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Mit der Baumpflanzaktion Lebensqualität in der Stadt wahren

Baumpflanzaktion
Baumpflanzaktion. Foto: Jasmin Schulte

Zum Anlass des gestrigen Tag des Baumes (25.04.18) pflanzte der Osnabrücker ServiceBetrieb mit Schülern, die im Rahmen des Zukunftstages in die Arbeit des ServiceBetriebs reinschnuppern, und der Bürgermeisterin Birgit Strangmann eine Esskastanie am Kinderspielplatz der Anna-Gastvogel-Straße.

„Wir schützen mit dieser Baumpflanzaktion nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt“, berichtete Birgit Strangmann, begeistert bei dieser Aktion dabei sein zu dürfen. „Die Grünflächen müssen erhalten bleiben, gerade im Hinblick auf den steigenden Wohnungsbau in der Stadt. Denn nur so kann das gesunde Stadtklima und die Lebenskultur in der Stadt Osnabrück erhalten bleiben. Das erreichen wir nicht mit Beton, nur mit Grünflächen“, führte sie weiter an.

Baum des Jahres 2018

Der Baum ist eingepflanzt
Der Baum ist eingepflanzt. Foto: Jasmin Schulte

Da der Baum des Jahres 2018 die Esskastanie ist, war es nur logisch, an der Anna-Gastvogel-Straße eben einen solchen Baum zu pflanzen. „Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt hier eine ganz große Rolle. Eigentlich kann man die Esskastanie als Immigranten bezeichnen. Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelraum und konnte sich hier gut integrieren. Eine solche Esskastanie kann in unseren Regionen bis zu 200 Jahre alt werden“, erzählte Thomas Maag, Grünunterhaltung beim Osnabrücker ServiceBetrieb. Der Pflanzort an der Anna-Gastvogel-Straße wurde gewählt, da zum einen in diesem Umkreis bereits in der letzten Zeit einige Bäume gepflanzt wurden und zum anderen aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um einen Kindergartenspielplatz handelt.

Zukunftstag beim Osnabrücker ServiceBetrieb

Fleißige Helfer
Die fleißigen Helfer. Foto: Jasmin Schulte

Auch die vier Jungs, die beim Osnabrücker ServiceBetrieb ihren Zukunftstag machen, Elias, Moritz, Fiete und Jonas, hatten sichtlich Spaß bei der Pflanzaktion. Beim Eingraben des Baumes und dem Hämmern der Nägel für das Haltegerüst des Baumes, fühlten sich die „Kleinen“ schon ganz groß. Denn auch sie möchten ein grünes Osnabrück, in dem sie sich wohlfühlen können.

AFP

Green Deli eröffnet in der L&T Markthalle

Green Deli, Osnabrück, Markthalle
Green Deli, Osnabrück,

So langsam komplettiert sich die frisch überarbeitete L&T Markthalle; kulinarisch sollte mit der Neueröffnung des „Green Deli“ jetzt für jeden hungrigen Magen etwas dabei sein.

Neben einigen bekannten Anbietern, wie YouShiMe, die nun auf neuen Flächen zu finden sind und dem the Bulldog, das eine neue Filiale in der Markthalle eröffnet hat, komplettiert seit Mittwoch das Green Deli das gastronomische Angebot.

Green Deli, Osnabrück
Gesund und überaus lecker! Foto: inOsna.de

Im Angebot sind Salate, Wraps und Bowls, die alle selbst zusammengestellt werden könne. Wer beim „Deli Express“ sein Essen gerne „ToGo“ haben will, bekommt es in Verpackungen, die biologisch abbaubar sind.

Mitmachen und 3x 10 Euro Gutschein gewinnen

Wer selber mal testen will, kann beim Gewinnspiel unserer Kollegen von inOsna mitmachen, die auf Facebook und Instagram 3x einen 10 €-Gutschein für Green Deli verlosen. Wir wünschen viel Glück!

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AFP

Frühlingsgefühle im „Orang-Utan-Dschungeltempel“ des Zoos Osnabrück

Die beiden neuen Orang-Utans Damai und Dayang.

Orang-Utan Weibchen Dayang kam vorige Woche aus dem niederländischen Apeldorn in ihre neue Heimat, dem Zoo Osnabrück. Wie wir bereits berichten durften, erhofft sich der Zoo durch den Tiertransfer den Artenschutz der bedrohten Borneo Orang-Utans zu fördern. Daher wurde die zwölfjährige Dayang nach einer kurzen Eingewöhnungsphase im „Orang-Utan-Dschungeltempel“ vorsichtig mit ihrem männlichen Artgenossen Damai bekannt gemacht – ein geglückter Verkupplungsversuch.

Eingewöhnungsphase in der neuen Heimat

„Für die Menschenaffen ist ein solcher Tiertransfer mit Stress verbunden“, so Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator des Zoos Osnabrück, weshalb eine individuelle Betreuung der Orang-Utans und Fingerspitzengefühl von großer Bedeutung seien. Mit den Hilfestellungen einer niederländischen Tierpflegerin, die den weiblichen Neuzugang gut kennt, und wohlüberlegten Strategien, habe die Integration gut funktioniert. So habe man ihre Vorliebe zu süßen Früchten berücksichtigt und das zurückhaltende Tier zunächst auf eigene Faust das Innengehege ihrer neuen Heimat erkunden lassen. Erst nach dieser Phase der Eingewöhnung wurde Dayang vorsichtig an ihren männlichen Artgenossen Damai über ein Kontaktgitter angenähert.

Harmonische Zusammenführung

Auch wenn die Tierpfleger die Charaktere der rothaarigen Menschenaffen als unterschiedlich bewerten, scheinen der sture Damai und die sensible Dayang aneinander interessiert. Nachdem bei der ersten Kontaktaufnahme über das Gitter keine Aggressionen zu verzeichnen waren, wurden die Schieber geöffnet und es erfolgte eine ruhige und positive Annäherung. Die Zuneigung der Affen wurde durch gegenseitige Streicheleinheiten und Fellpflege sichtbar. Zudem beobachtete Revierleiter Dirk Wieferich ein weiteres Zeichen für eine erfolgreiche Zusammenführung: „Dayang setzt sich sogar schon mit dem Rücken zu Damai gewandt hin. Das zeugt unter den Menschenaffen von großem Vertrauen.“

Liebe auf den ersten Blick?

Die langfristige Hoffnung des Koordinators des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) ist, dass die Borneo Orang-Utans einander zugeneigt sind und es bald Nachwuchs geben kann. „Bereits beim zweiten Aufeinandertreffen kam es zur Paarung. Damai war direkt interessiert und auch Dayang war nicht abgeneigt. Man kann fast sagen, dass es momentan nach ‚Liebe auf den ersten Blick‘ zwischen den beiden aussieht“, erklärt Klumpe. Dennoch nehme Dayang aktuell noch die Anti-Baby-Pille, die erst im Verlauf des Jahres abgesetzt werden soll. Bis dahin soll sich der weibliche Neuzugang auch mit den anderen Orang-Utans sozialisieren und in ihrer neuen Heimat ankommen.

Forschungsaspekt des Erhaltungszuchtprogramms

Das Verhalten der Menschenaffen wird täglich sorgsam von den Tierpflegern observiert und durch die Beobachtungen von FSJlern sowie Bachelor- und Masterstudenten aus entsprechenden Studiengängen vervollständigt. Durch diese Verhaltensuntersuchungen könne man gemeinsame Ergebnisse erzielen, die in der Forschung neue Aufschlüsse bieten würden. So beteiligt sich der Zoo Osnabrück auch an einem Projekt, welches den Tiertransfer in der Zukunft erleichtern soll. In einer Kooperation mit anderen Tiergärten werden die Verhaltensanalysen dazu genutzt, um die Partnerwahl der Menschenaffen besser zu interpretieren. Ähnlich wie bei Dating-Netzwerken sollen die Orang-Utans an speziellen Bildschirmen ihre Partnerpräferenzen anhand von Fotos und Tiergeräuschen festmachen können. Auf diese Weise könne (bisher noch in der Theorie), die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Tiertransfers antizipiert werden. Dayang und Damai haben sich noch auf dem klassischen Weg des Erhaltungszuchtprogramms kennengelernt und erwecken die Hoffnung der Tierpfleger auf eine Vermehrung. Über dem „Orang-Utan-Dschungeltempel“ klappern indes zwei Störche auf einem Mast: Möglicherweise ein glücksverheißendes Omen für Nachwuchs im kommenden Jahr.

© : Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann)

AFP

Horses & Dreams geht vom 25. bis zum 29. April an den Start

Horses & Dreams
Horses & Dreams. Foto: Sophie Scherler

Vom 25. bis zum 29. April 2018 findet die diesjährige internationale Reitveranstaltung „Horses & Dreams meets the Royal Kingdom of Jordan“ auf dem Hof Kasselmann in Hagen a.T.W statt. „Uns erreichen jeden Tag zigtausend Anrufe, ob noch mitgeritten werden kann, doch wir sind voll“, berichtet Francois Kasselmann, Veranstalter des Turniers.

Eröffnet wird, wie jedes Jahr, das Turnier mit einem ökumenischen Gottesdienst, der in eine internationale Eröffnungsfeier mündet. Unter dem Motto „Wie ein großes Zelt gespannt… – Du bist da, wo Menschen leben“ heißt man in Hagen a.T.W. um 18:30 Uhr das Gastland Jordanien willkommen. Ibrahim Bisharat, Springreiter aus Jordanien, der bereits drei Mal an Olympia teilgenommen hat, bezeichnete sein Land selbst als sehr gastfreundlich. Um den Charakter der Gastfreundlichkeit aufzunehmen, entschied  man sich für das Motto, welches das Zusammentreffen verschiedener Kulturen repräsentieren soll.

Viel Neues rund um das Reitsportevent

Pressekonferenz Horses & Dreams
Pressekonferenz Horses & Dreams. Foto: Sophie Scherler

Dieses Jahr gibt es zudem weitere Neuerung. Bei der ersten sogenannten „Horses & Dreams Auction“, die bereits ab dem 20.4. begonnen hat und noch bis zum 5.5.18 14 Uhr läuft, werden in diesem Jahr 9 Pferde versteigert. Alle Auktionspferde haben eine interessante Abstammung und können Probe geritten werden. Der Erlös des Pferdes „Tu le merite“ geht an die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ der BILD-Zeitung.

Zudem wird neben ClipMyHorse.TV auch auf EntertainTV, das gezielt junge Leute anspricht, das Reitturnier übertragen werden. „Wir versuchen den Reitsport modern und sexy zu machen“, so Ulrich Kasselmann, Veranstalter, über den neuen Medienpartner.

Auch Hubertus Schmidt, Dressurreiter und Rider of the Year 2017, schätzt die Veranstaltung aufgrund der tollen Organisation. „Gerade uns Reiter interessiert besonders wie die Pferde untergebracht sind. Jedes Jahr gibt es ein paar Kleinigkeiten, die neu eingeführt wurden. Dieses Jahr sind es zum Beispiel die neuen Waschboxen.“

Pferde
Pferde bei Horses & Dreams. Foto: Sophie Scherler

Einen guten Eindruck zu machen, ist wichtig

„Für viele Reiter und Reiterinnen ist Horses & Dreams der Auftakt, an welchem alle geballt wieder draußen an den Start gehen können. Gleichzeitig wird hier schon geschaut, wer eine schöne Perfomance abliefert und sich damit für weitere Turniere nominiert“, schloss Disziplintrainer Heinrich Engemann.

Informationen zum Programm finden Sie hier.

AFP

Bitte Folgen! Polizei Osnabrück startet mit eigenem Instagram-Account

Um den Bürgerinnen und Bürgern einen authentischen Einblick in die Polizeiarbeit zu ermöglichen, wird die Polizei Osnabrück ab dem 2. Mai unter „polizei.osnabrueck“ die Video- und Foto-Sharing-App Instagram nutzen.

Egal ob im Einsatz- und Streifendienst, Kriminalermittlungsdienst, bei Trainings oder bei der Arbeit in der Leitstelle: „Wir wollen mit starken Bildern die Facetten der polizeilichen Arbeit widerspiegeln und unseren Abonnenten einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen“, so Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Dabei stehen Nachwuchsgewinnung, Imagebildung, aber auch die Vermittlung von Präventionsthemen im Vordergrund.

Junge Zielgruppe ansprechen

Besonders die Zielgruppe jüngerer Menschen zwischen 14 und 29 Jahren soll auf dem Account der Polizei Osnabrück angesprochen werden. „Um als Polizei die Teenager auch zukünftig noch erreichen zu können, stellen wir mit Instagram jetzt die Weichen“, so Ellermann. Auf Facebook und Twitter ist die Polizei Osnabrück bereits mit eigenen Accounts vertreten, um die Menschen in der Region mit einer Vielfalt an polizeilichen Informationen zu versorgen. Mit Instagram folgt nun der nächste Schritt beim Ausbau der digitalen Aktivitäten.

Am 6. Oktober 2016 gab Polizeipräsident Bernhard Witthaut den Startschuss für fünf Twitter-Accounts in der Polizeidirektion Osnabrück. Die polizeieigenen Twitter-Kanäle erstrecken sich auf die regionalen Bereiche der Polizeiinspektionen (PI) Leer/Emden, Aurich/Wittmund, Emsland/Grafschaft Bentheim und Osnabrück. Auch bei Facebook sind alle Inspektionen mit eigenen regionalen Seiten präsent. Noch dazu hat die Polizeidirektion Osnabrück bereits mehrere sogenannte personifizierte Accounts auf Twitter und Facebook geschaffen, bei denen Polizisten aus unterschiedlichen Bereichen über ihre Arbeit berichten.

 

Übrigens: Auch die Hasepost berichtet über ihre Arbeit auf Instagram!

Marco Ellermann und Lena Krüger von der Polizeidirektion Osnabrück freuen sich auf den Start ihrer Behörde mit Instagram. Foto: Polizei Osnabrück

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Warenrückruf von Salamisticks und Minisalami

Rückruf Salamisticks und Minisalami
Rückruf Salamisticks und Minisalami

Die zur Mühlen Gruppe Markenvertriebs GmbH, D-24860 Böklund, ruft die Produkte „Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g“ sowie „Marten Salametti Minisalamis-Geflügel, 100g“ zurück.

Vorsicht bei diesen Produkten

Im Rahmen von Labor-Kontrollen wurden vereinzelt Salmonellen festgestellt. Vom Verzehr der benannten Produkte wird dringend abgeraten!

Betroffen sind folgende Produkte/Handelshäuser:

– Marten Salametti Minisalamis-Geflügel, 100g; hergestellt bei
Gütersloher Fleischwaren Vertriebs GmbH & Co.KG und vertrieben
in Teilen des ALDI Süd-Gebietes;

MHD 11.05.2018
MHD 18.05.2018

– Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett,
luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g; MHD 05.06.2018;
vertrieben bei REWE

Betroffen sind ausschließlich diese Produkte mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten. Andere Artikel der Marken sind hiervon nicht betroffen.

Die Gefahr von Salmonellen

Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann unter anderem Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, Fieber, sowie Kopfweh auslösen. Personen, die schwere oder anhaltende Symptome entwickeln und dieses Lebensmittel gegessen haben, wird empfohlen, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

Das Unternehmen hat umgehend reagiert und die betroffenen Artikel aus dem Verkauf nehmen lassen. Die Kunden können betroffenen Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben.

AFP

Schwarzfahrer: Glatzenmann mit langem Mantel schlägt Busfahrer in Melle

Symbolbild Gewalt
Nach Angriff vor „Grüner Jäger“: Polizei sucht Südländer

Die Polizei Melle ermittelt zurzeit wegen einer Körperverletzung, die sich bereits am Dienstag, 17.04.2018, an der Bushaltestelle Sparkasse Westerhausen ereignete.

Busfahrer ins Gesicht geschlagen

Nach Angaben der Polizei stieg gegen 12.15 Uhr ein Unbekannter in den Bus der Linie 305 (Westerhausen->ZOB Melle) ein, konnte aber den Fahrpreis nicht bezahlen.

Als der Busfahrer daraufhin die Mitnahme ablehnte und den Mann aufforderte, den Bus zu verlassen, wurde er von dem Unbekannten heftig beleidigt und dann ins Gesicht geschlagen.

Nach dem Vorfall stieg der Täter aus und entfernte sich von der Bushaltestelle. Der Schläger war 30 bis 40 Jahre alt, circa 180cm groß, ungepflegt und hatte eine schlanke, sportliche Figur. Er hatte eine Glatze und trug zur Tatzeit einen knielangen, schwarzen Mantel. Die Polizei sucht nun Fahrgäste, die Zeugen des Vorfalls wurden. Telefon: 05422-920600.

AFP

Schlossgartenknigge oder wer macht hier eigentlich sauber?

Wiese im Schlossgarten Osnabrück
Der Schlossgarten in Osnabrück

In der letzten Woche wurde Osnabrück mit überraschend sommerlichem Wetter gesegnet. Viele (besonders jene ohne Garten und Balkon) nutzten die Gelegenheit, um im Schlossgarten zu grillen, zu feiern, oder einfach zu entspannen. Wie in unserem Facebookvideo zu sehen ist, sieht der Lieblingsplatz vieler nach so einem warmen Wochenende aber eher aus wie eine Müllhalde. Dabei gibt es Regeln, die dafür sorgen sollen, dass die Wiese am Ende des Tages auch noch wie eine aussieht.

Grundsätzlich gilt auf allen Grünflächen der Stadt Osnabrück, zu dem auch der Schlossgarten gehört, das Gebot der Rücksichtnahme. Bereits im ersten Absatz der von der Stadt festgelegten „Satzung über die Benutzung der öffentlichen Grünflächen“ heißt es: Jegliche Benutzung ist nach dem Gebot der Rücksichtnahme auf die Interessen anderer Bürger sowie am Gebot der Schonung von Natur und Landschaft auszurichten. Darin ist im Grunde schon enthalten, dass jeder verpflichtet ist seinen Müll und seine Flaschen wegzuräumen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen, dass je nach Menge und Art des Mülls zwischen 10-100€ liegen kann. Auch das Grillen ist nicht in jeder Form erlaubt. „Der Grill muss mindestens 30 cm Abstand zur Grasnarbe haben, damit diese nicht verbrennt. Einweggrills sind grundsätzlich nicht erlaubt“ erklärt Katrin Hofmann vom Osnabrücker Service-Betrieb (OSB).

Wer räumt das Chaos wieder auf?

Für die Reinigung des Schlossgartens ist der Osnabrücker Service-Betrieb verantwortlich – eigentlich nur von montags bis freitags. Das reiche aber inzwischen nicht mehr aus, erklärt Katrin Hofmann: „am Wochenende haben wir ein erhöhtes Besucheraufkommen, was an sich schon mehr Müll mit sich bringt. Außerdem hat sich der Lebensstil der Menschen verändert, sie nehmen ihr Essen häufiger mit, wodurch noch mehr Abfall entsteht“. Deswegen wird des Studenten beliebtester Garten auch an Sonntagen gereinigt und die Mülleimer geleert, momentan noch in mühsamer Handarbeit. Für die Reinigung von Großflächen wurde aber kürzlich eine Maschine angeschafft, die den Abfall selbstständig auflesen kann, sie befindet sich allerdings noch in der Testphase.

Jeder kann helfen den Schlossgarten als Erholungsort zu erhalten und den Männern und Frauen von der Müllabfuhr ein bisschen Arbeit abzunehmen. Müll in die Tonne werfen, oder einfach mit nach Hause nehmen – gar nicht schwer, oder?

AFP

Eröffnung des „The Bulldog“ in der Markthalle von L&T

Jan Engeman hinter der Bar des "The Bulldog"

Nach mehreren Monaten Arbeit eröffnete am gestrigen Montag (23.04) die zweite Filiale des Burgerrestaurants „The Bulldog“ in der Markthalle von L&T. Neben zahlreichen geladenen Gästen kamen auch viele Stammkunden aus dem Geschäft in der Pagenstecherstraße.

Vor nicht mal einem Jahr eröffnete das erste „The Bulldog“ an der Pagenstecherstraße, nun folgt direkt ein zweites Geschäft in der Osnabrücker Innenstadt. „Eigentlich hatten wir gar nicht vor so schnell einen zweiten Laden zu eröffnen“ erzählt Jonas Nehmelmann, Leiter der Marketing- und Kommunikationsabteilung, „aber mit diesen Räumlichkeiten hat einfach alles gepasst“. 80 Sitzplätze, doppelt so viele wie im ersten Laden, gibt es im Innenbereich. Eine Außenterrasse soll in etwa zwei Wochen folgen, nachdem die Pflasterarbeiten vor dem Lokal abgeschlossen sind.

Anderes Publikum – gleiche Qualität

Durch den neuen Standort in der Innenstadt erhoffen sich die Betreiber noch mehr Publikum, als in der Pagenstecherstraße. „Hier ist natürlich ein viel größere Menge an Menschen unterwegs. Wir wünschen uns, dass wir dadurch auch neue Kunden gewinnen können“ so Nehmelmann. Aber auch die Stammgäste dürften sich am neuen Standort wohl fühlen, denn die Karte des „The Bulldog“ ist nicht verändert worden. Es gibt weiterhin Burger und Hotdogs, sowie verschiedene Beilagen und Salate. Bei allen Produkten ist es für die Betreiber wichtig, hochwertige Zutaten zu verarbeiten. Außerdem werden Fleisch, Brötchen und Gemüse von regionalen Anbietern bezogen und mindestens ein Mal am Tag frisch geliefert.

Eröffnung des „The Bulldog“ in der Markthalle von L&T
Neuer Standort – gleiche Qualität

Was hat sich verändert

Vieles ist ähnlich, manches auch neu. Gleich geblieben ist der Stil der Innenausstattung, amerikanisch angehaucht und wie das Original ausgestattet mit Bilder von Künstler Thomas Jankowski. Neu hingegen ist die erweiterte Getränkekarte. „Wir haben unsere Bar maximal erweitert und bieten jetzt deutlich mehr Drinks und Cocktails an. Damit wollen wir es für Kunden attraktiv machen, auch später am Abend vorbeizukommen und vielleicht nur einen Drink zu nehmen“ erklärt Nehmelmann. Der Trend ginge dabei wieder zu den Getränkeklassikern mit Rum und Gin, die auch im „The Bulldog“ serviert werden. Getränke mit Sahne finden sich auf der Karte gar nicht, Saft wird nur frisch gepresst verwendet.

Burger bis spät in die Nacht?

Wie die Markthalle öffnet auch das „The Bulldog“ um 9.30 Uhr morgens. Ab diesem Zeitpunkt können die Besucher Burger und Co. bestellen. „Wir beobachten erstmal, ab wann die Gäste Burger essen wollen. Eventuell könnten wir uns auch vorstellen ein Frühstück im amerikanischen Stil anzubieten – mit Eiern, Speck und Pancakes“ erzählt Jonas Nehmelmann. Schließen wird das Restaurant aber nicht bereits um 19 Uhr. Während der jetzigen Testphase sind Küche und Bar bis „open end“ geöffnet. Besucher können das Restaurant dann über einen separaten Eingang an der Ecke Stuben- und Herrenteichsstraße erreichen.

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AFP

Hauptzollamt Osnabrück präsentiert Ergebnisse und konfiszierte Exponate

Konfiszierter Turnschuh mit Doppellabel

Die Zollverwaltung der Bezirksstelle Osnabrück präsentierte am Montag, den 23. April, ihre Ergebnisse des vergangenen Jahres. Durch die Bekämpfung von Schwarzarbeit, Erhebung von Zöllen sowie der Einfuhrumsatzsteuer konnte die Verwaltungsstelle Osnabrück, deren unterschiedliche Aufgabenbereiche sich bis an die holländische Grenze und im Bereich rund um Bremen erstrecken, mehr als 833,9 Millionen Euro an Steuereinnahmen sichern. In dieser hohen Summe spiegelt sich auch der Kampf der Zollbehörde gegen die Produktpiraterie und gegen den Drogenschmuggel wieder, in welchem das Hauptzollamt Osnabrück im Jahr 2017 große Erfolge verzeichnen konnte.

Dr. Thomas Müller, Leiter der hiesigen Zollverwaltung, erklärt mit einem Augenzwinkern, dass die Einnahmen nicht nur mit Verbrauchssteuern auf „alles was lecker schmeckt“ erzielt werden, sondern ein Großteil der Summe besonders durch Vollstreckungsmaßnahmen erreicht werden. Auf der anderen Seite habe das Zollamt mehr als 50 Millionen Euro an Schaden durch illegale Beschäftigung feststellen können und darüber hinaus mehr als 130 Kilo Rauschgift beschlagnahmt. Auf diese Weise würde die Bezirksstelle den Drogenschmuggel in seinem Wirkungsbereich eingrenzen und Steuergelder zurück ins Sozialsystem führen. Die bedeutsamsten Aufgriffe im Jahr 2017 stellen 9,6 Kilo Kokain im Wert von 700.000€ und 21 Kilo Marihuana sowie 4,5 Kilo Kokain mit einem Wert von 550.000€ dar. Ebenso im Aufgabengebiet der Produktsicherheit konnten die Zolldienststellen des Hauptzollamts Osnabrücks ihre Beschlagnahmen im Vergleich zu 2016 fast verdoppeln, jedoch gleichzeitig einen Zuwachs der Rechtsverletzungen gegen das Arzneimittelgesetz beklagen. Verstöße gegen den Artenschutz und das Waffenrecht blieben weitestgehend gleich.

Ausstellung konfiszierter Exponate

Die Zollbehörde schafft es mit ihrer Überwachung des Warenverkehrs über die Außengrenzen die Produktpiraterie einzugrenzen und präsentiert in diesem Zusammenhang auf ihrer Pressekonferenz auch gefälschte Güter unter den konfiszierten Exponaten. Unter den ausgestellten Stücken befinden sich nicht nur beschlagnahmte Turnschuhe mit amüsanten Doppelplatzierungen von Labels, sondern auch eindrucksvolle Mengen „blauer Pillen“ mit regelabweichender Substanzzusammensetzung. Darüber hinaus zeigte das Hauptzollamt Osnabrück auch einige riesige Pakete der Kaudroge Khat, die aus dem Drittland Äthiopien ihren Weg über den Warenverkehr in die Asservatenkammer des Zollamts gefunden haben.

Steigende Arbeitsbelastung in der Zukunft des Zollamts

Während die Arbeitsbelastung der insgesamt 470 Mitarbeiter des Hauptzollamts Osnabrück bereits jetzt schon durch die virtuellen Hindernisse des Darknets erhöht würde, prognostiziert Möller für die Zukunft weitere Hindernisse. Zu Beginn des Jahres 2020 würde die Freigrenze für Pakete aus dem nicht-europäischen Ausland bis 22 Euro gestrichen, wodurch Paketsendungen schon ab einem Wert von einem Euro in die Kontrollarbeiten des Zolls fallen würden und so noch mehr Steuerfestsetzungsverfahren eingeleitet werden müssten.

AFP