Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Junge Flüchtlinge, die in ihrem Herkunftsland keinen Schulabschluss absolvieren konnten, haben die Möglichkeit, dies in einem Projekt der VHS Osnabrück nachzuholen. Ziel des Projekts ist es, Basis-Kenntnisse für den Hauptschulabschluss sowie Allgemeinbildung zu vermitteln, um danach an einem Vorbereitungslehrgang mit abschließender Hauptschulabschluss-Prüfung teilnehmen können.

Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse in Verbindung mit der Vorbereitung auf prüfungsrelevante Unterrichtsfächer wie Deutsch, Mathematik, Physik, Erkunde, Geschichte etc.. Aus der Erfahrung zahlreicher Sprachkurse für junge Geflüchtete weiß man in der VHS, dass die Kenntnisse oft für einen Einstieg in den Beruf beziehungsweise einen Ausbildung noch nicht ausreichen, obwohl viele Jugendliche sehr motiviert und ehrgeizig sind. Insbesondere der Berufsschulunterricht ist nicht leicht zu bestehen. Daher ist eine schulische Vorbereitung für viele junge Geflüchtete sinnvoll.

Anmeldung bis 21. Januar möglich

Die Teilnahme an dem VHS-Projekt ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus möglich. Es beginnt am 4. Februar 2019, Anmeldeschluss ist am 21. Januar. Der Unterricht findet fünf Monate lang vormittags von Montag bis Donnerstag statt. Den Teilnehmenden entstehen keine Kosten. Partner des VHS-Projektes, das vom Land Niedersachsen gefördert wird, sind unter anderem die Arbeitsagentur, das Jobcenter, die IHK und die Handwerkskammer sowie Bildungsträger und Beratungsstellen für Geflüchtete in Osnabrück. Information bei der VHS Osnabrück unter 0541 / 323-2243 oder im Internet unter www.vhs-os.de.