eine 91-jährige Seniorin aus Osnabrück per Telefon zur Übergabe eines Geldbetrages in Höhe von 35.000 Euro zu überreden. Bei der vermeintlichen Übergabe klickten die Handschellen von echten Polizisten. In einem anderen Ermittlungskomplex aus dem letzten Jahr bewahrten die Ermittler in mehr als 300 Fällen Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet vor finanziellen Schäden von mehr als 10 Millionen Euro. Die Polizei klärt über die bekanntesten Maschen auf und gibt Tipps gegen dreiste Betrüger.

Die Masche der „falschen Polizeibeamten“

Eine der momentan häufigsten Betrugsvarianten ist das Auftreten von „falschen Polizeibeamten“. Die Täter geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und gaukeln vor, dass Einbrecher es auf das Ersparte der Opfer abgesehen hätten. Schließlich machen sie Übergabetermin aus, damit die vermeintlichen Polizisten die Wertsachen an einen sicheren Ort bringen können. Am Telefon versuchen sie ihre Opfer dann unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt. An der Haustür schrecken sie auch nicht davor zurück, gefälschte Polizeidienstausweise vorzuzeigen, um sich Zutritt in die vier Wände ihrer Opfer zu verschaffen.

Tipps der Polizei

Damit Sie sicher vor diesen Betrügern leben können, empfiehlt die Polizei: Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung und fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Der „Enkeltrick“

Eine weitere oft genutzte Masche ist der sogenannte „Enkeltrick“. Auch hier sind die möglichen Folgen für die Opfer oft existentiell. Sie können sehr hohe Geldbeträge verlie-ren oder sogar um ihre unterhaltssichernden Ersparnisse gebracht werden. Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt. Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, solle er unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abheben.

Der „Betrug an der Haustür“

„Betrug an der Haustür“ ist eine weitere Methode, um insbesondere älteren Menschen überteuerte Leistungen oder Produkte zu verkaufen. Die Täter treten in ganz unterschiedlichen Rollen auf: Mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann, mal werden sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson vorstellig. Auch hier gilt: Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie „Geldwechsler“ oder „Falschgeld-Prüfer“ ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei.

Angst der Senioren ist gestiegen

Hintergrund dieser speziellen Informationen für lebensältere Menschen ist auch, dass die Angst von Seniorinnen und Senioren vor krimineller Bedrohung in den letzten Jahrzehnten gestiegen ist. Viele Studien belegen dies. Die Tatsache, dass ältere Menschen im Vergleich zu anderen Altersgruppen deutlich weniger häufig Opfer von Straftaten werden, beruhigt sie nur wenig. Ihre subjektive Wahrnehmung schränkt ihr Sicherheitsgefühl ein und wirkt sich so auch auf ihre Lebensqualität aus.

Weiter Tipps und Informationen

Weitere Informationen, welche Kriminalitätsrisiken es gibt und wie sich Senioren schützen können, enthält die Broschüre „Sicher Leben. Ratgeber für Ältere und Junggebliebene“. Die Broschüre ist kostenlos bei den Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich oder herunterzuladen unter: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/thema/betrug/

AFP

Gute Nachricht des Tages: Osnabrücker Streuobstwiesen laden wieder zum Mundraub ein

Mundraub Apfelernte
© mundraub

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Über 22.000 Fundorte von Streuobstwiesen, Beerenbüschen und teils vergessenen Obstbäumen verzeichnet die interaktive Karte des Onlineportals Mundraub.org.

Auch in der Hasestadt gibt es zahlreiche Orte, an denen sich die Osnabrücker kostenfrei mit Vitaminen versorgen können. Wegen des heißen Sommers beginnt die Apfelernte in diesem Jahr deutlich früher als gewohnt.

Insgesamt 23 Streuobstwiesen im Stadtgebiet

Die Stadt Osnabrück stellt ihren Bürgerinnen und Bürgern elf Streuobstwiesen für die Apfelernte zur Verfügung. Zu finden sind die Wiesen in den Stadtteilen Pye, Atter, Eversburg, Gartlage, Haste, Darum und Sutthausen.
Insgesamt gibt es 22 städtische und eine Streuobstwiese der Evangelischen Stiftungen. Da jedoch einige beweidet werden oder verpachtet sind, können nicht alle von Besuchern betreten werden. Wer kostenlos ernten will, erfährt die genauen Standorte der ausgewählten Wiesen unter www.osnabrueck.de/streuobstwiesen.

Regionaltypische Sorten auch gut für Allergiker

Die meisten Obstbaumwiesen sind Ausgleichsflächen für Baugebiete, manche davon sind erst 10 bis 15 Jahre alt. Die älteste städtische Obstwiese ist ca. 60 Jahre alt und befindet sich auf dem Finkenhügel am Klinikum. Die Obstwiese am „Burenkamp“ ist dagegen die größte von den städtischen Streuobstwiesen. Auf Osnabrücks Streuobstwiesen wachsen überwiegend Apfelbäume, aber vereinzelt auch Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäume. Es wurden überwiegend alte regionaltypische Sorten gepflanzt, die für Allergiker verträglicher sein sollen.

Bahnhofstraße in Osnabrück Atterfeld
An der Bahnhofstraße in Atterfeld stehen an beiden Seiten insgesamt 63 Apfelbäume. Sie wurden teilweise vor 1975 gepflanzt. Deshalb empfiehlt es sich, eine Leiter für die Ernte mitzunehmen.
Foto: Stadt Osnabrück / Lukas Kaiser

Stadtverwaltung legt auch neue Obstwiesen an

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und immer höheren Flächenverbrauch für Siedlungsbau wurden im 20. Jahrhundert sehr viele Obstwiesen zerstört, so dass sie heute sehr selten geworden sind. Aus diesem Grund bemüht sich die Stadt Osnabrück um den Schutz von Streuobstwiesen und legt neue an.

Obstbaumwiesen liefern nicht nur leckere Früchte, sondern zählen zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa. Sie bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten wichtigen Lebensraum. Es ist ein aktiver Beitrag zum Artenschutz, Streuobstwiesen anzulegen und zu pflegen.

Karte: mundraub.org / Open Street Map
Karte: mundraub.org

Das Hasetal ist „Mundraub-Region“

Direkt vor den Türen Osnabrücks wartet Deutschlands 1. Mundraub-Region im Hasetal.
Der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal hatte Mitte der 90er Jahre – entgegen dem Zeitgeist – eine tolle Entscheidung getroffen: entlang des 200 km langen Radfernweges „Hase-Ems-Tour“ zwischen Melle und Meppen wurden tausende Obstbäume für Anwohner und Touristen zur freien Verfügung gepflanzt.
Dieses Pilotprojekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich unterstützt und finanziell gefördert und am am 23. Oktober 2014 mit dem ersten Platz des Deutschen Tourismuspreises ausgezeichnet.

Vor der Ernte ein Paradies für Bienen und Vögel

Besondere Bedeutung haben Streuobstwiesen für Honigbienen und Wildbienen. Diese nützlichen Tiere sind stark bedroht, zum einen durch Insektizide, zum anderen weil, sie auf den artenarmen landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht genug Nahrung finden. Sie zu schützen und ihnen neue Lebensräume zu schaffen ist übrigens auch das Anliegen des Osnabrücker BienenBündnis. Schließlich sorgen Bienen auf der Suche nach Nahrung ganz nebenbei für die Bestäubung der Obstblüten und stellen so sicher, dass die Obstbäume im Herbst reiche Früchte tragen.
Aber auch andere Tierarten fühlen sich auf Streuobstwiesen wohl. Gartenrotschwanz, Steinkauz und Grünspecht sind z.B. typische Arten der Obstwiesen. Mit etwas Glück kann man  diese Vögel und weitere tierische Bewohner bei einem Besuch beobachten.

Von Seiten der Stadtverwaltung gibt es noch eine Bitte: Gehen Sie mit den Streuobstwiesen und den darauf wachsenden Bäumen pfleglich um. Bitte nicht mit dem Auto auf die Wiese fahren und auch nicht auf die Bäume klettern. Es ist auch verboten Äste und Zweige abzubrechen, Tiere zu stören, Feuer zu machen und Abfälle zu hinterlassen.

Weitere Informationen: www.osnabrueck.de/streuobstwiesen
Auf der Seite Mundraub.org sind zusätzliche Fundorte (auch Einzelbäume) und Mostereien zu finden.

Dieser Artikel erschien erstmals 2016 bei HASEPOST und wurde aktualisiert.

AFP

Bis zu 50 Sternschnuppen pro Stunde am Nachthimmel über Osnabrück

Sternschnuppe
Foto: Felix Mittermeier

Neumond sorgt für optimale Lichtverhältnisse

In der Nacht vom 12. auf den 13. August lohnt es sich aufzubleiben. In dieser Nacht können Sternschnuppen mit bloßem Auge am Nachthimmel über Osnabrück beobachtet werden.

Der Sternschnuppenschauer der Perseiden wird in der Sonntagnacht seine höchste Aktivität erreichen. Unter einem dunklen Himmel sollten dann bis zu 50 Sternschuppen in einer Stunde zu sehen sein, vor allem in der zweiten Nachthälfte. Und da am 11. August Neumond ist, stört das Mondlicht in diesem Jahr nicht die Beobachtung.

Perseiden
Ein Perseid aus dem Jahre 2015, Foto: Andreas Hänel

Der „Steinschlag aus dem All“, bei dem es sich bei den Sternschnuppen handelt, erreicht bei seinem Flug durch die Erdatmosphäre eine Geschwindigkeit, die 270 Mal schneller als ein Passagierflugzeug ist.

Nur selten werden aus Sternschnuppen Meteoriten

Ursprungskomet der Meteorströme ist der Komet Swift-Tuttle und erhalten haben sie ihren Namen vom Sternbild Perseus, aus dessen Richtung sie zu kommen scheinen.

Das helle Leuchten der Sternschnuppen sorgt seit Ewigkeiten für Diskussionsstoff. Romantische Menschen freuen sich am Anblick, Wissenschaftler hingegen versuchen die Flugbahn der Himmelskörper zu analysieren. Sternschnuppen sind die Lichter, die entstehen, wenn Gesteinsbrocken aus dem Weltraum in die Erdatmosphäre stürzen. In den meisten Fällen verglühen diese Gebilde aus Staub, gefrorenem Wasser und Gasen. Nur selten schlagen unverglühte Reste – Meteoriten genannt – auf der Erde auf.

Unter Verwendung von Material der Stadt Osnabrück (Planetarium) und Readers Digest (ots).

 

AFP

Iburger Straße nach Wohnungsbrand stadteinwärts gesperrt

Feuerwehreinsatz Iburger Straße
Foto: privat

Am frühen Sonntagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, rückte die Feuerwehr zu einem Einsatz an die obere Iburger Straße aus.

Offensichtlich kam es zu Rauchentwicklung aus einer Wohnung heraus. Bedingt durch die Löscharbeiten wurde die Iburger Straße stadteinwärts gesperrt.

Nach Angaben von Anwohnern soll es sich um die Wohnung einer älteren Dame in der ersten Etage des Wohnhauses handeln. Die Bewohnerin soll zum Zeitpunkt des Feuerwehreinsatzes nicht zuhause gewesen sein.

Katze rettete sich selbst

Eine Katze konnte die Wohnung rechtzeitig verlassen, auch sonst wurde nach Polizeiangaben niemand verletzt.

Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr Voxtrup im Einsatz.

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Foto/Video: Privat

 

AFP

In eigener Sache: Facebook ist nicht die reale Welt

geralt / Pixabay

Nein, Facebook ist nicht die reale Welt, das hat bestimmt jeder schon einmal festgestellt, wenn er real existierende und persönlich bekannte Mitmenschen mit dem verglichen hat, was diese über das „soziale“ Netzwerk über sich verbreiten.

Offensichtlich glauben aber einige Zeitgenossen, dass das, was Ihnen Facebook in Kommentaren einiger Mitmenschen über diese vermittelt, schonungslos offenbart, welch unermessliche Abgründe in diesen schlummern.
Da wird aus einer Kritik an irgendeiner politischen Entscheidung der bei Facebook kommentierende Nachbar plötzlich zum Aluhutträger, Reichsbürger oder (immer wieder gerne) Nazi… und wenn es das Thema nicht anders hergibt, mindestens aber zum Verkehrsnazi; mindestens! Und wer sich in seinem Kommentar um ein wenig Menschlichkeit bemüht, der ist natürlich ein Gutmensch, Antifant oder Teddybärwerfer, auch hier immer „mindestens“.

Wären die Kommentare bei Facebook ein Abbild der realen Welt, dann wäre diese Welt nicht mehr lebenswert. Zu laut, zu extrem und leider oft auch unsachlich – lesenswerte Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Nichts ist, wie es scheint – vor allem bei Facebook

Komisch. Dabei wissen wir doch alle, dass zum Beispiel der Kollege, der nahezu das ganze Jahr über im Nachbarbüro als Sachbearbeiter für die Buchstaben „H“ bis „M“ zuständig ist, nur wegen eines bei Facebook geposteten Fotos mit einem Cocktail in der Hand – aufgenommen am Swimmingpool auf Mallorca – nicht über Nacht in die erste Liga des Jetsets aufgestiegen ist.
Wenn der Urlaub vorbei ist, ist er wieder der „Sachbearbeiter H bis M“. Wenn er bis zum nächsten Mallorca-Urlaub „Karriere“ macht, darf er vielleicht auch noch den Buchstaben „N“ übernehmen und im Cocktail auf dem Foto des kommenden Urlaubs steckt dann ein buntes Papierschirmchen mehr; mindestens, aber auch nicht viel mehr.

Es wäre doch schön, wenn wir diese simple Erkenntnis, dass bei Facebook oft nichts ist wie es scheint, uns etwas häufiger vor Augen führen würden.
Und da diese nur unregelmäßig erscheinende Rubrik unter dem Titel läuft „in eigener Sache“, hier ein kleiner Hinweis auf die aktuellen Abrufstatistiken der HASEPOST.

Wie wichtig ist Facebook für die Hasepost?

In der vergangenen Woche kamen weniger als 25% aller Abrufe der Website Hasepost.de via Facebook (exakt 24,83%). Die überwiegende Mehrheit der Leser ruft unsere Website entweder direkt auf oder kommt über Suchmaschinen.

Der bei Facebook mit Abstand für die meiste Unruhe sorgende Beitrag der vergangenen Woche war ein eher kurzer Bericht über eine Demonstration in der Osnabrücker Innenstadt gegen das Flüchtlingssterben auf dem Mittelmeer.
Dort wurde reichlich und heftig diskutiert und unserer Redaktion zum Beispiel auch unterstellt, wir würden von den angeblich vielen(?) Klicks profitieren, die so ein Artikel generiert.

Pustekuchen! In der *wirklichen Welt* interessierten sich unsere Leser in der vergangenen Woche weitaus mehr für die beiden Flugzeugabstürze am FMO und in Melle, dicht gefolgt von einer „guten Nachricht“ über die Vermeidung von Verpackungsmüll bei Edeka und einem Artikel über das Café „Herr von Butterkeks“.
Facebook ist nur ein Kanal von vielen, über den wir für die Website Hasepost.de „werben“ und mit einer Auswahl dort erscheinender Artikel die Website „teasern“. Dass unsere Leser bei Facebook kommentieren können, ist ein willkommener Nebeneffekt – wie dort diskutiert wird ist aber oft keine Freude!

Dennoch werden wir nicht darauf verzichten über aktuelle Themen zu berichten, auch wenn diese für kontroverse Diskussionen sorgen. Und wir werden auch weiterhin Diskussionen bei Facebook zulassen und weitestgehend „laufen lassen“, auch wenn diese hinsichtlich Klickzahlen für unsere Website eigentlich verzichtbar sind (siehe oben). Die Messlatte, nach der wir bei Facebook-Diskussionen eingreifen, haben wir hier gesondert skizziert.

Zeit also mal wieder den Blick auf die Realitäten zu richten: Facebook ist nicht die reale Welt, und was dort kommentiert wird und wie sich die Menschen dort „präsentieren“ hat meist auch nichts mit dem zu tun, wie diese Menschen in Wirklichkeit sind. Es wäre schön, wenn diese Erkenntnis bei einigen Lesern auch zu verbaler Abrüstung führen könnte. Schon ein Blick in den Spiegel, bevor man einen Kommentar verschickt, kann dabei sehr hilfreich sein.

 

 

AFP