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Baustelle am Schinkelberg sorgt für Stau bis zum Berliner Platz

Stau in Osnabrück
Stau

Die Pressemitteilung der Stadtwerke-Tochter SWO Netz GmbH klang harmlos, so harmlos, dass wir sie gar nicht veröffentlichen wollten. Der Osnabrücker Verkehr ist aber inzwischen offenbar so „sensibel“, dass eine kleine Baustelle schon zum Rekordstau führt.

Seit Mittwochnachmittag herrscht Ausnahmezustand auf der Bremer und Bohmter Straße stadtauswärts, sowie auf der Schützenstraße.

Die Verlegung einer Ampelanlage „um einige Meter“, die von der SWO Netz angekündigt worden war, blieb nicht folgenlos für den ohnehin bis an seine Grenzen belasteten innerstädtischen Verkehr.

Stau Osnabrück Schinkel
Stau vom Berliner Platz bis zum Schinkelberg (Screenshot vom 15.11.2017, 17:40 Uhr)

Rekordstau beginnt am Berliner Platz

Während der Verkehr sich sonst „nur“ im Bereich der Dauer-Großbaustelle an der Einfädelung der A33 auf die B51 staut, geht nun bereits ab dem Berliner Platz „nichts mehr“, wie uns ein Leser berichtete.

Auf der interaktiven und permanent aktualisierten Staukarte der HASEPOST sieht man deutlich, wie der Verkehr (dunkelrot) zwischen dem Berliner Platz und dem Hunteburger Weg steht.

Baustelle auf der Bremer Straße bis Ende des Jahres

Zur Baustelle meldeten die Stadtwerke Anfang der Woche: 

Ab kommenden Mittwoch, 15. November, setzt die SWO Netz GmbH einen neuen Kanalhausanschluss an der Bremer Straße in Höhe des Kreuzungsbereichs mit dem Hunteburger Weg. Für die Arbeiten wird die Ampelanlage für einige Meter in stadtauswärtige Richtung verlegt. Die Maßnahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

 In Folge der Ampelverlegung können Autofahrer vom Hunteburger Weg nicht mehr links in die Bremer Straße in Richtung Belm abbiegen. Die Umleitung in Richtung Belm führt vom Haster Weg über Luhrmannsweg und Gartlager Weg weiter zur Bremer Straße. Das Durchfahrtverbot im Luhrmannsweg wird für die Dauer der Bauarbeiten aufgehoben.

AFP

Primark eröffnet am 30. November in Münster

Primark Filiale
Primark, Wikilrsc, Lizenz CC BY-SA 3.0

Der wegen seiner Produktionsbedingungen umstrittene Textil-Discounter eröffnet in Osnabrücks Nachbarstadt Münster Ende November eine Filiale.

Am 30. November geht es um 10 Uhr los

Wie das Münster Journal aktuell berichtet, eröffnet Primark in Münster bereits am 30. November – und selbst die Uhrzeit steht fest: Um 10 Uhr geht es los.

Auch an die auswärtigen Besucher ist gedacht. So sollen gratis Fahrradrikschas bereits ab 8 Uhr die Eröffnungs-Kunden von Münsters Hauptbahnhof zum Primark Store und zurück transportieren.
Am Eröffnungstag wird ein DJ den Laden unterhalten, ein Fotoautomat und tragbare Fotorahmen versprechen Erinnerungen an die Schnäppchenjagd.

Ehemalige Filiale von Sinn-Leffers

Wie an vielen anderen Standorten in Deutschland, ist Primark auch in Münster Nachmieter von Sinn-Leffers. Im Geschäftshaus in der Salzstraße 3 war lange Zeit der in schweres wirtschaftliches Fahrwasser geratene Textilhändler beheimatet. In Osnabrück machte Sinn-Leffers zuletzt Schlagzeilen, weil die bislang an der Johannisstraße angesiedelte Filiale als Ankermieter für das Shopping-Center am Neumarkt gehandelt wird.

Fast 5000 Quadratmeter auf 3 Etagen

Primark wird am 24. deutschen Standort über drei Etagen auf 4.900 m² Verkaufsfläche verfügen. Angeboten werden Damen-, Herren- und Kindermode, inklusive Schuhe, Accessoires sowie Unterwäsche, Beauty-Produkte und Heimartikel an.

Weiterlesen: Primark hat Osnabrück (vorerst) nicht auf der Liste.

Das aktuelle Einzelhandelskonzept des irischen Discounters bietet Zugang zu gratis WLAN und drei Sitzecken mit Ladestationen für ein angenehmes und komfortables Einkaufserlebnis. Über 35 Registrierkassen (einschließlich Rückgabe und Umtausch), 42 Ankleidekabinen sowie ein „Showroom“ sorgen dafür, damit die Ware schnell an die oft noch sehr jungen Kundinnen und Kunden geht.

Nach Angaben des Münster Journals werden mit der Neueröffnung 220 Arbeitsplätze geschaffen.

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Titelfoto: Wikilrsc, Lizenz CC BY-SA 3.0

 

 

AFP

Schwarzbären Lea und Theo: Willkommen im Zoo Osnabrück!

Zoo Osnabrück Schwarzbären, Lea und Theo
Zoo Osnabrück Schwarzbären, Lea und Theo

Große Freude im Zoo Osnabrück: Mit dem Einzug der beiden Schwarzbären Lea und Theo ist der erste Abschnitt der neuen nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ komplett. Zusammen mit Vertretern ihrer Paten, dem Modehaus L&T, präsentierten sich die Geschwister am Dienstag erstmals der Öffentlichkeit.

Zoobesucher, die selbst einen Blick auf die in deutschen Tiergärten sehr seltenen Tiere werfen wollen, müssen sich beeilen. Bei weiterhin sinkenden Temperaturen beginnt die Winterruhe, und dann ziehen sich Lea und Theo, deren Namen einen versteckten Hinweis auf die Patenschaft enthalten, zurück in ihre Bärenhöhle. Noch aber zeigen sich die beiden Schwarzbären aktiv und erkunden seit Montag das Vorgehege ihrer neuen Heimat im Zoo Osnabrück. Zu finden sind Lea und Theo direkt gegenüber von den Waldbisons und den Hudson-Bay-Wölfen.

Mit Blick auf die Schwarzbären und ihre Nachbarn betonte Zoogeschäftsführer Andreas Busemann beim Vorstellungstermin, dass es einen ganz besonderen Reiz für den Zoo ausmache, in der neuen Nordamerikalandschaft Tiere zu zeigen, für die das Osnabrücker Wetter sehr ähnlich zu den klimatischen Verhältnissen ihrer Heimat ist. „Für die Bären oder die Wölfe müssen wir keine Heizung anschmeissen, das spart nicht nur Energie sondern bedeutet für die Tiere auch eine naturnahes Leben im Lauf der Jahreszeiten“.

Kurze Anreise aus den Niederlanden

Bereits vergangenen Dienstagabend reisten die zwei Schwarzbären, geboren im Januar 2016, aus dem niederländischen Zie-Zoo an den Schölerberg an – zunächst waren sie jedoch nicht zu sehen. „Damit sie sich in Ruhe an ihr neues Umfeld gewöhnen können, kamen die Bären nach ihrer Ankunft erstmal nur in den Innenbereich“, berichtete Tanja Boss, Tierpflegerin und Revierleiterin von „Manitoba“. Dort lernten Lea und Theo auch ihre neuen Pfleger kennen. „Für die Tiere ist es sehr wichtig am Anfang einen engen Bezug zum Haus zu entwickeln, damit sie sich schnell an ihr neues Zuhause gewöhnen. Außerdem bekommen sie neben ihrem normalen Futter auch ein paar Leckereien wie Joghurt und Honig von uns, damit sie Vertrauen fassen“, erklärte Boss. In der Bärenhöhle werden die beiden über die kalte Jahreszeit hinweg auch ihre Winterruhe halten. Doch bevor es bald in den Tiefschlaf geht, durften die beiden Neuankömmlinge gestern ihr Vorgehege kennenlernen.

Schwester Lea ist die Mutigere

Bei den ersten Erkundungsgängen war Lea (die etwas kleiner als ihr Bruder ist und an einem hellen Fleck auf dem Fell zu erkennen ist) die Mutigere und machte die ersten Schritte hinaus in die Sonne. Neugierig streifte sie durch das Laub, schnupperte an Bäumen und Wurzeln und futterte ein paar Rosinen, die Pfleger zuvor im Gehege verteilt hatten. Theo dagegen ließ etwas länger auf sich warten, tat es ihr dann aber gleich und folgte Lea auf die Erkundungstour. Boss weiß, warum sich die zwei Schwarzbären noch etwas schüchtern zeigten: „Sie sind das erste Mal allein ohne ihre Eltern und deshalb auch noch etwas zurückhaltend. Wobei Lea deutlich neugieriger ist als Theo und meistens den ersten Schritt macht.“

Marketingleiter Bernhard Fischer, rechts Geschäftsführer Thomas Ganter
Das Modehaus L+T übernimmt die Patenschaft für die Schwarzbären und gab ihnen die Namen Lea und Theo (links: Marketingleiter Bernhard Fischer, rechts Geschäftsführer Thomas Ganter)

Bärenstarke Patenschaft seit mehr als 20 Jahren

Die Namen Lea und Theo bekamen die beiden Schwarzbären von ihren neuen Paten: dem Modehaus Lengermann und Trieschmann, das die Namen passend zu den eigenen Initialen L&T wählte. Thomas Ganter, Geschäftsführer von L&T freute sich über die neuen Patentiere: „In unserer langjährigen Partnerschaft unterstützen wir den Zoo immer wieder gerne, damit er sich weiterentwickeln und die Tierhaltung weiter verbessern kann. Als größtes inhabergeführtes Modehaus in Norddeutschland ist es uns wichtig, dass wir uns für die Region einsetzen und einen touristischen Leuchtturm wie den Zoo Osnabrück fördern.“
Für den Zoo Osnabrück betonte Geschäftsführer Andreas Busemann, die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Osnabrücker Unternehmen, die seit mehr als zwei Jahrzehnten andauert und schon zu verschiedenen Patenschaften des Textilhauses und seiner Geschäftsführer geführt hat.

Verschiedene Perspektiven auf das Bären-Leben

Voraussichtlich in der nächsten Woche werden die Bären dann ihr 1.900 Quadratmeter großes und naturnah gestaltetes Außengehege kennenlernen. Hier können sie zum Beispiel an Baumstämmen hochklettern oder ein Bad im 2,50 Meter tiefen Bärenteich nehmen. Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und zuständig für den Bärentransfer, erklärte, was das Zooteam bei der Gehegegestaltung beachtet hat: „Bei der Gestaltung gehen wir natürlich auf die besonderen Bedürfnisse der Tiere ein. Schwarzbären klettern zum Beispiel gerne auf Bäume, anders als die meisten Großbärenarten. Außerdem leben sie gerne in der Nähe von Wasser, um dort zu baden, trinken und jagen. Deshalb durften diese Elemente in ihrem neuen Zuhause nicht fehlen.“

Zoo Osnabrück Schwarzbär Theo
Männchen Theo ist etwas größer als Weibchen Lea; Foto: Hanna Rickert

Auch an die Besucher wurde bei der Gestaltung gedacht, wie Zoogeschäftsführer Andreas Busemann berichtete: „Wir haben in ‚Manitoba‘ die Idee des Baumhöhenpfades aus unserer nordischen Tierwelt ‚Kajanaland‘ aufgenommen. Die Besucher können von diesem Pfad aus toll in die Wolfs- und Bärenanlage schauen. Zusätzlich gibt es weitere eindrucksvolle Beobachtungspunkte, wie zum Beispiel am Wasserbecken der Tiere.“ Hier hat der Besucher einen barrierefreien Blick über die Bärenanlage direkt am Wasserbecken der Tiere, die es nur in wenigen deutschen Zoos oder Tierparks zu sehen gibt.

Mit den Bären ist der erste Abschnitt der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ komplett. „Im zweiten Abschnitt wird noch fleißig gebaut. Hier ziehen dann in den nächsten Monaten Kleinsäugetiere wie Biber, Stinktiere oder Baumstachler ein. Die komplette Eröffnung ist für die Saison 2018 geplant“, blickte Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder voraus.


Wissenswertes über die Schwarzbären (Ursus americanus)
Der Amerikanische Schwarzbär, oder Baribal, lebt weitverbreitet in Kanada und den USA, auch in Alaska sowie Teilen Mexikos sind die Raubtiere beheimatet. Die Fellfärbung des Schwarzbären reicht (meist abhängig vom Verbreitungsgebiet) von tiefschwarz über verschiedene Brauntöne bis hin zu cremefarben und ganz weiß. Diese letzte Farbvariante, der Kermodebär, wird von den Indianern auch „Geisterbär“ genannt. Vom Braun- und Grizzlybären unterscheidet sich der Schwarzbär durch eine geringere Körpergröße, eine flachere Stirn und eine recht lange, meist hell gefärbte Schnauze. Außerdem fehlt ihm der muskulöse Nackenbuckel der Braunbären. Der Grizzly ist der einzige natürliche Feind erwachsener Schwarzbären. Jungtiere werden auch von Pumas, Kojoten, Wölfen oder männlichen Schwarzbären gerissen.

AFP

Oldenburg überholt Osnabrück bei den Einwohnern: Hasestadt wieder auf Platz 4 in Niedersachsen

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Foto: (c) Oldenburg Tourismus

Osnabrück oder Oldenburg, welche Stadt ist die Nummer 3 unter den niedersächsischen „Metropölchen“. Aktuell hat Oldenburg wieder ein paar Hundert Einwohner mehr als Osnabrück.

Es ist nur ein Prestigeduell und finanzielle Auswirkungen, zum Beispiel beim Erhalt von Landesmitteln, sind ausdrücklich nicht mit der Rangfolge innerhalb der Städte Niedersachsens verbunden, wie der städtische Pressesprecher Dr. Sven Jürgensen gegenüber der Hasepost erklärt.
Aber es wird sicherlich bei der ein oder anderen Debatte um neuen Wohnraum und die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze eine Rolle spielen. Und am Ego so manch eines Osnabrückers mag es auch kratzen – zumindest ein wenig.

Exakt 168.078 „Oldenbürger“ wurden im Oktober 2017 gezählt, wie unsere Kollegen der Oldenburger Onlinezeitung (OOZ) unter Berufung auf eine Erklärung ihres Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann berichten.

602 Oldenbürger machen den Unterschied

Auf Nachfrage unserer Redaktion konnte die Osnabrücker Stadtverwaltung zum Stichtag 31.10.2017 (nur?) 167.476 Personen mit Hauptwohnsitz an der Hase vermelden.
Eine Differenz von lediglich 602 Personen, also ein knappes Ergebnis.

Pressesprecher Dr. Sven Jürgensen sieht die Angelegenheit daher auch sportlich, immerhin sei man den nordwestlichen Nachbarn ja auch freundschaftlich verbunden.
„Wir freuen uns mit den Oldenburgern, wenn sie ausnahmsweise auf Platz 3 im Einwohner-Ranking stehen, sind aber zuversichtlich, schon bei nächster Gelegenheit auf dem dritten Platz zurück zu sein“, so der Stadtsprecher mit einem Augenzwinkern.

Braunschweig und Hannover liegen weit vorne

Uneinholbar auf Platz 2 in Niedersachsen liegt Braunschweig mit fast 250.000 Einwohnern. Mehr als doppelt so viele Einwohner zählt die Landeshauptstadt Hannover, die schon bald die Marke von 530.000 erreichen könnte.

Osnabrück und Oldenburg haben erstmal die Zahl 170.000 vor Augen. Die Oldenburger rechnen damit, diese Marke bereits in der ersten Jahreshälfte 2018 zu überspringen.
Warten wir’s ab, wie sich Osnabrück in den kommenden Monaten schlägt. Im Klinikum auf dem Finkenhügel werden aktuell Rekordzahlen bei den Neugeborenen vermeldet.

Titelfoto: (c) Oldenburg Tourismus

AFP

Fahndungsvideo zeigt zwei RAF-Terroristen im Bus in Osnabrück

RAF Terroristen in Osnabrück

Die von der Staatsanwaltschaft Verden mit internationalem Haftbefehl gesuchten Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette stehen im Verdacht, mindestens neun Raubüberfälle im norddeutschen Raum verübt zu haben.

Ein Überfall, der den Links-Terroristen zugeordnet wird, ist der Überfall auf den Kaufland-Verbrauchermarkt am Kurt-Schumacher-Damm im Januar 2015.

Trotz einer intensiven Öffentlichkeitsfahndung mit den im Jahr 2016 erlangten Fotos gab es bislang keinen entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort der Gesuchten.

Bisher unveröffentlichtes Material

Um neue und entscheidende Hinweise zu erhalten, fahnden die Ermittler nun mit zwei bislang nicht veröffentlichten Tatsequenzen und einem Videopodcast nach den Gesuchten.

Eine Videosequenz zeigt die Täter beim Raubüberfall in Hildesheim am 07.05.2016, bei dem insbesondere ihre Motorik und das Gesamterscheinungsbild für die Wiedererkennung von Bedeutung sind.

Hier geht es zum Fahndungspodcast des LKA.

Die weitere Aufnahme stammt aus dem öffentlichen Personennahverkehr in Osnabrück und zeigt neben dem Bewegungsablauf die mitgeführten Gegenstände, die Bekleidung und die unmaskierten Gesichter.

Terroristen verstecken sich im Raum Osnabrück

Die Gebiete um die Städte Bielefeld, Porta Westfalica und wie bereits erwähnt Osnabrück sind für die Fahnder von besonderem Interesse. Hier dürften die Gesuchten besonders häufig gewesen sein. Die Täter könnten sich noch in Deutschland aufhalten, jedoch ist auch ein Unterschlupf in den angrenzenden Nachbarländern (insbesondere Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande) nicht auszuschließen.

Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle oder das LKA Niedersachsen unter der Telefonnummer 0511 26262-7400 entgegen.

Für entscheidende Hinweise, die zur Aufklärung der Taten und zu einer rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, wurde eine Belohnung bis zu 80.000 € ausgesetzt.

Die Polizei warnt: Nicht selbstständig an die Personen herantreten! Sie dürften bewaffnet sein.

AFP

Stadtwerke: Wegen Gasumstellung muss sich noch niemand Sorgen machen

Bäckerei Ofen

Privathaushalten, Handwerkern und Unternehmen steht in etwa zwei Jahren die Umstellung ihrer Gasgeräte auf das neue H-Gas bevor. Um alle notwendigen Prüfungen und auch um die anfallenden Umrüstungen kümmern sich die Stadtwerke.  

„Rund 50% aller Gasgeräte in Osnabrück wurden inzwischen von speziell dafür beauftragten Fachfirmen erfasst“, erklärt Stadtwerke Sprecherin Nicole Seifert auf Nachfrage unserer Redaktion. „Wegen der für 2019 geplanten Gasumstellung muss sich noch keiner Sorgen machen“, es sei schlichtweg zu früh.

Im Schinkel wurden noch keine Geräte überprüft

In großen Teilen der Stadt, zum Beispiel auch im Stadtteil Schinkel, stehen die Erhebungstermine für Privathaushalte und Unternehmen überhaupt erst noch bevor.
Mit den bei diesen Terminen erhobenen Daten wird im nächsten Schritt dann geprüft, ob und welche Maßnahmen notwendig sind, damit die Umstellung auf das energiereichere H-Gas in zwei Jahren problemlos erfolgen kann.

Stadtwerke kümmern sich auch um die technische Umstellung

„Bei gasbetriebenen Geräten muss in der Regel die Gasdüse ausgetauscht werden. Welche Düse gebraucht wird und wie der Zustand des Gerätes ist, wird im Rahmen der Erhebung gecheckt“, so die Stadtwerke-Sprecherin.

Stadtwerke: Wegen Gasumstellung muss sich noch niemand Sorgen machen
Jedes erhobene Gerät wird mit einem Sticker gekennzeichnet.

Für die Überprüfung jedes Einzelfalls steht den Stadtwerken eine umfangreiche Datenbank zur Verfügung. Findet sich ein benötigtes Teil nicht in der Datenbank, zum Beispiel bei einem alten Bäckerei-Backofen, wird weiter recherchiert und bei Herstellern und Zulieferern nachgefragt, ob sich nicht noch irgendwo die benötigten Teile finden. Die Recherche, die Umrüstung und sämtliche dadurch anfallenden Kosten werden von der Stadtwerke-Tochter SWO Netz als Verteilnetzbetreiber übernommen und fließen dann über die Bundesnetzagentur in die Netznutzungsentgelte ein. „Die Kosten werden somit auf alle erdgasversorgten Haushalte und alle erdgasversorgten Industrieunternehmen in Deutschland umgelegt – unabhängig davon, ob die Kunden L- oder H-Gas beziehen.“

Noch gibt es kein „Aus“ für irgendein Gas-Gerät in Osnabrück

Nur in Ausnahmefällen, wird es dazu kommen, dass ein älteres Gerät tatsächlich ab dem Stichtag im Jahr 2019 nicht mehr betrieben werden kann, ist man bei den Stadtwerken überzeugt. Intern rechnet man mit 1% bis 2% aller Geräte, bei denen tatsächlich keine Umrüstung möglich sein wird.
Obwohl bereits rund die Hälfte aller Gas-Kunden mit ihren Geräten erfasst wurden, haben die Stadtwerke bislang auch noch keine einzige negative Rückmeldung an einen Kunden verschickt. Nicole Seifert versichert, dass man sich vorher ganz genau anschauen will, was nötig und was im Einzelfall möglich ist.

Grundsätzliche Ausnahmen gelten lediglich für Geräte, die für den Betrieb in Deutschland nicht zugelassen sind – deren Betrieb war aber auch schon vor der Gasumstellung nicht legal. Und auch für Spezialmaschinen in der Industrie, die teils mit Gasfeuerung betrieben sind, gelten Ausnahmen.

Mehr Infos zur Erdgasumstellung in Osnabrück gibt es unter www.swo-netz.de/gasumstellung.

 

AFP

Videobeweis der Polizei entlarvt: Während der Flucht die Plätze hinter dem Lenkrad getauscht

Folgen, Schild, Polizei
Autobahnpolizei (Symbolbild)

Der Autobahnpolizei fiel am Samstagnachmittag gegen 16.10 Uhr auf der A 30 ein Pkw auf, der es offensichtlich sehr eilig hatte. Am Ende einer Verfolgungsjagd saß plötzlich die Beifahrerin hinter dem Steuer, der vorherige Fahrer hatte keinen Führerschein. Die Polizei hatte alles auf Video: Pech gehabt.

Die Beamten folgten dem Mazda vom Südkreuz in Richtung Rheine. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von dem PKW immer wieder überschritten, kurz vor der Ausfahrt Hellern lag der Wert sogar bei 135 km/h.

Die Beamten der Autobahnpolizei konnten das Verhalten des männlichen Fahrers mit der eingebauten Videokamera aufnehmen und sie entschieden sich, das Auto außerhalb der Autobahn zu kontrollieren. Der Pkw sollte in Höhe der Abfahrt Hasbergen von der A 30 gelotst werden.

Flucht vor der Polizeikontrolle misslang

Dem Fahrer wurden für die Kontrolle eindeutige Signale gegeben, das eingeschaltete Blaulicht und die Aufschrift „Polizei- bitte folgen“ war für ihn und seine Begleiterin auf dem Beifahrersitz klar erkennbar. Der Mazda-Fahrer hatte wohl bemerkt, dass ihn die Polizei kontrollieren wollte, er folgte dem Streifenwagen auf dem Verzögerungsstreifen der Ausfahrt. Aber als das Polizeifahrzeug in die Ausfahrt einbog, lenkte der Mazdafahrer sein Auto schlagartig nach links zurück auf die Autobahn zurück und gab Gas. Doch der junge Mann hatte nicht mit der Geschicklichkeit und der Routine der Autobahnpolizisten gerechnet, denn die zogen mit ihrem Streifenwagen über den Grünstreifen und setzten zur Verfolgung an. Der Mazda fuhr in starken Schlangenlinien auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn. Der Flüchtende hatte jedoch keine Chance, denn der dichte Verkehr und die Baustelle im Autobahnkreuz Lotte Osnabrück bremste ihn aus. Und außerdem verfolgte ihn der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn.

Plötzlich die Beifahrerin auf dem Fahrersitz

Vor der Ausfahrt Lotte gaben die Beamten erneut Haltezeichen und staunten nicht schlecht, als plötzlich eine Frau auf dem Fahrersitz saß. Die junge Dame hatte zuvor auf dem Beifahrersitz gesessen, wo jetzt der „vorherige“ Fahrer saß. Der Tausch wurde von dem 19-Jährigen bei Befragung vehement bestritten- aber leider hatte das Pärchen keine Chance, denn der Videobeweis war lückenlos und eindeutig. Und dann gab auch der 19-Jährige zu, während der Fahrt mit seiner 18-jährigen Begleiterin die Plätze getauscht zu haben. Weitere Ermittlungen ergaben, dass dem schnellen Fahrer schon 2016 der Führerschein entzogen worden war und er seitdem keine Fahrerlaubnis mehr hatte.

AFP

Wo stehen diese Woche die Blitzer im Landkreis Osnabrück?

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Blitzer / Foto: Mobil in Deutschland e.V.

Augen auf, auch in dieser Woche „blitzt“ es auf den Straßen rund um Osnabrück

Der Landkreis Osnabrück bringt von Montag bis kommenden Sonntag wieder seinen Außendienst auf die Straße. Für folgende Standorte sind Geschwindigkeitsmessungen geplant:

  • Montag,    13.11.                      Georgsmarienhuette
  • Dienstag,   14.11.                     Ankum
  • Mittwoch,   15.11.                    Bramsche
  • Donnerstag,   16.11.                Melle
  • Freitag,   17.11.                        Gehrde
  • Samstag,   18.11.                     Bramsche
  • Sonntag,   19.11.                      Hasbergen

Der Landkreis weißt darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Bitte fahrt vorsichtig – immer!

Symbolbild: Mobil in Deutschland e.V.

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[UPDATE] Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag: Fußgängerin auf der Martinistraße angefahren

Am späten Sonntagnachmittag, kurz nach 17 Uhr, ereignete sich auf der Martinistraße (Osnabrück Weststadt) ein schwerer Verkehrsunfall.

Frau vor Aldi von PKW erfasst

Eine Frau wurde beim Überqueren der Martinistraße in Höhe des Aldi-Discountmarktes von einem PKW erfasst. Der Fahrer war mit seinem Fahrzeug auf der rechten Spur stadteinwärts unterwegs, die Frau prallte auf Motorhaube und Windschutzscheibe. Verletzt wurde sie in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Der PKW-Fahrer blieb unverletzt.

Die Schwere der Verletzungen sowie der genaue Unfallhergang standen vor Ort noch nicht fest, die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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AFP

Zahlreiche Wohnungseinbrüche in Osnabrück Wüste, Kalkhügel, Hellern und Widukindland

Einbruch (Symbolfoto)
Einbruch (Symbolfoto)

Der Polizei Osnabrück wurden mehrere Wohnungseinbrüche in unterschiedlichen Stadtteilen gemeldet. Die Tatzeiten wurden von den Geschädigten unterschiedlich eingegrenzt, liegen aber alle am Samstag.

In der Sandstraße (Wüste) kam es am Samstag zwischen 08.45 Uhr und 20.30 Uhr zu einem Einbruchsversuch, denn die Täter schafften es nicht, über die Terrassentür in eine Erdgeschoßwohnung zu gelangen.

Dagegen waren sie im Knappsbrink (Kalkhügel) und im Prenzlerweg (erneut Wüste) erfolgreicher. Im Prenzlerweg waren Einbrecher zwischen 18.15 Uhr und 20 Uhr aktiv. Sie hebelten eine Terrassentür auf, gelangten in das Haus und hielten sich im gesamten Gebäude auf. Gestohlen wurde Bargeld. Im Knappsbrink verlief der Einbruch ähnlich (Tatzeit 19.15 Uhr bis 2 Uhr), auch hier wurde die Terrassentür aufgehebelt und aus dem Haus Bargeld gestohlen.

Vom Westen bis in den Osten der Stadt

Weitere Tatorte liegen im Kleinen Ring (Hellern, Tatzeit 14.30 Uhr bis 20.30 Uhr) und im Fliederkamp (ebenfalls Hellern, Tatzeit 16.30 Uhr bis 20.29 Uhr). Hier, nur wenige Häuser vom ersten Tatort entfernt, verschafften sich die Täter Zugang durch das Aufhebeln von Fenstern. In einem Fall erbeuteten sie eine geringe Menge Bargeld in dem anderen Fall steht die Beute noch nicht fest.

Bei einem Einbruch im Freiheitsweg (Widukindland, Tatzeit Samstag, 19 Uhr-19.17 Uhr) konnte ein Zeuge Taschenlampenlicht im Nachbarhaus feststellen. Er klingelte an der Haustür und verscheuchte offenbar den/die Einbrecher, denn das Haus war leer, ein Fenster aufgehebelt und im Garten wurde zurückgelassenes Diebesgut aufgefunden.

In allen Fällen bittet die Polizei um Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den Wohngebieten. Anrufe werden unter 0541 327 2115 oder 0541 327 3203 entgegen genommen.

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AFP