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Big Mac oder kleines Würstchen? Exhibitionist bei McDonalds am Nikolaiort

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Am Sonntagabend saßen zwei junge Frauen im McDonalds Restaurant am Nikolaiort einem unbekannten Mann gegenüber, doch statt BigMac oder Happy Meal gab es eine unappetitliche Überraschung.

Plötzlich öffnete der unbekannte Mann seine Hose und begann – so die Polizei – an seinem Geschlechtsteil zu „manipulieren“. Die Opfer machten den Restaurantleiter auf den Vorfall aufmerksam, der den Täter sofort zur Rede stellte und die Polizei informierte.

Sextäter suchte das Weite

Bei Eintreffen der Beamten war der Unbekannte aber bereits aus dem Restaurant geflüchtet. Der Exhibitionist war um die 40 Jahre alt, etwa 185cm groß und hatte kurze, lockige, schwarze Haare. Er sprach mit Akzent (vermutlich spanisch oder portugiesisch) und war komplett schwarz gekleidet.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief ergebnislos. Da auch die beiden Opfer von der Polizei nicht mehr angetroffen werden konnten, werden die beiden etwa 18 Jahre alten Frauen gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden. Telefon: 0541-3273103.
Illustration: Screenshot (verpixelt) drawception.com

AFP

Wir haben es ausprobiert: Das Handy-Ticket für Osnabrück funktioniert bereits!

Handyticket Osnabrück

Noch wird getestet und an der Software gearbeitet, bevor am 01. November die neue Funktion „HandyTicket“ für alle Osnabrücker Busfahrgäste zur Verfügung steht. HASEPOST konnte das digitale Ticket schon vorab testen, unser Fazit: Noch nie war Busfahren so einfach!

Damit zum Start am 1. November alles reibungslos verläuft, untersucht die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) mit Hilfe einer Testgruppe das digitale Ticketing derzeit unter realen Bedingungen.

Im Rahmen der laufenden Tests hatte unsere Redaktion die Möglichkeit die dafür bereits laufende Testversion der App zu testen. Möglich wird das Bezahlen zukünftig mit der bereits verfügbaren App „VOSpilot“, die im November um diese innovative Funktion erweitert wird.

Fahrt suchen, Fahrt auswählen, Ticket kaufen, losfahren!

Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot der Stadtwerke Osnabrück AG, erklärt wobei es in dieser Testphase geht: „In den kommenden zwei Septemberwochen möchten wir vor dem offiziellen Starttermin mit Hilfe der Testgruppe den realen Gebrauch testen, um möglicherweise die letzten Stolpersteine aus dem Weg zu räumen“.
Die Umstellung auf das digitale Ticketing zum 01.November bietet für die Fahrgäste in Osnabrück (Preisstufe 0) zahlreiche Vorteile: Die Tickets sind einfach und ohne Bargeld über das Smartphone zu kaufen. Als Partnerunternehmen der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) gehen die Stadtwerke Osnabrück somit den ersten Schritt in die digitale Welt. Das HandyTicket wird zunächst in der Preisstufe 0 (Osnabrück/Belm) angeboten. Für den Fahrgast ist der Kauf des Tickets einfach: Fahrt suchen, Fahrt auswählen, Ticket kaufen, losfahren!

Handyticket Testgruppe
Diese Fahrgäste der VOS sind schon jetzt mit dem digitalen Ticket unterwegs.

System wird weiter ausgebaut

Wenn die Basis des Handytickets gelegt ist, versicherte uns ein Projektmitarbeiter, wird schon bald auch die „Bestpreis-Abrechnung“ möglich sein und eine noch einfachere Nutzbarkeit des Handytickets. Noch muss der Fahrgast das Handyticket auf dem Smartphone-Display dem Fahrer vorzeigen, schon bald werden dafür Lesegeräte zur Verfügung stehen und das System erkennt automatisch welcher Fahrpreis der günstigste für den Fahrgast ist.
Die Abrechnung erfolgt bequem per Lastschrift über das ganz normale Girokonto, eine Kreditkarte wird nicht benötigt, kann aber als alternatives Zahlungsmittel auch hinterlegt werden.

Schon jetzt die VOSpilot App installieren und von Anfang an dabei sein:

Hier geht es zum Download für Android und Apple iOS.

Bald schon „Echtzeitinformation“

Auch die Echtzeitinformation wird punktuell scharf geschaltet und somit von der Fokusgruppe, die sich aus Fahrgästen, Mitgliedern des Fahrgastbeirates, BusfahrerInnen und weiteren Partnern zusammen setzt, getestet. Die Testphase dauert vom 07. bis zum 21. September. Im Anschluss werden die Ergebnisse für einen reibungslosen Start im November genutzt.
Die Echtzeitinformation wird allerdings nicht, wie zunächst geplant zum November im gesamten Gebiet der VOS vollumfänglich verfügbar sein. Aufgrund der vielen Akteure in der VOS und der damit verbundenen hohen Komplexität wird die VOS-weite Information Schritt für Schritt eingeführt. „Unser Anspruch ist es hier eine qualitativ einwandfreie Auskunft für Stadt und Landkreis zu gewährleisten. Daher möchten wir das System noch intensiver testen, bevor wir es unseren Kunden zur Verfügung stellen “, so Linnenbrink. Grundlage für die Angabe der Echtzeit ist die derzeitige Ausrüstung von insgesamt 429 Fahrzeugen mit neuen Bordrechnern innerhalb der VOS, die von zehn Partner Unternehmen bewerkstelligt wird. Hierzu ist es nötig die komplexen Datenstrukturen auf einen Niedersachsen-weiten Datenstandard anzupassen und über Schnittstellen bereitzustellen.

AFP

Wie geht es weiter mit dem Osnabrücker Schlossgarten?

Schlossgarten Sticker

Als während der bereits laufenden Ratssitzung am vergangenen Dienstag überraschend das Reizthema „Schlossgarten-Umbau“ von der Agenda genommen wurde, war die Überraschung groß.

Mit einer noch zu findenden Regelung für die Urheberrechte an den umstrittenen Entwürfen des Berliner Büros POLA, könnte es möglich werden, das zentrale Element des preisgekrönten Entwurfs, den gepflasterten Platz vor dem Schloss mit dem zentralen Springbrunnen, „unter den Tisch“ fallen zu lassen.

Mit der Rückverweisung an den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (StUA) ist jedenfalls alles wieder offen und es zeigt sich von Seiten der Ratsfraktionen eine Tendenz, sich mehr auf die eigentliche Problemfläche, den Ledenhof, zu konzentrieren.

FDP für Ledenhof-Umbau

Auf den Ledenhof zielt auch eine Pressemitteilung der FDP Ratsfraktion Osnabrück ab, die neben dem Schlossgartenumbau auch die Modernisierung des Ledenhofes thematisiert. „Nach Jahren des Stillstandes von Neumarkt bis Ledenhof erwacht Osnabrück nun endlich aus dem Dornröschenschlaf“, befindet der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Liberalen,Oliver Hasskamp.

Fördergeld der als Motivation für Umbau

Der FDP-Politiker betont, dass 2/3 der Investitionssumme über Fördermittel bezahlt werden könnten. Allerdings sei man nicht mit allen Punkten des Siegerentwurfes zum Schlossgarten einverstanden. Da müssten noch Überarbeitungen erfolgen u.a. bezüglich Hecken und Bänken. Die Notwendigkeit den Ledenhof an erster Stelle neu zu überplanen habe für die Freien Demokraten oberste Priorität. Allerdings sei die Frage des Urheberrechtes von entscheidender Bedeutung. Beim Ledenhof, der seit Jahren vor sich hingammelt, hat das Urheberrecht die notwendigen Modernisierungen bislang verhindert.

HASEPOST pausiert Sticker-Kampagne

Angesichts der Bewegung die jetzt „in der Sache“ wieder möglich scheint, pausiert die HASEPOST die Sticker-Aktion „Rettet den Schlossgarten“.
Wir werden weiterhin kritisch das Thema begleiten und redaktionell über die politische Debatte berichten.

 
Iluustration unter Verwendung eines Pressefotos des OSB

AFP

Wo bis zum 17. September im Landkreis Osnabrück geblitzt wird

Symbolbild Blitzer
Die Blitzer lauern auch in dieser Woche.

Die Tage werden kürzer und umso wichtiger ist es bei schlechten Sichtverhältnissen die Verkehrsregeln einzuhalten. Wer sich nicht daran hält, darf auch in den kommenden Tagen wieder mit einer Aufhellung per „Blitz“ rechnen. Das zugehörige Foto kommt dann zusammen mit der (Ab-) Rechnung per Post.

Hier ist mit dem Aussendienst des Landkreises zu rechnen:
  • Montag, 11.9.                  Bad Laer
  • Dienstag, 12.9.                 Bad Rothenfelde
  • Mittwoch, 13.9.               Wallenhorst
  • Donnerstag, 14.9.            Bad Essen
  • Freitag, 15.9.                    Melle
  • Samstag, 16.9.                 Bramsche
  • Sonntag, 17.9.                  Hasbergen

Der Landkreis Osnabrück weißt darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

AFP

Alle Infos zum September-Nachtflohmarkt 2017

Nachtflohmarkt September 2017

Die Wettervorhersage für die Nacht auf den Sonntag ist durchwachsen, doch echte Flohmarktkenner wissen: Auch unter Plastikplanen lassen sich Schnäppchen finden.

Der beliebte Nachtflohmarkt in der Osnabrücker Innenstadt findet vom 9. auf den 10. September statt. Trotz möglicher Regenschauer rechnen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung mit mehr als 500 Ständen, an denen fast alles angeboten wird, was bei Flohmarktbegeisterten das Herz höher schlagen lässt. Beginn ist am Samstag um 21 Uhr und Ende am Sonntag um 12 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine Platzvergabe findet nicht statt.

Nachtflohmarkt OsnabrückFür den Nachtflohmarkt wird Standgeld erhoben. Das Standgeld beträgt für den ersten Meter zehn Euro, für jeden weiteren Meter fünf Euro. Für einen Tapeziertisch mit einer Länge von drei Metern beträgt das Standgeld 20 Euro. Ab dem sechsten Meter kostet jeder weitere Meter 20 Euro.

Mit dem Aufbau darf erst ab 20 Uhr begonnen werden

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gelten folgende Regeln: Mit dem Aufbau der Stände darf erst am Samstagabend, 9. September, um 20 Uhr begonnen werden. Vorheriges Abkleben, Abkreiden oder sonstiges Reservieren ist nicht zulässig. Mit Rücksicht auf die Ladenlokale, die zum Teil bis 20 Uhr geöffnet haben, ist diese Vorgabe unbedingt einzuhalten. Auf das Flohmarktgelände darf erst ab 20 Uhr gefahren werden. Nach dem Entladen muss das Fahrzeug sofort weggefahren werden. Es ist nicht erlaubt, Fahrzeuge und Anhänger am Stand stehenzulassen.

Für den Ladeverkehr gibt es einige Änderungen gegenüber den Vorjahren. Während der Aufbauzeit gilt:
In der Umfahrung des Nikolaizentrum ist die Busspur zum Ladebereich eingerichtet worden. Zudem ergeben sich weitere Ladezonen auf der Lortzingstraße (vor Prelle-Shop), auf der Möserstraße in Höhe Astoria-Center und Öwer de Hase etwa Höhe Sportarena).
Sämtliche Kurzzeitstellplätze dürfen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen (3 Minuten-Regelung) auch komplett zum Laden unentgeltlich genutzt werden.

Neuware darf nicht verkauft werden

Es dürfen nur gebrauchte Waren angeboten werden. Das Anbieten von Neuware ist nicht zulässig. Lediglich selbstgefertigtes Kunsthandwerk oder Schmuck von geringem Wert darf verkauft werden. Ebenfalls nicht gestattet ist der Verkauf von Lebensmitteln oder größeren Gegenständen, die nicht alleine transportiert werden können.

Auf dem Theatervorplatz sind die Einsatzzentrale sowie eine Sanitätsstation eingerichtet. In diesem Bereich stehen Mitarbeiter der Stadtverwaltung am 9. September ab 17 Uhr für Fragen oder Beratung zur Verfügung.

Alle Infos zum September-Nachtflohmarkt 2017
Quelle: Stadt Osnabrück

Da mit einem regen Besucherstrom zu dieser Veranstaltung zu rechnen ist, bittet die Stadtverwaltung darum, nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Für den Individualverkehr sind alle Osnabrücker Parkhäuser sowie öffentliche Parkplätze geöffnet.

Verbotswidrig geparkte Fahrzeuge, die abgeschleppt werden müssen, werden auf den Betriebshöfen der Abschleppunternehmer abgestellt.
Nach Beendigung des Flohmarktes am Sonntag, 10. September, um 12 Uhr wird das gesamte Gelände gereinigt. Die Flohmarktbeschicker sind verpflichtet, ihre Standplätze sauber zu hinterlassen. Verpackungsmüll und nicht verkaufte Flohmarktartikel dürfen nicht über die öffentlichen Müllbehälter entsorgt werden. Die Stände müssen zügig abgebaut werden, zum einen damit die Innenstadt sobald wie möglich gereinigt werden kann. Zum anderen aber auch deshalb, weil unter Umständen erst dann wieder private Tiefgaragen und Einstellplätze angefahren werden können.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass wegen des Flohmarktes Grundstücke und Grundstückszufahrten im Flohmarktgelände nur eingeschränkt erreichbar sind.

AFP

Wiederholungstäter landeten nach Parfümdiebstahl im Osnabrücker Gefängnis

Gefängnis, Monopoly
Gehen Sie in das Gefängnis...

Zwei Diebe von hochwertigen Parfümartikeln landeten am Donnerstag im Gefängnis, beide Täter kehrten zum Ort ihrer Straftaten zurück und wurden dadurch erwischt.

Ein Täter entwendete gegen 10.20 Uhr in einer Parfümerie am Kamp einen Artikel im Wert von 116 Euro und konnte damit zunächst flüchten. Als der Mann am Nachmittag erneut die Filiale aufsuchte, wurde er allerdings von einem Angestellten wiedererkannt und der Polizei übergeben. Es stellte sich heraus, dass der 50-Jährige bereits am Samstag zuvor im gleichen Laden Parfüm im Wert von 75 Euro gestohlen hatte. Der Dieb, der über keinen festen Wohnsitz verfügte, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Dieser schickte den Täter bis zur Verhandlung in die Justizvollzugsanstalt.

Parfüm im Wert von 850 Euro im Rücksack

Ähnlich erging es einem anderen Dieb, der zunächst gegen 12 Uhr in einer Parfümerie der Großen Straße Parfüm im Wert von etwa 850 Euro in seinen Rucksack packte und dann das Geschäft verließ. Etwa 15 Minuten später kam der Täter an den Tatort zurück, packte diesmal Artikel im Wert von etwa 530 Euro ein und wurde nach Verfolgung durch einen Angestellten von der Polizei im Nahbereich festgenommen.
Da gegen den 24-jährige Mann aus Potsdam mehrere Haftbefehle vorlagen, ging auch er „nicht über Los“, sondern im Anschluss direkt ins Gefängnis.

AFP

Drei neue Städtebotschafterinnen für Twer, Angers und Çanakkale vorgestellt

Für drei junge Frauen beginnt am 1. Oktober ihre offizielle Zeit als Städtebotschafterin in Osnabrücks Partnerstädten. Elif Ercan vertritt die Stadt in Çanakkale in der Türkei, Natalie Knaub geht nach Twer in Russland und Olivia Wölfel arbeitet für ein Jahr im französischen Angers.

„Osnabrück schottet sich nicht hinter seinen Stadtmauern ab, sondern ist offen und pflegt seine Kontakte“, betont Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Die Stadt sendet nicht nur Städtebotschafter aus, sie empfängt in Kürze auch junge Menschen, die für ein Jahr als Vertreter ihrer Heimat in der Friedensstadt arbeiten. Dieses besondere diplomatische Korps ist ein europäisches Alleinstellungsmerkmal, das die Stadt seit mehr als einem halben Jahrhundert pflegt.

Das sind die neuen Städtebotschafterinnen

Elif Ercan geht ganz bewusst nach Çanakkale. „Ich habe gedacht ‚jetzt erst recht‘“, sagt die 26-Jährige. „Gerade jetzt, wo die Zeiten schwieriger sind, sollten wir unsere Freundschaften pflegen.“ Oberbürgermeister Griesert pflichtet ihr bei: „Wir stehen dafür, dass wir uns gegenseitig mit Respekt begegnen.“ Im Vorfeld haben er und Jens Koopmann, Leiter des Städtepartnerschaftsbüros, viele intensive Gespräche geführt. „Wir haben mit unseren Freunden in Çanakkale einen regelmäßigen Austausch und stehen schon sehr lange in gutem Kontakt.“ Elif Ercan hat Osnabrück als Studentin kennengelernt und betrachtet die Stadt „als meine zweite Heimat.“ Die gebürtige Bremerhavenerin hat Wirtschaftsrecht studiert. „Meine Eltern kommen aus Ankara, ich freue mich darauf in der Türkei zu arbeiten.

Natalie Knaub geht nach Twer. Die 31-Jährige wurde im sibirischen Omsk geboren. „Ich bin seit der ersten Klasse in Osnabrück.“ Von Beruf ist sie medizinische Fachangestellte. „Ich wollte immer schon ins Ausland, da habe ich diese Gelegenheit gern ergriffen.“

Mit 18 Jahren ist Olivia Wölfel die jüngste der aktuellen Städtebotschafterinnen. Sie geht nach Angers. Gerade hat sie ihr Abitur an der Ursulaschule abgelegt. „Meine Großmutter kommt aus Frankreich, dort fühle ich mich heimisch.“ Sie wünscht sich, „dass es in Angers genauso schön für mich wird, wie in Osnabrück. Für mich ist dieser Austausch eine tolle Möglichkeit und ich hoffe, dass ich besonders die Schüler dort überzeugen kann, wie attraktiv Osnabrück ist.“

Hintergrund
Städtebotschafterin oder Städtebotschafter können junge Leute werden, die über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und für ein Jahr in der jeweiligen Partnerstadt arbeiten möchten. Die Stellen werden ausgeschrieben, mit den Ausgewählten werden Sonderverträge für ein Jahr geschlossen. Die Wohnungsfrage ist bei der Stadt Osnabrück optimal gelöst. Sie hat fünf Apartments angemietet, die für die Städtebotschafter zur Verfügung gestellt werden.

Bis heute haben über 250 junge Frauen und Männer dieses Angebot genutzt, um für ein Jahr in einer Partnerstadt zu arbeiten. Viele der Städtebotschafter sind nach Beendigung des Arbeitsvertrages in der jeweiligen Stadt oder dem Land aus beruflichen oder persönlichen Gründen geblieben. Weitere Informationen zu den Städtebotschaftern gibt es im Internet unter www.osnabrueck.de/staedtepartnerschaften.

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Junger Fahrradfahrer auf dem Eversburger Platz schwer verletzt

Unfall (Symbolbild)
Unfall (Symbolbild)

Auf dem Eversburger Platz kam es gegen 13.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 14-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei war der Jugendliche aus der Natruper Straße kommend auf dem Radweg unterwegs und bog nach links in Richtung Wersener Straße ab. Dabei übersah der junge Mann offenbar einen Renault Twingo, dessen Fahrerin von der Atterstraße kommend geradeaus in die Natruper Straße einfahren wollte.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß, bei dem sich der Jugendliche schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Mit einem Rettungswagen wurde er ins Krankenhaus gebracht.

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AFP

Wirbt Niedersachsens SPD mit einem kopierten Werbespot für die Wiederwahl von Stephan Weil?

So ein Schönheitschirurg kann ja mit ein paar chirurgischen Eingriffen sogar aus einem Gesäß ein Gesicht formen, so wie ein Politiker auch manch unbeliebte Entscheidung verkaufen muss… So oder ähnlich haben wohl die Werbestrategen gedacht, die sich für ein Videokonzept entschieden, das erst für einen Schönheitschirurgen und nun für Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wirbt.

Zahlreiche Einstellungen und die Musik des Werbefilmchens gleichen sich deutlich. Und sogar das Hochhaus, von dem Chirurg und Landesvater in Richtung Deister blicken, ist vermutlich identisch. Einzig Farbe und Marke der Laufschuhe unterscheidet sich, bevor die beiden dann in die Landschaft lostraben.

Der ursprüngliche Video-Auftraggeber ist nicht erfreut

Öffentlich gemacht hat dieses offensichtliche Plagiat die BILD Zeitung- Der Schönheitschirurg Aschkan Entezami, dem die Ehre gebührt von der Werbefirma zuerst für den gleichen Film zur Kasse gebeten worden zu sein, soll wenig erfreut sein und die Kopie Version der Sozialdemokraten wenig kreativ finden.

Bei der SPD sieht man die Angelegenheit gelassener; ein Parteisprecher wird mit den Worten zitiert: „Wir stören uns nicht an den Gemeinsamkeiten“. Angeblich seien die Aufnahmen nach Ansicht der Sozialdemokraten „authentisch“ und „es sei bekannt, dass der Ministerpräsident gerne läuft“.

Die beiden Filme sind auf YouTube zu finden und unterscheiden sich in einigen Einstellungen dann doch voneinander, hier das Original und hier die Version der SPD.

2013 warb Osnabrücks späterer Oberbürgermeister Wolfang Griesert mit dem Slogan „Klar.“ Im vergangenen Jahr beauftragte die Landesregierung unter Führung von Stephan Weil eine Werbeagentur mit der Suche nach einem Werbeslogan für Niedersachsen. Die Strategen fanden für ein Honorar von angeblich 200.000 Euro den Slogan: „Klar“.

 

AFP

Plakate von Osnabrücker Bundestagskandidaten mit falscher Koalitionswerbung für AfD beklebt

Mathias Middelberg
Foto: Facebook

„Never ever! Keine Koalition mit der AfD!“ kommentiert der Osnabrücker CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg auf Facebook eine Aktion, in deren Rahmen seine Wahlplakate mit Werbeaussagen der AfD beklebt wurden.

Die Überkleber suggerieren eine mögliche Koalition zwischen der Union und den Rechtspopulisten und werben um die Zweitstimme der Osnabrücker Wähler. Das allerdings lehnt Middelberg deutlich ab (s.o.) und ergänzt: „Auch keine andere Form der Zusammenarbeit.“

Mathias Middelberg
So wie hier auf dem Wall, wurden mehrere CDU-Plakate von AfD-Anhängern bekleistert (Foto: Facebook)

Middelberg mahnt SPD ebenfalls zur Distanz zu radikalen Parteien

Im Rahmen des laufenden Wahlkampfs legt der Osnabrücker Bundespolitiker auch noch in Richtung des bisherigen Koalitionspartners nach: „Es wäre gut, wenn die SPD genauso klar eine Kooperation mit den Linken ausschließen würde!“

AFP