Eine Woche vor Heiligabend: Osnabrücker Rentner (81) von falschen Polizisten betrogen
Ein 81-jähriger Mann aus Osnabrück wurde am vergangenen Wochenende Opfer von Betrügern. 15.000 Euro ergaunerten sich falsche Polizisten in der Woche vor Heiligabend.
Der Rentner erhielt am Samstagnachmittag einen Anruf von einem angeblichen „Kriminalbeamten Wagner aus Osnabrück“. In dem Gespräch teilte der Anrufer dem Mann mit, dass dessen Adresse bei zwei festgenommenen Personen gefunden worden sei, er sich aber keine Sorgen machen müsste und auf dem Laufenden gehalten würde. In der Folge erhielt der Senior dann auch noch zahlreiche weitere Anrufe, darunter auch von einem angeblichen „Hauptkommissar Stein von Interpol Wiesbaden“. Dieser gab vor, dass es Hinweise darauf geben würde, dass Unbekannte das Konto des Rentners leerräumen könnten.
Betrüger erbeuteten 15.000 Euro
Da das Geld auf der Bank und auch in der Wohnung des Mannes nicht mehr sicher sei, sollte das Geld vom Konto abgehoben werden und an einen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft zur sicheren Aufbewahrung ausgehändigt werden. Im Vertrauen auf die Richtigkeit der Angaben hob das Opfer am Montag dann auch 15.000 Euro von seinem Konto ab und händigte das Geld nach Absprache an den „Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft“ aus. Wie sich dann später herausstellte, waren die Geschichte und die Personen frei erfunden. Der Rentner war einer Gruppe von Betrügern auf den Leim gegangen und wurde um sein Erspartes erleichtert.
Im Zweifel: 110 wählen!
Die Polizei warnt im Zusammenhang mit dieser Tat eindringlich vor dieser oder ähnlichen Maschen! Polizeibeamte oder Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft würden NIE so handeln und zur Übergabe von Geld auffordern. Informieren sie bei solchen oder ähnlichen Anrufen immer sofort die richtige Polizei über Notruf 110 und sprechen sie vor der Herausgabe von Geld mit Angehörigen oder sonstigen Vertrauenspersonen.
Shoppingcenter am Neumarkt: Was nun Frank Henning?
In seiner Tätigkeit als Finanzbeamter gehörten Fristen zum Handwerkszeug von Frank Henning – und wer nicht rechtzeitig die notwendigen Unterlagen lieferte oder seine Steuerschulden bezahlte, durfte sich einer deftigen Strafe sicher sein – solange Henning noch Finanzbeamter war. In der Rolle als Politiker scheinen die Fristsetzungen des Frank Henning allerdings wirkungslos zu verpuffen; der Investor für das Shoppingcenter jedenfalls reagiert nicht auf die jüngste Fristsetzung des Osnabrücker SPD-Chefs.
Warum „lieferte“ der Investor nicht?
„Der Investor muss im Herbst liefern“ diktierte der SPD-Fraktionschef der Lokalzeitung NOZ ins Redaktionssystem (Abruf ggf. kostenpflichtig). Das war Ende September, also vor gut drei Monaten.
Die SPD hatte gerade das schlechtestes Ergebnis in einer Kommunalwahl in der Osnabrücker Nachkriegsgeschichte eingefahren. In einem Wahlkampf der vom Neumarkt beherrscht wurde, lag das sicher auch daran, dass der Investor schon seit Jahren „nicht liefert“.
Schließlich waren die Regenbogenkoalitionäre noch bei Beginn der vorherigen Wahlperiode davon ausgegangen, dass der Investor sein zwischenzeitlich OSKAR getauftes Einkaufszentrum zum Weihnachtsgeschäft 2015 am Neumarkt eröffnen würde.
Auch noch zu Beginn des Wahljahrs 2016 war der Investor schnell dabei Versprechen abzugeben. Frank Henning wollte nur zu gern diesen Versprechungen glauben, wie sonst ist der eilig von ihm im Februar einberufene Pressetermin zu verstehen, zu dem allerdings nur die Redaktion der NOZ eingeladen wurde. Fröhlich wurde eine angebliche Abrissanzeige in die Kamera gehalten. „Versprochen“ hatte der Investor da einen baldigen Beginn der Abriss- und Bauarbeiten. Projektmanager Björn Reineking versprach laut Lokalzeitung: „Es bleibt bei unserer Aussage: In diesem Jahr fangen wir an.“
Tatsächlich war die vom Investor Unibail-Rodamco eingereichte Abrissanzeige fehlerhaft und damit rechtlich irrelevant.
Der Herbst ist vorüber – hat der Investor geliefert?
Egal ob Bauernkalender, meterologische oder astronomische Betrachtung: Spätestens am 21. Dezember ist der Herbst vorübergegangen – und von Seiten des Investors gibt es nicht einmal mehr Versprechungen, an die sich die Befürworter des Shoppingcenters klammern können.
Nachgefragt: Wie geht es am Neumarkt weiter?
Unsere Redaktion hat bei Frank Henning nachgefragt wie es nach der erfolglos verstrichenen Fristsetzung aus Sicht der SPD nun weitergehen soll. Frank Henning:
„Die sogennante „Regenbogenkoalition“ aus SPD, Grünen, FDP, Linken, UWG und Piraten hat sich stets für eine bauliche Entwicklung am Neumarkt stark gemacht, um den städtebaulichen Missstand, wie das leerstehende ehemalige „Wöhrl-Gebäude“ und das häßliche grüne Kachelhaus, zu beseitigen sowie die Johannisstr. und den Neumarkt als Einkaufsinnenstadt zu stärken. Deshalb haben wir die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, am Neumarkt ein neues Einkaufszentrum und vor dem H&M Gebäude am Neumarkt eine weitere Bebauung (das sog. Baulos 2) zu ermöglichen. Damit hat die Stadt Osnabrück und die Ratsmehrheit alles dafür getan, um zu einer positiven städtebaulichen Entwicklung am Neumarkt beizutragen.
Waren das alles „Fake News“?
In unserem kapitalistisch organisierten Wirtschaftssystem hängt die tatsächliche Realisierung unserer städtebaulichen Planungen aber nun einmal systemimmanent davon ab, ob es gelingt, private Investoren zu finden, die bereit sind, die Planungen auch in der Realität tatsächlich umzusetzen. Der Investor Unibail Rodamco ist alleiniger Grundstückseigentümer der Flächen des geplanten Einkaufszentrums und hat es damit auch alleine in der Hand, die Dinge voranzutreiben. Die Stadt selbst hat auf die Geschwindigkeit und die Bereitschaft des Grundeigentümers Unibail Rodamco über das Planungsrecht hinaus keine weitere Möglichkeit, die Abläufe zu beschleunigen. Die SPD Fraktion bedauert diese schleppende Entwicklung am Neumarkt, muss aber gleichzeitig zur Kenntnis nehmen, dass der vom Oberbürgermeister in die Diskussion gebrachte Plan B zumindest solange unrealistisch ist, bis das Normenkontrollverfahren der klagenden Grundstücksnachbarn gegen den vorhabenbezogenen Bebauungsplan am Neumarkt entschieden worden ist. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, das sämtliche Fristen des sog. Durchführungsvertrages, wie z. B. die Verpflichtung des Investors innerhalb einer bestimmten Frist den Bauantrag einzureichen und auch tatsächlich mit dem Neubau des Einkaufscenters zu beginnen, zumindest solange gehemmt sind, also noch gar nicht zu Laufen begonnen haben, bis das Normenkontrollverfahren gegen den Bebauungsplan nicht abgeschlossen ist.
Die SPD Fraktion sieht hier insbesondere den Oberbürgermeister in der Verpflichtung, auf die klagenden Grundstücksnachbarn einzuwirken und auch das Gericht um beschleunigte Abwicklung des Normenkontrollverfahrens zu bitten, damit die genannten Fristen überhaupt zu Laufen beginnen. Erst nach Abschluss des Normenkontrollverfahrens beginnen die genannten Fristen zu Laufen und erst dann hat die Stadt die notwendigen Druckmittel in der Hand, um auf den Investor entsprechend einwirken zu können.
Positiv für die Entwicklung am Neumarkt ist allerdings, dass der Immobilienkaufmann Dr. Theodor Bergmann einen Bauantrag zur Realisierung des Neubaus vor dem H&M Gebäude (Baulos 2) am Neumarkt eingereicht hat und damit zumindest auf der gegenüberliegenden Seite des geplanten Einkaufscenters die Dinge voranzugehen scheinen.“
Der Oberbürgermeister schweigt…
Unsere Redaktion hatte in dieser Woche auch beim Presseamt der Stadt um ein aktuelles Statement von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gebeten, der bereits öffentlich davon sprach bei weiterer Untätigkeit des Investors eine Alternativplanung zu starten. Diese Anfrage blieb unbeantwortet.
Zur Erinnerung: Der Investor hatte dem Oberbürgermeister vor etwas mehr als einem Jahr schriftlich zugesichert im Frühjahr 2016 mit dem Bau zu beginnen – übrigens unabhängig davon ob die oben von Frank Henning erwähnten Normenkontrollklagen schon zu Ende verhandelt sind, was für den Abriss auch vollkommen unerheblich ist, wie unserer Redaktion von einem Verwaltungsrechtler bestätigt wurde.
Vor einem Jahr stellte Unibail Rodamco – so jedenfalls die Pressemitteilung von 2015 – fest: „Die noch ausstehenden Entscheidungen über die Normenkontrollklagen gegen den Bebauungsplan sind für die Verschiebung nicht maßgeblich.“
Titelbild unter Verwendung eines Fotos von Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Die Polizei sucht nach einer Gruppe von bis zu acht Männern, nach der Täterbeschreibung „südländisch“ aussehend, die am frühen Donnerstagmorgen in Bahnhofsnähe an einer Körperverletzung beteiligt waren.
Ein 43-jähriger Mann ging gegen 00.05 Uhr auf dem Verbindungsweg der Möserstraße zum Theodor-Heuss-Platz, als er nach Zeugenangaben plötzlich von der dort stehenden Gruppe angegriffen wurde.
Mindestens vier der vermutlich acht Männer schlugen und traten auf das am Boden liegende Opfer ein, einer der Täter schlug sogar mit einer Flasche zu.
Der Osnabrücker erlitt dabei zum Glück nur leichte Verletzungen und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens ambulant versorgt. Die Tätergruppe lief nach der Attacke über die Heinrich-Heine-Straße in Richtung Pottgraben weg.
Die Schläger sollen 30 bis 40 Jahre alt, mindestens 180cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. Alle seien dunkel gekleidet gewesen, hätten südländisch ausgesehen und Vollbärte getragen. Wer Hinweise auf die Täter geben kann, setzt sich bitte mit der Polizei Osnabrück, Tel. 0541-3273103, in Verbindung.
Die Clowns des Circus Roncalli sorgen schon bald wieder für Gelächter im Publikum (Weihnachtscircus 2016)
Roncalli Direktor Bernhard Paul (69) ist ein vielbeschäftigter Mann, doch für das „Manege frei“ in Osnabrück ließ er sich am Premierenabend nicht vertreten.
Der Begründer einer weltweiten Circus-Renaissance muss sich rund um Weihnachten nicht nur um den in Osnabrück gastierenden Weihnachtscircus kümmern, er hat auch einen Weihnachtsmarkt in Hamburg und einen weiteren Circus in Berlin am Laufen zu halten. Dennoch ließ es sich die Circus-Legende nicht nehmen die Premiere in der Hasestadt selbst zu eröffnen. Das Publikum quittierte den berühmten Ausspruch „Manege frei“ mit großem Beifall. Nach mehr als zwei Stunden zauberhaftem Programm verabschiedeten die Osnabrücker die Artisten, Musiker, Künstler und Mitarbeiter mit stehenden Ovationen.
Höhepunkt der 40 Jahre Jubiläumstournee
Bereits 450.000 begeisterte Zuschauer erlebten 2016 das neue Jubiläumsprogramm „40 Jahre Reise zum Regenbogen“. Jetzt ist Roncalli mit einem Weihnachtsprogramm zum dritten Mal in Osnabrück. Das Gastspiel findet bis zum 2. Januar an der Halle Gartlage statt und bildet den Abschluss und Höhepunkt der diesjährigen Tournee, die Roncalli durch Deutschland und Österreich geführt hat.
Direktor Bernhard Paul vor Osnabrücker Publikum.
„Wir freuen uns, dem Osnabrücker Publikum ein ganz besonderes und vollkommen neues Weihnachtsprogramm präsentieren zu dürfen“, so Direktor Bernhard Paul.
Der Circus-Zauber kommt ohne Wildtiere aus
Extra für das Weihnachtsgastspiel in Osnabrück hat Bernhard Paul in der ganzen Welt verborgene Talente ausfindig gemacht. Das Osnabrücker Premierenpublikum zeigte sich auch entsprechend begeistert über teils ungewohnte Darbietungen, wie eine menschliche Boombox (mit Jonglage), aber auch die wunderbaren Clowns und die Pferdedressur begeisterten – während auf die umstrittene Zurschaustellung von Wildtieren komplett verzichtet wird. Nostalgie und Moderne verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk und feiern – gemeinsam mit allen Zuschauern – ein großes Fest der Sinne und Emotionen zur schönsten Zeit des Jahres.
Es braucht keine Wildtiere um das Circuspublikum zu begeistern.
Eines der schönsten Circuszelte der Welt an der Gartlage
80 historische Wagen, 120 Artisten, Musiker, Künstler und Mitarbeiter – was vor vier Jahrzehnten mit einem Traum begann, hat sich bis heute zu einem der größten Circus-Unternehmen entwickelt. Verzaubert werden die Osnabrücker Gäste in einem der schönsten Circuszelte der Welt, das rund 1.500 Personen Platz bietet, beleuchtet von über 10.000 Glühbirnen und Messinglampen, welche die ganze Roncalli-Stadt in nostalgisches Licht tauchen. Es riecht nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln. Live-Musik und Künstler in phantasievollen Kostümen begrüßen die Zuschauer schon am Eingang und nehmen sie mit auf eine weihnachtliche Reise zum Regenbogen.
Atemberaubende Artistik unter dem Roncalli Circuszelt.
HASEPOST verlost 5x 2 Freikarten
Für die Vorstellung am 28.12. um 15 Uhr verlosen wir 5x 2 Freikarten unter allen Teilnehmern des großen Osnabrücker Adventskalenders, die vom 22. bis 24.12. ein Türchen öffnen und die entsprechende Quizfrage richtig beantworten.
Circus Roncalli – alle Infos:
Spielzeit: 21. Dezember bis 2. Januar, Mi.-Fr. 15:00 & 19:30 Uhr,
am 24.12. 14 Uhr, Sonn- und Feiertags 14:00 & 18:00 Uhr
Ort: Halle Gartlage – Osnabrück
Tickets & weitere Infos: www.roncalli.de, Preise: 18 – 62 Euro (+ Vvk-Gebühren)
Circuskasse: ab 21. Dezember täglich von 10-20 Uhr geöffnet, Halle Gartlage
Was geht ab? Ein untrüglicher Indikator für den bevorstehenden Heiligabend ist wie jedes Jahr das Ende des Osnabrücker Weihnachtsmarktes. Diesmal trifft es uns am Donnerstag, den 22. Dezember. Zum Glück geht der Eiszauber am Ledenhof in die Verlängerung, und zwar bis zum 08. Januar 2017. Die dort aufgestellten Buden bieten auf jeden Fall auch einiges an Weihnachtsmarktatmosphäre, es kann reichlich gegessen und getrunken werden und der Partyfaktor ist zudem um einiges höher als an den traditionellen Standorten rund um Marktplatz, Dom und Theatervorplatz. Dort geht es ja eher besinnlich zu, was schließlich der Sinn eines Weihnachtsmarktes ist und ihn so besonders macht. Aber man soll immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Trotzdem finden wir es schade, daß der Weihnachtsmarkt bald dichtmacht. Na ja, nächstes Jahr wird es wohl wieder einen geben.
Wir hoffen, daß Ihr schon alle so richtig in Weihnachtsstimmung seid, schließlich beginnt in fünf Tagen das große Fest. Wir präsentieren Euch jetzt mal in aller Kürze unsere persönlichen Veranstaltungshöhepunkte für die festlichen Tage:
am 23. Dezember finden einige Weihnachtsdartturniere statt, unter anderem in der Gaststätte Gildehaus an der Oeseder Straße in GMHütte-Oesede und im Dartclub Outsiders an der Frankenstraße. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, es wird bis in die frühen Morgenstunden gedartet und gefeiert.
Wer es in den Stunden vor Heiligabend nochmal so richtig krachen lassen möchte, der sollte am 23. Dezember unbedingt in die Gaststätte Latüchte in der Kommenderiestraße am Rosenplatz kommen. Dort spielen um 21 Uhr Niemeyer & Konsorten ein besinnlich-lockeres Weihnachtskonzert, anschließend wird traditionell noch schön einer hinter die Binde gekippt. Damit bekommt der YouTube-Hit „Westerberg“ der Band natürlich auch einen ganz besonderen Sinn, schließlich singen die Jungs: „Ich hätt so gern mit dir am Westerberg gewohnt, doch leider hatt´s nur bis zum Rosenplatz gereicht…“ Mehr Weihnachtsstimmung geht nicht…
Dann ist auch schon Heiligabend, und wer keine Lust hat, die ganze Zeit unterm Tannenbaum zu sitzen, dem bietet sich in Osnabrück ein reichhaltiges Programm. Der Zoo hat zum Beispiel Heiligabend von 9-14 Uhr und an den beiden Weihnachtsfeiertagen von 9-17 Uhr geöffnet. Heiligabend gibt es ab 10 Uhr das traditionelle Geschenkepacken für die Tiere. Dabei packen Kinder unter Anleitung der Zoopädagogen allerlei Leckereien wie Äpfel, Möhren oder Körner für die Zootiere in Kartons. Das eigentliche Spektakel ist allerdings anschließend, wie die Tiere ihre Geschenke auspacken. Absolut sehenswert!
Auch der Roncalli Weihnachtscircus gastiert dieses Jahr wieder in Osnabrück an der Halle Gartlage, und zwar vom 21. Dezember bis zum 02. Januar 2017. An Heiligabend gibt es eine Vorstellung um 14 Uhr, an den beiden Weihnachtsfeiertagen öffnet der Circus jeweils um 14 und um 18 Uhr seine Pforten.
Heiligabend ist natürlich keiner gerne alleine, und deshalb haben zahlreiche Gastronomien in Osnabrück zu späterer Stunde geöffnet. Im Bastard Club an der Buerschen Straße ist das unter dem Motto „X-Mas bei Schnallenbergers“ ab 22 Uhr der Fall, dann werden der Kamin und der Kühlschrank angeschmissen, nette Musik aufgelegt und Kurze für einen schmalen Euro an das werte Publikum kredenzt. Prösterchen!
Am 26. Dezember haben die Osnabrücker die Qual der Wahl, um das Weihnachtsfest 2016 auf allerhöchstem Niveau ausklingen zu lassen. Um 19 Uhr startet in der OsnabrückHalle das Musical Der kleine Prinz, das erstmalig in Osnabrück zu sehen ist. Um 20 Uhr gibt es in der Gertrudenkirche an der Knollstraße das KlangDuo Hilmar Hayek & Jörg Kerll zu hören, die zahlreiche exotische Instrumente vorführen und aus ihnen unglaubliche Melodien und Lieder zaubern. Und zu guter Letzt spielt der unverwüstliche Toscho Todorovic mit seiner Blues Company im Blue Note am Erich-Maria-Remarque-Ring ab 20.30 Uhr Rock around the Christmas Tree. Frohes Fest!
Das wär´s für diese Woche. TRINKENSTIED wünscht viel Spaß, und nicht vergessen: „Rettet die Osnabrücker Kneipenkultur!“ Prösterchen…
Für Hinweise auf Neueröffnungen oder Aktionen in der Gastronomie sind wir immer sehr dankbar. Schickt uns alles, was interessant sein könnte, entweder per E-Mail info@hasepost.de oder unter Fax 0541/20280379. In dringenden Fällen könnt ihr uns auch gerne unter 0541/20280370 anrufen.
Osnabrücker IHK will „Elefantenrennen“ auf der Autobahn verbieten
Die Vollversammlung der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat sich in ihrer jüngsten Sitzung für die Einführung eines Überholverbotes für LKW auf Autobahnen mit nur zwei Fahrstreifen pro Richtung ausgesprochen.
„Überholmanöver von ähnlich schnellen Lkws sind in der Regel überflüssig und gefährlich“, begründete IHK-Präsident Martin Schlichter die Entschließung des Gremiums.
Wir fragen unsere Leser:
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Überholverbot nach Vorbild der A1
„Autofahrer ärgern sich regelmäßig über Lkws, die die Überholspur auf Autobahnen blockieren. Dies beschädigt auch das Image des Verkehrsgewerbes“, untermauerte Ulrich Boll, Vorsitzender des IHK- Verkehrsausschusses, die aus dem Ausschuss gestartete Initiative. Zudem sorge das Überholen für erhöhten Verbrauch und vermeidbare Emissionen. Das hier in der Region bereits auf Abschnitten der A 1 tagsüber geltende LKW- Überholverbot solle daher zukünftig auf weitere Autobahnen ausgedehnt werden. Bei längeren Steigungsstrecken solle das Überholen aber weiter zulässig sein.
Mit diesem Votum der Vollversammlung geht die IHK jetzt auf das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zu.
Schon jetzt ist bereits vieles neu im ältesten Marktkauf Deutschlands.
Was war das für eine Zitterpartie um die Zukunft des Marktkauf in Nahne. Lange Zeit sah es so aus, als könnte sich der Edeka-Konzern nicht mit dem Hauseigentümer über einen neuen Pachtvertrag einigen, doch nun wird renoviert und es soll in den kommenden Monat nicht weniger als das modernste SB-Warenhaus Deutschlands entstehen.
Schon jetzt können Marktkauf-Kunden fast wöchentlich miterleben wie der Umbau voranschreitet. Parallel zum Abriss des baufälligen Parkdecks und der Tankstelle wanderten einige Sortimente, wie zum Beispiel Großelektrogeräte, aus der zweiten Etage in das Erdgeschoss. Das Autozubehör ist jetzt beim Getränkemarkt zu finden.
Am augenfälligsten dürften jedoch die Neuerungen im Frische-Bereich sein.
Neue Technologie schont die Umwelt und spart Kosten
Dutzende neue Kühltruhen und Kühlregale – alle umweltfreundlich mit modernster CO2-Technik gekühlt – zeigen den Anspruch des im kommenden Jahr rundum renovierten Marktkauf in Osnabrück Nahne auch technisch ganz vorne mitzuspielen.
Hinter der Sperrholzwand geht´s bald weiter – im Vordergrund die neuen umweltfreundlichen Kühltruhen.Neben der modernen Kühltechnik sorgt auch die umfangreich eingeführte LED-Beleuchtung nicht nur für mehr Helligkeit, sondern auch für erstaunliche Einsparungen bei den Stromkosten.
Marktkauf-Mitarbeiter Frank Ostermann, der uns durch die in den vergangenen Wochen renovierten Abteilungen führte, spricht von einer glatten Halbierung des Stromverbrauchs durch die LED-Lampen.
Neues Bedienkonzept schafft neue Arbeitsplätze
Obwohl dem Namen nach weiterhin ein SB-Warenhaus (SB = Selbstbedienung), setzen die Marktkauf-Kaufleute in Zukunft auch auf verstärkten Kundenservice und Bedientheken.
Bereits in diesem Jahr wurden 16 neue Arbeitsplätze geschaffen. Wenn 2017 alle Bedientheken fertig und in Betrieb sind, sollen insgesamt 21 neue Arbeitsplätze entstanden sein.
Schon bald frischer Fisch aus Nahne
Zu den Highlights unter den neuen Bedientheken wird dabei zweifelsfrei das Fischangebot gehören, das dem Trend zu mehr Frische und abwechslungsreicherer Ernährung folgt.
Für Fleisch-Liebhaber wird es aber auch Dry Aged Beef aus einem speziellen Frischeschrank geben.
So sieht der Architekt die Zukunft (Entwurf: Marktkauf).
Umbau erfolgt ohne Umbaupause
Bis im kommenden Jahr alles fertig ist – ein genaues Datum will man jetzt noch nicht nennen – soll der Umbau im laufenden Betrieb erfolgen. Die Kunden müssen zwar manchmal mit kleinen Behinderungen oder neuen Regalstandorten rechnen – eine Schliessung wegen Umbau soll aber vermieden werden. Falls nötig erfolgen größere Arbeiten in den Nachtstunden oder am Wochenende, so Frank Ostermann, der auch die neue Facebook-Präsenz des mit 45 Jahren ältesten deutschen Marktkauf-Hauses betreut.
In Summe investiert Marktkauf-Eigner Edeka 12,5 Millionen Euro am traditionsreichen Standort im Süden der Hasestadt. Der neue Pachtvertrag wurde über 17 Jahre geschlossen.
Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt haben die in Osnabrück Verantwortlichen reagiert.
In einer kurzfristig anberaumten Lagebesprechung wurde am Dienstagvormittag vereinbart, dass die Polizei während der verbleibenden Tage das ohnehin bestehende Sicherheitskonzept, an dem auch die Feuerwehr beteiligt ist, aktualisiert.
Offene und verdeckte Maßnahmen in Osnabrück
„Mehr Polizeipräsenz, Einsatzfahrzeuge in den Zufahrten und verdeckte Maßnahmen“ sollen helfen die Weihnachtsmärkte in der Altstadt, am Neumarkt an der Johanniskirche und auf dem Ledenhof noch sicherer zu machen, so Anke Hamker von der Pressestelle der Polizeiinspektion Osnabrück auf Nachfrage unserer Redaktion. Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück, bestätigte im Gespräch mit der HASEPOST, dass alle Weihnachtsmärkte der Stadt Osnabrück wie geplant bis zum Donnerstag weiterlaufen – der „Eiszauber“ vor dem Ledenhof bleibt bis zum 8. Januar „in der Verlängerung“ geöffnet.
Am Dienstagabend um 18 Uhr werden die Schausteller den Marktbetrieb für eine Schweigeminute unterbrechen, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert wird vor dem Rathaus sprechen.
Spendendosen werden aufgestellt, so das Presseamt der Stadt. Schausteller und Kunsthandwerker bekunden mit Trauerfloren ihre Solidarität mit den Berliner Opfern.
Wir fragen unsere Leser:
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Bundespolitik fordert ebenfalls verstärkte Polizeipräsenz
Auch der CDU-Innenexperte Armin Schuster will nach dem Anschlag in Berlin eine höhere Präsenz von Polizisten und Sicherheitskräften auf Weihnachtsmärkten und Silvesterfeiern. „Ich halte nichts davon, Weihnachtsmärkte oder Silvesterpartys jetzt abzusagen. Wir müssen allerdings die Präsenz der Polizei und Sicherheitsdienste erhöhen“, so Schuster gegenüber der „Welt“.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) appellierte, dass wir uns nicht vom Terror unsere Freiheiten nehmen lassen: „Egal was wir im weiteren Verlauf noch über die genauen Hintergründe und Motive der Täter erfahren, wir dürfen und wir werden uns unser freiheitliches Leben nicht nehmen lassen“, so der Bundesinnenminister.
In Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags von Berlin haben sich bundesweit Schausteller zu einer Schweigeminute verabredet.
Von Seiten des Osnabrücker Presseamts wurde mitgeteilt, dass sich in Osnabrück Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zusammen mit den Osnabrücker Schaustellern an dieser Geste beteiligen wird.
Fortsetzung der Weihnachtsmärkte in Osnabrück noch offen
Wie genau es mit den Osnabrücker Weihnachtsmärkten weitergehen wird, befindet sich aktuell noch in Klärung, so Dr. Sven Jürgensen von der Stadt Osnabrück auf Nachfrage unserer Redaktion.
Nach ersten Informationen aus der Pressestelle der Polizeiinspektion Osnabrück bereitet man sich auf verstärkte „offene und verdeckte Maßnahmen“ rund um die Weihnachtsmärkte in Osnabrück vor. Ob die Weihnachtsmärkte fortgesetzt werden müssen jedoch Stadt und Schausteller entscheiden.
Zu einem Großaufgebot der Osnabrücker Polizei führte am Dienstagvormittag eine tätliche Auseinandersetzung zwischen Schülern der Hauptschule Innenstadt.
Nach Angaben von Polizeisprecherin Anke Hamker eskalierte der Streit zwischen Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufe, die Schüler sind „alle im Alter von etwa 15 Jahren“, so Hamker auf Nachfrage unserer Redaktion.
Die Angaben eines Lesers der HASEPOST, nachdem auch Erwachsene in eine regelrechte Schlägerei verwickelt waren, konnte die Polizeipressestelle nicht bestätigen. Der Einsatz begann gegen 11:30 Uhr, noch eine Stunde später waren zahlreiche Beamte vor Ort um die Situation zu klären.