Die Polizei ermittelt in einem Fall eines sexuellen Übergriffes, der sich am Sonntagmorgen im Bereich der Diskothek an der Baumstraße ereignet hat.
Eine 25jährige Frau wartete in Nähe des Einganges auf ihre Freundin, als sie plötzlich ein Unbekannter von hinten umklammerte und mit einem Messer bedrohte. Die Bohmterin stürzte zu Boden und wurde vom Täter unsittlich angefasst. Gleichzeitg forderte er sie auf ruhig sein und mit ihm zu kommen.
Unbekannter rettete junge Frau aus Situation
Als sich ein unbekannter Passant näherte, ließ der Angreifer von der Frau ab und lief in Richtung Bremer Straße davon. Die Frau erlitt bei der Tat Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Zum Täter ist nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück lediglich bekannt, dass er schwarze Haare und eine lange Nase hatte.
Die Polizei Osnabrück bittet um Hinweise in der Sache und bittet insbesondere den unbekannten Passanten, sich zu melden. Telefon: 0541-3273103.
Am frühen Samstagmorgen ist ein 33jähriger Mann vor der Diskothek „Kleine Freiheit“ an der Hamburger Straße von mehreren Unbekannten attackiert und schwer verletzt worden.
Etwa sieben Täter gegen wehrlosen Discobesucher
Der Osnabrücker verließ gegen 02.30 Uhr die Lokalität, um eine Zigarette zu rauchen und wurde auf dem dortigen Vorplatz unvermittelt niedergeschlagen. Das Opfer ging dabei zu Boden und wurde von etwa sieben Personen weiter getreten und geschlagen. Danach ließen die Täter von ihrem Opfer ab und entfernten sich in unbekannte Richtung.
Mit einem Beinbruch und einem abgebrochenen Zahn musste der Mann ins Krankenhaus gebracht werden. Einer der Täter war etwa 20 Jahre alt, circa 170cm groß und hatte einen dunklen Teint. Der Mann hatte kurze schwarze, nach links gekämmte Haare, die an den Seiten und am Hinterkopf rasiert waren. Zur Tatzeit war die Person mit einem schwarzen Hemd und Jeanshose bekleidet.
Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizei in Osnabrück zu melden. Telefon: 0541-3273103.
Kalla Wefel - Kär, Kär, Kär! Möchtergernwörterbuch XXL, Osnabrück
Ob es so etwas wie „Osnabrückisch“ überhaupt gibt, wird gleich zu Anfang des „Osnabrücker Möchtegernwörterbuch XXL“, wie es offiziell heißt, geklärt. Wir verraten nichts, stellen aber unsere Leser mit einem kleinen Quiz auf die Probe.
Aber neben regelrechten Wörterbuch-Einträgen, gibt es auch viel Lesenswertes zu Osnabrück, den Osnabrückern und ihren Eigenarten.
Teils sind die Erkenntnisse über die Sprache der Osnabrücker verpackt in Kurzgeschichten, die gleich mehrfach von Heiko Schulze beigesteuert wurden, der zusammen mit Kalla Wefel bereits vor fünf Jahren ein erstes Möchtegernwörtbuch herausgegeben hatte. Was schon damals ein Erfolg war, wird aktuell fast wöchentlich neu nachgedruckt und von Wefel persönlich an die Osnabrücker Buchhandlungen „verteilt“, wo es zwischenzeitlich schon mehrfach ausverkauft war.
Signierstunde am Samstag bei Bücher Wenner
Wer sein Exemplar signiert haben will – oder eines der anderen inzwischen zahlreichen Wefel-Bücher – sollte am Samstag (09.12.) bei der Signierstunde bei Bücher Wenner vorbeischauen – von 12:00 bis 13:00 Uhr.
Eine Woche später gibt es eine „Spontanlesung mit betreuter Musik“ im ARTgalerie-Café in der Heger Straße 14 (Altstadt). Spontanheilungen sind, so Kalla Wefel in der Ankündigung, garantiert im kostenlosen Eintritt inbegriffen. Am 16.12.17 ab 20.00 bis open end …
Es ist schon kein wirklicher Geheimtipp mehr: Auf dem Schulhof der Domschule (Erich-Maria-Remarque-Ring) kann an den Freitagen und Samstagen vor Heiligabend günstig und zum Pauschalpreis geparkt werden.
Am Freitagabend standen die Schüler der Klasse 10a am Straßenrand und machten vorbeifahrende Autofahrer auf den Parkservice aufmerksam.
Für nur 5 Euro kann auf dem Schulhof jeden Freitag ab Nachmittag und Samstag schon ab den Vormittagsstunden der PKW abgestellt werden. Die Fußgängerzone und der Weihnachtsmarkt sind von dort in wenigen Minuten bequem zu Fuß zu erreichen.
Günstig und für einen guten Zweck
Bereits nach drei Stunden – die bei einem ausgiebigen Shoppingbummel schnell erreicht werden – lohnt sich das Schulhofparken. Im Parkhaus sind ab der 3. Stunde schon 6 Euro fällig, jede weitere Stunde kostet dort 1,50 Euro.
Angenehmer Nebeneffekt: Die komplette Parkgebühr wird gespendet. Je ein Drittel der Parkplatz-Spende geht an die Indienhilfe Deutschland e.V., unterstützt die nächste Pilgerfahrt der Domschüler nach Rom und wird für weitere soziale Projekte der beteiligten Klassen verwendet.
Am kommenden Montag, 11. Dezember, gehen die Arbeiten am Knotenpunkt Nord der Bramscher Straße weiter. Der Abschnitt zwischen „An de Brehen“ und Julius-Schurig-Straße wird für die Erneuerung der Kanalisation voll gesperrt.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang April an. Anschließend folgen die Arbeiten zur Erneuerung der Versorgungsleitungen im gleichen Abschnitt.
Die Busse der Linien 41, 541, 81, 581-585, 586, 610 und N8 fahren in beide Richtungen eine Umleitung von der Hansastraße über Mühleneschweg, Bramscher Straße und Weserstraße weiter auf die Hansastraße. Die Haltestelle „Haster Mühle“ kann nicht angefahren werden und wird aufgehoben. Für Fußgänger ist der Abschnitt weiterhin frei, für Radfahrer ist eine Umleitung über die Julius-Schurig-Straße und „An de Brehen“ ausgeschildert.
Weitere Informationen zu den Bauabschnitten sowie ein Video und Bilder zur Kamerabefahrung der Kanäle gibt es auf www.swo-netz.de/bramscherstrasse. Allgemeine Informationen zu den Baustellen im Stadtgebiet gibt es auf www.osnabrueck.de/baustellen.
Arbeiteten partnerschaftlich zusammen: Ralf Klimpel, Hartmut Dieckmann, Daniel Tiemann (alle Firma Dieckmann), Michael Wellmann (Bauleiter), Jürgen Schmidt (Fachdienstleiter Straßenbau) und Stadtbaurat Frank Otte.
Damit ein neuer Fahrradweg ein paar Meter weiter bergauf geführt werden konnte und die abbiegenden PKW etwas mehr Platz erhielten, wurden im Sommer drei große Alleebäume gefällt (HASEPOST berichtete).
Vier Monate früher als geplant, sind die Bauarbeiten im Bereich Am Riedenbach/Miquelstraße und an der Einmündung des Hauswörmannswegs in die Iburger Straße nun beendet worden.
„Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Firma Dieckmann, die die Arbeiten ausgeführt hat, war sehr erfolgreich“, läßt sich Stadtbaurat Frank Otte in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung zitieren. In etwas mehr als sieben Monaten wurden die Fahrbahn und die Seiten mit Parkständen, Gehwegen und Grünflächen im Bereich Am Riedenbach/Miquelstraße neu gestaltet und eine neue Straßenbeleuchtung installiert. Die Einmündung des Hauswörmannswegs in die Iburger Straße wurde verbreitert. Dort gibt es nun eine Linksabbiegerspur, die Rückstaus bis weit in den Hauswörmannsweg hinein verhindert. Außerdem wurde ein Radweg gebaut.
Hier verläuft nun ein Fahrradweg
Bürger waren nicht mit allen Maßnahmen einverstanden
Vorangegangen waren dem Projekt intensive Gespräche mit Anwohnern in Bürgerforen und bei Ortsterminen, bei denen die Stadt die Pläne vorstellte. „Nicht alles wurde einstimmig entschieden, die Maßnahme war aber vernünftig“, betont Frank Otte. Sie brachte für die Anwohner weitere Vorteile mit sich: Drei von vier Umleitungsstrecken von Autobahnen verlaufen nicht weiter durch den Bereich, wie Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter Straßenbau, erklärt.
Die kalkulierten Kosten von 1,059 Millionen Euro werden sich noch etwas erhöhen. Grund sind fast 1000 Tonnen schwer belastetes Material, das im Bereich Am Riedenbach gefunden wurde und entsorgt werden musste, sagt Michael Wellmann, der städtische Bauleiter der Maßnahme. Dieses Material befand sich noch unterhalb der Schichten, die zuvor auf mögliche Belastungen untersucht worden waren.
Frisches Grün, aufgeschichtet zur Entsorgung (Juli 2017).
Das Titelbild (Simon Vonstein, Stadt Osnabrück) zeigt: Ralf Klimpel, Hartmut Dieckmann, Daniel Tiemann (alle Firma Dieckmann), Michael Wellmann (Bauleiter), Jürgen Schmidt (Fachdienstleiter Straßenbau) und Stadtbaurat Frank Otte.
Am Donnerstagabend gegen 19.25 Uhr wurde im Stadtteil Schinkel an der Windhorststraße eine Tankstelle überfallen.
Ein unbekannter, mit einem Schal maskierter Mann, betrat den Verkaufsraum der Tankstelle am Schinkelberg und forderte die anwesende 55-jährige Angestellte auf, das Bargeld herauszugeben. Seiner Forderung verlieh er mit einer Waffe Nachdruck. Nach Erhalt des Geldes flüchtete er zu Fuß in Richtung stadteinwärts.
Der Räuber ist um die 1,85m groß und schlank. Er sprach akzentfrei hochdeutsch und war dunkel gekleidet (schwarze auftragende Jacke, schwarze Wollmütze, schwarze Handschuhe). Hinweise zu der Tat oder zum Täter bitte an die Polizei in Osnabrück, 0541 327 2115 oder 0541 327 3203.
Wer glaubte bei einer Osnabrücker Firma günstige Onlineschnäppchen machen zu können und diese dann per Vorkasse bezahlt hat, wird womöglich sein Geld und die Hoffnung auf Lieferung abschreiben müssen. Die Osnabrücker Polizei ermittelt und bittet Geschädigte darum Anzeige zu erstatten.
An der Osnabrücker Pagenstecher Straße war die Firma Elasticar über einige Jahre eine etablierte Adresse für den schnellen Reifenwechsel oder um untermotorisierten Familienautos mit allerlei Zierwerk, Alufelgen und Plastikspoilern einen sportlichen Auftritt im Stil der 80er Jahre zu verpassen.
[Nachtrag 7.12., 22:05]: Das Ladengeschäft an der Pagenstecherstraße besteht nicht mehr, online wird bei Google & Co jedoch noch immer die Adresse im Stadtteil Hafen angezeigt. Ob die womöglich neuen Eigentümer des Firmennamens und/oder der GmbH dies bewusst genutzt haben um Seriosität vorzutäuschen, wird sicher Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen sein. Für den Firmeninhaber wäre es problemlos möglich gewesen den Eintrag zu aktualisieren, was jedoch offensichtlich nicht geschah.
Schnelles Geld mit Onlineabzocke
Doch irgendwann in den vergangenen Monaten muss sich das Geschäftsmodell drastisch gewandelt haben, davon zeugen zahlreiche Beiträge in Onlineforen und die über Archivseiten noch auffindbaren Reste der inzwischen abgeschalteten Website.
Der Tenor in den Onlineforen: Erst überaus euphorisch, denn „kaum zu glauben“ sind die günstigen Preise des Osnabrücker Versandhändlers.
Doch schon bald überwiegen die negativen Rückmeldungen, der gutgläubigen Onlinekunden, die per Vorkasse zahlten und meist nicht beliefert wurden.
Wer genau hinschaute konnte den Betrug erkennen
Im Kommentarbereich des Schnäppchenportals MyDealz stellten die dort diskutierenden Schnäppchenprofis bereits im November einige Indizien fest, die auf einen unseriösen Anbieter hindeuteten.
So sollte für eine verspätete Vorauszahlung vom Käufer Strafzinsen gezahlt werden, was vollkommen unüblich ist und juristisch auch nicht durchsetzbar.
Ein Sicherheitszertifikat für die Onlineseite enthielt keine Adresse, während die Kontaktdaten, die auf der Website zu finden waren, auf einen Taucherladen in Lüstringen verwiesen – nicht auf das Ladengeschäft an der Pagenstecherstraße. Ein Handelsregistereintrag führte allerdings nach Duisburg und machte die vermutlich genau so gewollte Verwirrung komplett.
So sah die Elasticar-Website bis zur Abschaltung aus
Wer Glück hatte zahlte erst nach Sperrung des Kontos
In einigen Fällen sorgte der Käuferschutz von PayPal oder eine kulante Kreditkartenfirma dafür, dass aus der Vorauszahlung kein Lehrgeld wurde. Ein paar ganz Mutige, die per Banküberweisung zahlten, rettete in den vergangenen Tagen das inzwischen gesperrte Bankkonto und die automatisierte Rücküberweisung vor Tränen unter dem Weihnachtsbaum.
Polizei bittet Opfer um Anzeige
Die Polizeiinspektion Osnabrück teilte am Donnerstagnachmittag mit, dass ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges gegen die Verantwortlichen der Firma Elasticar GmbH geführt wird. In dem Verfahren ist mit einer Vielzahl von Geschädigten zu rechnen, viele Betrugsopfer haben nach Angaben der Polizei bereits eine Anzeige erstattet. Geschädigte, die noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten, ihre Strafanzeigen bei der für sie zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten.
Von telefonischen Anfragen sollen die Geschädigten Abstand nehmen. Hinweise zur Anzeigenaufnahme und weitere Informationen erhalten sie ausschließlich unter der Telefonnummer 0541/327-2599 bzw. auf den Internetseiten der Polizeiinspektion und der Polizeidirektion Osnabrück.
Eine 95-jährige Frau wurde in der Bergstraße (Westerberg) am Mittwochnachmittag gegen 16.15 Uhr von einem Unbekannten bestohlen. Die Frau kehrte vom Einkaufen zurück und wurde vor ihrem Haus von einem unbekannten Mann angesprochen.
Dreister Dieb warnte vor Einbrechern
Der Mann fragte sie, ob sie die Haustür abgeschlossen habe? Es seien Einbrecher unterwegs, die vermutlich auch in ihrer Wohnung gewesen seien. Ob sie auch Schmuck zuhause habe? Die ältere Dame, die den Mann für einen Polizeibeamten hielt, betrat ihre Wohnung, der Unbekannte folgte ihr und ließ sich von ihr den Aufbewahrungsort des Schmucks zeigen. Kurze Zeit später verschwand er wieder und mit ihm auch die Schmuckschatulle.
Der mutmaßliche Dieb wird folgendermaßen beschrieben: ca. 1,75m groß, normale Figur, gepflegtes Äußeres, Kurzhaarschnitt, schwarze Hose, schwarze glänzende Jacke (evtl. Daunenjacke), sprach hochdeutsch. Hinweise zu dieser Tat bitte an die Polizei in Osnabrück, 0541 327 2215 oder 0541 327 3203.
Die Osnabrücker Grünen wollen einen autofreien Neumarkt.
Die Industrie und Handelskammer hält ein Diesel-Fahrverbot für unverhältnismäßig. Kaufkraftabfluss aus der Innenstadt droht – profitieren würden vor allem andere Städte und der Onlinehandel, heißt es in einer aktuellen Erklärung der IHK.
In Osnabrück und nach aktuellen Berechnungen des Niedersächsischen Umweltministeriums möglicherweise auch weiteren Kommunen im IHK-Bezirk wird der Stickstoffdioxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. Als schärfste Maßnahme drohen diesen Städten nun Einfahrverbote für Dieselfahrzeuge, die nicht der aktuellen „Diesel Euro 6 Generation“ entsprechen.
Nach Angaben der IHK wurden betroffene Fahrzeuge in Deutschland bis zum 30. August 2015 neu zugelassen. „Das würde in unserer Region aktuell etwa 30 Prozent des gesamten Pkw-Bestands treffen und hätte eindeutig negative Auswirkungen auf die Wirtschaft. Pendler würden ihre Arbeitsplätze nicht mehr wie gewohnt erreichen, Kunden nicht mehr die Einzelhandelsbetriebe oder Restaurants in den Innenstädten. Hinzu kämen Probleme bei den Anlieferverkehren, denn insbesondere bei Lkws und Transportern ist der Dieselmotor derzeit noch ohne echte Alternative“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.
Umstieg auf ÖPNV ist oft keine Alternative
Zu den Folgen eines Diesel-Fahrverbots hatte die IHK deshalb zuletzt eine nicht repräsentative Blitzumfrage bei mehr als 700 Parkhausnutzern in Osnabrück durchgeführt. Demnach wollen 44 Prozent der Nutzer älterer Dieselfahrzeuge im Falle eines Einfahrverbotes andere Städte aufsuchen, weitere 15 Prozent möchten mehr im Internet einkaufen. Lediglich 17 Prozent würden auf Bahn, Bus oder Fahrrad umsteigen, rund ebenso viele ein neues Fahrzeug anschaffen.
„Ein Einfahrverbot würde den Wirtschaftsstandort Innenstadt erheblich schädigen. Der Kaufkraftabfluss an andere Standorte sowie den Online-Handel würde den Einzelhandelsumsatz z. B. in der Osnabrücker Innenstadt messbar reduzieren. Wir schätzen, dass dies einen Umfang von bis zu 50 Mio. EUR jährlich erreichen könnte“, so Graf.
Maßregeln nur einzelner Verursacher ist ineffizient
Vor diesem Hintergrund hat die IHK-Vollversammlung in ihrer aktuellen Sitzung nun ein Positionspapier verabschiedet. Darin hält sie ein Einfahrverbot für die betroffenen Dieselfahrzeuge für unverhältnismäßig. Stattdessen regt sie im Sinne einer „Partnerschaft für saubere Luft“ unterschiedliche Maßnahmen an, die von den betroffenen Kommunen schnellstmöglich in Angriff genommen werden sollten und bei denen die IHK ihre Unterstützung anbietet. Gleichzeitig sollen auf der Bundesebene belastbare Sachstandsermittlungen erfolgen, in denen die relevanten Verursacher identifiziert werden. Das Maßregeln nur einzelner Verursacher sei ineffizient.
„Es ist im Interesse der Menschen, die in den Innenstädten wohnen und arbeiten, wichtig, die NO2-Belastung zu senken. Gleichzeitig müssten die Innenstädte sowohl für den Personen- als auch für den Wirtschaftsverkehr weiter erreichbar bleiben. Den Kommunen steht dafür eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, angefangen mit optimierten Ampelschaltungen bis hin zu internetbasierten Pendlerportalen. Dabei möchten auch wir unseren Beitrag leisten, sei es durch Informationen zu betrieblichem Mobilitätsmanagement oder City-Logistik-Projekten ebenso wie bei der Netzwerkarbeit mit relevanten Stakeholdern“, so Graf weiter.