Osnabrück Bistum Osnabrück meldet weiterhin hohen Bedarf an psychologischer Beratung

Bistum Osnabrück meldet weiterhin hohen Bedarf an psychologischer Beratung

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Einen nach wie vor hohen Bedarf an psychologischer Beratung in den Bereichen Ehe, Familie, Leben und Erziehung registrieren die zehn psychologischen Beratungsstellen des Bistums Osnabrück.

Im vergangenen Jahr zählten die Beratungseinrichtungen mit rund 5.800 Neuanmeldungen von Einzelpersonen und Familien einen neuen Höchststand im Vergleich zu den Vorjahren, wie aus dem jetzt vorgelegten Jahresbericht hervorgeht. Nach Angaben von Christoph Hutter, Leiter des Referates für Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung im Bistum, bewegen sich die Zahlen seit Jahren auf einem hohen Niveau von über 5.000 Neuanmeldungen.

Beitrag zur Versorgung traumarisierter Menschen

Der Kontakt zu den Menschen, die von sexuellem Missbrauch in der Kirche betroffen sind, ist laut Hutter auch für die Beratungsarbeit eine besondere Herausforderung. Die Erschütterung durch den Missbrauchsskandal sei für viele kirchlich gebundene Menschen existenziell. Von Missbrauch Betroffene seien aber auch wichtige Zeitzeugen, „die uns ganz Wesentliches über die Kirche und ihre Abgründe erzählen können“. Durch die Beratungsstellen leiste das Bistum einen Beitrag zur Versorgung traumatisierter Menschen. Dazu wurden nach Angaben von Hutter zwei halbe Stellen eingerichtet, die sich der Arbeit mit traumatisierten Menschen widmen. Daneben werden vier Beraterinnen in Traumatherapie weiterqualifiziert.

Psychologische Beratung in Krankenhäusern erhält Aufschwung

Eine hohe Wertschätzung erfährt nach Angaben von Hutter die psychologische Beratung in den Krankenhäusern, die an die Therapeutischen Beratungszentren in Osnabrück und Georgsmarienhütte angebunden ist. Für den „Psychologischen und den psychoonkologischen Dienst“ sind sechs Mitarbeiterinnen täglich in Einrichtungen der Niels-Stensen-Kliniken tätig. Für die Patienten in den Kliniken sei es wichtig, in den tiefen Erschütterungen, die eine Verletzung oder eine schwere Erkrankung für sie bedeutet, niedrigschwellig und professionell begleitet zu werden, betont Hutter. Das Kooperationsmodell der Beratungsstellen mit den Niels-Stensen-Kliniken sei bundesweit in dieser Form einmalig.


PM
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