Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes und Stadtbaurat Frank Otte
Ob für den Dienstweg oder den Großeinkauf, für den Umzug oder den Transport von Kind und Haustier – Lastenräder sind die Schwertransporter unter den Fahrrädern. Im Stadtteil Gartlage stehen drei solcher Lastentiere mit Elektroantrieb ab sofort für den Verleih zur Verfügung. Die Buchung gelingt bequem über ein Online-Portal.
„Was im Rahmen des Verbundprojekts ´Radverkehr stärken im Gebiet Gartlage-Süd´ als Idee entstanden ist, geht mit den E-Lastenradverleih nun an den Start“, freut sich Nicklas Monte, Leiter Produktentwicklung Mobilität bei den Stadtwerken.
Dabei ist das Ziel von Stadt und Stadtwerken klar definiert: „Durch gezielte Maßnahmen wollen wir den Menschen in Osnabrück den Griff zum Zweirad im Alltag vereinfachen, so dass das Auto auch mal stehen bleiben kann“, erklärt Monte. „Das ist unser Beitrag zum Klimaschutz, zur Lebensqualität in Osnabrück und zu einer mobilen Zukunft.“ Für den E-Lastenradverleih haben sich die Stadtwerke drei Partner an Bord geholt: Jeweils ein E-Lastenrad hat seinen festen Standort am ´Hotel Westerkamp´ an der Bremer Straße, am ´dm-drogerie markt´ an der Bohmter Straße und bei ´Tara – unverpackt genießen´ am Wittekindplatz. Für den Stadtwerke-Produktentwickler liegen die Vorzüge der Lastenräder auf der Hand: „Die E-Lastenräder bleiben auch bei schwerer Beladung einfach zu lenken und sind dank des elektrischen Rückenwinds auch dann noch schnell unterwegs – eben eine gute Alternative zum Auto.“
Der Weg zum E-Lastenrad ist einfach: „Unter www.swo.de/lastenrad kann jederzeit nach einem freien E-Lastenrad gesucht und dieses dann auch direkt gebucht werden. Das ist in der Pilotphase auch kostenlos“, erklärt Sarah Born aus der Produktentwicklung Mobilität bei den Stadtwerken und führt weiter aus: „Nach Bestätigung per E-Mail steht das Rad dann zu den regulären Öffnungszeiten bei den Partnern bereit – vollgeladener Akku und Schlüssel inklusive.“
Hintergrund zum Verbundprojekt „Radverkehr stärken im Gebiet Gartlage-Süd“ Neben dem E-Lastenrad sieht das Verbundprojekt auch die Platzierung von Insgesamt 18 kostenlosen Fahrradgaragen, den sogenannten Radboxen vor, sowie als weitere Maßnahme den Radschnellweg von Osnabrück nach Belm. Ebenso wurden neue Fahrradabstellanlagen im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagement bei der KME Germany GmbH und den Stadtwerken Osnabrück über das Verbundprojekt gefördert. Gefördert werden die Maßnahmen für den Bereich Gartlage-Süd im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz im Radverkehr“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Foto: Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes und Stadtbaurat Frank Otte und geben den Startschuss für den E-Lastenradverleih im Quartier Gartlage-Süd.
*Klimatisiert*… wir schreiben mal eine nicht ganz unwichtige Randbedingung zuoberst, wenn es um unseren Start in die neue Tatort-Saison geht.e
Seit April veranstalten wir jeden Premieren-Tatort-Sonntag, also jeden Sonntag an dem eine neue Tatort-Folge gezeigt wird, zusammen mit der Filmpassage Osnabrück den „Tatort auf der Großen Leinwand“, und es war ausnahmslos an jedem dieser Sonntage wirklich warmes Wetter – vermutlich auch an diesem Sonntag.
Da die neue Tatort-Saison bis weit über den Jahreswechsel und damit auch über den kalendarischen Winter reicht, wird es wohl irgendwann mal kältere Sonntagabende geben – für diesen Tatort hat uns das Team der Filmpassage aber zugesagt die Klimaanlage auf „angenehme Temperaturen“ zu stellen und genügend Kaltgetränke in der Kühlung zu haben!
Wie immer zeigen wir diese Tatort-Premiere in der Filmpassage Osnabrück ab 20:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Ein ganz besonderer Tatort
Für alle auch cineastisch interessierten Tatort-Fans hat diese neue Tatort-Folge eine Besonderheit zu bieten, die sicher ganz besonders gut auf der großen Leinwand wirkt: Die gesamte Handlung wurde in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht. Dies erforderte eine punktgenaue Inszenierung und intensive Proben. Der Tatort „Die Musik stirbt zuletzt“ wurde an vier Abenden – ähnlich einer Theateraufführung – durchgespielt, während der Kameramann Filip Zumbrunn den Schauspielerinnen und Schauspielern stetig folgte, ohne je die Aufnahmen zu unterbrechen.
Inszeniert hat diesen Tatort noch dazu Filmemacher Dani Levy, der mit „Alles auf Zucker!“ einem breiten Publikum bekannt wurde. Die eigentlich auch für das TV produzierte Komödie war ein großer Überraschungserfolg nicht nur bei der Kritik, sondern auch bei den Zuschauern. Über eine Million Zuschauer sahen sich 2004 den Film in den deutschen Kinos an.
Im neuen Tatort geht es um die Welt der Schönen, Reichen und Berühmten, einen Gutmenschen und auch wieder um das Leben von Juden in der jetzigen Zeit im Schatten des Holocaust.
Als ein Giftanschlag auf den Klarinettisten eines Orchesters verübt wird, tritt das Schweizer Kommissar-Duo Reto Flückiger und Liz Ritschardauf den Plan.
HASEPOST und Filmpassage zeigen alle am Sonntag im Ersten der ARD neuen bzw. erstmals gezeigten Tatorte auf der Großen Leinwand. Davon ausgenommen sind Wiederholungen (bspw. i.d. Sommerpause) – Ausnahmen sind möglich. Der Eintritt für „Tatort auf der Großen Leinwand“ ist frei.
Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.
Aktuell ist Recycling und Müllreduzierung ein großes Thema. Während es in Deutschland ein gut funktionierendes Recyclingsystem gibt und eine Recyclingquote von 67% bei den Siedlungsabfällen erreicht wird, ist in vielen Ländern schon die Abfallentsorgung ein großes Problem. So auch in Nigeria.
In Lagos werden nur etwa 40% des Mülls von der städtischen Müllabfuhr abgeholt. Ein großes Problem wenn man bedenkt das Lagos mit seinen 20 Millionen Einwohnern pro Tag über 13.000 Tonnen Abfall produziert. Der Abfall, der sich in den Straßen sammelt, führt zu verstopften Abwasser- und Wasserabflusssystemen. Wenn starke Regenfälle einsetzten, kann das zu Überflutungen führen. Außerdem kann er über Wasserwege in den Ozean gelangen. Auch gesundheitlich ist dies ein enormes Risiko, vor allem für Familien die in unmittelbarer Näher zu unregulierten Müllhalden leben. Dort kann der Müll stehende Wasserstellen verursachen, die Moskitos und andere Krankheitsüberträger anziehen können.
Das WeCycle-Prinzip
Um an dieser Situation etwas zu ändern gründete Bilikiss Adebiyi-Abiola die Plattform WeCyclers. Dort können sich Familien registrieren um ihren recylebaren Müll einmal die Woche durch die Cargo-Räder von WeCyclers abholen zu lassen. Durch die Cargo-Räder können die Fahrer auch an Standorte gelangen, die mit motorisierten Gefährten sonst nicht zugängig wären. WeCyclers sortiert dann den Abfall und verkauft ihn an lokale Recyclingunternehmen weiter. Die Familien können dafür durch den abgeholten Abfall Punkte auf ihrem Smartphone sammeln und diese dann beispielsweise gegen Handy-Guthaben, Nahrungsmittel oder Haushaltswaren eintauschen. So haben beide Seiten etwas davon.
Das Konzept überzeugt und heimst Preise ein
Ganz nebenbei schafft WeCyclers auch dringend benötigte Arbeitsplätze und ein zusätzliches Einkommen für die teilnehmenden Familien. So hilft die Plattform nicht nur der Umwelt, sondern auch den Menschen in Lagos. Das Konzept hat den WeCyclers mittlerweile auch so einiges an Preisen eingebracht, wie etwa den Le Monde Smart-Cities 2017 Global Innovation Award und für Gründerin Adebiyi-Abiola eine Auszeichnung bei den Cartier Women’s Initiative Awards.
Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.
Es ist heiß in Deutschland – sehr heiß. Bei diesem Wetter ist viel trinken unerlässlich. Doch wer kennt das nicht: Man ist eine Weile in der Stadt unterwegs, die Wasserflasche ist schon längst leer und man hat wieder Durst. Was nun? Die Flasche auf irgendeiner Restaurant-Toilette wieder auffüllen, oder abwarten bis man zu Hause ist? Das Projekt „Refill Deutschland“ befreit einem aus diesem Dilemma.
„Refill Deutschland“ hat eine einfache Idee: Plastikmüll vermeiden und gratis die Wasserflaschen wieder auffüllen. Auf der Website des Projektes kann man sehen, welche Geschäfte und Restaurants in der eigenen Stadt mitmachen. Ganz unkompliziert kann man dort neues Trinkwasser bekommen – auch in Osnabrück. Auftankstationen gibt es zum Beispiel in der Universität Osnabrück, beim Reiseanbieter STA Travel, der Cafeteria Trattoria oder bei den Stadtwerken (und viele weitere, siehe hier). Alle Teilnehmer von „Refill Deutschland“ haben einen Sticker oder Aufkleber, der sie als Mitglieder auszeichnet.
Wer selber ein Geschäft besitzt und eine Refill-Station anbieten will, der kann sich die Aufkleber ausdrucken und dann die Informationen zu Standort und Öffnungszeiten auf der Website eintragen. Bei den aktuellen Temperaturen eine richtig gute Nachricht für alle Durstigen.
Cremig mild und am liebsten mit dem Löffel genossen – Cappuccino, Latte Macchiato und Co. gehören zu den Lieblingsgetränken in Cafès und Bars und inzwischen auch in unseren Büros. Ob zum Frühstück oder am Nachmittag zum Stück Kuchen, Milchspezialitäten wie Cappuccino und Co. werden immer noch gerne und häufig getrunken. Auch in unseren Meetings haben diese Heißgetränke mittlerweile Einzug gehalten. Doch was unterscheidet sie eigentlich voneinander?
Für die Herstellung der beliebten Milchspezialitäten sind nur zwei Komponenten wichtig: Kaffee und Milch. Jedoch ist Kaffee nicht gleich Kaffee und Milch nicht gleich Milch. Bei Kaffee kann es sich um einen Espresso, Ristretto, Café Crème oder Filterkaffee handeln. Bei Milch scheint es auf dem ersten Blick etwas einfacher zu sein: Milch oder Milchschaum. Aber beim Milchschaum ist die Konsistenz entscheidend.
Werfen wir einen näheren Blick auf die Zusammensetzung der bekannten Milchgetränke:
Espresso Macchiato
Ein Espresso Macchiato ist ein gewöhnlicher Espresso, der mit einer kleinen Haube aus Milchschaum versehen wird.
Espresso
Latte Macchiato
Ein Latte Macchiato besteht aus Milchschaum, in dem vorsichtig ein Espresso gegeben wird. Der Espresso setzt sich zwischen der Milch und dem Milchschaum ab und es bildet sich die drei wohlbekannten Schichten.
Cappuccino
Um einen Cappuccino herzustellen, wird zunächst ein Espresso in einer Cappuccino-Tasse zubereitet. Anschließend wird dieser mit Milch und Milchschaum aufgefüllt. Der Cappuccino hat dann eine Milchschaumhaube, die leicht über den Tassenrand ragt.
Flat White
Bei einem Flat White wird zunächst ein doppelter Ristretto oder ein einfacher Espresso in einer Cappuccino-Tasse gefüllt. Nun wird dieser mit cremigem, aber noch flüssigem Milchschaum aufgefüllt und zum Schluss mit Latte Art versehen. Das Getränk schließt mit dem Tassenrand ab.
Kaffee zum Frühstück
Milchkaffee/ Café au lait
Anders als bei anderen Getränken bildet Filterkaffee die Grundlage für einen Milchkaffee bzw. Café au lait. Zur Herstellung werden nun einfach der Filterkaffee und die erwärmte Milch gemeinsam jeweils zur Hälfte in die Tasse gegossen.
Caffé Latte
Ein doppelter Espresso, der mit heißer Milch aufgefüllt wird, nennt sich Caffè Latte. Wer möchte kann noch eine kleine Milchschaumhaube auf das Heißgetränk geben.
Einige Getränke scheinen sich zu ähneln oder einfach eine kleinere Version des anderen zu sein. Ist ein Espresso Macchiato eine kleine Latte Macchiato-Variante? Und sind Cappuccino und Flat White nicht genau das gleiche? Und wie sieht es mit einem Milchkaffee/Cafè auch lait und einem Caffè Latte aus? Die Namen kann man doch als Synonym verwenden oder etwa nicht? Beim näheren Betrachten der Zubereitung fällt auf, dass jedes Getränk doch wieder eine Kleinigkeit hat, was es von den anderen Getränken unterscheidet.
Unterschied Espresso Macchiato und Latte Macchiato:
Auch wenn man auf dem ersten Blick denkt, dass der Espresso Macchiato einfach nur der kleine Bruder des Latte Macchiato ist, gibt es doch Unterschiede. Im Latte Macchiato dominiert der Milchanteil. Der Espresso Macchiato besteht zum Großteil aus Espresso. Beim Latte Macchiato wird der Milchschaum als erstes in das Glas gegeben. Bei einem Espresso Macchiato kommt ganz zum Schluss ein Schuss Milch bzw. Milchschaum auf den Espresso.
Unterschied Cappuccino und Flat White:
Auch das neue Trend-Getränk ähnelt einer bekannten Milchspezialität – dem Cappuccino. Das Geheimnis: die Konsistenz des Milchschaumes ist bei beiden Getränken unterschiedlich. Während beim Cappuccino der Milchschaum cremig ist, muss der Milchschaum beim Flat White noch flüssig sein. Denn es soll keine Haube entstehen, sondern das Getränk soll mit einem Latte Art-Muster verziert werden.
Flat White
Unterschied Milchkaffee/Cafè au lait und Caffè Latte:
Zugegeben – Cafè au lait und Caffè Latte kann man schon mal vertauschen. Und wenn das passiert, macht es einen Unterschied? Ja, einen kleinen Unterschied gibt es. Bei einem Milchkaffee bzw. Cafè au lait nimmt man ursprünglich Filterkaffee anstatt einem doppelten Espresso. Zusätzlich versucht man bei einem Cafè au lait beide Zutaten zeitgleich in die Tasse zu gießen. Beim Caffè Latte füllt man den doppelten Espresso lediglich mit warmer Milch auf.
Andere Länger, andere Kaffee-Sitten
Wie es so häufig der Fall ist, sind die genauen Zusammensetzungen der Kaffeegetränke nicht in den Stein gemeißelt. Je nach Region, Land und natürlich auch ganz persönlichem Geschmack variieren die Komponenten und deren Verhältnis. Das beste Beispiel ist der Cappuccino. In seiner Ursprungsform enthält er nur Espresso, heiße Milch und Milchschaum. Dennoch wird er hier zu Lande häufig noch zusätzlich mit Kakao und Sahne verziert. Auch über die Milchkonsistenz wird gerne gestritten. Die eine Seite bevorzugt einen feinporigen, cremigen Milchschaum – während die andere Fraktion einen schön stabilen und festen Schaum liebt, den man gut löffeln kann.
Und wie sieht es in unseren Büros aus?
Die Deutschen lieben Kaffee – und das in allen Lebenslagen. Das haben inzwischen auch viele Unternehmen bemerkt. Deshalb versorgen bereits viele professionelle Kaffeevollautomaten unsere Büros und Mitarbeiter mit aromatischen Kaffee. Und natürlich auch mit Cappuccino, Latte Macchiato und Co. Doch auch hier können Zusammensetzung und Komponenten variieren. Je nach dem, was Unternehmen und Mitarbeitern bevorzugen.
Doch am Ende ist doch nur eines entscheidend: Hauptsache der Kaffee schmeckt uns.
Die Gewinnspielfrage
Wer jetzt Lust auf einen Kaffee bekommen hat, hat jetzt die Chance einen von 4x „Kaffeespezialitäten für 2“ (Gutscheine im Wert von 10€) für das Bistro von Coffee Perfect zu gewinnen. Beantworten Sie einfach die folgende Frage unter dem Facebook-Post in den Kommentaren:
Welche Konsistenz sollte der Milchschaum bei einem Flat White haben?
Die Redaktion der Hasepost und Coffee Perfect wünschen allen Teilnehmern viel Glück!
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen akzeptiert:
• der Teilnehmer muss die Facebook-Präsenz HASEPOST bei Facebook und den zum Gewinnspiel zugehörigen Facebook-Beitrag „geliked“ haben
• unter dem verlinkten Facebook-Beitrag (hier) muss per Kommentar die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage angegeben werden
• das Gewinnspiel beginnt am 31.07.2018 (Dienstag) um 16:30 Uhr und endet am 07.08.2018 (Dienstag) um 16:30 Uhr
• vier (4) Teilnehmer werden zufällig per Losentscheid ausgewählt
• eine Barauszahlung ist nicht möglich
• die Teilnahme ist kostenlos
• die Gewinner werden via Facebook-Direktnachricht (PN) und auf der Facebookseite der Hasepost mit ihrem Facebook-Namen benachrichtigt bzw. genannt
• der Rechtsweg ist ausgeschlossen
• Veranstalter ist HASEPOST.de / osna.com GmbH, Kontaktdaten siehe Impressum
• Facebook steht mit diesem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
• Coffee Perfect steht mit diesem Gewinnspiel ebenfalls nicht in Verbindung und kann keine Auskunft dazu erteilen
• die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden
• der Preis (je einer von 4 Gutscheinen über 10 Euro) wird den Gewinnern per Post zugeschickt
Auf dem Weg zur Bahn, am Kaffeeautomaten oder beim Café um die Ecke: Der Kaffee wird heutzutage mitgenommen und unterwegs getrunken. Der stressige Arbeitsalltag lässt einem kaum Zeit morgens eben die neusten Nachrichten auf der Seite der HASEPOST oder anderer Medien durchzuschauen. Wo soll man also die Zeit für eine entspannte Tasse Kaffee hernehmen?
So denken sicherlich mittlerweile die meisten Osnabrücker. Da darf es nicht verwundern, dass laut der Deutschen Umwelthilfe pro Tag rund 7,6 Millionen To-go-Becher benutzt und weggeschmissen werden. Und das allein in Deutschland. Das ganze verursacht einen Abfallberg von 31.000 Tonnen im Jahr. Dazu kommen noch die 9.000 Tonnen Abfall durch Plastikdeckel. Für eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 Minuten verursachen die Wegwerf-Becher also eine ganz schöne Müllbelastung.
PapplOS in Osnabrück
Aus diesem Grund startete 2016 das Projekt PapplOS, eine Zusammenarbeit der Universität Osnabrück mit dem Unishop. Dieses schrieb sich auf die Fahne die Einmal-Becher aus der Stadt verbannen zu wollen. Dazu wurden Gastronomiebetriebe in ganz Osnabrück angeschrieben und zum Mitmachen animiert. Das Prinzip: Gastronomiebetriebe schenken Getränke in den eigens mitgebrachten Becher der Kunden und geben eventuell sogar Rabatt. Dafür bekommen sie von Initiatorin Ann-Christine Wöhler einen Sticker ins Schaufenster oder auch auf die Kaffeemaschine geklebt, die sie als „papplos“ ausweisen. Außerdem bewirbt sie die Betriebe in Facebook-Postings. Vom Prinzip her also eine gute Sache. Inwiefern das Projekt von den Osnabrückern angenommen wurde, haben wir uns genauer angeguckt.
Pappbecher in freier Wildbahn
Für Studierende ist Mehrweg schon Altag
Studierende scheinen das PapplOS-Prinzip schon verinnerlicht zu haben. Das Studentenwerk Osnabrück bietet bei seinen Getränken seit September 2016 ein Rabattsystem an. Ein Heißgetränk im Pappbecher ist damit teurer, als eines im mitgebrachten Becher oder in den Tassen der Mensa. Laut Philipp Heckmann, dem stellvertretenen Abteilungsleiter Hochschulgastronomie des Studentenwerks, herrscht an allen Cafeteria-Standorten ein reges Interesse an der Aktion, die größtenteils von Studierenden zwischen 18 und 26 Jahren genutzt werde. Und tatsächlich sieht man im Umfeld der Universitätsgebäude viele Studierende mit Thermobechern oder den Tassen der Mensa. Die Tassen werden auch gerne mal in die Seminarräume entführt. In den Cafeterien der Universität Osnabrück werden also schonmal Einweg-Becher eingespart.
Schwache Nachfrage außerhalb der Hochschulen
Gastronomiebetriebe wie das Lieblingskaffee und Herr von Butterkeks geben an, dass die Aktion PapplOS zwar genutzt werde, es aber gerne noch mehr Kunden werden könnten. Bei Tara-unverpackt seien die Kunden eh auf einen nachhaltigen Lebensstil ausgerichtet und würden so entweder ihren eigenen Becher mitbringen, oder vor Ort einen kaufen.
So gut läuft das Projekt aber nicht überall. „Es können nur sehr weniger bis keine Verkäufe mit mitgebrachten Bechern verzeichnet werden“, klagt ein Osnabrücker Gastronom, der lieber ungenannt bleiben möchte. „Seit Beginn der Aktion sind es vier Kaffee in der Gesamtsumme gewesen, die mit PapplOS Rabatt und eigenen Bechern verkauft wurden.“ Trotz deutlicher Platzierung mehrerer PapplOS-Aufkleber und einem werbenden Facebook-Posting kämen so gut wie keine Nachfragen zu dem Projekt.
Starbucks erlaubt seit Eröffnung in Deutschland das Befüllen eigner Becher
Nach dem wir in der Innenstadt einige Passanten befragt haben wurde schnell klar, dass sich das Projekt noch keiner großen Bekanntheit erfreuen kann. Kaum einer hat speziell von PapplOS gehört und nur wenige von der Möglichkeit allgemein, sich sein Getränk in den eigenen Becher füllen zu lassen. Eine Passantin gab an, dass ihr zwar bewusst sei, bei Starbucks ihren eigenen Becher mitnehmen und befüllen lassen zu können. In dem Moment hätte sie darüber aber gar nicht nachgedacht. Auf Nachfrage der Redaktion gab Starbucks an, seinen Kunden bereits seit der Eröffnung der ersten Filiale in Deutschland die Möglichkeit zu bieten, Getränke in eigenen Thermobechern oder anderen mitgebrachten Gefäßen zu erhalten. Das Angebot nennt sich „Bring your own Tumbler“ und bringt den Kunden 30 Cent Rabatt ein.
Manchmal sind Mehrweg-Becher auch einfach die schönere Alternative
Passanten sind ratlos
Wenn man Passanten fragt, warum sie einen Wegwerf-Becher nutzen, erntet man erst einmal ratlose Blicke. „Wie soll man denn sonst sein Getränk mitnehmen können“, scheinen diese Blicke zu sagen. Und tatsächlich spiegeln die Antworten auf die Frage die non-verbale Reaktion wieder. „Weil sie so verkauft werden“, heißt es. Oder: „Weil ich unterwegs bin.“ Vielen ist die Alternative also wirklich nicht bekannt. Erklärt man das Prinzip dann, winken viele dennoch ab. „Das ist ja alles spontan.“ Attraktiv scheint der eigene Becher also nur zu sein, wenn man auch vorher schon genau weiß, dass man sich später darin einen Kaffee holen möchte. Nur vorsichtshalber immer einen Mehrweg-Becher in der Tasche zu haben, scheint dagegen eher weniger zu überzeugen.
„Das lohnt sich bei mir nicht“, sagt eine Passantin. „So viel Kaffee trinke ich gar nicht.“
Im Uni-Umkreis ein Erfolg
Zahlen oder Statistiken über den Erfolg des Projekts gibt es leider keine. „Ich erhalte keine Rückmeldung zu dem Projekt und hole mir auch keine ein, da ich dies nicht hauptberuflich mache“, erklärt Projektgründerin Wöhler. Ein Erfolg sei aber, dass sie die Unternehmen nicht mehr ansprechen müsse, da diese sich mittlerweile eher an sie wenden würden. Die Ratlosigkeit der befragten Passanten erklärt Ratsmitglied Kerstin Albrecht (BOB) damit, dass PapplOS ein Projekt der Universität Osnabrück sei und deswegen auch eher in uninahen Kreisen bekannt sei. Das würde auch erklären, warum das Projekt an den Cafeteria-Standorten der Mensa so gut läuft, bei anderen Gastronomiebetrieben aber eher von wenigen Kunden gezielt genutzt wird.
Die Big Belly’s quillen über – auch dank Pappbechern.
Eine weiter Möglichkeit: Ein Pfandsystem
Seit einiger Zeit ist in Osnabrück auch ein Pfandsystem im Gespräch. Wie im Supermarkt würde dabei ein Pfand auf wiederverwendbare Becher erhoben werden, die man dann an verschiedenen Abgabeorten wieder zurückgeben kann. Der Antrag an sich schlummerte schon seit 2015/16 vor sich hin, wurde aber nicht weiter bearbeitet. Erst nachdem er umformuliert wurde, kam die Sache ins Rollen. Sollte sich zunächst noch die Stadt um die Umsetzung eines Pfandsystems für Osnabrück kümmern, so fungieren sie nach der Umformulierung nur als vermittelnder Partner. Das ist entscheidend, da sich die Verwaltung nicht in die Wirtschaft einmischen darf. Die Verwaltung darf ihren Bürgern also kein Pfandsystem „aufzwingen“. Albrecht ist die Umsetzung eines Pfandsystems ein persönliches Anliegen: „Mein Ziel ist es, dass man sich bei McDonalds einen Kaffee to-go holt, durch die ganze Stadt geht und ihn dann beispielsweise bei Brinkhege wieder abgeben kann.“
Ein Pfandsystem müsste flächendeckend sein
Immer einen eigenen Becher mitzuhaben hält sie, wie auch die von uns befragten Passanten, eher für unpraktisch. Ein Pfandsystem sei dagegen laut Albrecht auch bei Automaten umsetzbar, wie es aktuell auch in Bonn der Fall sei. „Grundsätzlich eine gute Idee“, nennt auch PapplOS-Initiatorin Ann-Christine Wöhler das Konzept. Sie merkt dabei aber auch an, dass ein solches System flächendeckend sein müsste.
Osnabrück müsste also von vornherein richtig einsteigen und genügend Rückgabemöglichkeiten einrichten, damit das ganze für die Bürger attraktiv wird. Die Attraktivität des Konzepts hängt dabei an der Praktikabilität. Denn kaum jemand fährt gerne einmal quer durch die Stadt, nur um seine Pfand-Kaffeebecher wieder abzugeben.
Das Engagement der Bürger ist gefordert
Dafür sei aber auch das Engagement der Bürger wichtig. „Wir brauchen Leute die mitmachen“, sagt Albrecht. „Je mehr Menschen mitmachen, desto attraktiver wird das System für die Inverkehrbringer der Becher.“ Das Ganze ist also eine Art Kreislauf: Je mehr Menschen einen Pfandbecher nutzen, desto mehr Gastronomen werden das System anbieten. Dadurch wird es für die Kunden dann wieder attraktiver. Für Albrecht ist diese Wechselwirkung wichtig. Sie möchte lieber positive Anreize für die Bürger schaffen, als jemandem ein System aufzudrücken.
Vielleicht doch einfach mal im Sitzen genießen?
„Ich sage, ja, das schaffen wir!“
Bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wurde das Konzept bereits von Klaus Rudolph von der Westerkappelner Firma K. Rudolph Automatenservice GmbH und Hans Baxmeier von der Firma Logicycle vorgestellt. Aktuell ist das Konzept also in Vorbereitung und es werden fleißig mögliche Inverkehrbringer angesprochen.
Albrecht glaubt an das Konzept: „Ich glaube, ich bin ein Idealist. Ich sage, ja, das schaffen wir.“
Kommentar der Autorin:
Vom Prinzip her trifft PapplOS punktgenau den aktuellen Trend um mehr Nachhaltigkeit und ist ein wichtiger Ansatzpunkt, die Problematik in die Öffentlichkeit zu bringen und Menschen zum Umdenken zu bewegen. Gerade die Rabatte haben das Potential mehr Verbraucher zu einem eigenen Becher zum Mitbringen zu überreden. Leider muss dafür das Projekt den Menschen auch über den Uni-Umkreis hinweg erst einmal bekannt und bewusst werden und gerade da zeigt sich das Problem des Projekts. Ein Pfandsystem stellt ebenfalls eine gute Alternative dar. Sollten viele Gastronomen mitmachen, wird es den Osnabrückern spätestens dann bekannt, wenn sie den Pfand auf ihren To-go-Becher zahlen müssen. Genau hier werden sich dann aber auch die Geister scheiden: Bei unserer Befragung von Passanten in der Großen Straße zeigte sich ein junger Mann geradezu erbost über das Konzept. Bei ihm kam die Idee des Pfandsystems also nicht gut an, und so wird es anderen Osnabrückern wahrscheinlich auch gehen. Die Zukunft wird also zeigen, in welche Richtung sich Osnabrück bewegt- ob mit PapplOS oder Pfandsystem.
Typischerweise erhöht sich die Zahl der Arbeitslosen zur Sommerpause hin. Auch dieses Jahr ist dies wieder der Fall und zwar sowohl in Osnabrück als auch deutschlandweit. Dafür ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken.
Deutschlandweit stieg die Zahl der Arbeitslosen von Juni bis Juli um 49.000, sank dafür aber im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Quote liegt damit bei 5,1%. Dieser Trend lässt sich auch in Osnabrück erkennen: Die Arbeitslosenquote ging im Vergleich zum Vorjahresmonat von 7,7% auf 7,1% zurück.
Arbeitslosenzahl sinkt in der Region Osnabrück um 5,6%
In der Region Osnabrück sank die Quote um 0,2%. Dabei nahm die Arbeitslosenzahl zwar von Juni bis Juli um 5,2% zu, sank aber im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,6%. Durch das abgeschlossene Schuljahr stieg besonders die Zahl jugendlicher Arbeitsloser. „Der Arbeitsmarkt ist im Moment geprägt von den typischen saisonalen Bewegungen. Daher steigen derzeit insbesondere bei Jüngeren und auch bei Frauen die Arbeitslosenzahlen“, kommentiert Jutta Guthardt, operative Geschäftsführerin der Osnabrücker Arbeitsagentur. „Nach der Sommerpause wird sich der Trend aber wieder umkehren. Denn der Arbeitsmarkt sieht immer noch sehr, sehr gut aus.“
Auch im Landkreis sinken die Zahlen
Auch im Landkreis Osnabrück freut man sich über die von Juni bis Juli gesunkenen Zahlen. Dort beziehen nun 87 weniger Menschen das Arbeitslosengeld II und die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank von 6.833 auf 6.730. Auch die Zahl erwerbsfähiger Hilfebedürftigen ist zurückgegangen. „Von der guten Wirtschaftslage profitieren breite Bevölkerungsteile. Mittlerweile stellen die Unternehmen auch Menschen ein, die vor einigen Jahren nur wenige Chancen auf einen Arbeitsplatz hatten. Bei dieser Entwicklung versteht sich die MaßArbeit als Partner, der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammenbringt“, sagte MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage.
Viele Ausbildungsstellen noch unbesetzt
1.669 Ausbildungsstellen waren im Juli noch unbesetzt. „Erfahrungsgemäß wird sich dieser Wert in den kommenden Monaten weiter nach unten hin konsolidieren“, so Guthardt. „Nichtsdestotrotz sollten sich Ausbildungsbewerber, die noch nichts Passendes für sich gefunden haben, unbedingt bei uns melden. Wir können sehr viel dazu beitragen, eine geeignete Stelle zu finden.“
So viel Aufmerksamkeit hat VfL Osnabrück Neuzugang Felix Schiller in seinen ersten Wochen in Osnabrück sicher nicht erwartet. Wer ihn bislang noch nicht kannte, hat in den vergangenen Stunden vielleicht schon ein Video auf sein Smartphone bekommen, das virale Verbreitung findet.
Über soziale Medien wie Instagram (#felixschiller) und auf YouTube kursiert seit der Nacht auf Dienstag (31.08.2018) ein Video, das den in dieser Saison ablösefrei zum VfL Osnabrück gewechselten Felix Schiller im Bereich des Alten Güterbahnhofs, unterwegs in Richtung Hasepark zeigt.
Felix Schiller bei der Mannschaftspräsentation 2018/2019 des VfL Osnabrück
Der 28-jährige Abwehrspieler stand in seinen sechs Jahren beim 1. FC Magdeburg in 99 Pflichtspielen auf dem Platz. In seiner Zeit bei dem ostdeutschen Club ereilte Schiller häufig das Verletzungspech, zuletzt ein Muskelfaserriss. Auch sein erstes Spiel beim VfL verbrachte Schiller auf der Ersatzbank.
Unter den Bahnbrücken beim Güterbahnhof
In dem Selfie-Video, dessen Entstehungsdatum unbekannt ist, sieht man einen sommerlich bekleideten Schiller zu vorgerückter Stunde aus Richtung Konrad-Adenauer-Ring kommend (Mr. Wash und das Gewerkschaftshaus sind im Hintergrund zu erkennen) unter den Bahnbrücken am Alten Güterbahnhof. Wie das Video seinen Weg in das Internet gefunden hat, ist offen. Gefilmt wurde es allem Anschein nach von Felix Schiller selbst, mit einem Smartphone in der rechten Hand.
Der von unserer Redaktion mehrfach erfolglos telefonisch kontaktierte und per E-Mail angefragte Pressesprecher des VfL Osnabrück, Sebastian Rüther, stand bislang nicht für ein Statement zur Verfügung. Wir haben beim VfL auch um ein Statement des Spielers nachgefragt, jedoch keine Antwort erhalten.
So richtig dazu stehen will die Osnabrücker Grüne Ratsfraktion nicht und nennt auf ihrer Facebook-Seite keine Details und vor allem auch keine Beweggründe, weswegen seit dem Frühjahr nur noch parteinahe oder zumindest wohlgesonnene Journalisten und Redaktionen mit Pressemitteilungen versorgt werden. Doch die Botschaft ist eindeutig: Wir brechen das Presserecht und brüsten uns auch noch damit!
Nachdem HASEPOST am Freitagvormittag erst einen Artikel „ohne Inhalt“ veröffentlicht hatte – symbolisch für zwei Pressemitteilungen von SPD- und Grüner Ratsfraktion, die wegen eines offenbar untereinander abgesprochenen Boykotts nur selektiv verschickt wurden -, lüfteten wir am Freitagabend das Geheimnis um den ungewöhnlichen Artikel und warum wir die Stellungnahme der beiden Fraktionen zur durchaus interessanten Baustellenproblematik unseren Lesern nicht zugänglich machen konnten. Um zu erfahren, wie die beiden Parteien zu einer von der IHK angestossenen aktuellen Debatte stehen, hätten diese auf die kostenpflichtige Osnabrücker Tageszeitung ausweichen müssen.
Am Samstagabend folgte die Reaktion, nicht etwa per Mail als Antwort auf eine bereits am Donnerstagnacht an den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Michael Hagedorngeschickte Nachfrage, sondern ein wenig versteckt auf der Facebook-Präsenz der Rathaus-Grünen.
Klarstellung der Grünen Ratsfraktion im Wortlaut:
„Klarstellung in eigener Sache Wir freuen uns natürlich, dass unsere Veröffentlichungen auf eine so hohe Resonanz stoßen und ihren Niederschlag in den Berichterstattungen der Medien finden. Das spricht für die Professionalität. Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Veröffentlichungen unmittelbar auf unserer Homepage www.fraktion-gruene-os.de wie auch im social.media-Bereich (FB: www.facebook.com/grune.ratsfraktion/, Twitter: twitter.com/GrueneFrakOS) erfolgen. Sie sind frei zugänglich und können für die Berichterstattung genutzt werden. Insofern entsprechen wir gerne auch weiterhin den Erfordernissen des Niedersächsischen Pressegesetzes wie den Erwartungen der Öffentlichkeit und dem dazugehörigen Feedback.“
Worum es ging, konnte aus dem beigefügten Screenshot erraten werden, aber der Name des Mediums, gegenüber dem man sich bei der Boykottaktion offensichtlich im Recht fühlt, wurde geflissentlich nicht genannt.
Wesentlicher Paragraph des Presserechts unterschlagen
Dass die Grüne Ratsfraktion sich als Teil der Kommunalen Selbstverwaltung und damit auch im Sinne des Gesetzgebers als Teil einer Behörde sieht, in dem sie sich dem Niedersächsischen Pressegesetz unterwirft, ist natürlich schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, damit wäre das bereits unstrittig.
Dann allerdings sollte man das betreffende Gesetz auch richtig lesen und nicht den Absatz 4 des für das Informationsrecht der Presse zuständigen Paragraphen 4 unterschlagen:
§4(4) NPresseG:Der Verleger einer Zeitung oder Zeitschrift kann von den Behörden verlangen, daß ihm deren amtliche Bekanntmachungen nicht später als seinen Mitbewerbern zur Verwendung zugeleitet werden.
Und genau deswegen ist es nicht OK und eine bewusste Behinderung von Pressearbeit, wenn von Seiten der Grünen Ratsfraktion auf die „Pull-Medien“ Website, Twitter oder Facebook verwiesen wird, solange andere lokale Medien (von denen es tagesaktuell und in Schriftform berichtend keine große Auswahl in Osnabrück gibt) per „Push-Medium“, d.h. per direkter E-Mail an die Redaktion, mit Pressemitteilungen versorgt werden.
Und was ist mit der SPD Ratsfraktion?
Die SPD-Ratsfraktion und ihr Fraktionsvorsitzender Frank Henning schweigen, trotz inzwischen mehrfacher Bitte um Stellungnahme.
Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nicht mehr nur an Weihnachten, sondern jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.
Es gibt rund 30. Millionen Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren. Manche trainieren Fußballteams, andere helfen Immigranten bei Behördengänge oder arbeiten bei der freiwilligen Feuerwehr. Diesen Menschen will das Start-Up Unternehmen VOLTASTICS eine Plattform geben.
Ein soziales Netzwerk für das Ehrenamt
Sebastian Sauer und Oliver Weyer sind zwei junge Gründer, die mit Hilfe ihrer Plattform VOLTASTICS mehr Menschen für gesellschaftliches Engagement begeistern wollen. Mit VOLTASTICS können die Mitglieder eigene Jahresziele definieren und ihren Fortschritt verfolgen, dieser soll mit Urkunden oder Badgets gewürdigt werden. Auch Unternehmen können so ihre soziale Verantwortung weiter stärken, denn sie können ihre Mitarbeiter oder Kunden durch Prämien, Urlaube oder andere Benefits bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen. Mit Hilfe des „Social Impact Lab Duisburg“ und des „AndreasGründer“ – Projektes wird diese Plattform bald Wirklichkeit werden.