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Noch ein paar Teilnehmerplätze für Osnabrücker Steel-Dartsmeisterschaft

Max Hopp

Es handelt sich nicht im „E-Darts“, betonen die Veranstalter der 1. Osnabrücker Steel-Darts-Meisterschaft um den „Filmpassage-Cup 2018“ im Alando Palais – aber sicherlich haben bereits einige Osnabrücker an den entsprechenden Automaten Erfahrungen gesammelt, was ja nicht schaden kann.

„Schon die Ankündigung über die sozialen Netzwerke fand großen Anklang und die ersten 80 Teams haben sich bereits angemeldet“, so Christian Schäfer gegenüber unserer Redaktion, aber „ein paar Restplätze haben wir noch frei“.

Darts ist ein Trendsport, macht Spass und hat einen geselligen Charakter, daher möchten wir dieser beliebten Sportart mit unserem Event eine große Bühne und Plattform geben“, so Schäfer weiter.

Kommende Woche geht es los

Ab Donnerstag, 22.03.2018, starten die Vorrundenspiele im Foyer des Alando Palais (jeweils Donnerstagabends ab 19 Uhr). Dort spielen die Zweier-Teams im Turniermodus gegeneinander. Die beiden besten Teams eines Vorrunden-Abends kommen ins Halbfinale. Termin hierfür ist am 19.04.2018.

Die besten acht Teams ziehen ins Finale ein, bei dem auch der Starspieler Max Hopp (siehe Foto oben) als Ehrengast dabei ist. Er wird zum Schluß gegen das Sieger-Team spielen. Das Finale startet am 26.04.2018 ab 19 Uhr auf der großen Bühne des Alando Palais. Bei diesem spannenden Wettbewerb, soll es um Spaß, Unterhaltung und Fairness gehen. Zu gewinnen gibt es Sachpreise der Sponsoren.

 

Preise:
Zu gewinnen gibt es Sachpreise diverser Sponsoren:
U.a. Kinogutscheine, Getränke-Verzehrgutscheine des Alando, je eine 3 Liter Flasche Berentzen und natürlich den Film Passage Cup.

Spieltage:
Donnerstag, 22.03.
Donnerstag, 29.03.
Donnerstag, 05.04.
Donnerstag, 12.04.

Feststehende Termine:
19.04. Halbfinale ab 18.00 Uhr-Spielbeginn gegen 19 Uhr
26.04. Finale im Ally Pally Palais mit Stargast Max Hopp

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Team.
Darin enthalten sind 10 Eintrittskarten für das Finale.

Anmeldungen und weitere Infos unter darts@agentur-allesbestens.de, Ansprechpartnerin ist Katja Schäfer.

AFP

SØR mit Damen-Outlet neu am Nikolaiort in Osnabrück

SØR offprice Osnabrück
Foto: inOsna.de

Es tut sich wieder etwas am Nikolaiort. Vor ein paar Tagen hat das in Osnabrück vor allem als Herrenausstatter bekannte ostwestfälische Unternehmen SØR eine neue Filiale am Nikolaiort eröffnet.

Das neue Outlet, das damit wirbt „OffPrice“ Angebote zu bieten, liegt vis-à-vis des bekannten Herrenmode-Ladens auf der anderen Seite des Nikolaiorts, an der Ecke zur Herrenteichsstraße.

Bislang MIA Damenmode

Bis vor einigen Tagen war hier – kurzzeitig – der Modeladen MIA Made in Italy angesiedelt, der sich im Vormonat mit einem Räumungsverkauf aus Osnabrück verabschiedete.

Entdeckt haben den Mieterwechsel unsere Kollegen vom Cityportal inOsna.de, die immer aktuell über Neueröffnungen, wechselnde Angebote, den Einzelhandel und die Gastronomie der Hasestadt berichten.

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Foto: inOsna.de

 

AFP

Das ist Stephen Hawkings letzte Botschaft an die Menschheit (Video)

Wenige Stunden nach dem Tod von Stephen Hawking veröffentlichte die Universität Cambridge ein Video mit Hawkings letzten Worten an die Menschheit.

Unsere Redaktion hat sich entschlossen, das Video ungekürzt und ohne Übersetzung direkt aus YouTube zu übernehmen – im Laufe des Tages wird es sicherlich gute Übersetzungen ins Deutsche geben.

Seine letzten Worte: „Es ist wichtig, dass Ihr nicht aufgebt! Danke für´s Zuhören“.

(„It matters that you don´t just give up“)

Hawking hätte nach Ansicht von Ärzten schon langt tot sein sollen

Hawking starb am Mittwoch im Alter von 76 Jahren in Cambridge, wo er von 1979 an 30 Jahre lang Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik war. Stephen Hawking lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, Allgemeinen Relativitätstheorie und der Physik der Schwarzen Löcher.

1963 war bei Hawking Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert worden, eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Mediziner prophezeiten ihm damals, nur noch wenige Jahre zu leben, Hawking widerlegte sie alle.

AFP

Schützenstraße in Osnabrück Schinkel bleibt nach Wasserrohrbruch gesperrt

Wasserrohrbruch Osnabrück Schinkel
Foto: Stadtwerke Osnabrück / Ludger Herkenhoff

Die Schützenstraße bleibt nach dem Wasserrohrbruch im Abschnitt zwischen Mittelburgstraße und Tannenburgstraße vorerst voll gesperrt.

Der Schaden an der Hauptversorgungsleitung mit 30 Zentimeter Durchmesser war gegen 3 Uhr aufgetreten. Die betroffenen Anwohner werden aktuell über einen Wasserwagen vor Ort versorgt.

Die genaue Ursache für den Rohrbruch ist noch unklar, die SWO Netz GmbH arbeitet derzeit an der Behebung des Schadens. Die betroffenen Anwohner werden voraussichtlich im Laufe des Nachmittags wieder ans Wassernetz angeschlossen.

Straßensperrung im Schinkel dauert an

Die Sperrung der Schützenstraße wird längere Zeit andauern: Aufgrund des starken Wasseraustritts und der damit verbundenen Fahrbahnunterspülung werden weitere Arbeiten für die Fahrbahn- und Deckensanierung notwendig. Zudem verbindet die SWO Netz GmbH die Sperrung mit einer bereits geplanten Errichtung eines neuen Kanalhausanschlusses in dem betroffenen Bereich und nutzt daher Synergien.

Auch Busverkehr betroffen

Von der Vollsperrung ist auch der Busverkehr betroffen: Die trotz des heutigen Warnstreiks fahrenden Busse der Linien 11, R11, 12 und 13 fahren in beide Richtungen eine Umleitung über Tannenburgstraße und Oststraße weiter zur Buerschen Straße. Die Haltestelle „Rosenburg“ entfällt für diese Linien ersatzlos und kann nur durch die Busse der Linien 91 und 92 bedient werden. Weitere Infos zum heutigen Notfallbusfahrplan infolge des Warnstreiks gibt es auf www.swo.de/streik.

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Foto: Stadtwerke Osnabrück / Ludger Herkenhoff

AFP

Wasserrohrbruch in der Schützenstraße: Busse werden im Schinkel umgeleitet

Symbolbild, Wasserrohrbruch, Rohrbruch
Wasserrohrbruch (Symbolbild)

Die erste Twitter-Meldung der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) am Mittwochmorgen betraf nicht den von der Gewerkschaft ver.di für Mittwoch angekündigten Warnstreik der Stadtwerke-Busfahrer, sondern die Folgen eines Wasserrohrbruchs.

Durch das geplatzte Rohr in der Schützenstraße (Schinkel) sind Busse der Linien 11, R11, 12 und 13 dazu gezwungen vorübergehend einen Umweg zu fahren.
Die Haltestelle Rosenburg entfällt daher zeitweise für diese Buslinien.

Hier geht es zur aktuellen Verkehrslage in Osnabrück.

AFP

Auftakt zum Osnabrücker „Megajahrmarkt“ an der Halle Gartlage

Frühjahrsjahrmarkt Osnabrück
Frühjahrsjahrmarkt Osnabrück

Der Frühlingsjahrmarkt an der Halle Gartlage findet in diesem Jahr vom 16. März bis 25. März statt – und es verspricht ein ganz besonderer „Jazzer“ zu werden.

Es wird „ein Frühlingsjahrmarkt wie schon lange nicht mehr“, so Bernhard Krake jun., Vorsitzender des Schaustellerverbandes Weser-Ems e.V. Dieses Mal gibt es 16 Großanlagen und keine Lücke ist mehr frei: „Wir sind voll bis ans Limit.“

Auftakt zum Osnabrücker "Megajahrmarkt" an der Halle Gartlage
Bernhard Krake jun. und Chris Schäfer präsentieren das Jazzer-Plakat 2018

Der Frühlingsjahrmarkt in Osnabrück ist nach dem Saisonende zum Weihnachtsmarkt, der Start für die neue Volksfestsaison. Rund 1.000 Personen sind hier am Werkeln und beleben 15 Tage die Stadt. Damit stellt der Jahrmarkt auch einen großen Wirtschaftsfaktor für die Stadt Osnabrück dar.

Aufbau läuft auf Hochtouren

Seit Montag läuft der Aufbau und ist bereits sehr weit fortgeschritten. Das ist auch nötig, denn vor den Tagen der Eröffnung wartet noch die ein oder andere Herausforderung für die Schausteller. Neben der Prüfung der Anlagen durch den TÜV, der Gasanlagen oder auch Feuerlöschern, erfolgt eine Prüfung durch die Bauordnung. Für jeden Schausteller stellt sich nach der Winterpause hier die Frage: Funktioniert noch alles? Frühlingsjahrmarkt bedeutet also Ganzjahres-Check.

Frühjahrsjahrmarkt Osnabrück
Scary House – ohne Geisterbahn geht es nicht

Jazzer-Attraktionen Frühjahr 2018

Highlights in diesem Jahr, neben dem Fahrgeschäft Kick-Down, das Highspeed nach dem Motto „alles dreht sich, alles bewegt sich“ bietet, sind das Atlantis und das Scary House.
Atlantis, die versunkene Stadt, stellt ein Unterwasserlabyrinth dar, das für die Gäste die Illusion erzeugt, sie seien unter Wasser. Das Scary House ist eine zweigeschossige Geisterbahn, die mit 3D-Effekten und Lasertechnik arbeitet.
Neben den klassischen Fahrgeschäften, wie Autoscooter, dem Musikexpress und dem Break-Dance, ist wieder ein Riesenrad und, nach einigen Jahren Pause, auch die Petersburger Schlittenfahrt, die es nur zwei Mal in Deutschland gibt, zu finden.

Aktionstage in diesem Frühjahr

An den beiden Freitagen wird wie gewohnt das Brilliant Feuerwerk gezeigt. Der FamilienSPAAASStag ist an den Sonntagen. Hier wird alles an die Familien angepasst. Die Musikrichtung ist familiengerecht und auch die Lautstärke wird gedrosselt. Fantasytiere stehen für Fotos zur Verfügung und Kinderschminken wird angeboten.
Montag, statt ehemals am Donnerstag, kann man mit den Coupons aus der ON wieder kräftig sparen. Der FamilienSPAAARtag ist wie gewohnt der Mittwoch und lädt dieses Mal zu 50% Ersparnis bei den Karussells und bis zu 20% auf die restlichen Attraktionen ein. Es wird deutlich, dass dieses Jahr der Fokus auf die Familien gelegt wird. Gerade sozial schwächere Familien sollen von den Angeboten profitieren können.

Die Parksituation an den Wochenenden bewertete Bernhard Krake als sehr gut. Neben dem KME-Gelände stehe auch die große Wiese für die Besucher zur Verfügung. Wer am Freitagnachmittag noch nichts vor hat, kann ab 15 Uhr für eine halbe Stunde kostenlos Karussell fahren. Hoffentlich spielt dabei auch das Wetter mit.

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AFP

Nun doch! Studentenwerk will neues Studentenwohnheim bauen

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Wissenschaftspark Osnabrück

Noch vor drei Wochen erklärte das Studentenwerk Osnabrück das Aus für ein seit langem geplantes Neubauprojekt im Wissenschaftspark.

Wie sich am Dienstag herausstellte, wurden die beteiligten Unternehmen allerdings nicht gekündigt. Ofensichtlich wurde die Zeit genutzt um hinter verschlossenen Türen nachzuverhandeln, denn am Montagabend wurde mit der Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (OBG) die Wiederaufnahme des Wohnbauprojektes vereinbart.

In einer Pressemitteilung erklärt das Studentenwerk, dass der Verwaltungsrat des Studentenwerks Osnabrück bereits in seiner Sitzung am 6. März 2018 einstimmig beschlossen habe, das Bauprojekt „StudierQuartier“ am WissenschaftsPark entgegen seiner früheren Entscheidung nun doch zu verwirklichen.

Bereits in einer Woche ist der erste Spatenstich für das Projekt geplant.

Hochschulpräsidenten machten Druck

Vor dem Hintergrund dringend benötigten bezahlbaren Wohnraums für Studierende haben sich die Präsidien der Hochschulen in Osnabrück und Vechta demnach noch einmal nachhaltig für eine Lösung des Konflikts eingesetzt und die Geschäftsführung des Studentenwerks gebeten, entsprechende Gespräche mit den Vertragspartnern zu führen.

Am Montag vereinbarten die Verhandlungspartner, während der Aufsichtsratssitzung der OBG, die 180-Grad-Wendung, den Rücktritt vom Rücktritt.
„Die Gespräche waren ausgesprochen konstruktiv“, so Stefan Kobilke, kommissarischer Geschäftsführer des Studentenwerks Osnabrück. Der Verwaltungsratsvorsitzende und Präsident der Universität Prof. Dr. Wolfgang Lücke betonte, dass das Studentenwerk als Experte für „studentischen Wohnraum“ mit diesem Wohnbauprojekt einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Hochschulstandorts Osnabrück leistet.
Auch der Aufsichtsratsvorsitzende und der Geschäftsführer der OBG, Marius Keite und Thomas Fillep, sind zufrieden mit dem Ergebnis der Gespräche. Der Aufsichtsrat hatte einstimmig für die Fortsetzung des Projektes votiert. Keite sagte: „Es ist im Interesse der Stadtentwicklung, insbesondere aber auch im Interesse der Studenten, die in unserer Stadt dringend bezahlbaren Wohnraum benötigen, dass das Studentenwohnheim wie vereinbart errichtet und bewirtschaftet wird. Für uns war jedoch klar, dass es keinerlei Abweichungen zu Vertrag und Ausschreibung geben darf. Die günstige angebotene Kaltmiete soll bei den Studenten ankommen.“

Ziel: Kaltmiete von 5,30 €/m2 bleibt

Durch eine Umstellung des internen Finanzierungsmodells werde die Kaltmiete in Höhe von 5,30 €/m2 gehalten.
Das Studentenwerk werde, so Kobilke, kurzfristige Defizite bei der Bewirtschaftung in Kauf nehmen. Oberstes Ziel für das Studentenwerk sei die Schaffung des dringend benötigten kostengünstigen Wohnraums für Studierende.
Auch für das Architekturbüro und die Baupartner des Studentenwerks ist das eine positive Nachricht. „Die 2017 überwiegend aus der Region gewonnenen 18 Unternehmen und 11 Fachplaner haben bisher noch keine Kündigung erhalten“, so Kobilke.

„Weitere Maßnahmen zur Finanzierung von neuem Wohnraum, die sich gezielt an die Politik richten, sind in die Wege geleitet“, ergänzt Kobilke. So haben die Geschäftsführer der niedersächsischen Studentenwerke ihre Forderungen zur Finanzierung von studentischem Wohnraum im Landesministerium geäußert. Die vom Deutschen Studentenwerk entwickelte Kampagne „Kopf braucht Dach“ zielt ebenfalls auf die erforderlichen Maßnahmen des Bundes und des Landes Niedersachsen für bezahlbaren Wohnraum für Studierende. „Der Blick nach vorne, also eine Fortsetzung des Bauvorhabens, ist jetzt die sinnvollste Variante für alle Beteiligten“, so Kobilke.

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AFP

Warnstreik: Am Mittwoch bleibt der Müll womöglich länger liegen

Mülltonne, Symbolbild

Auch der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) ist vom Streik der Gewerkschaft ver.di im öffentlichen Dienst am Mittwoch, 14. März, betroffen.

Der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) teilte am Dienstag mit, dass es zu Einschränkungen bei der Müllabfuhr kommen kann. Wer zum Beispiel Sperrmüll anmelden will, muss eventuell länger am Telefon warten.

Auch Busverkehr wird bestreikt

Ebenfalls betroffen sind die Busse der Stadtwerke Osnabrück, voraussichtlich fällt am Mittwoch der Schülertransport im Stadtgebiet aus.

Das Abfallwirtschaftszentrum Piesberg und die Gartenabfallplätze sind am Mittwoch geschlossen. Der Osnabrücker ServiceBetrieb bedankt den Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger für ihr Verständnis.

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Mobile Blitzer-Kiste kostet ungefähr 150.000 Euro

(Symbolbild) Mobiler Blitzer
(Symbolbild) Mobiler Blitzer
Über Anschaffung von neuem Radargerät ist noch nicht entschieden – Kaufpreis im Gegenwert eines Sportwagens.

Seit Mitte vergangener Woche steht der graue panzerartig verkleidete Anhänger überwiegend an gut ausgebauten Ausfallstraßen der Stadt und sorgt für eine neue Einnahmequelle der Stadtverwaltung.

Unabhängig von Dienstzeiten und Pausenregelungen können so rund um die Uhr Geschwindigkeitsverstöße dokumentiert werden.

Mitarbeiter der Geschwindigkeitsüberwachung haben sicheren Job

In einer ersten Pressemitteilung der Stadtverwaltung wurde betont, dass die Anlage bis zu 14 Tage ununterbrochen an einem Standort im Einsatz sein kann, ohne dass sie von zwei Personen bedient werden muss, wie das bei einer mobilen Anlage nötig ist.
Der Schluss, dass deswegen womöglich aber zwei Mitarbeiter „arbeitslos“ werden könnten, ist „nicht richtig“, wie Silke Brickwedde vom Presseamt der Stadt im Gespräch mit unserer Redaktion klarstellte.
Sollte sich die Stadt für die Anschaffung eines Blitzer-Anhängers entscheiden, wäre für die Mitarbeiter genügend zu tun. Ob eine derartige mobile Anlage zusätzlich zu den bereits im Einsatz befindlichen Blitzer-Skodas oder als Ersatz für ein bestehendes Auto angeschafft würde, ist offen. Tatsächlich ist es nach Angaben der Pressesprecherin noch überhaupt nicht entschieden, ob es zu einer Anschaffung kommen wird.

So teuer wie ein Sportwagen

Auch der Preis, den die Stadt zahlen müsste, sollte es zu einer Anschaffung kommen, ist noch offen. „Wenn“ es zu einer Anschaffung kommt, so Silke Brickwedde, würde der Auftrag vermutlich ausgeschrieben und das beste Angebot von verschiedenen Anbietern würde den Zuschlag erhalten.

Nach Recherchen unserer Redaktion liegt der übliche Anschaffungspreis für einen mobilen Blitzer-Anhänger bei ca. 150.000, kann aber auch 200.000 Euro erreichen. Für eine Monatsmiete werden – inklusive diverser Serviceleistungen des Herstellers – bis zu 15.000 Euro fällig.
Mit Hinweis auf das notwendige Beschaffungsverfahren und die noch fehlende politische Entscheidung zur Anschaffung, konnte uns die Stadtverwaltung den von uns recherchierten Kaufpreis als „in diesem Bereich“ bestätigen.

Weiterlesen: Hier stehen diese Woche die Blitzer im Landkreis Osnabrück.
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Herrlich bunt und total unerwartet – Charlie Chaplin Musical feiert Premiere in Osnabrück

Charlie Chaplin, Osnabrück, Theater Osnabrück, Musical
Foto: Jörg Landsberg; Stefan Mosemann, Verena Hierholzer, Mark Hamman

Am Samstag (10. März 2018) feierte „Chaplin – das Musical“ Premiere am Theater Osnabrück. Das von Christopher Curtis inszenierte Stück erzählt die Geschichte des Schauspielers und Produzenten Charles Spencer Chaplin (Mark Hamman), mit all seinen Höhen und Tiefen. Doch wer jetzt schwarz-weiße Bilder und flache Witze erwartet, der irrt. „Chaplin“ nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch ein bewegtes Leben. Es ist traurig und fröhlich, bunt und trist, laut, aber auch mal ganz leise.

Wir alle kennen Charlie Chaplin als erfolgreichen Schauspieler und Produzenten. Die Menschen lachen bis heute über seine Filme und seine bekannteste Rolle – Den „Tramp“. Die Figur mit der Melone, dem Bambusstock und dem schrägen Gang machte ihn weltweit zu einem gefeierten Star. Doch das Leben des Charles Spencer Chaplin beginnt weit weniger glamourös. Er wird Ende des 19. Jahrhunderts in London geboren. Sein Vater verlässt die Familie früh und seine Mutter (Susann Vent-Wunderlich) kann auf Grund einer psychischen Erkrankung kaum noch arbeiten. Immer wieder landet er mit seinem Bruder im Armenhaus. Auch deswegen versuchen sich Charlie und Sydney (Tobias Rusnak) schon früh selbst auf der Bühne. Ihr Leben beginnt sich zu wenden, als die beiden ein Engagement in einer Komiker-Truppe erhalten und als Folge dessen einen Filmvertrag in Hollywood.

Charlie wagt den Sprung über den großen Teich und feierten in den nächsten Jahrzehnten enorme filmische Erfolge. Doch privat findet er sein Glück lange Zeit nicht. Er ist oftmals einsam, und die Totgeburt seines ersten Kindes wirft ihn völlig aus der Bahn. Zudem kommt mit wachsendem Erfolg seiner Filme auch der Neid und die Missgunst. Klatschreporter versuchen mit allen Mitteln seine Karriere anzugreifen, besonders Charlies wechselnden Frauengeschichten bieten ihnen viel Material.

Charlie Chaplin, Osnabrück, Theater Osnabrück, Musical
Foto: Jörg Landsberg; Mark Hamman

Immer öfter wird er auch für sein sozialpolitisches Engagement angegriffen, und schließlich wegen Verdacht auf kommunistische Propaganda denunziert. Damit scheint auch sein Stern am Hollywood-Himmel erloschen. Doch 1972, 20 Jahre nachdem er die USA verlassen hat, erhält er dort den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk und söhnt sich mit seiner langjährigen Heimat aus. Nur fünf Jahre später, 1977, verstirbt Charles Spencer Chaplin in der Schweiz.

Inszenierung mit Liebe und Leidenschaft

Eine bewegtes Leben also, das auf der Osnabrücker Bühne mit viel Liebe und Leidenschaft inszeniert wird. Ausgesprochen gelungen dabei die Verflechtung der Handlung mit der Gestaltung der Kostüme. Die traurigen Phasen in Charlies Lebens erinnern dabei eher an das, was man aus dem Stummfilmen kennt – überwiegend schwarz-weiße Kostüme und Masken, dazu Stummfilmklänge und Balladen. Doch insbesondere mit dem Umzug nach Hollywood ändert sich plötzlich alles. Die Kleidung und Frisuren der Figuren sind schrill und bunt, die Musik macht Spaß. Pinke Anzüge und übergroße Schnurrbärte sind ein echter Hingucker, genauso wie der äußert schräge Gang und Klang mancher Figuren.

Laut wechselt sich hier mit Leise ab, Erfolg mit Misserfolg und privaten Schicksalsschlägen. Charlie Chaplins Leben wird in all seinen Facetten gezeigt. Seine erfolgreichste Figur „Der Tramp“ wird von einem eigene Schauspieler (Verena Hierholzer) dargestellt und steht stellvertretend für seinen großen Erfolg, aber auch für den Druck die Figur zu erhalten und die Menschen zu unterhalten. Da „Der Tramp“ ein Stummfilmcharakter ist, spricht er kein Wort. Doch das muss er auch gar nicht. Seine ständige Präsenz auf der Bühne ist dem Zuschauer immer bewusst, positiv wie negativ. Erst als Charlie die USA verlässt, gelingt es ihm sich von seiner Figur und den damit verbundenen Forderungen und Vorstellungen endgültig zu befreien.

Charlie Chaplin, Osnabrück, Theater Osnabrück
Foto: Jörg Landsberg; Tobias Rusnak, Stefan Mosemann, Mark Hamman, Marlene Jubelius

„Chaplin – das Musical“ ist eine Achterbahn der Gefühle. Man weint, man lacht und manchmal beides gleichzeitig. Viele Besucher sagten nach der Premiere das Stück sei „mal was anderes“ und damit haben sie absolut Recht. Wer nur das „Übliche“ sehen will, der ist in diesem Musical völlig fehl am Platz. Doch wer sich darauf einlässt wird zur Belohnung für einige Stunden Teil des bewegten Lebens von Charles Spencer Chaplin, seinem Bruder, seiner Mutter und all den anderen, die ihn geprägt haben. Egal ob die bunten Kostüme von Sarah Mittenbühler, die vielseitige Musik unter der Leitung von An-Hoon Song oder das tolle Ensemble, „Chaplin“ ist ein total gelungenes Stück – eben herrlich bunt und total unerwartet.

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