Start Aktuell Grüne: Stadt soll Mitarbeitern für Klima-Streik frei geben

Grüne: Stadt soll Mitarbeitern für Klima-Streik frei geben

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Angesichts des bevorstehenden internationalen Klimastreiks am Freitag, den 20. September, rufen die Grünen alle Osnabrückerinnen und Osnabrücker zur Teilnahme an den Aktionen von Fridays for Future auf.

„Seit acht Monaten streiken die Kinder und Jugendlichen der Schulen und Hochschulen für eine konsequente Klimapolitik und ihr Recht auf eine lebenswerte Zukunft. Wir sollten sie dabei unterstützen. Wie viele Institutionen in Osnabrück, sollte auch der Oberbürgermeister die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freistellen, im Rahmen ihrer Arbeitszeit an der Demonstration teilzunehmen“, fordert der Fraktionsvorsitzende Volker Bajus.

Maßnahmen zum Klimaschutz verstärken


Die anhaltende Dürre zeige, die Klimakrise habe auch unsere Region bereits erreicht. Um die Klimaziele zu erreichen und verheerendere Klimakrisen zu verhindern, sei eine deutlich ambitioniertere Klimapolitik notwendig. „Osnabrück ist beim Klimaschutz schon ziemlich gut. Es fehlen aber Rahmenbedingungen vom Bund, aber auch von EU und vom Land, um eine zielgerichtetere kommunale Klimapolitik zu ermöglichen. Bei der Gebäudesanierung, der Verkehrswende und der Energieversorgung brauchen wir funktionierende Anreize und passende Regulierungen. Deswegen ist der Protest auf der Straße so wichtig. Berlin muss wissen, das Land will konsequenten Klimaschutz“, so Bajus

Frei für städtische Mitarbeiter

Nach Ansicht der Grünen sollte der Oberbürgermeister dem Beispiel seiner Kollegen aus Stuttgart und Düsseldorf folgen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, am Freitag die Proteste zu unterstützen. „In Osnabrück unterstützen auch der DGB, verdi und die Evangelische Landeskirche und viele mehr die Demo. In ganz Deutschland sind es über 600 Unternehmen. Da wäre es ein gutes Zeichen, wenn die Stadt allen Kolleginnen und Kollegen freistellt teilzunehmen. Klimaschutz muss sich nicht nur in Bekenntnissen des Rates, sondern auch in Taten des Rathauses wiederspiegeln“, fordert Bajus.

PM
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