HASEPOST
 
HASEPOST

Osnabrücker Pelikane ziehen erstmals selbständig Nachwuchs auf

Rosapelikan Baby
Osnabrücker Pelikane ziehen erstmals selbständig Nachwuchs auf

Zuerst hörten die Pfleger nur ein Piepsen, am nächsten Tag war das Jungtier zu sehen: Ende Januar schlüpfte ein Rosapelikan-Küken. Erstmals ziehen nun im Osnabrücker Zoo zwei Pelikane ihren Nachwuchs selbständig auf. 

Am 30. Januar schlüpfte das Küken und ist inzwischen etwa entengroß. Dass die Eltern Joschka und Cira das Ei selbst ausbrüteten und den Nachwuchs nun auch aufziehen, ist ein großer Erfolg für die Tierpfleger. „Bisher haben unsere Pelikane noch nicht selber ihre Jungen großgezogen. Als das Jungtier dann da war und rief, war die Aufregung bei den Tieren groß. Die anderen Paare fingen sofort an, Nester zu bauen“, schmunzelt Priska Hennig-Lippe, Tierpflegerin im Vogelrevier. Auch bei den Mitarbeitern herrschte Aufregung, denn sie hörten das Küken zunächst nur. „Ein Kollege hat dann schnell das Handy gezückt und die Töne aufgenommen. Nachdem wir uns die Aufnahmen mehrmals angehört hatten, waren wir uns einig: Da ist ein Jungtier. Am nächsten Tag schauten wir dann ganz vorsichtig um die Ecke und konnten das Küken tatsächlich entdecken“, freut sich Hennig-Lippe.  

Zuchterfolg nach Veränderungen

Bisher hatten die Osnabrücker Rosapelikane zwar Eier gelegt, aber diese nicht ausgebrütet. Um die Vögel in Brutstimmung zu bringen, nahmen die Zoomitarbeiter 2015 einige Veränderungen am Pelikanhaus vor: „Im rechten Bereich installierten wir UV-Lampen und veränderten das Lüftungssystem, um die Luftqualität zu verbessern. Außerdem bauten wir Trennelemente ein, damit sich die Vögel beim Nestbau besser aus dem Weg gehen können“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter und Vogelkurator Andreas Wulftange. In der Übergangszeit zwischen Herbst und Winter werden die Pelikane bei milderen Temperaturen tagsüber nicht mehr raus und abends reingelassen, denn so sei keine Brutstimmung aufgekommen. „Wir reinigen im Winter auch nur den Futterplatz und das Badebecken, den Brutraum nicht. Dort lassen wir den Pelikanen ihre Ruhe“, erklärt der Biologe weiter. „Den ersten Teilerfolg hatten wir im vergangenen Jahr, als wir das Pelikan-Küken Mia mit der Hand aufzogen – sie war der erste Nachwuchs seit 15 Jahren. Der schönste und für uns wichtigste Erfolg ist aber, dass die Rosapelikane jetzt selbständig ihre Eier brüten und ihren Nachwuchs hudern, also beschützen, und füttern.“ Ein weiteres Paar brütet noch. Rosapelikane brüten einmal im Jahr und legen dabei zwei bis vier Eier. 

Pelikan, Nachwuchs
Zum ersten Mal im Zoo Osnabrück ziehen Rosapelikane ihren Nachwuchs selbständig auf (Foto: Hanna Rickert).

Arbeitsteilung bei der Jungenaufzucht

Bei Pelikan-Eltern herrscht Arbeitsteilung und so kümmern sich Vater und Mutter um den Nachwuchs – sowohl beim Ausbrüten des Eis, was rund 29 bis 36 Tage dauert, als auch bei der anschließenden Aufzucht. Beim Füttern des Nachwuchses hatte Vater Joschka noch Startschwierigkeiten: „Er hat sich anfangs bei der Fütterung immer den ersten Fisch geholt, schnell runtergeschlungen und sofort wieder erbrochen – damit wollte er sein Küken füttern. Aber so schnell ist der Fisch nicht vorverdaut“, erklärt Priska Hennig-Lippe. Pelikane würgen die Nahrung als vorverdauten Brei auf ihre Füße, den die Jungtiere dann fressen. Mit wenigen Wochen können Pelikane schon kleine Fische selbständig fressen. Ausgewachsene Pelikane benötigen rund 900 bis 1.200 Nahrung Gramm täglich.     

Der junge Pelikan braucht noch einen Namen

Einen Namen hat der junge Vogel noch nicht, da die Pfleger noch nicht wissen, welches Geschlecht er hat. Besucher können das Jungtier mit etwas Glück durch ein Fenster im Pelikanhaus entdecken: Dort liegt es im Nest oder erkundet auch schon sein Zuhause. Vater Joschka schlüpfte vor 16 Jahren im Osnabrücker Zoo und Mutter Cira kam 2011 aus dem Zoologischen Tiergarten Schwerin auf den Schölerberg. Beide sind ebenfalls die Eltern der im vergangenen Jahr geschlüpften Mia, die von den Tierpflegern per Hand aufgezogen wurde. Vor Mia war Joschka der letzte Pelikan-Nachwuchs am Schölerberg, er wurde allerdings ebenfalls mit der Hand aufgezogen. Joschka ist bei vielen Zoobesuchern bekannt, da er etwas zutraulicher als seine Artgenossen ist. Im Osnabrücker Zoo leben neben Joschka, Cira und dem Jungtier noch neun weitere Rosapelikane. Momentan sind die 12 Vögel für Besucher nur in ihrem Haus zu sehen, denn es gilt in Osnabrück noch die Aufstallpflicht: Bestimmte Vogelarten müssen aus Schutz vor der Vogelgrippe in überdachten, geschützten Bereichen bleiben. Die Aufstallpflicht gilt voraussichtlich bis Ende April.    


Wissenswertes zu Rosapelikanen (Pelecanus onocrotalus)

Das Verbreitungsgebiet von Rosapelikanen reicht von Südosteuropa über Kleinasien bis nach Zentralasien und zum Westrand des Indischen Subkontinents sowie über ganz Subsahara-Afrika. Rosapelikan-Männchen erreichen eine Körperlänge von rund 175 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 15 Kilogramm. Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 148 Zentimetern und ein Gewicht von rund 9 Kilogramm. Täglich fressen die Vögel bis zu 1.200 Gramm Fisch. Sie fischen in Gruppen und nutzen Schnabel und Kehlsack dabei wie einen Kescher. Mit 3 bis 4 Jahren werden Rosapelikane geschlechtsreif.  

AFP

Sturmtief „Thomas“ richtet in Osnabrück erste Schäden an

Sturmschaden, Windschutzscheibe
Sturmtief „Thomas“ richtet in Osnabrück erste Schäden an

So richtig hat der für den Donnerstagabend angekündigte Sturm noch gar nicht eingesetzt, doch in der Osnabrücker Wüste gab es bereits gegen Mittag den ersten wetterbedingten Schadensfall.

Ein dicker Ast, über den Winter wohl morsch geworden, stürzte auf ein in der Jahnstraße geparktes Auto und durchschlug die Winschutzscheibe.

Vor Sturmböen wird gewarnt

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor stark auflebendem Wind aus Südwest später West. Dabei muss verbreitet mit schweren Sturmböen (bis 100 km/h, Bft 10). Vor allem in Verbindung mit Schauern oder Gewittern sind einzelne orkanartigen Böen (um 110 km/h, Bft 11) möglich.
Auch Gewitter können von Westen her bis nach Osnabrück kommen.

In Bayern Temperaturen wie im Sommer

Das Wetterportal Kachelmannwetter.com berichtet inzwischen aktuell in einem eigens eingerichteten Wetter-Ticker über das „Thomas“ getaufte Sturmtief. Kuriosität am Rande: Laut Kachelmannwetter wurde im bayerischen Rosenheim am Donnerstag mit 21 Grad die höchste Februar-Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemeldet.

Foto: Kai S. (privat)

AFP

Samy Deluxe und Wincent Weiss verstärken das Schlossgarten Open Air 2017

Samy Deluxe
Samy Deluxe und Wincent Weiss verstärken das Schlossgarten Open Air 2017

[Update 14.06.2017]

Das Lineup ist komplett! Wer könnte BEGINNER und SAMY DELUXE besser supporten als AFROB? Also ist jetzt auch AFROB mit am Start am Samstag.

[Update 12.06.2017]

Der 04.08.2017 mit SILBERMOND + ANDREAS BOURANI + WINCENT WEISS ist nun offiziell ausverkauft!

Für den 05.08.2017 mit BEGINNER + SAMY DELUXE & DLX BND gibt es noch Tickets.


 

Am Donnerstagvormittag wurde vom Veranstalter Goldrush eine Ergänzung des Lineups für das inzwischen dritte Open Air im Osnabrücker Schlossgarten bekanntgegeben. HASEPOST berichtete bereits.

Am Freitag mit Silbermond, Andreas Bourani und jetzt neu: Wincent Weiss

Ihre Hits wie „Symphonie“, „Das Beste“ und aktuell „Das Leichteste der Welt“ kennt jeder. Mit ihrem Erfolgsalbum und gleichnamiger Tour „Leichtes Gepäck“ machten Silbermond 2016 die Hallen Deutschlands voll. 2017 geht es nun auf große Open Air Tour. Da darf Osnabrück nicht fehlen.  Frontfrau Stefanie nimmt dazu noch an der beliebten und geschätzten Show „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ teil.

Andreas Bourani kennt man spätestens seit der WM 2014, als sein Song „Auf Uns“ der offizielle Deutsche WM-Hit wurde. Wenn er die Bühne betritt, sind Fans und Presse gleichermaßen begeistert. Mit seiner kraftvollen Stimme, einer grandiosen Lichtshow und mit viel Humor schafft er es immer wieder, sein Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Und steht er mal nicht auf der Bühne, findet man den sympathischen Musiker als Juror bei „The Voice of Germay“.

Wincent Weiss
Wincent Weiss

In diesem Jahr eröffnet Wincent Weiss das Schlossgarten Open Air. Mit seiner  Single „Musik Sein“ hat er viel mehr als eine künstlerische „Duftmarke“ gesetzt. Die musikalische Hymne auf die Liebe avancierte zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Hits des letzten Jahres!

Samstags: HipHop mit Beginner und jetzt neu: Samy Deluxe

Es war das Comeback des Jahres, egal wohin man blickte und hörte sie waren überall – die Beginner! Ihr erstes Album nach 13 Jahren ist von 0 auf 1 der Deutschen Album Charts eingestiegen. Schon seit dem Sommer sind sie auf großer „Advanced Chemistry“ Tour und werden am 05.08.2017 das Highlight des Schlossgarten Open Airs sein. Ihre Lieder, ob alter oder neu, sind absolute Ohrwürmer und sind im Radio stark vertreten.

Mit über einer Millionen verkauften Tonträgern, neun Alben in den deutschen Top 10 und 20 Jahren im Musikbusiness ist er einer der erfolgreichsten deutschen Rapper aller Zeiten: Samy Deluxe.

Wann? Am 4. und 5. August 2017.

Einlass ist an beiden Tagen ab 17.00 Uhr.

Tickets gibt es online unter www.deinticket.de und an allen bekannten VVK Stellen bundesweit.

Fotos: Veranstalter, PascalKerouche (Samy Deluxe)

[mappress mapid=“431″]

AFP

Aus Capri Sonne wird Capri Sun – und ein Shitstorm beginnt

Capri Sonne
Aus Capri Sonne wird Capri Sun – und ein Shitstorm beginnt

Sonderlich clever sind die Strategen der Traditionsmarke Capri Sonne mit dem wichtigsten was sie haben, der Marke, wohl nicht umgegangen. Ein veritabler Shitstorm tobt durch die sozialen Medien. Grund: Aus Capri Sonne wird Capri Sun.

Begründet wird die unsensible Umbenennung der vielfach mit der eigenen Kindheit in Erinnerung gebrachten Marke, mit der Internationalisierung des Marketings. Das hauptsächlich aus Wasser und Zucker bestehende Orangensaft-Imitat wird mittlerweile mehr als 100 Ländern als „Capri Sun“ und eben nicht mehr als „Capri Sonne“ verkauft.

Dass in Myanmar, Lummerland oder Kenia die Kinder schon immer Capri Sun statt Sonne trinken, tröstet die hiesigen Kunden allerdings nicht. Zahlreiche Tweets beschäftigen sich mit den noch verbliebenen deutschen Marken, die noch darauf warten von übereifrigen Unternehmensberatern umbenannt zu werden.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hingegen nutzt den Anlass um nochmals genau vorzurechnen, wie eklatant das Missverhältnis zwischen den (egal auf welcher) Packung abgedruckten Orangen und den tatsächlich enthaltenen Spuren von Südfrüchten ist. Nach Berechnungen der Verbraucherschützer kommt eine einzelne Orange auf den Inhalt von sieben Getränketüten.

Verbraucherzentrale Hamburg

Ein Trost: Man soll auch die neuen Capri Sun Packungen nach Entleerung noch aufblasen und mit lautem Knall zertreten können. Ist das nicht der eigentliche Grund, weswegen die Plörre immer so beliebt war?

AFP

Zeitreise Osnabrück: „Karnevalszelt“ auf dem Kamp 1988

Zeitreise Osnabrück: Karneval 1988
Zeitreise Osnabrück: „Karnevalszelt“ auf dem Kamp 1988

Die Osnabrücker Zeitreise katapultiert uns fast auf den Tag genau 29 Jahre in die Vergangenheit. Rund um den Ossensamstag 1988 (das war der 20. Februar) hatte die Stadt ein Zelt auf dem Gelände der jetzigen Kamp-Promenade aufstellen lassen.

Vorausgegangen war über viele Jahre etwas, das man mit dem Abstand von ein paar Jahrzehnten durchaus als „anarchisches Besäufnis“ bezeichnen kann, und den Osnabrücker Karneval in den Augen vieler Osnabrücker bis in die Gegenwart belastet.

Es war in den 80er Jahren Brauch unter den Schülern, auch kleinste Anlässe mit einem gepflegten Alkoholexzess zu würdigen. Regelmäßig wurde dazu die Brachfläche auf dem inzwischen als Adolf-Reichwein-Platz firmierenden Grundstück vor dem Grünen Jäger genutzt – der jetzige Koggen-Spielplatz. Typische Anlässe waren Ferienbeginn (egal welche), Zeugnisvergabe oder auch der Osnabrücker Karneval. Dabei wurde sowohl am Ossensamstag als auch am Rosenmontag „gefeiert“. Der Ossensamstag bot sich an, da seinerzeit der Samstagsunterricht (i.d.R. 4 Stunden) noch üblich war. Quasi mit dem Schulschluss zog der Karnevalszug durch die Stadt. Und auch der Rosenmontag war eine gute Gelegenheit, wenn man schon in der Stadt war… und es war ja Karneval.
Auch die Weiberfastnacht war ein willkommener Anlass, aber dazu vielleicht morgen mehr bei HASEPOST.de.

Karneval Osnabrück 1988
Karneval 1988 am Kamp in Osnabrück

Kaufhalle geplündert, Allfrisch geräumt

Für Nachschub sorgte seinerzeit der Allfrisch-Supermarkt in der Krahnstraße und die Kaufhalle, die im Erdgeschoss über einen Supermarkt verfügte und einen praktischen Durchgang zur Großen Straße bot. Heute ist in der ehemaligen Kaufhalle der Schuhhändler Reno.
Zu den „Legenden“ jener Zeit zählt, wie irgendwann die Anarchie überhand nahm und die Kaufhalle geplündert wurde – und auch beim Allfrisch wurde kollektiv das Bezahlen vergessen. Einmal straffällig geworden und ordentlich betrunken, nahm die Altglasentsorgung dann auch keinen großen Stellenwert mehr ein. Recycling war noch ein Fremdwort und Dosenpfand undenkbar.

Leere Flaschen wurden einfach auf dem Asphalt zertrümmert, Dosen plattgetreten und weggekickt. Es war die Zeit des Punks, und war das nicht unglaublich anarchisch?

Karneval Osnabrück 1988
Aus einer anderen Perspektive: Die Passage hat die Gitter heruntergelassen – im Hintergrund die „Hamburger Farm“.

Zelt auf dem Kamp und Karnevalsmarkt in der Lortzingstraße

Um die scheinbar „wildgewordenen Jungendlichen“ wieder „einzufangen“ organisierte die Stadt in jenen Jahren allerlei Ablenkungen. Dazu gehörte ein zeitweise an der Lortzingstraße (hinter der damaligen Stadtbibliothek) stattfindender „Karnevalsmarkt“ und das Zelt auf dem Kamp.
Dort wo heute die Kamp-Promenade zum Shopping lockt, war eine riesige Baulücke, die erst spät in den „Nullerjahren“ bebaut werden sollte. Sonst als Parkplatz genutzt, stellte man dort ein Festzelt auf und bot allerlei Livemusik. Was genau gespielt wurde? Vielleicht kann sich einer unser Leser erinnern?

Verkleiden galt – wenn man das Bild so sieht – als wenig cool. Lange Mäntel waren ganz offensichtluch angesagt. Das Bier wurde noch oft in gelben „Herforder-Koffern“ gekauft. Einen sieht man etwas rechts von der (typischen) Kugellampe auf dem Boden stehen. Statt heute nur acht, enthielten die Herforder-Koffer damals übrigens noch zehn „Handgranaten“.
Im Hintergrund gut zu erkennen: Die Unibibliothek an der Alten Münze, sie wurde zwei Jahre zuvor fertiggestellt.
Ganz rechts im Bild sieht man einen alten Ford Transit als Krankenwagen – er wird an diesem Tag noch zu tun gehabt haben.

Eine Erinnerung an „JP“ Hoffmeister

Der Fotostandpunkt unseres Zeitreisenden Jens-Peter „JP“ Hoffmeister† dürfte übrigens das sehr kleine Parkdeck des alten Geschäftshauses gewesen sein, durch das eine Passage die Große Straße verband. Im Keller dieses Hauses: Das Universum Kino. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.
Unser Fotograf hat es leider nicht über die 90er Jahre geschafft. Wir freuen uns mit diesem Foto – und einigen zukünftigen Schätzen aus seinem Archiv – an „JP“ erinnern zu können.

Vielen Dank an Frank Eilermann, der den Blick in das Archiv von „JP“ ermöglichte.

Hier die anderen bislang erschienenen Folgen unserer Osnabrücker Zeitreise.

[mappress mapid=“487″]

AFP

Volker Bajus (Grüne): „Fahrverbote einzig wirksame Sofortmaßnahme“

Blaue Plakette
Für viele Osnabrücker Dieselauto-Besitzer ein Damoklesschwert.

Es geht jetzt nur um einzelne Straßen, nicht um die gesamte Umweltzone, erläutert der Grünenpolitiker die Unterschiede zwischen zwei scheinbar widersprüchlichen Pressemitteilungen, die innerhalb eines halben Jahres veröffentlicht wurden.

Anfang Juli 2016 schien es noch eindeutig zu sein. Zweieinhalb Monate vor der Kommunalwahl verkündete der Osnabrücker Grüne Volker Bajus zusammen mit seinem Parteikollegen Michael Hagedorn: „Die neue [Blaue] Plakette in der gesamten Umweltzone einzuführen, kommt für uns nur als allerletztes Mittel infrage“.

Blaue Plakette: Ja, aber keine pauschalen Duchfahrverbote

Vor dem Hintergrund der in Stuttgart geplanten Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge seien Fahrverbote „das einzige Mittel, das sofort Abhilfe schaffen könne“. Und weiter heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung von Volker Bajus:  „Wir brauchen zudem die blaue Plakette, die derzeit von CDU und SPD im Bund blockiert wird. Nur so könnten gezielt nur die Fahrzeuge, die zu viel Abgase produzieren, aus den besonders belasteten Straßen raus gehalten werden. Wie soll die Verwaltung das sonst praktisch umsetzen. Sonst kommen pauschale Durchfahrtsverbote für alle“

Messungen sollen zu sperrende Straßen identifizieren helfen

Im Gespräch mit unserer Redaktion erläuterte der Verkehrsexperte der Grünen Ratsfraktion wo die Unterschiede zwischen der Meldung vom Sommer vergangenen Jahres und der aktuellen Pressemitteilung zu sehen sind. „Im Juli ging es um die Position der Osnabrücker Grünen zu einem möglichen Fahrverbot in der gesamten Umweltzone“, so Bajus, und weiter: „Wir wollen jetzt darüber nachdenken, ob nicht einzelne Straßen für Dieselautos gesperrt werden können“.
Welche Straßen von einem Dieselverbot betroffen sein könnten, kann Bajus noch nicht sagen. Er vertraut da auf die Messungen und Messverfahren, anhand derer diese Straßen ausgewählt werden könnten.

Wenn ein Bürger klagt, muss die Sperrung kommen

Volker Bajus sieht es als realistisch an, dass irgendwann in naher Zukunft ein betroffener Anwohner oder ein Umweltverband gegen die Stadtverwaltung klagen könne. „Dann werden Fahrverbote auch bei uns in Osnabrück kommen müssen“, so Bajus. Verantwortlich seien die Autoindustrie mit ihren Dieselbetrügereien und Bundesverkehrsminister Dobrindt, der dies zugelassen und das Thema jahrelang ausgesessen habe und jetzt die Vorschläge der Umweltminister ignoriere.

Elektrifizierung als Chance für die Automobilindustrie

Die mehr als 2.000 Mitarbeiter bei Volkswagen Osnabrück will Bajus, der auch im Stadtrat nicht verlegen ist drastische Worte gegen die Automobilindustrie zu verwenden, nicht mit seiner Kritik treffen, wohl aber die Vorstände und die Politik, denen er „Kumpanei“ vorwirft.
Der Elektroantrieb könne eine Lösung für die Automobilindustrie sein, und auch der Personennahverkehr müsse schnell elektrifiziert werden. Von der EU, die seit 2015 (ursprünglich war 2010 geplant) strenge Grenzwerte bei den Stickoxiden vorgibt, die nicht nur in Osnabrück überschritten werden, hätte er sich mehr Unterstützung für die Städte und Gemeinden gewünscht. Förderprogramme für den Umstieg der Stadtwerke, aber auch der Taxiunternehmen, für neue elektrische Fahrzeuge fehlen ganz dringend, so der Osnabrücker Grünenpolitiker, der für seine Partei auch im Landtag in Hannover sitzt.

AFP

„Land unter“ öwer Öwer de Hase

Öwer de Hase Osnabrück
„Land unter“ öwer Öwer de Hase

„Öwer de Hase“ (für „Tolopen Volk“ auch „über der Hase“) sollte seit der Haseöffnung im vergangenen Jahr alles schöner werden. Bei Regen verschwimmen allerdings die Grenzen zwischen Fluss und Fußweg, so jedenfalls sieht es ein Anwohner. Nicht schön und leider auch nicht gut für trockene Füße.

„Man sieht die Pfütze nicht auf dem dunklen Untergrund“, so der Tippgeber, der unsere Redaktion am Mittwochvormittag über sein inzwischen regelmässiges Ärgernis informierte.
Sobald es ein wenig regnet sammelt sich das Regenwasser mehrere Zentimeter hoch in einer Senke auf der linken Seite der Haseöffnung.

via GIPHY

Weil er keinen Ärger mit den eifrigen Geschäftsleuten im Bereich der Haseöffnung haben möchte, die viel eigenes Geld in die Öffnung der Hase gesteckt haben, was er auch sehr bewundert, möchte unser Tippgeber lieber nicht namentlich genannt werden. Auf die Stadtverwaltung will er aber auch nicht vertrauen, daher wandte er sich an die HASEPOST.

Wurden notwendige Abflüsse beim Bau „vergessen“?

Wir haben stellvertretend für den Bürger mit den nassen Füßen bei der Stadtverwaltung nachgefragt, ob eventuelle Baumängel bei der Oberflächenentwässerung an der erst kürzlich eingeweihten Hase-Öffnung bekannt sind. Vielleicht hat der ausführende Unternehmer einfach ein paar Abflüsse „vergessen“, oder sind sie nur verstopft?

Öwer de Hase Osnabrück
Es gibt durchaus Abflüsse öwer de Hase, nur scheinbar nicht ausreichend – oder sie sind verstopft.

Leider konnte das Presseamt auf unsere Anfrage so schnell keine Antwort geben. Bis dahin, bzw. bis ein entsprechender Abfluss freigemacht wurde, empfehlen wir: Gummistiefel!
Oder man wagt einen Seitenwechsel, denn rechts von der Hase, sowie im vorderen Bereich wurden (genügend) Abflüsse installiert.

[mappress mapid=“486″]

AFP

Sonntagszeitung: Verleger will Schadenersatz in Millionenhöhe

Osnabrücker Sonntagszeitung
Das alte Verlagsbüro bleibt geschlossen.

„Eine Klage mit massiver Sprengkraft für die ganze Branche“ urteilt das Branchenmagazin Meedia über die überraschende Wendung im Fall des ehemaligen Sonntagsblatt-Verlegers Norbert Fuhs.

Der durchaus als schillernd, am Ende aber vor allem als tragisch anzusehende Verleger, der lange Zeit mit den Produkten aus dem Medienhaus der NOZ konkurrierte, ist offenbar immer noch für Überraschungen gut. Nach Auffassung des ehemaligen Medienunternehmers hat erst die Berichterstattung seines Wettbewerbers für ein vorzeitiges Ende seines sonntäglichen Anzeigenblatts und den Zusammenbruch der eigentümlichen Finanzierung durch „Medienbriefe“ gesorgt.

Norbert Fuhs – verurteilt zu sechs Jahren – schlägt zurück

Ende vergangenen Jahres verurteilte das Landgericht Osnabrück Norbert Fuhs, zu sechs Jahren Haft. Das Gericht erkannte auf gewerbsmäßigen Betrug und Insolvenzverschleppung. Wer erwartet hatte, das damit das letzte Kapitel der Geschichte(n) rund um die Osnabrücker Sonntagszeitung geschrieben wurde, sieht sich getäuscht.
Wie das Branchenmagazin Meedia am Dienstag berichtete, will der ehemalige Medienunternehmer in Revision gehen und soll zudem eine Klage über rund 30 Millionen Euro gegen das Land Niedersachsen, den Verlag Werben & Verkaufen und die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) eingereicht haben.

Welche Rolle spielte die Staatsanwaltschaft?

Nach Recherchen von Meedia ist der ehemalige Anzeigenblattverleger davon überzeugt, dass erst die Berichterstattung des Fachmagazins Kontakter (aus dem Verlag Werben & Verkaufen) und des lokalen Wettbewerbers Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) den Anfang vom Ende seiner unternehmerischen Tätigkeit eingeläutet hätten.
Tatsächlich richtet sich die Klage aber vor allem gegen die Staatsanwaltschaft und damit das Land Niedersachsen. Die beiden beklagten Medien hatten Informationen und auch das Aktenzeichen staatsanwaltlicher Ermittlungen zum Gegenstand ihrer Berichterstattung gemacht, in denen es um eine mögliche Insolvenzverschleppung und die Finanzierung des Enorm-Verlags durch die Herausgabe von „Medienbriefen“ ging.

Die Information über die staatsanwaltlichen Ermittlungen hätten nach Ansicht des Ex-Verlegers nicht an die Presse gelangen dürfen. Gegenstand der Klage ist daher auch die Haftung des Staates und eine möglich „Amtspflichtverletzung“.
Nach Angaben Recherchen von Meedia wird der vorläufige Streitwert auf rund 30 Millionen Euro beziffert.

NOZ berichtete bereits über drohende Schadenersatzklage

Bevor durch den Meedia-Bericht von der Streitfall bundesweit Aufmerksamkeit erlangte, berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung bereits am 4. Januar 2017 selbst über die drohende Klage (Abruf ggf. kostenpflichtig).

Kanzlei Höcker Köln
Die Kanzlei Höcker vertrat auch schon Präsident Erdogan und den Wettermoderator Kachelmann.

Sonntagsblatt-Anwalt vertrat auch Erdogan und Kachelmann

Die NOZ wie auch das Branchenmagazin Meedia ließen in ihren Artkeln nicht unerwähnt, dass der Anwalt des Ex-Verlegers der Sonntagszeitung kein Unbekannter ist.
Die Kanzlei Höcker aus Köln erlangte bundesweite Aufmerksamkeit, als sie im vergangenen Jahre den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan gegen Jan Bömmermann wegen seines satirischen „Schmähgedichts“ vertraten.
Für den Wettermoderator Jörg Kachelmann konnte die Kölner Kanzlei ein hohen Schadenersatz vom Axel Springer Verlag einklagen.

Deutsche Bank musste in ähnlichem Fall 2 Milliarden zahlen

Das Branchenblatt Meedia sieht in dem vorliegen Fall, bei dem nach Ansicht der Anwälte von Norbert Fuhs  „einfach ins Blaue hinein“ behauptet wurde, dass das Sonntagsblatt und sein Verleger insolvent seien, parallelen zu einem weiteren prominenten Fall: Die Erben des Medienmanagers Leo Kirch erhielten 2013 von der Deutschen Bank nach einem Vergleich die stolze Summe von 2 Milliarden Euro. Auch im Fall Kirch war die eigentliche Insolvenz durch eine öffentliche Äußerung über eine mögliche wirtschaftliche Schieflage in Gang gesetzt worden.

Ex-Verleger hat angeblich „Prozesskostenhilfe“ beantragt

Ob die Klage überhaupt vom Gericht zugelassen wird, ist wohl noch offen. Angeblich soll der Ex-Verleger Norbert Fuhs einen Antrag auf Prozesskostenhilfea gestellt haben, über den noch nicht entschieden wurde.
Vielleicht war die Verurteilung zu sechs Jahren Haft dann doch das letzte Kapitel in der Geschichte der Sonntagszeitung. Kommt es jedoch zum Sequel, könnte das Verfahren nicht nur für die dann aktuell Beklagten spannend werden, sondern auch für viele andere Redaktionen.
Das Branchenmagazin Meedia sieht nicht nur Auswirkungen für die zukünftige Berichterstattung über in Schieflage geratene Unternehmen, sondern auch eine mögliche Klagewelle über vergangene Insolvenzprozesse und die begleitende Berichterstattung der Medien.

AFP

Ein Wellnesscenter für die Osnabrücker Zoo-Elefanten

Ein Wellnesscenter für die Osnabrücker Zoo-Elefanten
Ein Wellnesscenter für die Osnabrücker Zoo-Elefanten

Der Zoo Osnabrück bietet seinen Elefanten in Kürze eine wahre Wellnessoase am Schölerberg, mit Fangopackung, Ganzkörperpeeling, Wassermassage und Fußpflege und dazugehörigem Fitnessprogramm.

Das Elefantengehege sei zwar schon einige Jahre alt und in wesentlichen Funktionen noch für die Züchtung geeignet, so der Osnabrücker Zoodirektor Prof. Dr. Michael Böer, doch man wolle auch hier die Haltung und Pflege der Tiere verbessern.

Europaweit nach guten Ideen gesucht

Dazu hat man sich die Elefantenhaltung anderer Zoos in Europa angeschaut, sich beraten und ein Konzept erarbeitet, was den bereits vorhandenen drei Elefanten sowie den zwei im Frühjahr hinzukommenden Elefantendamen aus Prag zu Gute kommen wird.
Das Konzept basiert im Wesentlichen auf drei Säulen: Einer verbesserten Bodenstruktur, einem ausgeklügelten Beschäftigungs- und Laufkonzept und dem optimierten Umgang im geschützten Bereich, was mehr Sicherheit für die Tierpfleger und Mitarbeiter mit den tonnenschweren Dickhäutern bietet.

Elefant im Zoo Osnabrück
Für interessierte Elefanten gibt es viel zu sehen auf der Baustelle.

Arbeiten beginnen in der kommenden Woche

Mitte nächster Woche wird das Elefantengehege mit einer Sandkiesschicht aufgefüllt werden, die Tiefe wird in der Mitte der Halle 1,20-1,50m und am Rand etwa 50cm betragen.
Diese Sandkiesschicht erfüllt mehrere Aufgaben: Elefanten laufen wie Ballerinas auf den Vorderzehen, wie Michael Böer anschaulich mit seiner Hand im Sandkies nebst einer Skizze darstellt. Im Gegensatz zu dem Betonboden gibt der Sand nach, das schont die Gelenke der Elefanten insgesamt und gibt zusätzlich dem Fuß durch den natürlichen Sohlen- und Fußnagelabrieb gleichzeitig die nötige Pflege.
Detlef Niebler, der Revierleiter der Elefanten erläutert, dass so die Tierpfleger den Zustand der Nägel im gesicherten Bereich heraus beurteilen können und die Hornhaut oder die Nägel seltener abgefeilt werden müssen.

Andreas Wulftange, Elefant, Zoo Osnabrück
Andreas Wulftange demonstriert das Fiebermessen bei Elefanten.
Damit die gesundheitliche Beurteilung der Elefanten und auch medizinische Behandlungen durch die Tierpfleger durch ein Gitter möglich ist, führt der wissenschaftliche Mitarbeiter Andreas Wulftange mit den Elefanten ein sogenanntes Target Training durch.
Wulftange betont, dass man in Osnabrück ohne Druck, Bestrafung und ohne Haken arbeitet. Mit positiver Bestärkung und ab und an ein paar Leckerlis kommt man bei den intelligenten Tieren viel weiter. Diese Übungen erfordern Geduld auf beiden Seiten und sind auch bei den individuellen Dickhäutern unterschiedlich schnell umsetzbar.

Elefanten sollen den ganzen Tag beschäftigt bleiben

Das Lauf- und Beschäftigungskonzept als eine Säule wird dem 24 Stunden Tag der Elefanten in der Natur gerecht, denn dort sind sie auch den ganzen Tag mit Futtersuche beschäftigt.
Dieses Konzept wird durch angebrachte Futtertonnen sowie Seilwinden realisiert, die Dank einer Spende von Klaus Hellmann in der Halle und den Ställen installiert werden konnten. Sie sind ebenso wie die Futterkästen mit Zeitschaltuhren verknüpft, so dass hier keine Gewöhnung auftreten kann.
Dieses 20-Stunden Beschäftigungsprogramm, dessen Konzept aus dem Zoo im irischen Dublin stammt, wird laut Detlef Niebler zudem mithilfe mehrerer Futterkästen umgesetzt, die zu unterschiedlichen Zeiten ohne festgelegten Rhythmus Futter für die Elefanten freigeben. Ermöglicht wurde diese Neuerung durch die Firma Teledoor aus Melle.

Andreas Wulftange, Prof. Dr. Michael Böer, Detlef Niebler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Andreas Wulftange, Zoodirektor Prof. Dr. Michael Böer, Revierleiter Detlef Niebler – und im Hintergrund ein Elefant.

Elefanten bekommen „Dschungelregen“

Eine weitere Neuerung ist der Dschungelregen mit Osmosewasser. Die Wassersprinkler verhindern eine Staubbildung, ist Wellness für die Haut der Elefanten und bietet ihnen neben der Dschungelatmosphäre eine Möglichkeit sich im Sommer abzukühlen, bevor sie ins Wasserbecken gehen. Denn Elefanten, so Detlef Niebler, lieben die vorherige Abkühlung, bevor sie ins Wasserbecken gehen.
Die Abkühlung wird den Elefanten auch ein C-Rohr in der Außenanlage bieten, das die Tierpfleger in Rotterdam gesehen haben. Der Wasserschlauch ist so montiert, dass auch Zoobesucher das Duschvergnügen beobachten können.

Zoodirektor Michael Böer freut sich über diese Neuerungen, deren Konzept in monatelanger Arbeit durch den Austausch der Tierpfleger mit anderen europäischen Zoos möglich wurde. So wird nicht nur das Wohlbefinden der Elefanten gesteigert, sondern den Zoobesuchern auch ein besonderer Anblick beim Wellnessvergnügen der Elefanten geboten.

AFP

Osnabrücker Polizei sucht Hinweise auf einen weißen Transporter

Polizei Symbolbild
Symbolbild

[Update 24.02.] Der Fall ist aufgeklärt!


Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine dieser Meldungen, die durch das Internet kursieren… ein ominöser weißer Transporter wird gesucht.

Aber „die Polizei will es jetzt wissen“, so Anke Hamker, Sprecherin der Osnabrücker Polizei gegenüber unserer Redaktion. Ganz unabhängig worum es eigentlich geht, sollten doch viele Osnabrücker zu der genau definierten Zeit und dem exakt bestimmten Ort den gesuchten Transporter gesehen haben?

Wer hat am Montagmorgen den weißen Transporter am Schlossgarten gesehen?

Am Montagmorgen gegen 07.30 Uhr soll das Fahrzeug in der Kolpingstraße, an der Einmündung zum Schloßpark in Höhe eines Spielplatzes gestanden haben.
Das Fahrzeug, das ziemlich verschmutzt gewesen sein und keine Fenster gehabt haben soll, könnte auch am Nachmittag gegen 15.15 Uhr in der Nähe des Fußballstadions „Bremer Brücke“ gesehen worden sein.

Vom Kennzeichen ist lediglich der Buchstabe „W“ für Wuppertal bekannt. Hinweise zu dem Fahrzeug oder seinen beiden männlichen Insassen bitte an die Polizei Osnabrück, 0541/ 327 2115 oder 0541/ 327 3103.

[mappress mapid=“485″]

 

AFP