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Auf der großen Leinwand: Tatort „Borowski und das Haus der Geister“

Borowoski
NDR / Christine Schroeder

Axel Milberg als Borowski ist ein ganz spezieller Charakter unter den Tatort-Kommissaren. Am Sonntag 2. September zeigen wir ihn im aktuellen NDR-Tatort als Tatort-Premiere in Kooperation mit der Filmpassage Osnabrück ab 20:15 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Premiere hat nicht nur dieser Tatort sondern auch Mila Sahin als Borowskis neue Ko-Ermittlerin. Die 28-jährige Spezialistin für operative Fallanalysen ist auf eigenen Wunsch von Berlin nach Kiel gewechselt. Sie ist kompetent, schnell und bekommt prompt die Leitung der neuen Ermittlungen übertragen. Denn Borowski ist im Fall Heike Voigt befangen. Es beginnt ein Psychoduell unter alten Freunden.

Ein Geist geht um, nicht nur aus der Vergangenheit

Ein Brief von seinem Patenkind Grete beschwört bei Kommissar Borowski die Geister der Vergangenheit herauf. Vor vier Jahren verschwand Heike Voigt. Sie war die Frau eines Freundes. Ihr Ehemann Frank Voigt wurde damals verdächtigt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. In dem Brief bittet Grete ihren Onkel Klaus um Hilfe. Sie lebt mit ihrer Schwester Sinja, ihrem Vater Frank und dessen neuer Partnerin Anna in einer Villa auf dem Land. Als Borowski die Familie Voigt besucht, streitet Grete ab, den Brief jemals abgeschickt zu haben.

Und noch etwas ist merkwürdig. Anna, die neue Frau des Gastgebers, bittet Borowski über Nacht zu bleiben: Ein Geist soll im Haus umhergehen. Ist es der Geist von Heike? Borowski glaubt nicht an Gespenster und will die Ermittlungen wieder aufnehmen.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltungsanküdigung.

 


HASEPOST und Filmpassage zeigen alle am Sonntag im Ersten der ARD neuen bzw. erstmals gezeigten Tatorte auf der Großen Leinwand. Davon ausgenommen sind Wiederholungen (bspw. i.d. Sommerpause) – Ausnahmen sind möglich. Der Eintritt für „Tatort auf der Großen Leinwand“ ist frei.

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Foto: NDR / Christine Schroeder

AFP

Notfallübung am Flughafen Münster/Osnabrück

Feuerlöschübung Flughafen FMO
Einsatz am FMO Rollfeld

Alarm ertönt – Schon geht es los: Ein großer grauer qualmender Container, ein loderndes Triebwerk und ringsum verletzte und verwirrte Passagiere. Diese standen im Mittelpunkt der Notfallübung 2018 des Flughafen Münster/Osnabrück (FMO). Das Übungsszenario simulierte einen Flugzeugabsturz in der unmittelbaren Nähe des Flughafens, um die praktische Einsatzfähigkeit zu prüfen und das neue Funkkonzept zu testen.

Abgestürtztes Flugzeug als Übungsszenario

Eine solche Übung mit wechselnden Szenarien findet alle zwei Jahre auf dem Flughafengelände oder in der unmittelbaren Umgebung des Geländes statt. Dieses Jahr wurde ein Schadensszenario mit dem Flugzeug vom Typ CRJ 900 geprobt, dargestellt durch einen befeuerten Trainingscontainer. Das gedachte Flugzeug fasst rund 100 Passagiere.

Angenommen wurde, dass das Flugzeug durch einen technischen Defekt und Probleme mit der Steuerung ein Parkhaus am FMO streifte und auf das danebenliegende Feld stürzte. Dabei wurden 22 Passagiere und die Besatzung verletzt. Im Parkhaus wurden vier weitere Personen in ihren PKW bei Verkehrsunfällen eingeklemmt und mussten aus den Fahrzeugen gerettet werden. Das Dach war zudem eingestürzt und ein Feuer ausgebrochen.

Statisten mimen realitätsnah verletzte Flugzeugpassagiere

Nur wenige Augenblicke nach dem Sirenenalarm am Flughafen, der zeitgleich auch in die Rettungsleitstelle des Landkreises Steinfurt übermittelt wurde, erreichte ein Flugfeldlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr das Geschehen. Wie im Realfall hatte dieses die vorrangige Aufgabe, direkt das Feuer zu bekämpfen, damit Passagiere und Verletzte von weiteren Kräften in Sicherheit gebracht werden können.

Feuerlöschübung Flughafen FMO
Verletzte wurde realitätsnah simuliert

Teilweise „blutüberströmte“ Unfalldarsteller agierten entsprechend den Szenariovorgaben und irrten schreiend über den Übungsplatz, um ein möglichst realistisches Bild der Unfallsituation zu geben. Sie wurden von den Einsatzkräften vor Ort nach Verletzungsgrad gesichtet, erstbehandelt und betreut. Diese Statisten gehörten einer Gruppe für ‚Realistische Unfall- und Notfall-Darstellung‘, kurz RUND, an, welche zur DLRG im Kreis Steinfurt gehört.

Technische Hilfeleistung parallel zur Brandbekämpfung

Parallel zu den Maßnahmen auf dem Feld waren bereits Feuerwehrkräfte und Rettungsdienstpersonal am Parkhaus angerückt. Sie bekämpften von einer Drehleiter aus das Feuer und leiteten die Rettungsmaßnahmen zu den beiden Verkehrsunfällen ein. Allerdings ist das Dach des Parkhauses zu niedrig ist, um dort mit großen Rettungswagen und Löschfahrzeugen hineinzufahren. Deswegen mussten die Einsatzkräfte die Werkzeuge zur Rettung der Personen selbst in dem Gebäude hochbringen. Viele Geräte und Materialien wurden getragen oder mit Gepächwagen die Auffahrt hinaufgeschoben.

Training für die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und den Ernstfall

„Ein Highligt der Übung ist für mich das Zusammenspiel der Einzelnen,“ so Andrés Heinemann, Leiter Marketing und Kommunikation des Flughafen Münster/Osnabrück. Insgesamt waren circa 300 Einsatzkräfte in die Übung einbezogen. Zu den alarmierten Kräften gehörten die Werkfeuerwehr des FMO, die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Greven, die Freiwillige Feuerwehr Saerbeck mit den Löschzug Westladbergen und ein Stab zur Unterstützung des Einsatzleiters mit Einsatzfahrzeugen der IuK-Gruppe aus dem Kreis Steinfurt.

Feuerlöschübung Flughafen FMO
Auch im FMO-Parkhaus waren Einsatzkräfte im Einsatz

Geprobt wurde diesmal nicht nur die praktische Einsatzfähigkeit mit Brandbekämpfung und Technischer Hilfeleistung, sondern auch ein neues Funkkonzept. Damit sollte auch ein weiteres Mal die Zusammenarbeit der internen und externen Rettungskräfte und anderen beteiligten Organisationen trainiert werden.

Flugbetrieb nicht beeinträchtigt

Bei der diesjährigen Übung waren alle Einsatzkräfte vorinformiert und der normale Flugbetrieb am FMO wurde nicht unterbrochen. Deshalb war auch die Feuerwehr des Flughafens nur mit einer kleinen Abordnung im Einsatz, denn für den Ernstfall müssen immer ausreichend Einsatzkräfte am Flugfeld bereitstehen.

„Unser heutiger Schwerpunkt lag besonders im Bereich Löschen und Retten“, so Dieter Krawietz von der Kreisleitstelle Steinfurt und Mitglied der Vorbereitungsteams dieser Übung. „Im Ernstfall würden wir noch zahlreiche weitere Kräfte einsetzen. Neben mehr Rettungsfahrzeugen zum Abtransport der Verletzten würden wir auch noch eine psychosoziale Betreuung durch Notfallseelsorger anbieten“, führte Krawietz weiter aus und erinnerte an ein wesentliches Jubiläum im der deutschen Notfallversorgung: „Nach dem großen Unglück vor fast genau 30 Jahren bei einer Flugshow in Ramstein wurden in Deutschland überall Teams für die Notfallseelsorge gegründet.“

Mit einer Abschlusssichtung der Verletzung endete die Notfallübung.

Fotos: Heiko Westermann

AFP

Gute Nachricht des Tages: Ein Ehrentag für alle Bartträger

World Beard Day

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Heute ist es soweit – es ist der World Beard Day.  Jedes Jahr am 1. September wird dieser Tag zu Ehren der Männer mit Gesichtsfrisur gefeiert. Aber alle Nicht-Bartträger brauchen nicht neidisch sein, denn am 18. Oktober gibt es auch für sie einen Feiertag: den Ohne-Bart-Tag.

Dieser kuriose Feiertag findet jedes Jahr am ersten Samstag im September statt. Sinn und Zweck dieses Tages besteht darin, die Freude am Bart mit Gleichgesinnten zu teilen und den Bart zu präsentieren. Auf Instagram lassen sich rund 31.500 Einträge zum Hashtag worldbeardday finden. Von stylischen Schnitten über langen Wildwuchs bis hin zu lustig verzierte Bartfrisuren Bärte mit Blümchen, gibt es einiges zu bewundern. Ein absolutes No-Go ist es, sich am Welt-Bart-Tag zu rasieren.

Der Bart im Mittelpunkt

Woher dieser Feiertag stammt und wer diesen eingeführt hat, ist allerdings unklar. Die Macher der offiziellen Website des Welt-Bart-Tages rufen dazu auf, den Tag für Feierlichkeiten rund um den Bart zu nutzen. Von einer entspannten Grillparty mit Freunden bishin zu einer öffentlichen Veranstaltung ist alles gern gesehen.

Gro A Mo, Save A Bro

Mit einem Bart kann man auch ein Statement setzen, finden die Gründer der Movember Foundation. Sie fordern Männer dazu auf, den gesamten November einen Oberlippenbart wachsen zu lassen. Ihre Kampagne „Gro A Mo, Save A Bro“ hat das Ziel, auf das Thema Männergesundheit aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei die Früherkennung und Vorsorge von Hoden- und Prostatakrebs.

No Beard Day im Oktober

Als Pendant zum World Beard Day wird in den Vereinigten Staaten der National No Beard Day am 18. Oktober zelebriert. Dieser Feiertag richtet sich nicht nur an Männer, die eher wenig Gesichtsbehaarung haben, sondern ruft auch zum Rasieren auf.

Quellen: worldbeardday.com; movember.com

 

AFP

Indian Summer in der Kamp Promenade Osnabrück

Wer kennt die meisten Blätter der Bäume, weiß welche Rinde zu welchem Baum gehört und kennt sich mit dem Indian Summer aus?

Mit einem herbstlich bunten Programm lädt die Kamp Promenade am ersten September-Samstag – dem kalendarischen Herbstanfang – zum Spielen und Shoppen ein.

Besonders schnell geht es beim Kamp Schubkarrenparcours zur Sache bei dem es gilt, einen Kürbis mit einer Schubkarre durch einen Parcours zu bewegen.

 

 

AFP

PKW prallt in Bad Laer frontal gegen Baum

Am Abend des Freitags, den 31.08.2018, kam in Bad Laer bei Osnabrück ein PKW von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.

Um 22:37 Uhr wurden Rettungskräfte und Polizei zu einem schweren Unfall alarmiert. Ein PKW-Fahrer hatte die Iburger Straße aus Richtung Bad Laer in Richtung Bad Iburg befahren. In einer langgezogenen Linkskurve am Übergang zu Laer Straße geriet er mit seinem Volvo-Kombi nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einige Meter Grünstreifen und krachte frontal gegen einen Baum. Dadurch wurde das Fahrzeug zurück auf die Straße geschleudert und kam dort zum Liegen.

PKW prallt auf Landstraße frontal gegen Baum

Ein Rettungswagen, ein Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Bad Laer und die Polizei rückten zur Unfallstelle aus. Der Rettungsdienst traf zuerst ein und begann noch im zerstörten Auto mit den ersten Maßnahmen. „Als wir vor Ort eintrafen, halfen wir dem Rettungsdienst den Fahrer aus dem PKW zu heben. Technisches Gerät mussten wir dabei nicht einsetzen.“, so Jörg Schlingmann, Einsatzleiter der Feuerwehr. Während der Rettung- und Bergungsmaßnahmen stellten 24 Feuerwehrleute den Brandschutz sicher und leuteten die Unfallstelle aus.

Fahrer schwer verletzt, Lebensgefahr nicht ausgeschlossen

Der PKW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Polizei ging vor Ort von Lebensgefahr aus. Der Autofahrer war allein unterwegs. Warum er von der Fahrbahn abkam, ist noch unklar.

AFP

Bundesstraße 68 von Wallenhorst nach Osnabrück voll gesperrt

Baustelle auf der Bundesstraße B68
Baustelle auf der B68

Auf Grund diverser Schadstellensanierungen auf der Bundesstraße 68 kam es zwischen Osnabrück und Wallenhorst bereits in den vergangenen Tagen in beiden Fahrtrichtungen zu Verkehrsbehinderungen. Am Samstag (1. September) wird die Strecke in Fahrtrichtung Osnabrück voll gesperrt.

Umleitung über Hollage und den Fürstenauer Weg

Eine Vollsperrung der B 68 wird am Samstag, 1. September von etwa 6 Uhr bis 19 Uhr in der Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Wallenhorst-Zentrum und Wallenhorst-Süd erforderlich. Hier können Verkehrsteilnehmer ab Wallenhorst-Zentrum eine ausgeschilderte Umleitung über die Hollager Straße (L 109) und den Fürstenauer Weg (K 310) zur B 68 in Osnabrück-Haste nutzen.

Bis einschließlich Donnerstag wurde an mehreren Stellen in der Fahrtrichtung Wallenhorst einstreifige Verkehrsführungen eingerichtet werden. Am Freitag war dann die Gegenrichtung dran und die Anschlusstelle zur Autobahn A1.

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Die aktuelle Verkehrslage für Osnabrück.

AFP

Zoo-Lotterie geht heute in die Herbst-Runde

Ab dem heutigen Samstag gibt es nach rund achtwöchiger Sommerpause wieder die Möglichkeit, mit einem Los der Zoo-Lotterie etwas Gutes zu tun. Bis zum 17. November steht in der Osnabrücker Innenstadt am Nikolaiort das Verkaufshäuschen der Zoo-Lotterie. Dort werden Lose für 1 Euro pro Stück verkauft. Der Hauptgewinn, ein ‚Smart fortwo‘, gesponsert vom Osnabrücker Autohaus Beresa, befindet sich noch im Lostopf.

„Man hat die Chance, mit einem Los vier Mal etwas Gutes zu tun. Aber nicht nur für sich selbst, denn es gibt wieder viele tolle Gewinne.“, erklärt Schirmherr und Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück Wolfgang Griesert bei einem Ortstermin zur Eröffnung der Zoo-Lotterie. „Der Reinerlös der gemeinnützigen Sachwertlotterie begünstigt den Zoo Osnabrück und unterstützt auch die Vereine ‚donum vitae‘ und ‚per se!'“, betont Griesert.

Unterstützung von zwei regionalen Familienprojekten

Der eigenständige, bürgerlich-rechtliche Verein ‚donum vitae‘ will mit seinem Anteil des Erlöses aus der Zoo-Lotterie einen Gesprächskreis für Familien mit einer auffälligen pränatelen Diagnose gründen. „Das ist gut angelegtes Geld, um Schwangere und deren Familien beraten und in dieser Situation unterstützen zu können. Auch wollen wir ein Netzwerk aus Fachleuten aufbauen.“, erklärt Ingrid Adams, Vorstandsmitglied von ‚donum vitae e.V.‘. Zusätzlich wird der Verein ‚donum vitae‘ an vier Terminen mit einem Infostand am Verkaufshäuschen über die eigene Arbeit informieren: Am 8. September, 28. September, 19. Oktober und am 10. November. Ebenfalls geht ein weiterer Teil des Erlöses an den Osnabrücker Verein ‚per se!‘, der Familien bei der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. Damit werden das Projekt Wildwuchs und das sogenannte grüne Klassenzimmer gefördert. Teil dieses Projekts ist der Bauerngarten, der Umwelt- und Naturerfahrung für Jugendliche möglich macht. „Wir wollen mit den Jugendlichen Tomaten anpflanzen und haben schon selbst Marmelade eingekocht. Dadurch schaffen wir bei den Jugendlichen ein Ich-kann-das-Gefühl“, so Renate Fuchs, Geschäftsleiterin des Vereins.

Tiergerechter Umbau der Löwenanlage im Zoo

„Der Löwenanteil, rund 60 Prozent des Erlöses, fließt in den Umbau der Löwenanlage des Osnabrücker Zoos“, erklärt Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Vereins ‚Löwen für Löwen‘ schmunzelnd. Denn es ist geplant, die Löwenanlage um das dreifache zu vergrößern, um eine artgerechte Haltung zu garantieren. „Wir wollen auch Platz schaffen für möglichen Löwennachwuchs“, so Brickwedde.

Hauptgewinn ‚Smart fortwo‘ noch im Lostopf

Gabriele Gold, Leiterin der Zoo-Lotterie berichtet, dass schon 25.000 Lose verkauft sind. Der Hauptgewinn, ein nagelneuer ‚Smart fortwo‘, sei noch zu haben. „Es gibt aber viele weitere tolle Preise zu gewinnen: Plüschtiere, Hörbücher für Groß und Klein, Armbanduhren mit dem Zoo-Logo oder Bluetooth-Audioboxen.“, so Gold. Insgesamt gibt es in der Zoo-Lotterie 2018 über 32.000 Gewinne im Gesamtwert von 200.000 Euro. Die Lose können vom 1. September bis 17. November montags bis samstags zwischen 11 Uhr und 19 Uhr am Verkaufshäuschen der Zoo-Lotterie am Nikolaiort in der Osnabrücker erworben werden.

Foto: (von links nach rechts) Ingrid Adams, Vorstandsmitglied donum vitae; Ingrid Lambers, Beraterin bei donum vitae in Bad Iburg; Wolgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück; Gabriele Gold, Leiterin Zoo-Lotterie; Reinhard Sliwka, Zoopräsident; Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorstand Löwen für Löwen e.V.; Renate M. Fuchs, Geschäftsleitung per se! Verein sozialer Dienste

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Gute Nachricht des Tages: Geflüchteter Syrer fasst Fuß auf dem ersten Arbeitsmarkt

Syrer
Foto: Maßarbeit/Stefan Buchholz

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Nachdem Ali Kadalem vor dem Bürgerkrieg in seinem Heimatland Syrien floh, konnte er nun endlich Fuß in Deutschland fassen. Bei der Heinrich Niemeier GmbH & Co. KG in Bruchmühlen unterschrieb er nun seinen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Als sich 2011 die Demonstrationen in seinem Heimatland zum Krieg ausweiteten, floh der Syrer Ali Kadalem in den Libanon und arbeitet dort fünf Jahre lang im Hochbau als Vorarbeiter. Zuvor hatte er zwei Jahre lang Elektrotechnik in Homs studiert. „2015 bin ich dann über die Türkei nach Deutschland gekommen“, erzählt der junge Syrer.

Fit machen für den deutschen Arbeitsmarkt durch Coaching

Dort kam er nach Melle, wo er sich zunächst auf eigene Faust auf Jobsuche begab. „Das war nicht so erfolgreich, hat er uns später berichtet“, sagt Barbara Boßmann vom Bildungs- und Sozialwerk Osnabrück e. V. (BISOS) am Standort Melle. Michael Kelka, Bereichsleiter der MaßArbeit ergänzt: „Ihm waren immer zwei Dinge wichtig: Eine gute Arbeit zu bekommen und seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten.“

Durch die MaßArbeit nahm Kadalem an einer Teilzeitqualifizierung beim BISOS teil, wo Einzelcoaching und Bewerbungstraining erhielt und mehr über das Ausloten von Berufschancen durch Praktika lernen konnte. „Herr Kadalem hat begleitend noch vormittags einen Integrationskurs besucht, um seine Sprachkenntnisse auf das B1-Niveau zu heben und zusätzlich den Führerschein absolviert“, so Barbara Boßmann.

Vom Praktikum zur Festanstellung

Im November letzten Jahres begann Kadalem dann ein Praktikum bei der Heinrich Niemeier GmbH & Co. KG in Bruchmühlen. „Unser Produktionsleiter hat schon schnell positive Signale gegeben, dass Herr Kadalem trotz mancher Sprach-barriere sehr motiviert ist“, schildert Niederlassungsleiter Tim Bleckmann die ersten Wochen. Die Begeisterung beruhte auf Gegenseitigkeit und so unterschrieb Kadalem einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Aktuell ist Kadalem in der Qualitätskontrolle eingesetzt, langfristig kann er sich jedoch weiter qualifizieren. Laut Beckmann ist das Unternehmen so aufgestellt, dass jeder alles machen kann. Kadalem möchte nun nicht nur bei Niemeier bleiben, sondern auch in Deutschland. Auf die Frage, wo er sich in zehn Jahren sieht, antwortet er: „Ich will Deutscher werden.“

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„Kontaktstelle Wohnraum“ nimmt ihre Arbeit auf

Kontakstellle Wohnraum

Osnabrück wächst, und das ist auch so gewollt. Allerdings kommt mit dem Anstieg an Bewohnern ein Problem an vorhandenen Wohnungen auf. Die „Kontaktstelle Wohnraum“, die jetzt von der Stadt Osnabrück eingerichtet wurde, will helfen Grundstücke mit bereits existierendem Baurecht zu erschließen. Das Büro befindet sich gegenüber vom Rathaus in der Bierstraße 17/18 und wird von Sabine Steinkamp und Marvin Schäfer geleitet.

In Osnabrück gibt es rund 1.500 größere und kleinere Flächen, die ausreichen würden um die von der Stadt geforderten 3.000 Wohneinheiten zu schaffen, allerdings befinden sich diese „Potenziale“ meist in Privatbesitz. Die „Kontaktstelle Wohnraum“ bietet jetzt Grundstückseigentümern eine Anlaufstelle, die ihre Häuser zum Beispiel umbauen oder neue Bereiche anbauen wollen. Das Büro berät individuell über die Möglichkeiten mehr Wohnräume im Zuge der so genannten Nahverdichtung zu schaffen. „Die Anlaufstelle soll eine niedrigschwellige Beratung für Bauwillige bieten, damit bebaubare Flächen nicht nur auf dem Papier existieren“, erklärt Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Anbau, Umbau oder Umzug

„Viele ältere Leute haben noch große Häuser und Grundstücke, die für sie allein eigentlich zu groß sind“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. „Die Beratungsstelle kann dann zum Beispiel klären, ob das Haus umgebaut werden kann, sodass vielleicht mehrere Wohneinheiten entstehen können, oder ob auf noch freiem Gelände angebaut werden kann.“ Auch über einen Hausverkauf oder Umzug können sich Eigentümer informieren lassen. Die „Kontaktstelle Wohnraum“ ist allerdings keine Vermittlung für Menschen, die eine Wohnung suchen oder kaufen wollen. Auch spezielle Fragen zum Baurecht werden hier nicht beantwortet, dafür gibt es andere Beratungsstellen im Fachbereich Städtebau

Leuchtturmprojekte für besondere Wohngemeinschaften

Ein weiterer Schwerpunkt der Kontaktstelle sind die so genannten „Leuchtturmprojekte“, die für innovative Wohnformen stehen. „Es gibt einen ständigen Bedarf an Wohnformen mit besonderen Eigenschaften, zum Beispiel gemeinschaftliches Mehrgenerationenwohnen für Familien und Älterem barrierefreie Wohnungen, Wohnungen mit Assistenz und einige weitere“, berichtet Marvin Schäfer. Diesen Wohnformen soll der Weg geebnet werden, indem geeignete Investoren und Kooperationspartner gefunden werden. „Wenn so in einem Jahr 20 neue Wohneinheiten entstehen, wäre ich wirklich zufrieden“, schließt der Oberbürgermeister.

Mehr Informationen finden Sie auf www.osnabrueck.de/bauland oder unter www.osnabrueck.de/wohnraumkonzept. Erreichbar ist die Kontaktstelle unter 0541/323-3600 (Sabine Steinkamp), beziehungsweise 0541/323-3601 (Marvin Schäfer). Auch per Mail können Osnabrücker sich an die Beratung wenden: steinkamp@osnabrueck.de oder schaefer@osnabrueck.de.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Sabine Steinkamp und Marvin Schäfer von der „Kontaktstelle Wohnraum“ und Stadtbaurat Frank Otte

AFP

Sind Skater für das Vergammeln der Holzdecks am Rosenplatz verantwortlich?

Rosenplatz Osnabrück
Waren es wirklich Skater?

Eine Anfrage der FDP-Ratsfraktion sieht die Verantwortung für den maroden Zustand der Holzdecks am Rosenplatz bei Skatern. Die Liberalen bringen auch eine Lösungsidee ins Spiel: Abriss und Rosenbeete pflanzen! Davon will die Verwaltung allerdings nichts wissen.

Unsere Redaktion hatte vor den Sommerferien auf die neuerliche Absperrung der euphemistisch „Sonnendeck“ getauften Gammelplanken hingewiesen.
Im Juni, wie auch bereits im Frühjahr 2017, als eine erste Renovierungsmaßnahme durchgeführt wurde, war von vorschneller Alterung – im vergangenen Jahr aber auch von mechanischer Belastung die Rede.
Der Lieferant der nicht praxistauglichen Holzdecks kann nicht mehr in die Verantwortung genommen werden, er verabschiedete sich in die Pleite.

Rosenplatz, Sonnendeck
Unter jeder Baustellenabsperrung ein neues Loch

FDP macht Skater für Rosenplatzgammel verantwortlich

Die FDP Ratsfraktion sieht in einer am Dienstag beantworteten Anfrage vor allem die Freizeitsportler in der Verantwortung, weil diese „unberechtigt“ die Holzdecks nutzen würden. Bereits im September 2017, zitiert die FDP eine ältere Anfrage, wurde durch die Verwaltung erklärt, dass die Holzdecks nicht für Skater geeignet seien, da hierdurch Brüche und Kantenabplatzungen verursacht werden könnten. Eine Lösung zur Unterbindung dieses Sports, die auch den gestalterischen Ansprüchen an die Holzdecks genüge, konnte abschließend noch nicht gefunden werden.

Wir fragen unsere Leser:

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Rosenbeete statt Gammelplanken?

In der nun erfolgten Beantwortung der von der FDP-Fraktion erneut gestellten Nachfrage zeichnet sich hingegen eine Lösungsmöglichkeit ab.
So fragen die Liberalen die Verwaltung, ob es nicht vielleicht Überlegungen gebe, die  Holzdecks einfach zu entfernen und so eine andere Gestaltung herbeizuführen; Beispielhaft werden von den Liberalen Rosenbeete genannt.

„Sonnendecks“ als „Aufenthaltsfläche“ an der Bundesstraße 68

Die Verwaltung will jedoch an den Planken festhalten und bezeichnet die Gammelplanken „Sonnendecks“ als Entwurfsbestandteil des Gesamtkonzeptes, die als Treff-, Aufenthalts- und Austauschfläche für Anlieger und Besucher des Rosenplatzes dienen sollen. „Eine komplette Nutzungsänderung widerspräche diesem Gesamtkonzept und wird als nicht zielführend erachtet“, so die Verwaltung.

Hinsichtlich der Nutzung als „Aufenthaltsfläche“ dürfte dem Wunsch die Wirklichkeit entgegen stehen, dass neben der fortschreitenden Zersetzung der Stadtmöbel auch erschwerend hinzukommt, dass der Rosenplatz als Teil der Bundesstraße 68 eine Hauptverkehrsader insbesondere für den Schwerlastverkehr quer durch die Stadt ist.

Rosenplatz Osnabrück
So hat sich der Architekt das wohl vorgestellt: Ein Rosenplatz bei Sonnenschein, ohne Verkehr und Gammel der Sonnendecks

Architekt darf mitreden wie es weitergeht

Hintergrund für die optimistische Betrachtung der Holzmöbel durch die Behörde ist vermutlich auch ein schlecht verhandelter Vertrag zwischen der Stadt und dem Architekten. Die Verwaltung gibt an, das im entsprechenden Architektenvertrag dem Entwurfsverfasser [der Architekt, Anmerkung der Redaktion] bei wesentlichen Änderungen ein Mitspracherecht eingeräumt wird. Die Verwaltung verweist dabei auf das auch für profane Architketenarbeiten geltende Urheberrechtsgesetz – allerdings ohne zu erwähnen, dass ein besser verhandelter Vertrag hier im Vorfeld hätte Regelungen für eine vorzeitig Verschrottung hätte klären können.
Eine nachträgliche Vertragsänderung oder die konkrete Zustimmung des Architekten zur Holzplanken-Verschrottung dürfte dieser sich wohl bezahlen lassen – das steht allerdings auch nicht in der Beantwortung der FDP-Anfrage.

Holzdecks am Rosenplatz, Osnabrück
Holzdecks am Rosenplatz 2018

Verwaltung bleibt unkonkret zur Zukunft des Rosenplatzes

Wie es nun tatsächlich weitergeht, lässt die von Stadtbaurat Frank Otte geführte Verwaltungsabteilung offen: „Derzeit werden noch verschiedene Varianten diskutiert in Bezug auf das Material und die Oberflächengestaltung. Eine abschließende Entscheidung steht noch aus, wird aber sowohl die gestalterische Grundidee als auch Aspekte der Unterhaltung berücksichtigen“.

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AFP