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Die Osnabrücker Burger Biene hat jetzt ein eigenes Restaurant

Burger Biene Restaurant Osnabrück
Burger Biene Restaurant Osnabrück

Am Samstag eröffnet die Burger Biene ab 14 Uhr ihr erstes Restaurant an der Baumstraße 12 (Gartlage).

Samstag von 14 bis 23 und Sonntag von 12 bis 23 können neugierige und vor allem hungrige Besucher einen ersten Blick auf den Bienenstock werfen.

HASEPOST war kurz vor der Eröffnung vor Ort

Auf der Rückseite des Gebäudes der Discothek Virage hat sich die Burger Biene nun ihr ganz eigenes Nest eingerichtet. Gestartet war das junge Osnabrücker Team mit einer fleißigen Biene, die durch Osnabrück flog und stets frische Burger aus regionalen Zutaten im Schlepptau hatte.

Ein Zuhause für den „Schwarm“, die Freunde und die Gäste

Nachdem im letzten Jahr erst eine zweite Biene den Schwarm ergänzte, konnte sich die Biene vor wenigen Monaten mit den Mini-Bienen über Nachwuchs freuen, die den Lieferdienst am Laufen halten. Nun kommt also der Bienenstock hinzu, der dem Schwarm und allen Freunden und Gästen ein Zuhause bieten soll.

Burger Biene Restaurant Osnabrück
Auch im Restaurant sieht alles nach „Biene“ aus

„Die Food Trucks und der Lieferdienst sind in Osnabrück super angekommen“, so Geschäftsführer Gurpreet Sethi, „wir haben viel Unterstützung von den Osnabrückern erhalten und wollen mit unserem Bienenstock jetzt etwas zurückgeben, unseren treuen Gästen einen gemütlichen Laden mit superleckeren Burgern bieten.“

Im Restaurant auch „Specials“

In Zukunft soll das Restaurant wochentags von 17-23 sowie freitags bis sonntags von 12 bis 23 Uhr geöffnet sein. Treue Stammkunden dürfen sich auf die gewohnten Klassiker und einige neue Restaurant-Specials freuen.

Geschäftsführer Sethi kann es kaum abwarten nun auch mit dem Restaurant durchzustarten: „Nach dem langen Bau sind wir uns sicher, dass wir hier eine tolle Location schaffen konnten. Das ganze Team ist einfach happy, dass es jetzt endlich losgeht!“

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Wenn in Osnabrück Bomben gefunden werden, geht alles ganz schnell

Jürgen Wiethäuper und Alice Kemmeries, Stadt Osnabrück
Jürgen Wiethäuper und Alice Kemmeries, Stadt Osnabrück

Wenn bei der Stadt die Meldung eingeht: „Bombenblindgänger gefunden“ geht alles ganz schnell. Mit wenigen Klicks hat Jürgen Wiethäuper die wichtigsten Infos auf seinem Tablet. Er zeichnet den Radius ein, in dem evakuiert werden muss und weiß wenige Sekunden später wie viele Menschen ihre Häuser verlassen müssen – und noch viel mehr.

Hier: Straßenverzeichnis für die mögliche Bombenräumung im Januar 2018

Jürgen Wiethäuper ist Fachdienstleiter Ordnung und Gewerbe und bei der Stadt zuständig für die Bombenräumungen. Bis vor drei Jahren mussten seine Kollegen und er unendlich viele Aktenordner wälzen, auf ungenaue Karten blicken und unzählige Nummern wählen, bis die wichtigsten Vorbereitungen erledigt waren. Heute kann er – wenn nötig – direkt an der Fundstelle auf freiem Feld stehen und hat trotzdem blitzschnell alle nötigen Infos auf seinem Tablet. Wichtig, wenn es schnell gehen muss.

So etwas gibt es nur in Osnabrück

Das Team im Fachdienst Geodaten hat eine Anwendung entwickelt, die Daten verknüpft, die bei einer Bombenräumung nötig sind. Damit haben die Kollegen etwas geschaffen, was es in dieser Form in keiner anderen Kommune gab. Mit der Anwendung ist es möglich, einen Bombenfund umfangreich zu dokumentieren und alle folgenden Arbeitsschritte zu optimieren. Wenn der Radius um einen Bombenfund gezogen ist – üblicherweise ist es ein Kilometer – weiß Jürgen Wiethäuper nicht nur für wie viele Menschen er Handzettel drucken lassen muss – er weiß auch, auf wie viele Senioren er sich einstellen muss, die eventuell Hilfe brauchen und wie viele Menschen eine andere Nationalität haben, die die deutschen Handzettel möglicherweise gar nicht lesen können. Den Stadtwerken und allen anderen Busunternehmen, die den öffentlichen Nahverkehr übernehmen, wird mitgeteilt, welche Bushaltestellen im Evakuierungszeitraum nicht angefahren werden dürfen.

Software ersetzt Aktenordner

Diese Evakuierungsapplikation wurde 2015 entwickelt. Im Stadtgebiet Osnabrück werden immer noch sehr viele Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet und zum Beispiel immer wieder Bomben auf Baustellen gefunden. Mehr als 150 Aktenordner beherbergten vor 2015 die Informationen über die rund 3.000 Bombenverdachtspunkte im Stadtgebiet. Das Kartenmaterial war höchst ungenau. Die städtische Fachabteilung, die sich mit der Bombenräumung beschäftigt, hatte immer wieder Probleme, alle nötigen Daten zusammenzustellen.

Weiterlesen: Wird im Januar 2018 die halbe Innenstadt evakuiert?

Jürgen Wiethäuper: „Vor der Einführung der Evakuierungssoftware hatten wir weder einen genauen Überblick über die Verteilung der Bombenverdachtspunkte, noch konnten wir das umfassende Datenmaterial in dringenden Fällen genau sichten. Wir brauchten oft sechs bis acht Wochen, um eine Bombenräumung vorzubereiten.“ Das war gerade bei zufälligen Bombenfunden ein Problem. „Da müssen wir zeitnah reagieren. Seit der Einführung der neuen Software benötigen wir höchstens eine Stunde, bis alle Informationen ausgewertet sind, ein Evakuierungszentrum benannt ist und alle betroffenen Adressen ermittelt sind – egal, ob wir die Bombenräumung lange planen können oder spontan handeln müssen“, sagt Wiethäuper.

 

Silke Brickwedde

Foto (Simon Vonstein, Stadt Osnabrück): Jürgen Wiethäuper ist Fachdienstleiter Ordnung und Gewerbe und bei der Stadt zuständig für die Bombenräumungen. Er schaut mit Alice Kemmeries vom Fachdienst Geodaten auf eine Karte. Diese Karte erleichtert die Vorbereitung auf eine mögliche Bombenräumung.
Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

AFP

Helikopter-Landeplatz der Paracelsus Klinik Osnabrück wird renoviert

Paracelsus Klinik, Osnabrück, Rettungshubschrauber, Landeplatz
Paracelsus Klinik, Osnabrück

Kein Ausbau, sondern lediglich eine Renovierung des Hubschrauberlandeplatzes, wird seit einigen Tagen an der Paracelsus Klinik am Natruper Holz vorgenommen.

Mitarbeiter einer Gartenbaufirma legen im Rahmen der Arbeiten eine neue feste Landefläche an, damit die Rettungshubschrauber auch künftig festen Boden auf der Wiese hinter dem Parkhaus haben.

Erreichbarkeit bleibt auch während der Bauarbeiten gewahrt

„Wir renovieren unseren Absetzplatz turnusmäßig und folgen damit einer Auflage des Luftfahrtbundesamtes“, so Simone Hoffmann, Pressesprecherin der Paracelsus Kliniken. Bis zum Abschluss der Arbeiten können Rettungshubschrauber weiterhin die Klinik anfliegen und auf einer provisorischen Landefläche, etwa 30 Meter entfernt, aufsetzen.

Neben der privaten Paracelsus Klinik besitzen im Stadtgebiet auch noch das Klinikum auf dem benachbarten Finkenhügel und das Marienhospital (MHO) einen Landeplatz für Rettungshubschrauber.

Weiterlesen: Feuerwehr Osnabrück leuchtet Hubschrauberlandeplatz aus

 

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AFP

Osnabrück soll vom Bund Geld für Park and Ride, City-Logistik & Co bekommen

Park and Ride
Symbolbild, Andrew Dixon CC BY SA 2.0

Das Bundesverkehrsministerium stimmte dem Förderantrag für den Osnabrücker „Masterplan Green City“ zu. Bis Mittwoch ist aber noch offen, ob Osnabrück tatsächlich die 185.000 Euro aus dem „Dieselfond“ erhalten wird.

Neben Osnabrück haben etwa 60 weitere deutsche Städte am Freitag Post von Christian Schmidt, dem amtierenden Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, erhalten: Ihren Förderanträgen auf Entwicklung von Konzepten zur Vermeidung drohender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in den von Stickstoffdioxid besonders belasteten Innenstädten ist seitens des Bundes stattgegeben worden.

Am Mittwoch soll es den Scheck geben

Ob die von der Stadt Osnabrück beantragten Fördermittel in Höhe von 185.000 Euro vollständig bewilligt wurden, wird sich allerdings erst am kommenden Mittwoch zeigen, wenn die Stadt den Förderbescheid im Berliner Ministerium überreicht bekommen wird.

„Ich freue mich sehr, dass unser Förderantrag prinzipiell bewilligt worden ist. Dies zeigt, dass Osnabrück richtig handelt. Binnen weniger Wochen haben die Stadtverwaltung zusammen mit den Stadtwerken ein Konzept auf den Weg gebracht, welches die Chance bietet, mittelfristig die Stickstoffdioxid-Belastung zu senken“, kommentiert Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Entscheidung.

Zahlreiche Projekte in Osnabrück geplant

Insgesamt 14 Millionen Euro aus dem sogenannten „Eine-Milliarden-Dieselfonds“ hat der Bund kurzfristig für die Erarbeitung der Masterpläne zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Masterplans sollen beispielsweise Maßnahmen zur Umsetzung eines sensitiven Verkehrsmanagements, eine Gesamtstrategie für mehr Mobilpunkte und ein funktionierendes Park and Ride System, die Förderung des Radverkehrs und die Elektrifizierung des Verkehrs, die Entwicklung einer urbanen, emissionsarmen City-Logistik und eines betrieblichen Mobilitätsmanagements entwickelt werden.
Das Erarbeiten des Masterplans, der bis Ende Juli 2018 vorliegen muss, soll Voraussetzung sein, um Fördermittel für die Umsetzung der Pläne zu erhalten. Die Bundesregierung hat bereits beim 2. kommunalen Dieselgipfel am 29. November in Berlin in Gesprächen mit den Städten angedeutet, dass sie hierfür milliardenschwere, mittelfristig angelegte, Förderprogramme auflegen will.

Ziel der angekündigten Maßnahmen ist eine nachhaltige und möglichst emissionsfreie Mobilität in den besonders von Stickstoffdioxid belasteten Kommunen.

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Flachdachbau ersetzt Flachdachbau vor der Johanniskirche in der Osnabrücker Neustadt [Update]

Neubau Johannisstraße Osnabrück
Neubau Johannisstraße Osnabrück

Ein Relikt des schnellen Wiederaufbaus, das zuletzt von der MÖWE genutzte Geschäftshaus vor der Johanniskirche, soll durch einen modernen Zweckbau ersetzt werden.


[Update 15.12.2017] Mehr als ein halbes Jahr, nachdem dieser Artikel erstmalig bei der HASEPOST erschien (16.05.2017), hat die Stadtverwaltung in einem „beschleunigten Verfahren“ eine Änderung des Bebauungsplans 626 auf den Weg gebracht.
Zwischen dem 19. Dezember und 19. Januar wird der Bebauungsplan „Westlich Johanniskirche“ im Fachbereich Städtebau, Hasemauer 1, Osnabrück, öffentlich ausgelegt. Zusätzlich informiert die Stadt online unter www.osnabrueck.de.
Bürger haben nun die Gelegenheit, Stellungnahmen und Änderungsvorschläge schriftlich oder per Mail abzugeben. Die Einwendungen werden den Planern und Politikern im weiteren Verfahren vorgelegt.


Artikel vom 16. Mai 2017:

Nach den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs und der Bombenangriffe, bei dem auch der Bereich rund um die Johanniskirche (eigentlich: St. Johann) viele Treffer abbekam, wurden zahlreiche Geschäftshäuser nur provisorisch wieder aufgebaut. Wichtiger als Wohnräume, Büros oder Lager in den oberen Geschossen waren die Verkaufsräume im Erdgeschoss.

Noch heute steht mit dem Geschäftshaus Große Straße 15, in dem inzwischen ein Discountbäcker seinen Laden hat, eine solche auf das Erdgeschoss reduzierte Verkaufsbaracke in einer 1a Innenstadtlage.

Zuletzt diente das Haus sozialen Zwecken

Ein zusätzliches Stockwerk und vermutlich auch viel Mauerwerk aus der Vorkriegszeit besitzt das Gebäude, in dem bis vor ein paar Monaten noch „Jonathans Laden“ und die Fahrradwerkstatt der MÖWE untergebracht waren.
Die Glanzzeiten, als die Johannisstraße noch eine wirkliche Einkaufsstraße und keine Busrollbahn war, sind längst vergangen. Graffiti an der Seitenwand zeugt von der Verwahrlosung des Viertels. Hochwertiger Einzelhandel findet hier nicht mehr statt. Nur wenige Meter weiter, in der oberen Johannisstraße stehen ebenfalls zahlreiche Ladenlokale teils seit Jahren leer.

Neubau Johannisstraße Osnabrück
Flachdachbaracke vor mittelalterlicher Bürgerkirche.

Der Eigentümer des Gebäudes, die katholische Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft, will mit einem nun geplanten Neubau auch nicht versuchen mit einem Ladengeschäft zu reüssieren, sondern sozialen Einrichtungen und Wohngruppen eine neue Heimat geben.

Zweckbau ohne Keller und mit Flachdach

In einem beschleunigten Verfahren wurde inzwischen ein Neubau auf den Weg gebracht, der allerdings, wie das Vorgängergebäude einige Besonderheiten aufweist, die an das Vorgängergebäude erinnern.
So soll der Neubau nicht unterkellert werden und er wird nach den inzwischen von der Stadtverwaltung im Ratsinformationssystem hinterlegten Entwürfen auch erneut lediglich ein Flachdach erhalten.
Die Geschosszahl wird sich zur Johannisstraße hin auf zukünftig drei Etagen plus Erdgeschoss verdoppeln. Die dritte Etage wird dabei jedoch als „Staffelgeschoss“ bezeichnet und reicht fast bis in die Höhe der klassischen Satteldächer der benachbarten Häuser.

Neubau Johannisstraße Osnabrück, Stephanswerk
So soll der neue Flachdachbau aussehen. Quelle: Ratsinformationssystem Osnabrück

Vorsichtige Kritik einzig von der FDP

Der von Oliver Haskamp, Vertreter der FDP-Ratsfraktion im Stadtentwicklungsausschuss geäußerte vage Verdacht, dass diese Konstruktion vor allem der Optimierung der nutzbaren Fläche dienen könne und sich nicht wirklich harmonisch in das Ensemble vor der Johanniskirche einfügen wird, wurde von Stadtbaurat Frank Otte mit dem Argument widersprochen, dass die Geschmäcker eben verschieden seien.

Hier schlug einst das Herz der Neustadt

Die katholische Kirche St. Johann, vis a vis des geplanten Neubaus, ist eine der vier großen Kirchen Osnabrücks. Sie gilt als eine der frühesten großen gotischen Hallenkirchen Deutschlands
Zusammen mit dem in direkter Nachbarschaft befindlichen ehemaligen Neustädter Rathaus, war dieser Platz einst der Gegenentwurf der rechtlich selbständigen Neustadt zum historischen Markt mit Rathaus, Stadtwaage und der evangelischen Marienkirche in der Altstadt.
Auch dort – allerdings bereits in den 50er Jahren geplant und vollendet – wurde mit dem jetzt der Stadtbücherei dienenden Verwaltungsneubau an der Ecke zur Krahnstraße ein profaner Zweckbau an historischer Stelle errichtet.

Neubau Johannisstraße Osnabrück
Lustiger Zufall: Links oben in der Ecke hebt gerade ein großer Vogel (eine Möwe?) zum Flug ab.

 

 

 

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Screenshot der Entwurfszeichnung: Ratsinformationssystem Osnabrück

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Wird am 7. Januar die halbe Osnabrücker Innenstadt evakuiert?

Bombenräumung Osnabrück
Bombenräumung Osnabrück, Januar 2018

Bei Sondierungsarbeiten im Vorfeld von Brückenbauarbeiten im Verlauf der Straße „An der Petersburg“ wurde ein möglicher Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Um diesem Verdacht nachgehen zu können, werden am Samstag, 6. Januar, weitere Sondierungsarbeiten durchgeführt – dann entscheidet sich, ob evakuiert werden muss oder nicht.

Bahnverkehr am ersten Samstag des Jahres massiv eingeschränkt

Der Bahnbetrieb muss zumindest teilweise eingestellt und Gleise abgebaut werden. Sollte sich der Verdacht eines Blindgängers bestätigen, muss am Sonntag, 7. Januar, ein weiträumiger Bereich im Stadtgebiet evakuiert werden. Bestätigt sich der Verdacht nicht, wird die Evakuierung am Samstag, 6. Januar, im Laufe des Nachmittags abgesagt.

Auch interessant: Wie reagiert die Verwaltung auf einen Bombenfund?

Im Falle einer Entschärfung

Sollte eine Evakuierung erforderlich sein, müssen für die notwendigen Maßnahmen am Sonntag, 7. Januar, rund 16.500 Personen aus den Stadtteilen Innenstadt, Gartlage, Schinkel, Fledder, Schölerberg, Kalkhügel und Wüste ihre Häuser und Wohnungen räumen und bis 9 Uhr den Evakuierungsbereich verlassen. Eine Straßenliste findet sich unten auf dieser Seite.

  • Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht ein Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Schinkel, Windthorststraße 79-83, zur Verfügung.
  • Die Straßen im Evakuierungsbereich sind ab 9 Uhr gesperrt. Der Linienverkehr des Verkehrsbetriebs läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Ein Aussteigen im vorgenannten Bereich ist nicht mehr möglich.
  • Die den Bereich der Evakuierung begrenzenden Straßen und Flächen bleiben frei zugänglich beziehungsweise befahrbar.
  • Wichtiger Hinweis: Die Entschärfung des Blindgängers kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Es wird daher dringend darum gebeten, den Evakuierungsbereich bis 9 Uhr zu verlassen und den Anweisungen der Ordnungskräfte Folge zu leisten.

Züge fahren am Samstag nur noch eingeschränkt

Der Bahnverkehr wird auf der Strecke Richtung Münster und Bielefeld ab Samstag, 6. Januar, ab 0 Uhr eingeschränkt beziehungsweise eingestellt. Während der möglichen Evakuierung am Sonntag, 7. Januar, wird ab 9 Uhr auch der Hauptbahnhof gesperrt und der Verkehr auf den Strecken Richtung Hannover, Rheine und Oldenburg für die Dauer der Maßnahme eingestellt.

Nähere Informationen über die Streckensperrungen, insbesondere über Ersatzverkehre, finden Sie zu gegebener Zeit auf den Seiten der Deutschen Bahn beziehungsweise der anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Internet oder bei der Reisezugauskunft.

Hilfe für Bedürftige

Für bettlägerige oder kranke Personen bestehen Transportmöglichkeiten, die über die Regionalleitstelle Osnabrück unter Telefon 0541 323-4455 angefordert werden können. Es ist unbedingt anzugeben, ob die Person sitzend oder liegend transportiert werden kann, ob ansteckende oder infektiöse Krankheiten oder gegebenenfalls sogar eine Transportunfähigkeit bestehen. Notwendige Transporte können ab sofort, müssen jedoch unbedingt vor der Maßnahme angemeldet werden. Je eher die Information erfolgt, desto besser kann für den Transport gesorgt werden.

Die Maßnahme wird mehrere Stunden dauern. Es sollten daher die unbedingt notwendigen Dinge (Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung) sowie angemessene Kleidung mitgenommen werden.

Die Stadt Osnabrück bittet darum, ältere und insbesondere auch ausländische Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren. Die Betroffenen sollten sich vor dem Verlassen Ihrer Wohnung vergewissern, dass sie Elektro- und Gasgeräte (Bügeleisen, Herd) ausgeschaltet und alle Wasserhähne geschlossen haben.

Informationsmöglichkeiten

Die Stadt Osnabrück informiert – auch über Rundfunkdurchsagen –, sobald die Maßnahme abgeschlossen ist und die Bewohner in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren können.

Für Fragen ist am Samstag, 6. Januar, von 8 bis 18 Uhr und Sonntag, 7. Januar, von 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter 0541 323-4490 geschaltet.

Hintergrund

In den kommenden Jahren werden mehrere Brücken an Straßenunterführungen unter Bahnstrecken im Stadtgebiet erneuert. Die erste dieser Brückenbaustellen befindet sich im Verlauf der Straße „An der Petersburg“. Im Vorfeld dieser Bauarbeiten sind seitens der Deutschen Bahn Kampfmittelsondierungen in Auftrag gegeben worden.

Im Rahmen dieser Arbeiten wurde ein möglicher Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg geortet.

Das Evakuierungsgebiet

Im Einzelnen sind sämtliche nachfolgend genannten Straßen und Häuser zu räumen:

Abekenstr. 6
Am Riedenbach 1 – 55 ungerade und 2 – 44 gerade
Am Salzmarkt
Am Wulfekamp
Ameldungstr. 3 – 11 ungerade
An der Humboldtbrücke 7
An der Humboldtbrücke 8
An der Humboldtbrücke 8A
An der Humboldtbrücke
An der Petersburg
August-Bebel-Platz
Baumwollweg
Bielefelder Str.
Bischofsstr.
Blumenstr.
Bonnusstr.
Braunschweiger Str.
Brinkstr. 5 – 13 ungerade
Buersche Str. 2 – 76 gerade
Bünder Str.
Clarenbachstr.
Dammstr.
Deisterweg
Eisenbahnstr.
Ertmanstr. 1 – 19 ungerade
Frankenstr.
Franz-Lenz-Str. 1 – 11 ungerade und 2 – 18 gerade
Gesmolder Str. 12 – 24
Goethering 23 – 37
Goldstr.
Große Rosenstr.
Großer Fledderweg 17 – 27 und 89 – 91a ungerade
Hamburger Str.
Hannoversche Str. 1 – 48
Heinrich-Heine-Str.
Heinrichstr. 1a – 14 und 75 – 79
Herforder Str.
Hermannstr.
Holtstr.
Iburger Str. 1 – 105 ungerade und 6 – 54 gerade
Johannisfreiheit 5, 12a, 13
Johannisstr. 1 – 38 und 70 – 144
Johannistorwall
Josefstr.
Karl-Bücher-Str.
Karmannstr. 2
Klöntrupstr.
Koksche Str. 3 – 53 ungerade und 4 – 48 gerade
Kollegienwall 12 – 22a
Kölner Str. 11 und 14
Kolpingstr.
Kommenderiestr.
Konrad-Adenauer-Ring
Kurze Str.
Laischaftsstr. 9 – 37 ungerade und 16 – 26 gerade
Lange Str. 63 – 105 ungerade und 78 – 110 gerade
Leggeweg
Lutherstr.
Magdalenenstr. 27 – 35 ungerade
Meller Str. 2 – 154 gerade und 3 – 185 ungerade
Miquelstr.
Mittelstr.
Modemannskamp
Möserstr. 37 – 51 ungerade und 46 – 68 gerade
Neulandstr.
Niedersachsenstr.
Osningstr.
Overbergstr.
Parkstr. 1 – 2k
Pattbrede 5 – 17 ungerade
Peiner Str.
Petersburger Wall
Pfaffenstr.
Pottgraben
Rheinische Str.
Ritterstr.
Rosemannstr.
Rosenplatz
Rotenburger Str. 1 – 8 und 14 – 24
Rudolfstr.
Schepelerstr.
Schlagvorder Str. ungerade
Schloßstr. 1 – 49 ungerade und 4 – 30 gerade
Schloßwall 43, 65, 67
Schmidtstr.
Schweerstr.
Selinghof
Seminarstr. 20 – 37
Siebensternstr.
Sollingweg
Spichernstr.
Spindelstr.
Spinnereiweg
Stahlwerksweg
Stüvenbrede
Süsterstr.
Sutthauser Str. 19 – 57 ungerade und 26 – 78 gerade
Teutoburger Str.
Theodor-Heuss-Platz
Uhlhornstr. 2 – 18 gerade
Venloer Str.
Wartenbergstr. 1 – 11 ungerade und 2 – 34 gerade
Wasastr.
Wassermannstr.
Westfälische Str.
Wiesenbachstr.
Wiesenstr.
Wihostr.
Wörthstr.

AFP

Rüpel-Radler in Konfrontation mit Fahrer eines US-Autos

US-Car Mittelfinger

War es das Auto (Chrysler Dodge Challenger, bis zu 717 PS), das bei einem Fahrradfahrer (ca. Mitte 40) zum multiplen Verlust der guten Kinderstube führte? Die Polizei sucht einen großen Fahrradfahrer mit „Provinzial“-Warnweste, gegen den sie wegen Nötigung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

Der Fahrer des schwarzen Chrysler Dodge Challenger war am Montag, gegen 11.45 Uhr, auf dem rechten Fahrstreifen des E.-M.-Remarque-Ring in Richtung Berliner Platz unterwegs und überholte den auf dem Sonderfahrstreifen für Fahrradfahrer befindlichen Mann.

Radler zeigte Autofahrer den Mittelfinger… und mehr

Als der Autofahrer den Radfahrer überholte hatte, zeigte der plötzlich den erhobenen Mittelfinger. Wenig später überholte der Radfahrer seinerseits das amerikanische Auto wieder, schlug dabei gegen den Außenspiegel und setzte sich mit seinem Fahrrad mittig vor den Pkw. Als die Ampel am Berliner Platz rot zeigte, sprach der Autofahrer den Radfahrer auf sein Verhalten an und wurde von diesem erneut beleidigt. Zudem schlug der Radfahrer gegen die Beifahrertür des Autos und beschädigte diese leicht. Der Eigentümer des Pkw hielt den Radfahrer daraufhin am Arm fest und wollte die Polizei rufen. Der Unbekannte riss sich aber los und fuhr in Richtung Bahnhof davon.

Mittleres Alter, groß und auffällige Warnweste

Der Radfahrer war etwa 40 bis 45 Jahre alt, circa 185 bis 190cm groß und trug eine Warnweste mit der Aufschrift „Provinzial“. Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich beim Unfalldienst der Polizei zu melden. Telefon: 0541-3272215.

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Der richtige Kaffee um Osnabrücker munter zu machen (versandkostenfrei)!

Kaffee aus Osnabrück Papplos
Vielleicht doch einfach mal im Sitzen genießen?

Pro Person und Tag werden in Deutschland 3,5 Tassen Kaffee getrunken – so die Statistik. Damit ist Deutschland „Kaffee-Weltmeister“, und sicher ist Osnabrück da keine Ausnahme. Mit Leysieffer Kaffee gibt es nun auch im Versand eine Alternative zu den bekannten Anbietern.

Wer seiner Kapselmaschinen von Nespresso einmal etwas Abwechslung gönnen will, kann den Leysieffer Kaffee über diesen Link auch versandkostenfrei bestellen.

Auch in der Hasestadt gibt es inzwischen eine große Auswahl an frisch geröstetem Kaffee, der eine qualitativ gute Ergänzung zu den Marken aus dem Supermarkt ist.
Neben frisch gerösteten Kaffeebohnen (lecker!) und irgendwelchen Supermarktkaffees, die uns schon seit unserer Kindheit mit einem eher einheitlichen Geschmack begleiten, gibt es aber auch noch die Option seinen Kaffee aus einer Kapselmaschine zu genießen. Trotz allerlei Diskussionen über das Für und Wider der Portionspackungen, ist es vor allem das bis zum entscheidenden Brühvorgang luftdicht eingekapselte Aroma, das für die Kapsel spricht. So ist jede einzelne Tasse optimal in Geschmack und Aroma und so kann auch in der heimischen Küche oder im Büro ein Kaffeegenuss entstehen, der geschmacklich weit entfernt ist von dem, was andere Anbieter für die „Krönung“ des Kaffeegenusses halten.

Hier Nespresso kompatible Kapseln versandkostenfrei bestellen.

Eine kleine aber feine Alternative für die Kaffeemaschine

Die Hanseatische Kaffeegesellschaft aus Deutschlands Kaffeehochburg Bremen bietet zusammen mit dem Osnabrücker Familienunternehmen Leysieffer (Stammhaus in der Krahnstraße) zahlreiche Kaffeespezialitäten an, die eine hervorragende Alternative zum abgepackten Kaffee aus dem Supermarkt oder den Kapseln von Nespresso darstellen.

Neben vollständig mit dem Nespresso-System kompatiblen Kaffeekapseln, bietet Leysieffer Kaffee auch ein eigenes Kapsel-System an, sowie ganze Bohnen und auch der klassische gemahlene Filterkaffee kommt per Onlinebestellung direkt bis an die Haustüre.

Ganoderma – eine ganz besondere Eigenkreation

Eine besondere Spezialität ist die Eigenkreation „Grüner Kaffee Ganoderma“. Diese Mischung aus grünen Kaffee-Extrakten, Ganoderma und dem Reishi Pilz, ist die neueste Kreation aus dem Hause Leysieffer Kaffee. Der Kaffee Ganoderma besticht durch seinen cremigen Geschmack und seiner leichten Karamellnote und ist ein einzigartiges Genusserlebnis.

Da alle Nespresso kompatiblen Kaffeekapseln – auch die Klassiker „Crema„, „Espresso“ und „Lungo“ – versandkostenfrei geliefert werden, lohnt es sich hier ganz besonders die Kreationen von Leysieffer Kaffee auszuprobieren.



728x90 Geschmackserlebnis Leysieffer Kaffee Kapselmaschine

Dieser Artikel steht weder in Verbindung mit Nespresso, der Hanseatischen Kaffee GmbH oder der Firma Leysieffer. Hasepost bzw. die osna.com GmbH ist Affiliate-Partner der  Hanseatischen Kaffee GmbH und erhält eine kleine Provision für die Vermittlung von Onlinebestellungen.

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Betten Kirchhoff bald mit noch mehr Service und Beratung an der Hannoverschen Straße

Betten Kirchhoff Osnabrück, Georgstraße
Betten Kirchhoff Osnabrück, Georgstraße

„Mit der Schliessung unseres Standortes an der Georgstrasse geht ein Abschnitt der Betten Kirchhoff-Firmengeschichte in der City zu Ende“, mit diesen Worten beschreibt Geschäftsführerin Christiane Kirchhoff-Billmann den Schritt, bis zum Jahresende die Aktivitäten auf den Standort an der Hannoverschen Straße zu konzentrieren. 

„Mit diesem Schritt gestalten wir die Zukunft von Betten Kirchhoff NEU“, erklärt Christiane Kirchhoff-Billmann wie es weitergeht, und fährt fort “Konzentration auf einen Standort, das Sortiment wird dem geänderten Kaufverhaltens der Kunden angepasst. Lager und Logistik an einem Standort, viele Vorteile die unseren Kunden zu Gute kommen. Auch unsere Mitarbeiter werden davon profitieren.“

Nachmieter forcierte Entscheidung zum Umzug

Die Entwicklung nahm schnell Fahrt auf. Für das Ladenlokal in Citylage wurde ein Nachmieter gesucht, der nun schon zum 1.1.2018 einziehen wollte. Da war rasches Handeln gefordert um diesen ehrgeizigen Plan mit allen Kräften umzusetzen. Der Räumungsverkauf musste organisiert werden und begann gestern am 13.12.2017.

Erreichbarkeit der Innenstadt ein Grund für den Umzug

Für Betten Kirchhoff liegen die Vorteile auf der Hand. Die Anfahrt an die Georgstrasse war mehr als schwierig, das Bewegen grösserer Waren problematisch. Diese Widrigkeiten gab und gibt es an der Hannoverschen Strasse nicht.
„Parkplätze sind ausreichend vorhanden, die Wege sind kurz, alles an einem Ort“, so die Formel, die den Entschluss zum Ortswechsel in einem Satz zusammenbringt.

Nach dem Räumungsverkauf in der City wird der Standort Hannoversche Strasse neu gestaltet, deutet die Geschäftsführerin gegenüber der HASEPOST schon mal an, wie es weitergehen wird. Ab Anfang 2018 ist dann „Alles unter einem Dach“, sagt Frau Kirchhoff-Billmann und freut sich „Betten Kirchhoff mit einem NEUEN Gesicht“ zu präsentieren. Die Kunden können gespannt sein, auf noch mehr Service und Beratung.“

 

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Von der Gesamtschule Schinkel an die katholische Ursulaschule Osnabrück

Daniela Boßmeyer-Hoffmann , Schulleitung, Ursulaschule Osnabrück
Daniela Boßmeyer-Hoffmann

Rolf Unnerstall, der bisherige Schulleiter des Osnabrücker Traditionsgymnasiums Ursulaschule geht in den Ruhestand. Seine Nachfolge wird Daniela Boßmeyer-Hoffmann antreten, teilte das Bistum am Donnerstagnachmittag mit.

Die neue Leiterin des Gymnasiums Ursulaschule kommt von der Kooperativen Gesamtschule Schinkel an die katholische Privatschule, die bis in die 80er Jahre das Mädchengymnasium des katholischen Teils des Osnabrücker Bürgertums war.

Aus der Wüste über den Schinkel zur Privatschule

An der Gesamtschule Schinkel ist die 44-Jährige zurzeit als Stellvertretende Leiterin tätig. Zuvor war sie am Osnabrücker „Gymnasium in der Wüste“ und für die Landesschulbehörde tätig.

Die Ursulaschule ist ein katholisches Gymnasium in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. An der Schule werden rund 1.100 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

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Titelfotos: Bistum Osnabrück (Porträt) und Christian Hahnemann, CC BY 3.0 (Schulhof)

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