Deutschland & die WeltRöttgen will mehr Realpolitik in der Krim-Frage

Röttgen will mehr Realpolitik in der Krim-Frage

-


Foto: Norbert Röttgen, über dts

Berlin (dts) – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen fordert nach den Äußerungen von FDP-Chef Christian Lindner „mehr Realpolitik“ in der Krim-Frage. „Es braucht offensichtlich mehr Realpolitik in dieser Frage. Weder unser Wunschdenken noch partikulare Wirtschaftsinteressen haben etwas mit Realpolitik zu tun. Realpolitik muss damit beginnen, wie die Dinge in Russland gesehen werden“, sagte Röttgen der „Heilbronner Stimme“ (Mittwochsausgabe).

Russlands Präsident Wladimir Putin sei an dem Wiedereinordnen in das internationale System und das internationale Recht nicht interessiert. „Die Zukunft seiner Macht und die Russlands hängt nach Putins grundlegender Einsicht gerade davon ab, dass es russische Machtinteressen gibt, die Vorrang haben, auch gegenüber dem Selbstbestimmungsrecht anderer Staaten“, sagte der CDU-Politiker. Putin gehe es genau darum, dass dieser Anspruch international geduldet und dadurch legitimiert werde. „Wenn sich die internationale Gemeinschaft so verhalten würde, hätten wir mindestens eine neue Spaltung Europas“, so Röttgen.



dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.
 

aktuell in Osnabrück

Osnabrück erhält 3,33 Millionen Euro vom Land für die Stadtentwicklung

Auch der Ledenhof soll von dem Geld profitieren. SPD-Bauminister Olaf Lies hat am Dienstag (16. August) das Städtebau-Förderungsprogramm 2022 präsentiert....

Dreifachmama Irina Chaaban erfüllt sich ihren Traum vom eigenen Friseursalon am Nikolaiort

In rund zwei Wochen will Irina Chaaban hier den ersten Kunden die Haare schneiden. / Foto: Schulte Schon während ihres...

 

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Hasepost Zeitung für Osnabrück

Kostenfrei
Ansehen