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Junger Radfahrer am Stadthaus Osnabrück nur leicht verletzt

Unfall Stadthaus Osnabrück
Junger Radfahrer am Stadthaus Osnabrück nur leicht verletzt

Zum Glück mit nur leichten Verletzungen, so die erste Einschätzung der Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme, kam ein Junge (11) davon, nachdem er am Dienstagabend vor der Einfahrt zur Stadthaus-Garage am Natruper-Tor-Wall von einem Renault Twingo angefahren wurde.

Das Fahrrad hatte jedoch eine „Acht“ im Hinterrad, der Twingo wurde nur oberflächlich beschädigt. Zur Sicherheit wurde der Junge mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Soweit der Unfallhergang bislang bekannt ist, querte der Schüler entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung die Ausfahrt der Tiefgarage, aus der der Kleinwagen auf den Wall abbiegen wollte.

Unfall Stadthaus Osnabrück

 

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AFP

Der Cirucs Roncalli ist mit der Bahn in Osnabrück eingetroffen

Circus Roncalli Eisenbahn Osnabrück
Der Circus kommt! (Archiv Hasepost)

Heute Vormittag kam der Circus in die Stadt!

Noch bis in den Nachmittag werden die fleissigen Circusmitarbeiter damit beschäftigt sein Wagen für Wagen vom Hafengelände, der ehemaligen Winkelhausen-Kaserne, bis zur Halle Gartlage zu ziehen.
Dann beginnt der Aufbau des großen Zelts, das bis zu 1.500 Zuschauer aufnehmen kann. Während die meisten Wagen umweltfreundlich mit der Bahn anreisen, werden die Zirkuspferde (Wildtiere gibt es bei Roncalli nicht) aus Gründen des Tierschutzes auf der Straße transportiert.

Unser Video zeigt den ersten Teil des insgesamt 700 Meter langen Zirkus-Zugs.

Der Transport eines kompletten Zirkus per Eisenbahn ist in Deutschland inzwischen einmalig. Lediglich in der Schweiz leistet sich noch ein Unternehmen diese Extravaganz. Und natürlich in den USA, wo deutlich weitere Distanzen zu überwinden sind, gibt es noch den Zirkus-Transport per Bahn, erklärt Roncalli-Sprecherin Angela Weller.

Vom 20. Dezember bis zum 3. Januar gastiert der Wintercircus an der Halle Gartlage.

 

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AFP

Die HASEPOST-App – ohne Registrierung und kostenfrei

Die HASEPOST-App – ohne Registrierung und kostenfrei
Wer bietet das sonst? Apps für 4 Smartphone-Betriebssysteme

Kostenlos und ohne Registrierung, Bezahlschranke oder Abo – und das auch noch für fast jedes Smartphone oder Tablet, das auf dem Markt erhältlich ist. Auch für Windows Phone oder Surface Tablet und auch für die beliebten Fire Tablets von Amazon: Wir schließen niemanden aus!

Von Amazon über Apple und Googles Android bis Windows Phone. HASEPOST bietet für alle eine App, die rund um die Uhr informiert, wenn in Osnabrück und auf den Seiten der HASEPOST etwas wichtiges passiert.

Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass wir mit speziellen Versionen für die vier wichtigsten App-Stores mehr als 4/5 aller Smartphone-Besitzer ein Angebot machen können.

Seit dem 15.12.2015 haben wir auch eine selbstentwickelte App für Android-Nutzer im Google PlayStore verfügbar, die das komplette Angebot unserer Website in die App holt. Wer bereits vor dem 15.12.2015 unsere (alte) Android-App installiert hat kann diese auch in Zukunft weiter nutzen, wir empfehlen aber den Wechsel auf unsere neue Android-App, made in Osnabrück!

Hier geht es zum kostenlosen Download,
direkt in den jeweiligen App-Stores:

Amazon App Store

Apple App Store

Google Play Store

Windows Phone App Store

Wer bietet das sonst? Apps für 4 Smartphone-Betriebssysteme
Wer bietet das sonst? Eine App für 4 Smartphone-Betriebssysteme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nicht vergessen: Auch bei Facebook und Twitter sind wir aktiv!

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Im Landkreis Osnabrück *blitzt* es (KW 51/2015)

Raser
Raser (Symbolbild)

Folgende “Blitzer” sind vom Landkreis für die Kalenderwoche 51 (14.12.-20.12.2015) geplant:

Raser

Montag 14.12. Hasbergen
Dienstag 15.12. Glandorf
Mittwoch 16.12. Bramsche
Donnerstag 17.12. Melle
Freitag 18.12. Bohmte
Samstag 19.12. Quakenbrück
Sonntag 20.12. Georgsmarienhütte

Der Landkreis weist darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten mit “Fotos” gerechnet werden muss.

 

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Das sind die Top-Ausbildungsbetriebe der Region Osnabrück

Preisverleihung IHK Osnabrück
Das sind die Top-Ausbildungsbetriebe 2015 aus der Region Osnabrück

Wer bei den Kollegen von der NOZ, beim Schuhgroßhändler Pölking (Fledder), der Firma Kesseböhmer Beschlagsysteme (Bad Essen), Horst Wendt Maschinenbau (Georgsmarienhütte) oder der Georgsmarienhütte seine Ausbildung absolviert, darf sich glücklich schätzen: Diese Firmen bürgen für eine ausgezeichnete Qualität der Ausbildung.

Analysieren, hinterfragen, verbessern: Damit haben sich fünf Firmen aus Stadt und Landkreis Osnabrück in den vergangenen Monaten besonders intensiv beschäftigt, als es darum ging, ihre hervorragende Ausbildungsqualität unter Beweis zu stellen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn die Osnabrücker  Firmen J. H. Pölking GmbH & Co. KG und Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG sowie die Georgsmarienhütte GmbH und die Horst Wendt Maschinenbau GmbH & Co. KG, beide aus Georgsmarienhütte, und die Kesseböhmer Beschlagsysteme GmbH & Co. KG aus Bad Essen nahmen erfolgreich am neuen Zertifizierungsverfahren zur betrieblichen Ausbildungsqualität der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim teil. Belohnt wurden sie dafür jetzt mit dem erstmals verliehenen Siegel „IHK Top -Ausbildungsbetrieb“.

Preisverleihung IHK Osnabrück
Das sind die Top-Ausbildungsbetriebe 2015 aus der Region Osnabrück

Die Betriebe erhielten das Zertifikat aus den Händen von IHK-Präsident Martin Schlichter und Rainer Spiering (MdB). Schlichter erklärte anlässlich der Verleihung: „Mit dieser Auszeichnung wollen wir Betriebe herausstellen, die mit vorbildlicher Qualität ausbilden und ein überzeugendes Konzept der Fachkräftegewinnung und Personalentwicklung haben.“

Das neue Zertifizierungsverfahren der IHK ist mehrstufig konzipiert: Auf Basis eines umfangreichen Fragebogens, einer Analyse durch die IHK-Ausbildungsberater und eines Audits im Unternehmen wird die betriebliche Ausbildung der Unternehmen kritisch geprüft. Ziel: Die Besten unter den Ausbildungsbetrieben aufspüren, um „ein Zeichen zu setzen für gute Ausbildung“, so Schlichter. „Wir wollen die Unternehmen unterstützen, damit sie mit ihrer exzellenten Ausbildungsqualität motivierte junge Leute für eine ‚Karriere mit Lehre‘ gewinnen“, betonte der IHK-Präsident weiter.

„Angesichts der zunehmenden Schwierigkeit von Betrieben, Auszubildende zu finden, muss die Attraktivität der dualen Ausbildung verbessert werden“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Rainer Spiering. Dazu leiste das IHK-Siegel einen wichtigen Beitrag. Es sei nicht nur eine Orientierungshilfe für Eltern und Schulabgänger, sondern zugleich auch ein Weiterbildungsprogramm für Ausbilder, so Spiering. Durch den Audit-Prozess wird die betriebliche Ausbildungsqualität auf den Prüfstand gestellt und systematisch verbessert. Im Fokus stehen dabei die methodische Umsetzung und die Vermittlung der Ausbildungsinhalte. „Das Qualitätssiegel der IHK stellt eine Anerkennung für den ausgezeichneten Betrieb dar, sollte aber auch Ansporn für andere Unternehmen sein, diesem positiven Beispiel zu folgen“, sagte Spiering weiter.

Ausbildungsbetriebe, die sich für eine Zertifizierung interessieren, können sich mit der IHK in Verbindung setzen: Ansprechpartner ist Rolf Ender, 0541 353-425 oder E-Mail: ender@osnabrueck.ihk.de

 

Foto: Pohlmann
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Warum Erklärungen zu den Richtlinien von Facebook in den Papierkorb gehören

Outtakes Schwachsinn
Warum Erklärungen zu den Richtlinien von Facebook in den Papierkorb gehören

13. Dezember 2015

Wie jede Woche holen wir auch am Ende dieser Woche ein Thema aus dem Papierkorb, das unsere Redaktion bewegt hat.
Heute: Die Erklärung vieler Facebook-Nutzer offenbar dem Schwachsinn anheim gefallen zu sein.

Outtakes Schwachsinn

Natürlich liebe Leserin, lieber Leser, selbstverständlich sind Sie, bist Du und sind so viele unserer Freunde, Bekannten und Verwandten nicht einer Geisteskrankheit erlegen, so wie man „Schwachsinn“ allgemein definiert.

Es gibt aber noch eine andere Definition, und die ist für das, was manche Zeitgenossen in den vergangenen Tagen über Facebook so verbreitet haben, wohl doch recht passend: Umgangssprachlich steht das böse Wort auch für „Blödsinn“, den man verbreiten kann.
Und um Blödsinn handelt es sich bei der zigtausendfach verbreiteten Erklärung mit dem Wortlaut „Ich erkläre hiermit folgendes: heute XX Dezember 2015, in Reaktion auf die neuen Facebook Richtlinien. Gemäß den Artikeln l. 111, 112 und 113 des Strafgesetzbuchs, geistiges Eigentum„, … und so weiter und so fort und so falsch – und so würdig für eine Papierkorb-Entsorgung.

Warum die Richtlinien von Facebook so sind wie sie sind

Selbstverständlich erscheinen die AGB von Facebook, die jeder bei der erstmaligen Anmeldung akzeptiert hat, auf den ersten Blick sehr umfassend. Aber wer hier Bedenken hat, dass Facebook seine Bilder oder Texte nutzt, der sollte entweder ganz schnell seine Mitgliedschaft beenden (niemand wird gezwungen Facebook zu nutzen), oder einmal ein paar Gedanken darauf verschwenden, warum Facebook sich gewisse Rechte zusichern lässt?
Ganz einfach: Weil nur wenn die Nutzer der Verbreitung, Verarbeitung etc. ihrer Postings zustimmen, können diese Inhalte auch bei den jeweiligen Freunden, Mutti, Vati, Tante Erna und wer sonst noch so die jeweiligen Postings liest, auf dem Computer angezeigt werden. Selbstverständlich benötigt Facebook dazu im Vorfeld eine Genehmigung.

Oder wie es die immer lesenswerte Seite mimikama zu diesem Thema schreibt:

Für den Nutzer bedeutet das:

1. Nutzt man Facebook weiter, ist man einverstanden.
2. Ist man nicht einverstanden, darf man Facebook nicht mehr nutzen.

oder die bessere Lösung wäre:

Wenn man sich unsicher ist, wie seine Daten genutzt werden, dann sollen gewissen Dinge erst GAR NICHT vom NUTZER SELBST VERÖFFENTLICHT werden! Der Nutzer selbst bestimmt, welche Information, welcher Zielgruppe angezeigt werden.

Dazu sollte jeder Nutzer einmal seine PRIVATSPHÄRE-EINSTELLUNGEN auf Facebook prüfen: https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Unsere Rubrik OutTakes erscheint regelmäßig jeden Sonntagabend, hier sind die bisherigen Beiträge im Archiv zu finden.

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25% Chance auf weiße Weihnachten in Osnabrück

weiße Weihnachten Osnabrück
Quelle Screenshot: Spiegel Online

Spätestens ab Mitte Dezember bewegt die Nation scheinbar nur noch ein Thema: Werden wir dieses Jahr weiße Weihnachten bekommen?

Der Spiegel, dessen Leser nach Eigenwerbung einst „mehr“ wussten, und der heute von seinen Kritikern oft als „ehemaliges Nachrichtenmagazin“ betitelt wird, hat seine Onlinetochter die historischen Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes auswerten lassen. In die Analyse aufgenommen wurden die Daten der Wetterstationen, an denen seit 1979 in mindestens 80 Prozent der Jahre entsprechende Daten erhoben wurden. Für Osnabrück ist dies die Wetterstation Haste.

weiße Weihnachten Osnabrück
Quelle Screenshot: Spiegel Online

Glaubt man der Analyse, auch wenn das subjektive Empfinden vielleicht etwas anderes sagt, dann hatten wir in den vergangenen 36 Jahrenvzu 25% weiße Weihnachten. Darauf kann man für dieses Jahr sicher keine Prognose aufbauen, aber die online verfügbare Karte gibt einem das gute Gefühl, dass die Hasestadt im ewigen Münstervergleich in dieser Disziplin gar nicht so schlecht abschneidet. Dort muss man sich mit 12% historischer weißer Weihnacht abfinden.

Für die kommenden Tage sehen die bekannten Wetterportale übrigens weiter Temperaturen um die 10-Grad voraus.

Unseren Facebook-Fans bieten wir jeden Morgen das Osnabrück-Wetter, ein „Like“ der sich lohnt.

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Ärger hinter den Weihnachtsmarkt-Kulissen in Osnabrück

Winterdorf Osnabrück Neumarkt
Scheinbar wird er gut angenommen: Der etwas andere Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt

Ist das Winterdorf auf dem Neumarkt ein Erfolg, und fordert dieser nun die Neider heraus? Wie kam es eigentlich zu der Vergabe der Fläche an einen einzelnen Unternehmer? Nicht alle Wettbewerber finden das Verfahren in Ordnung.

Bereits am Rande einer Pressekonferenz im Vorfeld der Eröffnung der inzwischen drei Osnabrücker Weihnachtsmärkte (Altstadt, Neumarkt und Johannisstraße) war von Seiten der Schausteller, deren Buden traditionell die beiden bisherigen Weihnachtsmärkte dominieren, und die sich auch stark für die Organisation und die Werbung engagieren, nicht nur weihnachtliche Vorfreude über die neue „Konkurrenz“ zu hören.
Ganz offiziell waren sich aber alle Beteiligten einig: Einen weiteren Weihnachtsmarkt kann die Stadt grundsätzlich gut gebrauchen, denn gerade in der Altstadt wird es doch jedes Jahr immer arg voll.

Christian Sierp, der mit seiner Firma „Cocktailcaterer“ quasi als Generalunternehmer das gesamte Winterdorf organisiert und vermarktet, betonte bei dem vorweihnachtlichen Pressetermin das unternehmerische Risiko, das seine Firma mit dem erstmalig an der Grenze zwischen City und Neustadt veranstalteten Winterdorf eingeht. Im November wagte er nur eine Prognose: „Entweder es ist von Anfang ein Erfolg, oder die Osnabrücker lehnen das neue Angebot ab“.

Winterdorf Osnabrück Neumarkt
Scheinbar wird er gut angenommen: Der etwas andere Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt

Ein Kritiker meldete sich schon vor der Eröffnung

Ende November, wenige Tage vor der Eröffnung des Winterdorfs, meldete sich ein Osnabrücker Unternehmer bei uns, der nicht öffentlich genannt werden wollte [Name der Redaktion bekannt]. Er kündigte an die Vergabe der Flächen auf dem Neumarkt anwaltlich prüfen zu lassen. Obwohl sein Unternehmen schon vergleichbare Events in der Osnabrücker Innenstadt organisiert habe, sei er im Vorfeld nicht gefragt worden, ob er die Fläche auf dem Neumarkt bewirtschaften wolle. Wie sein Wettbewerber Sierp an die Ausrichtung des Winterdorfs gelangt sei, wäre für ihn nicht nachvollziehbar.

Stadtverwaltung: Drei „von der Maiwoche bekannte“ Veranstalter konnten ein Konzept vorlegen

Unsere Redaktion hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie und wann die Veranstaltung „Winterdorf“ an den Veranstalter Christoph Sierp vergeben wurde. Demnach wurde die Zusage am 25.10.2015 übermittelt. Zuvor wurden drei von der Maiwoche bekannten Veranstaltern die Möglichkeit gegeben, ein Konzept für die Organisation des Weihnachtsmarktes auf dem Neumarkt vorzulegen.
Hinsichtlich 
der Gestaltung oder des Angebotsmix (Kunsthandwerk, Gastronomie) gab es nur die Vorgabe „das Konzept sollte eine weihnachtliche Ausrichtung haben“, so in der vom Presseamt an uns übermittelten Antwort, das „inhaltlich überzeugendste Konzept“ wurde daraufhin ausgewählt.

Winterdorf 2016? Wenn die Fläche angenommen wird und zur Verfügung steht

Ob es auch in den kommenden Jahren ein Winterdorf geben wird, hängt nach Angaben der Verwaltung davon ab, ob die Fläche von den Besuchern angenommen wird und auch künftig zur Verfügung steht. Sollte das der Fall sein, ist beabsichtigt die politischen Gremien in die Entscheidung einzubeziehen und ein „Interessenbekundungsverfahren“ für die Ausrichtung durchzuführen.

Die Karten werden also im kommenden Jahr neu gemischt. Die Fläche wird 2016 auch nur dann zur Verfügung stehen, wenn der Neumarkt weiterhin für den Individualverkehr gesperrt sein sollte. Selbst die Befürworter der Sperrung haben sich hier noch nicht endgültig festgelegt und halten – trotz nicht feststellbarer Bauaktivitäten – daran fest, dass dieser im Augenblick wegen für den diesen Herbst angekündigter Bauarbeiten am Einkaufscenter gesperrt sei. Am 11. September 2016 ist Kommunalwahl, danach könnte sich noch einiges tun.

 

 

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Freie Umarmungen um auf den Geist der Weihnacht aufmerksam zu machen

Frei-Evangeliums-Christengemeinde Venne
Freie Umarmungen um auf den Geist der Weihnacht aufmerksam zu machen

„Free Hugs“, oder auch „Freie Umarmungen“ boten junge Gemeindemitglieder der Frei-Evangeliums-Christengemeinde aus Venne heute in der Osnabrücker Innenstadt an.

Unter den als Weihnachtsmann und -frau verkleideten Knuddelchristen auch Jaqueline und Lena, die für unseren Fotografen vor der großen Tanne auf dem Nikolaiort posierten.

 

Frei-Evangeliums-Christengemeinde Venne

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Mösers Meinung – zum Thema „Flüchtlinge“

Mösers Meinung
Mösers Meinung – zum Thema „Flüchtlinge“

Guten Abend,

ich bin auf der Suche nach dem großen Glück in Osnabrück!
Das ist in diesen unruhigen Zeiten kein leichtes Unterfangen. Auf meiner Suche bin ich vor einigen Tagen in einer Osnabrücker Kneipe gelandet. Hier durfte sogar noch geraucht werden, ohne daß man gleich schief angeguckt wird. An der Theke saßen leider nur Männer, die meisten schon etwas betagteren Alters, also genau meine Kragenweite. Es ging hoch her, jeder hatte einiges zu erzählen, jeder wollte lustig und weise zugleich sein, jeder meiner Thekenbrüder war auf seine Art der Größte. Es hat viel Spaß gemacht, dort an der Theke zu sitzen. Irgendwann nach dem zwanzigsten Bier kamen dann die schwierigen Themen zur Sprache. Es war von den Flüchtlingen die Rede, von der angeblich aufkommenden Fremdenfeindlichkeit, von Ressentiments. Einer gab zu bedenken: „Wie sollen wir denn mit den ganzen Flüchtlingen fertig werden, wo sollen sie wohnen, wie sollen sie eine Arbeit finden?“ Ein anderer stellte fest: „Dieser ganze Blödsinn mit `Refugees welcome` und `Wir schaffen das` hat doch die Leute erst hierher gelockt. Die passen doch gar nicht zu uns, ist doch eine ganz andere Kultur!“ Ein dritter warf ein: „Wir können die doch nicht alle wieder wegschicken. Denkt mal an unsere Geschichte, die Deutschen haben ja nun schon genug Blödsinn verzapft. Irgendwie wird sich schon alles finden!“ So gab ein Wort das andere, aber von einem befriedigenden Ergebnis waren die Diskussionsteilnehmer an der Theke weit entfernt.

Mösers Meinung Flüchtlinge

Da meldete sich plötzlich jemand zu Wort, der bisher nur schweigend vor seinem Bierglas gesessen und aufmerksam zugehört hatte. Ein etwas älterer Mann, Anfang bis Mitte 60. Seine grauen Haare hatten auch schon mal bessere Zeiten gesehen und das faltendurchzogene Gesicht zeugte von einem ereignisreichen Leben. Der Mann machte auf mich sofort einen sympathischen Eindruck. Er saß wohl schon länger hier, hatte ziemlich glasige Augen, seine Zunge war schwer, die richtigen Worte zu finden fiel ihm offensichtlich nicht leicht. Aber dann fing er zu reden an: „Wißt ihr was, wir Osnabrücker haben hier schon so viel Fremde aufgenommen, da kommt es doch auf ein paar tausend mehr oder weniger jetzt auch nicht mehr an. Wenn ich dran denke, wer sich hier schon alles breitgemacht hat. Alleine im Fußballstadion. Bielefelder, Meppener, Münsteraner. Von den Braunschweigern und Dresdenern ganz zu schweigen. Mögen tut die ja keiner, aber wir haben sie trotzdem reingelassen. Oder wer sich so alles auf unseren Straßen tummelt. Steinfurter, wohin das Auge blickt. Jetzt tarnen sich ein paar von ihnen zwar als Tecklenburger, aber das ändert ja nichts am problematischen Fahrverhalten. Landkreis Vechta, das Emsland, Coesfeld, Warendorf, Borken, selbst die Kamikazepiloten aus dem Cloppenburger Raum sind vertreten. Und wir leben immer noch. Oder denkt doch mal an die Westfalentage, wenn der halbe Kohlenpott die Innenstadt flutet. Auch damit sind wir fertig geworden. Da habe ich doch keine Angst vor ein paar Flüchtlingen. Schlimmer als bisher kann es doch gar nicht werden. Osnabrück liegt nunmal im Herzen Europas. An uns kommt keiner vorbei, ob wir wollen oder nicht. Wichtig ist, daß wir die Ruhe bewahren. Alles weitere findet sich von selbst. Ich trink jetzt noch noch einen, frohes Fest!“ Damit war die Diskussion für den Mann beendet. Vom vielen Reden hatte er offensichtlich so starken Durst bekommen, daß er sich zu einem frischen Pils auch gleich noch einen leckeren Wacholder bestellte.

Meine Thekenbrüder sahen sich nachdenklich an. Was sollten sie auf die Äußerung dieses Mannes erwidern? Niemand wußte eine passende Antwort. Mittlerweile war es spät geworden, und so zahlte ich meinen Deckel bei der netten Wirtin und trat hinaus ins Osnabrücker Schmuddelwetter. Mir hatte gut gefallen, was der Mann da von sich gab. Ich habe ja auch schon ein paar Jahre hinter mir und viele Leute kommen und gehen sehen. Jetzt leuchten in den Einkaufsstraßen wieder die Lichter und ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Eins von vielen. Und das Leben geht weiter. Hauptsache, wir bewahren die Ruhe. Wir wissen sowieso nicht, wie die Zukunft aussieht. Und wenn die Leute aus aller Welt, aus Syrien, Steinfurt oder Bielefeld, unbedingt nach Osnabrück wollen, dann laßt sie doch kommen! Ich finde, das ist eine schöne Weihnachtsbotschaft. Ich werde sie bei Gelegenheit mal an den Osnabrücker Theken erzählen. Vielleicht gibt mir der ein oder andere dann einen aus. Immerhin ist bald Weihnachten!

Ich wünsche allen Hasepost-Lesern ein schönes Wochenende und einen friedlichen dritten Advent.

Ihr

Justus Möser

Hier alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.

Illustration unter Verwendung von: „Opel gt 1970 heck“ by Usien, Lizenz CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
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