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Wallenhorst: Gasalarm nach Baggerarbeiten [Update]

Symbolbild, Gas, Bagger

Bei Baggerarbeiten in der Straße „Zum Sportplatz“ in Wallenhorst (Landkreis Osnabrück) wurde am Dienstagmorgen eine Gasleitung getroffen.

Weiträumige Absperrmaßnahmen wurden veranlaßt. Gasversorger und Feuerwehr sind bereits vor Ort. Bislang gibt es keine Verletzten, so die Polizeiinspektion Osnabrück in einer ersten Mitteilung an unsere Redaktion.

[Update 11:05]
Wie die Polizei am Dienstagvormittag erklärte, wurden im Vorgarten eines Wohnhauses in der Straße Zum Sportplatz, gegen 08.30 Uhr, Erdarbeiten durchgeführt.

Dabei beschädigte ein Baggerfahrer mit der Schaufel eine Gasleitung und durch die Leckage trat Gas aus. Die alarmierten Kräfte der Polizei und der Feuerwehr forderten die Anwohner auf, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Weiterhin sperrten sie den Nahbereich für den Straßenverkehr. Durch die Firma Westnetz, die ebenfalls am Einsatzort war, wurde der Gasschieber gesperrt, so dass nur noch Restgas entweichen konnte. Nach einer knappen Stunde war auch dieses ausgeströmt und die Sperrungen konnten wieder aufgehoben werden. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

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BOB will Umweltzone abschaffen – Osnabrücker Grüne wollen die „Blaue Plakette“

Blaue Plakette
Für viele Osnabrücker Dieselauto-Besitzer ein Damoklesschwert.

Im Osnabrücker Ratssitzungssaal sitzen die kleinen Fraktionen von BOB und Grünen gar nicht weit auseinander. Beide eint auch, dass sie auf der Welle einer zeitgeistigen Protestkultur ins lokale Parlament gelangten. Doch inhaltlich könnten BOB und Grüne wohl kaum weiter voneinander entfernt sein, wie zwei aktuelle Pressemitteilungen zeigen.

Bereits am Freitag hatte sich die Grüne Ratsfraktion, vor dem Hintergrund eines Urteils des Stuttgarter Verwaltungsgericht zu Wort gemeldet. Die schwäbischen Richter haben das Land Baden-Württemberg dazu aufgefordert, mehr gegen schädliche Abgase zu tun. Zum Schutz der Gesundheit müssten grundsätzlich auch Fahrverbote in Betracht gezogen werden, die geplante Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen reiche nicht aus.

Am Sonntag meldete sich BOB mit einer eigenen Pressemitteilung, die komplett konträr zu den Forderungen der Osnabrücker Grünen ist. Statt einer Blauen Plakette fordert BOB die Abschaffung der bestehenden Umweltzone.

Bajus: Fahrverbote werden auch in Osnabrück wahrscheinlicher

„Das Gericht bestätigt unsere Position: Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger muss Vorfahrt haben. Zwar sind Fahrverbote auch aus unserer Sicht eine Zumutung für die Betroffenen, aber zugunsten der Gesundheit und der Lebensqualität im Zweifel letztes Mittel“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion Volker Bajus. Und weiter „Durch das Urteil werden nun Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge auch in Osnabrück wahrscheinlicher. Wenn das noch verhindert soll, müssen die Autohersteller umgehend Lösungen zum Nachrüsten liefern. Auch der Bund muss handeln: Wir brauchen die Blaue Plakette, damit die Kommunen gezielte Maßnahmen ergreifen können“, fordert Volker Bajus.

Anwohnerinnen und Anwohner besonders belasteter Straßenzüge hätten ein Anrecht auf Einhaltung der Grenzwerte. Schließlich führen Stickstoffoxide in der Atemluft zu Atemwegserkrankungen und steigern das Risiko, an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu sterben. „Wenn auch nur ein Betroffener klagt, würden die Gerichte – wie jetzt in Stuttgart – im Zweifel Sofort-Maßnahmen von Kommunen erzwingen“, so Bajus.

BOB versucht Grenzwerte zu widerlegen

Ganz anders fällt hingegen die Reaktion vom Bund Osnabrücker Bürger (BOB) aus. Während die Grünen gleich eine Blaue Plakette fordern, fordert BOB in einer am Sonntag verbreiteten Erklärung die Abschaffung der Umweltzonen.

„Die Luft in den Innenstädten wird seit Jahren sauberer, die Lebenszeit der Menschen erhöht sich“, so Dr. Steffen Grüner, denn „Laut Umweltbundesamt ist die NOX-Gesamtbelastung zwischen 1990 und 2014 von 3 Millionen Tonnen auf ungefähr 1,3 Millionen Tonnen (um nahezu 60 Prozent!) zurückgegangen“. Der BOB-Politiker führt weiter aus, dass das Frauenhofer Institut bereits 2010 festgestellt habe, daß die Umweltzonen „nicht nur wirkungslos für die Belastung durch Feinstaub, sondern auch durch Stickstoffdioxid“ sind und die Umweltzonen sogar eine Senkung der Stickstoffdioxidemissionen verhindern“.

Die derzeit gültige Plakettenregelung der Umweltzonen führe sogar zu einem höheren Stickstoffdioxid (NO2) Ausstoß.
BOB: „Durch eine höhere Motortemperatur verringert sich zwar der Ausstoß von Feinstaub, indem der Kraftstoff besser verbrannt wird, jedoch verbrennt durch die höhere Motortemperatur auch mehr Stickstoff und damit erhöhen sich die Stickoxidwerte im Abgas. Es ist also ein antagonistischer Widerspruch, Feinstaub und Stickoxidwerte durch eine geschickte Motorsteuerung gleichzeitig reduzieren zu wollen“. Bezug nimmt das Wählerbündnis dabei auf ein Gutachten des Fraunhoferinstituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IV im Auftrag der IHK Ulm.

„Verkehrsverflüssigung“ soll Abgaswerte senken

Wie Dr. Grüner betont, habe  das Frauenhofer Institut diese Aussage per E-Mail erneut bekräftig. Grüner: „Es macht keinen Sinn Fahrzeuge auszusperren, deren tatsächlicher Ausstoß unbekannt ist. Ebenso wird dort bestätigt, dass sich – anders als in Osnabrück praktiziert – eine Verkehrsverflüssigung nachweislich positiver auf alle Schadstoffe (inklusive CO2) auswirken.
Bemerkenswert findet BOB in den vorliegenden Unterlagen, dass ältere und teilweise sogar Euro5-Fahrzeuge nach aktuellem Stand sogar weniger emittieren als Neufahrzeuge mit Euro 6. Ebenso würde ein generelles 30 km/h – Tempolimit in der Stadt sehr viel mehr Schadstoffe verursachen, da die optimale Auslegung der Motoren bei 50 und 120 Kilometer pro Stunde anliegt.

BOB vergleicht Straßenverkehr mit Arbeitsplatz-Grenzwerten

Völlig unverständlicherweise, so BOB, würden Jahresdurchschnittsgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40µg/m³ im Straßenverkehr als Grenzwert festgelegt, obwohl die Grenzwerte von Schadstoffen in Innenräumen weitaus großzügiger betrachtet werden und der Mensch sich zu 70-80 Prozent des Tages in Räumen aufhält. Höchst offiziell sind am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK) erlaubt. Also gut 20 Mal so hoch wie für Stickstoffdioxid auf Straßen – und zwar acht Stunden täglich und 40 in der Woche. Darüber hinaus bewies eine groß angelegte Langzeitstudie durch das Health Effect Institute, Boston (HEI 2015) an Ratten durch Inhalation von Dieselabgasen eines EURO 5 Motors mit Partikelfilter, dass Auswirkungen auf die Lunge durch Partikel nicht nachweisbar waren. Leichte Reizungen der Atemwege traten erst bei einer NO2-Konzentration von etwa 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf. Sogar Stickstoffdioxidkonzentrationen von 2000 µg, die den Emissionen eines EURO 5 Dieselmotors entsprechen, hätten keine nachteiligen Wirkungen in den Lungen der Versuchstiere ausgelöst, so BOB.

Anmerkung der Redaktion: Beide Pressemitteilungen konnten nur gekürzt wiedergegeben werden. Wer den Wortlaut lesen will, findet die jeweiligen Erklärungen in voller Länge jeweils auf der Webseite der Osnabrücker Rathaus-Grünen und auf der Facebookpräsenz von BOB.

 

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Zwei schwere Verkehrsunfälle mit LKW in Osnabrück am Montagvormittag

Foto: Jens Meyer
Symbolbild, Foto: Jens Meyer

Gleich zwei Mal kam es im Verlauf des Montagvormittag zu schweren Unfällen zwischen LKW und schwächeren Verkehrsteilnehmern.

In beiden Fällen, so die ersten meldungen der Polizei, kam es zu Auffahrunfällen in das Heck eines Lasters.
bereits um kurz nach 9:00 Uhr fuhr eine Rollerfahrerin auf dem Konrad-Adenauer-Ring im Kreuzungsbereich zur Heinrich-Heine-Straße auf einen Lkw auf und stürzte. Die Rollerpilotin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 11:30 kam es dann in Atter zu einem schweren Unfall. Dort fuhr auf der Leyer Straße ein PKW auf einen Lkw auf. Durch die Kollision wird die Pkw-Führerin vermutlich schwer verletzt. Ein Fahrstreifen wurde zur Unfallaufnahme gesperrt.

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Meller Straße zwei Wochen voll gesperrt

Umleitung
Symbolbild

Ab kommenden Donnerstag, 3. August, setzt die SWO Netz GmbH einen neuen Kanalhausanschluss in der Meller Straße. Für die Arbeiten wird der Abschnitt zwischen Großer Fledderweg und „Am Galgesch“ für zwei Wochen bis Mitte August voll gesperrt. Für Anlieger ist die Zufahrt auf die Grundstücke frei.

Busverkehr wird umgeleitet

Die Busse der Linien 41/541 und N4 fahren in diesem Zeitraum in beide Richtungen eine Umleitung über Großer Fledderweg, Pferdestraße und Narupstraße. Die Haltestelle „Großer Fledderweg“ wird in den Großen Fledderweg verlegt.

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Wegen Digitalisierung: Santander Bank schließt jede dritte Filiale

Santander Bank Osnabrück

Über zwei Filialen verfügt der spanische Bankkonzern Santander in der Hasestadt. Ein Ladenlokal an der Johannisstraße und eine Filiale am Kollegienwall. Womöglich wird eine der beiden Niederlassungen bald geschlossen.

Wie die Rheinische Post (RP) am Wochenende berichtete, werden die beiden bisher getrennt geführten Vertriebslinien „Santander Consumer Bank“ (Johannisstraße) und „Santander Bank“ (Kollegienwall)  zusammengelegt. Im Zuge dieser Vereinheitlichung, so das Ziel, wird die Zahl der bundesweit bisher mehr als 300 Filialen um rund 100 reduziert.

600 Mitarbeiter müssen gehen

Etwa 600 Mitarbeiter werden diese Umstrukturierung mit einem Jobverlust bezahlen, davon 350 im Vertrieb und 250 in der Verwaltung. Der bisherige Standort in der Bankenmetropole Frankfurt soll ersatzlos gestrichen werden.

Digitale Geschäftsmodelle ändern Verbraucherverhalten

Das Handelsblatt verweist auf eine ihr vorliegende Stellungnahme des Vorstandschefs der Santander Consumer Bank, Ulrich Leuschner, dass neue Wettbewerber mit digitalen Geschäftsmodellen ins Bankgeschäft drängten. Kommunikationsformen würden sich verändern und mit ihnen das Verbraucherverhalten. Santander in Deutschland wolle sich in diesem fordernden Umfeld, das zusätzlich von wachsender Regulierung und niedrigen Zinsen geprägt wird, bestmöglich aufstellen.

Eine von unserer Redaktion über das Wochenende gestellte Anfrage an die PR-Abteilung des Unternehmens, ob auch Osnabrück von den Schliessungsplänen betroffen ist, blieb bis zur Veröffentlichung dieses Artikels unbeantwortet.
[Update 08.08.: Nach Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung, der sich nach Veröffentlichung des Artikels bei uns gemeldet hatte, wurde unsere am Wochenende gestellte Anfrage intern wohl nicht richtig zugestellt.]
Die Illustration zeigt die beiden Niederlassungen in der Osnabrücker Neustadt.
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Warum ausgerechnet die Osnabrücker Grünen bereits mit der Wahlkampf-Plakatierung begonnen haben

Wahlplakat, Grüne, Osnabrück, neumarkt
Auch am Neumarkt wurden Chancen genutzt und für die Bundestagswahl plakatiert.

Es ist nicht mehr zu übersehen: Im September ist Bundestagswahl – und eine Partei ist ganz besonders eifrig dabei sich in Erinnerung zu bringen.

In weiten Teilen der Osnabrücker Innenstadt und an den Hauptausfallstraßen haben die Grünen die ersten Plakate an strategisch wichtigen Stellen aufgehängt und aufgestellt.

Wahlplakat, Grüne, Osnabrück, Özdemir
Kein „oder“ zwischen „Umwelt“ und „Wirtschaft“ – aber ein Plakat zwischen die Fahrspuren.

Grüne warben 2015 noch für Zurückhaltung

Dass ausgerechnet die Osnabrücker Grünen die Materialschlacht mit den politischen Mitbewerbern so früh begonnen haben, verwundert.
Noch vor zwei Jahren warb die Ökopartei im Osnabrücker Stadtrat um Zurückhaltung bei der Plakatierung und wollte sogar “ zentrale Plakatstationen“ einrichten, an denen dann jede Partei jeweils ein einzelnes Plakat aufhängen dürfte.

Weniger Plakate für den Klimaschutz?

Begründet wurde der – allerdings von allen anderen Ratsparteien abgelehnte – Vorschlag, mit Verweis auf die Klimaziele der Stadt Osnabrück.
Der damalige grüne Stadtrat Jens Meier befand – neben den Sorgen um den Klimawandel – auch, dass die vielen Wahlplakate „schlecht für das Stadtbild“ seien, und überhaupt sei fraglich, wie erfolgreich Wahlplakate für die Willensbildung der Wähler seien.

Michael Hagedorn, Vorsitzender der Grünen Ratsfraktion, der in der damaligen Ratsdebatte klargemacht hatte, dass es nicht um einen Verzicht, sondern nur um eine Begrenzung der Plakatwerbung gehen würde, erklärte auf Nachfrage unserer Redaktion: „Die Grünen hängen in der Regel einen Bruchteil der Plakate auf, den die anderen hängen. Nur dass wir schneller sind, als die anderen, sagt ja über den Umfang nichts. Es liegt wahrscheinlich daran, dass noch Ferien sind und die Leute die Zeit haben. Schließlich hängen wir die Dinger selber hin“.

Über Einzelheiten wie Menge und Zeitplan konnte Hagedorn allerdings keine Auskunft geben, da dafür die Partei zuständig sei, die unsere Redaktion am Wochenende nicht erreichen konnte.

2016 war die FDP in der Pole Position

Den frühestmöglichen Beginn der Plakatwerbung regelt ein Erlass der Landesregierung. Zwei Monate vor dem Wahltermin ist die Außenwerbung erlaubt, somit sind die Osnabrücker Grünen keinesfalls zu früh gestartet.
Im vergangenen Jahr gab es vor der Kommunalwahl leichte Unstimmigkeiten zwischen den Parteien, da damals die FDP als erste Partei ihre Kandidaten noch während der Sommerferien an Straßenmasten aufhängte (auf Plakaten😀).
Vertreter anderer Parteien waren hingegen der Ansicht, man hätte sich informell darauf verständigt erst nach den Ferien mit der Plakatierung zu beginnen.
Ob es eine derartige informelle Übereinkunft auch für die Bundestagswahl gab, ist unserer Redaktion nicht bekannt.

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Total unnütze Osnabrücker Fakten: 49074

total unnütze Osnabrücker Fakten 49074

Seit dem 1. Juli 1993 gibt es in Deutschland fünfstellige Postleitzahlen. Damals hieß es Abschied nehmen von der „4500“, die lange Zeit identitätsstiftend war für die gesamte Stadt Osnabrück.

Das vormalige vierstellige Postleitzahlensystem erlaubte es anhand der Postleitzahl die Bedeutung einer Stadt zu erkennen.  Sieben bundesdeutsche Großstädte bekamen eine Tausender-Zahl, deren führende Ziffer bis in die 70er Jahre ausreichte um die Post richtig ans Ziel zu senden. Die 2 stand für Hamburg, 3 für Hannover, 4 für Düsseldorf, 5 für Köln usw.; und Osnabrück hatte – als „kleine Großstadt“ – eben die 45; später dann 4500.
Während der Westen auch gleich Postleitzahlen für die DDR reserviert hatte, baute man „drüben“ ein eigenes System auf, dass leider nicht kompatibel mit dem West-System war, weshalb nach der Wende alles neu kommen musste.

Postleitzahlen und Stadtteile passen nicht sauber zueinander

Inzwischen ist die fünfstellige 49074 die Nummer für die Innenstadt. Manch einer mag sich freuen wenn seine Straße noch der 49076 (Westerberg) und nicht dem deutlich profaneren Eversburg (49090) zugeschlagen wurde, dass sich seine Ziffernkombination mit Pye – auf der anderen Seite des Kanals – teilt. Und so unklar – auch in den Osnabrücker Köpfen – definierte Stadtteile wie „Gartlage“ sind auch im Postleitzahlwesen echte Zwitter und gehören sowohl zur Innenstadt (49074), aber auch zur Dodesheide (49088) . nicht aber in den Schinkel (49086), wie manch einer vermuten möchte.
Der Westerberg teilt sich seine Postleitzahl 49076 zudem mit Atter und Teilen der Weststadt, die aber auch mit von Hellern (49078 ) abgedeckt wird.

Osnabrücks Postleitzahlen spiegeln sich in Michigan

In den USA – obwohl deutlich größer als die Bundesrepublik – werden hingegen sogar einzelnen Straßen oder Kleinstsiedlungen eigene Postleitzahlen zugeschlagen. So kommt es, dass im Städtchen mit dem exotisch klingenden Namen Kalamazoo (immerhin 74tsd. Einwohner) in Michigan, ein Bereich längs der Nazareth Road, sich etwas weniger als 150 Empfängeradressen die Postleitzahl 49074 teilen. Vorangestellt wir diesem „ZIP Code“ die Ortsangabe „Nazareth“, entsprechend der dort vorbeiführenden Straße.

In und um Kalamazoo in Michigan, das zwischen Chicago und Detrot liegt, haben übrigens auch alle anderen „Osnabrücker Postleitzahlen“ ihre „Geschwister“. Wer selbst suchen will findet mit dem Hometownlocator und dem US Statisticatlas zwei gute Hilfsmittel.

Hier alle weiteren total unnützen Osnabrücker Fakten.

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Warum ganz in weiß gekleidete Menschen vor dem Osnabrücker Rathaus feierten

Diner en Blanc Osnabrück
Diner en Blanc

Erstaunte Gesichter begleiteten erneut die Teilnehmer des „Dîner en blanc“, das sich in diesem Jahr einen ganz besonders schönen Ort für ihr stilvolles Abendessen ausgesucht hatte.


Nicht wenige Passanten fragten sich, „warum sitzen die da“? Wer sich nicht traute direkt vor Ort zu fragen, wir haben die Antworten.

Bereits zum siebten Mal verabredeten und trafen sich mehrere Dutzend Osnabrückerinnen und Osnabrücker zu dieser weltweit zelebrierten Veranstaltung.

Diner en Blanc Osnabrück

Ein konspirativ verabredetes Treffen

Die Vorbereitungen und der Weg zum eigentlichen Veranstaltungsort sind schon fast konspirativ zu nennen, denn beim  wird der Treffpunkt bis kurz vor Beginn der Veranstaltung streng geheim gehalten. Erst am späten Samstagnachmittag wurde über die gemeinsame Facebook-Seite bekanntgegeben, dass der Treffpunkt in diesem Jahr um 19:20 Uhr vor dem Dom ist. Bis zu diesem Zeitpunkt stand lediglich der Tag und die ungefähre Uhrzeit fest.
Vom Dom aus ging es dann gemeinsam zum eigentlichen Treffpunkt vor dem Rathaus. Essen, Tische und Stühle hatten die Teilnehmer selbst dabei, wie natürlich auch die weiße Tischdeko und die Getränke, unter die sich allerdings auch manch ein Rotwein geschmuggelt hatte. Ansonsten war allesganz in weiß, vor allem die Kleidung, der nicht in einem Verein organisierten sondern nur lose verabredeten Teilnehmer, denn der Dresscode begründet den Namen der Veranstaltung.

Glück gehabt mit dem Wetter

Für den Veranstaltungsort auf dem historischen Markt war es der zweite Anlauf. Bereits vor fünf Jahren hatte es einen Versuch gegeben, der aber wegen des Osnabrücker Schmuddelwetters unter das Dach der nebenan gelegenen Stadtbibliothek verlegt werden musste.

Um beim Wetter etwas mehr Sicherheit zu haben, fand das Dîner in diesem Jahr erstmals Ende Juli statt. Und tatsächlich reichte die Trockenperiode an diesem Samstag bis kurz vor Mitternacht, also: „alles richtig gemacht“; erstmals konnte der historische Markt für das Dîner en blanc genutzt werden.

Die schönsten Seiten der Stadt

Um gemeinsam ein bisschen „savoir vivre“ in Osnabrück zu genießen, wurden die Tische bereits an den schönsten Stellen der Stadt aufgebaut. Im vergangenen Jahr traf man sich im Schlossgarten, andere Veranstaltungsorte waren der Herrenteichswall und hoch oben auf dem Heger Tor.

Hintergrund

Ein Dîner en blanc ist eine auf privater Initiative beruhende, über Netzwerke von Freunden und Bekannten organisiertes Massenpicknick weiß gekleideter Menschen an prominenten städtischen Orten, so beschreibt es Wikipedia.
Ausgangspunkt des Phänomens war 1988 die französische Hauptstadt Paris, von wo sich die Idee weltweit verbreitete.
Die Veranstaltungen, traditionell im Juni, werden polizeilich nicht angemeldet und die Veranstaltungsorte sollten bis zuletzt geheim bleiben.
Durch die zunehmende Kommerzialisierung, bei der es inzwischen auch um Markenrechte geht, werden diese Grundsätze leider oft verwässert und es entstehen teilweise lange vorher angekündigte Großveranstaltungen – nicht so in Osnabrück, wo man sich noch streng an den alten Grundsätzen orientiert.

 

 

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Opel Corsa verfolgte Polizei-Streifenwagen bei Einsatzfahrt mit Blaulicht

Polizeikontrolle (Symbolbild)
Polizeikontrolle (Symbolbild)

In der Nacht zu Sonntag, zwischen Mitternacht und 00.30 Uhr, kam es zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und zwar auf der Strecke vom Heger-Tor-Wall über die Martinistraße bis zum Kurt-Schumacher-Damm.

Nach Angaben der Polizei war ein Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs zu einem Unfall am Kurt-Schumacher-Damm. Ein 19-jähriger Autofahrer setzte sich mit seinem Fahrzeug (einem schwarzen Opel Corsa) dahinter und folgte dem Einsatzfahrzeug, indem er sämtliche Geschwindigkeits- und Abstandsvorschriften außer Acht ließ und offensichtlich die Wege- und Sonderrechte „mitnutzte“.

Auf der Strecke passierte er mehrere Kreuzungen bei Rotlicht und es kam zu Beinahunfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Die Polizei Osnabrück bittet Zeugen, die Angaben zu dem Ablauf des Geschehens machen können oder selbst gefährdet wurden, sich unter 0541/ 327 2315 zu melden.

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Schon wieder Feuer und giftiger Rauch im Osnabrücker Hafen

Feuer, Grannex, Hafen, Osnabrück
Foto: Dr. Thomas Thiele

Ort und Art des Feuers war für die Feuerwehr schon Routine. Die Rettungskräfte waren erst kürzlich an gleicher Stelle im Einsatz.

Auf den Tag genau vor vier Wochen brannte es bereits an gleicher Stelle und auch die Rauchwolke, die über Teile Eversburgs, Haste und des Osnabrücker Hafens hinwegzog ähnelte dem Vorfall vom 1. Juli.

Feuer war schnell gelöscht

Auf dem Außengelände der Recyclingfirma GRANNEX brannten nach Angaben der Feuerwehr auf einer Fläche von 10x30m Kunststoffteile und Granulat.
Durch den Löschzug der Berufsfeuerwehr, der unterstützt wurde durch die freiwilligen Feuerwehren aus Haste und Eversburg konnte das Feuer nach wenigen Minuten unter Kontrolle gebracht werden.

Feuer Grannex Osnabrück
Die Feuerwehr im Einsatz bei der Firma Grannex im Hafen (Foto: Feuerwehr Osnabrück).

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Drei Strahlrohre, ein Wasserwerfer und der Werfer des Großtanklöschfahrzeuges wurden eingesetzt, die freiwillige Feuerwehr aus Haste unterstützte die Löscharbeiten durch den Aufbau einer Wasserversorgung.

Nach Einschätzung der Feuerwehr bestand durch die gewaltige Rauchsäule keine Gefahr für die Bevölkerung, da die giftigen Gase witterungsbedingt nach oben abziehen konnten.

Titelfoto: Thomas Thiele, mit freundlicher Genehmigung

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