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„Im Osten geht die Sonne auf“: der EM-Song mit dem VfL-Trikot

Kunstrasen, laut eigener Homepage “eine Band mit Turniererfahrung”, vor allem aber mit Osnabrücker Wurzeln und eigener VfL-Hymne, haben zur EM einen Song herausgebracht, der Hit-Potential hat!

Zumindest in der Heimatstadt der OS- und VfL-Rapper, die aktuell an den Rhein “verpflichtet” sind, sollte man in den kommenden Wochen nur noch diesen Titel spielen! Vor allem, wenn man sich dabei auch das YouTube-Video gönnt… denn das hat zusätzlichen VfL-Flair!

Kunstrasen EM-Song bei YouTube

Kann jetzt noch irgendetwas schief gehen auf dem Weg zum Endspiel? Nicht, solange wir in der schönsten Stadt der Welt weiter kräftig Daumen drücken – und in der nächsten Saison klappt´s auch mit dem VfL wieder!

Kunstrasen bei Facebook

HP

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ECE zeigt mfi wie man Projekte richtig vorbereitet +++ französischer Anteilseigner der mfi wirbt noch mit „Osnabrück Arcaden“

Bevor in der Nachbereitung des “Rauschen-” und “Uni-Coups” (siehe hier und hier) irgendjemand behauptet, es sei “normal” wenn man sich im Vorfeld einer Shoppingcenter-Entwicklung nicht die benötigten Grundstücke sichert… der (größere) Wettbewerber ECE zeigt wie man es richtig macht.

Die “Immobilien-Zeitung” berichtete in Ihrer Ausgabe vom 24.05. über ein vergleichbares Projekt in Bochum und zitiert einen ECE-Sprecher:

“wir haben in Bochum die Grundstücke (…) gekauft sowie den so genannten Telekomblock per Optionsvertrag langfristig gesichert”.

…so geht das also!

Die Frage steht im Raum: warum hat die mfi in Osnabrück Verwaltung und Kommunalpolitik verrückt gemacht, ohne ihr Projekt entsprechend abzusichern?

Und wie konnte die Politik, unter Führung unseres OB Pistorius, diesen Planungsmangel übersehen?
Spätestens seit dem Debakel um den Güterbahnhof (die NOZ berichtete) hätte den Feierabendpolitikern und dem Vollzeit-OB bewusst sein müssen, dass ohne die benötigten Grundstücke jede Planung “für die Tonne” ist!

OS-Arcaden Entwurf

Währenddessen darf sich der französische Konzern Unibail-Radamco noch an seiner neuen Beteiligung an der mfi erfreuen, und wirbt bei seinen Investoren (vielen Dank an den anonymen Leser, der uns das PDF zugeschickt hat) noch damit, das bis 2016* die Osnabrück Arcaden mit >30.000qm* entstehen würden.
Das (bislang auf Seiten der Stadt oder in der NOZ nicht veröffentlichte) Bild zeigt sehr gut, wie sehr die Mall der Großen Straße zugeneigt geplant wurde, und eben nicht ein Element der Johannisstraße werden sollte – die womöglich dann von der Schmuddelecke lediglich zum Lieferanteneingang mutiert wäre!

Bei der ganzen Diskussion um mfi und Neumarkt Arcaden (alias XXL-Shoppingcenter) ist übrigens das Projekt “Baulos 2” ganz aus der öffentlichen Diskussion entschwunden. Denn hier will Theo Bergmann ein neues Hochhaus vor sein bestehendes H&M-Haus setzen. Da sieht man mal, wozu die ganze Ablenkung auf der anderen Seite des Neumarkts gut gewesen ist. Und mit der inzwischen eingesetzten Sensibilisierung für die beiden Problem-Immobilien auf der gegenüberliegenden Seite, wird jetzt bestimmt auch noch eine Lösung gefunden – womöglich dann ohne Shoppingcenter und ohne mfi; es bleibt spannend!

*diese Zahlen finden sich auch auf einem Dokument, das direkt bei Unibail Rodamco heruntergeladen werden kann (PDF Download).

HP

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Endspurt: jetzt noch beim Bürgerhaushalt mitmachen!

“Machen wir denn alles richtig”, fragt Oberbürgermeister Pistorius in seinem Grußwort zum Bürgerhaushalt, der dieses Jahr zum ersten mal erstellt wird. Noch bis zum Freitag können Vorschläge eingereicht werden!

Etwa € 420mio. beträgt das Budget, das die Stadt jährlich zur Verfügung hat. Um in Zukunft noch effektiver arbeiten zu können, oder auch bisher unentdeckte Einsparpotentiale zu heben, sind alle Bürger der Stadt (wobei die Altersabfrage nur Geburtsjahrgänge bis 1920 zulässt, wer hat denn da wieder geschlampt?) aufgerufen aktiv vorzuschlagen, zu kommentieren oder auch einfach nur zu bewerten.

Bürgerhaushalt Osnabrück 2012

Schön transparent wurden die wichtigsten Kennzahlen des aktuellen Haushaltsplans 2011/2012 aufbereitet, der darüber hinaus auch als PDF heruntergeladen werden kann.

Die bislang eingereichten Vorschläge sind teils skuril (bspw. “Verbot von Münster-Vergleichen in der Kommunalpolitik”), teils aber auch sehr fundiert begründet.
Erstaunlich viele Vorschläge ranken sich auch rund um den Neumarkt, vom Neumarkttunnel bis hin zu alternativen Verwendungsmöglichkeiten des ehemaligen Wöhrl-Hauses als zentraler Kindergarten oder innerstädtisches Verwaltungsgebäude, das der Stadt helfen könnte bei den Problemen mit dem krebserregenden Stadthaus, dessen Sanierung immer noch ungewiss ist.

– – – – –

Angesichts der über das Wochenende bekanntgewordenen neuen Entwicklungen bei der Shoppingcenter-Planung, und dem inzwischen erwarteten Planungsstopp (übrigens auch eine Forderung im Bürgerhaushalt), wäre die Idee ein Stadthaus 2.0 am Neumarkt zu errichten im Bereich des Möglichen.
Damit würde Leben in die Innenstadt kommen, und die frei werdenden Flächen am alten Standort unterhalb des Westerbergs dürften ein kleines Vermögen wert sein – vorausgesetzt das verschimmelte alte Stadthaus darf abgerissen werden (Denkmalschutz!)!

Womöglich wäre sogar ein Tauschgeschäft zwischen der Stadt und dem Immobillien-Tycoon Bergmann denkbar, der an der Lührmannstraße – direkt hinter dem Stadthaus – bereits einige Wohnhäuser besitzt!

HP

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Shoppingcenter-Entwickler mfi auch in Bielefeld ausgebootet +++ Ein Tag vor dem „Rauschen-Coup“ wurde ein Inhaberwechsel bei der mfi bekanntgegeben. +++ Update: NOZ berichtet von weiteren Grundstücken die der mfi fehlen!

Drei Filetstücke aus dem für das XXL-Shoppingcenter am Neumarkt geplanten Areal vor der Nase weggekauft – da denkt man sich “soetwas passiert dem nach eigenen Angaben zweitgrößten Spezialisten für Shoppingcenter sicher nicht noch einmal”.
Aber der Essener mfi ist genau sowas schon mal passiert, keine drei Monate ist das her, und passiert ist es in unserer Nachbarstadt Bielefeld!

Blog-Leser Stefan F. (vielen Dank) schickte einige Links auf die Bielefelder Lokalpresse, die belegen wie stümperhaft mfi auch in der Puddingstadt vorging.

Radio Bielefeld schreibt dazu:

Das Thema Shopping-Center Wilhelmstraße ist offenbar erst einmal ad acta gelegt. Der Investor MFI hat die Planung gestoppt. Das berichtet das Westfalen-Blatt. Hintergrund ist der Schachzug des anderen Großinvestors ECE. Er hatte sich im Wilhelm-Straßen-Quartier eine Immobilie gesichert. Das ganze Projekt mache so keinen Sinn mehr, sagte der Projektmanager der Zeitung. …

Auch in den Größenordnungen gleicht das gescheiterte Projekt den Osnabrücker Plänen: 22.000qm (OS: 20.000qm), Investitionsvolumen: 160mio. (OS: 150mio.); allerdings “droht” Bielefeld immer noch das Mall-Gespenst, denn der Wettbewerber ECE hält an seinen Plänen fest. Allerdings will die ECE vorhandene Flächen der City-Passage (Hauptmieter: Kaufhof) “nur” umbauen und nicht wie mfi neue Flächen in die Stadt klotzen.

Neumarkt 21

Für die Essener mfi dürften diese “Pannen” zur Unzeit kommen, nur einen Tag bevor die NOZ den “Rauschen Coup” publik machte, kündigte die der französische Konzern Unibail Radamco einen Einstieg in die Essener mfi an. Die Neuheiten aus Osnabrück, und der Umstand, das der mfi vor drei Monaten schon einmal ein derartiger Fauxpas passierte, werden sicher nicht nur für gute Laune in Paris gesorgt haben?

Update 16.06.12, 18:30: wie die NOZ aktuell berichtet hat auch die Uni Osnabrück den Investoren wichtige Grundstücke weggeschnappt!

HP

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L+T setzt Neumarkt-Entwickler unter Druck +++ „mfi mit dem Rücken zur Wand“? +++ Lührmann vermarktet ehem. Woolworth Haus (bald P&C?)

Einen wahren Coup hat das Traditionsunternehmen L+T gelandet!
Wie die NOZ heute berichtet (Update: jetzt auch online hier + Kommentar “der Rauschen-Coup”) hat L+T drei Häuser an der Johannisstraße “vom Markt weg” gekauft, die in den Planungen für das XXL-Einkaufscenter am Neumarkt bereits fest eingeplant waren.

NOZ über Coup von LT an der Johannisstrasse

Warum hier nicht der Essener Entwickler mfi selbst zugegriffen hat, darüber kann man nur spekulieren. Womöglich glauben die Entwickler selbst nicht mehr an eine Realisierung? Durchaus auch möglich, dass sie finanziell  gar nicht über die notwendigen Mittel verfügt hätten um für die Macht des Faktischen im Sinne ihrer Planung zu sorgen.
Innerhalb der Kaufmannschaft wird spekuliert, dass sowohl der Entwickler mfi als auch die Besitzer der beiden schwer vermarktbaren Ruinen am Neumarkt (Kachelhaus und ehem. Wöhrl-Haus) lediglich so viel Budget haben, um damit ein paar Architekten-Präsentationen vorzuzeigen. Taschenspielertricks, die allerdings bislang gereicht haben um Teile des Freizeitparlaments im Rathaus zu beeindrucken.
Erschwerend kommt wohl hinzu, dass zumindest in einer der beiden “Sorgen-Häuser” eine US-amerikanische Großbank investiert sein soll, die nicht besonders flexibel auf die Anforderungen der Lokalpolitik, des Entwicklers und der anderen Eigentümer reagiert.
So oder so, der Coup von L+T hat die Karten neu gemischt – in diesem Spiel sind nun der Stadtrat und die Fraktion der Einkaufscenter-Befürworter am Zug!

Wie wäre es denn mit einem vollkommen neuen Konzept, für das man echte Mehrheiten finden könnte? Inzwischen kursieren ja (siehe auch Bürgerhaushalt der Stadt) einige interessante Ideen, die eine Lösung vorschlagen, die nicht zwangsläufig zu Lasten der bestehenden Infrastrukturen des Handels gehen! Macht es nicht einen guten Politiker aus, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen und zu denken?

Es gibt auch Neuigkeiten rund um das ehemalige Woolworth-Haus. Als Vermarkter fungiert nun die Osnabrücker Lührmann-Gruppe. Der bei Beginn der Abrissarbeiten für Juni avisierte Baubeginn scheint in immer weitere Ferne zu rücken.
Ob Peek & Cloppenburg den Umzug vom Nikolaiort an diesen Standort vollzieht (wir berichteten) ist ebenfalls noch offen.
Eventuell wartet man in der Hamburger Konzernzentrale ab, ob sich die Wahnsinnspläne für das Einkaufscenter am Neumarkt nicht doch noch zerschlagen – seit dem Coup von L+T bestehen hier durchaus wieder Möglichkeiten! Falls nicht (oder der Rat zu lange wartet) kann hier aber eine gefährliche Lawine am Immobilienmarkt ins Rollen geraten, deren erste Folgen wir bereits rund um den Domhof, mit seinen zahlreichen Leerständen) besichtigen können!

HP

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Traditionsunternehmen Spedition Friedrich Koch zahlungsunfähig

Wie die NOZ heute berichtet ist die Spedition Friedrich Koch zahlungsunfähig.

Ein Insolvenzverwalter soll noch nicht bestellt sein, was vermutlich nun nur der nächste logische Schritt sein dürfte. Etwa 140 Arbeitsplätze stehen bei dem 1924 gegründeten Familienunternehmen auf dem Spiel.

Logo Friedrich Koch

Das am Huxmühlenbach im Fledder ansässige Transportunternehmen mit dem Osnabrücker Rad im Logo, ist mit seinen 100 Fahrzeugen ein “kleiner Fisch” im Vergleich zu seinen lokalen Wettbewerbern. So beschäftig Hellmann allein am Stammsitz Osnabrück mehr als 1.200 Mitarbeiter und gut 10.000 Mitarbeiter weltweit. Die “andere” Spedition unter dem Namen Koch (Koch International, Atter) spielt mit etwa 700 Mitarbeitern ebenso in einer anderen Liga, wie auch der Textillogistiker Meyer & Meyer, mit mehr als 2.000 Mitarbeitern.

HP

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Westfalentag

Achtung, heute ist Westfalentag!
Auf Qype gibt es sogar Berichte von “Betroffenen”; wir raten erstmal zur Vorsicht, wenn vorausfahrende Autos mit ST-, GT-, MI- oder MS-Kennzeichen bestückt sind… sie neigen zu oftmals irrationalen Fahrmanövern 😉

HP

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Osnabrück, mit den Augen eines Touristen

Eine nette kleine Diaschau der schönsten Stadt der Welt im Frühsommer (“Compilatie foto’s Osnabrück”) hat ein offenbar niederländischer YouTube-Nutzer veröffentlicht.

YouTube Compilatie foto's Osnabrück

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Direktlink zu YouTube

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„Führt den Bockschein wieder ein!“ – Gedanken zur Zwangsprostition in Osnabrück.

[Update 2. Juni 2016] Das Prostitutionsgesetz wurde inzwischen reformiert. Gesundheitsuntersuchungen sind allerdings, wie früher üblich, auch weiterhin nicht mehr vorgesehen. Einen guten Überblick über die Reform von 2015 gibt ein Artikel im Tagesspiegel. Auch die neuerliche Reform des Gesetzes (siehe hier bei der ZEIT) wird wohl nicht zu einer Gesundheitsprüfung führen.


Ein Kommentar von Heiko Pohlmann

Im Rahmen der Ratssitzung vom 22. Mai verabschiedete der Stadtrat einstimmig einen Antrag der CDU, der jede Form der Zwangsprostitution verurteilt und die Verwaltung auffordert, den entsprechenden Ausschüssen einen Bericht über die Lage in der Stadt zu geben.

Auch die NOZ berichtete darüber, jedoch wurde ein wichtiger Aspekt des Antrags dabei nicht thematisiert: die Verwaltung soll insbesondere auch berichten welche Auswirkungen das Prostitutionsgesetz von 2002 (Legalisierung der Prostitution) u.a. auf Hygiene und Gesundheit der Betroffenen hat.
Was viele nicht wissen, vor 2002 war das angeblich “älteste Gewerbe der Welt” zwar nicht direkt verboten, die entsprechenden “Verträge” zwischen Hure und Freier jedoch sittenwidrig. Keiner der Beteiligten hatte Anspruch auf Erfüllung bzw. “Befriedigung” der Vertragspflichten. Was zumindest kurios klingt, hatte für die Betroffenen böse Folgen: es konnte der “Liebeslohn” nicht eingefordert werden, und auch andere damit verbundene Geschäfte (von der Wohnungsmiete bis zur Kleinanzeige) fanden bis dahin in einer rechtlichen Grauzone statt.
Bei der Einführung des Prostitutionsgesetzes wurde von der damaligen Bundesregierung auch die nun regulär mögliche gesetzliche Kranken-, Arbeits- und Rentenversicherung positiv hervorgehoben. Das die Liebesdamen nun auch besser für die Steuerzahlung herangezogen werden können, wurde quasi “nebenbei” ermöglicht.

Welthurentag 2012

Ebenso oft unbekannt wie die Legalisierung 2002 ist auch, dass nahezu parallel zur Legalisierung im Januar 2001, das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten außer Kraft gesetzt wurde. Seitdem gibt es keine regelmässigen (alle 2- 4 Wochen) Untersuchungen der Sex-Worker durch die Gesundheitsämter mehr! Der Beleg, den die Prostituierten bis 2001 von den Gesundheitsämtern erhielten, war umgangssprachlich als “Bockschein” bekannt.
Begründet wurde die fragwürdige Abschaffung mit einer angeblich statistisch belegten Erkenntnis, dass „Prostituierte mit professionellen Verhaltensweisen“ entgegen einer weit verbreiteten Meinung nicht häufiger unter sexuell übertragbaren Krankheiten leiden als der Schnitt der Bevölkerung. Durch die abgeschafften vorgeschriebenen Routineuntersuchungen wurde „der Erfahrung Rechnung getragen, dass die Hauptgefahr einer Infektion nicht von den etablierten und durch Routineuntersuchungen zu erfassenden Prostituierten ausgeht, sondern von drogenabhängigen Frauen und Migrantinnen aus Hochrisikoländern, die sich staatlichen Kontrollversuchen weitgehend entziehen” (vgl. Wikipedia dazu).
Aber genau diese “Frauen und Migrantinnen aus Hochrisikoländern” sind ja nun auch die “Problemgruppe” beim Thema “Zwangsprostitution! Wie soll denn ein Freier (es soll übrigens auch weibliche Nutzer dieser “Dienstleistung geben, “Freierin” klingt nur blöd) erkennen, ob er es mit einer Zwangsprostituierten zu tun hat?
Wäre es da nicht eine gute Sache, wenn der Stadtrat die Bockscheine” auf freiwilliger Basis und als lokale Initiative für Osnabrück, wieder einführen würde?
Das Gesundheitsamt könnte (ebenso wie lokale Ärzte) regelmässige Untersuchungen anbieten und im Gegenzug einen Ausweis ausstellen, mit dem zumindest der Aspekt “Gesundheit” bei der Berufsausübung belegt werden kann.

Zwangsprostituierte, deren Zuhälter vielleicht ebenfalls diesen “Wettbewerbsvorteil” erhalten wollen, können bei der Gelegenheit sich dem Arzt anvertrauen, oder von ihm Informationen über Anlaufstellen erhalten, an die sie sich wenden können.
Im Umkehrschluss gäbe es auch einen Anscheinsbeweiss gegen Freier die eine Zwangsprostituierte ausnutzen: warum hat er sich nicht ihren Gesundheitstest zeigen lassen? Ein fehlender “Bockschein wäre in Osnabrück ein guter Grund für einen Freier von der “Verrichtung” Abstand zu nehmen!

Das etwas gegen Zwangsprostitution getan werden muß liegt auf der Hand, eine reine “Verurteilung” durch den Stadtrat ist aber zu “billig”; die im Stadtrat angedachten “zusätzlichen Maßnahmen” sollten schnellstmöglich in Angriff genommen werden.
Prostition verbieten, dürfte keine Lösung sein, aber das steht auch nicht zur Debatte. “Lippenbekenntnisse” in Form einer Resolution lösen das Problem aber nicht.

Heute, am 2 Juni, ist Internationaler Hurentag, der an die Diskriminierung von Prostituierten und deren oftmals ausbeuterischen Lebens- und Arbeitsbedingungen erinnert.

 

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Kurioser Rekord: jeder Osnabrücker besitzt 3/4 einer „.de“ Internet-Domaine

Oder anders ausgedrückt: auf 1.000 Osnabrücker kommen 749 registrierte Domain-Adressen. Die Hasestadt ist damit unangefochten und in Folge absoluter Spitzenreiter im Bundesvergleich der kreisfreien Städte.

München (452) und Bonn (411), schon im Vorjahr weit abgeschlagene Zweit- und Drittplatzierte, werden den Vorsprung der cleveren Osnabrücker wohl kaum noch einholen können. Noch “rückständiger” ist Sachsen-Anhalt, wo lediglich 74 Domains auf 1.000 – offenbar überwiegend analoge – “Ossis” kommen.
Insgesamt waren per 31.12.2011 bei der DENIC 14.740.474 Domains registriert.

Mehr über die DENIC-Domainstatistik berichtet Carsten Bernhard von www.webhostlist.de.

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