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Rollerfahrerin fuhr ungebremst in Stau-Ende

Heute Morgen kam es auf dem Kurt-Schumacher-Damm zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 19-jährige Osnabrückerin schwer verletzt wurde. Sie war gegen 07.40 Uhr mit ihrem Motorroller in Richtung stadteinwärts unterwegs. Etwa hundert Meter vor der Einmündung zum Blumenhaller Weg fuhr sie vermutlich aus Unachtsamkeit ungebremst auf einen Opel Zafira auf, der am Ende einer wartenden Fahrzeugschlange stand. Dabei durchschlug die junge Frau mit dem Kopf bzw. dem Schutzhelm die Heckscheibe des Autos und blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen. Mit dem Rettungswagen wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht.

AFP

Mit Drogen im Blut gegen Bus – schwer verletzt!

Ein 54jähriger Mann ist bei einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagnachmittag auf der Straße Alte Münze ereignete, schwer verletzt worden. Der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann lief gegen 15.30 Uhr, in Höhe der Kleinen Hamkenstraße, auf die Fahrbahn und wurde dabei von einem Bus erfasst. Der Verletzte musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

AFP

Wurden Taxifahrer Zeugen der schweren Körperverletzung vor dem Nize Club?

Die Polizei sucht weiter Zeugen für den Angriff auf einen 31-Jährigen am Sonntagmorgen vor einer Diskothek an der Dammstraße.

Das Opfer musste aufgrund der Verletzungen im Krankenhaus operiert werden, befindet sich aber auf den Weg der Besserung. Die Ermittlungen und Untersuchungen der Polizei dauern unverändert an. Die Tat ereignete sich gegen 08.00 Uhr am Sonntag.

Auf dem vor der Diskothek befindlichen Parkplatz sollen nach Zeugenaussagen zu diesem Zeitpunkt mehrere Taxen gestanden haben. Es kann sein, dass Taxifahrer den Vorfall beobachtet haben. Diese Taxifahrer oder auch andere Zeugen melden sich deshalb bitte bei der Polizei Osnabrück unter 0541/3272115.

AFP

Liebesschlösser: in Paris bricht eine Brücke zusammen

In Paris ist ein Brückenteil unter der Last der Liebesschlösser (welch süße Last) zusammengebrochen.

Hoffentlich kein böses Omen für die Liebesschlösser in Osnabrück – nicht, dass auch bei uns die Verwaltung diese nun entfernen will.

Neben der Hasebrücke am Herrenteichswall (siehe unter aktuelles Titelbanner) gibt es Liebesschlösser in Osnabrück u.a. auch „Öwer de Hase“ bei Kaufhof, an der kleinen Hasebrücke bei L+T und auf dem Aussichtsturm auf dem Piesberg.

Kennt Ihr noch andere Orte für Liebesschlösser in und um Osnabrück?

Habt Ihr vielleicht sogar schöne Fotos?

http://www.spiegel.de/reise/europa/liebesschloesser-in-paris-pont-des-arts-bricht-teilweise-zusammen-a-974169.html

AFP

Hund beißt Hund

Eine Beißerei unter Hunden führte am Pfingstsonntag an der Wasserwerkstraße zu einem Polizeieinsatz. Zu dem Vorfall kam es gegen 19.00 Uhr, als ein Hund (die Rasse ist nicht genau bekannt) aus einem Haus lief und die Hündin eines 61jährigen Mannes biss, der mit seinem Vierbeiner gerade spazieren ging. Beiden Haltern gelang es glücklicherweise die Tiere voneinander zu trennen.

Der Halter der verletzten Hündin erlitt einen Schock. Sein Hund, der verschiedene Bissverletzungen hatte, musste von einem Tierarzt versorgt werden.

Die Halterin des angreifenden Hundes, die zu Besuch war, verließ mit ihrem Hund in einem Pkw den Vorfallsort. Anschließend kam es zu verbalen Auseinandersetzungen unter Anwohnern. Die Polizei ermittelt.

AFP

Don´t dance with a stranger!

Bei sicherlich allerbester Stimmung liess sich in der Nacht zu Sonntag ein junger Mann, vor einer Bar in der Großen Rosenstraße, von einem Fremden umarmen.

Dumm nur: nachher war das iPhone aus der Hosentasche „verschwunden“.

Die Beschreibung des Diebes: männlich, ca. 1,75m-1,80m groß und sehr schlank, kurze schwarze Haare, weiße Turnschuhe, schwarze Jacke, blaue Hose. Hinweise bitte an die Polizei unter 327 2115 oder 327 3203.

AFP

Osnabrück pervers: Hundewiese statt Spielplatz?

alter Spielplatz Natruper Holz - nach der Demontage
Osnabrück pervers: Hundewiese statt Spielplatz?

[Update 19:35]

Stadtrat beschliesst Hundewiese im Natruper Holz trotz offensichtlicher Widersprüche

Wie heute Nachmittag berichtet, soll an Stelle eines 2012 ersatzlos planierten Kinderspielplatzes im Natruper Holz eine Freilauffläche für Hunde entstehen.
Obwohl in der Verwaltungsvorlage eine gute Erreichbarkeit mit dem PKW gefordert wird, gleichzeitig aber nur die Sedanstraße in 400m Entfernung als mögliche Parkfläche identifiziert werden konnte, stimmte eine Mehrheit für die Auslauffläche im Natruper Holz.
Ebenfalls beschlossen wurde die von den Rahmenbedingungen weitaus unkritischere Freilauffläche am Haster Weg.


Viele Osnabrücker kennen ihn noch, den Spielplatz neben der Bolzwiese im Natruper Holz.

Langsame Demontage eines traditionellen Spielplatzes

alter Spielplatz Natruper Holz - nach der Demontage2012 wurde der Spielplatz, der in Form eines Piratenschiffs seit den 70er Jahren für viele Kinder ein sehr glücklicher Ort war, abgerissen und planiert.
Auf Nachfrage bei der Verwaltung hiess es damals, in unbestimmter Zukunft würde als Ersatz ein Spielplatz am Rubbenbruchsee entstehen.
Wieder ein Jahr später wurden auf dem Bolzplatz die Fußballtore abmontiert.
Nun – nachdem wohl viele Anwohner bei der Verwaltung nachgefragt haben – sind die Fußballtore wieder da, aber es gibt Bestrebungen im Stadtrat an gleicher Stelle nun eine Hundewiese einzurichten. Die entscheidende Abstimmung ist heute.

Zwei Hundewiesen geplant

Insgesamt sind zwei Hundewiesen in der Diskussion. Der andere Standort ist am Haster Weg und verkehrlich sehr gut zu erreichen und verfügt auch über zahlreiche Parkplätze. Die Wiese im Natruper Holz ist nur über die Straße „Am Tannenhof“ zu erreichen, die aber seit dem Abriss der Jugendherberge (ehemaliges Haus der Hitlerjugend) in den frühen 80er Jahren nicht mehr geteert und gepflegt wurde. Nach grober Schätzung können dort vielleicht 10 Autos (inklusive der Autos der Anwohner) parken. Der Osnabrücker Stadtbaurat wurde von der NOZ dahingehend zitiert, dass man ja auch mit seinem Hund den Bus nehmen könne.

Aber ganz unabhängig von der Verkehrsanbindung, was ist das für ein Zeichen, wenn Spielplätze weg-planiert werden damit kurz darauf Hundewiesen entstehen?

Das Foto ist 2012 kurz nach der Planierung entstanden… einige Kinder haben damals noch Wochen nach der Planierung an der Stelle ihres alten Spielplatzes im Matsch gespielt!

HP

AFP

Auch in der „Friedensstadt“ jetzt MontagsMahnwachen

MontagsMahnwache Osnabrück
Auch in der „Friedensstadt“ jetzt MontagsMahnwachen

Bereits zum zweiten Mal – und von der lokalen Monopolzeitung bislang totgeschwiegen – versammelten sich mehr als 50 Osnabrücker am Heger Tor um für den Frieden zu mahnen.

Die „Friedensstadt“ reiht sich damit ein, in eine Bewegung, die in inzwischen mehr als 40 deutschen Städten zu einer Graswurzelbewegung geworden ist. Auffällig bei den neuen Montagsdemonstranten: sie bezeichnen sich selbst als weder links noch rechts. Vermutlich wegen dieser Selbstverweigerung gegen ein politisches Lager wird diese Bewegung mehr oder weniger von den etablierten Medien ignoriert und müssen sich die Teilnehmer teils als „neu-rechts“ verunglimpfen lassen.

MontagsMahnwache Osnabrück

 

Mehr über die Montagsdemonstranten ist in einem Artikel der Berliner Morgenpost zu finden, der es offenbar durch die selbstgewählte Berichtsblockade der „Mainstreammedien“ geschafft hat.
A propos „Mainstreammedien“; neben dem Einsatz für den Frieden gehört die Kritik an den etablierten Medien zur neuen Protestkultur. Gerade hinsichtlich des aktuellen Konflikts in der Ukraine vermuten nicht wenige der Neuen Friedensbewegten eine verdeckte Agenda in der Berichterstattung, auch und insbesondere bei ARD und ZDF.



Die Osnabrücker MontagsMahnwache ist auch bei Facebook zu finden:https://www.facebook.com/groups/MontagsMahnwache.Osnabrueck/
Und hier die Internetpräsenz: montagsmahnwache-osnabrueck.de/

Nächste Mahnwache: am kommenden Montag, erneut um 18:00 Uhr am Heger Tor.

AFP

Die „31“ geht für immer! Traditionsbordell wird abgerissen.

Die 31 geht für immer Rehmstrasse 75 Haus Bremen das Rote Haus und das Hexen
Die 31 geht für immer Rehmstrasse 75 Haus Bremen das Rote Haus und das Hexen

Rehmstrasse 75, Haus Bremen, das Rote Haus und das Hexenhäuschen an der Rheiner Landstraße 31 waren die Fixpunkte der Osnabrücker Rotlichtszene – lange bevor Zwangsprostitution, HIV, „Pauschalclubs“ und YouPorn „das älteste Gewerbe der Welt“ beherrschten.
Steigende Immobilienpreise am Westerberg besiegeln nun das Ende.

Die Rehmstraße 75 ging schon früher

Während „die 75“ schon vor Jahren einer Schönheitsfarm(!) weichen musste, wird diese legendäre Hausnummer bald Studentenappartments schmücken.
Heute rückt der Bagger an – das Haus, das auch den Spitznamen „Knusperhäuschen“ oder „Hexenhäuschen“ trug, ist dann Geschichte.

R.I.P. 31!

AFP

Griesert eindeutiger Wahlsieger!

Und tatsächlich das Wahlergebnis ist allen anderen Voraussagen der Presse zum
Und tatsächlich das Wahlergebnis ist allen anderen Voraussagen der Presse zum

Und tatsächlich, das Wahlergebnis ist (allen anderen Voraussagen der Lokalzeitung zum Trotz) mit rund 55% eindeutig!

Schon kurz nach der Wahl beginnen gewisse Kommentatoren nun damit die Rolle des Oberbürgermeisters (und des Wählerwillens) klein zu reden; Fakt ist jedoch, dass die CDU in Osnabrück nun nicht nur die stärkste Fraktion im Rat ist, sondern jetzt auch die Verwaltungsspitze stellt. SPD und Grüne erkennen hoffentlich den Wählerauftrag und lassen es zu, dass einige ideologisch getriebene Projekte (vom Shopping-Center am Neumarkt bis zur Verbannung des Individualverkehrs aus der Innenstadt) nun nochmal kritisch unter die Lupe genommen werden. Stillstand, durch Blockade und taktische Machtspielchen kann die schönste Stadt der Welt nicht gebrauchen!
Der Wahlkampf, bei dem Wolfgang Griesert sehr offen auf jeden Osnabrücker zuging, sowie die mehrfach gehörte Aussage „sie passen nicht zu meinem Bild von der CDU“ (bspw. Redebeitrag eines Zuschauers beim 1. Heimatabend zur OB-Wahl), sollte allen Beteiligten, deren Favoritin nicht das Vertrauen der Wähler erhielt, zu Denken geben.
Manch bösartige Pressemeldung gegen den ehemaligen Stadtbaurat, der von seinem OB-Vorgänger hoch geschätzt wurde, sollte man nach diesem Wahlausgang schnell vergessen – zumindest, wenn Kommunalpolitik in erster Linie der Stadt und ihren Bürgern dienen soll. Für einige „Gegner“ des neuen OB, die ihn in den vergangen Wochen öffentlich massiv mit Vorwürfen eindeckten, wäre es vielleicht Zeit für eine Entschuldigung?

Foto: Screenshot von noz.de

AFP