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Ab Sonntag (08:00 Uhr) soll die Osnabrücker Sonntagszeitung neu erscheinen

Osnabrücker Sonntagszeitung Online
Ab Sonntag (08:00 Uhr) soll die Osnabrücker Sonntagszeitung neu erscheinen

Wie HASEPOST bereits vergangene Woche exklusiv berichtete, will es Verleger Norbert Fuhs noch einmal wissen und mit seiner neuen Osnabrücker Sonntagszeitung, nun als Onlinezeitung, neu durchstarten. Nun ist der Erscheinungstermin bestätigt. Bereits am kommenden Sonntag soll es losgehen, pünktlich um 8 Uhr.

Die sechsjährige Freiheitsstrafe, zu der den Verleger das Landgericht Osnabrück im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch seines ehemaligen „Enorm“-Verlags und der gedruckten Sonntagszeitung verurteilte, muss der Altverleger solange das Berufungsverfahren läuft nicht antreten. Neben dem Neustart als Verleger arbeitet Fuhs auch an einer Klage gegen das Land Niedersachsen, einen Hamburger Branchendienst und die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Hier geht es um Schadenersatz in Millionenhöhe.

Per Handy auch „auf der Toilette“ zu lesen

„Ab nächsten Sonntag, dem 12. März, gibt es wieder eine Osnabrücker Sonntagszeitung“, so Norbert Fuhs in einer Mitteilung an unsere Redaktion. „Nicht gedruckt, sondern im Internet können sich interessierte Leser unter www.osz-fuhs.de dann jeden Sonntag ab 8 Uhr die jeweils neueste Ausgabe anschauen. Sie wird für Handys und Laptops entsprechend verkleinert angezeigt, damit kann man sie dann auch wieder auf der Toilette lesen“.

Fuhs kündigt „wahre Geschichte“ an

In dieser, wie Norbert Fuhs selber schreibt „neuen Art der Zeitung“ will der Verleger neben lokalen und regionalen Berichten, auch „die wahre Geschichte des Untergangs der ehemals tatsächlich reichweitenstärksten Zeitung der Region“ verbreiten und gleichzeitig eine neue Art der werbefinanzierten Zeitung auf den Markt bringen. Neben den sicher spannenden „Insiderinformationen aus dem Osnabrücker Verlagswesen sollen auch Veranstaltungsberichte, Sport und Informationen über und um Osnabrück herum erscheinen.
Das Online Startup mit Sitz in Tecklenburg will Informationen bringen, die sich in etwa an dem früheren Verbreitungsgebiet der Osnabrücker Sonntagszeitung (OSZ) orientieren, also dem Gebiet um Ibbenbüren, Bramsche, Wallenhorst, Bohmte, Bad Essen, Melle, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Bad Iburg, Lienen, Lengerich, Tecklenburg und natürlich in der Mitte des Gebietes der Stadt Osnabrück.
Hier erschien die damals gedruckte Ausgabe der OSZ in einer Auflage von etwa 236.000 Exemplaren und hatte nach Verlagsangaben bis zu 312.000 Leser an einem einzigen Sonntag. 

Osnabrücker Sonntagszeitung
Das alte Verlagsbüro bleibt geschlossen.

Brachte der Erfolg der „Nr. 1“ die Neider auf den Plan?

Bereits in der Pressemitteilung zum Neustart bringt Norbert Fuhs seine Sicht des Untergangs seiner Sonntagszeitung zum Ausdruck: „Ende Januar 2013 wurde der OSZ vom Landgericht Köln bestätigt die Nr. 1 ihres Verbreitungsgebietes zu sein. Ab Februar gingen dann bei der Verkaufsleitung zahlreiche neue Aufträge ein, die jetzt bei der Neuen OZ ausblieben. Daher wohl entschied man in der Leitung der Neuen OZ, dass jetzt dieser seit dreißig Jahren verhasste und mit über 100 Gerichtsverfahren bekämpfte Mitbewerber vom Markt verschwinden müsse. Man kreierte eine Geschichte auf teilweise wahren und interpretierten Informationen und sorgte damit für eine Verunsicherung der Investoren. Da dann etwa 52 Prozent der Kreditmittel vom Verlag zum Ende 2013 zurück gefordert wurden, war der Verleger gezwungen Insolvenz anzumelden, da er eine so große Summe nicht bar bezahlen konnte“, soweit der Alt-Verleger.
Fuhs ist sich sicher, dass der Kapitalentzug durch die von den Anlegern gekündigten „Medienbriefe“, der seiner Ansicht nach gesteuert wurde, auch anderen Unternehmen das Genick gebrochen hätte: „Wenn heute alle zu ihrer Bank gehen und das dort eingezahlte Geld wieder abheben wollen, wird die Bank da sicher auch Probleme mit bekommen“.
Und selbst der Justiz wirft Fuhs Kumpanei mit dem Osnabrücker Medienmonopol vor, er schreibt: „Es ist wohl dem guten Draht der Neuen OZ zur Osnabrücker Justiz zu verdanken, dass Norbert Fuhs in allen vor Osnabrücker Gerichten geführten Verfahren in der Folge verlor aber in Verfahren im Land Nordrhein-Westfalen üblicherweise gewann, bzw. die Verfahren eingestellt wurden.“
 

NOZ berichtete 21x über den Untergang der Sonntagszeitung

Norbert Fuhs hat anachgerechnet Nach seiner Zählung berichtete sein großer Widersacher inzwischen 21 Mal und oft „knapp halbseitig“ auf der lokalen Titelseite und zusätzlich „oftmals mit Anriss auf der Titelseite“, über die Verfahren gegen den Sonntagsblatt-Verleger.
Dem NOZ-Lokalchef Wilfried Hinrichs  nimmt Fuhs ganz besonders einen Kommentar übel (Abruf ggf. kostenpflichtig), den dieser anlässlich der Urteilsverkündung am Landgericht Ende 2016 schrieb: „Hart aber gerecht“ sei das Urteil, das mit sechs Jahren sogar um ein halbes Jahr oberhalb der Forderung des Staatsanwaltes lag.
„Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig“, so Fuhs, daher könne er heute noch aktiv in den Meinungsbildungsprozess eingreifen und versuchen objektiv zu informieren.

Und eine weitere kleine Spitze kann sich Norbert Fuhs, vier Tage vor dem Neustart als Onlineverleger nicht verkneifen: „Der Artikel der heute im ,,Eulenspiegel“ steht, wurde übrigens auf der Rotation von Fromm* gedruckt!“   

*Fromm: eine der beiden Verleger-Familien der Neuen Osnabrücker Zeitung     

AFP

Schwerer Unfall: Ging Fußgängerin (18) bei „Rot“ über den Fürstenauer Weg?

Unfall Osnabrück
Symbolbild

Am Mittwochabend ereignete sich auf dem Fürstenauer Weg/ Kreuzung Lindholzweg/ Am Stollenbach (Osnabrück Pye) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 18-jährige Fußgängerin schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei fuhr ein junger Mann (27) mit seinem Smart auf dem Fürstenauer Weg stadtauswärts. An der Ampel Lindholzweg/Am Stollenbach fuhr er bei „Grün“ über die Kreuzung.
Von rechts lief die 18-Jährige trotz „Rotlicht“ auf die Fußgängerfurt und wurde ungebremst von dem Pkw erfasst. Die junge Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Der Fürstenauer Weg war zwischen 22.06 Uhr und 23.30 Uhr zur Unfallaufnahme voll gesperrt. Der Busverkehr wurde umgeleitet.

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Symbolbild

AFP

Willkommen, Douanita und Sita im Zoo von Osnabrück!

Ankunft Elefanten Zoo Osnabrück
Willkommen, Douanita und Sita im Zoo von Osnabrück!

Im Osnabrücker Zoo freut mach sich: Endlich ist am Schölerberg eine Elefanten-Mutterlinie eingezogen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erreichten die asiatischen Elefanten Douanita (29 J.) und ihre Tochter Sita (4 J.) den Osnabrücker Zoo und betraten kurz vor Mitternacht ihr neues Zuhause. Sie waren aus dem Zoo Prag angereist.

 „Der Zoo Osnabrück beteiligt sich damit zukünftig aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Asiatische Elefanten mit eigener Nachzucht. Damit kommen wir einer von Umweltveränderungen unabhängigen überlebensfähigen Population des Asiatischen Elefanten in Obhut des Menschen einen entscheidenden Schritt näher“, so Zoodirektor Prof. Dr. Michael Böer. Bei Nacht und Regen erreichte der große Transporter am Dienstagabend um halb zehn den Osnabrücker Zoo. Ein sechsköpfiges Team begleitete die beiden Elefantenkühe auf der rund zehnstündigen Fahrt: Vom Zoo Osnabrück waren Zootierarzt Thomas Scheibe, Biologe Andreas Wulftange, Elefantenrevierleiter Detlef Niebler und Elefantentierpflegerin Heike Läkamp dabei. Zusätzlich fuhren zwei Elefantenpfleger aus dem Zoo Prag mit. „Im LKW war eine Kamera installiert, sodass eine durchgehende Kontrolle gewährleistet war. Außerdem hielten wir in regelmäßigen Abständen an, um die Tiere direkt in Augenschein zu nehmen“, berichtete Andreas Wulftange. Beide Kühe, die zusammen über viereinhalb Tonnen wiegen, wurden gemeinsam in einem Container transportiert, waren aber durch ein Gitter voneinander getrennt. „Das ist sinnvoll, denn sonst könnten sie sich versehentlich gegenseitig verletzen, zum Beispiel wenn gebremst wird“, erklärte der Biologe.

Ankunft Elefanten Zoo Osnabrück
Sita (4) scheint es im Zoo Osnabrück zu gefallen.

Pfleger aus Prag begleiteten die beiden Elefanten-Damen

Nach der Ankunft am Schölerberg gegen halb zehn in der Nacht musste der Container mithilfe eines Krans auf der Außenanlage direkt vor den Eingang der Halle der Elefanten platziert werden. Dabei war Fingerspitzengefühl gefragt, damit die Kiste genau richtig und fest stand. Um viertel nach elf war es schließlich soweit – die Mitarbeiter öffneten die Kiste und die vierjährige Sita durfte als erstes ihr neues Zuhause erkunden: „Die Tierpfleger aus Prag standen in einer abgetrennten Box im Innenbereich, riefen Sita und warfen ihr Leckerlis in die Halle – die bekannten Stimmen geben ein Gefühl von Sicherheit. In der Halle hatten wir außerdem vorab Futter drapiert“, erläuterte Detlef Niebler. Sita streckte zuerst vorsichtig den Rüssel aus der Box, dann das erste Bein, schließlich das zweite und lief dann forsch in die Halle.

„Unsere beiden Jungbullen Shanti und Shahrukh standen in ihren Boxen und warteten ganz ungeduldig darauf, sie zu begrüßen. Sie streckten ihr schon den Rüssel entgegen und recht schnell ging Sita zu ihnen, um sie zu berüsseln“, berichtete Böer weiter. Im nächsten Schritt durfte dann Mutter Douanita aus der hinteren Box im Container in die Halle laufen. Auch sie betrat schnell das neue Zuhause, knabberte an den bereitgelegten Ästen und begrüßte die neuen Mitbewohner. „Das war wirklich toll zu beobachten, wie die Elefanten sich gegenseitig berüsselten und mit ihrem Rüssel ins Ohr oder auch ins Maul des anderen fassten. Das ist eine sehr freundliches und vertrauensvolles Verhalten“, freute sich Böer.

Kennenlernen und Austausch vorab

Damit sich die beiden neuen Bewohner am Schölerberg schnell wohl fühlen, waren Detlef Niebler und Andreas Wulftange bereits zwei Tage vor dem Transport in Prag vor Ort. „Wir wollten die beiden Elefantenkühe schon mal kennen lernen und Kommandos und Körpersprache der Tierpfleger beobachten, damit wir daran direkt anknüpfen können“, so Niebler. Um für Mensch und Tier den Alltag sowie medizinische Untersuchungen möglichst einfach zu gestalten, lernen Elefanten bestimmte Kommandos wie „lift“. Dabei heben sie den Fuß, damit die Tierpfleger Fußpflege machen können. Das Erlernen der Kommandos erfolgt spielerisch auf freiwilliger Basis. „Die Tierpfleger des Zoo Prag haben uns eine Liste mit den Kommandos gegeben, die Douanita und Sita können.“ Am Montagnachmittag traf zusätzlich Zootierarzt Thomas Scheibe mit Elefantentierpflegerin Heike Läkamp in Prag ein. Er untersuchte die Tiere gemeinsam mit dem Prager Zootierarzt abschließend vor der Fahrt – ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der tragenden Douanita. Sie wird voraussichtlich im Herbst ihr fünftes Jungtier zur Welt bringen.

Ankunft Elefanten Zoo Osnabrück
Elefant und Pfleger – Auge in Auge.

Eingewöhnung steht an

Die nächsten Tagen bleiben für die neuen Bewohner spannend: Haben die ruhige Douanita und ihre verspielte Tochter Sita ihr neues Haus erkundet, werden sie die Außenanlage kennenlernen und direkt auf die beiden Jungbullen (8 J.) treffen. Auch mit dem Zuchtbullen Luka (43 J.) werden sie zunächst mithilfe eines Kontaktgitters und dann direkt zusammengeführt. Dieser ist nachts in einem separaten Bullenstall untergebracht und hat die Kühe zwar sicherlich gehört, aber noch nicht kennengelernt. „Wie schnell die Kühe direkt auf die Bullen treffen, können wir noch nicht sagen – das liegt ganz an den Elefanten. Schließlich braucht jedes Tier eine andere Zeit zur Eingewöhnung“, so Zoodirektor Böer.
Besucher können die beiden Elefantenkühe aber bereits in der Elefantenhalle in Osnabrück begrüßen.

 

Hintergrund Elefantenhaltung im Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wartete bereits seit längerer Zeit auf eine Mutterlinie von Asiatischen Elefanten. In der letzten Zeit wohnten die Jungbullen Shanti und Shahrukh gemeinsam mit dem ausgewachsenen Bullen Luka am Schölerberg. Vor kurzem bekam der Zoo vom Zuchtbuchkoordinator für Asiatische Elefanten den Bescheid, dass die zwei Elefantenkühe aus Prag ein neues Zuhause suchen und nach Osnabrück ziehen sollen. Der Transfer der beiden Elefantenkühe sei notwendig gewesen, so Zoodirektor Böer. „Douanita verstand sich in Prag nicht mehr mit den anderen Kühen. Sie hat Leitkuhqualitäten und duldete Familienbildungen der anderen beiden Elefantenkühe, die inzwischen eigene Kinder haben, nicht. Es kam in den vergangenen Monaten in Prag daher immer wieder zu Spannungen unter den nicht verwandten Müttern, weshalb man Douanita und die anderen Mütter nun nicht mehr zusammen halten kann. Der Transport war zu der Zeit der Trächtigkeit unbedenklich.“ Zoos sind mittlerweile dazu übergegangen Mutterlinien, also miteinander verwandte Elefantenkühe, zu halten oder an andere Zoos zusammen weiterzugeben.  Dies entspricht der Herdenbildung in der Wildbahn und gewährleistet, dass die Töchter Fortpflanzung und Jungtieraufzucht von ihren Müttern oder Tanten lernen.

AFP

Erste VfL-Helden hängen an der Bremer Brücke

VfL Helden Bremer Brücke Osnabrück
Erste VfL-Helden hängen an der Bremer Brücke

Über 3.100 Mitglieder, Dauerkartenbesitzer und Partner des VfL haben im Januar abgestimmt, „11 VfL-Helden“ werden in Zukunft die Fassade der Bremer Brücke zieren.

Die ersten drei Helden aus der VfL-Geschichte hängen seit Mittwoch an der Bremer Brücke. Der VfL-Partner Assmann Büromöbel sorgte dafür, dass HansHannes“ Haferkamp und Dirk Gellrich so zu Ehren kamen. Die Firma Cordes & Gräfe mit ihrer Marke Elements ermöglichte die Ehrung von Adolf „Addi“ Vetter an der Stadion-Außenwand.

Sebastian Rüther, Leiter Marketing und Kommunikation bei VfL bestätigte unserer Redaktion, dass noch weitere potentielle Helden-Sponsoren gesucht werden, die ihren Liebling auswählen und damit die Außenfassade des Stadions schmücken können.

Hier der komplette Helden-Kader:

  • Adolf „Addi“ Vetter
  • Hans „Hannes“ Haferkamp
  • Erich Gleixner  
  • Wolfgang Kaniber  
  • Willi Mumme 
  • Heinz „Schangel“ Flotho
  • Theo Schönhöft  
  • Walter Bulik  
  • Walter Wiethe  
  • Dirk Gellrich  
  • Hansi Alpert

Ein nächstes Voting mit weiteren VfL-Helden aus der jüngeren Vergangenheit ist in Planung. Bei der Auswahl werden dann auch die Erkenntnisse aus der aktuellen Abstimmung und das Feedback der Teilnehmer berücksichtigt. 

Fotos: Marco Prange

AFP

Osterfeuer müssen in Osnabrück genehmigt werden

Osterfeuer Symbolbild
Osterfeuer müssen in Osnabrück genehmigt werden

Ohne Genehmigung geht es nicht, darauf weißt die Stadtverwaltung hin. Die Durchführung von Osterfeuern ist nur unter ganz bestimmten Bedingungen und Auflagen auf Antrag für Ostersonntag oder Ostermontag erlaubt.

Grundbedingung für die Genehmigung eines Osterfeuers ist der „öffentlichen Charakter“ der Veranstaltung. Konkret bedeutet das, dass ein derartiges Osterfeuer in Osnabrück öffentlich zugänglich sein muss und zuvor öffentlich, zum Beispiel über die Presse und das Internet, seitens der Verwaltung angekündigt wird.

Keine Osterfeuer in der Innenstadt, Wohngebieten und Kleingärten

Osterfeuer sind auch weiterhin in der Innenstadt von Osnabrück und den bebauten Ortsteilen verboten. Tabu sind auch Kleingartenparzellen, da hier die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können. Für die übrigen Bereiche sind als maximale Grundfläche 25 Quadratmeter bei einer Aufschichthöhe von maximal vier Metern zulässig. Es darf lediglich Gehölz- und Strauchschnitt aufgeschichtet werden. Aus Tierschutzgründen ist das Brennmaterial einen Tag vor dem Abbrennen noch einmal komplett umzuschichten. Es sind grundsätzliche Mindestabstände zu Gebäuden und Gehölzen abhängig von der Grundfläche einzuhalten.

Antrag bis Monatsende abgeben

Die Anträge sind spätestens bis Freitag, 31. März, schriftlich beim Fachbereich Umwelt und Klimaschutz zu stellen. Bei erstmaliger Antragstellung ist die kostenpflichtige Abnahme der vorgesehenen Fläche durch den Fachbereich Umwelt und Klimaschutz erforderlich. Ausführliche Informationen erteilt Heiko Brosig, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz, Hannoversche Str. 6 – 8 (Raum 2 C 06), Telefon 0541 323-2434.
Bezüglich der Kosten haben wir bei der Stadtverwaltung nachgefragt. Einmalig, bei der ersten Beantragung ist mit 60 Euro zu rechnen, danach jeweils 30 Euro pro Osterfeuer. Für Kirchengemeinde gibt es Ausnahmen bei der Kostenberechnung.

Die Stadt Osnabrück hat die Regelungen zum Osterfeuer und die Stadtkarte mit den Verbotsgebieten ins Internet unter dem Link www.osnabrueck.de/osterfeuer gestellt. Die interaktive Karte ermöglicht es, die gewünschte Straße und Hausnummer auszuwählen, um anschließend sofort feststellen zu können, ob ein Osterfeuer am gewünschten Standort möglich ist.

HASEPOST wird auch in diesem Jahr wieder ein Liste von Osterfeuern in der Stadt veröffentlichen.

AFP

Was wird aus der Theaterpassage? Bitte warten, bitte warten…

Theaterpassage Osnabrück
Was wird aus der Theaterpassage? Bitte warten, bitte warten…

Mehr als sechs Monate sind vergangen, seit sich unsere Redaktion beim Eigentümer nach den Zukunftsplänen für die Theaterpassage erkundigte. Wir haben nochmals nachgefragt.

Auslöser für unseren Artikel im August 2016 war eine Pressemitteilung des Osnabrücker FDP-Vorsitzenden Moritz Gallenkamp, der in den Raum stellte, dass die einstige Vorzeigeimmobilie „Opfer von Spekulanten“ geworden sei und der Betreiber offensichtlich kein Interesse habe etwas gegen den Leerstand zu unternehmen und zu investieren.

Bisherige Ankündigungen verstrichen ohne Ergebnis

Thomas Rücker, Pressesprecher des Immobilieneigentümers DIC Asset AG, reagierte auf diesen Vorwurf und verwahrte sich sich gegenüber unserer Redaktion gegen die Bezeichnung „Spekulant“. Das Unternehmen sei „ein seriöses, börsennotiertes und langfristig handelndes Immobilienunternehmen“.
Schon bald, so Rücker, sollte eine schöne neue Zukunft für die Theaterpassage erkennbar sein. Konkret
: „Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Architekten aktuell verschiedene Nutzungsalternativen. Diese werden wir in den kommenden Monaten mit existierenden und möglichen künftigen Nutzern sowie der Lokalpolitik und Verwaltung diskutieren. Danach – wir gehen im Augenblick von der Jahreswende aus – werden wir die dann abgestimmten Konzepte selbstverständlich auch der Osnabrücker Öffentlichkeit präsentieren.“

Eigentümer im Gespräch mit dem Stadtbaurat

Im Februar, also deutlich nach der „Jahreswende“ fragte unsere Redaktion erneut beim damaligen Pressesprecher nach. Zuständig ist nun jedoch direkt im Unternehmen DIC Asset AG Andre Zahlten.
Rückblickend sieht der Leiter für Marketing und Kommunikation die damalige Berichterstattung als unglücklich an. Die Theaterpassage sei kein Fonds-Objekt, wie im vergangenen August von der FDP behauptet. Als Eigentümer habe die DIC ein sehr großes Interesse daran, dass diese Immobilie aus dem eigenen Portfolio wieder ein neues Konzept und damit auch eine Zukunft erhalte. Passagenkonzepte aus den 80er Jahren funktionieren aber nicht mehr, ist man sich auf Seiten des Eigentümers sicher, für den Standort muss ein neues Konzept gefunden werden.
Gespräche mit der Lokalpolitik, wie im Sommer angekündigt, habe es bislang nicht gegeben, so Andre Zahlten, man sei in der Sache aber in Kontakt mit Stadtbaurat Frank Otte. Derzeit werden konkrete Überlegungen und verschiedene Konzepte geprüft und man hoffe am Ende des laufenden Quartals zu wissen, wie es mit der Theaterpassage weitergeht. 

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Déjà-vu: Verbindung über Schellenbergbrücke zwischen Fledder und Schinkel gesperrt

Sperrung Schellenbergbrücke Osnabrück
Déjà-vu: Verbindung über Schellenbergbrücke zwischen Fledder und Schinkel gesperrt

Einigen Osnabrückern wird das wohl wie ein Déjà-vu vorkommen, also irgendwie bekannt und kaum zu glauben. Ab dem morgigen Mittwoch, 8. März ist die Schellenbergbrücke wieder gesperrt – allerdings nur in der Fahrtrichtung vom Fledder in den Schinkel.

[Update 20:45] Titel und Grafik der ersten Version dieses Artikels erweckten den Eindruck einer Vollsperrung der Brücke, das wurde nach Hinweisen von Lesern korrigiert. Danke!

Bereits zwischen 2009 und 2011 war diese wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen wegen Sanierungsarbeiten an der Brücke gesperrt worden. Nun saniert die SWO Netz GmbH eine Gasleitung in der Schellenbergstraße. Im Abschnitt zwischen Mindener Straße und Carl-Fischer-Straße wird aufgrund der Arbeiten eine Einbahnstraße Richtung Schellenbergbrücke eingerichtet. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Mitte Mai an.

Der real,- Markt bleibt von beiden Seiten erreichbar

Der real,- Verbrauchermarkt in der Carl-Fischer-Straße soll nach Auskunft der Stadtwerke weiterhin sowohl vom Fledder wie vom Schinkel aus erreichbar bleiben.
Die Durchfahrt von der Hannoverschen Straße über die Schellenbergbrücke bis zur Mindener Straße ist während der Baumaßnahme dagegen nicht möglich.

Hintergrund: SWO Netz GmbH
Die SWO Netz GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Osnabrück und für die Planung, den Bau und den Betrieb der Infrastrukturnetze im Stadtgebiet zuständig. Das umfasst die Sparten Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Telekommunikation sowie Straßenbeleuchtung.

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Neues Onlineportal will Osnabrücker Einzelhandel ins Netz holen

inosna.de
Neues Onlineportal will Osnabrücker Einzelhandel ins Netz holen

„Damit Osnabrück lebendig bleibt“ schreiben die Macher der neuen Lokal-Website „inosna.de“, an deren Fertigstellung nach eigener Darstellung „mit Hochdruck“ gearbeitet wird.

Wenn es fertig ist, soll es ein Online-Portal für Osnabrück sein, das gleichermaßen den Einzelhandel, alle Restaurants sowie Dienstleister der Stadt abbildet. Fünf Themen-Säulen sollen Schnäppchenjäger, Erlebnishungrige, Restaurantsuchende, Touristen und Neulingen auf einen Klick alles bieten, was das Leben in der Stadt ausmacht; so jedenfalls die Eigenwerbung der Thomax Media GmbH & Co. KG, die das neue Osnabrücker Portal betreibt.
Bereits vor drei Jahren habe man erste Ideen für das eigenen Osnabrück-Portal gehabt, so Thomax-Geschäftsführer Max Gnech im Gespräch mit unserer Redaktion. „Richtig los“ ging es mit der Umsetzung dann vor etwa zwei Jahren – „viel Herzblut“ sei in das Projekt geflossen und man sei sehr froh, jetzt damit online zu sein.

Der inzwischen vierte Online-Katalog für den Osnabrücker Einzelhandel

Schaut man sich die Website an, die in einem sehr ansprechenden Design gestaltet und mit einer guten Benutzerführung ausgestattet ist, findet man vor allem einen aktuellen Webkatalog der Osnabrücker Einzelhandelslandschaft. Das alleine ist allerdings nicht neu.
Bereits seit einigen Jahren ist os-search bzw. busy-com.de mit einen ganz ähnlichen Ansatz online, der optisch aber in den 90er Jahren verhaftet geblieben scheint. Etwas weiter, zumindest optisch, ist das Angebot von Lokal-Radar, das einen bundesweiten Anspruch hat, von seinen Machern der topQ1 GmbH aus Belm bislang nur für Osnabrück ausgerollt wurde.
Urahn aller Katalog-Websites ist jedoch der Marktplatz Osnabrück, ein Angebot, das stetig und sehr engagiert seit rund 20 Jahren online für Osnabrück ist.

inosna Osnabrück Wettbewerb
Die ganze Vielfalt der bereits verfügbaren Osnabrück-„Kataloge“.

Im Trend: Verknüpfung lokaler Händler mit dem Internet

Ähnlich wie die Macher der schon länger am Markt befindlichen lokalen Portale setzt inosna.de auf den lokalen Einzelhandel, ergänzt um Gastronomie und weitere Branchen. Während inosna.de über den eigenen Anspruch schreibt „inosna macht Lust auf ein echtes City-Erlebnis“, will der lokale Rivale Lokalradar sogar einen Schritt weiter gehen und „Click & Collect“ für zahlende Kunden integrieren – also die Verbindung von Onlineshopping und lokaler (Selbst-) Abholung.
Schaut man sich alle bereits länger am Markt bestehenden Angebote an, scheint allerdings nur der Neuling inosna optisch, technisch und auch vom Umfang der bereits im Angebot verzeichneten Geschäfte und Gastronomen auf der Höhe der Zeit zu sein.

Die Verbindung von Onlineshopping und stationärem Einzelhandel gilt aktuell wahlweise als Heiliger Gral oder auch letzte Rettung des Einzelhandels. Prof. Dr. Gerrit Heinemann, der in der vergangenen Woche auf Einladung der CDU-Ratsfraktion einen Vortrag über die Lage des Einzelhandels hielt, hat selbst ein gemeinsames Projekt der Stadt Mönchengladbach und eBay begleitet. Heinemann sieht für den stationären Handel überhaupt nur noch eine Chance, wenn der die Herausforderung der Digitalisierung aufnimmt und sich den Anforderungen seiner Kunden stellt. „Click & Collect“, taggleiche Zustellung und ein online verfügbarer Bestandskatalog sollen in Zukunft für den stationären Händler unverzichtbar sein. Die Online-Präsenz in einem Webkatalog wie inosna.de oder in einem der anderen drei bereits verfügbaren Angebote kann dabei sicher ein erster Schritt sein.

Wird die OMT eines der „alten“ Osnabrück-Portale neu beleben?

Doch noch ist der Markt in Osnabrück unklar definiert – wer wird das Rennen machen?
In der kommenden Woche wird die Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT) einen eigenen Ansatz zur Digitalisierung des lokalen Einzelhandels vorstellen. Realisierungspartner für das Shoppingportal der in Mehrheitsbesitz der Stadt Osnabrück befindlichen OMT, so die Informationen unserer Redaktion, soll der bisherige Betreiber des Portals „Marktplatz Osnabrück“ sein.

 

AFP

Regierung prüft grüne Pfeile speziell für Fahrradfahrer

Grüner Pfeil für Fahrradfahrer
Ein grüner Pfeil für Radfahrer gibt Rätsel auf

Hasepost-Foto: Im Juni 2015 klebten bereits „Grüne Pfeile“ an Osnabrücker Kreuzungen

Osnabrück war hier ein Vorreiter. Bereits im Sommer 2017 klebten „Grüne Pfeile“ speziell für Radfahrer an einigen Osnabrücker Straßenkreuzungen, wurden dort jedoch schnell wieder entfernt, weil sie kein gültiges Verkehrszeichen darstellten.
Im Februar vergangenen Jahres sprach sich der Osnabrücker Stadtrat dafür aus, dass auf bundesebene eine entsprechende Vorfahrtregelung für Fahrradfahrer vorangetrieben werden soll.


Berlin (dts) – Radfahrer könnten künftig schneller durch deutsche Städte kommen: Das Bundesverkehrsministerium lässt laut eines Berichts der „Süddeutschen Zeitung“ die Einführung spezieller Schilder für Radfahrer prüfen, die ihnen künftig erlauben könnten, an Kreuzungen bei Rot rechts abzubiegen. Die Bundesanstalt für Straßenwesen solle die Frage klären, ob eine solche Regelung für die Verkehrssicherheit sinnvoll sei und ob die „Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung“ entsprechend geändert werden könne. So geht es der Zeitung zufolge aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion um den Verkehrspolitiker Matthias Gastel hervor.

Damit rückt die Bundesregierung von ihrer bisherigen Ablehnung ab. In den vergangenen Monaten hatten Verkehrsforscher, der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC), Grüne und Linke intensiv dafür geworben, Radlern an geeigneten Ampelkreuzungen die Durchfahrt auch bei Rot mit einem Zusatzschild zu erlauben. Die in den USA erstmals eingesetzte Regel ist inzwischen auch in Frankreich, den Niederlanden und in Belgien Praxis. Im in Deutschland sind bereits Tests geplant. In Berlin etwa hat die rot-rot-grüne Koalition ein Pilotprojekt beschlossen. München würde ein Extraschild gerne an 15 „Knotenpunkten“ anbringen. Und in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden hat die CDU einen entsprechenden Antrag gestellt, um „die Durchlässigkeit des gesamten Verkehrs zu verbessern“. Die Grünen loben den Vorstoß. „Der Kurswechsel des Verkehrsministeriums beim Rechtsabbiegen von Radfahrern“, sei erfreulich, sagte Gastel. Das Verkehrsministerium bremst allerdings in seiner Antwort Hoffnungen auf generell freie Fahrt bei roten Ampeln. Es gehe bei der Prüfung um ausgewählte Kreuzungen, nicht um eine generelle Erlaubnis für die Durchfahrt an roten Ampeln. Dies sei mit internationalem Recht nicht vereinbar.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur

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So läuft der Kartenumtausch für das DFB-Pokalspiel an der Bremer Brücke

Bremer Brücke, SFL Lotte
So läuft der Kartenumtausch für das DFB-Pokalspiel an der Bremer Brücke

Nach dem abgesagten Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund haben sich die Sportfreunde auf ein Umtauschverfahren für die Tickets geeinigt.

Grundsätzlich müssen die bereits erworbenen Karten für das Nachholspiel am Dienstag, 14. März, 18.30 Uhr, umgetauscht werden. Die alten Karten berechtigen im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück nicht zum Einlass. Die Umtauschaktion der Sportfreunde ist ausschließlich an den unten aufgeführten Terminen möglich. Am Spieltag selbst wird es keine Umtauschmöglichkeit geben. Bei der Umtauschaktion sind keine weiteren Karten zu erwerben. Wer am neu angesetzten Termin nicht kann, bekommt gegen Abgabe seiner Eintrittskarte den vollen Kaufpreis zurückerstattet.

Nach aktuellem Stand, so die Sportfreunde Lotte in einer Pressemitteilung gegenüber der HASEPOST, wird auch im Anschluss an die Umtauschphase kein freier Verkauf stattfinden. 

Umtausch Karten DFB Pokal Lotte

Stehplatzkarten aller Kategorien können bei Zahlung des Aufpreises auf Sitzplatzkarten für die Nordtribüne aufgewertet werden, solange der Vorrat reicht.
Sponsoren und VIP-Ticket- Inhaber wenden sich bitte bzgl. der Umtauschmodalitäten an Marco Prütz (m.pruetz@sf-lotte.de).

Das Kontingent für Rollstuhlfahrer ist leider bereits vollkommen erschöpft.

Die Umtauschtermine im Detail

Dienstag, 7. März: 16 – 20 Uhr
Umtausch von Stehplatzkarten ausschließlich an den Kassenhäuschen Umtausch von Sitzplatzkarten ausschließlich in der SFL-Geschäftsstelle Upgrade von Steh- auf Sitzplatz ausschließlich in der Geschäftsstelle

Mittwoch, 8. März: 10 – 19 Uhr
Umtausch von Stehplatz- und Sitzplatzkarten sowie Upgradekarten ausschließlich in der SFL-Geschäftsstelle

Donnerstag, 9. März: 16 – 20 Uhr
Umtausch von Stehplatzkarten ausschließlich an den Kassenhäuschen Umtausch von Sitzplatzkarten ausschließlich in der SFL-Geschäftsstelle Upgrade von Steh- auf Sitzplatz ausschließlich in der Geschäftsstelle

Samstag, 11. März: 11 – 14 Uhr
Umtausch von Stehplatz- und Sitzplatzkarten sowie Upgradekarten ausschließlich in der SFL-Geschäftsstelle

Sonntag, 12. März: 10 – 14 Uhr
Umtausch von Stehplatzkarten ausschließlich an den Kassenhäuschen Umtausch von Sitzplatzkarten ausschließlich in der SFL-Geschäftsstelle Upgrade von Steh- auf Sitzplatz ausschließlich in der Geschäftsstelle

Montag, 13. März: 10 – 13 Uhr
Umtausch von Stehplatz- und Sitzplatzkarten sowie Upgradekarten ausschließlich in der SFL-Geschäftsstelle

 

Illustration unter Verwendung eines Fotos der Bremer Brücke von „Sail Over“, Lizenz CC BY-SA 3.0
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