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Rat beschließt Kampagne gegen Halten und Parken auf Rad-und Fußwegen

Falschparker am Wall in Osnabrück
Falschparker am Wall. / Achrivbild: Pohlmann

In der  Ratssitzung am Dienstag wurde unter anderem ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grüne zum Thema Parken und Halten auf Rad- und Fußwegen vorgelegt. Vorab reichte die Fraktion DIE LINKE hierzu einen Änderungsantrag ein. Es geht um das Falschparken auf Rad- und Fußwegen.

Unter dem Motto „Parke nicht auf unseren Wegen: Gefährdendes Halten und Parken auf Fuß- und Radwegen stoppen“ wurde eine Kampagne gegen das Halten und Parken auf Rad- und Fußwegen gefordert.

Antragsinhalte

Der Antrag, bestehend aus vier Antragspunkten, fordert eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit damit die Problematik der Fuß- und Radwege intensiver thematisiert wird. Kooperationen mit Verbänden seien erforderlich. Appelliert wird auch an die Nutzer und Nutzerinnen des stadteigenen Fuhrparkes. Auch diese sollen in Zukunft mehr Acht auf ihre Parkplatzwahl geben. Zuletzt ist auch die Verwaltung gefordert. Sie soll künftig an vereinzelten Stellen temporäre Schwerpunktkontrollen durchführen und Verstöße sanktionieren.

Diskussion

Thomas Klein von den GRÜNEN stellte am gestrigen Abend den Antrag in der Ratssitzung vor. „Sicherheit ist das Schlüsselwort. Nur wenn diese vorhanden ist, entsteht eine Bereitschaft, mit dem Fahrrad zu fahren“, so Klein. „Das Ausweichen auf Grund von falsch parkenden Autos ist gefährlich“, erklärt er weiterhin. Auch ein gegenseitiger respektvoller Umgang zwischen Fahrradnutzern und Autofahrern seien von besonderer Bedeutung.
Marius Keite von der CDU lobte das Engagement der Osnabrücker in Bezug auf die aktive Fahrradnutzung. Kritisch sieht er die Kampagne jedoch im Punkt Finanzierung an. „Man sollte mit dem Geld lieber neue Fahrradwege bauen“, so Keite. Zudem kritisiert er, dass die Kampagne nur einen Teilpunkt der Probleme rund um das Thema Fahrradfahren in Osnabrück berücksichtigt. Das eine erfolgreiche Kampagne in Zukunft auch noch weitere Problematiken thematisieren wird, entgegnete Heidi Reichinnek von DIE LINKE. Die SPD sieht der Kampagne positiv entgegen. Lediglich bei einem Punkt äußerte Susanne Hambürger Dos Reis bedenken. Im Gegensatz zur SPD kritisierte BOB die Kampagne. „Kampagnen alleine nützen nicht, wenn keine Sanktionen folgen“, so Kerstin Albrecht. Zudem forderte sie auch eine Sanktionierung bei Fehlverhalten Seitens der Radfahrer. Ihr mündlich gestellter Antrag wurde jedoch abgelehnt.  Die FDP schlug zur Verbesserung der Sicherheit einen Schulterblick vor, den die Autofahrer vor dem Öffnen der Tür berücksichtigen sollten.

Der Beschluss

Der Antrag für die Kampagne gegen Halten und Parken auf Rad- und Fußwegen in Osnabrück wurde angenommen. Auch wenn die CDU und BOB gegen den Antrag stimmten, entschied letztendlich die Mehrheit des Osnabrücker Rates.

AFP

Neues Forschungsprojekt der Universität Osnabrück- das Insektenmonitoring

(Symbolbild) Blumenwiese im Schlossgarten
(Symbolbild) Blumenwiese im Schlossgarten

Auch wenn man sie häufig auf Grund ihrer Größe kaum wahrnimmt- Insekten sollte man nicht unterschätzen. Dies findet auch die Universität Osnabrück und rief deshalb gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz ein neues Forschungsprojekt ins Leben.

Das bundesweite Insektenmonitoring, sprich eine Dauerbeobachtung von Insekten, soll Antworten rund um den Insektenrückgang liefern. Die konzeptionelle Grundlage hierfür entwickelten Ökologen und Ökologinnen der Universität Osnabrück. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) unterstütz das Vorhaben mit Mitteln des Bundesumweltministeriums.

Was Insekten alles können

Rund 70 Prozent aller Tierarten in Deutschland zählen zu den Insekten. Sie dienen nicht nur Vögeln, Amphibien oder Säugetieren als wichtige Nahrungsquelle, sondern sind auf Grund ihrer Blütenbestäubung auch wesentlich an der Welternährung beteiligt. Einen funktionierenden Nährstoffkreislauf verdankt man den Insekten ebenso. Am und im Boden sorgen diese für die notwendige Zersetzung von Pflanzen und Aas. Durch ihre große Artenvielfalt und den stark schwankenden Bestandsaufnahmen ist ein wissenschaftlicher Ansatz notwendig, um Antworten auf die Fragestellungen des Naturschutzes zu finden.

Ziel des Forschungsprojektes

Das neue Monitoring soll wichtige Erkenntnisse über die Veränderungen der biologischen Vielfalt liefern. Durch die dauerhafte Beobachtung sollen Ursachen für diese Veränderungen ergründet werden. Zudem möchte man die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen prüfen. Allgemein sind noch viele Fragen rund um den Insektenrückgang offen. Ungeklärt sind die Ursachen, sowie der Umfang der Rückgänge.

Teamarbeit führt zum Erfolg

„Um die ambitionierten Ziele des Forschungsprojektes zu erreichen, werden wir die Aktivitäten von Bund und Ländern miteinander verknüpfen und im Rahmen eines standardisierten Methodenleitfadens dem Insektenmonitoring, eng mit den Fachbehörden zusammenarbeiten“, erklärte der Projektleiter der Universität Osnabrück Prof. Thomas Fartmann. Eine entscheidende Grundlage für die Konzeptentwicklung des Monitoringprojektes lieferten die Fachverbände bereits. Das Bundesamt für Naturschutz unterstütz das Vorhaben der Universität mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Das Insektenmonitoring soll zudem das „Aktionsprogramm Insektenschutz“ der Bundesregierung unterstützen.

AFP

Gute Nachricht: Krummes Obst und Gemüse jetzt auch bei Rewe und Penny

Kartoffeln
Symbolbild: Gemüse

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Wie wir bereits letzte Woche in unserer Guten Nachricht berichteten, hat Lidl in Großbritannien seit kurzem diese „fehlerhaften Lebensmittel“ im Sortiment. Auf Facebook kommentierten viele Leser, dass sie es schade finden, dass es sowas nicht in Deutschland gibt. Deswegen ist die heutige Nachricht doppelt gut: Die Rewe Group (zu der auch Penny gehört) verkaufen nun auch Obst und Gemüse mit optischen Mängeln – zumindest vorerst.

Der Sommer 2018 war in Deutschland wirklich ein Rekordsommer: Wenig Regen und Temperaturen weit über 30 Grad. Für manche Branchen war das wahrscheinlich der beste Sommer überhaupt, aber viele Landwirte und Bauern haben unter der extremen Trockenheit gelitten. Die Ernten vielen deutlich kleiner aus und die Ware war häufig nicht so schön, groß oder handlich, wie die Abnehmer (also die Supermärkte) es haben wollen. Die Rewe Group (Rewe und Penny Deutschland) möchte sich mit den Landwirten solidarisch zeigen und hat deswegen bewusst die „Toleranzen im konventionellen Obst- und Gemüsesortiment hinsichtlich Farb- und Formfehlern“ erweitert. Äpfel seien zwar blasser, Möhren krummer und Kartoffeln kleiner, der Geschmack sei aber nicht beeinträchtigt.

Aktion vorerst nur bis Anfang 2019

Da es bei dem Projekt darum geht große Ernteausfälle der Lieferanten aufzufangen und sich gegen „eine hitzebedingte massenhafte Verschwendung qualitativ tadelloser Saisonware“ einzusetzen, läuft der Verkauf des „fehlerhaften“ Obst und Gemüse erstmal nur bis Anfang 2019. Zusätzlich wird es dazu in dieser Woche bei Penny und in der folgenden Woche in den Rewe-Märkten gezielte Aktionen mit Sonderverpackungsgrößen für Äpfel mit kleinen Makel angeboten. Ob das Konzept fortgeführt werden soll ist leider nicht bekannt. Als Verbraucher bekommen wir damit aber die Chance zu zeigen, dass Obst und Gemüse nicht immer perfekt aussehen muss, um im Handel verkauft werden zu können.

AFP

Rekordhaushalt 2019 für Osnabrück: Investieren und Schulden abbauen

Rathaus Osnabrück Geld
Geld bis unters Dach?

„Wir werden Ihnen heute einen Rekordhaushalt präsentieren“ leitete Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Präsentation des Haushaltsentwurfs 2019 ein, der mit einem Volumen von rund 600 Millionen Euro eine Rekordhöhe erreicht.

Was zählt, so Wolfgang Griesert, sind aber nicht die nackten Zahlen, sondern der Inhalt. Und hier setzt der Haushalt bei den Investitionen deutliche Schwerpunkte. Von den etwa 80 Millionen Euro die in Osnabrück im kommenden Jahr investiert werden sollen, werden etwa 40% in die „Bildungsinfrastruktur“ investiert, also in den Ausbau von Krippen, Schulen und Sportanlagen. Aber auch die Erreichbarkeit der Stadt – analog wie digital – bildet einen Schwerpunkt. Etwa jeder fünfte Euro fließt in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und den Breitbandausbau.

Oberbürgermeister Griesert betonte, dass dieser Haushalt mit anteilig gleichem Personalaufwand wie 2013 geschafft werden konnte. Damals wie jetzt entfielen weniger als 20% der Aufwände auf die Personalkosten, obwohl das Volumen des Haushalts seinerzeit noch knapp ein Drittel geringer war.

Wo das Geld investiert werden soll:

Haushalt Osnabrück 2019
Quelle: Stadtverwaltung Osnabrück

2015 stand Osnabrück noch finanziell am Abgrund

Bei dem Blick zurück erinnerte Griesert aber auch an die 2015 verhängte Haushaltssperre, als der Stadt die Kosten aus dem Ruder zu laufen drohten. Damit die Stadt nicht erneut in eine derartige Situation ist es erklärtes Ziel bis zum Jahr 2022 die „Kassenkredite“ der Stadt auf Null zurückzufahren. Anders als die langfristigen Kredite, die auch darüber hinaus bestehen werden, weshalb „Schuldenfreiheit“ für die Stadt noch ein fernes Ziel bleibt, handelt es sich bei den Kassenkrediten um kurzfristige Schulden, ähnlich einem Dispokredit, weswegen diese Form der Geldaufnahme besonders kostspielig ist.

Finanzvorstand Fillep: Der Weg ist das Ziel!

Stadtkämmerer Thomas Fillep betonte in seiner Haushaltsrede „wir müssen weiterhin sparsam mit unseren städtischen Finanzen umgehen. Wir sind noch lange nicht über den Berg. – Über unseren Schuldenberg, aber auch nicht über unseren Berg an Instandhaltungsstau“.
Unter Bezugnahme auf den chinesischen Gelehrten Konfuzius, der vor 2550 Jahren schon erklärte „der Weg ist das Ziel“ betonte der Stadtkämmerer, das der Weg zu guter Bildung für die Osnabrücker Kinder über gute Schulen geht. „Und der Weg unserer Kinder in unsere guten Schulen geht über unsere Straßen. Ein guter Straßenbelag wiederum ist für Autofahrer, Busse und Fahrradfahrer von Bedeutung“.

Politik muss noch beraten und entscheiden

In den folgenden Wochen haben die Lokalpolitiker nun Gelegenheit sich inhaltlich mit dem von Stadtkämmerer Thomas Fillep und der Verwaltung präsentierten Haushaltsentwurf auseinanderzusetzten, zur Aussprache und Verabschiedung kommt es erst in der übernächsten Sitzung des Stadtrats.

AFP

68 Opfer: Bistum Osnabrück stellt Zahlen zur Missbrauchsstudie vor

Kirche

Tausende von Menschen in Deutschland sind von Mitgliedern der katholischen Kirche missbraucht worden. Seit 2015 werden diese Fälle aufgearbeitet und wurden heute auf der Bischofskonferenz in einer 350-seitigen Studie vorgestellt. Direkt im Anschluss verkündete das Bistum Osnabrück auch seine Zahlen – das Ergebnis: Seit 1946 konnten insgesamt 68 Betroffene und 35 Beschuldigte ermittelt werden. Das geht zum einen aus den Akten und zum anderen aus so genannten „Anträgen auf Anerkennung des Leids“ hervor, welche direkt von den Opfern gestellt wurden.

2010 wurde der Skandal um den sexuellen Missbrauch in der katholische Kirche in Deutschland öffentlich. In bis dahin unbekanntem Ausmaße wurden Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene misshandelt und vergewaltigt und das von Menschen, zu denen sie in der Regel ein Vertrauensverhältnis pflegten. Um diese Fälle aufzuarbeiten wurde 2015 mit der MHG-Studie (Mannheim, Heidelberg, Gießen) begonnen. Im Bistum Osnabrück wurden dazu alle Akten von den Jahren 2000 bis 2015 nach potenziellen Taten durchsucht und bekannte Vorfälle bis zurück in das Jahr 1946 gemeldet. Außerdem wurden die Betroffenen ermutigt, sich direkt bei den Missbrauchsbeauftragen zu melden. Elf Personen wurden so beschuldigt, zehn waren dem Bistum noch nicht als mögliche Täter bekannt.

Missbrauchsbeauftragter: Die Taten waren erbärmlich und niederträchtig

Das Bistum Osnabrück hat für die Opfer zwei unabhängige Ansprechpersonen eingesetzt. Einer von ihnen ist Antonius Fahnemann, der ehemalige Präsident des Landgerichts Osnabrück. „Ich bin in direktem Kontakt mit Betroffenen und den Tätern. Dabei wird einem die Dimension erst klar“, sagt er bei der Pressekonferenz am heutigen Dienstag (25.09.). „Diese Taten waren niederträchtig und erbärmlich und haben gebrochene Menschen zurückgelassen“. Für ihn ist es einerseits wichtig, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, andererseits auch alle Taten zur Anzeige zu bringen, selbst wenn sie schon verjährt sind, denn „solche Taten gehören immer in die Hände der Staatsanwaltschaft, die dann entscheidet.“ Schwerwiegender Missbrauch verjährt nach dem Strafgesetz in Deutschland nach 20 Jahren, allerdings beginnt die Frist erst mit dem 30. Lebensjahr. Eine mögliche Vergewaltigung verjährt somit, wenn das Opfer 50 Jahre alt ist. Einige Taten sind inzwischen unter diese Frist gefallen, aber bei weitem nicht alle. Fahnemann betraut laut eigener Aussage derzeit vier Fälle, von denen bei zweien die Tat nicht länger als zwei Jahre zurück liegt. Die Kirche hat also weiterhin ein  Problem mit Missbrauch.

Bistum Osnabrück
Stellten die Ergebnisse aus Osnabrück vor (von links): Ludger Wiemker (Justiziar des Bistums), Stefan Schweer (Kirchenrechtler und Mitarbeiter bei der Datenrecherche für das Forschungsprojekt), Theo Paul (Generalvikar des Bistums Osnabrück) und Antonius Fahnemann, (Missbrauchsbeauftragte)

Was geschieht mit den Tätern und Opfern

Viele der Beschuldigten sind inzwischen verstorben, einige Fälle sind verjährt und in drei Fällen wollten die Betroffenen die Straftat nicht weiter verfolgen lassen. Im Bistum wurden deswegen nur drei der 35 Personen strafrechtlich verurteilt. In einem strafrechtlich verjährten Fall hat es ein kirchenrechtliches Verfahren gegeben, denn der Vatikan kann die kirchliche Verjährungsfrist aufheben. Keiner der noch lebenden Täter arbeitet heute noch mit Kindern und Jugendliche, manche wurden entlassen, manche sind verstorben und manche wurden frühpensioniert. Die Opfer erhielten die Möglichkeit einer bezahlten Therapie und Zahlungen zwischen 1.000€ bis 10.000€. „Am Anfang war ich etwas überrascht, wie wenig diese Zahlungen in Anspruch genommen wurden“, erklärt Fahnemann. „Doch wenn man sich in die Opferperspektive begibt, wird schnell klar warum. Viele Menschen wurden dauerhaft zu Opfern und leiden noch Jahrzehnte später unter den Taten. Da kommt einem so Summe wie eine weitere Demütigung vor. Sowas kann man mit Geld nicht aus dem Weg schaffen“.

Kritik an der Studie

Die katholische Kirche räumte schwerwiegende Fehler besonders im Bereich der Versetzungspraxis ein. „Es wurden Missbrauchstäter von einer Gemeinde in eine andere versetzt, es wurde vor allem darauf geachtet, das Ansehen der kirchlichen Institution nicht zu beschädigen, und die Täter wurden nicht ernsthaft belangt oder sanktioniert“, gesteht Theo Paul, der Generalvikar des Bistums Osnabrück. Auch an den Ergebnissen der Studie wurde schnell Kritik laut, schließlich wurden die Zahlen nicht von unabhängigen Gutachtern gesammelt, sondern von den Mitgliedern der Kirche selbst. „Ich würde selbst nie ein Urteil auf ein Gutachten stützen, dessen Zahlen mir von den Tätern geliefert wurden und die ich nicht selbst einsehen konnte“, betont der Missbrauchsbeauftrage und ehemalige Präsident des Landgerichts Fahnemann. Diese Aufgabe müssen staatliche Organe erfüllen und das was jetzt passiert ist, wird nicht ausreichen.

AFP

Kann man mit ein paar Klicks den Facebook-Algorithmus ändern?

Facebook Algorithmus

Wie genau der Facebook-Algorithmus funktioniert, also das Regelwerk, das bestimmt welche Inhalte einem Nutzer angezeigt werden, das wissen wir auch nicht. In eine seit Wochen wieder vermehrt im Umlauf befindlichen Anleitung, die angeblich mehr Transparenz bei der Darstellung von Beiträgen von Freunden verspricht, sollte man allerdings auch nicht allzu viel Hoffnung setzen.

Dass das Beantworten eines Kettenbriefs mit einem einfachen „Hallo“ für mehr Beiträge von bislang verschollenen Freunden sorgt, bezweifelt u.a. das bekannte Hoax-Aufklärungsportal mimikama.at und bezieht sich dabei auch auf Aussagen von Facebook gegenüber der Washington Post.  Demnach sorgen vor allem relevante Inhalte dafür, dass ein Beitrag häufiger bei Freunden angezeigt wird, nicht eine irgendwie auf 25 fixierte Anzahl von durch Facebook eingegrenzter Freunde.

Tatsächlich wurde von Facebook im Frühjahr der Algorithmus geändert, der darüber entscheidet welche Unternehmens- und Mediennachrichten in einer privaten Facebook-Timeline angezeigt werden. Seither hat auch die HASEPOST an Reichweite bei Facebook verloren (wie alle Tages- und Onlinezeitungen und sonstigen Medien), das macht aber nichts, da wir weiterhin ein überdurchschnittlich starkes Reichweitenwachstum verzeichnen und vor allem davon profitieren, dass uns täglich immer mehr Leser direkt aufrufen.

Zwei Schritte um keine HASEPOST-Meldung mehr zu verpassen.

Es gibt jedoch für Facebook-Leser eine einfache Möglichkeit unsere Sichtbarkeit zu erhöhen. Dazu muss lediglich die Facebook-Seite der HASEPOST (1.) aufgerufen und abonniert werden (ist ggf. schon aktiviert), und (2.) „als Erstes anzeigen“ eingestellt werden. Bei der Gelegenheit könnt Ihr auch aktivieren, dass Ihr Benachrichtigungen erhaltet, wenn wir eine neue Meldung veröffentlichen.

Hier gibt es eine Hilfestellung, wie Ihr zu den Newsfeed-Einstellungen gelangt. Dort können auch Freunde priorisiert werden!

Mit diesen oben und im Video skizzierten einfachen Schritten könnt Ihr jede Medien- oder Unternehmensseite priorisieren – und auch Freunde können „abonniert“ und „priorisiert“ werden.

Das Video zeigt die Schritte in der mobilen Facebook-App. Im Browser oder in neueren Versionen der Facebook-App kann das etwas anders aussehen.

 

AFP

Küchenbrand in Hasbergen in der Nacht zu Dienstag

Feuerwehr Osnabrück
Feuerwehr (Symbolbild) / Foto: Heiko Westermann

In direkter Nachbarschaft zur Freiwilligen Feuerwehr Hasbergen, in der Straße „Feuerwache“ kam es in der vergangenen Nacht gegen 01.30 Uhr zu einem Küchenbrand. Drei in der Wohnung lebende erwachsene Personen (zwei Frauen und ein Mann) wurden durch die Feuerwehr Hasbergen aus der Wohnung evakuiert.

Das Feuer war durch einen der Bewohner zunächst noch bekämpft worden. Auch in der Wohnung lebende Hunde können aus der Wohnung gebracht werden, teilte das Polizeikommissariat Georgsmarienhütte am Morgen mit. Weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses müssen nicht evakuiert werden.

Die Bewohner der betroffenen Wohnung wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort behandelt. Es entstand nach Schätzungen er Polizei ein Sachschaden von 15.000 bis 20.000 Euro.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Hasbergen, die mit 25 Mitgliedern vor Ort war, wurden drei Rettungswagen sowie zwei Funkstreifenwagen des Polizeikommissariats Georgsmarienhütte eingesetzt.

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Auch Osnabrück dabei: Verkehrsminister will großzügige Diesel-Umtauschprämien

Messcontainer am Schlosswall in Osnabrück
Messcontainer am Schlosswall in Osnabrück

Foto: Luft-Messstation am Wall, Archiv Hasepost; Artikel mit Material von dts

Berlin (dts) – Mit einem 5-Punkte-Plan will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Fahrverbote in Deutschland verhindern. Ein entsprechendes Konzept hat er am Sonntag im Kanzleramt bei einem Treffen mit den Vorstandsvorsitzenden von BMW, Daimler und Volkswagen vorgestellt, schreibt das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf „Regierungskreise“. Kern des Konzepts ist eine großzügige Umtauschprämie der Hersteller.

 

Auf der Liste der 65 grenzwertüberschreitenden Städte steht auch Osnabrück.

Daneben gibt es Maßnahmen für Kommunen und die Umrüstungen von Liefer-, Handwerks- und kommunalen Fahrzeugen. Diesel-Besitzer sollen in den 65 Metropolregionen, in denen die Luftreinhaltewerte nicht erreicht werden, von den entsprechenden Autoherstellern ein Angebot zum Umtausch der alten Autos erhalten. Die Hersteller könnten einen Neuwagen als Diesel, Benziner oder Elektroauto anbieten, allerdings auch junge Gebrauchtfahrzeuge, etwa aus der Leasingflotte. Die Differenz beim Kaufpreis sollen sie dabei „so klein wie möglich halten“, wie es in Regierungskreisen hieß. Es müsse deutlich bessere Angebote geben als zuletzt mit der Umtauschprämie. Die Autobosse haben sich nach Informationen des „Handelsblatts“ (Dienstagausgabe) offen gezeigt. „Jeder Hersteller rechnet jetzt Umtauschaktionen durch, die so attraktiv sind, dass die Kunden zugreifen“, hieß es in Regierungskreisen. Laut Vorschlag von Minister Scheuer sollen nur solche Fahrzeuge umgerüstet werden, bei denen der nachträgliche Einbau von Stickoxidfiltern technisch sinnvoll sei. Das würde vor allem die Dienstwagenflotten mit den Modellen VW Passat, BMW 3er und Mercedes C-Klasse betreffen. Hier sollten die Hersteller bei Umbaukosten von bis zu 3.000 Euro insgesamt 80 Prozent der Kosten übernehmen, so dass der Kunde höchstens 600 Euro selbst zahlt. Ein Zuschuss des Staates ist nicht vorgesehen. Für alle anderen Modelle soll die Industrie Umtauschprämien ausloben. Dies beträfe dann rund 1,2 Millionen Fahrzeuge, wie es hieß. Kommenden Montag soll der Koalitionsausschuss das Konzept beschließen.

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„Protected Bike Lane“ – neuer Fahrradweg in Osnabrück ist einsatzbereit

Protected Bike Lane, kurz vor der Fertigstellung
Protected Bike Lane, kurz vor der Fertigstellung

Nachdem die „Protected Bike Lane“ am Heger-Tor-Wall bereits vor einigen Wochen für Radfahrer freigegeben wurde, erstrahlt die zweieinhalb Meter breite Radspur nun auch in neuer Farbe. Die Fahrradbahnmarkierung wurde heute fertiggestellt.

Die „Protected Bike Line“ ist ein besonders breiter und durch modernste Technik geschützter Radweg auf dem Heger-Tor-Wall. Gebaut wurde dieser von dem Osnabrücker Bauunternehmen Dieckmann.

Neues Konzept für mehr Sicherheit

Das verwendete Modell stammt ursprünglich aus Kopenhagen. Durch die vorhandene Bordsteinkante wird der Fahrradweg effektiv von der Fahrbahn getrennt. Die Angst vor gefährlich ausscherenden Autos kann somit gelindert werden, erklärt Stadtbaurat Frank Otte. Zudem wird der neue Fahrradweg durch eine besondere Absenkung an den Straßeneinbindungen gekennzeichnet. Die sogenannten Sinus-Steine ermöglichen den Radfahrern ein leichtes Überqueren und sind auf Grund ihrer Barrierefreiheit auch für Rollstuhlfahrer von großem Vorteil.

neue mit "Sinus-Steinen" abgeflachte Auffahrt am Wall
mit „Sinus-Steinen“ abgeflachte Auffahrt am Wall

Besondere Farbplanung

Die nun fertiggestellte Farbe erfüllt gleich mehrere Funktionen. Zum einen macht sie deutlich, dass es sich an dieser Stelle nicht um einen Parkstreifen handelt. Zum anderen enthält sie spezielle Glasteilchen, die in der Nacht und an dunklen Tagen für eine besondere Reflektion und ein hohes Maß an Sicherheit sorgen.

Zukunftspläne

Auch wenn auf Grund von bereits bestehenden Straßen nicht überall das neue Konzept umsetzbar ist, plant die Stadt weitere Verbesserungen für ein fahrradfreundliches Osnabrück. Weitere „Protected Bike Line“ Abschnitte könnten demnach folgen.

 

 

AFP

Søstrene Grene kommt in die Kamp Promenade nach Osnabrück

Søstrene Grene
biancaSG CC BY-SA 4.0

Wer einmal in einem dieser ganz speziellen Design-, Kleinmöbel-, Geschenkartikel- und Accessoire-Läden war, wird sich an den labyrinthartigen Aufbau erinnern und diese ganz besondere Atmosphäre. Die dänische Handelskette Søstrene Grene hat nun auch Osnabrück ins Visier genommen.

Im Frühjahr 2019 geht es los, bestätigte ein Mitarbeiter des Vermieters, der Kamp-Promenade, auf Nachfrage unserer Redaktion.Standort des neuen Geschäfts soll der Durchgang zur Großen Straße werden, gegenüber von Esprit.

Wer bislang bei Søstrene Grene einkaufen wollte, wurde vor allem in Skandinavien fündig. Die Osnabrück am nächsten gelegenen Filialen sind in Enschede Bremen und Hannover.

Foto: BiancaSG, CC BY-SA 4.0

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