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Stadtwerke informieren zur Elektromobilität in Osnabrück

Elektroauto Ladestation Kamp Osnabrück
Es wird schon manchmal voll an den Ladestationen in Osnabrück

Wo und wie kann ich mein E-Auto aufladen? Wie lange dauert das und was kostet das Stromtanken? Wann lohnt sich die Anschaffung eines E-Autos überhaupt und was hat das mit einer eigenen Solaranlage inklusive Stromspeicher zu tun?

Diese und viele weitere Fragen beantworten die Stadtwerke Osnabrück im Rahmen einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 12. April, um 18 Uhr.

Stadtwerke bieten E-Laden „all inclusive“

„Das Thema E-Mobilität nimmt rasant Fahrt auf“, stellt Stadtwerke-Experte Björn Fütz heraus. „Die Anzahl sowie die Auswahl an E-Autos steigen, auch die Ladeinfrastruktur wird stetig optimiert.“ Die Stadtwerke betreiben bereits die öffentliche Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet von Osnabrück und sind Partner des Stadtwerke-Verbundes ladenetz.de. Zudem hat das Unternehmen seine Angebotspalette um ein „Rundum-Sorglos“-Ladestationpaket für E-Autofahrer erweitert. Bei seinem Vortrag am 12. April erläutert Stadtwerke-Experte Björn Fütz u.a. die Details zum E-Laden „all inclusive“.

Anmeldung erforderlich
Die Veranstaltung ist Teil einer Stadtwerke-Beratungswoche zum Thema Elektromobilität vom 9. bis 14. April. Eine Anmeldung für den Vortrag am 12. April um 18 Uhr ist erforderlich – telefonisch unter 0541 2002-2002, im Internet unter www.swo.de/veranstaltungen oder persönlich im Servicezentrum am Nikolaiort 3/4. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, der Veranstaltungsort wird bei der Anmeldung bekanntgegeben. Mehr Informationen gibt es unter www.swo.de/elektromobilitaet oder auch im Stadtwerke-Blog unter www.swo.de/blog.

AFP

„Carfreitag“ in Osnabrück trotz Absage des Veranstalters?

Polizeiaktion gegen Tuning-Szene, Osnabrück
In Bereitschaft... / Archivbild Hasepost

Titelfoto: Polizeiaktion gegen Tuningszene 2016 (Archiv Hasepost)

„Carfreitag“, das war in den 90er und frühen 2000er Jahren eine eher unorganisierte Versammlung der lokalen und überregionalen Autoschrauber-Szene, so wie sie seither über das Jahr verteilt immer wieder – aber deutlich überschaubarer – auf dem Parkplatz eines Discountmarkts an der Ecke Pagenstecherstraße / Römereschstraße zu beobachten ist.

Nach Großkontrollen der Polizei im Jahr 2016 und einem im vergangenen Jahr eher im Sande verlaufenen Carfreitag, sollte es in diesem Jahr ein Revival geben, wenn auch deutlich kommerzieller als in der Vergangenheit.

Carfreitag, Osnabrück
Screenshot 30.03.2018 / 16:15

Veranstaltung auf Firmengelände war bei der Stadt angemeldet

Ordentlich bei der Stadtverwaltung angemeldet, plante ein Fachbetrieb für Autofolierung eine „super Veranstaltung (Autotreff) mit Streed-Food-Trucks und Showcars sowie Top-DJ“.
Doch während auf der Facebook-Seite des Unternehmens weiterhin ein Posting auf die Veranstaltung hinweist, meldete die Polizeiinspektion Osnabrück bereits am Dienstag auf ihrer Facebook-Präsenz: „Eine in den sozialen Medien bereits beworbene Veranstaltung an der Pagenstecherstraße findet am Karfreitag nicht statt“, gleichzeitig warnen die Beamten, „dass es auch in diesem Jahr an Karfreitag verstärkte Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen in Stadt und Landkreis Osnabrück geben wird. Verkehrsteilnehmer sind aufgefordert, sich an die Verkehrsregeln zu halten.“

Polizeiaktion gegen Tuning-Szene, Osnabrück
Diese Sperren wurden vor mehr als 10 Jahren gegen Carfreitag-Raser installiert

Veranstalter plant neuen Termin

Tatsächlich zeigt die eigens erstellte Facebook-Veranstaltungsseite inzwischen auch ein „abgesagt“ an. Etwas weiter unten findet sich auf der Veranstaltungsseite ein aktueller Hinweis, dass es „aus aktuellem Anlass“ nochmals ein Gespräch mit Vertretern der Stadt und der Polizei Osnabrück gegeben habe. Dabei hat man sich gemeinsam zu einer Absage entschlossen und will nun einen neuen Termin suchen.

Rund 1.000 Zusagen per Facebook

Über eine Archivfunktion von Facebook lassen sich noch immer fast 1.000 Zusagen zur Teilnahme erkennen. Zusätzlich wird weiter in einigen Facebook-Gruppen für einen „unorganisierten Carfreitag wie früher“ geworben.

Die AutoZeitung listet den Osnabrücker CarFreitag in einer Auflistung von bundesweiten Tuningtreffs an diesem Osterwochenende ebenfalls weiter auf und wirbt auch weiterhin für einen 50 Euro Gutschein, den jeder Teilnehmer an diesem Freitag erhalten sollte. Den, so der ursprüngliche Veranstalter, gibt es nun allerdings erst nach Ostern zu den üblichen Ladenöffnungszeiten.

AFP

Körperwelten in Osnabrück – der Kartenvorverkauf hat begonnen

Körperwelten Osnabrück
Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN, Institut für Plastination, Heidelberg, www.koerperwelten.de

Mehr als drei Monate lang wird die Körperwelten-Ausstellung des weltweit bekannten Plastinators Gunther von Hagens in Osnabrück zu sehen sein.
Vom 19. Mai bis 2. September wird die Dauerausstellung in der OsnabrückHalle gastieren (HASEPOST berichtete).

Jetzt schnell sein: Der Vorverkauf hat begonnen

Der Vorverkauf* für die Osnabrücker Ausstellung hat begonnen. Um den erwarteten Zuschauerzuspruch bewältigen zu können, haben die Veranstalter ein System etabliert, das sicherstellen soll, dass die Wartezeiten am Eingang möglichst kurz sein werden. Dazu ist es bereits jetzt notwendig, dass sich Kartenkäufer für einen definierten Einlasstermin entscheiden.
Noch (Stand Ende März) sind auch rund um den Eröffnungstermin Mitte Mai und an den Wochenenden für alle Einlasszeiten noch Karten erhältlich.

Hier geht es direkt zum Online-Kartenvorverkauf*

 

Körperwelten Osnabrück
Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN, Institut für Plastination, Heidelberg, www.koerperwelten.de

Kartenpreise: Von 13 bis 45 Euro

Die Kartenpreise (inkl. Gebühren, zzgl. Versand) reichen bei Einzeltickets von 13 Euro (Kinder und Jugendliche) bis 19 Euro (Erwachsene).
Ermäßigte Tickets sind ebenfalls online erhältlich, für 15 Euro (Studenten, Senioren, Behinderte etc.).
Besonders attraktiv ist das Familienticket, das für 2 Erwachsene + 2 Kinder oder 1 Erwachsener + 3 Kinder gilt und 45 Euro kostet.

Das Herz im Mittelpunkt der Ausstellung

Thematischer Schwerpunkt dieser Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan unseres Körpers ist durch die Dauerbelastung Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache; sie sind jedoch vermeidbar. Hier setzt die Ausstellung an: Ohne mahnenden Zeigefinger zeigt sie, wie bereits kleine Änderungen im täglichen Leben große Auswirkungen auf den Gesamtzustand unseres Körpers haben.

Zur Verwirklichung seines Projekts hat Dr. Gunther von Hagens bereits 1982 ein einzigartiges Körperspende-Programm etabliert. Alle in den Ausstellungen gezeigten Plastinate stammen von Menschen, die zu Lebzeiten erklärt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben zur medizinischen Aufklärung innerhalb der KÖRPERWELTEN Ausstellung zur Verfügung gestellt wird. In dem lizenzierten Körperspende-Programm sind bis heute über 17.000 Spender registriert.

Hier geht es direkt zum Online-Kartenvorverkauf*

 

Öffnungszeiten
Vom 19. Mai bis 2. September 2018
Mo – Fr: 9–18 Uhr, Sa & So: 10–18 Uhr (letzter Einlass: 1 Stunde vor Schließung)

Wo?
Osnabrückhalle, Schlosswall 1-9, 49074 Osnabrück

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* Die Verlinkung auf den Kartenvorverkauf erfolgt im Rahmen einer Werbepartnerschaft mit dem verlinkten Ticketshop. HASEPOST.de erhält vom Ticketverkäufer eine kleine Provision für jede verkaufte Karte.

Alle Fotos: Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN, Institut für Plastination, Heidelberg, www.koerperwelten.de

AFP

Bombenräumung auf Verdacht kostet Stadt Osnabrück fast 20.000 Euro

Eissportcenter

Gerade im Stadtgebiet von Osnabrück kommt es immer wieder vor, dass Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg geräumt werden müssen. Dies ist regelmäßig mit hohen Kosten verbunden. Wer aber muss für diese Kosten aufkommen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass von der beseitigten „Bombe“ gar keine Gefahr ausging?

Über einen solchen Fall hatte die 5. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück zu entscheiden. Aufgrund von alten Fotos der alliierten Bombenabwürfe bestand der Verdacht, dass auf dem Grundstück des Eissportcentes in Osnabrück (Sonnenhügel) zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnten.
Als zuständige Gefahrenabwehrbehörde wandte sich die Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst an die Betreibergesellschaft der Eissporthalle.

Mit dem Bohrer auf der Suche nach der „Eisbombe“

Auf der Eisfläche wurden an zwei Verdachtsstellen jeweils 19 Bohrungen vorgenommen. Nach Ortung eines Metallgegenstandes wurde ein 4 x 2 großes Loch auf der Eislauffläche gegraben. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Metallgegenstand um einen sog. „Zerscheller“ handelte, also einer Bombe, die beim Aufprall zerbrochen und allenfalls teilweise detoniert ist. Der Zünder war vom Bombenkörper abgetrennt.

Nach der glücklosen Bombenräumung macht die Betreibergesellschaft der Eissporthalle eine Rechnung auf, um sich den entstandenen Schaden von der Stadt zurückzuholen. Ursprünglich stand eine Summe von 88.488 Euro im Raum.
Nach dem heute verkündeten Urteil (Az. 5 O 2410/17), muss die an die Stadt zu zahlende Erbpacht, für das Grundstück auf dem die Eissporthalle steht, um 18.570,96 Euro vermindert werden. Darüber hinaus gehende Ansprüche der Betreibergesellschaft der Eissporthalle seien aber verjährt.

Beklagten steht Entschädigung zu

Im Juristendeutsch heißt es: Der Beklagten stehe ein Entschädigungsanspruch in Höhe von 18.570,96 EUR zu. Wenn sich ein ursprünglich bestehender Gefahrenverdacht nach Durchführung der Gefahrerforschungsmaßnahme nicht bestätige, könne der sogennant Verdachtsstörer für dadurch erlittene Nachteile Entschädigung verlangen. Der Verdachtsstörer erbringe ein Sonderopfer für die Allgemeinheit, um die vermeintliche Gefahr zu beseitigen. Dieses Sonderopfer müsse durch Zubilligung eines Entschädigungsanspruchs ausgeglichen werden. Der in § 80 des Niedersächsischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (Nds. SOG) geregelte Entschädigungsanspruch erfasse den Verdachtsstörer von seinem Wortlaut her zwar nicht. Allerdings weise das Landesrecht Niedersachsens insoweit eine planwidrige Regelungslücke auf, weswegen die Vorschrift auch auf den Verdachtsstörer analog anzuwenden sei. Gleiches habe der Bundesgerichtshof bereits für das Landesrecht Nordrhein-Westfalens anerkannt.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, die Stadt kann also noch Rechtsmittel einlegen.

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AFP

Erster Flug nach Bodrum vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) gestartet

Tailwind Airlines
Crew vor dem ersten Flug nach Bodrum

Pünktlich um 10.30 Uhr hob heute erstmalig vom Flughafen Münster/Osnabrück ein Flugzeug zum türkischen Urlaubsort Bodrum ab.

Jeden Donnerstag vom FMO an die Ägäis

Die Maschine vom Typ Boeing 737-400 der Fluggesellschaft Tailwind Airlines hat eine Kapazität von 162 Fluggästen. Sie startet ab sofort jeden Donnerstag in die beliebte Urlaubsregion an der türkischen Ägäis.

Die Airline wurde 2008 von türkischen und britischen Geschäftsleuten gegründet und fliegt seitdem als Charterlinie Flüge für andere Fluggesellschaften und Reiseveranstalter.

Initiiert hatte die neue Flugverbindung der Reiseveranstalter FTI. Reisen vom FMO nach Bodrum sind in jedem Reisebüro oder unter www.fmo.de buchbar.

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ARTelier-Café: Das wohl einmaligste Café in Osnabrück

ARTelier-Café
ARTelier-Café. Foto: Jasmin Schulte.

Seit November des vergangenen Jahres führen Thomas Jankowski und seine Frau Magda Jankowski das ARTelier-Café in der Hegerstraße. Hier vereint sich Kunst und Kultur mit dem Charme eines Altstadt-Cafés.

Thomas Jankowski, der bereits in der Nachtclub-Gastronomie durch das „Mondflug“, die „Kulisse“, sowie den Clubs „Pferde haben keine Flügel“ und „Träumen Wale vom Fliegen“ bekannt ist, ist freischaffender Künstler. „Ich habe nicht mehr gepasst“, kommentierte Thomas Jankowski seinen Ausstieg aus der Nachtclubszene. Zwischenzeitlich hatte der Künstler sich nur noch dem Malen hingegeben, doch nur mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Kunst zu leben, kaum denkbar. In seinem Urlaub an der Küste von Frankreich malte er bekannte Künstler und auch Literaten wie Erich Maria Remarque, Günther Grass und Astrid Lindgren. Die eigentliche Idee dahinter lag darin, diese Werke im Rahmen der Kulturnacht 2017, die unter dem Motto „Wort“ stand, zu präsentieren. Die Räumlichkeiten an der Hegerstraße 14 standen derzeit frei und Thomas und Magda Jankowski wollten hier die Ausstellung präsentieren. Der Gedanke, ein Café zu eröffnen, das Café und Kultur verbindet, bestand schon lange in den beiden, sodass sich aus der kurzweiligen Idee, hier eine Auswahl von Werken zu zeigen, ein langfristiges Projekt entwickelte – das ARTelier-Café.

Magda und Thomas Jankowski
Magda und Thomas Jankowski. Foto: Jasmin Schulte

Ein Ort zum Verweilen

„Wir wollen die Atmosphäre einer Galerie auflockern. Viele Menschen gehen nicht gerne in Galerien, da sie dort eine Art Zwang verspüren, etwas kaufen zu müssen“, so Magda Jankowski. Im ARTelier-Café kann man in gemütlicher Atmosphäre auf Möbeln aus aller Welt seinen Kaffee genießen. Sollte ein Bild gefallen, besteht zumindest die Möglichkeit es zu erwerben. „Wir haben das Café hauptsächlich für uns selbst geschaffen, um dort Bilder ausstellen zu können, das Café war dabei eine schöne Nebentätigkeit“, erzählt Thomas Jankowski. „Wir wollten ein Spot, wo man gerne hingeht, einen Verweilplatz, schaffen“, führt Magda Jankowski weiter aus. Das Publikum ist, genauso wie das Café selbst, sehr bunt. Von Studenten bis Kunstbegeisterte sind hier alle anzutreffen.

Einrichtung des ARTelier-Cafés
Einrichtung des ARTelier-Cafés. Foto: Jasmin Schulte

Die Einrichtung des Cafés ist sehr individuell. Wie schon angeklungen, sind hier Möbel aus aller Welt zu finden. Zusammengesammelt aus Holland, Arztpraxen oder Nizza sind hier Sitzgelegenheiten zu finden, die ihren Charme versprühen. Die Deckenlampen des Cafés sind zum Beispiel alte Stadionlautsprecher, also ist Kreativität nicht nur an den Wänden, sondern auch in der Einrichtung zu finden.

Projekte im ARTelier-Café

Magda Jankowski, die Germanistik studierte, veranstaltet mit Studierenden verschiedene Projekte im Café. So wurde schon ein Schulprojekt „American Gods“ mit einer 9. Klasse organisiert, bei dem man große iPads gemalt hat und sich überlegt hat, was Jesus in der heutigen Zeit auf Instagram posten würde. Demnächst soll es das Projekt „Interreligiöses Lernen“ geben, ein Raumteilerprojekt, mit welchem die Jankowskis sich auf die Kulturnacht 2018, die unter dem Thema „Raum“ stattfinden wird, beworben haben. Thomas Jankowski wird dabei die Rolle des begleitenden Künstlers spielen.

Neben kreativen Projekten, gibt es einmal die Woche einen Barabend „Finca Flamingo“ im ARTelier-Café , die Magda Jankowski liebevoll als „Küchenpartys“ beschreibt. Entspannte Musik lädt zum Tanzen und einer geselligen Runde ein.

AFP

Studenten aus Osnabrück fahren drei Wochen kostenlos nach Hamburg oder Köln

Flixtrain
Foto: Flixtrain

Wahnsinns-Geschenk von Flixtrain für alle Osnabrücker Studenten: Zwischen dem 05. und 26. April fahren die Studis von Universität und Hochschule Osnabrück gratis mit dem neuen FlixTrain in Richtung Köln oder Hamburg!

Osnabrück und Lingen: ja – Vechta: nein

Wie ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstagvormittag unserer Redaktion mitteilte, benötigen Studenten der Universität und der Hochschule Osnabrück kein Ticket und zeigen im Zug einfach ihren gültigen Studentenausweis vor.
Die Aktion ist tatsächlich limitiert auf diese beiden Hochschulen, somit können – weil zur Hochschule Osnabrück gehörend – auch die Studenten des Campus Lingen von dem Angebot profitieren. Ausgenommen von den Freifahrten sind Studenten der inzwischen selbständigen Universität Vechta, auch wenn dort immer noch das Studentenwerk Osnabrück aktiv ist.

Die Aktion ist zwischen dem 05. und 26. April für alle FlixTrains zwischen Hamburg und Köln gültig.

Nach der Premierenfahrt am vergangenen Freitag pendelt der neue FlixTrain seit 24. März im Regelbetrieb zwischen Hamburg, Niedersachsen, dem Ruhrgebiet und Köln. André Schwämmlein, Geschäftsführer und Mitgründer, FlixMobility: „Die Kundenresonanz zum Start hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Mit über 80% Auslastung war das ein mehr als vielversprechendes Auftaktwochenende.“ Bereits in den ersten 24 Stunden nach Start der neuen Webseite www.FlixTrain.de Anfang März wurden rund 10.000 Tickets für die grünen Fernzüge gebucht. Besonders beliebt am Startwochenende waren die Verbindungen von und nach Niedersachsen.

Osnabrück liebt den FlixTrain

Einzelstrecken ab Münster und Osnabrück waren schon zum Start in den Fahrplanbetrieb nahezu ausgebucht. Trotz des großen Andrangs waren die ersten FlixTrain-Verbindungen pünktlich am Ziel.

Auch die Politik begrüßte das neue FlixTrain-Angebot. Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung: „Ich freue mich, dass FlixTrain eine neue Verbindung im Schienenverkehr von Osnabrück nach Köln und Hamburg anbietet. Dadurch wird die Reise mit der Bahn für die Bürgerinnen und Bürger im westlichen Niedersachsen noch attraktiver.“

Über Hannover demnächst nach Stuttgart, Frankfurt und Berlin

Demnächst folgt eine weitere FlixTrain-Premiere auf der Strecke Stuttgart – Frankfurt – Hannover – Berlin. Wer den Zubringer mit der Regionalbahn wählt (auch hier sind Studenten im Vorteil), kommt so von der Landeshauptstadt an weitere attraktive Ziele. Hier wird zum Sommer der bestehende Takt auf zweimal täglich erhöht. Insgesamt 28 Ziele sind dann deutschlandweit per FlixTrain erreichbar. Ebenfalls bis Sommer wird auch die Integration der neuen FlixTrain-Verbindungen in das bestehende Fernbusnetz verbessert.

Umstieg in Fernbusse einfach gemacht

Schon jetzt sind alle relevanten Haltestellen bis auf den Hauptbahnhof in Köln zeitgleich Umsteigepunkte in das FlixBus-Netz. Der Hauptbahnhof Düsseldorf ist hier ein zentrales Drehkreuz zwischen FlixTrain und Fernbus. Aktuell sind so vor allem internationale Destinationen wie Brüssel, Paris oder Antwerpen noch häufiger an deutsche Ziele entlang der FlixTrain-Trasse angebunden. So kann man ab sofort auch vom Bahnhof Hamburg Altona bis nach Brüssel reisen – mit dem Umstieg in Düsseldorf in den Fernbus. Bis zum Sommer wird hier die Anbindung an den FlixBus optimiert und Wartezeiten an Umsteigepunkten verkürzt. Auch Städte wie Bremen erhalten so indirekten Anschluss an die neue FlixTrain-Strecke. André Schwämmlein: „Fernbus und Schiene ergänzen sich perfekt. So schaffen wir ein noch attraktiveres Angebot im öffentlichen Fernverkehr.“ Über die Etablierung neuer Fernbusstrecken und optimierter Anschlüsse an reguläre Buslinien wird auch die Trasse Stuttgart – Berlin bis zum Sommer stufenweise in das deutschlandweite FlixBus-Netz integriert.

Studenten aus Osnabrück fahren drei Wochen kostenlos nach Hamburg oder Köln
Foto: Flixtrain

Tickets für die grünen Fernzüge sind seit 06. März ab €9,99 über die neue Webseite www.FlixTrain.de, per App, in FlixBus-Shops und in kooperierenden Reisebüros erhältlich. André Schwämmlein: „Wir stehen seit dem Start von FlixBus für bezahlbares Reisen und eine ökologische Alternative zum Auto. Unser Ziel muss es sein, noch mehr Menschen vom Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu überzeugen. Die Vernetzung von Bus und Schiene ist Teil eines nachhaltigen Konzepts für die Mobilität der Zukunft.“

Flixbus expandiert in die Fläche

Mit dem Netzausbau zum Sommerfahrplan kommen neben den FlixTrain-Zügen auch neue nationale und internationale Fernbuslinien hinzu. Allein im deutschsprachigen Raum werden bis Ende des Jahres 140 neue Halte angebunden. André Schwämmlein: „Wir erweitern aktuell unser Fernbus-Angebot in die Fläche. Hier profitieren gerade ländliche Regionen und kleinere Städte, die bis dahin noch keinen Fernbusanschluss hatten.“ Darüber hinaus werden bestehende Verbindungen aufgestockt und neue touristische Ziele angebunden. FlixMobility investiert neben dem Angebotsausbau auch in die Weiterentwicklung des Busprodukts. Neue Services wie die Sitzplatzreservierung, On-Board-Entertainment und digitale Features in der FlixBus-App sind bereits in der Pilotphase. Bis Ende des Jahres werden diese flächendeckend verfügbar sein.

Titelfoto: Rüdiger Knobel

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Frühjahrsbelebung erreicht den Arbeitsmarkt Osnabrück

Agentur für Arbeit Osnabrück
Agentur für Arbeit Osnabrück

Die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Osnabrück, zu dem die Geschäftsstellen Bersenbrück, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück zählen, sank im März merklich auf 13.204.

Im Vergleich zum Februar waren folglich 604 Personen weniger, im Vorjahresvergleich 858 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag mit 4,5 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Februarniveau, zudem um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Die regionale Arbeitslosenquote liegt aktuell um einen Prozentpunkt unter dem Bundesdurchschnitt. Bundesweit sind 204.000 weniger Arbeitslose zu verzeichnen, als noch vor einem Jahr.

Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

„In den letzten Wochen hat die Frühjahrsbelebung eingesetzt“, konstatiert Christiane Fern, Vorsitzende der Geschäftsführung der Osnabrücker Arbeitsagentur. „Die Auftragsbücher sind voll, die Betriebe benötigen daher dringend Personal. Es werden mehr Leute eingestellt, und deutlich weniger verlieren ihre Arbeit.“ Im Vergleich zum Vormonat reduzierten sich neue Arbeitslosmeldungen vor allem in den Bereichen Metallerzeugung und –bearbeitung, in Berufen der Maschinen- und Fahrzeugtechnik, in der Lebensmittelherstellung und in Verkaufsberufen. Eine weitere erfreuliche Entwicklung: Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Agenturbezirk erreichte erneut ein Rekordhoch. Den aktuellsten Zahlen zufolge waren zum Stichtag am 30. September 2017 exakt 220.808 Menschen in der Region sozialversicherungspflichtig beschäftigt – knapp 5.000 mehr als im Zeitraum des Vorjahres. „Das ist sehr erfreulich“, so Fern.
„Sollten die politischen Entwicklungen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht negativ beeinflussen, stehen die Chancen gut, dass sich der Arbeitsmarkt weiter erholt.“ Diese Einschätzung stützt eine aktuelle Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dessen Forscher erwarten 2018 für diesen Agenturbezirk eine durchschnittliche Arbeitslosenzahl von 12.800 und eine Zunahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung auf im Schnitt 223.000 Personen.

Arbeitsmarkt Osnabrück
Grafik: Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit seit Februar – parallele Entwicklung verglichen mit 2017.

Unterbeschäftigung sinkt

Die Unterbeschäftigung, die neben Arbeitslosen auch Personen erfasst, die Arbeit suchen, jedoch zum Beispiel derzeit an (Qualifizierungs-)Maßnahmen teilnehmen oder erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden, umfasste im März 18.556 Personen – 514 weniger als im Vormonat (minus 2,7 Prozent) und 1.531 weniger als vor einem Jahr (minus 7,6 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote lag mit 6,2 Prozent um 0,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Weniger Ausländer ohne Arbeit

Die Gruppe arbeitslos gemeldeter Ausländer reduzierte sich im Vorjahresvergleich um 343 auf 3.430 Personen (minus 9,1 Prozent). Hierzu gehören sowohl Menschen, die schon länger im Agenturbezirk leben, als auch neu hinzugekommene Flüchtlinge. 958 Flüchtlinge, die als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sind und sich im Agenturbezirk um Arbeit oder Ausbildung bemühen Flüchtlinge sind im allgemeinen Sprachgebrauch Menschen, die wegen Verfolgung, Krieg oder Katastrophen aus ihrer Heimat geflohen sind. Im Kontext der Fluchtmigration werden folgende Gruppen unterschieden: Asylbewerber, anerkannte Asylbewerber bzw. Schutzsuchende, Kontingentflüchtlinge und geduldete Ausländer., waren im März 2018 bei Agenturen und Jobcentern arbeitslos gemeldet. Weitere 1.657 befanden sich in Integrationskursen, Qualifizierungsmaßnahmen oder waren erwerbstätig und gleichzeitig arbeitsuchend gemeldet. Anerkannte Schutzberechtigte werden von Jobcentern betreut und Asylbewerber und Geduldete von Arbeitsagenturen.

 

 

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Sonderöffnungszeiten in Osnabrück während der Ostertage

Villa Schlikker
Villa Schlikker

Karfreitag (30. März), Ostersonntag (1. April) und Ostermontag (2. April) gelten für viele Einrichtungen wie beispielsweise das Rathaus, Museen und Recyclinghöfe Sonderöffnungszeiten. Nachstehend finden Sie die wichtigsten Feiertagsregelungen auf einen Blick.

Rathaus
Karsamstag kann das Rathaus von 9 bis 16 Uhr besichtigt werden. Um 11 und um 12 Uhr werden öffentliche Führungen angeboten. Ostersonntag und –montag ist das Rathaus von 10 bis 16 Uhr geöffnet, am Sonntag wird um 11 Uhr eine Führung angeboten. Karfreitag ist das Rathaus nicht geöffnet.

Museumsquartier
Das Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliche Museum ist Karsamstag, Ostersonntag und -montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Karfreitag ist der Museumskomplex geschlossen. Aktuell wird noch bis zum 22. April die Ausstellung zum Felix Schoeller Foto Award gezeigt. Öffentliche Führungen durch die Sammlung Felix Nussbaum gibt es Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag um 14 Uhr.

Kunsthalle Osnabrück
Die Kunsthalle Osnabrück ist Karsamstag sowie Ostersonntag und -montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Karfreitag ist die Kunsthalle Osnabrück geschlossen.

Am Ostersonntag und am Ostermontag findet jeweils um 16 Uhr ein öffentlicher Rundgang statt. Den Besuchern eröffnet sich die letzte Gelegenheit die Ausstellung des italienischen, in New York lebenden Künstlers Andrea Mastrovito zu sehen. Mastrovitos „Symphonie eines Jahrhunderts“ umfasst einen Animationsfilm bestehend aus 35.000 Zeichnungen der auf eine vier Meter hohe und sechs Meter breite Wand aus 5.000 Büchern produziert wird, einem Fries aus circa 400 vor Ort angefertigten Zeichnungen und einem eigens für das Forum der Kunsthalle angefertigten „Fenster“, das die „Melancholie des Unsichtbaren Mannes“ inspiriert von den Dürer Grafiken im Kulturgeschichtlichen Museum präsentiert.

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum ist Karfreitag geschlossen und an den beiden Ostertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Hier wird die Sonderausstellung „Good bye, Motherland“ des international erfolgreichen weißrussischen Fotografen Andrei Liankevich gezeigt. Das mehrjährige Fotoprojekt entspringt der Auseinandersetzung mit der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und der Erinnerungspolitik in seinem Heimatland Belarus. Sein Zugang ist dabei ein eher künstlerischer, spricht aber zugleich auch in Deutschland aktuelle beziehungsweise diskutierte Themen der Erinnerungskultur an den Krieg an: etwa die Rolle der Erlebnisgeneration, die innerfamiliale Vermittlung, Formen der Traditionsbildung oder das Vergessen. Die Ausstellung zeigt folglich nicht nur einen Ausschnitt der gegenwärtigen Erinnerungskultur an den Krieg in einem osteuropäischen Staat – und die Auseinandersetzung eines Angehörigen der dritten Generation hiermit. Sie bietet vielmehr auch Ansatzpunkte für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit: Erinnerungs- und Gedächtniskonzepte sowie Formen der militärischen und zivilen Erinnerung an den Krieg können im Kontext der Ausstellung thematisiert werden; zugleich bietet sich natürlich ein Blick nach Osteuropa und in die dortigen Erinnerungskulturen an, in diesem Jahr datiert die Auflösung der UdSSR 25 Jahre.

Museum am Schölerberg
Das Museum am Schölerberg ist am Ostersonntag und -montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Karfreitag geschlossen. Folgende Sonderausstellungen sind zu sehen:

Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität
Bis 26. August 2018
Die Wanderausstellung „Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vermittelt multimedial und interaktiv, was biologische Vielfalt bedeutet, wie wir sie erforschen und warum sie für uns Menschen so schützenswert ist.

„Nach mir das Ozonloch“ –
Umweltsch(m)utz im Spiegel der Karikaturen Fritz Wolfs
Bis 17. Juni 2018
Zwischen 1949 bis 2001 nahm der Karikaturist Fritz Wolf für die Neue Osna¬brücker Zeitung und ihre Vorläuferinnen auch den fahrlässigen Umgang mit der Umwelt aufs zeichnerische Korn. Sein tagesaktuelles Werk spiegelt heute den ökologischen Diskurs jener Jahre in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wolfsche Umwelt-Retrospektive macht deutlich, dass seine Zeichnungen – etwa im Blick auf den Klimawandel und die Weltklimakonferenzen – auch 16 Jahre nach seinem Tod brennend aktuell sind.

Planetarium im Museum am Schölerberg
Das Planetarium ist Karfreitag geschlossen. Ostersonntag und Ostermontag werden folgende Vorstellungen gezeigt. Eine Reservierung unter der Telefonnummer 0541 560030 ist notwendig.

Samstag, 16 Uhr: Kleine 1×1 (Familienveranstaltung);
17 Uhr Kosmische Evolution. Ostersonntag, 15 Uhr: Kleine 1×1 (Familienveranstaltung); 16 Uhr Abenteuer Planeten (Familienveranstaltung); 17 Uhr Planeten – Expedition. Ostermontag, 15 Uhr: Sternbild für Flappi (Kinderveranstaltung); 16 Uhr Reise durch die Zeiten (Familienveranstaltung); 17 Uhr Ferne Welten

Museum Industriekultur
Ostermontag ist das Museum Industriekultur von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Karfreitag und Ostersonntag ist das Museum geschlossen. Aktuell wird die Ausstellung „Hervorgeholt und hergezeigt“ – Schätze aus dem Museumsdepot gezeigt.

Stadtbibliothek am Markt
Die Stadtbibliothek ist von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag geschlossen. Der Bücherbus fährt an diesen Tagen ebenfalls nicht. Ab Dienstag, 3. April, ist die Stadtbibliothek wieder zu den regulären Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr.

Tourist Information
Die Tourist Information (Bierstraße 22-23) ist Karsamstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. An Karfreitag, Ostersonntag und -montag bleibt sie geschlossen.

Bürgerberatung, Freiwilligenagentur, Seniorenbüro
Der Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro ist von Karfreitag bis Ostermontag geschlossen.

Wochenmärkte
Der freitägliche Wochenmarkt „Am Riedenbach“ wird auf Donnerstag vorverlegt. An diesem Tag ist auch – wie gewohnt – der Markt am Donnerstag am Ledenhof aufgebaut. Der nächste Wochenmarkt findet dann am Karsamstag, 31. März, statt.

Abfuhr von Müll, Sperrmüll, Altpapier, Gelbem Sack und Biotonne
In der Karwoche kommt die Müllabfuhr einen Tag früher als gewohnt. An Ostermontag findet keine Abfuhr statt. In der Woche nach Ostern werden alle Abfallbehälter sowie gelben Säcke einen Tag später geleert bis zum Samstag, 7. April. Die genauen Abfuhrtermine sind im Müllabfuhrkalender aufgeführt und rot gekennzeichnet. Wer vergessen hat, seine Tonnen rauszustellen, kann städtische Müllsäcke kaufen und diese bei der nächsten Abfuhr an die Straße stellen.

Recyclinghöfe und Gartenabfallplätze/Abfallwirtschaftszentrum Piesberg
Die Recyclinghöfe St.-Florian-Straße, Limberger Straße und Ellerstraße/Knollstraße, die Gartenabfallplätze sowie das Abfallwirtschaftszentrum Piesberg sind Karfreitag und an den Ostertagen geschlossen. Karsamstag sind alle Höfe und das Abfallwirtschaftszentrum Piesberg geöffnet.

Kfz-Zulassungsstellen
Am Karsamstag, 31. März 2018, bleiben die beiden Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises Osnabrück im Kreishaus am Schölerberg in Osnabrück und in Bersenbrück geschlossen.

 

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Elefanten- und Seehundnachwuchs drückt die Schulbank

Zoo
Elefantenjunge Minh-Tan und seine Mutter

Für uns Menschen beginnt die Schule meistens im Sommer, für den Zoonachwuchs ging es jetzt schon los. Seit einigen Wochen befinden sich Elefantenjunge Minh-Tan und Seehundmädchen Fenja im so genannten „Medical Training“. Es dient dazu, medizinische Untersuchungen und die Pflege bei den Tieren zu erleichtern. Im Gegensatz zur normalen Schule funktioniert die Zooschule aber nur auf freiwilliger Basis, haben die Kleinen keine Lust, wird auch nicht trainiert.

Zoo
Seehundnachwuchs Fenja beim Training

Auszubildende Cathi George kümmert sich um das Training mit Seehundnachwuchs Fenja. Sie arbeitet mit einem „Target“, also ein Zielobjekt, dass Fenja berühren soll. Das klappt inzwischen schon ganz gut, aber natürlich musste der Seehund erst an das Gerät gewöhnt werden „Bei neuen Gegenständen sind sie zunächst skeptisch, daher haben wir den Stock erst neben uns und dann immer näher an Fenja gelegt. Damit sie sich auf das Training und mich konzentrieren kann, soll sie mit der Nase den Aufsatz berühren und dann still liegen bleiben“, erklärt die Tierpflegerin. Macht die Schülerin ihre Arbeit gut, pfeift Cathi George und Fenja bekommt einen Hering als Belohnung. Inzwischen können die Pfleger ihren ganzen Körper abtasten, ihre Flossen heben und ihre Augen untersuchen. Aber auch Spaß soll das Jungtier bei dem Training haben. Fenja kann zum Beispiel einen Ball holen oder lernt durch einen Reifen zu springen. Wer den Seehund bei seinen Übungen beobachten möchte, sollte das bald tun, denn schon in Kürze zieht er in einen anderen Zoo um.

Auch Elefantenjunge Minh-Tan lernt fleißig

Zoo
Elefantenjunge Minh-Tan beim Training

Anfang Februar begann auch das Elefantenjunge sein Training. „Wir fingen ganz einfach an und steigerten uns nur langsam – schließlich ist das Wichtigste, dass die Tiere Spaß am Training haben und nicht überfordert werden“, erklärt der wissenschaftliche Kurator des Zoos, Andreas Wulftange. Zu Beginn riefen die Pfleger nur nach ihrem Schützling und belohnten ihn, wenn er kam. Inzwischen arbeitet auch Minh-Tan mit dem Target und hat gelernt, auf Kommando seinen Fuß zu heben. Ganz ehrlich ist der kleine Elefant bei seinen Übungen aber nicht. Wenn seine Schwester trainiert wird, nutzt er die Gelegenheit und guckt sich bei ihr was ab. Was das Training erleichtert, ist die entspannte Haltung von Minh-Tans Mutter. Sie lässt ihren Nachwuchs ohne Störungen üben. Manchmal hat das Elefantenjunge auch seinen eigene Kopf und gar keine Lust zu trainieren. „Da kann man dann nichts machen“, erklärt Andreas Wulftange. „Wenn Minh-Tan nicht trainieren will, dann stellt er sich in die Ecke und weigert sich. Aber das ist auch okay, denn wir wollen die Tiere zu nichts zwingen, sie sollen Spaß an den Übungen haben.“

AFP