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Osnabrücker Regenbogen und BOB wollen Fahrräder in Parkhäuser holen

Fahrradparkhaus Nikolaigarage Osnabrück
Scheitert Fahrrad-Parkhaus Nikolaiort an den Zufahrten?

In einer von verschiedenen grundsätzlichen Debatten rund um den Klimaschutz geprägten Ratssitzung, brachte ein Antrag der FDP Ratsfraktion am Dienstagabend einen handfesten Vorschlag zur Diskussion, wie Fahrradfahren in der Innenstadt attraktiver gestaltet werden könnte.

In einem Antrag forderte die Osnabrücker FDP die Verwaltung auf, zusammen mit der OPG zu prüfen, ob spezielle Flächen und Angebote für das Abstellen von Fahrrädern in Osnabrücker Parkhäusern möglich sind.

Für die Liberalen führte Ratsherr  Oliver Hasskamp aus, dass es in Osnabrück bislang keine Möglichkeit gibt, sein Fahrrad in einem OPG-Parkhaus abzustellen. Hasskamp rechnete vor, dass ein entsprechend umgewandelter Autoparkplatz die Abstellfläche für mehrere Fahrräder bieten könne. Ein derartiges Angebot könnte eine Antwort sein auf bislang fehlende Angebote im öffentlichen Bereich sein. Die Fahrräder von radelnden Pendlern ständen überdacht und überwacht.  Als Beispiel für die Stadt Osnabrück nannte der FDP-Ratsherr kostenfreie Fahrradabstellplätze die bereits in Bremen und Aachen in Parkhäusern eingerichtet wurde.
Mit Hinblick auf ähnliche Beschlüsse des Stadtrats aus den Jahren 2012 und 2016 stellte Oliver Hasskamp die Frage, ob sich die Verwaltung da zu Tode prüfe?

Gemeinsame Einfahrt in das Parkhaus als Hinderungsgrund?

Sven Schoppenhorst von der CDU stellte sich gegen die mit einem Änderungsantrag auch von den weiteren Parteien der Regenbogenkoalition getragene Idee: „Wir brauchen keinen weiteren Prüfauftrag, da die OPG sich bereits danach ausrichtet multimodale Angebot zu schaffen“, so der CDU-Politiker, der unter anderem auch den neuen Park & Ride Parkplatz an der Iburger Straße nannte.
CDU-Mitglied Schoppenhorst erklärte, dass es seines Wissens nicht gestattet sei, dass Fahrräder und PKW bei der Einfahrt und innerhalb eines Parkhauses sich eine gemeinsame Verkehrsfläche teilen. Im Übrigen hätte die OPG bereits verschiedene Parkhäuser auf die Möglichkeit prüfen lassen, dort auch Abstellflächen für Fahrräder zu schaffen. Als ein mögliches Parkhaus, in dem zukünftig auf ebener Erde das Fahrradparken möglich sein könnte, nannte Schoppenhorst das Parkhaus am Hauptbahnhof. Wenn 2020 der Mietvertrag für die bisherige Fahrradstation im Bahnhofsgebäude ausläuft, könnte dort eine bewachte Fahrradaufbewahrung eingerichtet werden – ohne Beaufsichtigung würde jedoch Chaos drohen, so das CDU-Ratsmitglied.

Wulf-Siegmar Mierke von der UWG fühlte sich an den Film „Und ewig grüßt das Murmeltier“ erinnert. Wenn ein Antrag seit 2012 „schlummert“, sei es gut, dass die FDP den Antrag nun wieder aufgenommen hat. „Es kann nicht sein, dass der Antrag in irgendwelche Aufsichtsräte oder Ausschüsse verwiesen wird.“

Bereits 2015 scheiterte Idee an Problem mit den Zufahrten

Optionen am Bahnhof, Stadthaus und Nikolaiort

Für die Verwaltung erklärte Stadtbaurat Frank Otte, was die Verwaltung bislang zusammen mit der OPG bereits gemacht hat. Fahrräder in eine Tiefgarage über da Treppenhaus heruntertragen kommt für die Verwaltung nicht in Frage. Allerdings böten die Nikolai- und Stadthausgarage ebenerdige Abstellmöglichkeiten, genau we die zuvor schon genannte Parkhaus am Hauptbahnhof. Es müssten nun Lösungen gefunden werden um einen eigenen Eingang für Fahrräder zu schaffen. Otte: „Wir sind dabei, das Thema ist aber nicht so banal, wie es auf den ersten Blick scheint.“

Für die SPD nannte Susanne Hambürger dos Reis das Beispiel des privaten Parkhauses am Marienhospital, wo eine Fahrradabstellfläche bereits gut funktionieren würde. Heidi Reichinnek von der Linkspartei erinnerte daran, dass in Parkhäusern für Licht und Sicherheit gesorgt werden müsse, denn als Frau würde man sich dort nicht gerne aufhalten.

Hat die OPG kein Interesse an Fahrradparkplätzen?

Abschliessend ergriff Antragsteller Oliver Hasskamp nochmals das Wort und erklärte, dass seiner Meinung nach ein gemeinsames in- und Ausfahren von Auto- und Fahrradfahrern über eine gemeinsame Einfahrt kein Problem sein dürfte. Seiner Meinung nach läge das Problem darin, dass die OPG kein Interesse daran hätte neben Behinderten- und Frauenparkplätzen weiteren Minderheiten Parkraum zur Verfügung zu stellen.

Gegen die Stimmen der CDU-Ratsfraktion und des Oberbürgermeisters folgte eine breite Mehrheit dem Vorstoß der FDP. Das weitere Vorgehen wird nun im Stadtentwicklungsausschuss (StUA) beraten.

AFP

Osnabrücker Textilhändler LOCO zieht sich in den Onlinehandel zurück

LOCO Osnabrück, Hakenstraße
LOCO Osnabrück, Hakenstraße

Der Onlinehandel fordert weitere Opfer im Osnabrücker Stadtbild. Der Textilhändler „LOCO“, der bislang ein Ladengeschäft an der Hakenstraße (am Derby-Platz) betrieb, schließt sein Ladenlokal und zieht sich in den Onlinehandel zurück.

Gelbe Hinweisschilder weisen die Osnabrücker seit dem vergangenen Samstag auf den totalen Räumungsverkauf hin. Auf seiner Facebookseite schreibt das Unternehmen: „Nach über 10 Jahren, mit vielen Höhen und auch Tiefen, schließen wir schweren Herzens unseren LOCO GERMANY Store, an der Hakenstraße 20 in Osnabrück.

Onlinehandel überholt stationären Handel

Die Zeiten ändern sich und der Onlinehandel überholt mit zunehmender Geschwindigkeit den stationären Handel. Aus diesem Grunde haben wir uns nach langen Überlegungen dazu entschlossen, die Türen endgültig zu schließen und unser Kerngeschäft ebenfalls in die digitale Welt zu verlagern.

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Foto: Henke

AFP

Achtung, dieser Rahmspinat kann Plastikteile enthalten

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Der Tiefkühlkosthersteller iglo Deutschland ruft vorsorglich die 800g-Packung des Produkts „iglo Rahm-Spinat“ zurück und warnt vor dem Verzehr der relevanten Charge, in der Plastikteile enthalten sein könnten.

Bei den betroffenen Packungen handelt es sich um das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09.2019 und der im Folgenden genannten und und abgebildeten Codierung, die auf der Verpackungsseite angegeben ist. Da es sich hier um einen sehr begrenzten Produktionszeitraum handelt, bittet das Unternehmen nicht nur den Code, sondern auch die genannte Uhrzeit zu beachten.

iglo Rahmspinat
Foto: obs/iglo Deutschland

Codierung und Uhrzeit auf der Verpackung: L7257AJ005 / Uhrzeit 23:00-3:00

Nach Angaben des Unternehmens ist der Grund für den vorsorglichen Rückruf der Charge „800g-Packung – iglo Rahm-Spinat“, dass kleine schwarze Plastikteile von ca. 8 mm Länge und ca. 4 mm Breite vorkommen könnten. Diese könnten scharfe Kanten aufweisen, so dass beim Kauen oder Schlucken ein gewisses Verletzungsrisiko besteht. Die beiden Plastikteile stammen vermutlich vom Freilandanbau auf dem Feld. iglo hat sich vorsorglich dazu entschlossen, die betroffene Charge komplett zurückzurufen.

Auch Niedersachsen wurde beliefert

Packungen aus der Charge sind ausschließlich in die Verkaufsstellen in die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden Württemberg geliefert worden.
Im Rahmen des Rückrufs wurden der Handel und die zuständigen Behörden informiert.

Der Hersteller iglo erstattet Verbrauchern den Kaufpreis. Diese werden gebeten, die relevanten Produkte „800g-Packung / iglo Rahm-Spinat“ zu entsorgen. iglo erstattet den Kaufpreis für das benannte Produkt sowie ggf. für die Portokosten. Dafür bittet das Unternehmen um die Zusendung des Verpackungsabschnitts mit der aufgeführten Codierung an folgende Adresse:

iglo GmbH, Verbraucherservice „800g – iglo Rahm-Spinat“ Osterbekstr. 90c, 22083 Hamburg.

Für weitere Informationen ist der iglo Verbraucherservice unter der gebührenfreien Servicenummer 0800-100 5200 Werktags von 9:00 bis 17:00 Uhr telefonisch erreichbar.

Nach Angaben von iglo sind ausschließlich Produkte mit der oben genannten Codierung betroffen. Alle anderen Produkte von iglo können bedenkenlos verzehrt werden.

AFP

Cordes & Graefe Auszubildende spendeten 1.000 Euro Preisgeld für Osnabrücker Kindertafel

Auszbildende, Cordes & Graefe, Osnabrück

Studierende und Auszubildende in insgesamt 11 Gruppen nahmen im vergangenen Jahr beim Karriere-Clip Award der Osnabrücker Wirtschaftsförderung teil. Die Gewinner spendeten großzügig ihr Preisgeld für die Kindertafel. 

Bereits bei der großen Premiere und Preisverleihung in der Filmpassage Osnabrück, im Oktober 2017 erklärten die Preisträger, die ihre Ausbildung bei dem Unternehmen Cordes & Graefe absolvieren, noch auf der Bühne, dass sie ihr Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro an die Osnabrücker Kindertafel spenden wollen.

Am vergangenen Donnerstag war es endlich soweit. Die Auszubildenden Larissa Bergmann, Laura Massel, Farina Knies und Moritz Misch waren zusammen mit ihrer bereits ausgelernten Kollegin Saskia Hans, die sich intern um die Koordination der Ausbildung kümmert, zur Preisübergabe bei der Tafel in der Schlachthofstraße eingeladen. Wegen Krankheit nicht dabei war Azubi Julian Roßberg.

Ein Blick hinter die Kulissen von Tafel und Kindertafel

Bei der Tafel hatten die Azubis die Gelegenheit auch einmal hinter die Kulissen zu schauen und zu erfahren wo ihre Hilfe ankommt und wie sie verwendet werden wird.

Tafel, Osnabrück
Ein Blick hinter die Kulissen der Osnabrücker Tafel

Birgitta Marquardt-Meer und Herrmann Grosse Marke führten die Auszubildenden über das Gelände und das Haus im Stadtteil Gartlage, von wo aus die Tafel regelmäßig rund 3.500 bedürftige Osnabrücker versorgt. Die Tafel ist bereits seit 22 Jahren in Osnabrück aktiv, die Kindertafel erst seit 10 Jahren.

Etwa 400 Kinder erhalten über die Kindertafel zum Beispiel ein gesundes Frühstück, das sie nicht selbst abholen müssen, sondern über etwa 20 Einrichtungen, wie Kitas oder Schulen bekommen.

Gespendetes Preisgeld reicht für zwei Wochen

Dass das Preisgeld für den Gewinner-Film gespendet wird, war keine Vorgabe der Wirtschaftsförderung, sondern eine Idee der Azubis. Ihr Ausbildungsbetrieb Cordes & Graefe hatte bereits einmal den Erlös einer firmeninternen Veranstaltung für die Tafel gespendet, so fiel die Wahl auf die Kindertafel als Empfänger. Birgittag Marquardt-Meer kann so mit ihren vielen ehrenamtliche Helfern für rund zwei Wochen „ihre Kinder“ versorgen.

Das ist der Gewinner-Film:

AFP

Sparkasse Osnabrück schließt ein erfolgreiches Jahr 2017 ab

Vorstand Sparkasse Osnabrück

Titelfoto: Nancy Plaßmann, Friedrich H. Petersmann, Johannes Hartig und Thomas Salz (v.l.n.r.)

Zeiten einer Niedrig- und Negativzinspolitik sind eigentlich kein gutes Umfeld für das Geschäftsmodell einer Sparkasse, resümiert Johannes Hartig, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Osnabrück, das vergangene Jahr. Nach zwei sehr guten Jahren ist man dennoch mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres zufrieden.

Für die Zukunft erwarten die Vorstände der der Osnabrücker Sparkasse nicht unbedingt ein Ende der niedrigen Zinsen, aber zumindest ein leichtes Anziehen vor allem bei langlaufenden Immobiliendarlehen.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung bewegte sich mit einem Rückgang um rund 3,8 Millionen Euro im Rahmen der Erwartungen. Auch in diesem Jahr wird ein großer Teil des Betriebsergebnisses zur erforderlichen Stärkung des Eigenkapitals verwendet. Die Sparkasse Osnabrück hat das 2015 gestartete Zukunftsprogramm 2017 erfolgreich fortgesetzt Die Anpassung des Filialnetzes erfolgte wie geplant. Die Kundeneinlagen wuchsen um 6,6 % auf 5,023 Milliarden Euro, der Bestand der Kundenkredite wuchs um 3,5 % auf 5,271 Milliarden Euro.

Sparkasse Osnabrück wird immer digitaler

Sehr gut entwickeln sich die Multikanalberatung und der Ausbau digitaler Services. So nutzen erstmals mehr als die Hälfte aller Kunden Online-Banking. Besonders erfolgreich verliefen das erste volle Betriebsjahr des BeratungsCenters sowie der Aufbau der neuen Filiale Weidencarrée.

Vor allem das Geschäftsfeld der Privatkunden war und ist besonders von der anhaltenden Zinspolitik der EZB betroffen, so Sparkassenchef Johannes Hartig im Pressegespräch am Montagvormittag.
Die Erträge aus dem Privatkundenbereich gingen erwartungsgemäß zurück. Das Geschäft mit Firmenkunden bewegte sich erneut auf sehr hohem Niveau. Insgesamt hat die Sparkasse Osnabrück im Berichtszeitraum 1,159 Milliarden Euro Darlehen neu zugesagt – ein absoluter Spitzenwert. Damit unterstützt die Sparkasse Osnabrück die wirtschaftlich gute Entwicklung der Region tatkräftig. Hartig betonte beim Rückblick auf das vergangene Jahr, dass die Sparkasse es als Teil ihrer Aufgabe sieht einen Beitrag zu leisten für die Entwicklung der Region, die Arbeitsplätze und die Menschen, die hier leben. Die Kreditvergabe, vor allem an mittelständische Unternehmen, die derzeit sehr stark in die Zukunft investieren, gehört für die Sparkasse dazu. Unternehmen und Selbstständigen der Region wurden neue Darlehen in Rekordhöhe von über 863 Millionen Euro zugesagt.

Zwei Vorstände wechseln in diesem Jahr

Der Jahresrückblick 2017 war gleichzeitig auch ein Ausblick auf personelle Veränderungen im laufenden Jahr. 2018 wird es zwei Vorstandswechsel geben. Thomas Salz verlässt die Sparkasse Osnabrück zum 31. März in Richtung Aachen. Nancy Plaßmann folgt zum 1. Oktober (HASEPOST berichtete) auf Friedrich H. Petersmann, der nach mehr als 48 Jahren in den Ruhestand geht.
Am 1. April 1970 startete Petersmann seine Karriere als Lehrling in der damaligen Kreissparkasse Osnabrück. 2011 war Friedrich Petersmann auf seinem Weg vom Lehrling bis in die Chefetage ganz oben angelangt und wurde Mitglied im dreiköpfigen Vorstand der Sparkasse Osnabrück.
Seine Nachfolgerin, Nancy Plaßmann, kann ebenfalls auf eine langjährige und über alle Ebenen reichende Laufbahn im eigenen Haus zurückblicken.

Sparkasse setzt auf Nachwuchsförderung in eigenen Reihen

Auch in Zukunft will die Sparkasse derartige Karrieren im eigenen Haus ermöglichen. „In den letzten Jahren haben wir im Schnitt 18 Auszubildende eingestellt. In diesem Jahr planen wir, die Zahl der Auszubildenden zu erhöhen, weil wir auch zukünftig sehr gut qualifizierte Mitarbeiter benötigen“, so Friedrich H. Petersmann, der auch für den Personalbereich verantwortlich ist. Am Rande des Pressegesprächs fiel die Ziel-Zahl von „30“, was fast einer Verdoppelung der Auszubildenden im kommenden Lehrjahr entsprechen würde.
„Wir bieten eine interessante, zertifizierte und anspruchsvolle Ausbildung.“ Gute Perspektiven und spannende Tätigkeiten, die durch das sich wandelnde Berufsbild geprägt werden, bietet die Sparkasse Osnabrück in den Ausbildungen zum/zur Bankkaufmann/frau, Versicherungskaufmann/frau und Informatikkaufmann/frau, in dem berufsintegrierten Studium zum Bachelor of Arts mit der Spezialisierung Banking und Sales sowie mit dem Trainee-Programm für Universitäts- und Hochschulabsolventen/innen.

Erfolgreiche Anpassung des Filialnetzes

Die Sparkasse Osnabrück setzte den Umbau des Filialnetzes im vergangenen Jahr wie geplant um. Ein besonderes Highlight des vergangenen Jahres war die Eröffnung der Filiale Weidencarrée. „Dieser Standort ist für uns eine echte Filiale der Zukunft“, freut sich Petersmann. „Wir verbinden dort eine erstklassige stationäre Betreuung mit digitalen Angeboten und das alles in einem hocheffizienten Betrieb.“

Zentrale Filialstandorte werden ausgebaut. Dort verbessert die Sparkasse Osnabrück weiter die Beratung. So wurden 2017 ca. 3 Mio. Euro in den Aufbau der Filiale Weidencarrée sowie den Umbau der Standorte in Wallenhorst und Bad Iburg investiert. 2018 sind für Umbauten am Standort Sedanplatz, in der Filiale Ostercappeln und am Standort der Filiale bzw. Hauptstelle Neumarkt Investitionen von 5,7 Mio. Euro geplant. „Die Arbeiten wurden und werden zum allergrößten Teil von Anbietern aus der Region durchgeführt“, ergänzt Petersmann. „Dadurch erzeugen wir wiederum Wertschöpfung in der Region.“ Die Sparkasse Osnabrück ist mit einem Marktanteil von je fast 60 % sowohl bei Privatkunden als auch bei Firmenkunden absoluter Marktführer in der Region. „Etwa 250.000 Kunden vertrauen unseren Sparkassen-Beratern, von denen sie zum Teil seit Jahrzehnten betreut werden“, betont Petersmann.

Noch nie so viele Immobilien vermittelt wie 2017

Die Nachfrage nach privaten Baufinanzierungen schwächte sich 2017 nach zwei sehr starken Jahren leicht ab. „In unseren fünf ImmobilienCentern bieten wir eine exzellente Beratung“, sagt Petersmann. „Bei den Zinsen scheinen wir das historische Tal durchschritten zu haben. Wer sich derzeit mit dem Gedanken an den Immobilienbau oder -kauf beschäftigt, sollte in nächster Zeit aktiv werden.“ Einen besonderen Fokus legt die Sparkasse Osnabrück auf langfristige Finanzierungsmöglichkeiten. Rund 177 Millionen Euro Neuzusagen für den Eigenheimerwerb und für Modernisierungen stellte die Sparkasse Privatkunden 2017 zur Verfügung. Die Sparkasse Osnabrück vermittelte über 330 Immobilienobjekte an neue Besitzer. Dies ist der höchste Wert aller Zeiten. Die Sparkasse ist und bleibt der größte Immobilienvermittler vor Ort. Neben der Finanzierung spielen die Themen verbesserte Sicherheit, Energieeffizienz sowie Versicherungen und Förderprogramme in den Beratungsgesprächen weiter eine große Rolle. „Die Immobilienpreise sind in der Region weiter gestiegen. Wachsende reale Haushaltseinkommen und in der langjährigen Betrachtung niedrige Zinsen machen Wohneigentum für breite Bevölkerungskreise erschwinglich“, ergänzt Petersmann. Ein umfassendes Finanzierungsgespräch hält er für unbedingt erforderlich, denn schließlich zählt der Erwerb der eigenen vier Wände zu den wichtigen Lebensentscheidungen. Am 3. und 4. März 2018 findet in der Hauptstelle der Sparkasse Osnabrück die Immobilienmesse Bauen & Wohnen statt. „Den Termin sollte man sich vormerken“, sagt Petersmann. „Die Messe bietet einen umfassenden Überblick über den Immobilienbereich in der Region.“
HASEPOST wird, wie auch in den Vorjahren, von der Bauen & Wohnen 2018 berichten.

 

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Porsche mit 247 km/h bei Osnabrück in 80er Zone erwischt

Porsche Tacho

Drei Monate Fahrverbot und ein eher überschaubares Bußgeld sind die Quittung, die ein fixer Porschefahrer nun verkraften muss, nachdem er bei Osnabrück mit seinem SUV einem zivilen Polizeifahrzeug vor die Kamera geriet.

Am späten Samstagabend, gegen 22 Uhr, war ein Porsche Cayenne-Fahrer (48) auf der Autobahn A1 in Richtung Münster  unterwegs. Allerdings viel zu schnell, denn er wurde zwischen Wallenhorst und Osnabrück-Hafen von einem zivilen Funkstreifenwagen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 247 km/h gemessen.

In diesem Bereich der Autobahn ist eine Geschwindigkeit von 80 km/h erlaubt. Nach Abzug aller Toleranzen wurde dem Fahrer eine Geschwindigkeit von 175 km/h vorgeworfen, was ein Bußgeld von 600 Euro plus Verwaltungsgebühren und 3 Monate Fahrverbot zur Folge hat.

Die aktuellen Blitzer-Standorte im Landkreis Osnabrück haben wir hier aufgelistet, was keinesfalls zum Rasen verleiten soll!

Titelfoto: Porsche Tacho, Screenshot YouTube

AFP

Hier wird diese Woche im Landkreis Osnabrück „geblitzt“

Fotos, es gibt Fotos!

Nicht alle, die in den kommenden Tagen im Verkehrsgeschehen mit Fotos überrascht werden, dürften sich freuen.

Wer lieber unentdeckt durch den Landkreis Osnabrück cruisen will, sollte besser den Fuß vom Gas nehmen.

In folgenden Orten sind Geschwindigkeitskontrollen (aka „Blitzer“) geplant:

29.1.                    Bad Essen

30.1.                    Ankum

31.1.                    G-M-Hütte

1.2.                       Hasbergen

2.2.                       Bersenbrück

3.2.                       Belm

4.2.                       Melle

Der Landkreis weißt darauf hin, dass jederzeit auch an anderen Orten die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Bitte fahrt vorsichtig – immer!

Symbolbild: Dirk Vorderstraße CC BY 2.0  https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

AFP

In der neuen Nordamerika-Landschaft im Zoo Osnabrück ziehen bald die Murmeltiere ein

Nordamerikalandschaft, Zoo Osnabrück

Kaum zu glauben, aber was heute noch aussieht wie eine frisch umgegrabene Waldlichtung, soll schon bald die neue Heimat der kanadischen Waldmurmeltiere werden, die zusammen mit einigen anderen nordamerikanischen Wild- und Waldbewohner den zweiten teil der Nordamerika-Landschaft „Manitoba“ besiedeln sollen.

Beim Ortstermin oben auf dem Schölerberg waren sich alle Beteiligten sicher: Das Jahr 2018 wird geprägt von vielen Neubewohnern und einer sukzessiven Freigabe der noch im Bau befindlichen Landschaftsteile, die dann vor allem in Kanada heimische Wildtiere aufnehmen werden.

Nachdem im Herbst 2017 der erste, 3 Hektar große Teil der Nordamerika-Landschaft fertig gestellt worden war und Waldbisons, Schwarzbären sowie Hudson-Bay-Wölfe eingezogen sind, laufen nun in dem zweiten, 0,5 Hektar großen Bereich die letzten Bauarbeiten. Im Sommer, wann genau steht noch nicht fest, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Tiere kommen aus Nachzucht, nicht aus der Wildnis

Angelika Mösche, Bauleiterin des Büro Drecker, berichtet: „Die Biberburg und das Wasserbecken für die Biber sowie die Zaunanlagen der anderen Kleintiergehege sind zu 80 Prozent fertig gestellt. Der Rohbau des Technikgebäudes und des Baumstachlerstalls stehen, ebenso die Schnee-Eulen-Scheune. Die Gehegeflächen sind vormodelliert und die Besucherwege sind im Unterbau fertig.“ Bis zu den Sommerferien werden die Bauarbeiten in der insgesamt 3,5 Millionen Euro teuren Tierwelt voraussichtlich fertig gestellt sein. Ein besonderes Besucherhighlight werde sicherlich die Biberburg werden, so Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder. Parallel laufen die Gespräche für die neuen Bewohner, wie der zuständige Kurator Tobias Klumpe erläutert: „Wir sprechen mit Kollegen in anderen europäischen sowie kanadischen Zoos, um die neuen Tiere zu bekommen. In die insgesamt sechs neuen Anlagen sollen Baumstachler, Stinktiere, Kanadische Biber und Murmeltiere neu einziehen. Von unseren bisherigen Tierarten ziehen die Schnee-Eulen, Polarfüchse und Bartkauze nach Manitoba.“ Allerdings könne es immer noch mal Veränderungen bei Tierarten geben, da dafür zum Teil in anderen Zoos erfolgreich Nachwuchs großgezogen werden muss, ergänzte Zoodirektor Prof. Michael Böer. Voraussichtlich werden die Tiere nach und nach einziehen, so dass die Besucher ab dem Sommer bereits einige Tiere im zweiten Teil von „Manitoba“ entdecken können. Bis zum Herbst soll „Manitoba“ dann komplett sein.

Baustelle Manitoba
Sie haben den Plan für Manitoba: Im Sommer sollen die ersten Tiere einziehen. (v.l.n.r.: Tobias Welzel (Firma Grüner Zweig), Albert Brokamp (Firma Scholle), Angelika Mösche (Büro Drecker), Prof. Michael Böer (Zoodirektor Zoo Osnabrück), Hans-Jürgen Schröder (Zooinspektor Zoo Osnabrück), Tobias Klumpe (Kurator Zoo Osnabrück)).

Über 1 Million Besucher im Jahr 2017

Rund 1.020.000 Besucher sind im Jahr 2017 in den Zoo Osnabrück gekommen und damit so viele wie im Jahr zuvor. Trotz leicht gestiegener Einnahmen ist die Finanzsituation aufgrund anstehender notwendiger Gehegeverbesserungen weiterhin angespannt, berichtet Zoogeschäftsführer Andreas Busemann bei der Bilanzvorstellung, die im Vorfeld der Baustellenbegehung stattfand.
„Wir freuen uns sehr, dass wir die Besuchszahlen halten konnten, das Wetter war nämlich im letzten Jahr häufig recht nass und kühl für einen Zoobesuch“, so Busemann rückblickend. „Sicherlich ist das auch unseren neuen Veranstaltungsformaten wie den ‚Zoo-Lights‘ und ‚Halloween‘ zu verdanken.“

Zoo setzt auf Jahreskarten-Inhaber

Rund die Hälfte der Besucher kamen im vergangenen Jahr mit einer Jahreskarte in den Zoo. Bei den Einnahmen durch Eintrittserlöse konnte sich der Zoo um sieben Prozent steigern, wie der Geschäftsführer berichtet: „Im vorletzten Jahr haben wir 5.380.000 Euro eingenommen, im letzten Jahr erzielten wir Einnahmen von 5.750.000 Euro. Davon ist ein Drittel durch Jahreskarten zustande gekommen, zwei Drittel durch Tageskarten.“ Insgesamt verlief das Jahr 2017 leicht besser als geplant mit etwas über 400.000 Euro Mehreinnahmen, geplant waren 350.000 Euro. „Allerdings haben wir Abschreibungen in Höhe von 900.000 Euro, wodurch sich ein Bilanzverlust von 500.000 Euro ergibt, der in dieser Höhe auch geplant war.“ Die Erlöse insgesamt betrugen 7,6 Millionen Euro, darin enthalten sind die Eintrittserlöse mit 75 Prozent, die Sponsoring-Gelder mit 11 Prozent oder Spenden mit 5 Prozent. Dagegen stehen die Aufwendungen ohne Abschreibungen in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Der größte Posten sind mit 57 Prozent die Personalkosten.

Weitere Bauprojekte sind geplant

Insgesamt werde die Finanzierung immer komplizierter, so Busemann: „Der Cash-Flow von 400.000 Euro reicht nicht für die wichtigsten Investitionen, die wir noch machen müssen, um die Tierhaltung in allen Bereichen auf den aktuellsten Stand zu bringen. Deshalb müssen wir diese Bauprojekte immer in Kombination von Krediten und Fundraisingaktionen angehen. In der Vergangenheit haben wir ja schon mit der Aktion ‚Wir für Buschi‘ sowie aktuell mit ‚Löwen für Löwen‘ Geld gesammelt.“ Die schwierige und besondere Situation des Zoos werde sehr deutlich, wenn man einen Blick auf die Nachbarzoos werfe, wie Busemann erläutert: „Münster erhält zurzeit fast vier Millionen Euro kommunalen Zuschuss für den Betrieb des Zoos und zusätzlich soll es einen weiteren Zuschuss für notwendige Investitionen in Millionenhöhe geben. Hannover erhält derzeit 3 Millionen Euro Zuschuss pro Jahr plus 35 Millionen Euro für den Masterplan mit weiteren Umbauten.“ Dagegen erhalte Osnabrück nur 0,7 Millionen Euro, wobei darin der laufende Zuschuss nur 83.000 Euro betrage, da der Rest zum Kreditabbau für die in den vergangenen Jahren realisierten Tierwelten genutzt werde.

Schwerpunkte 2018: Manitoba, Veranstaltungen und Finanzbeirat

Um das enge Budget des Zoos etwas aufzufüllen, wird der Zoo auch 2018 viele Veranstaltungen anbieten, damit zusätzliche Einnahmen für die Tiere zusammenkommen: „Wir wollen auf jeden Fall mit den ‚Zoo-Lights‘ den Schölerberg im Herbst wieder erleuchten und werden dafür das Konzept mit zusätzlichen Künstlern an den Wochenenden sowie mit einer Laternenwoche zum Abschluss weiter entwickeln. Außerdem stehen die Chancen sehr gut, dass wir den ‚Winterzauber‘, den wir in diesem Jahr erstmals mit Kunsteisbahn, Kinderkarussell und besonderer Gastronomie realisiert haben, wiederholen.“ Zusätzlich seien mit dem Verein „Löwen für Löwen“ weitere Fundraising-Aktionen wie die „Löwenmahlzeit“ am 14. September zugunsten der Vergrößerung der Löwenanlage geplant. Parallel arbeite Busemann mit seinem Team an Fundraising-Ideen für die Vergrößerung der Elefantenanlage. „Das wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren noch mal ein sehr großer Brocken für uns, aber wir müssen die Anlage mittelfristig unbedingt vergrößern“, betont Busemann. Um die letzten erforderlichen Großinvestitionen, insbesondere die Elefantenanlage, vorzubereiten und das Bilanzbild des Zoos abzusichern, baut Busemann zurzeit parallel einen Finanzbeirat auf. Dieser soll Ende des Jahres vorgestellt werden.

AFP

Hat Ansgar Brinkmann vorzeitig das Dschungelcamp verlassen?

Ansgar Brinkmann, Dschungelcamp, RTL
Ansgar Brinkmann, Foto: RTL

Wie die Onlineausgabe der Bildzeitung (BILD.de) am frühen Sonntagnachmittag berichtete, hat Ex-VfL Spieler Ansgar Brinkmann vorzeitig das australische Dschungelcamp verlassen.

Leser unserer Facebook-Gruppe „Presseschau Osnabrück“ konnten bereits kurz nach Erscheinen der ersten Meldungen von dem überraschenden Auszug aus der Trash-TV Kulisse lesen.

Brinkmann überraschte mit seiner Normalität

Die Entscheidung kommt überraschend, da die Spielerlegende des VfL (und einiger anderer Mannschaften), die gebürtig aus Bakum bei Vechta stammt, sich überraschend harmonisch in das Team aus abgehalfterten C-Promis mit Silikon-Implantaten und psychischen Defekten eingefügt hatte.
Down Under war Brinkmann so etwas wie ein Leuchtturm der Normalität, während andere mehr oder meist deutlich weniger bekannte Dschungelcamper sich mit jedem Satz um Kopf und Kragen selbst-demontierten.

Waren es die Grünen Ameisen?

Am Samstag konnte ein Millionenpublikum auf RTL miterleben, wie Brinkmanns Haut nach einer Dschungelprüfung, bei der er massiv Grünen Ameisen ausgesetzt war, stark allergisch reagierte.
Womöglich war dies der Auslöser für das vorzeitige Aus seiner Teilnahme. Am Sonntagabend ab 22:00 Uhr wissen wir mehr.

Foto: RTL PR

AFP

Joe Enochs bald Trainer in Essen?

Joe Enochs zu Osnabrücker Zeiten, Archiv Hasepost
Joe Enochs zu Osnabrücker Zeiten, Archiv Hasepost

Eine „heiße Spur“ wittert das lokale Sportportal „RevierSport“ in einem Artikel über ein Testspiel von von Rot-Weiss Essen (RWE), an dessen Spielfeldrand ein Besucher aus Osnabrück gesehen wurde.

Leser unserer Facebook-Gruppe „Presseschau Osnabrück“ konnten bereits am Sonntagvormittag von den Gerüchten lesen, die inzwischen von mehreren Zeitungen des Reviers aufgenommen wurden.

Wer steht denn da am Spielfeldrand?

Unter den lediglich rund 100 Zuschauern, die sich am Samstagmittag auf den Weg ins Zapp Waldstadion nach Schwerte-Ergste gemacht hatten, war der ehemalige VfL-Cheftrainer Joe Enochs zu sehen.

Insgesamt, so RevierSport, soll es drei Trainerkandidaten für die Nachfolge von Argirios Giannikis geben, der ab 1. Juli beim VfR Aalen unter Vertrag ist.
Enochs Trainer-Vorgänger Maik Walpurgis (bis August 2017 in Ingolstadt als Coach beschäftigt) war ebenfalls bereits einmal als RWE-Trainer im Gespräch.

Beim Testspiel gegen den Oberligisten Kaan-Marienborn gab es für Essen einen 1:0 (0:0) Sieg.

AFP