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HASEPOST weiter auf Erfolgskurs im lokalen Osnabrücker Medienmarkt

HASEPOST Google Analytics
HASEPOST weiter auf Erfolgskurs im lokalen Osnabrücker Medienmarkt

Der März 2017 war der bisher stärkste Monat für das Osnabrücker Onlineportal HASEPOST.de. Die aktuellen Zahlen von Google Analytics zeigen, dass sich die Zahl der eindeutig identifizierten Besucher („Unique Visitors“) gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als verdoppelt hat.

Seit dem Jahreswechsel 2014 ist HASEPOST als eigenständiges Portal online und erhebt fortlaufend statistische Daten über den Service Google Analytics.

„Wichtig sind für uns primär die Besucher, nicht die Zahl der Abrufe einzelner Seiten oder gar Seitenelemente, die teils immer noch als Erfolgskennziffer gehandelt werden“, so Heiko Pohlmann, Geschäftsführer der osna.com GmbH, die HASEPOST.de als unabhängiges Onlinemedium für die Region betreibt.

Ziel: Regelmäßig über 100tausend Besucher pro Monat

„Google Analytics ist schon ein recht gutes Tool, um im Zeitverlauf den Erfolg zu dokumentieren und Trends zu erkennen. Mittelfristig streben wir allerdings eine unabhängige Messung durch die IVW an, der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.“, so Pohlmann. „Wir sind zuversichtlich bald durchgängig deutlich über 100tausend Besucher pro Monat ausweisen zu können, mit einer weiterhin deutlich nach oben zeigenden Tendenz“.

Seit Dezember informiert HASEPOST auch überregional

Ein Erfolgsfaktor der vergangenen Monate war der Ausbau des redaktionellen Konzepts um überregionale Nachrichten. „So werden wir auch den Anforderungen von Google News, der automatisierten Nachrichtensuche der führenden Suchmaschine besser gerecht“.
Google hat – nachdem einige technische Hürden genommen wurden und ein aufwändiges Antragsverfahren erfolgreich absolviert wurde – die HASEPOST als eines von wenigen Lokalmedien für die Region Osnabrück validiert und in den exklusiven Kreis der regional relevanten Medienanbieter aufgenommen.
„Besonders freuen wir uns allerdings, dass mit unserem Partner, der dts Nachrichtenagentur aus Halle, ein StartUp an unserer Seite steht, das oft deutlich schneller berichtet als viele große Wettbewerber und damit sehr gut zur HASEPOST passt“.

Immer mehr Leser rufen HASEPOST.de direkt auf

„Die seit Einführung der überregionalen Nachrichten im Dezember deutlich angestiegenen Abrufzahlen, zeigen in der genaueren Analyse“, so der Herausgeber der HASEPOST, „dass nicht allein die Suchmaschinen, sondern auch die Leser die Ausweitung des redaktionellen Angebots zu schätzen wissen“, so Pohlmann abschließend.
Neben der absoluten Zahl von eindeutig identifizierten Besuchern pro Tag, stieg seit dem Jahreswechsel parallel mit der Ausweitung des Inhalts auch die Zahl der pro Besuch abgerufenen Seiten und der prozentuale Anzahl der Leser, die HASEPOST.de direkt in ihrem Browser eingeben und nicht über Suchmaschinen oder soziale Medien wie Facebook und Twitter kommen.

Werbung bei HASEPOST: Starker Partner für starke Partner

Damit HASEPOST auch in Zukunft weiter auf Erfolgskurs bleibt, brauchen wir starke Partner, denen wir ein attraktives Werbeumfeld und eine sehr klar definierte regionale Zielgruppe bieten.

Mehr Informationen zur Werbung auf HASEPOST.de via info@hasepost.de.

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Als einer der größten und erfahrensten Personaldienstleister in der Region, suchen wir im Kundenauftrag zum nächstmöglichen Termin eine / n CTA oder PTA (m/w

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Zeitreise Osnabrück: Das Cincinnati, Osnabrücks erste Großraumdisco

Cincinnati, Discothek, Osnabrück
Zeitreise Osnabrück: Das Cincinnati, Osnabrücks erste Großraumdisco

„Großraumdisco“, das ist in Zeiten von Clubs und Events schon fast ein Begriff, der alleine für eine vergangene Zeit steht. Die Zahl derartiger Discos stagniert jedenfalls. Genehmigungen für so eine „Partyhalle“ sind inzwischen ebenso ein Problem wie der Nachwuchs: Die permanent geburtenschwachen Jahrgänge schlagen voll durch.
Lange Schlangen vor der Tür, wie auf unserem Foto, teils schon ab 21 Uhr, die gibt es heute nicht mehr.

Auf dem Foto, das uns heute ein für diese Serie ganz neuer Zeitreisender geschickt hat, gab es noch reichlich Publikum für das Cincinnati an der Baumstraße, dem Vorgänger des heutigen Virage.
Bevor das Cincinnati 1987 seine Eröffnung feierte (einige Quellen sprechen auch von 1986) war im gleichen Gebäude noch der Getränkemarkt Schwarte untergebracht. Im Keller darunter das im Vergleich zum späteren Cincinnati wesentlich kleinere „Nouvelle“, davor an gleicher Stelle das „Milljöh“, aber das war alles schon in den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts.

Unser Zeitreisender sollte allen damaligen Szenegängern ein Begriff sein: Detlef Buchholz war so etwas wie der „Hausfotograf“ des „Cinc“. Heute findet man viele seiner Fotos aus der Zeit in einer eigenen Facebookgruppe.

Am Freitag ist Cincinnati-Revival

Der 07. April 2017 steht in der jetzigen Diskothek Virage ganz im Zeichen der 80er- und 90er-Jahre.
Die Osnabrücker Diskothek öffnet ihre Pforten am Freitag zu einem Sonderöffnungstag, um die CINCINATTI Revival Party zu feiern. Selbstverständlich dürfen die Cincinnati Special Drinks nicht fehlen, Stichwort „Schnibbel“.

Cincinnati Discothek, Osnabrück
Vor allem die Beinkleider verdienen heute Bewunderung… (Foto: Detlef Buchholz)

Am Freitag, dem 07. April lassen Hanco Schröder und sein Organisations-Team das Cincinnati in der ehemaligen Location wieder aufleben.
Seit der Schließung der Diskothek im Jahre 1997 feiern Hanco Schröder und Kollegen regelmäßige Revival-Partys, die nun bereits zum zweiten Mal an der Baumstraße, in der Original Location stattfinden wird. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt moderate 8 Euro – wobei vor 30 Jahren 16 DM sicher Anlass für einen Aufstand gewesen wären.

Natürlich wieder mit Laser-Show

DJ Siggi, Dj Sasha & Hanco Schröder selbst sorgen für authentisches Cincinnati-Feeling, das alle Besucher in die 90er zurückversetzt. Tanzt zu Musik der 80er & 90er, Eurodance, Black Music Classics, Party Hits und allem was die Erinnerungen an früher hochleben lässt

Begleitet wird der Abend von einer atemberaubenden Light- & Laser-Show, denn auch dafür war das Cincinnati bekannt, die erste richtig große Laser-Anlage in der Stadt.

Weitere Infos unter: www.cincinnati-Events.de

Hier die bislang erschienenen Folgen unserer Osnabrücker Zeitreise.

 

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AfD will Dienstag nach Ostern in Osnabrück mit dem Wahlkampf beginnen

Beatrix von Storch,
AfD will Dienstag nach Ostern in Osnabrück mit dem Wahlkampf beginnen

Europäische Finanzpolitik, Gender, Islam und Migration sollen im Mittelpunkt stehen, wenn Osterdienstag die Europaabgeordnete Beatrix von Storch nach Osnabrück kommt.

Mit Ihrem Auftritt eröffnet Beatrix von Storch zusammen mit der AfD Osnabrück den Bundestagswahlkampf 2017, so Hartwig Knoops, Pressesprecher der AfD Osnabrück Land, in einer am Donnerstag verbreiteten knappen Pressemitteilung.

Osterdienstag ab 18:30 Uhr vor dem Rathaus

Erst auf Nachfrage unserer Redaktion konnte der AfD-Sprecher auch die Uhrzeit mitteilen. Geplant ist die Veranstaltung am 18. April auf dem Osnabrücker Rathausplatz ab 18:30 Uhr.

Von Storch ist Mitglied im AfD-Bundesvorstand und Berliner Landesvorsitzende der AfD. Sie kandidiert als Spitzenkandidatin in Berlin für den Bundestag. Seit der Europawahl 2014 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments und gehört der Fraktion Europa der Freiheit und der direkten Demokratie (EFDD) an.

Auf der Facebook-Seite der AfD Osnabrück gibt es noch keine Hinweise auf die Veranstaltung, es liegen auch noch keine Ankündigungen für Gegenveranstaltungen vor.

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Foto: BNO, Lizenz: CC BY-SA 2.0

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Zeitreise Osnabrück: Michael Bedford alias Michael Micheiloff

Zeitreise: Michael Bedford
Zeitreise Osnabrück: Michael Bedford alias Michael Micheiloff

Unsere heutige Zeitreise bringt uns mal wieder zurück in das Osnabrück der 80er Jahre. Nur wohin genau, wir können es nicht sagen, auch unser Zeitreisender Frank Förster kann uns weder Ort noch Datum ganz genau bestimmen helfen.

Wir vermuten mal, dass dieses Foto in Osnabrück aufgenommen wurde. War es vielleicht der legendäre Pferdestall auf bzw. neben dem Heger Tor? Die Wandmalerei im Hintergrund könnte darauf hindeuten.
Oder gab es auch im Castell an der Johannisstraße einen solchen Hintergrund, denn einige Fotos unseres Zeitreisenden aus der Zeit um 1986/1987 entstanden in dieser Location.

Vor mehr als 30 Jahren von Dieter Bohlen produziert

1986 veröffentlichte der abgebildete junge Mann seine erste große Hitsingle „More than a Kiss“, noch unter dem Künstlernamen Michael Bedford.

Musik und gute Laune in der Altstadthütte

Michael Bedford alias Michael Micheiloff
Michael Bedford alias Michael Micheiloff, ca. 1986, nur wo?

Doch die Karriere vor inzwischen mehr als drei Jahrzehnten ist Vergangenheit. Michael Micheiloff hat sich seither mehrere Male selbst neu erfunden – dabei allerdings das Thema Musik nie aus den Augen verloren. Neben zahlreichen Eigenproduktionen, die in den vergangenen Jahren ganz nebenbei entstanden, und poppigen Neuauflagen von Klassikern wie „Himbereis zum Frühstück“, war Micheiloff auch als Musical-Bühnen aktiv und hat in erstklassigen Produktionen wir Starlight Express oder Jesus Christ Superstar mitgewirkt.

Vielen jüngeren Osnabrückern ist Michael Micheiloff aber durch seine Altstadthütte in der Hasestraße bekannt, in der Musik ja zur dort regelmäßigen Gute-Laune-Party beiträgt.

Aktuell stürmt Michael die Charts mit seiner Version (hier bei iTunes) von Mark Forsters Lied „Chöre“.
Wie es sich für den Wirt der Altstadt-Hütte gehört, hat diese Interpretation ein wenig mehr Rhythmus. Nicht wenige sagen, diese Version ist nicht nur einfach tanzbarer, sie ist vielleicht sogar so, wie sie von Anfang an hätte sein sollen. Und vor allem: Made in Osnabrück! 

 


Vielleicht gibt es weitere Leser, die mit uns, unseren Lesern und ihren historischen Aufnahmen auf Zeitreise gehen wollen. Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme via info@hasepost.de.

Hier die bislang erschienenen Folgen unserer Osnabrücker Zeitreise.

 

 

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Belm: Unbekannte Jugendliche veranstalteten Grillparty in fremdem Garten

Grillparty
Belm: Unbekannte Jugendliche veranstalteten Grillparty in fremdem Garten

Eine eher ungewöhnliche Anzeige hat derzeit die Polizei in Belm zu bearbeiten. Auf einem Grundstück der Reihenhäuser 18-30 an der Königsbergerstraße kam es zwischen dem 30.03. und dem 03.04.17 zu diversen Straftaten.

In Abwesenheit und ohne Wissen des Eigentümers wurde im Garten-und Terrassenbereich von Unbekannten offenbar eine Grillparty abgehalten. Die dafür benutzen Utensilien und der Müll wurde dabei zurückgelassen. Weiterhin verschafften sich die Personen auf unbekannte Weise Zugang in das Reihenhaus und hinterließen dort eine Schneise der Verwüstung. So wurde auch dort eine größere Menge an Müll hinterlassen, Lebensmittel auf dem Boden verteilt und Teile des Inventares mutwillig beschädigt.

Anwohner hatten am vergangenen Sonntagnachmittag eine Gruppe Jugendlicher auf dem Grundstück bemerkt. Wer Hinweise zu diesen Personen geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Belm, Tel. 05406807790.

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IHK: Fehlende Fachkräfte bremsen Unternehmen bei Investitionen

IHK-Präsident Martin Schlichter und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf
IHK: Fehlende Fachkräfte bremsen Unternehmen bei Investitionen

Rund 700 Unternehmen in der Region wurden von der IHK zu zu ihrem Investitionsverhalten und möglichen Investitionshemmnissen befragt. Zusammen mit den Ergebnissen der sogenannten „Industriestatistik“ entstand daraus die IHK-Analyse „In Zukunft investieren“, die in dieser Woche vorgestellt wurde.

Ein zentrales Ergebnis der aktuellen Studie: Ungünstige Rahmenbedingungen werden von etwa jedem fünften Unternehmen als Ursache für eine gebremste Investitionsbereitschaft angeführt.

Martin Schlichter, Präsident der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaf Bentheim, nennt den Fachkräftemangel als „Investitionsbremse Nummer eins“. Jedes zweite Unternehmen, das Investitionshemmnisse sah, führte diese auf Schwierigkeiten bei der Personalsuche zurück. Aber auch zu hohe Gewerbesteuern, mangelhafte Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, gestiegene Energiekosten und eine mangelhafte Verkehrsinfrastruktur werden als Ursachen für eine „Investitionszurückhaltung“ genannt, die sich in der Region negativ auf Wachstum und Wohlstand auswirken.

Investitionen wandern ins Ausland

Das Geld für Investitionen scheint aber grundsätzlich da zu sein, denn „fast ein Viertel der Unternehmen, die Investitionshemmnisse beklagten, haben alternativ im Ausland investiert, zusätzliche zehn Prozent an anderen Standorten in Deutschland“, so der IHK-Präsident im Gespräch mit unserer Redaktion, und weiter: „Das verdeutlicht, dass unserer Region Chancen entgehen.“
Die Investitionsquote – also der Anteil der Investitionen an der Bruttowertschöpfung – liege im IHK-Bezirk rein rechnerisch überwiegend unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Der Grund für das niedrigere Investitionsniveau sei vor allem die Fahrzeugindustrie, die im IHK-Bezirk nicht so präsent sei wie in anderen Landesteilen.

Die IHK setzt auf das duales System der Berufsausbildung

IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf benannte mögliche Ansatzpunkte zur Überwindung der Investitionshindernisse. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit setze die IHK auf das duale System der Berufsausbildung. Neben der Wirtschaft leisten die Berufsbildenden Schulen dort einen entscheidenden Beitrag.

Kritisch betracht die IHK allerdings die Unterrichtsversorgung, die teilweise deutlich unter 80 Prozent. Auch von Seiten der Unternehmen der Region und den Berufsschülern selbst wird die Unterrichtsversorgung immer kritischer betrachtet. Marco Graf sieht hier insbesondere das Land Niedersachsen in der Pflicht: „Nur, wenn wir ausreichend und entsprechend qualifiziertes Lehrpersonal haben, kann die duale Berufsbildung weiter ein Erfolgsmodell bleiben“, so Graf.

Kommunen sollen Grund- und Gewerbesteuer nicht erhöhen

Den Kommunen empfahl Graf die Grund- und Gewerbesteuern nicht zu erhöhen. Steuererhöhungen würden einen wichtigen Standortvorteil der Region aufs Spiel setzen. Mit einer moderaten Steuerpolitik haben die Kommunen einen wichtigen Schlüssel in der Hand, um Investitionen der Unternehmen zu erleichtern und damit ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Auch die Energiekosten belasteten die Betriebe. Graf sprach sich daher dafür aus, dass der Bund die Stromsteuer abschaffe. Bei ihrer Einführung vor 18 Jahren habe sie noch eine Lenkungsfunktion zu einem geringeren Stromeinsatz verfolgt. Diese sei heute durch die massiv gestiegenen Strompreise hinfällig.

Die Studie „In Zukunft investieren“ arbeitet fünf Handlungsempfehlungen heraus:

  1. Fachkräfte sichern.

  2. Mit niedrigen Standortkosten mehr Investitionen ermöglichen.

  3. Die digitale Infrastruktur ausbauen.

  4. In eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur investieren.

  5. Genügend Gewerbeflächen ausweisen und Akzeptanz schaffen.

 

Foto: IHK-Präsident Martin Schlichter und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf

 

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Warum konnte Hybridbärin Tips das Bärengehege verlassen?

Hybridbär Taps
Warum konnte Hybridbärin Tips das Bärengehege verlassen?

Eine Verkettung unglücklicher Zufälle sowie letztendlich ein Montagefehler an der dritten Gehegebarriere führten zu dem tragischen Ausbruch der Mischlingsbärin Tips im Zoo Osnabrück vor rund drei Wochen. Das Präsidium der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. unterstützt die Zoomitarbeiter und trägt die schwere Entscheidung den Bären zu erschießen mit.

Am 11. März 2017 brach Mischlingsbärin Tips aus ihrem Gehege im Osnabrücker Zoo aus. Sie musste im Eingangsbereich erschossen werden (HASEPOST berichtete), da sie einen Mitarbeiter angreifen wollte. Zwar hatten die Mitarbeiter auch ein Narkosegewehr vor Ort, allerdings wirken Narkosemittel erst ab circa 10 bis 20 Minuten – eine Zeitspanne, die angesichts der Gefahr für die Mitarbeiter sowie für die zahlreichen Besucher, die am Eingangsbereich warteten, nicht riskiert werden konnte.

„Wir haben mit externen Experten und großer Sorgfalt den Hergang und die Ursache des Ausbruchs rekonstruiert und untersucht“, berichtet Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Die Bärin Tips hat insgesamt drei Barrieren überwunden: Zunächst einen 1,20 Meter hohen elektrischen Zaun, der ihr auch bekannt war. Normalerweise erkennen Tiere derartige Vorrichtungen als Gehegegrenze an.

War es der Jagdtrieb?

Wir vermuten, dass ein wildlebendes Kaninchen oder auch ein Silberfuchs sie nach in der Winterruhe in starke Jagdstimmung versetzt hat.“ Die Winterruhe sei eine Zeit mit sehr wenigen visuellen oder akustischen Reizen, sodass die Tiere anschließend durch Licht, Gerüche und Bewegungen sehr schnell in starke Jagdstimmung kommen. „In der Erregung fokussieren sich die Tiere, so auch Tipps, nur auf ihr Jagdziel und blenden alles andere aus. So konnte die Bärin durch die drei Leitungen des Zauns gehen, ohne sich an dem Strom zu stören – wie wir auch an ihren Fußspuren sehen konnten“, erläutert Böer. Zwischen E-Zaun und großem Außenzaun angekommen und etwas ruhiger stellte der E-Zaun jedoch wieder ein unüberwindbares Hindernis für sie dar. Auf der Suche nach einem Weg zurück in ihr Gehege untersuchte die Bärin die 35 mal 40 Zentimeter große Klappe zum benachbarten Gehege der Silberfüchse. „Da sie durch die Winterruhe stark abgemagert und die Muskulatur gering war, was aber aufgrund ihres dicken Winterfells nicht ersichtlich war, konnte sich die Bärin mit ihren 300 Kilogramm hindurchdrücken – eine Tatsache, die wir nie für möglich gehalten hätten“, erläuterte Böer. Das Team vermaß die tote Bärin, um hier Sicherheit zu haben: Der Durchmesser des Kopfes betrug 30 Zentimeter, der Schultern 40 Zentimeter und das Becken 35 Zentimeter.

Hybridbärin "Tips",
Hybridbärin „Tips“, ein Bild aus besseren Tagen.

Montagefehler an dritter Barriere

Bei der letzten Barriere im Silberfuchsgehege, die ihr hätte Einhalt gebieten sollen, einem circa 4 Meter hohen Stabgitterzaun, der oben vom Besucherhöhenpfad zusätzlich begrenzt wird, lag an einem einzigen Element unglücklicherweise ein verdeckter Montagefehler vor. Dieser war mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. „Tips hat sich zufällig genau dieses Element ausgesucht, sich mehrmals dagegen gelehnt und das Element gab nach“, so Böer. „Wir haben diese Stelle mit einem Statiker genau untersucht und dabei entdeckten wir, dass ein einziges Gitterelement nicht mittig in der Halterung saß und dadurch von der Bärin ausgehebelt werden konnte.“ Der Fehler sei auf Seiten des Zoos nach Fertigstellung des neuen Bereiches im Jahr 2011 entstanden, aufgrund der zurückliegenden Jahre aber nicht weiter zurückzuverfolgen. „Wir sind darüber natürlich sehr erschüttert, aber wo Menschen arbeiten, passieren trotz Vorschriften und Kontrollen leider manchmal Fehler. Wir haben sofort Konsequenzen ergriffen und alle anderen Bereiche genau untersucht sowie die Qualitätskontrolle im Team optimiert“, betont Böer. „Grundsätzlich ist der Stabgitterzaun aber für die Bärenhaltung geeignet, wie auch die zuständige Firma nach dem Vorfall erneut bestätigte.“ Die in Zoos verwendeten Zäune werden entsprechend Gewicht und Kraft der jeweiligen Tiere unter Einbezug von statischen Berechnungen zu Fundament- und Stützenstärke der Zaunkonstruktion ausgewählt. Zusätzlich tauschen die Zoos untereinander Erfahrungswerte zu Einfriedungen für Tiere aus.

Blick in die Zukunft

Der Zoo nimmt die Ursachenforschung sowie daraus abzuleitende Optimierungen in Sicherheitsfragen und Abläufen bei möglichen Tierausbrüchen sehr ernst. „Wir haben in den vergangenen Wochen aufgrund dieser neuen Erkenntnis alle Gehege der Tierarten aus der Kategorie ‚besonders gefährlich‘ und ‚gefährlich‘ nochmals untersucht – insbesondere mit Blick auf dieses Detail in der Montage. So waren beispielsweise auch die Löwen zwei Tage nicht auf ihrer Außenanlage, damit wir alle Zäune in Ruhe inspizieren konnten“, berichtet Böer. Am Bärengehege selbst wurde der große Außenzaun, bevor Mischlingsbär Taps wieder auf die Außenanlage durfte, zusätzlich komplett geprüft. Der Zaun wurde zwar für sicher befunden, dennoch legten die Zoomitarbeiter zusätzliche Schellen an die Pfeiler, um auch die richtig montierten Gitterelemente doppelt zu sichern. Darüber hinaus wurde der E-Zaun verstärkt: Hier verlaufen nun fünf statt drei Leitungen, sodass die Zwischenabstände kleiner sind. Zusätzlich wurde die Fuchsklappe auf 20×20 Zentimeter verkleinert. „Wir möchten hier nun zu 150 Prozent sicher sein. Parallel schauen wir auch, wie wir unsere Evakuierungspläne weiter verbessern können. Die Evakuierung hat gut geklappt, dennoch helfen uns die Rückmeldungen der Besucher, die Abläufe weiter zu optimieren. So werden wir jetzt mit externen Spezialisten das Lautsprechersystem auf unserem weitläufigen Gelände erweitern“, berichtet Böer. „Uns ist es sehr wichtig, dass Besucher und Tiere bei uns sicher sind. Dank der schnellen Reaktionen unserer Mitarbeiter und Besucher wurden bei dem Vorfall zwar keine Menschen verletzt – worüber wir sehr froh sind – aber wir sind alle sehr traurig über den Verlust der Bärin. Unsere Mitarbeiter sind auch noch drei Wochen nach dem Vorfall sehr betroffen.“ 

Unterstützung durch das Zoo-Präsidium

Reinhard Sliwka, Präsident der Zoogesellschaft Osnabrück e.V., Hauptträger des gemeinnützigen Zoos, unterstützt derweil im Namen des gesamten Präsidiums die Entscheidung, den Bären zu erschießen: „Unseren Zoo-Mitarbeitern blieb nichts anderes übrig, da der Bär einen Mitarbeiter angreifen wollte und damit sicherlich tödlich verletzt hätte. Außerdem befand sich das Raubtier in unmittelbarer Nähe des Eingangs, wo sich viele Besucher versammelt hatten – diese waren damit ebenfalls gefährdet. Das gesamte Präsidium trägt diese schwierige Entscheidung mit und steht hinter dem Zoo-Team.“ Vielen sei vielleicht nicht bewusst, wie gefährlich so ein großer Bär sei: „Bären erinnern häufig an Teddybären und wirken sehr behäbig. Sie haben zudem keine Mimik, sodass sie immer den gleichen freundlichen Gesichtsausdruck haben. Sie können jedoch sehr aggressiv und auch sehr schnell werden und uns Menschen tödlich verletzen – es sind halt große Raubtiere“, unterstreicht der Zoopräsident. Besonders gefreut haben sich ehrenamtliche wie hauptamtliche Zoo-Mitarbeiter über die zahlreiche Unterstützung und vielen tröstenden Worte durch Zoofreunde, berichtet Sliwka: „In so einer schweren Zeit tut die Anteilnahme sehr gut. Wir haben sogar Äpfel für Taps und Süßigkeiten für die Zoomitarbeiter als Nervennahrung erhalten. Das hat uns sehr gerührt – gerade auch weil wir nicht nur das Geschehen sondern auch viele Anfeindungen im Internet, per Telefon oder auch persönlich verkraften mussten.“

 

Titelfoto: Zoo Osnabrück, Thorsten Vaupel

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Jeden Tag was los in Osnabrück – KW 14

Jeden Tag was los
Jeden Tag was los in Osnabrück – KW 14

Und auch in dieser Woche gibt es in Osnabrück viel zu erleben, an jedem Tag der Woche: Jeden Tag was los in Osnabrück!

Über den Link auf os-kalender.de kommt Ihr auf zusätzliche Informationen zu der jeweiligen Veranstaltung im großen Veranstaltungskalender für die Stadt Osnabrück und den Landkreis Osnabrück.
Dort findet Ihr zahlreiche weitere Veranstaltungen in und rund um die Hasestadt. 

Dienstag, 04. April

OsnabrückHalle (Schloßwall), 20 Uhr

Sascha Grammel: Ich find´s lustig COMEDY

Einer der beliebstesten deutschen Komödianten macht Station in Osnabrück und läßt im wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen. Die sind auch alle mit an Bord und versprechen jede Menge Spaß und Vergnügen auf Grammels „Gute Laune-Kahn“.

Leider schon ausverkauft.

os-kalender.de


Mittwoch, 05. April

Lagerhalle (Rolandsmauer), 19 Uhr

One World Sessions LIVEMUSIK

Am 5. April um 19:00 startet die neue Session Reihe „One World-Sessions“ im Spitzboden der Lagerhalle. Die Veranstaltung hat das Ziel, Musiker aus allen Ländern und Kulturen zu vernetzen. 

Gemeinsam wollen die Veranstalter einen gemütlichen und amüsanten Musikalischen Abend schaffen. Die Sessions sind ein Kooperationsprojekt der Lagerhalle mit der Musik- und Kunstschule der Stadt Osnabrück. Info und Kontakt: larkin@osnabrueck.de.

Der Eintritt ist frei!

os-kalender.de


Donnerstag, 06. April

OsnabrückHalle (Schloßwall), 20 Uhr

Elvis – Das Musical MUSICAL

Am 16. August 1977, vor bald 40 Jahren, verstarb in Memphis, Tennessee, mit Elvis Presley eine der größten Legenden der Musikgeschichte. Mit dem Gedenken an diesen Tag, der die (Musik-)Welt erschütterte, beginnt auch das erfolgreichste Musical über das musikalische Leben des „King“. Die Show zeigt in kleinen Szenen, original Filmsequenzen, aufwändigen Choreografien und mit fast zwei Stunden live interpretierter Musik die wichtigsten Stationen von Elvis‘ musikalischer Karriere vom Gospel über den Blues bis hin zu hemmungslosen Rock’n’Roll. Diese neue Art der Musical-Biografie begeisterte bereits in der Premierensaison 2015 über 100.000 Besucher und konnte 2016 den Erfolg noch steigern. Das Ensemble um den Elvis-Darsteller Grahame Patrick und den langjährigen Elvis-Weggefährten Ed Enoch erhielt ausnahmslos positive Kritiken, allerorts „Standing Ovations“ und zählt mit über 250.000 Besuchern zu den erfolgreichsten Musical-Produktionen der letzten Jahre.

ELVIS – Das Musical“ bringt die gesamte musikalische Vielfalt des „King of Rock’n’Roll“ in einer zweieinhalbstündigen Show auf die Bühne, natürlich inklusive seiner größten Hits von „Love Me Tender“ über „Jailhouse Rock“ bis „Suspicious Minds“. Neben Grahame Patrick als Elvis und Ed Enoch mit The Stamps sorgt ein hochkarätiges Ensemble aus Musikern, Sängerinnen, Tänzern und Schauspielern für authentischen Rock’n’Roll-Sound und die richtige Würze in der einzigartigen Musical-Hommage an Elvis Presley. Tickets ab 43,60 €.

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Freitag, 07. April

Piesberg (Fürstenauer Weg), 20 Uhr

Piesbergführung Nord, STADTFÜHRUNG

Glühwürmchen im Sommer – Glühweinchen im Winter und ein toller Blick auf die Lichter der Stadt! Die Tour führt unter anderem oberhalb der Lechtinger Kaue vorbei zur Lechtinger Ostaussichtsplattform mit einem fantastischen Blick in den riesigen Steinbruch und zum Mammutbaum. Über die 164 Stufen der Oststiegtreppe geht es auf die 188 m hohe Felsrippe, den höchsten Punkt der Stadt Osnabrück! Der Lohn, ein hervorragender Blick auf die Lichter Osnabrücks, Wallenhorsts und den Sternenhimmel. Infos zur Erdgeschichte, zum ehemaligen Bergwerk und zum Steinbruch runden die Führung ab. Wir empfehlen wetterfeste Kleidung, Taschenlampe, festes Schuhwerk und ein (Heiß)-Getränk.

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Samstag, 08. April

Balou (Seminarstraße), 21 Uhr

Tom und Jenny LIVEMUSIK

Das Duo spielt deutsche und englische Pop- und Rocksongs.

Der Eintritt ist frei!

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Sonntag, 09. April

Lagerhalle (Rolandsmauer), 17 Uhr

Harmonie Frauenchor – Traditionelle türkische Musik LIVEMUSIK

Im Dezember 2015 gründete sich auf Initiative von Frauen, die gerne singen und sich von verschiedensten Veranstaltungen im türkischen Kultur- und Bildungsverein ADD länger kennen, der Harmonie Frauenchor. Frau Aysun Urallı-Sertoğlu, hervorragend ausgebildete Sängerin der traditionell-klassischen türkischen Musik, übernahm die Leitung. Der professionelle Einfluss war schnell erkennbar und diese Entwicklung sprach sich herum. Innerhalb kürzester Zeit waren mehr als 20 Frauen dem Chor beigetreten und der erste öffentliche Auftritt fand bei der Vereinsfeier eines örtlichen türkischen Sportvereins statt. Obwohl der Chor nur wenige Proben hinter sich hatte, wurde das Konzert sehr umjubelt. Es folgten einige kleinere Vorstellungen im ADD Verein. Aktuell hat der Chor mehr als 30 Mitglieder. Als nächstes wurden die Damen gebeten, an dem vor und in der Lagerhalle Osnabrück stattfindenden „türkischen Abend“ im August 2016 zu singen. Auch bei diesem gemischten Publikum, wußte der Chor zu gefallen und brachte mit Charme und Können ein Stück türkische Kultur in die Altstadt Osnabrücks. Mit ihren Auftritten und den anschließenden Gesprächen über die Musik und andere Themen möchten sie für ein besseres Miteinander der Völker und Kulturen werben. Denn, obwohl Türken schon seit über 50 Jahren in Deutschland leben, ist ihre Kultur, bis auf einige kulinarische Spezialitäten, vielen Osnabrückerinnen und Osnabrückern unbekannt. Die Mitglieder des Harmonie Frauenchors möchten einen Beitrag dazu leisten, dieses Defizit in unserer Gesellschaft zu beheben, und darüber hinaus ein friedlicheres und harmonischeres Miteinander zu erzielen. Die traditionell-klassische Musik des Harmonie-Chors wird von hervorragenden Musikern auf entsprechenden Instrumente begleitet. Lagerhallen Küchenchef Mehmet Örser bietet im Anschluss türkische Speisen an.

Veranstalter: Atatürkçü Düşünce Derneği (ADD, der türkische Kultur- und Bildungsverein Osnabrück).

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