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Wie gefährlich ist der Rubbenbruchsee für Hundehalter?

Gefahr am Rubbenbruchsee
Wie gefährlich ist der Rubbenbruchsee für Hundehalter?

Wir können die Frage nach der Sicherheit am Rubbenbruchsee zum derzeitigen Zeitpunkt nicht beantworten!

Noch immer sind die genauen Begleitumstände eines angeblich am Donnerstag am Rubbenbruchsee angeschossenen Hundes unklar (HASEPOST berichtete).
Dies wäre der zweite derartige Fall innerhalb von zwei Wochen.

Der Redaktion liegen inzwischen Hinweise von einer verlässlichen und der Redaktion persönlich bekannten Person vor, die zumindest nahelegen, dass dort am Donnerstag tatsächlich ein Hund angeschossen wurde. Auch wenn bis zum Dienstschluss der Polizeipressestelle am Freitag-Nachmittag von der Polizei keine Bestätigung erfolgen konnte, gehen wir inzwischen von einer erfolgten Schussabgabe am Rubbenbruchsee aus!

Das Naherholungsgebiet als potentielle Todeszone

Sollte sich die – immer noch „nur“ bei Facebook behaupteten – Schüsse auf einen weiteren Hund als wahr erweisen, hätte Osnabrück ein veritables Problem. Der Rubbenbruchsee ist, zusammen mit dem angrenzenden Heger- und Natruper-Holz, eines der am meisten frequentierten Naherholungsgebiete der Stadt.
Dort werden nicht nur Hunde – mit und ohne Leine – ausgeführt, es laufen auch Kinder zwischen den Vierbeinern umher und Jogger nutzen den Bereich in großer Zahl. Ein dort auf Hunde schiessender Serientäter könnte leicht auch einen Menschen verletzen – womöglich töten.

Persönliche Beweggründe der Hundehalter erschwerten Berichterstattung

Im Verlauf der ersten Berichterstattung am Freitagmorgen kam es zu einer Diskussion im Facebook-Kommentarbereich, in den sich auch Familienmitglieder der Hundehalterin meldeten, um deren Hund es gehen soll. Dabei wurde auch von Seiten unserer Redaktion kritisiert, dass die Polizei auch am Morgen nach der mutmaßlichen Tat noch nicht informiert worden war.

Wie eingangs angedeutet, liegt uns inzwischen der Hinweis einer vertrauenswürdigen Person vor, der uns die Hintergründe etwas näher gebracht hat.
Aus Respekt davor, und um den Vorfall nicht zum Tribunal über das Handeln des eigentlichen Opfers zu machen, haben wir einen Teil der Kommentare bei Facebook und unter dem entsprechenden Artikel entfernt, und bitten auch die Kollegen der Facebook-Gruppe und News-Seite „Was los in Osnabrück?“, und anderen Facebookgruppen in denen die Umstände diskutiert wurden, ähnlich zu verfahren.

Angesichts der sich andeutenden Entwicklung kann es nun nicht mehr um das „warum und wie“ gehen.
Die Frage ist nun: wie steht es um die Sicherheit aller Osnabrücker die am Rubbenbruchsee Erholung suchen – einschließlich ihrer vierbeinigen Gefährten!

Heiko Pohlmann

Herausgeber der HASEPOST

 

 

Gefahr am Rubbenbruchsee

AFP

Polizei Osnabrück jagt die Kolkmeyer-Räuber

Raubüberfall Juwelier Kolkmeyer Osnabrück
Polizei Osnabrück jagt die Kolkmeyer-Räuber

Mit Fahndungsfotos, die eine Überwachungskamera aufgenommen hat, macht die Osnabrücker Polizei nun Jagd auf die Räuber, die bewaffnet mit Pfefferspray und einer Axt am Mittwoch den Juwelier Kolkmeyer an der Georgstraße überfielen (HASEPOST berichtete).

Weitere Details zur Tat bekannt

Schon kurz nach der Tat, am späten Mittwochnachmittag gegen 17:25, wurde bekannt, dass einer der Täter sofort Pfefferspray auf eine weibliche Angestellte sprühte, die sich in der Nähe der Eingangstür befand.
Die Räuber beschädigten mehrere Vitrinen mit einer Axt und entwendeten den Schmuck. Anschließend flüchteten sie zunächst zu Fuß in Richtung Möserstraße und weiter nach links an der Hase entlang.

Raubüberfall Juwelier Kolkmeyer Osnabrück

 

Einer der Täter war zu aufgeregt um Fahrrad zu fahren

Wie nun bekannt wurde, versuchten sie mit Fahrrädern weiter zu entkommen, was dem einen jedoch nicht gelang und er zu Fuß weiterlief. Das zurückgelassene Damenfahrrad trägt einen auffälligen Aufkleber einer Versandfirma für Motorroller-Tuning.

Raubüberfall Juwelier Kolkmeyer Osnabrück

Die Beschreibung der Täter: Beide Männer waren ca. 30 Jahre alt und 1,80m-1,90m groß. Einer trug eine blaue Jeans, eine dunkle Kapuze und Sneaker mit grünlich abgesetzter Sohle. Er trug eine Sonnenbrille. Der andere hatte eine dunkle Trainingshose mit grünem Streifen (längs außen am Bein), eine dunkle Jacke mit blauem Innenfutter, beigefarbenes Cappy und blaue Sneaker an.

Hinweise auf die Täter und auf das gezeigte Fahrrad bitte direkt an die Polizei Osnabrück unter 327 2115.

 

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AFP

Erneut Hund am Rubbenbruchsee in Osnabrück angeschossen?

Symbolbild Pistole
Bewaffneter Raubüberfall am Rosenplatz

[Update 19:10] Es liegen uns neue Hinweise vor, die wir hier verarbeitet haben. Womöglich gibt es doch einen zweiten Schuss auf einen Hund – die Polizei wurde aus persönlichen Gründen erst später am Freitag von der Familie des Opfers informiert.


 

[Update 11:30] Eine Leserin teilt uns im Kommentarbereich (unten) mit, es wäre tatsächlich der Hund ihrer Schwester angeschossen worden, man hätte aber wohl noch keine Zeit gefunden die Polizei zu informieren…
Wir bleiben dran an der Sache, wundern uns aber, dass jemand nach dem sein Hund angeschossen wurde erst bei Facebook postet und dann zur Polizei gehen will (offenbar noch nicht passiert)!


 

Seit Donnerstagabend kursiert eine Meldung in lokalen Facebook-Gruppen, in der jemand beschreibt „von einer Bekannten“ erfahren zu haben, dass erneut ein Hund am Rubbenbruchsee angeschossen worden sein soll.

Symbolbild PistoleDies wäre der zweite Fall, nach dem Staffordshire Terrier, der vor etwa zwei Wochen ebenfalls am Rubbenbruchsee eine Schussverletzung erlitt (HASEPOST berichtete).

Nachgefragt bei der Polizei

Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte Mareike Kocar,  Pressesprecherin der Polizeiinspektion Osnabrück, dass ihr keine Informationen über einen solchen Fall vorliegen würden.
Um ganz sicher zu gehen, wurden am Vormittag nochmals die Dienststellen und die Leitstelle befragt. Das Ergebnis der Recherche: der Polizei liegt nichts vor!

Vermutlich der Fall von vor zwei Wochen gemeint

Die Sprecherin der Poilzei geht daher davon aus, dass hier vermutlich der Fall von vor zwei Wochen nochmal verbreitet wurde.
„Es ist wie bei der berühmten Spinne in der Yuccapalme, von der ein Bekannter eines Bekannten ganz sicher weiss, dass es sie gegeben habe“, so Mareike Kocar von der Osnabrücker Polizei.

 

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AFP

Bis zum Sonntag feiern die Weinhändler auf dem Osnabrücker Marktplatz

Osnabrücker Weintage
Bis zum Sonntag feiern die Weinhändler auf dem Osnabrücker Marktplatz

Das Dutzend ist voll!

Zum nunmehr zwölften Mal laden sechs lokale Weinhändler aus der Region auf dem historischen Osnabrücker Marktplatz zu den Osnabrücker Weintagen.
weinfest-markt-osnabrueckBis zum Sonntag wird sich auf dem historischen Marktplatz vor dem Rathaus und der Stadtwaage alles um nationale und internationale Wein-Spezialitäten drehen.

In diesem Jahr haben sich die Weinhändler den Altbundeskanzler und Weinfreund zum posthumen Paten erkoren. Von ihm ist der Ausspruch überliefert:

Ein gutes Glas Wein ist geeignet den Verstand zu wecken

Im Rahmen der Veranstaltung werden Osnabrücker Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung mit der Aktion„Osnabrück hat Herz“ die Gäste um eine Spende für Flüchtlingskinder aus Krisengebieten bitten. Die Veranstalter unterstützen diese wichtige Aktion, um solche menschlichen Tragödien lindern zu helfen.

Los geht es am Donnerstag, 30. Juli um 18.00Uhr, weiter dann am Freitag um 16.00 und Samstag und Sonntag jeweils schon gegen Mittag um 12:00 Uhr.

Am Freitag ab 18.00 Uhr werden Bürgermeisterin Birgit Strangmann, sowie die amtierende deutsche Weinkönigin des (Wein)Jahres 2014/2015, Janina Huhn, aus Bad Dürkheim in der Pfalz die zwölften Osnabrücker Weintage offiziell eröffnen.

Zur guten (musikalischen) Tradition gehören die Auftritte der Schülerkapelle des Ratsgymnasiums Osnabrück während der offiziellen Eröffnung am Freitag und am Sonntagnachmittag.

Für das leibliche Wohl der Weinfreunde sorgen drei regionale Caterer.
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AFP

Kalla Wefel pfeift beim Ferienpass als Jugendtrainer

Kalla Wefel pfeift beim Ferienpass als Jugendtrainer
Kalla Wefel pfeift als Trainer regelmäßig beim Ferienpass (Foto: Stadt Osnabrück, J. Lintel)

Die Vorstandsmitglieder des VfL zittern beim VfL-Heimatabend regelmäßig vor seinen scharfen Nachfragen und seinem Insider-Wissen – für die Ferienpass-Kinder ist er ein kompetenter Trainer: Kalla Wefel.

Lieber zum Fußball oder in den Reitstall?

Für die 11-jährige Hannah ist das keine Frage. „Pferde stinken – und das finde ich voll ekelig. Und weil ich ja auch sonst in Hollage spiele, habe ich mich natürlich zum Fußball angemeldet“, meinte sie ziemlich bestimmt. Hannah und rund 40 weitere Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren waren jetzt beim „Fußball im Soccer Center Atter“ mit von der Partie, einer Ferienpassveranstaltung des Jugendzentrums WestWerk. Das Ferien-Kicken des WestWerks läuft noch in den ganzen Sommerferien. Besonderheit: Als Trainer steht der Osnabrücker Kabarettist, Musiker und glühende VfL-Anhänger Kalla Wefel mit den Kindern auf dem Platz.

Noch bis 26. August jeden Mittwoch im Soccer Center in Atter

Die Fußball-Runden des WestWerks mit Wefel laufen bis einschließlich 26. August jeweils mittwochs von 11 bis 13 Uhr im Soccer Center in Atter. Am Mittwoch, 2. September, dem letzten Ferientag, richtet das WestWerk von 10 bis 15 Uhr auf der zentralen Sportanlage in Eversburg ein Fußball-Turnier aus, an dem Wefel ebenfalls beteiligt ist. Die Angebote sind offen, Anmeldungen sind weiterhin möglich.

 Kalla Wefel hat Fußball und eine besondere Verbundenheit mit dem VfL sozusagen mit in die Wiege gelegt bekommen: Sein Vater war 35 Jahre lang Mannschaftsarzt bei dem Osnabrücker Profifußballverein. Und wer weiß, dass Wefel regelmäßig Heimatabende mit prominenten Vereinsvertretern zu VfL-Themen ausrichtet, eine CD mit 25 Fassungen der Vereinshymne (eingespielt von unterschiedlichen Interpreten) herausgegeben hat und gerade an einem Buch über den VfL schreibt, kann sich leicht vorstellen, dass ihm der Rollenwechsel von der Bühne auf die Trainerbank gar nicht schwer gefallen sein dürfte. „Diese Fußball-Angebote in den Ferien sind eine super Sache. Das Jugendzentrum WestWerk hat mich dazu geholt, ich mache das schon seit sieben Jahren“, berichtete Wefel.

Ferienpass Osnabrück 2015 - Fussball im Soccer-Center mit Kalla Wefel

Kalla Wefel besitzt auch eine Trainer Lizenz

Wie der 1951 geborene Kabarettist weiter erklärte, besitzt er eine Trainer-B-Lizenz, mit der er alle Junioren-Mannschaften unterhalb der Bundesliga sowie Frauenmannschaften unterhalb der 2. Liga und Amateurteams bis zur 5. Spielklasse anleiten darf. „Für ein solches Ferienangebot ist aber keine Trainerlizenz nötig“, sagte Wefel, der bei dem Fußball-Angebot noch von Ann-Christin-Dinkhoff und Dana Heuving vom Jugendzentrum WestWerk unterstützt wurde. „Wir teilen die Kinder immer in zwei Altersgruppen von 8 bis 10 Jahren und von 11 bis 12 Jahren ein, die jeweils auf eigenen Feldern spielen. Zusammen funktioniert es nicht gut, weil die Älteren den Jüngeren körperlich überlegen sind“, erklärte Wefel.
Wie er weiter erläuterte, werden in den Kursen jeweils zwei kleine Turniere gespielt und zum Abschluss ging es ein als Wettspiel ausgetragenes Elfmeterschießen, bei dem die Kinder aus beiden Altersgruppen gemeinsam antreten. „Beim Elfmeterschießen kriegen die Jüngeren einen kleinen Vorteil, indem sie den Ball einen Meter weiter nach vorne legen dürfen. Dadurch haben sie ebenso gute Chancen wie die Älteren. Mich freut es immer am meisten, wenn es so wie heute zum Schluss ein Stechen zwischen einem der jüngeren und einem der älteren Kinder gibt“, machte Wefel deutlich.

Vorher in den Turnieren spielten die älteren Kinder in vier wechselnden Teams, die jeweils neu zusammengestellt wurden. Wie üblich wurden jeweils vier Mannschaftsführer bestimmt, die sich die Mitglieder ihrer Teams aussuchen durften. Als dabei die Mädchen nicht gerade als erste ausgesucht wurden, motivierte Wefel die Mannschaftsleiter, auch sie in ihre Wahl mit einzubeziehen. „Das ist immer das gleiche. Und dabei sind gerade die Mädchen ganz oft richtig klasse auf dem Platz. Heute war das auch so“, sagte er am Rande.

Ferienpass Fussball mit Kalla Wefel in Osnabrück
Wefel hat kein Herz für „Simulanten“

Der natürlich auch im Sportdress angetretene Wefel „pfiff“ die Begegnungen der Mannschaften an und ab, spielte Schiedsrichter, tippte die Spielergebnisse in den Computer ein, gab Anweisungen zu den Mannschaftswechseln und stand den Kindern auch mit Rat zu Seite. Als die Rede darauf kam, dass es absolut unfair ist, wenn sich Fußballspieler hinfallen lassen und Verletzungen vortäuschen, erklärte Wefel den Kindern, dass man solche Leute „Simulanten“ nennt. „Beim Fußball schneidet man sich damit außerdem ins eigene Fleisch“, machte er deutlich. „Die Schiedsrichter merken es sich, wenn Spieler fürs Markieren bekannt sind. Wenn sie dann wirklich gefoult werden und sich nicht nur hinfallen lassen, geben die Schiedsrichter aber keinen Strafstoß, weil sie denken, dass es wieder nur vorgetäuscht war.“

Wefel zog ein „strammes“ Programm mit den Kindern durch. „Wenn wir in der Zeit alles schaffen wollen, müssen wir uns ranhalten. Hier wird nicht diskutiert, sondern gespielt“, meinte er. Wie der Kabarettist berichtete, ist es schon ein bisschen länger her, dass er selber als aktiver Fußballer auf dem Platz gestanden hat. „Das war 1978/1979 beim Hamburg Emsbütteler Ballspielclub“, erinnerte er sich. Bei den Kindern kam Wefel als Trainer gut an. Wefel sei lauter als ihr Trainer in Hollage, meinte Hannah auf Nachfrage. „Aber Kalla ist lustig“, freute sie sich.

PM / Fotos: Jens Lintel

  

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AFP

Erste Details zum Raubüberfall auf Juwelier Kolkmeyer

Räuber Pfefferspray
Erste Details zum Raubüberfall auf Juwelier Kolkmeyer

In der Osnabrücker Innenstadt kam es am Mittwochnachmittag zu einem Raubüberfall auf einen Juwelier. Nach HASEPOST vorliegenden Informationen war es der Juwelier Kolkmeyer („Haus der Weltzeituhren“ in der Georgstraße).

Zwei Täter mit Pfefferspray und Axt bewaffnet

Räuber PfeffersprayEine ursprünglich bei Facebook diskutierte Bewaffnung mit einer Pistole wurde von der Polizei in einer ersten Meldung nicht bestätigt.
Demnach betraten gegen 17.25 Uhr zwei Männer das Juweliergeschäft in der Georgstraße, in dem sich zu dem Zeitpunkt im Erdgeschoß zwei  Angestellte befanden.

Einer der Männer sprühte sofort Pfefferspray auf die weibliche Angestellte, die sich in der Nähe der Eingangstür befand. Als die zweite Angestellte das sah, zog sie sich ein Schal vor das Gesicht und kauerte sich in eine Ecke. Dorthin begab sich auch die bereits durch das Pfefferspray direkt verletzte Frau.
Währenddessen beschädigten die Räuber mehrere Vitrinen mit einer Axt und entwendeten den Schmuck. Anschließend flüchteten sie zunächst zu Fuß.

Fahndung nach zwei Tätern läuft

Zu den Tätern kann zum jetzigen Zeitpunkt gesagt werden, dass einer der Männer eine Kapuze und einen Schal trug.
Der zweite
Unbekannte trug ebenfalls einen Schal und ein Cappy. Die Ermittlungen und polizeilichen Maßnahmen am Tatort dauern derzeit noch an. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifen, konnten bislang noch keine Tatverdächtigen festgenommen werden.

Symbolbild lizensiert: Fotolia
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Osnabrücker Dampflokfreunde laden zum Anheizer-Tag

Schinkellok Dampflokfreunde Osnabrück
Hat noch viel Arbeit vor sich: die "Schinkellok" der Osnabrücker Dampflokfreunde

So langsam kommt die Aufarbeitung der jahrelang im Schinkel auf einem Denkmalsockel herumoxidierenden „Schinkellok“ voran.
Immerhin der Tender, in dem die Dampflokomotive die Betriebsstoffe mitführt, ist schon wieder betriebsbereit.

Tag der offenen Tür als Teil der „BergUrlaube garantiert anders“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe BergUrlaube garantiert anders (BUga) am Piesberg laden die Osnabrücker Dampflokfreunde alle Interessierten am Sonntag den 02.08. zum Anheizertag ein.
Der Anheizertag soll einen Einblick in die Arbeit der rührigen Eisenbahnfreunde bieten. Im Zentrum steht das Projekt zur Aufarbeitung und Wiederinbetriebnahme der als „Schinkellok“ bekannten Dampflok 41 052. 

Fast ausschliesslich in Eigenarbeit wurde der Dampfloktender von den Vereinsmitgliedern wieder betriebsbereit hergestellt. Mit der Zusammenführung von Tenderaufbau und Drehgestellen im Juli ist es auch das erste fahrbare Teil der Dampflok. Am Tag der offenen Tür wird der  Tender direkt am Drehgestell der Dampflok vor dem Bahnhofscafé präsentiert.

Schinkellok Dampflokfreunde Osnabrück
Hat noch viel Arbeit vor sich: die „Schinkellok“ der Osnabrücker Dampflokfreunde. Foto: Jens Meyer

Eintritt frei – Spende von „Anheizern“ erwünscht

Der Eintritt am Sonntag ist frei. Um auf den großen Geldbedarf hinzuweisen können jedoch Spenden in den Tender eingeworfen werden, so dass jeder zum „Anheizer“ beim Wiederaufbau der „Schinkellok“ 41 052 werden kann.

Am Zechenbahnhof erwartet die Besucher ein Programm mit Draisinenfahrten, Lokmitfahrten und Besichtigungen und Fahrzeugausstellungen und aktuellen Infos zur Aufarbeitung der Dampflokomotive 41 052.

Das Bahnhofscafé ist geöffnet und lädt zum Verzehr und Verweilen ein..

Pendelzugfahrten auf dem Gelände mit der Kleinlok und dem Personenzug mit Donnerbüchsen.
Abfahrt nach Bedarf ab Zechenbahnhof.

Fahrpreise: Erwachsene 2 EUR, Kinder 1 EUR
Lokmitfahrten Richtung Alter Steinbrecher 1 EUR.
Fahrkarten sind nur am Veranstaltungstag erhältlich!

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AFP

„Rosenkrieg“ zwischen Osnabrücker Linken

Der Rosenkrieg der Linken Cheeseman und Steggewentz in Osnabrück
„Rosenkrieg“ zwischen Osnabrücker Linken

Es ist ein veritabler Rosenkrieg, der sich aktuell zwischen den beiden Ratsmitgliedern der Osnabrücker Linken, Christopher Cheeseman und Gisela Brandes-Steggewentz abspielt.

HASEPOST berichtete direkt aus der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause über den öffentlich erklärten Rücktritt von Christopher Cheeseman aus der Ratsfraktion und der Partei Die Linke. Nun geht die Auseinandersetzung in die nächste Runde. Ring frei…

Trennung schon vor einem Jahr fast vollzogen

Kurz nachdem Cheeseman, der bereits seit 2006 die Linke im Rat der Stadt Osnabrück vertritt, seinen Abschied aus der Partei verkündete, meldete sich Lisa Böhne bei uns. Sie war als Mitglied der Linken bis zum Sommer vergangenen Jahres Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Osnabrück.
Für Sie war es damals bereits abzusehen, dass die Fraktion aus Christopher Cheeseman und Gisela Brandes-Steggewentz auseinanderbrechen wird. Vor diesem Hintergrund erklärte sie im Juli 2014 freiwillig ihr Ausscheiden aus dem dem städtischen Gremium.

Cheeseman wäre beinahe Teil der Fraktion UWG/Piraten geworden

Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte Christopher Cheeseman seinen bereits vor einem Jahr gefassten Plan, die Fraktion mit seiner Parteifreundin Brandes-Steggewentz, die erst seit 2011 einen Sitz im Stadtrat hat, zu beenden. Allerdings wollte er zu dem Zeitpunkt nicht auch noch aus der Partei Die Linke austreten.

Sein Plan damals war Mitglied der Linken zu bleiben, aber mit seinem Mandat für den Stadtrat sich der kleinen Fraktion UWG/Piraten anzuschließen, die sich bereits als parteiübergreifende Gemeinschaft im Rat der Stadt Osnabrück etabliert hat.
Allerdings soll „nach wochenlangen Vorbesprechungen“, so Cheeseman, die UWG eine Woche vor dem geplanten Übertritt den Austritt Cheesemans aus der Partei Die Linke gefordert haben – das kam aber für ihn damals noch nicht in Frage.
In dem Jahr zwischen den ersten Trennungsplänen und dem dann vergangenen Woche öffentlich angekündigten Austritt aus Fraktion und Partei wäre Zeit gewesen sich zu ändern, es geschah aber wohl nichts. Es war eine Trennung „mit Vorankündigung“, so Chris Cheeseman.

Kritik an der Arbeitsweise von Brandes-Steggewentz

Sowohl  Christopher Cheeseman als auch Lisa Böhne, die vergangenes Jahr den Jugendhilfeausschuss verlassen hatte, sparen nicht mit Kritik an Gisela Brandes-Steggewentz.
Bevor sich Lisa Böhne aus dem Jugendhilfeausschuss verabschiedete, trat sie aus dem parteiinternen kommunalpolitischen Arbeitskreis aus. Begründung: „Seitdem Brandes-Steggewentz in den Rat der Stadt eingezogen war, war es mit der Teamarbeit aber auch mit dem politischen Profil der LINKEN in Osnabrück weitestgehend vorbei.“
Ganz ähnlich lauten auch die Vorwürfe von Cheeseman, die er anlässlich seines Rücktritts vergangenen Woche formulierte, und die HASEPOST hier im Original zum Download anbietet. Da ist die Rede von mangelnder innerparteilicher Demokratie und Transparenz, aber auch von antisemitischen Tendenzen innerhalb der Partei – ein Vorwurf der die Linke auch auf Bundesebene häufig trifft (siehe bspw. hier im Cicero).

Der Rosenkrieg der Linken Cheeseman und Steggewentz in Osnabrück

Vorläufiger Höhepunkt: Cheeseman wird aus Fraktionsbüro ausgesperrt

Ein wesentliches Element der Rücktrittserklärung vo Christopher Cheeseman war der Zeitpunkt. Er kündigte diesen Entschluss zwar in der letzten Sitzung des Rates vor der Sommerpause an, allerdings erst mit Wirkung zum 1. September. Das Mandat aber will Cheeseman bis zum Ende der Wahlperiode bis zum Sommer 2016 behalten. Im Gespräch mit HASEPOST-Herausgeber Heiko Pohlmann bekräftigte er auch, sich nicht aus der Kommunalpolitik zurückziehen zu wollen.
Obwohl Cheeseman sich für einen „geordneten Rückzug“ aus Fraktion und Partei entschloss, verlangte Brandes-Steggewentz nach Angaben Cheesemans direkt nach der Rücktrittserklärung von ihm die Schlüssel des gemeinsamen Büros.
Desweiteren, so Cheeseman, wurden die Passwörter der fraktionseigenen Rechner geändert, einige Schränke mit wichtigen Unterlagen abgesperrt und die dazu gehörigen Schlüssel mitgenommen.

Brandes-Steggewentz reagierte nicht, als Cheeseman diesen Zustand monierte, gab nur an, sich ab jetzt im Urlaub zu befinden.

Aussperrung des einstigen Parteifreunds blockiert weitere Arbeit im Sozialausschuss

Cheeseman, der seit 9 Jahren Mitglied im Sozialausschuss ist, wollte sich in der Sommerpause auf die Haushaltsberatungen mit den Zuschussanträgen im sozialen und kulturellen Bereich vorbereiten.
Cheeseman dazu in einer gestern Abend verbreiteten Erklärung: „Das ist jetzt erschwert, teils nicht möglich, weil mir die Unterlagen nicht zugänglich sind. Solche Unterlagen hatten wir selbstverständlich gemeinsam im Fraktionsbüro. Unglaublich, dass Frau Brandes-Steggewentz so undemokratisch agiert!“

Das Ratsmitglied will nun überprüfen, ob ein solches Verhalten so erlaubt ist. Außerdem hofft er, dass Brandes-Steggewentz „und ihre Kumpane“ (Zitat Cheeseman) nicht die Tatsache ausnutzen, dass er keine Kontrolle ausüben kann, und unrechtmäßig Dateien und Akten oder Geräte und Einrichtungsgegenstände aus dem Fraktionsbüro entfernen. Die Ausstattung des Fraktionsbüros soll mit der Auflösung an die Stadt zurückgehen.

Eigentlich, so Cheeseman, hätte er nach allen Vorkommnissen der letzten Jahre ahnen müssen, dass Brandes-Steggewentz „kleinlich Rache nimmt“. Dennoch habe er, um die Abwicklung und den Übergang zu erleichtern, der Fraktion bis zum 01.09. Zeit eingeräumt. Cheeseman abschließend: „Es ist schon traurig zu sehen, wie sich durch diese Aktion wiederum bestätigt, wie richtig mein Schritt war, hier nicht länger mitzumachen.“

 

Beitragsbild unter Verwendung von Pressematerial 20th Century Fox

 

AFP

Osnabrücker „Bandit“ erneut im TV

Hammed Khamis
Osnabrücker „Bandit“ erneut im TV

Wir haben Hammed Khamis  bereits im April vorgestellt, als er Studiogast bei Frank Plasberg in der ARD war.

Heute, am Montag (27.07.2015) ist er ab 22:05 Uhr Studiogast im MDR bei der Sendung „Fakt ist…!“

Wir verlosen unter allen Lesern, die uns per PN (Facebook) oder per Mail an info@hasepost.de die richtige Antwort auf folgende Frage senden ein signiertes Exemplar seines Buchs „Ansichten eines Banditen“.

Preisfrage: in welcher Stadt wohnt Hammed Khamis inzwischen?

Hinweis: die Antwort steht auch in dem oben verlinkten Artikel von April 😉 und wird sicher auch im Fernsehbeitrag zu hören sein.
Einsendeschluss: Dienstag 28.07., 12 Uhr. Teilnahme und Gewinnauslosung ohne Gewähr.

MDR

 

MDR

AFP

Pelikane aus dem Osnabrücker Zoo „machten den Norbert“

Pelikan Zoo Osnabrück
Pelikane aus dem Osnabrücker Zoo „machten den Norbert“

Pelikane aus Osnabrück machten einen Ausflug an die Weser

Bis nach Nienburg an die Weser setzten sich zwei „Rötelpelikane“ aus dem Osnabrücker Zoo ab und wandelten auf den Spuren von Ausbrecherkönig Nasenbär Norbert.

„Die beiden Rötelpelikane leben in unserer Afrika-Tierwelt ‚Takamanda’ und durften dort in den vergangen Wochen bereits frei fliegen. Sie waren sehr ortsgebunden, kamen zur Fütterung und nutzten auch die Ruheplätze auf der Antilopenanlage“, berichtet Zoodirektor Professor Michael Böer.

Pelikan Zoo Osnabrück

Mitte letzter Woche bemerkten die Tierpfleger, dass die großen Vögel nicht mehr auf ‚Takamanda’ waren. Doch noch herrschte vorerst die Hoffnung, dass sie in der näheren Umgebung sind und zu den Fütterungen schon wieder kommen. „Am Samstag kam dann der Anruf, dass die zwei  Pelikane in der Nähe von Nienburg eingefangen werden konnten. Da sie Hunger hatten, waren sie wohl recht zutraulich“, so Böer.  

Wollten die großen Vögel Camping machen?

Auf einem See an der Weser landeten die Pelikane um auszuruhen. Dort wurden um 12 Uhr Campingplatzbewohner am Ortsteil Schäferhof auf die besonderen Neuzugänge aufmerksam und informierten Polizei und Feuerwehr.

Mit Köderfischen gelang es ihnen schließlich gegen 14 Uhr die Pelikane in Transportboxen zu locken und der Wildtierauffangstation Sachsenhagen zu übergeben. Diese informierte den Zoo Osnabrück und Wolfgang Festl, Tierpfleger und Revierleiter von „Takamanda“, holte die beiden weit Gereisten wieder zurück nach Osnabrück.

„Wir sind froh, dass die beiden wieder bei uns sind. Jeder hat nach seiner Ankunft erstmal fünf Rotfedern verspeist und erhält auch zurzeit eine extra Portion Fisch. Wir haben ihnen jetzt erstmal wieder die Federn gekürzt, sodass ein Segelausflug nicht mehr so schnell möglich ist“, so Böer. Insgesamt leben fünf Rötelpelikane in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“.

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Foto: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)
AFP