Hellmann, Hamm und Piepenbrock – das sind die reichsten Familien der Region Osnabrück
In jedem Jahr stellt das Manager Magazin eine aktuelle Liste der 500 reichsten Deutschen zusammen. Das Manager Magazin Spezial mit der kompletten Liste ist aktuell am Kiosk erhältlich. Wie bereits vor drei Jahren, haben wir geschaut, wo denn Osnabrück in der Liste auftaucht und ob Osnabrück an Reichtum gewonnen oder verloren hat.
Mit einem geschätzten Vermögen rund 900 Millionen Euro (2012: 850) sind Klaus Hellmann und sein in Hamburg lebender Cousin Jost Hellmann die reichsten Osnabrücker. Obwohl die beiden Logisitkprofis seit 2012 runde 50 Millionen zusätzliches Vermögen generieren konnten, sackten sie in den vergangenen drei Jahren allerdings moderat von Platz 130 auf Platz 147 im bundesweiten Ranking.
Das Coppenrath-Vermögen wuchs durch den Verkauf an Oetker
Nach dem Tod von Firmengründer Aloys Coppenrath und dem Verkauf seines Unternehmens an die Bielefelder Oetker-Dynastie (aktuell Platz 11 mit 7,9 Milliarden Euro) wurde das Familiensilber zwar verstreut, es ist aber weiter gut für einen ordentlichen Listenplatz. Als Familienvermögen bewertet, verschafft die gemeinsame Barschaft von 450 Millionen Euro den Erben Anne Ramm, Jens und Rolf Coppenrath Platz 305 im bundesdeutschen Reichen-Ranking. 2012 war der Firmenpatriarch und Spezialist für gefrorene Backwaren noch auf Platz 396 zu finden.
Auch im Südkreis gibt es Multimillionäre
Der Eigentümer des Sternerestaurants La Vie und der Georgsmarienhütte (Stahlwerk, nicht Stadt) Jürgen Grossmann ist 2015 auf Platz 327 zu finden. Sein Vermögen reduzierte sich laut Manager Magazin in den vergangenen Monaten geradezu dramatisch von einer halben Milliarde (2014) auf „nur noch“ 400 Millionen Euro.
Ebenfalls im Südkreis angesiedelt ist das Unternehmen des Gewürzhändlers Dieter Fuchs, der von Dissen aus über 600 Millionen Euro verfügen darf und sich auf Platz 229 der reichsten Deutschen wiederfindet.
Familie Hamm: Mit Schuhgeschäften in den Olymp der Superreichen
Mit Firmensitz in Osnabrück Gretesch, gleich neben der Papierfabrik Schoeller, residiert der Schuhgroßhändler HR-Group mit seiner Einzelhandelsmark RENO. Top-Manager Siegfried Kaske und Gründerfamilie Hamm werden vom Manager Magazin auf jeweils 375 Millionen Euro taxiert, was zwei mal Platz 372 in der Liste der 500 reichsten Deutschen bedeutet. 2010, als es noch einen (signifikant größeren) Markt für Fotopapier gab, brachte das benachbarte Unternehmen der Familie Schoeller noch ein Vermögen von 300 Millionen ein. Relativ krisenfest läuft es hingegen für die Familie Piepenbrock, die sich mit dem oben bereits genannten Jürgen Grossmann auf dem mehrfach belegten Platz 327 wiederfinden.
2011 betrug das Familienvermögen der Piepenbrocks laut Manager Magazin „lediglich“ 250 Millionen Euro, 2012 bereits rund 300 Millionen und 2015 inzwischen sogar stolze 400 Millionen Euro.
os1.tv startet mit der Talkshow nochmal richtig durch!
„Es soll ein toller Abend werden“, so die os1.tv -Chefredakteurin Claudia Puzik gegenüber unserer Redaktion im Vorfeld der zweiten und leider auch schon letzten Osnabrücker Talkshow, die am Freitag (4.12.) im Autohaus Rahenbrock (Nahne) aufgezeichnet wird.
Es werden erneut tolle Gäste erwartet, unter anderem Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und der Skateboard-Pionier Titus Dittmann.
Neben der bekannten Lokalfernseh-Chefin wird auch der bislang in diesem Medium weniger bekannte NOZ Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke durch den Abend führen und damit sein Debüt vor der Kamera geben.
Abschied für os1.tv – Vorspiel für „Bewegtbild“ der Lokalzeitung?
Nach dem zum 31.12. geplanten „Aus“ von os1.tv, bei dem man sich von vielen beliebten Fernsehgesichtern verabschieden werden muss, will die Osnabrücker Lokalzeitung weiter „Bewegtbild“ machen. Vielleicht sieht man den Zeitungsmacher dann ja häufiger vor der Kamera. Wir sind gespannt!
Wer noch in der letzten Minute Karten haben will, bitte unter talkshow@os1.tv nachfragen, nach unseren Informationen soll noch Karten für den Freitag-Abend geben!
Gaben den Startschuss für die Abbrucharbeiten zweier Speicher auf dem ehemaligen Winkelhausenkasernengelände: (V.l.) Marcel Haselof (EHB-Geschäftsführer), Dr. Stephan Rolfes (Stadtwerke-Vorstand), Frank Otte (Stadtbaurat) sowie Ingo Hannemann (ESOS-Geschäftsführer).
Die Weiterentwicklung des Geländes der ehemaligen Winkelhausenkaserne am Osnabrücker Hafen schreitet weiter voran. Vertreter der Stadt, der Stadtwerke sowie des Flächeneigentümers ESOS und der Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft EHB haben den Startschuss für den Abbruch zweier alter Speicher an der Elbestraße gegeben. Die Fläche ist für die geplante Erweiterung der KLV-Anlage für den Warenumschlag vorgesehen.
„Die Fläche hat für die weitere Entwicklung des kombinierten Containerumschlags zwischen Straße, Schiene und Kanal eine zentrale Bedeutung“, erläutert Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes die Hintergründe der jetzt startenden Abbrucharbeiten. „Hier erwarten wir für die kommenden Jahre eine Zunahme der Umschlagszahlen.“ Für das Rangieren der steigenden Anzahl an sogenannten Ganzzügen mit einer Gesamtlänge von jeweils bis zu 700 Metern werde entsprechend Platz benötigt. „Und diesen Platz bekommen wir durch den Abbruch von zweien der insgesamt vier alten Getreidespeicher.“
Gaben den Startschuss für die Abbrucharbeiten zweier Speicher auf dem ehemaligen Winkelhausenkasernengelände: (V.l.) Marcel Haselof (EHB-Geschäftsführer), Dr. Stephan Rolfes (Stadtwerke-Vorstand), Frank Otte (Stadtbaurat) sowie Ingo Hannemann (ESOS-Geschäftsführer).
Abbrucharbeiten bis Ende März
Die Maßnahme beginnt mit Entkernungsarbeiten, rund 38.000 m3 umbauter Raum werden bis Ende März zurückgebaut. Dabei kommt eine sogenannte Rückbaumasse von knapp 17.000 Tonnen zusammen, die vor Ort zu Recyclingmaterial aufbereitet wird. „Für die Weiterentwicklung des gesamten Areals zu einem Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum ist die Maßnahme von hoher Bedeutung“, ergänzt Ingo Hannemann, Geschäftsführer der für die Erschließung und Vermarktung zuständigen ESOS – Energieservice Osnabrück GmbH. Das ehemalige Kasernengelände habe sich durch die Ansiedlung der Fa. Kaffee Partner, des Landesbehördenzentrums und weiterer Unternehmen bereits sehr gut entwickelt. „Bei weiteren Teilflächen sind wir derzeit in Verhandlungsgesprächen.“
Dritter Speicher bleibt vorerst erhalten
Stadtbaurat Frank Otte begrüßt die bisherige Entwicklung gleich aus doppelter Sicht. „Die Weiterentwicklung aller ehemaligen Kasernenareale im Zuge der Konversion hat aus städtebaulicher Sicht eine hohe Priorität“, so Otte. „Gleichwohl freue ich mich darüber, dass entgegen der ersten Pläne vorerst ‚nur‘ die beiden nördlichen Speicher 51 und 52 abgebrochen werden und der Speicher 50 erhalten bleiben könnte.“ Der Stadtbaurat lässt weiterhin prüfen, ob und wie der Speicher künftig genutzt werden kann. „Unser gemeinsames Ziel ist es, im Rahmen der weiteren KLV-Planungen den Speicher 50 auch dauerhaft erhalten zu können.“
Am Dienstagabend wurde in der Möserstraße eine junge Frau von einem Unbekannten angegriffen.
Die 21-Jährige war nach Angaben der Polizei gegen 21.15 Uhr auf dem rechten Gehweg der Möserstraße in Richtung stadteinwärts unterwegs (aus Richtung des Hauptbahnhofes aus gesehen), als ihr in Höhe der Hausnummer 41 ein etwa 25 bis 35 Jahre alter Mann „langsam schlurfend“ entgegenkam. Der ungefähr 1,85 bis 1,90 m große Unbekannte sprach die junge Frau auf französisch an und zog sie unmittelbar darauf in eine Einfahrt. Dort bedrängte er die Frau körperlich.
Massive Gegenwehr schlug den Täter in die Flucht
Erst durch massive Gegenwehr gelang es der Frau, dass der Täter von ihr abließ. Die 21-Jährige flüchtete in Richtung Goethering, während der Unbekannte in Richtung Hauptbahnhof ging.
Täter war ungepflegt und mit „olivfarbenem Teint“
Beschrieben wurde der Täter als sehr schlank und ungepflegt wirkend. Er hatte einen olivfarbenen Teint, hellbraune, kurze Locken, einen 3-Tage-Bart, ein sehr schmales Gesicht und dunkle Augen. Bekleidet war er mit einer hellen Jeans und einem hellen Oberteil aus Wolle, das einen V-Ausschnitt und braunen Knöpfe am Ausschnitt hatte. Außerdem trug er eine abgenutzte weiße Plastiktüte bei sich. Zeugen, die den Übergriff beobachtet haben oder Hinweise zu dem unbekannten
Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0541/327-2115 oder 327-3103 zu melden.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Zirkusdirektor Bernhard Paul durchblättern das Goldene Buch der Stadt Osnabrück.
Schon als Kind wollte er Teil des Zirkusses sein, mit 29 verwirklichte er seinen Traum: Bernhard Paul, Mitbegründer und heute alleiniger Inhaber des Circus Roncalli.
Mit der ersten Garnitur in Osnabrück
Zum zweiten Mal gastiert nun der „Weihnachtscircus Roncalli“ in Osnabrück. Allerdings das erste Mal mit der ersten Garnitur. „Wir verbringen dieses Jahr Weihnachten und Neujahr in Osnabrück. Und das ist etwas besonderes, denn in nächsten Jahr werden wir 40. So feiern wir in der Friedensstadt Osnabrück in dieses Jubiläum hinein“, holt Paul aus. Auch sind dieses Jahr ein Kaffeehaus und das große Zelt mit dabei.
Zirkus und Osnabrück haben Gemeinsamkeiten
Bei der Begrüßung hob Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hervor, dass Osnabrück und ein Zirkus viel gemeinsam haben: Unterschiedlichste Kulturen und Völker treffen in Osnabrück aufeinander, 140 verschiedene Nationalitäten leben mittlerweile in der Stadt, und auch im Mikrokosmos Zirkus verstehen sich unterschiedlichste Menschen sich und arbeiten im Team. Der Zirkus sehe genau wie Osnabrück diese kulturelle Vielfalt als Gewinn.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Zirkusdirektor Bernhard Paul durchblättern das Goldene Buch der Stadt Osnabrück.
Große Ehre
Als Große Ehre empfindet es Paul, dass er sich nun in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück eintragen darf. Denn „osnabrück ist nicht irgendeine Stadt, so wie Roncalli nicht irgendein Zirkus ist“.
Im Goldenen Buch der Stadt Osnabrück verewigt: Bernhard Paul
Der Weihnachtscircus Roncalli gastiert an der Halle Gartlage vom 20. Dezember 2015 bis zum 03. Januar 2016. Die Vorstellungen sind
Baubeginn weiter unklar. Diesen Herbst wird es wohl nichts mehr.
Nachdem der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde zum Wochenende die Osnabrücker SPD und den Düsseldorfer Investor an ihr Versprechen erinnerte, noch in diesem Herbst mit dem Abriss der Wöhrl-Ruine zu beginnen (HASEPOST berichtete), waren die Reaktionen der Angesprochenen recht unterschiedlich.
Während Frank Hennig, Chef der SPD-Ratsfraktion, deutliche Worte in einer Stellungnahme findet (siehe weiter unten), entschied man sich in der Düsseldorfer Niederlassung des global agierenden Unibail-Rodamco Konzerns lieber überhaupt nicht mit der Presse zu sprechen.
Weiterhin wartet unsere Redaktion auf die Antwort auf eine am vergangenen Freitag gestellte Anfrage.
Diese Woche keine Zeit für Osnabrück – vergangene Woche gemeinsam mit dem Stadtbaurat auf dem Podium in Soltau
Verwundert zeigte sich der Osnabrücker Kaufmann und Center-Gegner Franz-Josef Westerholt (Prelle) am Freitagabend, als er durch unsere Redaktion erfuhr, dass das für diese Woche geplante nächste Treffen des Neumarkt-Beirats durch die Stadtverwaltung „nach Rücksprache“ mit dem für Osnabrück zuständigen Manager des Investors Björn Reineking abgesagt und auf Ende Februar 2016 verschoben wurde.
Sowohl der Investoren-Vertreter als auch der oberste städtische Bauherr, Stadtbaurat Frank Otte, hatten hingegen keine Terminprobleme am vergangenen Dienstag in Soltau gemeinsam auf dem Podium einer nicht-öffentlichen Veranstaltung zu sitzen, zu der die Immobilien-Zeitung eingeladen hatte.
Auf Nachfrage konnte uns Frauke Jahn, die für die Pressearbeit der „Handels-Dialog Niedersachsen“ getauften Veranstaltung zuständig ist, keine weiteren Informationen zu dem laut Agenda gemeinsamen Vortrag von Investor Reineking und Verwaltungsmitarbeiter Otte geben.
Anders als bei anderen Teilnehmern, gab es für diesen Vortrag keine Freigabe diesen an die Presse weiterzugeben, so die Auskunft des Veranstalters. Die Teilnahmegebühr an der Veranstaltung betrug stolze 1.297,10 Euro.
Immerhin der Titel des Vortrags ist bekannt, er lautete: „Innovation für Innenstadt und Handel – Aussichten auf ein Innenstadtjuwel“.
Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Hennig hält das geplante und vielfach verschobene Einkaufszentrum am Neumarkt immer noch für ein Juwel.
Henning (SPD) rechnet mit der CDU ab
„Nicht rot-grün ist blamiert, sondern die CDU“, so Henning in einer heute veröffentlichten Erklärung. Und weiter: „Was ist bloß aus der einstigen „Wirtschaftspartei“ CDU geworden?“
Baubeginn weiter unklar. Diesen Herbst wird es wohl nichts mehr.
Der oberste Sozialdemokrat im Osnabrücker Stadtrat findet es „peinlich, wie die CDU versucht jeden Strohhalm zu greifen, um das für die Stadtentwicklung, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung Osnabrücks so wichtige Projekt wie die Umgestaltung des Neumarkts und den damit verbundenen Bau des Einkaufscenters zu diskreditieren“, so Frank Henning in seiner Stellungnahme zur Pressemitteilung der CDU von Freitag, in der Fritz Brickwedde daran erinnerte, dass die Bauarbeiten für das Einkaufszentrum nach Hennings Aussagen bereits diesen Herbst beginnen sollten.
Einkaufszentrum ist die „größte Einzelinvestition“ seit 1945
„Bei dem geplanten Bau des Einkaufszentrums handelt es sich mit 150 Mio. Euro um die größte Einzelinvestition eines Investors in Osnabrück seit 1945. Wir rechnen mit Folgeinvestitionen von 70 Mio. Euro im Umfeld des Neumarkts, weil der Druck auf Eigentümer in Centernähe steigen wird, ebenfalls zu modernisieren, wenn das EKZ erst einmal gebaut ist und attraktive Mietflächen anbietet“, so Henning.
„Im Kern geht es also um 220 Mio. Investitionssumme. Es sollen über 100 Läden mit Markenartikeln ins Center einziehen, davon müssen aufgrund des von rot-grün ausgehandelten Vertrages mindestens 50% der Ladenflächen und Marken neu sein, d.h., bisher nicht in Osnabrück angeboten worden sein“, führt Henning weiter aus.
Henning: Herbst kalendarisch erst am 22.12. zu Ende
„Unibail Rodamco Germany verhandelt zurzeit mit potentiellen Mietern, die nach Osnabrück kommen wollen. Abgesehen davon, der Herbst ist zumindest kalendarisch erst am 22.12. zu Ende, kommt die CDU-Kritik über den Baubeginn viel zu früh. Diese Kritik zeigt überdies, wie kleinkariert die CDU in Wahrheit ist. Anstatt Investoren in der Stadt zu begrüßen, werden den Investoren von der CDU permanent Steine in den Weg gelegt und der Wirtschaftsstandort Osnabrück schlecht geredet“, empört sich Frank Henning.
„Bei einem Projekt dieser Größenordnung ist es doch völlig normal, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Das kleinkarierte, ständige Monieren und Lamentieren der CDU-Fraktion verdeutlicht einfach nur eins: Die CDU ist in katastrophaler Verfassung!“, so Henning. „Im Rat völlig isoliert, gibt sie ihr früheres Alleinstellungsmerkmal „Wirtschaftsfreundlichkeit“ völlig auf und überlässt dieses Feld der SPD. Auch der CDU-Oberbürgermeister, Wolfgang Griesert, habe sich bisher nicht als Wirtschaftsförderer, sondern zusammen mit seiner CDU-Fraktion eher als Bremser dieser positiven Entwicklung am Neumarkt hervorgetan“, bemerkt Frank Henning kopfschüttelnd.
Will die CDU ein Millionenprojekt „vor die Wand fahren“?
„Im Grunde können wir der CDU dankbar sein, dass sie so offen ihre Inkompetenz in Wirtschaftsfragen zur Schau stellt und allen Ernstes ein 150 Mio. Euro-Projekt wissentlich vor die Wand fahren will – einfach fahrlässig. Ob nun punktgenau im Herbst die Abrissbirne kommt, kann nicht entscheidend sein.
„Ich bin der CDU für diesen Kurs außerordentlich dankbar, denn Ansprechpartner für die Osnabrücker Wirtschaft und Investoren in dieser Stadt ist die CDU damit schon lange nicht mehr, weil Ihr die SPD auf diesem Politikfeld längst den Rang abgelaufen hat“, stellt Henning fest. „Wir reden mit der Wirtschaft und bereiten Investoren den Weg, statt kleinkarierte Gedankenspiele über Kalenderdaten anzustellen. Allein in dem neuen Einkaufszentrum werden bis zu 1000 Mitarbeiter beschäftigt sein. Wir finden, das ist eine tolle Entwicklung für Osnabrück, Schade, dass die CDU sich selbst ständig ins Abseits befördert als kleinkarierte Neinsager“, schließt Henning ab.
Stadtwerke planen weiter für das Einkaufszentrum
Nach uns vorliegenden Informationen eines Insiders, bereiten die Stadtwerke derzeit eine große Ausschreibung für die notwendigen Kanalarbeiten, in Zusammenhang mit dem Kaufhausneubau, vor. Zumindest von dieser Seite werden derzeit Bauarbeiten vorbereitet – während der eigentliche Bauherr schweigt und die Lokalpolitik sich streitet.
Das sind die neuen Bus-Preise ab Januar in Osnabrück
Bislang waren es nur Gerüchte und unbestätigte Informationen, heute teilte die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) auch offiziell und vollständig mit, wie ihre Tarifstruktur ab Januar aussehen soll. Allerdings sind alle im Raum stehenden Preise noch vorbehaltlich der Genehmigung durch die Landesnahverkehrsgesellschaft, auf die man derzeit noch wartet.
Lohnsteigerungen lösen Tariferhöhungen aus
Die um durchschnittlich 1,98 Prozent angehoben Preise werden von Seiten der VOS damit begründet, dass dies eine Reaktion vor allem auf die tariflich verankerte Lohnsteigerungen sei. „Die Personalkosten machen über die Hälfte unseres Kostenapparates aus. Dementsprechend wirken sich Lohnerhöhungen aus“, so Dr. Stephan Rolfes, Vorsitzender der VOS-Gesellschafterversammlung. Schon bei einem der VOS-Partner habe dies im Jahr 2014 Mehrkosten von über 900.000 Euro verursacht, 2015 kamen etwa 720.000 Euro dazu. Zwar sei der Dieselpreis gesunken und habe hier für eine Einsparung von etwa 230.000 Euro gesorgt, doch schon dieser Vergleich zeige, dass die gesamte Kostenstruktur dadurch noch nicht einmal annähernd eine Deckung erfahren habe. Auch die Anmietung von Fahrzeugen macht mit knapp einer halben Millionen Euro einen großen Anteil an den Kosten aus. Öffentlicher Nahverkehr ist stets ein Zuschussgeschäft, dessen wirtschaftliche Situation vor allem auch durch Zuschüsse der Öffentlichen Hand gestützt wird. „Die Einnahmen, die wir mit dem Verkauf von Fahrkarten erzielen, machen gerade mal die Hälfte unserer gesamten Einnahmen aus“, erläutert Rolfes weiter. Zudem zeige der Vergleich mit anderen Städten, dass die Preise in Osnabrück dem Mittelwert entsprechen.
Die Einzelfahrt im Stadtbereich wird im Januar um 10 Cent teuer
Neue übertragbare Abo-Jahreskarte XXL
Der Kinderfahrschein wird in der gesamten Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) nicht teurer. Dadurch wird die Kinder- und Familienfreundlichkeit des ÖPNV weiter gestärkt.
Die wichtigste Änderung im Bereich der VOS ist die Einführung einer neuen Abokarte. „Schon seit längerem wünschen sich Fahrgäste aus dem Landkreis Osnabrück eine übertragbare Jahreskarte – diesem Wunsch entsprechen wir nun gerne. Wir werden diese neue Karte jedoch nur beibehalten, wenn sie eine deutliche Nachfrage erfährt“, sagt Rainer Glapa, Leiter des Arbeitskreises Tarif bei der VOS. Auf zunächst 100 Karten sei das neue Angebot begrenzt und werde auch intensiv durch Marktforschung begleitet. Ausgegeben wird die „Abo-Jahreskarte XXL“ als Plastikkarte. Die Gültigkeit betrage jeweils nach Zusendung ein Quartal. Dabei muss der Kunde nicht kündigen, die Laufzeit endet automatisch am 31.12.2016. „Interessierte können das gesamte Jahr einsteigen, auch als Weihnachtsgeschenk kann die Karte schon eingeplant und dann ab dem 1. Januar ausgiebig genutzt werden“, so Glapa weiter. Zunächst ist das Ende des Versuches am 31. Dezember 2016 geplant. Erfreut sich die Abo-Jahreskarte XXL großen Zuspruchs, wird sie über diesen Zeitraum hinaus in das VOS-Angebot aufgenommen.
Verkaufsstellen und Preisstruktur
Die neue Abo-Jahreskarte XXL kann ab Dezember im ServiceCenter von Weser-Ems-Bus am Hauptbahnhof und im Mobilitätszentrum der Stadtwerke Osnabrück am Neumarkt sowie online unter www.vos.info vorbestellt werden. Der erste „Fahrtag“ ist dann der 1. Januar 2016. Beginnend mit 29,10 Euro in der Preisstufe 1 ist die Karte dann für alle Preisstufen im Verkehrsgebiet des Landkreises Osnabrück erhältlich.
Die wichtigsten Hinweise im Bereich Stadt Osnabrück (Preisstufe 0) sind:
Die City-Karte wird weiter aufgewertet. Sie bleibt mit einem Euro preiswert und erlaubt die Fahrt innerhalb des gesamten Wallrings einschließlich Hauptbahnhof, Rosenplatz und Arndtplatz inklusive eines Umstiegs.
Die 4-Fahrten-Karte wird ebenfalls nicht angehoben. Dadurch wird dem Gelegenheitsnutzer weiterhin ein günstiger Zugang zum ÖPNV ermöglicht.
Beispielhafte Fahrscheinerhöhungen:
Der Einzelfahrschein in der Preisstufe 0 steigt von 2,60 Euro auf 2,70 Euro
Die Tageskarte in der Preisstufe 3 steigt von 5,80 Euro auf 6 Euro
Die Wochenkarte der Preisstufe 5 steigt von 27 Euro auf 27,80 Euro
Hier alle ab Januar geplanten neuen Fahrpreise der VOS:
Jeden Tag ein Video, jeden Tag ein neues Musik-Geschenk. Die Osnabrücker Bloggerin Katharina Leuck veranstaltet in ihrem LEISE/laut – Musik Blog (www.leise-laut.de) einen großen Adventskalender, mit dem sie sich bei Ihren Lesern und Zuschauern bedanken möchte. Vom 1. bis zum 24. Dezember verlost sie täglich in den Social Media Kanälen des Blogs (YouTube, Facebook, Instagramm und Google+), CDs, Tickets, Vinyls oder Fan-Artikel zahlreicher Bands und Künstler.
Bei Google+ schon mehr als 70.000 Follower
Seit knapp acht Jahren bloggt Katharina Leuck auf LEISE/laut über Festivals, Konzerte, Bands und die Liebe zur Musik. Die Adventskalender-Idee kam der Musikliebhaberin erst vor etwa zwei Wochen, ganz spontan nachts nach einem Konzertbesuch: „Ich hatte da gerade bei Google+ die 70.000 Follower geknackt. Ziemlich Surreal. Dafür wollte ich mich einfach mit etwas Besonderem revanchieren.“ Da es schon Mitte November war, musste dann alles ganz schnell gehen. Bands und Plattenfirmen wurden angeschrieben, Freunde und Bekannte aus der lokalen Musik- und Veranstaltungsszene um Unterstützung gebeten.
Dankbar für die großartige Unterstützung
Das Feedback ist enorm. „Ich bin total überrascht über die große Unterstützung, die ich hier von den Bands, Veranstaltern und Plattenfirmen bekomme. Seit einer Woche steckt fast jeden Tag etwas für den Adventskalender in meinem Briefkasten“, freut sich Leuck. Wie sie der Hasepost verrät, verstecken sich hinter den Türchen Preise sowohl von bekannten Bands als auch von Lokalgrößen. Mit dabei sind neben vielen anderen die Beatsteaks, Heather Nova, Thees Uhlmann, Revolverheld, Philipp Dittberner, Johannes Oerding, Wanda oder Mark Forster. „Ich will aber noch nicht zu viel verraten“, so Leuck grinsend.
Am 1. Dezember geht es auf allen vier Kanälen los!
Der Adventskalender findet ab dem 1. Dezember gleichzeitig in den LEISE/laut-Kanälen auf Youtube (http://www.youtube.com/LEISElautTV ), Facebook (https://www.facebook.com/LEISE.laut ), Instagram (http://www.instagram.com/leise_laut) und Google+ (http://google.com/+Leise-lautBlogspotDe) statt. Wer den jeweiligen Kanal abonniert bzw. mit „gefällt mir“ markiert hat, braucht nur noch das jeweilige Tagesvideo zu kommentieren und wandert so automatisch in den Lostopf. „Wenn man möchte, kann man also bis zu vier Lose pro Person in den Topf werfen und so natürlich seine Chancen vergrößern“, erklärt Katharina Leuck. Sie hofft auf viele Teilnehmer und eine schöne Weihnachtszeit im Blog. Weitere Informationen zum Adventskalender gibt es hier: http://leise-laut.de/?p=3944 .
Stolz auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsbeleuchtung organisiert zu haben: Die Kaufleute aus der Altstadt.
Auch in diesem Jahr haben die Kaufleute entlang und rund um die Krahnstraße, also inklusive Teilen der Lortzingstraße, der Dielingerstraße und der Hakenstraße, keine Kosten und Mühen gescheut. Wie in den Jahren zuvor erstrahlen die Fassaden, und mit Ihnen zahlreiche Girlanden und weisse Dekobäume in weihnachtlichem Glanz.
Stolz auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsbeleuchtung organisiert zu haben: Die Kaufleute aus der Altstadt und Henning Schröer von der Firma Welzel Anlagen.
Ein hoher fünfstelliger Betrag aus eigenen Mitteln
Die Kosten für die weihnachtliche Dekoration tragen die Kaufleute und Hauseigentümer komplett, in Abhängigkeit von der Schaufensterfläche. Eine „Pflicht“ zur Teilnahme an der weihnachtlichen Dekoration gibt es nicht, doch Franz-Josef Westerholt (Prelle) freut sich, dass es auch in diesem Jahr gelungen ist nicht nur die eigentümergeführten Händler, sondern auch einige Filialisten für diese besondere Werbemaßnahme gewinnen zu können.
80% Energieeinsparung durch LED-Technik
Wie bereits im Vorjahr, wurde konsequent auf moderne LED-Technik gesetzt. Im Vergleich zur alten Beleuchtung mit Glühbirnen konnten so Einspareffekte von rund 80% bei den Stromkosten realisiert werden.