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Defekte Toilette in NordWestbahn löste Gewalttat aus

Zugtoilette
Symbolbild

(ots). Ein polizeibekannter 38-jähriger Mann hat am Mittwochnachmittag einen Reisenden der NordWestBahn (NWB) auf einem Bahnsteig in Hude mit einer Glasflasche attackiert und am Hinterkopf verletzt.

Der aus dem Landkreis Wesermarsch stammende Tatverdächtige hatte sich zuvor in der NWB von Elsfleth nach Hude massiv über eine angeblich verstopfte Zugtoilette echauffiert und sich im weiteren Verlauf sehr aggressiv gegenüber der Zugbegleiterin der NWB verhalten. Couragierte Reisende unterstützen daraufhin die Mitarbeiterin der NWB.

Angriff mit Bierflasche auf Hinterkopf

Während des Halts des Zuges im Huder Bahnhof attackierte der 38-Jährige schließlich einen 21-jährigen Mann mit einer Bierflasche und traf ihn am Hinterkopf. Der junge Mann zog sich daraufhin eine etwa 4 cm lange Schnittwunde zu. Gegenüber den zwischenzeitlich verständigten Polizisten der Polizeistation Hude setzte sich der offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann erheblich zu Wehr. Der weiterhin hochaggressive Tatverdächtige musste schlussendlich in Gewahrsam genommen werden.

Bundespolizei sucht Zeugen für Gewalttat

Eine Blutprobe wurde dem Mann entnommen. Der verletzte 21-jährige Bahnreisende wollte sich wegen der Verletzung am Kopf in die Obhut eines Arztes begeben. Eine Beamtin der Polizei Hude verletzte sich wegen des Vorfalls leicht am Knie, konnte ihren Dienst jedoch fortsetzen. Umfangreiche strafrechtliche Ermittlungen – u.a. wegen „Gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte“ – wurden eingeleitet.

Mögliche weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Bundespolizei Oldenburg unter 0441 – 21838 0 in Verbindung zu setzen.

AFP

Bild: Lotte, „der Dorf-Klub aus der Nähe von Osnabrück“

Lotte Sauhaufen lt. Bild Zeitung
Screenshot: Bild.de

Als wären die vier Pünktchen, mit denen sich unsere westfälischen Nachbarn aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz begnügen müssen (VfL Osnabrück: Platz 3, 12 Punkte) nicht Schmach genug, nun schießt sich auch noch die Bild-Zeitung auf den kleinen Verein (rund 1.500 Mitglieder) ein.

Der „größte Sauhaufen des deutschen Fußballs“ sei Lotte, so tönt Maximilian Wessing (22), gebürtiger Steinfurter und Nachwuchsjournalist der Axel Springer Akademie. Folgt man den vom meinungsfreudigen Bildreporter im Netz gelegten Spuren, ist er selbst ein treuer Fan des SC Preußen Münster, der auch nicht gerade an der Tabellenspitze platziert ist.

Aber zurück zu Lotte. Für die BILD ist das durchwachsene 2:3 gegen Rödinghausen im Westfalenpokal ein Beleg dafür, dass die Spieler aus Lotte nur „kampf- und lustlos“ angetreten seien, einzig mit dem Zweck, Ex-Trainer Matthias Maucksch zu „brüskieren“. Dass es dann doch noch für zwei Treffer bei Rödinghausen reichte, die immerhin eine Woche zuvor Dynamo Dresden 3:2 aus dem DFB-Pokal schossen, bleibt hingegen unerwähnt. Womöglich hatte Rödinghausen schlicht „einen Lauf“?

Illustriert ist der Artikel mit einer Grafik (siehe Screenshot oben), in der das Kompetenzteam der Boulevardzeitung das Vereinslogo verarbeitete, das seit seit mehr als zwei Jahren nicht mehr aktuell ist.

„Grusel-Stimmung“ bei revoltierenden „Gefängnisinsassen“

Nach Ansicht der Bild herrscht im Lotter Team „Grusel-Stimmung“ und die Spieler störe es, dass sie Nachmittags nicht mehr frei hätten und dafür jetzt Trainingseinheiten absolvieren müssten.
Das Agieren der Spieler gegen Vereinsführung und Trainer wird – mit Bezugnahme auf einen nicht näher genannten „Beteiligten“ – als „Revolte von Gefängnisinsassen“ bezeichnet.

Mehr dazu bei der Bild (Abruf kostenpflichtig).

AFP

Mehrere Mülltonnen in der Innenstadt Osnabrück brannten

Innenstadt
Symbolbild Mülltonnen

Feuerwehr und Polizei mussten am frühen Mittwochmorgen zu zwei Bränden im Bereich der Innenstadt ausrücken.

Ein Bewohner eines Hauses der Redlingerstraße hatte gegen 02.15 Uhr bemerkt, dass zwei im Hinterhof stehende Mülltonnen in Flammen standen. Diese wurden von der Feuerwehr umgehend gelöscht. Außer an den beiden Müllbehältern entstand kein weiterer Schaden.

Ähnlicher Brand am Schlosswall

Wenig später kam es zu einem nahezu identischen Einsatz am Schlosswall. Dort entdeckte gegen 03.15 Uhr ein Mieter eines unweit der Rehmstraße gelegenen Mehrfamilienhauses, dass drei im Hinterhof abgestellte Restmülltonnen brannten. Das Feuer beschädigte neben den Behältern auch noch Teile der Dachrinnenanlage, ein Kellerfenster sowie die Fassade des Hauses.

Brandursache der Mülltonnen in der Innenstadt noch ungeklärt

In beiden Fällen ist die Brandursache noch ungeklärt, die Polizei schließt eine vorsätzlich begangene Tat nicht aus. Hinweise auf Personen, die mit den Vorfällen zu tun haben könnten, nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 0541-3273103 entgegen.

AFP

Gute Nachricht des Tages: Gnadenhof Brödel in Melle gerettet

Gnadenhof
Foto: Gnadenhof Brödel Melle

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Der Gnadenhof Brödel Melle ist vorerst gerettet und erhält mit einer Fläche in Melle/Oldendorf eine neue Hauptstation. Auf mehreren 1000 m² werden verschiedene Tiere hier eine neue Heimat finden. Grund für die Umsiedlung der Tiere ist eine Beschwerde einer Anliegerpartei.

In Kooperation mit dem Bauamt der Stadt Melle hat man eine Lösung erreicht. Kai Behncke, Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und Betreiber des Gnadenhofes, ist erleichtert: „Wir danken insbesondere unserem Anwalt Detlev Böhm für einen gelungenen Kompromiss. Unser Gnadenhof wird in Melle/Oldendorf am Kreimerhof nun offiziell auf einer von uns gepachteten Fläche eine neue Heimstätte finden – Unsere Tiere sind in Sicherheit.“

Tiere werden auf Ausweichfläche umgesiedelt

Nachdem bislang eine Beweidung auf 7000 m² auf Flächen in Westerhausen/Föckinghausen betrieben wurde, mussten die Tiere zum 1. September auf eine Ausweichfläche umgesiedelt werden. Eine Anliegerpartei hatte sich von Tierlauten und Tiergeruch belästigt gefühlt. Kai Behncke ist verärgert über die Umstände der Umsiedlung: „Ich betreibe Tier-, Umwelt- und Naturschutzprojekte seit 28 Jahren. Die letzte Woche jedoch war das schlimmste, was ich jemals erlebt habe. Nicht nur unter den Tieren war der Stress enorm, uns hat die Auseinandersetzung und Umsiedlung einen fast fünfstelligen Betrag gekostet.“ Behnke akzeptiert jedoch den Grund der Umsiedlung: „Wir sind selbstverständlich bereit, Kompromisse einzugehen. Die bisherige Dauerbeweidung wird in der bisherigen Form aufgegeben.“

Blühwiese als „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ ausgezeichnet

Innerhalb der ehemaligen Gnadenhofflächen liegt eine Blühwiese, welche durch Gnadenhof-Ponys, Ziegen und Schafe schonend beweidet wurde. Diese Fläche ist nun innerhalb einer bundesweiten Abstimmung als „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ ausgezeichnet. Die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe wird die bisherigen Teilflächen „Am Wulberg/Westerhausener Straße“ durch ihre Tiere nun nur noch zwei Mal im Jahr jeweils für einige Wochen beweiden, um die Blühweise erhalten zu können. Außerdem werden auf einer weiteren 7000 m² großen Fläche, die ebenfalls „Am Wulberg“ liegt, weitere Blühwiesen angelegt.

Gnadenhoftiere können zu einer lebendigen Blühwiese beitragen

Karsten Wachsmuth, Leiter der Gnadenhof-Station am Kreimerhof, betont: „Schonender als durch Tiere kann eine Wiesen-Pflege nicht realisiert werden.“ Denn eine Beweidung durch Tiere ist schonender als das Mähen durch Maschinen. Beweidungstiere verdichten den Boden nicht in dem Maße, wie es durch schwere Landmaschinen geschieht. Das kommt auch den Bienen zu Gute, da rund 75 Prozent aller Wildbienen im Boden nisten. Denn auf der ausgezeichneten Fläche lebt eine seltene Sandbienenart. Ebenfalls werden Klein- und Kleinsttiere weniger in Mitleidenschaft gezogen und eine natürliche Ausdehnung von Blühwiesen gefördert. Samen bleiben am Fell oder an den Hufen der Tiere haften und werden so über die Wiese verteilt. Karsten Wachsmuth ist sich sicher: „Unsere Gnadenhoftiere in Rente können dazu beitragen, dass das Leben auf unseren Wiesen und in unseren Gärten wieder bunter wird. Durch ihr gemütliches Wesen sorgen sie auch für Ruhe und Entspannung unter uns Menschen.“

AFP

Jetzt aber fix: Nur noch 8 Plätze verfügbar – alle Infos zum Nachtflohmarkt

Nachtflohmarkt

Am Samstag, den 08. September, findet wieder der beliebte Nachtflohmarkt in der Innenstadt von Osnabrück statt. Aktuell (Stand: 05.09.2018 15:00 Uhr) sind nur noch acht Standplätze verfügbar.

Zum zweiten Mal findet der Nachtflohmarkt rund um den Ledenhof und den angrenzenden Bereichen in seiner neuen Umgebung statt. Dort können Besucher dann wieder einmal nach günstigen Schätzen suchen und sicherlich auch einige Schnäppchen machen.
Im Laufe des Samstages werden die Standplätze auf dem Veranstaltungsgelände eingezeichnet und durchnummeriert. Dadurch müssen sich Standplatzkäufer auf der Suche nach einem geeigneten Verkaufsplatz nicht die Füße wund laufen, sondern können ihren reservierten Stand auf Anhieb finden.

Ab 18 Uhr wird in der Innenstadt nach Schätzen gesucht

Ab 17 Uhr können die reservierten Stände am Samstag belegt werden. Zum Be- und Entladen werden im Bereich der Bushaltestelle Neuer Graben und im Bereich der Busspur Nikolaizentrum Ladezonen, jedoch keine Parkplätze, eingerichtet. Für Besucher startet der Nachtflohmarkt um dann 18 Uhr und endet um 2 Uhr am Sonntagmorgen.

Es sind nur noch wenige Tickets verfügbar

Auf der Seite www.nordwest-ticket.de können noch die wenigen restlichen Standplätze gebucht werden. Alternativ ist die Buchung auch über die Hotline 0421 363636 oder in der Tourist-Information der Stadt Osnabrück, Bierstraße 22/23 möglich. Reserveplätze wird es am Abend nicht geben. Ein Stand kann also nur mit einem gültigen Ticket aufgebaut werden.

Nachtflohmarkt lenkt Busse um

Durch den Nachtflohmarkt kommt es auch zu Änderungen im Busverkehr. Die Busse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) fahren aus Sicherheitsgründen den Kamp/Adolf-Reichwein-Platz am Samstag den 08. September von 15.00 Uhr bis Sonntag den 09.September 07.00 Uhr nicht an. Die Anschlüsse der Nachtbusse finden deswegen in dieser Nacht am Neumarkt statt.

Weitere geänderte Linienführungen:

Die Umleitung Linie 11,R 11,12,13,31,S 10,R 31,32,33, 533, N1, N3, N6, N7, N9, N273 – N276 in Richtung Neumarkt erfolgt über Natruper-Tor-Wall – Heger-Tor-Wall – Neuer Graben – Neumarkt.

Die Linien 41, 581-584,610 und N8 fahren in dem Zeitraum über Hasestraße – Dielingerstraße – Heger-Tor-Wall – Neuer Graben – Neumarkt.

Für die Linien 11,R 11,12,13,31,S 10,R 31,32,33, N1, N3, N7, N9 in Richtung Heger Tor gilt folgende Umleitung: Neumarkt – Neuer Graben – Heger-Tor-Wall – Natruper-Tor-Wall.

Linie 41,581-584,610 und N8 fahren über Neumarkt – Neuer Graben – Heger-Tor-Wall – Dielingerstraße – Hasestraße.

Die entsprechenden Abfahrtpositionen können Fahrgäste vor Ort und im Internet unter www.vos.info abfragen.

AFP

Hagen a.T.W: Unbekannter spannte Schnur im Wald

Mountainbiker im Wald
Mountainbiker im Wald (Symbolbild) / Foto: USAF, CC

Ein Unbekannter hat zwischen Sonntag-und Dienstagnachmittag im Waldstück zwischen der Straße Zum Wöhrden und dem Forstweg eine Schnur gespannt, ganz offenbar um Personen zu verletzen.

Die reißfeste Nylonschnur wurde vom Täter in circa 160cm Höhe zwischen zwei Bäumen über einen abschüssigen Waldweg stramm gespannt und war kaum zu erkennen. Eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund in dem auch gerne von MTB-Fahrern genutzten Waldstück unterwegs war, wurde auf die Gefahrenstelle aufmerksam, entfernte die Schnur und übergab sie später der Polizei.

Die ermittelt nun wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung und bittet um Hinweise auf verdächtige Personen. Telefon: 05401-879500.

AFP

Simpsons-Zeichner Phil Ortiz in der Kamp-Promenade [Gewinnspiel beendet]

Ortiz

Ein Highlight für alle eingefleischten Simpsons-Fans: Am Samstag, den 08. September, kommt der Simpsons-Zeichner Phil Ortiz in die Kamp-Promenade Osnabrück – und er hat seine Stifte mitgebracht.

Seit 25 Jahren ist Phil Ortiz Künstler für Matt GröningsThe Simpsons„, war also schon bei den ersten beiden Staffeln dabei und zeichnete auch schon für Hanna-Barbera und Disney. Für die Simpsons entwarf der Künstler nicht nur hunderte von Werbeprodukten, sondern auch einige der wichtigsten Charaktere der Simpsons, wie Ned Flanders und Apu. Aktuell ist Ortiz Zeichner der amerikanischen Comics der Simpsons für den US-Verlag Bongo Comics.

Ortiz kommt in die Kamp-Promenade – bewaffnet mit Stift und Papier

Nun kommt der Künstler am 08. September in die Kamp-Promenade und gibt kostenlos Autogramme inkl. einer kleinen Zeichnung einer Simpsons-Figur und signiert (mitgebrachte oder vor Ort gekaufte) Simpson-Comics.  Für den Preis von 30 Euro können sich Fans auch ein Porträt von ihm erstellen lassen – natürlich im Simpsons-Look. Dabei ist die Stückzahl allerdings begrenzt.

Ein kostenloses Porträt gewinnen

Für alle HASEPOST-Leser gibt es die Chance eines von drei kostenlosen Porträts im Stil des Simpsons-Zeichner zu gewinnen. Dafür einfach die Gewinnspielfrage beantworten und die Antwort unter dem betreffenden Facebook-Post in den Kommentaren posten.

Wie heißen die Kinder von Homer und Marge und wie lautet der Name des Maskottchens der Kamp-Promenade?

Die Redaktion der Hasepost wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

 


Das Gewinnspiel ist beendet, die Gewinner sind benachrichtigt.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:
• der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „geliked“ haben
• unter dem entsprechenden Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage angegeben werden
• das Gewinnspiel beginnt am 05.09.2018 (Mittwoch) um 13:30 Uhr und endet am 07.09.2018 (Freitag) um 12:00 Uhr
• drei (3) Teilnehmer werden zufällig per Losentscheid ausgewählt
• eine Barauszahlung ist nicht möglich
• die Gewinnübergabe (das heißt die Zeichnung) erfolgt am Samstag, dem 08.09.2018, in der Kamp-Promenade
• der Gewinn ist nicht übertragbar
• die Teilnahme ist kostenlos
• der Gewinner wird via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
• sollte sich ein Gewinner bis zum 07.09.2018 16:00 Uhr nicht zurückgemeldet haben, wird der Gewinn per Losentscheid neu an einen anderen Teilnehmer vergeben
• der Rechtsweg ist ausgeschlossen
• Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
• Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
• die Kamp-Promenade steht mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
• die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden

 

AFP

Fahrradfahrerin und Kleinkind bei Unfall leicht verletzt

Fahrradfahrerin
Der Unfallort

Heute morgen ereignete sich gegen 8.45 Uhr an der Kreuzung Sedanstraße/ Barbarastraße in Osnabrück ein Verkehrsunfall. Dabei kamen eine Fahrradfahrerin, ihr Kleinkind auf dem Fahrradsitz und ein Autofahrer zu Schaden.

Der 25-jährige PKW-Fahrer fuhr, aus der Richtung Paracelsusklinik kommend, auf der Sedanstraße. An der Kreuzung Sedanstraße/ Barbarastraße bog er bei Grün auf die Barabarastraße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einer entgegenkommenden 37-jährigen Radfahrerin mit einem Kleinkind im Kindersitz. Sie fuhr auf dem Fahrradschutzstreifen in Richtung Paracelsusklinik und hatte ebenfalls Grün. Zum Unfall kam es, laut Polizei Osnabrück, durch die blendende, tiefstehende Sonne. Deswegen übersah der Autofahrer die Radfahrerin.

Leichter Personenschaden und Sachschaden

Die 37-jährige Frau und ihr 4-jähriges Kind, welches zum Unfallzeitpunkt auf einem Fahrradsitz auf dem Gepäckträger saß, kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Die Mutter klagte über körperliche Schäden. Der Autofahrer ist ebenfalls leicht verletzt und erlitt einen Sachschaden an seinem BMW. Der Sachschaden wird von der Polizei Osnabrück auf knapp 1500 Euro geschätzt.

Linie 22 kurzzeitig eingeschränkt

Durch den Unfall war der Busverkehr der Linie 22 kurzzeitig eingeschränkt. Rund zwanzig Minuten konnten die Bushaltestellen „Campus Westerberg“ und „Osnabrück Wissenschaftspark/ICO“ nicht angefahren werden.

 

AFP

Hat der VfL noch Schulden von über 10.000 Euro bei terre des hommes?

VfL Benefiz CD

Bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Zwischen dem VfL und Kalla Wefel, der Autor von zwei Büchern über die Lila-Weißen ist, zu mehr als 30 VfL-Heimatabende einlud und eine VfL-CD mit 25 Fassungen der Vereinshymne produzierte, ist das Tischtuch allerdings spätestens seit vergangenem Herbst zerschnitten. Damals sorgten Vereins-Obere zusammen mit der Geschäftsführung mit allerlei Winkelzügen dafür, dass Wefel nicht für das Vereinspräsidium kandidieren durfte. Nun sorgt eine von Wefel produzierte CD für neuen Ärger.

Es war im Frühjahr nach jener herbstlichen Eskalation, als der Sohn eines ehemaligen VFL-Mannschaftsarztes feststellte, dass der Verein die von ihm produzierte Benefiz-CD „Wir sind der VfL – der VfL ist Osnabrück“ für einen Euro im VfL-Online-Shop verramschte.

Das Tonträger nach einer gewissen Zeit billiger verkauft werden ist nicht unüblich, allerdings hatte der VfL sich verpflichtet 10 Euro pro verkaufter CD an das Osnabrücker Hilfswerk terre des hommes zu spenden.
Zusätzlich ärgerlich war für Kalla Wefel, zahlreiche Fans und Mitinterpreten der CD, dass der kommerzielle Teil des Vereins, die VfL Osnabrück GmbH & Co. KGaA, den Tonträger auch ideell entwertete. Immerhin waren es etwa 300 an der Produktion beteiligte Musiker, die die CD und die Einspielungen darauf als Geschenk an den Verein und terre des hommes gedacht hatten. Lediglich GEMA-Gebühren, Presskosten und Studiomiete waren als Kosten zu verbuchen, der Rest – die 10 Euro Verkaufspreis pro CD – waren für die gute Sache bestimmt. In einem gemeinsam mit dem Osnabrücker Musiker Todor „Tosho“ Todorovic am Dienstagmorgen verschickten offenen Brief wurden weitere Details bekannt.

Vergaß der VfL die Spenden zu überweisen?

Bereits nach wenigen Monaten nach Premiere der CD konnte während des Pokalspiels am 13.08.2010 gegen den 1. FC Kaiserslautern ein Scheck über 16.217,93 € an terre des hommes übergeben werden. Seither, so Kalla Wefel, wurde weder vom Rechtsvorgänger noch von der VfL Osnabrück GmbH & Co. KGaA Spenden aus den CD-Erlösen überwiesen.
Mehrere Nachfragen bei den Verantwortlichen blieben aus Sicht von Wefel erfolglos, stattdessen versuchte der Verein den ausstehenden Spendenbetrag aus Wefel Sicht kleinzurechnen. Exakt 10.647,61 Euro, so Wefel Berechnung, seien zweifelsfrei und umgehend als Restbetrag an terre des hommes zu überweisen. Noch am Lager beim VfL befindliche CDs könnten zum ursprünglichen/vollen Preis von 10 Euro sicher noch Käufer finden, ist sich Wefel sicher.

VfL steht zu seiner Spendenverpflichtung, braucht aber noch Zeit

In einer am Dienstag verschickten Stellungnahme stellt der VfL fest, dass es vom VfL niemals bestritten wurde und von Wefel und Todorovic auch richtig dargestellt wurde, dass es offene Positionen zum Thema einer Spende als Resultat aus dem Verkauf der CD gibt. Dies habe der VfL Osnabrück immer signalisiert und keineswegs bestritten – im Gegenteil, man sei genau so an einer Aufklärung interessiert wie die Absender des Offenen Briefes.

Im April dieses Jahres erreichte den VfL Osnabrück nach eigenen Angaben erstmals eine Anfrage der juristischen Vertretung von Herrn Wefel. Seither sei man neben vielen weiteren Themen in diesem intensiven Zeitraum um die Aufklärung des Sachverhalts, der aus dem Jahr 2010 rührt, bemüht. Es stehe völlig außer Frage, dass der Sachverhalt geklärt werden muss, damit es eine belastbare Basis gibt, auf der wir die Auszahlung vornehmen können.

Keine schriftlichen Vereinbarungen vorhanden?

Der VfL räumt jedoch ein, dass lediglich mit terre des hommes eine schriftliche Vereinbarung existiert, mit Kalla Wefel und Todor Todorovic nur lediglich mündliche Abreden hinsichtlich Liefermenge, Produktion etc. getroffen wurden. Erschwerend käme hinzu, dass damals handelnde Personen nicht mehr beim VfL Osnabrück angestellt sind und es in der Zwischenzeit außerdem zu einem Wechsel des Warenwirtschaftssystems kam.
Der VfL Osnabrück betont, dass er nach wie vor an einer Lösung interessiert ist und er zu zu keinem Zeitpunkt infrage gestellt habe, dass es zu einer entsprechenden Zahlung an terre des hommes, einem auch sonst langjährig verbundenen Partner, kommen wird.
Kein Verständnis hat man bei der Vereinsführung dafür, dass Wefel und Todorovic mit der Angelegenheit an die Öffentlichkeit gegangen sind.

terre des hommes gibt sich zuversichtlich

Relativ gelassen gibt sich der potentielle Spendenempfänger, terre des hommes. In einem an unsere Redaktion verschickten Statement heißt es: „Wir haben uns an den VFL Osnabrück gewandt und um eine Überprüfung des Sachverhaltes gebeten. Dies hat uns der VFL Osnabrück umgehend zugesagt und deutlich gemacht, dass weitere terre des hommes zustehende Zahlungen zu keinem Zeitpunkt in Frage standen und stehen. Angesichts unserer langjähriger Zusammenarbeit zu verschiedenen Anlässen sehen wir keinen Anlass, an der Bereitschaft des VFL Osnabrück zu zweifeln, uns zustehende Spenden zukommen zu lassen.“

 

 

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Gute Nachricht des Tages: Fördergeld für Foodsharing Osnabrück

Gute Nachricht: Foodsharing in Osnabrück

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Zum vierten Mal starteten die EDEKA Minden-Hannover und der Discounter NP Osnabrück die Aktion „NP hilft!“. Soziale Einrichtungen, Vereine und Initiativen aus dem Geschäftsgebiet konnten sich mit ihren verschiedenen Projekten bewerben. Erstmals stimmten die Kunden per Online-Voting für ihr Lieblingsprojekt ab. Unter die zwölf Bewerber mit den meisten Stimmen schaffte es die Organisation Foodsharing Osnabrück. Die Organisation darf sich jetzt über 1.000 Euro Fördergeld freuen. Damit wird die Umsetzung neuer Standorte finanziert.

Gemeinnützige Organisationen, die sich für soziale Zwecke vor Ort einsetzen und meist auf das ehrenamtliche Engagement angewiesen sind, können finanzielle Zuschüsse gewöhnlich sehr gut gebrauchen. Oft sind es kleine Projekte, die viel bewirken können. Für deren Umsetzung fehlt häufig das nötige Budget. Genau dort setzt die Aktion „NP hilft!“ an und erfüllt die Wünsche der Einrichtungen.

1.000 Euro kommen Foodsharing Osnabrück zu Gute

Einen Wunsch hatte auch Foodsharing Osnabrück: Sie möchte noch mehr Standorte für die „Fair-Teiler“ umsetzen und benötigt dazu z. B. Baumaterial für witterungsbeständige Unterstände für die öffentlichen Kühlschränke. Deshalb reichte foodsharing-Botschafterin Christiane Sever das Vorhaben auf der Internetseite von „NP hilft!“ ein.  Somit rührte sie die Werbetrommel vor Ort und in den sozialen Medien, um möglichst viele Stimmen zu bekommen. Auch die HASEPOST berichtete bereits über die Fair-Teiler. Diese haben das Ziel, Lebensmittelverschwendung zu minimieren und auf einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln aufmerksam zu machen.

Kunden entschieden per Online-Voting

Denn erstmals entschied in diesem Jahr keine Jury über die Vergabe der Fördergelder, sondern die NP-Kunden direkt per Online-Voting. Vom Projekt Foodsharing waren sie überzeugt und wählten es unter die besten Zwölf. Mit dem 1.000-Euro-Zuschuss kann Foodsharing Osnabrück jetzt die geplanten Investitionen tätigen.Teamleiterin Birgit Werner und Bezirksleiter Andreas Schneider des NP-Marktes in Osnabrück freuten sich mit Christiane Sever von Foodsharing Osnabrück über die Unterstützung des Projektes.

„NP hilft!“ fördert insgesamt zwölf Projekte

Mit der Aktion „NP hilft!“ werden insgesamt zwölf Projekte mit je 1.000 Euro unterstützt. Das können ein Klettergerüst für den Kindergarten, neue Trikots für die Jugendmannschaft oder Möbel für eine soziale Einrichtung sein – NP fördert mit der Aktion ganz unterschiedliche Projekte. Damit möchte der Discounter das Engagement vor Ort würdigen und als Nahversorger und somit nachbarörtliche Einrichtungen unterstützen.

 

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