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Stadt und Landkreis Osnabrück beliefern Gesundheitseinrichtungen in der Coronakrise mit Material

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Stadt und Landkreis Osnabrück arbeiten in der Coronakrise eng zusammen, damit Menschen in den Gesundheitseinrichtungen ihrer Arbeit geschützt nachgehen können. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie Rettungsdienste werden gezielt bei der Beschaffung von Schutzmaterial unterstützt.

Jede Krise hält ihre besonderen Herausforderungen bereit. Eines von vielen Problemen, die die Coronakrise hervorgebracht hat, sind fehlende medizinische Masken, Handschuhe, Desinfektionsmittel und ähnliche Dinge für den professionellen Gebrauch. „Zu Beginn der Krise wurde schnell deutlich, dass wir den Krankenhäusern in Stadt und Landkreis Hilfe anbieten müssen“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Das professionelle Material ist knapp, die Preise sind hoch, für die Einrichtungen ist es zeitaufwändig und kompliziert zu recherchieren, wo es bezahlbare und passende Waren gibt. Landrätin Anna Kebschull: „Zur Eindämmung der Pandemie ist es notwendig, sicherzustellen, dass sich alle Einrichtungen mit dem notwendigen Schutzmaterial versorgen können.“ Das Material ist in einem Lager untergebracht, das Stadt und Landkreis gemeinsam angemietet haben. „Über das Logistikzentrum werden zentral Gesundheitseinrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück beliefert.“ Die Materialien werden gegen eine Kostenerstattung weitergegeben.

Bedarfe werden regelmäßig abgefragt

Im Corona-Krisenstab beschäftigt sich ein Team im Wesentlichen mit drei Aufgaben: Bedarfsabfrage, Beschaffung und Verteilung knapper Ressourcen. Die wöchentlichen Bedarfe werden regelmäßig per E-Mail abgefragt, die an Rettungsdienste, Krankenhäuser, ambulante und stationäre Einrichtungen der Altenhilfe, der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe gesendet wird. Insgesamt umfasst die Liste 270 Einrichtungen. Ausgenommen sind Ärzte und Zahnärzte, sie werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), bzw. Kassenzahnärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KZVN) versorgt. Bei Engpässen werden KVN und KZVN von Stadt und Landkreis unterstützt.

Passende Vermittlung aus den Beständen

Gleichzeitig kümmert sich das Team im Krisenstab S4 darum, Masken, Kittel, Schutzanzüge, Einmalhandschuhe und was sonst noch benötigt wird, zu beschaffen und aus den Beständen passend zu vermitteln, soweit dies auf einem derzeit angespannten Markt möglich ist. Der Krisenstab S4 unterbreitet den Einrichtungen ein Angebot über die verfügbaren Artikel und deren Preise. Eine Spedition liefert in der Regel am nächsten Werktag aus. Die angebotenen Preise sind Selbstkostenpreise.

„Care-Paket“ für akute Versorgungsengpässe

In dringenden Fällen, in denen Einrichtungen Covid-19 Patienten zu versorgen haben, kann durch Ansprache des Gesundheitsdienstes ein sogenanntes Care-Paket bezogen werden. Es enthält persönliche Schutzausstattung für die Behandlung eines Covid-Patienten für eine Woche. Damit soll ein akuter Versorgungsengpass überbrückt werden.

Hinweis an Gesundheitseinrichtungen

Gesundheitseinrichtungen, die bisher nicht in der Bedarfsabfrage enthalten sind, werden gebeten eine Mail an Gis@osnabrueck.de zu schreiben und ihre Kontaktdaten zu übermitteln.

PM
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