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Neue Route für den Ossensamstag

Stadtprinz mit Adjutanten. Foto: Jasmin Schulte

Bald ist es wieder soweit: Die Karneval Session 2018/2019 startet am 11.11.2018 pünktlich um 11:11 Uhr mit dem Pumpernickel-Frühstück im Rathaus. Hier findet auch die Proklamation des neuen Stadtprinzen Michael II. Milinski durch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert statt.

Wieder kein Prinzenpaar

„In diesem Jahr haben wir nur einen Stadtprinzen. Im letzten Jahr hatten wir nur eine Stadtprinzessin. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr ja auch wieder mal mit einem Prinzenpaar“, so René Herring, Präsident des BOK (Bürgerausschuss Osnabrücker Karneval e.V.), hoffnungsvoll. Der Stadtprinz heißt in diesem Jahr Michael II. Milinski und stammt vom 1. Dodesheider Karnevalsclub (DKC). Der DKC hat die Farben rot und weiß, da er 2010 in Köln gegründet wurde. Allerdings wurde der DKC erst 2012 so richtig in Osnabrück tätig und ist damit der neuste und  jüngste Karnevalsverein in Osnabrück. Der Prinz ist das Oberhaupt der Narren. Das findet sich auch im diesjährigen Motto „Lasst uns Narren doch regieren, dann wird alles funktionieren“ wieder. „Wir haben das Motto bewusst ein wenig politisch gewählt. Denn in Osnabrück ist ja auch ein bisschen was los“, erklärt Michael II. Milinski. Begleitet wird der Prinz von seinen beiden Adjutanten Thomas Wolf und Yuk Punnuruk. Das Kinderstattprinzenpaar bilden in diesem Jahr Vanessa Dubs aus Belm und Justin Wevelhoff aus Osterkappeln/Venne.

Neue Route für den Ossensamstag
Kinderprinzenpaar: Prinz Justin I. und Prinzessin I. Vanessa. Foto: BOK.

Pin-Verkauf geht an die Osnabrücker Jugendfeuerwehr

Der Prinz war lange Zeit Stadtjugendfeuerwehrwart. Deshalb soll der Erlös aus dem Pin-Verkauf der Session auch an die Osnabrücker Jugendfeuerwehr gehen. „Jeder der einen Pin kauft, tut damit auch etwas für seine eigene Sicherheit“, begründet Michael II. die Wahl seines Erlöses. Unter der Stadtprinzessin Gaby I. (Session 2017/2018) sind 3.760 Euro an Spes Viva e.V. gegangen.

Die Route in diesem Jahr wohl ein wenig kürzer

Der Straßenkarneval beginnt in Osnabrück mit der Weiberfastnacht (28. Februar). Hier wird der Open-Air-Karnevalmarkt mit vielen verschiedenen Buden auf dem Marktplatz eröffnet. Anschließend wird der Prinz durch die Kneipen der Altstadt ziehen.

Die Baustellensituation in der Johannisstraße macht den Karnevalisten wohl einen Strich durch die übliche Route am Ossensamstag (2. März). „Vermutlich wird die Baustelle in der Johannisstraße bis zum Umzug noch nicht fertig sein, sodass wir uns um eine neue Route bemühen müssen“, heißt es von Herring. Diese neue Route ist noch nicht vollständig genehmigt, doch allen Anschein nach wird sie wie folgt aussehen: Start wird am Kollegienwall, Höhe der Heinrich-Heine-Straße am Alando sein. Von da aus wird es in die Schlagvorderstraße, durch die Möserstraße über den Neumarkt bis zur Kleinen Domsfreiheit gehen. Der Prinzenwagen wird auf Höhe der Neuen Mühle stehen. „Damit wird die Route wohl etwas kürzer als sonst. Trotzdem werden genauso viele Besucher die Möglichkeit haben, bei dem Umzug dabei zu sein“, so Herring weiter. „Das Ziel wird wie immer der Marktplatz sein, an dem die traditionelle Schlüsselübergabe stattfinden wird.“ Beim Umzug werden wieder 70 bis 80 Teilnehmer erwartet, die zu Fuß oder auf den Wagen die Menge bespaßen. „So ein Umzug muss auch finanziert werden. Deshalb suchen wir noch händeringend nach Sponsoren“, gibt Herring zu verstehen (weitere Informationen gibt es hier).

Neue Route für den Ossensamstag
Stadtprinz Michael II Milinski mit Adjutanten Thomas Wolf und Yuk Punnuruk.

„Steh auf und tanz!“

„Stonn op un danz“ von Querbeat ist ein Klassiker unter den Kölner Karnevalsliedern. Frank Acker von Frank und seine Freunde hat das Ganze jetzt auf Hochdeutsch übersetzt und damit das Motto des Ossensamstags kreiert. „Eigentlich bin ich ja eher für Kindermusik bekannt, doch mit „Steh auf und tanz!“ wollte ich einen Song für alle schaffen. Da kann jeder mitsingen und mittanzen“, begründet Acker den neuen Song. „Wir wollen den Song allen Veranstaltern und Wirten kostenlos zur Verfügung stellen. Da reicht uns einfach eine E-Mail.“

AFP

Immer mehr Radler beim Stadtradeln in Osnabrück

Vom 3. bis zum 23. September hat Osnabrück zum sechsten Mal beim Stadtradeln mitgemacht. Gestern wurden dann im Foyer der Dominikanerkirche die drei Einzelsieger und das Team, das die meisten Kilometer pro Kopf geradelt sind, ausgezeichnet. Insgesamt konnten die Zahlen aus dem letzten Jahr fast verdoppelt werden. In diesem Jahr haben 994 Radler in 59 Teams 202.219 Kilometer geradelt. Dabei konnten 28.715 kg CO2 eingespart werden (Im Vergleich die Zahlen aus dem letzten Jahr: 482 Radler, 39 Teams, 98.945 Kilometer und eine Ersparnis von 14.050 kg CO2).

„Osnabrück wird auch im nächsten Jahr dabei sein!“

Mit dem Versprechen, dass Osnabrück auch im nächsten Jahr (2019) wieder beim Stadtradeln dabei sein wird, verlieh Stadtbaurat Frank Otte gestern die Preise für die aktivsten Radler. Erfreut bemerkt er: „Manche Gesichter sehen wir jedes Jahr hier.“ So auch die Siegerin Britta Albers aus dem Team Kampfradler, die mit 2.100 Kilometern mit großem Abstand gewonnen hat. Im letzten Jahr wurde Albers zweite beim Stadtradeln. Damals versprach sie, dass sie es in diesem Jahr unbedingt schaffen wird. Das Versprechen hat sie gehalten und hat ihre Kilometer vom letzten Jahr um knapp 200 Kilometer geknackt. Fünf Mal die Woche fährt sie 25 Kilometer zu ihrer Arbeit – und natürlich auch wieder 25 Kilometer zurück. Dazu kommt noch das Rennradtraining, das vier Mal in der Woche stattfindet. „Es war aber schon anstrengend“, gibt Albers zu. Denn ein Unfall, der gleich in der ersten Woche passierte, zeichnete Britta Albers mit einem Hämatom, das sie die nächsten zwei Wochen noch begleitete. Doch der Fleiß hat sich gelohnt. Einen Gutschein über 200 Euro vom Zweiradcenter Bücker gab es dafür.

Immer mehr Radler beim Stadtradeln in Osnabrück
Stadtradeln 2018

Zweiter Sieger wurde mit 1.490 geradelten Kilometern Dr. Rainer Schiemann. Leider wusste Schiemann das Passwort vom letzten Jahr nicht mehr, doch da hat Ulla Bauer, die Radverkehrsbeauftragte der Stadt Osnabrück schnell helfen können. „Da sieht man, dass niemand Angst haben muss oder es keine Hürden zum Mitmachen gibt. Wir helfen da auch immer gerne“, kommentiert Otte. Auf Rang drei, ganz knapp hinter Schiemann, findet sich Anneliese Hagemann aus dem Team FA (Finanzamt) Osnabrück Stadt wieder. Gerade einmal 14 Kilometer trennen sie von dem zweiten Platz. Sie ist für ihren Sieg sogar in Frankreich in die Pedale getreten. „Ich habe mich total gefreut als der Anruf kam, dass ich gewonnen hat“, berichtet Hagemann mit leuchtenden Augen. Die beiden Sieger können sich jetzt über einen 100 Euro Gutschein vom Zweiradhaus Dependahl (2.Platz) und über einen 50 Euro Gutschein von den 2Radprofis (3. Platz) freuen.

Eine Reise mit dem Freizeitbus

Bei dem Gruppenpreis gab es dieses Mal eine kleine Änderung. Nicht das größte Team bekam eine Auszeichnung, sondern das Team, dass pro Kopf die meisten Kilometer bezwungen hat. Und dann die Überraschung: Die kleinstmögliche Anzahl, die ein Team haben kann, nämlich zwei Teilnehmer, hat den Sieg holen können. Jan Philip Schnieder und Peter Grieger sind durchschnittlich jeweils 512,4 Kilometer gefahren. Die beiden Radler bildeten zusammen das Team GBE, kurz für Gymnasium Bad Essen. Grieger fährt jeden Tag von Osnabrück bis nach Bad Essen mit dem Rad. Ein Weg sind dabei ungefähr 26 Kilometer. „Nun muss ich aber auch zugeben, dass ich das mit dem E-Rad bewältige“, so Grieger. „Eigentlich bin ich auf das Stadtradeln ganz zufällig gekommen. Eine Kollegin hat mich angesprochen und meinte, dass das wohl was für mich wäre“, erzählt er weiter. Der Preis, den das Zweierteam erhält, ist ein Ausflug mit dem Freizeitbus, den die Stadtwerke Osnabrück sponsert. „Wir planen mit dem Schulkollegium vielleicht nach Münster zu fahren und dort eine kleine Radtour zu machen.“ „ Natürlich nur mit der Bedingung, dass die Kollegen im nächsten Jahr auch mitmachen“, scherzt der Stadtbaurat.

Vergleichsweise ist Osnabrück mit den Städten in einer ähnlichen Größenordnung gleichauf, doch Oldenburg hat immer noch die Nase vorne. „Da müssen wir dran bleiben“, so Otte.

AFP

Gute Nachricht des Tages: Über 4.000 Besucher bei #WIRMACHENWAS

wir machen was

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Am Sonntag fand das Festival #WIRMACHENWAS in der OsnabrückHalle mit über 4.000 Besuchern statt. 20 Live-Acts und rund 40 gemeinnützige Vereine, Gruppen und Initiativen präsentierten sich auf drei Bühnen, in den Foyers und weiteren Räumlichkeiten. Das Festival war auf Initiative von Mitarbeiter*innen der Lagerhalle e.V. und OsnabrückHalle als Zeichen für Toleranz und Respekt ins Leben gerufen worden.

Bereits direkt zu Beginn um 15:00 Uhr strömten hunderte von Besuchern ins Haus, wo sie ein vielfältiges Programm erwartete: Sie konnten sich an den rund 40 Ständen der Vereine, Gruppen und Initiativen informieren, die Auftritte der Live-Bands und -Acts auf den drei Bühnen verfolgen sowie an Diskussionen, Lesungen und Filmvorführungen teilnehmen. Auch Familien mit Kindern wurde eine Menge geboten: Von Kinderschminken bis hin zu Bewegungs- und Mitmachaktionen war einiges dabei. Auf einer Aktionsfläche mitten im Foyer gab es zudem zahlreiche Tanz- und Sportvorführungen.

Veranstalter begeistert vom Zulauf

„Wir sind begeistert, dass gestern so viele Menschen Gesicht gezeigt haben und mit uns und allen Beteiligten ein großes Zeichen für ein friedliches Miteinander nach außen gesendet haben“, freuen sich die Hauptinitiatoren von #WIRMACHEN WAS Susanne Frost und Axel Dittert vom Team der OsnabrückHalle.

Die Veranstaltung hatte keine Gewinnerzielungsabsicht. Alle Beteiligten, sowohl Künstler als auch Mitarbeiter, verzichteten auf Gagen und Gehalt. Eventuelle Überschüsse werden wohltätig verwendet. Die Schirmherrschaft übernahm Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der sich im Laufe des Nachmittages mit einer Ansprache zum Thema Toleranz und Respekt zu Wort meldete und den Mitarbeitern für ihr großes Engagement dankte.

Foto:Tanzgruppe © Christine Sabisch/OsnabrückHalle

AFP

Ein schöner Elektrobus der Stadtwerke Osnabrück – mit USB-Steckdosen

Es ist „ein wirklich schöner Bus“, da waren sich die Gäste, zu denen nicht nur Vertreter der Politik, des Herstellers und der Chef-Etage der Stadtwerke. sondern auch zahlreiche Mitarbeiter gehörten, bei der Premiere des neueste Stadtwerke-Busses einig.

HASEPOST hatte bereits im Vorfeld ein erstes Bild vom neuen Elektrobus gepostet.

Und gleich vorab: Wer jetzt neugierig geworden ist auf den ersten richtig großen Gelenkbus der Stadtwerke Osnabrück, der wird nicht lange auf eigene Eindrücke warten müssen, denn sehen wird man die bald 13 Fahrzeuge vom Typ VDL Citea SLFA-181 Electric schon sehr bald im Osnabrücker Stadtverkehr.
Wann man mit ihnen auch als Fahrgast fahren kann, das könnte sich allerdings noch ein wenig verschieben – dazu unten im Artikel mehr.

Die Osnabrücker Fahrgäste erwartet nicht nur ein leises „Gleiten“ ohne das Brummen des Dieselmotors, sowie ein attraktiver Innenraum mit einer farbigen LED-Beleuchtung, sondern auch Dutzende USB-Steckdosen neben den Sitzen.
Der Bus ist so auch eine rollende PowerBank für die Fahrgäste und ihre mobilen elektronischen Begleiter.

USB Steckdose Elektrobus
Hier tanken die elektrischen Begleiter der Busfahrgäste bald auf

Mitarbeiter müssen „lernen, lernen, lernen“

Jetzt werden die Fahrlehrer parallel zu den Mitarbeitern in der Werkstatt geschult und dann die Fahrer der Stadtwerke. „Lernen, lernen, lernen“, heißt in den kommenden Wochen und Monaten das Motto bei den Stadtwerken, so Stadtwerke-Vorstand Dr. Stefan Rolfes im Gespräch mit unserer Redaktion, „damit zum Start des Linienbetriebs keine Überraschungen mehr auf die Fahrgäste zukommen“.

Zuvor hatte Rolfes in einer kurzen Ansprache betont, wie wichtig der Umstieg von Diesel- auf Elektrobusse für das kommunale Unternehmen ist. Nach der Einführung der Straßenbahn im Jahr 1906, dem Wechsel auf die Oberleitungs-Busse in den 50er Jahren und deren Ablösung durch Diesel-Busse in den 60er Jahren markiert der 22. Oktober ein wichtiges Datum in der Stadtgeschichte, so Rolfes.

Eine „Zeitenwende“ für Osnabrücks Nahverkehr

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der sowohl als Aufsichtsratsvorsitzender Stadtwerke Osnabrück AG, aber auch in seiner früheren Tätigkeit als Osnabrücker Stadtbaurat, eng mit den Stadtwerken verbunden war und ist, sprach von einer „Zeitenwende“ und das die Elektrifizierung „ein bedeutender Meilenstein für die Lebensqualität in unserer Stadt“ sein wird.

Startknopf Stadtwerke Osnabrück
Sie drückten den Startknopf für die „Zeitenwende“ der Mobilität in Osnabrück: (v.l.) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Alex de Jong (Business Manager Public Transport VDL) und Dr. Stephan Rolfes (Vorstand Mobilität Stadtwerke Osnabrück)

Alex de Jong, vom niederländischen Systemlieferanten VDL Bus & Coach bv, sah in seinem Redebeitrag die Bedeutung des Wandels ähnlich wichtig an wie seine Osnabrücker Vorredner. Sein Unternehmen setzte bereits vor einigen Jahren auf den baldigen Abschied vom Diesel. Inzwischen hat das Unternehmen VDL, das vorerst auch noch konventionell angetrieben Busse produziert, mehr als 250 Busse mit Elektroantrieb ausgeliefert und profitiert von einem KnowHow-Vorsprung, während die deutschen Hersteller weiterhin nur Ankündigen aber nicht liefern, wie Stadtwerke-Vorstand Rolfes gegenüber unserer Redaktion mit ein wenig Bedauern erklärte.

VDL liefert komplettes E-System

In den kommenden Wochen wird der niederländische Hersteller die weiteren 12 bestellten Gelenkbusse vom Typ Citea SLFA-181 Electric sukzessive aus dem Fertigungswerk im belgischen Roeselare nach Osnabrück liefern. „Die Partnerschaft mit den Stadtwerken Osnabrück hat für uns einen bedeutenden Stellenwert“, betonte Boris Höltermann, General Manager von VDL Bus & Coach Deutschland. So liefert VDL nicht nur die batterieelektrischen Gelenkbusse, sondern, gemeinsam mit dem Unternehmen Schaltbau Refurbishment aus Dinslaken das komplette E-System – bestehend aus jeweils zwei Schnellladestationen an den Bus-Endwenden sowie einer Schnellladestation plus 14 Ladestationen auf dem Stadtwerke-Busbetriebshof. „Wir freuen uns, dies für die Stadtwerke umsetzen zu dürfen und sind besonders stolz, als Systemlieferant die größte Elektrobusflotte Deutschlands mit den Stadtwerken Osnabrück Realität werden zu lassen“, so Höltermann weiter.

Start des Linienbetriebs verzögert sich vermutlich bis 2019

Wann genau der Start in den Linienverkehr beginnt, scheint allerdings noch ein wenig unklar. Während die Presseabteilung noch offiziell von „ab Ende des Jahres“ spricht, ist Stadtwerke-Vorstand Dr. Rolfes bereits ein wenig vorsichtiger. Da es beim Baubeginn der geplanten Endhaltestelle und Ladestation in Haste zu Verzögerungen gekommen ist, geht man in der Chefetage inzwischen von einem Start erst „im ersten Quartal 2019“ aus. Spätestens dann gleiten die neuen E-Busse auf der ersten rein elektrischen Buslinie 41, zukünftig M1, zwischen Haste und Düstrup.

der neue VDL-Elektrobus der Stadtwerke
Macht auch im Detail etwas her, der neue VDL-Elektrobus der Stadtwerke

Bereits jetzt denkt Rolfes über die weitere Elektrifizierung kommender Metrobuslinien nach. Wenn die ersten Erfahrungen im laufenden Betrieb gesammelt wurden, könnte die eigentlich separat geplante zweite und dritte Bestell-Tranche zusammengefasst werden.

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Fahrradunfall an der Hansastraße geht glimpflich aus

Fahrradunfall
Fahrradunfall an der Hansastraße

Zum Glück nur mit leichten Verletzungen kam ein Fahrradfahrer davon, der am frühen Nachmittag kurz vor der Einmündung der Hafenstraße zur Hansastraße vor ein Auto fuhr.

Polo beim Kreuzen der Hafenstraße übersehen

Nach ersten Unfallermittlungen der Polizei fuhr der Fahrradfahrer in Richtung Wachsbleiche (Bahnunterführung) und kreuzte die Hafenstraße, wobei er einen stadteinwärts fahrenden Polo übersah und mit diesem kollidierte.

Während das Fahrrad und der Kotflügel des VW stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, kam der Radfahrer  nach Angaben der Polizeipressestelle mit nicht-schweren Verletzungen davon. Die Verbindung zur Hansastraße war für die Unfallaufnahme zeitweise gesperrt.

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AFP

Hand in Hand für Osnabrück: John McGurk und der Zoo Osnabrück veranstalten 1. Childrens Charity Gala

Etwas ganz Neues soll es am 17. November in Osnabrück geben: Die erste Childrens Charity Gala, die unter dem Motto „Flügel für die Zukunft“ mit rund 200 Gästen im Steigenberger Hotel Remarque stattfinden wird.

„Es soll noch in diesem Jahr passieren…“

Initiator der ersten Childrens Charity Gala ist der Läufer John McGurk, der vor allem als 1. Vorsitzender des Vereins „Sportler 4 a childrens world“ bekannt ist. Seit 2016 ist McGurk allerdings auch 1. Vorsitzender der Stiftung „Eine Zukunft für Kinder“, die vor allem Projekte und Vereine unterstützt, die sich für Kinder und ihre Rechte einsetzt. So hat McGurk in seiner Rolle als Kinderbotschafter eine Idee entwickelt: „ Wir wollten etwas Neues machen. Etwas, das es so wohl nicht einmal weltweit gibt – zumindest aber noch nie in Osnabrück gegeben hat“, beschreibt McGurk den Grundgedanken hinter der schon bald anstehenden Gala. „Und da für Kinder eine intakte Umwelt wichtig ist, habe ich mich an den Osnabrücker Zoo gewandt“, erklärt er weiter. Andreas Busemann, Geschäftsführer des Osnabrücker Zoos, und McGurk kennen sich schon lange. „Wir haben uns damals sogar auf einer Gala kennengelernt“, witzelt Busemann. „Zunächst habe ich bei diesem großen Projekt kalte Füße bekommen. Denn so etwas muss ja auch wirtschaftlich tragbar sein.“ Mit BERESA und team4media als Unterstützer wurden die Füße von Andreas Busemann dann aber doch ganz schnell wärmer und die Idee nahm Gestalt an.

Ziel ist es, Engagement zu belohnen

Bei der Osnabrücker Gala sollen drei Kinderhilfsorganisationen auf drei Ebenen – regional, national und international – für ihre Arbeit ausgezeichnet werden. „Das sind alles Organisationen, die vor allem mit ihrem jahrelangen persönlichem und nicht professionellem Engagement überzeugt haben“, so Busemann. Neben einer von drei modernen Skulpturen, erhalten die Preisträger 2.000 Euro für ihre Projekte. Die Reinerlöse aus der Gala fließen jeweils zur Hälfte in die Stiftung „Eine Zukunft für Kinder“ und zur Hälfte in das neue Löwengehege des Osnabrücker Zoos.

Mit im Boot sitzt auch Heike Drogies, Projektleiterin der 1. Childrens Charity Gala: „Wir haben die Gala relativ kurzfristig aus dem Boden gestampft. Deshalb muss man die Gala auch erst einmal als einen Impuls sehen.“ „Ich wollte das Projekt in diesem Jahr unbedingt noch umsetzen. Wir wollen aus der Gala viel mitnehmen und schauen, was wir im nächsten Jahr besser machen können“, pflichtet McGurk bei. Denn die Gala im November soll die Auftaktgala für eine jährliche Veranstaltung sein. In weiser Voraussicht hatte John McGurk einen Raum im Remarque vor gut einem halben Jahr gebucht. „Dieser Raum fasst erst einmal nur 200 Personen, doch wir hoffen, die Gala vergrößern zu können“, so Heike Drogies.

Der Galaabend (mit Promis)

Am 17. November ab 18:30 Uhr haben 200 Leute dann die Chance, bei der ersten Childrens Charity Gala live dabei zu sein. In dem Ticket sind ein 3-Gänge-Menü, Getränke und der Eintritt zur After-Show-Party enthalten. Der genaue Ablauf ist noch nicht bekannt. Doch, dass es eine musikalische Untermalung geben wird und die Schauspielerin und Moderatorin Daniela Schwerdt die Gäste durch den Abend führt, ist bereits sicher. Zudem werden auch einige Prominente an der Veranstaltung teilnehmen. Dabei sind der Tartort-Kommissar Klaus Behrendt, die Schauspieler Norbert Heisterkamp und Ingo Kantorek sowie Bernd Siggelkow, Gründer des Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“ sowie Vertreter von „Childrens 1st“ aus Schottland. Die Festrede hält Prof. Dr. Karl Ernst von Mühlendahl, der die Brücke zwischen den Themen Kindern, Zukunft und Tieren schlagen wird. Auch sein Honorar fließt in ein Kinderhilfsprojekt.

Tickets gibt es hier.

AFP

Er ist da! Erster großer Elektrobus in Osnabrück eingetroffen

Elektrobus der Stadtwerke Osnabrück AG
Er ist da, der neue Elektrobus!

Die ersten knapp 500 Kilometer zwischen dem belgischen Herstellerwerk nach Osnabrück legte OS E 6201 noch auf einem Tieflader zurück, nun wartet er in der Werkstatthalle der Stadtwerke Osnabrück AG darauf endlich auf den Straßen der Hasestadt zu zeigen, was er kann.

Montagnachmittag wird der Zukunftsbus vorgestellt

Im Rahmen einer internen Veranstaltung wird der erste der insgesamt 13 bestellten Fahrzeuge vom Typ VDL Citea SLFA-181 Electric am Montagnachmittag offiziell begrüßt.

Neben eingeladenen Projektpartnern haben insbesondere die Stadtwerke-Mitarbeiter die Gelegenheit, den neuen E-Bus erstmals „live“ kennenzulernen.

HASEPOST ist vor Ort und wird am Montagabend noch im Detail über den neuen Elektrobus der Stadtwerke berichten. Noch vor Jahresende sollen die insgesamt 13 Elektrobusse den Betrieb auf der Metrobuslinie zwischen  Haste und Düstrup aufnehmen.

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Neue Städtebotschafter nehmen ihre Arbeit auf

Städtebotschafter

Aus der Türkei, England, Frankreich, den Niederlanden und Russland kommen die fünf neuen Städtebotschafter, die am 1. Oktober in Osnabrück angekommen sind. Sie bleiben ein Jahr in der Stadt und repräsentieren ihre Heimat. Dazu gehen sie in Schulen, sprechen mit Firmen und organisieren einen kulturellen Austausch. Seit 1964 findet das europaweit einzigartige Programm zwischen den Partnerstädten statt.

„Die Städtepartnerschaften gibt es schon lange und wir sind sehr stolz darauf“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Es ist toll, wenn untereinander Freundschaften und Beziehungen entstehen, das entspricht dem europäischen Gedanken.“ Die vier Frauen und ein Mann aus Osnabrücks Partnerstädten Çanakkale in der Türkei, Derby in England, Twer in Russland, Haarlem in den Niederlanden und Angers in Frankreich werden in den kommenden Monaten verschiedenste Veranstaltung zur kulturellen Verständigung organisieren.

Verbundenheit stärken

Da wäre zunächst Mariia Madenova aus Russland. Sie ist 23 Jahre alt, spricht Deutsch, Englisch und Russisch und möchte sich für eine stärkere Verbundenheit der Partnerstädte einsetzten. Dazu veranstaltet sie zum Beispiel einen russischen Nachmittag am 11. November. Clémence Mitaut ist 25 Jahre alt, kommt aus Angers und hat dort Landwirtschaft studiert. Sie plant mit Grundschulen einen Thementag zu Weihnachten in Frankreich und Deutschland. Auch die 22-jährige Chloe Staton aus Derby hat eine Weihnachtsveranstaltung im Programm. Am 30. November wird ein Chor aus ihrer Heimat zusammen mit Osnabrücker Sängern ein Konzert geben. Janna Kamphof aus Haarlem hat in ihrem Leben die vielen Vorteile von offenen Grenzen und kulturellem Austausch bereits erlebt und möchte sich in Zukunft dafür einsetzte. Der letzte im Bunde, und der einzige Mann in diesem Jahr, ist Ali Çinar aus Çanakkale. Er studiert Deutsch auf Lehramt und ist wie sein Bruder vor ihm nun auch Städtebotschafter.

Glaube an den Frieden

Die fünf neuen Städtebotschafter haben alle ganz unterschiedliche Programmpunkte, von denen sie viele selbst auf die Beine stellen. Einige werden aber jedes Jahr veranstaltet, wie zum Beispiel die Vorstellung ihrer Heimatstädte auf der Maiwoche, oder der Besuch des Steckenpferdereitens am Donnerstag. Dieser Austausch über Städtebotschafter, der seit 54 Jahren stattfindet, ist europaweit einzigartig, betont der Oberbürgermeister. Es ist ein Projekt, das Menschen und ihre Kulturen einander näher bringt und viel gegen Vorurteile tun kann. Ali Çinar sagt es so: „Ich glaube an den Frieden. Er ist die Aufgabe unserer Zeit!“

Mit kleinen Mitbringseln aus der Heimat: Clémence Mitaut aus Angers, Mariia Madenova aus Twer, Jens Koopmann Leiter des Städtepartnerschatfsbüros, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Ali Çinar aus Çanakkale, Chloe Staton aus Derby und Janna Kamphof aus Haarlem

AFP

Gemeinsam für den Frieden: Kinder üben für das Steckenpferdereiten

Steckenpferdereiten
Stephan Rodefeld (auf dem Stuhl) übt mit den Kindern

„Wir Reiter zieh´n durch Osnabrück und singen für den Frieden. Wir Reiter zieh´n durch Osnabrück, das ist ein starkes Stück!“ Dieses Lied werden die Osnabrücker am kommenden Donnerstag von rund 1.400 Grundschulkindern zu hören bekommen, die dann mit ihren selbst gebastelten Steckenpferden durch die Stadt ziehen und so an die Verkündung des Westfälischen Friedens erinnern. Damit zum großen Auftritt alles gut läuft, übten heute die Kinder der Altstädter Grundschule und der Grundschule Pye mit den Gastschülern aus Çanakkale und Künstler Stephan Rodefeld nochmal zusammen.

Die Tradition des Steckenpferereitens geht auf das Jahr 1650 zurück. Zwei Jahre nach der Verkündung des Westfälischen Friedens sollten in Nürnberg die Folgen des Friedensvertrag geregelt werden. Jungen aus der Stadt ritten damals auf Steckenpferden zum Beauftragten des Deutschen Kaisers Ferdinand III., um ein Andenken an den Frieden zu erbitten. Er lies daraufhin eine große Anzahl Pfennigmünzen prägen, die auf einer Seiten einen Steckenpferdeiter zeigten.

Gemeinsam für den Frieden seit 1948

Vor 70 Jahren wurde das Steckenpferdereiten in Osnabrück ins Leben gerufen. Damals durften sich nur Schüler mit besten Noten beteiligen. Heute kann jeder Viertklässler mitmachen, allerdings nur ein Mal. Rund 1.400 Kinder nehmen in diesem Jahr teil und ziehen vom Schlossgarten zum Rathaus. Dabei singen sie das Lied „Ritt zum Lobe des Friedens“, das alle seit Wochen fleißig proben. Im Ratssitzungssaal konnten einige Schüler heute zusammen mit Künstler Stephan Rodefeled üben. Mit dabei war auch eine Delegation von Kindern aus Osnabrücks Partnerstadt Çanakkale in der Türkei. Auch sie werden am Donnerstag (25.10.) teilnehmen und mit ihren Steckenpferden durch Osnabrück reiten. Zuvor war die Gruppe von Bürgermeister Uwe Görtemöller im historischen Friedenssaal offiziell begrüßt worden.

Geschichte und Spaß

Die Gäste aus der Türkei werden insgesamt eine Woche in der Stadt sein. In dieser Zeit besuchen sie die Hauptschule Innenstadt, basteln ihre Steckenpferde und haben auch sonst ein vielfältiges Programm. Bereits am Wochenende stand zum Beispiel ein gemeinsamer Besuch im Nettebad an. Am kommenden Donnerstag starten sie dann zusammen mit den anderen Grundschüler um 17.15 Uhr mit dem Steckenpferdeumzug. Gegen 18 Uhr werden sie den Marktplatz erreichen, wo jeder Teilnehmer von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert eine süße Brezel erhält. Im Anschluss daran gibt es noch ein buntes Programm für die Kinder.

 

AFP

Wieder freie Fahrt entlang der Hansastraße und am Hasetor

Baustelle Bramscher Straße
Die Baustelle ist weg!

Das waren für die Pendler und Anlieger knapp anderthalb Jahre, die es in sich hatten. Ab sofort fließt der Verkehr auf der Hansastraße und am Hasetor wieder – und das drei Wochen vor der ursprünglichen Zeitplanung von Verwaltung und Bauunternehmen.

Die vielleicht beste Nachricht für alle, die darauf angewiesen sind ohne unberechenbare Stauzeiten in die Innenstadt zu kommen: Nach Auskunft von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Stadtbaurat Frank Otte sind entlang der Hansastraße vorerst keine weiteren Baustellen mehr geplant.

Wo in den kommenden Wochen und Monaten noch gebaut werden wird, ist entlang der südlichen Bramscher Straße, wo auch weiterhin alles dafür vorbereitet wird, dass Osnabrücks erste Elektrobuslinie flüssig vorankommen wird. Und auch im Bereich der nördlichen Bramscher Straße, also hinter der Haster Mühle, sind in absehbarer Zeit Arbeiten für einen neuen Fahrradweg zu erwarten, so Griesert und Otte einstimmig gegenüber unserer Redaktion bei einem Ortstermin am Montagmorgen.

1,3 Millionen Euro verbaut

Mit dabei beim Ortstermin war auch Fachbereichsleiter Jürgen Schmidt, der damit seinen letzten offiziellen Termin vor dem Ruhestand wahrnahm, und Vertreter des Bauunternehmens Dieckmann sowie des Unternehmens Hennig Verkehrstechnik, die maßgeblich daran beteiligt waren gut 1,3 Millionen Euro zu verbauen, damit die erste Metrobuslinie zwischen Haste und Düstrup bald zügig fahren kann und der Radverkehr an den beiden Kreuzungsbereichen südlich und nördlich der Hansastraße sicherer wird. Insgesamt wurden rund 1.400 Tonnen Asphalt verbaut und 1.300 Quadratmeter neu gepflastert.

Bis es soweit war, plagten zahlreiche Staus die Anwohner und Pendler, die bereits in den Jahren zuvor von der Baustelle und Sperrung an der Römereschstraße betroffen waren. Die immer noch andauernde Dauerbaustelle an der Knollstraße sorgte für zusätzliches Chaos in diesem Bereich der Stadt.

Brache Bramscher Straße
Hier kann kein neuer Baum gepflanzt werden, weil im Untergrund inzwischen zu viele Rohre und Kabel liegen.

Alte Bäume mussten Elektrobussen weichen

Anwohner ärgerten sich auch darüber, dass für ein paar neue Ampelmasten, damit der Elektrobus zukünftig zügiger unterwegs sein kann, zwei alte Straßenbäume gefällt wurden. Nur kurz nach der Ankündigung der Fällmaßnahme wurde die Motorsäge an die alten Schattenspender angelegt.
Eine kleine Brache ist bestehen geblieben, wo früher ein Baum stand. Allerdings wird dort kein neuer Baum gepflanzt, erklärte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf Nachfrage der HASEPOST. Im Untergrund liegen inzwischen so viele Leitungen und Rohre, so dass nur noch ein paar flachwurzelnde Sträucher für ein wenig Stadtgrün sorgen werden – die müssen allerdings auch erst noch gepflanzt werden.

Bis Ende November noch Busumleitung

Nach aktuellen Stand, werden die Buslinien 4,5, und 8 noch bis voraussichtlich Mitte, ggf. auch Ende November, auf ihrer Umleitungsstrecke verkehren, da erst dann alle Arbeiten im Bereich der Bramscher Straße abgeschlossen sein werden.

Ins

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