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Achtung: Geschwindigkeitskontrollen im Landkreis Osnabrück

Radar, Blitzer
Foto: Santeri Viinamäki, CC BY-SA 4.0

Trotz eisiger Temperaturen postieren sich auch in dieser Woche die Außendienstler des Landkreises Osnabrück am Straßenrand.

Der Landkreis Osnabrück bringt von Montag bis kommenden Sonntag wieder seinen Außendienst auf die Straße.

Hier stehen die „Blitzer“:

Montag, 19.3.                   Bissendorf

Dienstag, 20.3.                 Melle

Mittwoch, 21.3.               Hasbergen

Donnerstag, 22.3.           Quakenbrück

Freitag, 23.3.                     Bramsche

Samstag, 24.3.                  Hasbergen

Sonntag, 25.3.                  Bramsche

Der Landkreis weist darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Im Stadtgebiet Osnabrück wird seit einigen Tagen ein neuartiger mobiler Blitz-Anhänger getestet.

Bitte fahrt vorsichtig – immer!

 

Symbolbild: Foto: Santeri Viinamäki, CC BY-SA 4.0 

AFP

Hobby-Mannschaften für Fontanherzen-Cup 2018 gesucht

Fontanherzen-Cup 2018
Das Team für den Fontanherzen-Cup 2018

Der diesjährige Fontanherzen-Cup am 10.06.2018 wird erstmals auf dem OSC-Gelände ausgetragen. Die Veranstalter suchen noch Mannschaften, die Lust und Laune haben für die gute Sache mitzukicken; es haben sich auch schon ein paar prominente Mitstreiter angekündigt.

Fontanherzen e.V. ist ein Verein, der sich für Kinder mit einem halben Herzen stark macht. Rund 1.000 Kinder in Deutschland sind von diesem Schicksal betroffen, deren Lebensqualität sehr unterschiedlich ist.

Jährlich werden ca. 200 Kinder mit diesem Herzfehler geboren. Das Tragische daran ist, dass es sich dabei um einen Herzfehler handelt, der nicht korrigiert werden kann. Mit dem sogenannten Fontan-Kreislauf, eine Operationsmethode des Forschers François Fontan, können Betroffene am Leben erhalten werden.

Fußballspielen können hier alle

Der Fontanherzen-Cup wurde von einer betroffenen Mutter vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Bislang  fand dieser immer in der Schlosswallhalle statt. Dieses Jahr gibt es ein anderes Konzept: Der 5. Fontanherzen-Cup findet auf dem Gelände des OSC statt. Es stehen die Hallenflächen und die Sportplatzflächen zur Verfügung, sodass bei schlechtem Wetter in die Hallen ausgewichen werden kann. Bei diesem Fest stehen die Kinder im Fokus. Ein Familienfest, bei dem man Zusammensitzen kann und ordentlich was erleben kann. Es gibt neben einer Hüpfburg auch ein Kinderprogramm.

Wer will mitspielen beim Fontanherzen-Cup?

Damit es ein ordentlich großes Turnier wird, werden noch Mannschaften gesucht! Es können sich alle Mannschaften bewerben, ob gemischt, Kinder- oder Seniorenmannschaften. Es soll ein buntes Turnier werden. Bereits angekündigt ist eine „Mister“-Mannschaft, in der z. B. auch Mister Germany 2016 Florian Molzahn mitspielen wird.

Zudem sollen weitere überregionale Persönlichkeiten kommen, die gerne für das eine oder andere Autogramm zur Verfügung stehen. In der 3. Halbzeit gibt es dann Live-Musik nach dem Motto „quer durch den Garten“. „Jeder Cent zählt. Deshalb freuen wir uns, wenn alle zahlreich erscheinen“, so Klaus Broermann, über den sich interessierte Mannschaften anmelden können (0151/62626623 oder per Mail: fontanherzen-cup@fontanherzen.de). Das Startgeld pro Mannschaft liegt bei 111 Euro, die natürlich an Fontanherzen e.V. gehen.

Verein will informieren und helfen

Hobby-Mannschaften für Fontanherzen-Cup 2018 gesucht
Das Maskottchen: Leo Fontano

Der bundesweit aktive Fontanherzen e.V. verfolgt das Ziel, medizinische Informationen zu bündeln, um die Kinder schützen zu können. Gleichzeitig wollen sie auf das Krankheitsbild aufmerksam machen, zeigen, dass es Kinder mit einem halben Herzen gibt, um das Verständnis zu erhöhen. „Wir wollen dem Schicksal einen Sinn geben“, so Steffi Hahnl, 1. Vorsitzende der Fontanherzen e.V.
Es wird jährlich ein Treffen an der Ostsee organisiert, damit Betroffene und deren Familien sich austauschen können. Im Mittelpunkt dessen steht die Befähigung zur Selbsthilfe. Das Problem liege darin, dass die Betroffenen und ihre Familien in ganz Deutschland verteilt wohnen würden, sodass auch der Verein kein richtiges Zuhause habe. Osnabrück mit seinen engagierten Helfern biete allerdings ein Zuhause für Fontanherzen e.V.

AFP

Gymdoo-Messe in der OsnabrückHalle motiviert erneut zu mehr Bewegung

Gymdoo Osnabrück

Am Sonntag (18.03.2018) fand in der Osnabrück-Halle die „Gymdoo Messe für Sport, Gesundheit und Freizeit“ statt. Sie bot den zahlreichen Besuchern die Möglichkeit verschiedene Sportarten auszuprobieren, sich in Fachvorträgen über neuste wissenschaftlichen Erkenntnisse zu informieren, oder sich von Komikerin Mirja Boes beim umfangreichen Bühnenprogramm unterhalten zu lassen.

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr war die Sportmesse auch 2018 wieder in Osnabrück zu Gast. Unter dem Motto „Auf die Gymdoo, fertig, los“ bekamen die Besucher zahlreiche Gelegenheiten etwas über Sport, Ernährung und Wellness zu lernen, aber auch, sich gleich darin auszuprobieren.

Gymdoo Osnabrück
Auch virtuelle Realitäten waren auf der Gymdoo zu erleben

Es lockten verschiedene Schnupperkurse für alle Altersklassen, von Crossfit bis Yoga. Die Devise war: Ab in die Sportklamotte und ausprobieren. Doch nicht nur Trendsportarten präsentierten sich auf der Messe, auch Stände mit Klassiker wie Radtouren in und um Osnabrück waren vertreten.

Neben Praxis auch Theorie

Wer genug getestet hatte konnte sich in verschiedenen Vorträgen zum Beispiel über „Live Kinetik“ oder „Bewegung am Arbeitsplatz“ informieren. Auch Ernährung wurde thematisiert, denn heute wollen viel mehr Menschen gesund essen, haben aber oft wenig Zeit oder Lust, lange einzukaufen und zu kochen.

Gymdoo-Messe in der OsnabrückHalle motiviert erneut zu mehr BewegungEine breite Palette an Themen, nicht nur für junge, oder besonders sportliche Menschen. Denn auch für die Kleinen war gesorgt. Im „Kidsclub“ wurden die Kinder spielerisch an das Thema Sport und gesunde Ernährung herangeführt, für sie wurde ein „Erlebnispfad“ und eine Mal-Ecke aufgebaut. Für körperlich eingeschränkte Personen waren Stände über Reha-Sport oder mehr Beweglichkeit interessant.
Am beliebtesten waren jedoch alle Aktivitäten rund um den eigenen Körper: Wie reaktionsschnell bin ich? Wie viel Körperfett habe ich? Oder auch; wie lange kann ich mich an einer Poledance-Stange halten? Alles Fragen, die man sich an diesem Sonntag auf der „Gymdoo Sportmesse“ beantworten konnte.

AFP

Unfall mit BUS und PKW – Alarmübung bei Bramsche (360°)

Vor Ort: Sophie Scherler (Text) und Heiko Westermann (Text/Fotos)
Am Samstag (17.03.2018) fand gegen 12 Uhr eine Alarmübung für Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte an der alten B68 in Bramsche-Pente statt. Etwa 200 Einsatzkräfte waren an der Übung beteiligt. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit verunfallten PKW, einem umgekippten Reisebus, sowie mehreren schwer- und leichtverletzten Personen.

Nach rund drei Monaten Vorbereitungs- und einigen Stunden Aufbauzeit, wurde die von der Stadtfeuerwehr Bramsche und dem Landkreis Osnabrück organisierte Alarmübung am Samstagmittag durchgeführt. Die dargestellte Einsatzlage auf der Landstraße war ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Reisebus und zwei PKW. In allen Fahrzeugen waren Personen eingeklemmt und leicht oder teilweise schwer verletzt.

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Massenanfall von Verletzten statt kleiner Verkehrsunfall

Wenige Minuten nach der Alarmierung durch die Rettungsleitstelle Osnabrück trafen bereits die Polizei und ein erster Rettungswagen am Unfallort ein, kurz danach folgten die Feuerwehren der Stadt Bramsche und aus Wallenhorst. Zunächst zu einem „üblichen“ Verkehrsunfall alarmiert, stellten die  Retter sofort fest, dass ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (kurz MANV) vorlag. Ergänzende Rettungskräfte wurden deshalb alarmiert. So rückten weitere freiwillige Helfer der Malteser und des DRK für den Rettungsdienst im Landkreis und eine spezielle Gruppe der Kreisfeuerwehr zur Unterstützung der Führung und Kommunikation mit ihrem Einsatzleitwagen, dem ELW2, an.

Realistische Unfalldarstellung und Rettung mit schwerem Gerät

Gemeinsam schafften es die Einsatzkräfte, alle 25 Verletzen zu befreien und passend zu versorgen. Schweres technisches Gerät wie Metallscheren und -spreizer wurde eingesetzt, um Verletzte aus den PKW zu befreien. Über Leitern und eine geöffnete Dachluke wurden parallel Verletzte aus dem engen Bus befreit, der auf der Seite lag. Um die Übung möglichst realitätsnah durchzuführen, hatte sich ein separates Team der DLRG vorher um die Realistische Unfalldarstellung (kurz RUD) gekümmert. Die „Verletzten“ waren entsprechend geschminkt worden und verhielten sich nach typischen Mustern echter Unfallopfer.

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Neben den Rettungsarbeiten war auch die Polizei gefragt. Sie ermittelte Personalien und sorgte dafür, dass die Retter ungestört arbeiten konnten. Natürlich nur gespielt wurde simuliert, dass unser Fotograf sich nicht an die Regeln halten würde (was er sonst natürlich macht). Nachdem dieser wiederholt Verletzte fotografierte und der Feuerwehr im Weg stand, wurde er virtuell kurzfristig festgenommen und dem Bereich verwiesen. Wie gesagt: nur zu Übungszwecken für die Polizei vor Ort.

Übergreifende Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen geprobt

Ziel dieser Übung sollte keineswegs nur die Rettung und Versorgung der einzelnen Personen sein, sondern vorallem eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, erklärte Übungsleiter Benedikt Guss vom Fachdienst Ordnung des Landkreises Osnabrück: „Der Schwerpunkt liegt an der Koordination an den Schnittstellen. Denn am Ende muss sichergestellt sein, dass alle denselben Kenntnisstand haben und z.B. alle Verletzten die gleichen Dokumente erhalten. Es ist wichtig, dass alle Verletzungen richtig eingestuft und erfasst werden“.

Alarmübung ohne Ankündigung

Die Einsatzkräfte wurden nicht im Voraus über diese Übung informiert. Nur die Führungskräfte der jeweiligen Einheiten wussten Bescheid. „Natürlich wird aber sichergestellt, dass genug Personal zur Verfügung verbleibt, um auf echte Notfälle reagieren zu können. Falls nötig wird die Übung dann auch abgebrochen“, erklärte Benedikt Guss weiter. An diesem Samstag lief jedoch alles ohne Störungen ab und der Probeeinsatz konnte erfolgreich beendet werden.

Alle Fotos:

AFP

Fontanella startet frisch renoviert mit 28 Sorten in die Eis-Saison 2018

Fontanella, Osnabrück
Foto: inOsna.de / Max Gnech

Das Wetter könnte wohl ein klein wenig besser mitspielen, doch Tatjana Fontanella freut sich nach der Winterpause und den Renovierungsarbeiten der vergangenen Wochen über bereits großen Zuspruch der Osnabrücker.

Gleich zum Start in die neue Eis-Saison gibt es im Stammhaus der Familie 28 verschiedene Sorten und Geschmacksrichtungen. Und es gibt natürlich auch heiße Waffeln, um die Zeit bis zum richtigen Frühlingsbeginn mit dann deutlich wärmeren Temperaturen ein wenig zu überbrücken.

Tatjana Fontanella, Osnabrück
Tatjana Fontanella ist bereit für die Eis-Saison 2018 (Foto: H. Pohlmann)

Wenn das Wetter mitspielt, wird es auch leckere neue Sorten geben. Bruder Fabiano, das verrät Tatjana Fontanella im Gespräch mit unserer Redaktion, experimentiert in seiner Eisdiele um die Ecke in der Dielingerstraße bereits mit neuen Geschmackssensationen für die Osnabrücker Eis-Liebhaber.

Alles neu bei Fontanella in der Krahnstraße

Bei der Renovierung, bei der 21 Jahre nach dem letzten Umbau fast nichts unangetastet blieb, waren zahlreiche lokale Handwerker beteiligt. Das Herzstück, der gläserne und maßgefertigte Verkaufstresen, stammt aber aus der italienischen Heimat und wurde erst kurz vor der Eröffnung angeliefert und eingebaut.

Zu den technischen Neuigkeiten, die die Kunden vermutlich nicht sehen aber an kalten Tagen fühlen werden, zählt eine unter den Bänken versteckte Heizung, damit es auch bei den aktuellen Temperaturen schön warm ist und das Eis so noch ein wenig besser schmeckt.

Vielen Dank an unsere Kollegen von inOsna.de (Max Gnech) für das tolle Foto vom Fontanella-Team.

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AFP

Noch mehr Berliner Kissen auf dem Westerberg: 150.000 Euro

Runder Tisch Berliner Kissen, Osnabrück Westerberg
Berliner Kissen, Osnabrück Westerberg

Es sei „schwachsinniges Verhalten“ der Autofahrer, konstatierte Stadtbaurat Frank Otte, der als Bewohner der vorderen Wüste selbst regelmäßig damit kokettiert, nicht zur Gruppe der auf das Auto angewiesenen Osnabrücker Ein- und Auspendler (in Summe knapp 80.000) zu gehören und vor allem auf das Fahrrad setzt.

Viel hilft viel: Mehr Berliner Kissen

Also gegen ebendieses „schwachsinnige Verhalten“ – gemeint ist das Beschleunigen zwischen den vor gut einem Jahr über den Westerberg verteilten „Berliner Kissen“ – will Frank Otte nun mit noch mehr Berliner Kissen zu Felde ziehen.

Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (StUA) berief sich der Stadtbaurat auf das Handlungskonzept Westerberg, an dem vor drei Jahren in mehreren Sitzungen interessierte Bürger an einem Konzept für den Verkehr um und auf dem Westerberg gearbeitet hatten, nachdem die Pläne für die Entlastungsstraße West nach einer Bürgerbefragung auf Eis gelegt wurden.

Otte: Bürger sind „selber schuld“

Gegen die Argumentation von Oliver Hasskamp (FDP), der die von der Stadtverwaltung an ein paar besonders eifrige Bürger delegierte Planung ablehnte – wie auch die Berliner Kissen – argumentierte Frank Otte mit drastischen Worten: „Selber schuld“, seien die Bürger, die nicht an den Beteiligungsprozessen mitgemacht haben.

Von Seite der CDU fragte Ausschussmitglied Sven Schoppenhorst vorsichtig an, ob mit den zusätzlichen Berliner Kissen, die u.a. in der Händelstraße, der Gluckstraße und der Albrechtstraße die Lücken zwischen den bereits vorhandenen Geschwindigkeits-Barrieren schließen sollen, nicht bis nach den Bauarbeiten an der Rheiner Landstraße gewartet werden könne. Darauf aber wollte Stadtbaurat Otte nicht eingehen, – wie auch immer er sich das vorstellt – der Verkehr soll trotz erwarteter monatelanger Vollsperrung von weiten Teilen der Rheiner Landstraße in den nächsten 3(!) Jahren, nicht über den Westerberg ausweichen.

Knapp eine Viertelmillion für Aufpflasterungen und Berliner Kissen

Ebenfalls beschlossen wurden am Donnerstagabend weitere „verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Straße Am Vogelsang, (15.000,- €), Düstruper Straße (20.000,- €), Stadtweg (50.000,- €) und Sulinger Straße (10.000,- €).
Während an den anderen oben genannten Standorten die Geschwindigkeit durch „Aufpflasterungen“ gebremst werden, während die 150.000 Euro am Westerberg für aufgeschraubte Berliner Kissen und eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer Gluckstraße verbaut werden.

Mit teilweiser Ausnahme der FDP, die zumindest bei den 150.000 Euro für den Westerberg der Verwaltung die Zustimmung verweigerte, stimmten die stimmberechtigten Ausschussmitglieder von SPD, Grünen, UWG, Linken und CDU ohne Einschränkung für das knapp eine Viertelmillion Euro schwere Paket zur Entschleunigung des Individualverkehrs.

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Mit dem Bus zum Nettebad spart richtig Geld

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Foto: Stadtwerke Osnabrück AG

Die Stadtwerke sind ein städtisches Unternehmen, das sowohl für den Busverkehr, wie auch für die Schwimmbäder in Osnabrück verantwortlich ist.

Warum sollte man die beiden „Produkte“ nicht miteinander verbinden? So oder ähnlich dürften die Überlegungen bei den Stadtwerken gewesen sein, die nun zu einem Kombiprodukt aus Busfahrt und Schwimmbadbesuch geführt haben, das richtig Geld sparen hilft.

Passend zum Start der Osterferien am kommenden Montag, 19. März, haben die Stadtwerke Osnabrück ein neues Kombiticket entwickelt. Wer mit dem Bus zum Nettebad fährt, profitiert mit dem neuen TagesTicket „Bus&Bad“ gleich doppelt. Die Fahrt ist nicht nur bequem, stressfrei und umweltschonend –die Fahr- und Badegäste sparen zudem bis zu 5,40 Euro.

Den ganzen Tag schwimmen, chillen und mit dem Bus fahren

Das neue Kombiticket beinhaltet eine Tageskarte für das Nettebad sowie ein TagesTicket für die Busse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) in der Preisstufe 0 (Osnabrück/Belm). „Das Kombiticket kostet nur 13 Euro und ist ganz einfach über die App VOSpilot zu kaufen“, erläutert Maik Blome, Mobilitätsvertriebschef der Stadtwerke. „Und mit der Linie 32/33 fahren unsere Busse direkt bis vor die Tür des Nettebads“, ergänzt die Leiterin des Stadtwerke-Bädermarketings, Verena Frankenberg. „Einfacher und bequemer geht es kaum.“

Einfach und unkompliziert: das HandyTicket

Einmal registriert, dauert der Ticketkauf in der App keine 15 Sekunden. Nach der Auswahl des Tickets im VOSpilot über die Fahrplanauskunft oder per Direktkauf im integrierten Ticketshop und Bestätigung des hinterlegten Zahlungsmittels wird das gewünschte Ticket binnen weniger Sekunden auf das Smartphone heruntergeladen. „Unsere App VOSpilot navigiert den Kunden schnell und unkompliziert zum neuen Kombiticket“, so Maik Blome weiter.

Weitere Informationen gibt es auf www.swo.de/handyticket sowie www.vospilot.info – oder direkt per Download der App über den Apple App Store oder Google Play Store.

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Bundespolizei rettet Pony von der Bahnstrecke Osnabrück-Oldenburg

Bundespolizei, Pony, Polizei
Foto: Bundespolizei

Mit einem Apfel lockte einst nicht nur die biblische Eva ihren Adam, sondern am Donnerstag auch die Bundespolizei ein Pony.

Pony war im Bahngleis

Die Beamten wurden am Nachmittag zu einem Einsatz auf der Strecke der Nordwestbahn von Osnabrück nach Oldenburg gerufen. Kurz vor 16 Uhr wurde im Bereich zwischen Halen und Achmer ein Pony am Bahngleis gesehen.

Eine Streife der Bundespolizei konnte daraufhin parallel zur Achmerstraße im Ortsteil Halen der Gemeinde Lotte ein freilaufendes Pony neben den Bahngleisen feststellen.

Mit Hilfe eines Apfels konnten die Beamten das Tier anlocken und mit einem Seil sichern. Die benachrichtigte Tierhalterin nahm das Pony kurz darauf wieder in ihre Obhut und führte das Tier sicher nach Hause.

Bis zum Beseitigen der Gefahr fuhren die Züge mit verringerter Geschwindigkeit. Dadurch kam es zu leichten Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

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AFP

Spontandemo vor dem Osnabrücker Rathaus gegen Krieg der Türkei in in Syrien (Video)

Demonstration, Kurden in Osnabrück
Demonstration, Kurden in Osnabrück

Gegen den fortgesetzten Angriffskrieg der Türkei auf syrischem Boden, demonstrierten rund 50 überwiegend kurdischstämmige Osnabrücker am Donnerstagabend vor dem Osnabrücker Rathaus.

Obwohl auch Symbole der von den USA unterstützten, aber in Deutschland verbotenen kurdischen Organisation YPG gezeigt wurden, hielt sich die Polizei zurück und im Hintergrund.

 

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Stadtwerke starten Crowdfunding-Plattform für Osnabrück

(V.l.) Lisa Josef (Zoo Osnabrück), Christoph Hüls (Stadtwerke), Silke Schawe (HHO), Britta Szypulski (TSG Burg Gretesch) und Angelina Lindemann (Stadtwerke)
Gute Laune beim Start der Plattform vor rund einem Jahr.

Foto, Heiko Pohlmann: (V.l.) Lisa Josef (Zoo Osnabrück), Christoph Hüls (Stadtwerke), Silke Schawe (HHO), Britta Szypulski (TSG Burg Gretesch) und Angelina Lindemann (Stadtwerke)

Am heutigen Donnerstag haben die Stadtwerke die erste Crowdfunding-Plattform für die Region Osnabrück gestartet.
Vereine und Institutionen können ab sofort auf der Website www.unser-projekt.de Spenden für ihr gemeinnütziges Projekt sammeln. Das Beste: Die Stadtwerke Osnabrück verdoppeln den online eingesammelten Betrag!

Es gibt viele Projekte, die es Wert sind finanziell unterstützt zu werden. Doch häufig wissen die Bürgerinnen und Bürger gar nichts von diesen Ideen und Wünschen. Das ändert sich nun mit der neuen Crowdfunding-Plattform der Stadtwerke: „Die Gemeinschaft sorgt dafür, dass tolle Projekte und Ideen finanziert und so realisiert werden können“ so Christoph Hüls, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke.

Die Vereine und Institutionen haben ab dem Moment, in dem ihre Anzeige online gestellt wird, 30 Tage Zeit um die benötigte Spendensumme einzusammeln. Wenn ihnen das gelingt, verdoppeln die Stadtwerke die Einzelspenden bis zu einer Höhe von 1.500€. „Die Menschen aus der Region Osnabrück können somit über unser soziales Engagement mitentscheiden“ erklärt Jan-Peter Bruns, Leiter des zentralen Marketings. Wird die Summe in den vorgegebenen Zeitraum nicht erreicht, wird das Projekt nicht unterstützt, und die Spender erhalten ihr Geld zurück.

Stadtwerke wollen sich langfristig engagieren

Auf die Frage unserer Redaktion, ob der von den Stadtwerken zur Verfügung gestellte Zuschussbetrag „gedeckelt“, also begrenzt ist, antwortete Vorstandschef Hüls, dass man „intern“ schon Überlegungen angestellt habe, wie weit die Stadtwerke gefordert sein werden. Grundsätzlich sei man aber bereit als Unternehmen Lebensqualität das Engagement der Bürger für die Lebensqualität in der Hasestadt ohne eine strikte Limitierung zu unterstützen. Sollte die intern kalkulierte Summe, die Christoph Hüls nicht beziffern wollte, zum Jahresende ausgeschöpft sein, werde man sicher Mittel und Wege finden förderungswürdige Projekte nicht im Regen stehen zu lassen. Wichtig war dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtwerke auch, dass die Crowdfunding-Idee keine kurzfristige Aktion sein soll, sondern zahlreichen Initiativen der Stadt für viele Jahre positive Impulse geben wird.

Ganz unterschiedliche Projekte zum Start

Zum Start der Plattform sind bereits vier sehr unterschiedliche Projekte eingestellt. Tierfreunde können zum Beispiel den Zoo unterstützen, der das Gehege für seine Braunkopfklammeraffen erweitern möchte. Auch für die kleinsten Bürger wird fleißig gesammelt; die Heilpädagogische Hilfe möchte ein Medienprojekt in ihren Kitas auf die Beine stellen und der Verein FOKUS das „Ökomaile“- Umweltfestival. Wer lieber etwas für den sportlichen Nachwuchs der Region tun will, kann helfen die „Rope-Skipping“-Abteilung der TSG Burg Gretesch mit einheitlichen Team-Jacken auszustatten. Alexander Kork von der TSG dazu „Es wird für uns Vereine immer schwerer, gerade für die unbekannten Randsportarten Unterstützer zu finden – jetzt gibt es endlich eine passsende Plattform dafür“.

Werbemittel gibt´s gleich dazu

Vereinen wird aber nicht nur die Plattform gestellt, auch bei der Kommunikation werden sie von den Stadtwerken begleitet. Die Projektstarter können sich schon bald ein Paket mit individuellen Flyern und Facebook-Motiven herunterladen, um die Werbetrommel für ihre Idee zu rühren. Jens-Peter Bruns ergänzt: „Wir haben zudem ein kompetentes Crowdfunding-Team, das insbesondere den kleinen Vereinen mit Know-How und hilfreichen Tipps zur Verfügung steht.“ Das Logo der Stadtwerke sucht man auf der Website und den Flyern übrigens vergebens. „Wir stellen uns bewusste nicht in den Vordergrund, denn hierbei geht es um Menschen und ihre Projekte“ schließt Vorstandsvorsitzender Hüls.

Wer selbst ein Projekt starten will, oder eines unterstützen möchte, findet weitere Informationen auf der Website www.unser-projekt.de.

 

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