Osnabrück Caritasverband Osnabrück unterstützt Geflüchtete in Uganda

Caritasverband Osnabrück unterstützt Geflüchtete in Uganda

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Das Kölner Label KAYA&KATO und der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. unterstützen mit insgesamt 2.500 Euro Geflüchtete aus dem Südsudan in der Region Gulu. Durch die Spendenaktion soll ein Motorrad mit Ladefläche finanziert werden.

Das Unternehmen KAYA&KATO kooperiert seit einiger Zeit mit dem Caritasverband Osnabrück und bietet ökologisch produzierte Arbeitskleidung an. Das Label hatte eine Spendenaktion für Uganda ins Leben gerufen: seine Kunden konnten im Online-Shop ihre Kaufbeträge aufrunden und damit einen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit leisten. Zudem spendete es 50 Cent für jeden von der Caritas gekauften Kasack.

Förderung ist eine „Herzensangelegenheit“

Die Caritas Einrichtungen erhalten somit nicht nur hochwertige Produkte, sondern tragen auch zur weiteren Entwicklung und Förderung Ugandas bei. Auf diese Weise kamen 500 Euro für die Spendenaktion zusammen. Diese Initiative unterstützt der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. mit 2.000 Euro. „Die Idee hinter der Spendenaktion ist eng mit der Geschichte unserer Produkte verbunden: ein Teil unserer Bio-Baumwolle wird in Uganda in Bauern-Kooperativen angepflanzt. Außerdem ist entwicklungspolitisches Engagement für uns selbstverständlich und eine Herzensangelegenheit“, berichtet Dr. Stefan Rennicke, Geschäftsführer von KAYA&KATO.

Mehrjährige Unterstützung der Geflüchteten durch Caritas

Mehr als eine Million Geflüchtete wurden seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Südsudan 2013 nach Uganda vertrieben. Besonders davon betroffen ist die Region rund um Gulu. Die Caritas unterstützt in Uganda bereits seit vielen Jahren die Geflüchteten mit Gesundheitsversorgung, Hilfsgütern und Maßnahmen zur Selbstversorgung. Die Familien leben zusammen in einheimischen Siedlungen und bekommen kleine Landparzellen, die sie bewirtschaften um ihre Familien zu versorgen.

Spenden sollen zur Anschaffung eines Tricycles verwendet werden

Mit der Spende soll ein Motorrad mit Ladefläche, ein sogenanntes Tricycle, für die Bauern angeschafft werden, damit sie ihre angebauten Erzeugnisse auf den rund 50 km entfernten Wochenmarkt transportieren und durch den Verkauf ihren Lebensunterhalt bestreiten können, um beispielsweise das Schuldgeld für ihre Kinder zu bezahlen. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit KAYA&KATO die Menschen in Gulu durch die Anschaffung eines Tricycles unterstützen können. Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe ist uns ein wichtiges Anliegen“, erklärt der stellvertretende Caritasdirektor für die Diözese Osnabrück Günter Sandfort.


PM
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