Der Kinderspielplatz an der Wörthstraße kann wieder erobert werden: Nach einer Umbauphase hat der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) die Fläche wieder zum Spielen freigegeben. Das Angebot an Spiel- und Sportgeräten richtet sich vor allem an ältere Kinder.
Moderne Supernova ersetzt alte Holzspielgeräte
Der Spielplatz wurde aus Fördermitteln des Sanierungsgebiets Rosenplatz neu ausgestattet: „Die in die Jahre gekommenen Holzspielgeräte wurden gegen moderne aus Metall und Kunststoff ausgetauscht“, erläutert Ulrich Beermann, aus dem Bereich Planung und Bau beim OSB. „Die neuen Geräte sind einzigartig in Osnabrück, so haben wir sie noch nicht verbaut“, so Beermann.
Zu den Spielgeräten gehören ein Kletterblock aus drei Würfeln, ein Kletter- und Balancier-Parcours, Wipptonnen und eine Tonnen-Dreh-Schaukel sowie die Supernova. Bei der Supernova handelt es sich um einen drehbaren Ring, der nach vorne geneigt ist. Das verlangt eine hohe Balancierfähigkeit, Konzentration und Geschicklichkeit.
40.000 Euro in den Spielplatz investiert
Insgesamt standen für die Neuanschaffung und den Umbau 40.000 Euro zur Verfügung. Die Auszubildenden der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau haben das Projekt umgesetzt. Noch fehlen die Bänke, aber die dürften die wenigsten Kinder bei dem neuen Angebot vermissen. Die Bänke werden noch im Sommer aufgestellt. Im Herbst wird abschließend die Bepflanzung erneuert. Für Kleinkinder ist der zweite Spielplatz in der Wörthstraße, hinter dem Bolzplatz, besser geeignet.
Neumarkt: seit Februar kein Dialog mehr mit den Kaufleuten
Der überaus kurzfristig, zwischen Maiwoche und Feiertagen, auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung gesetzte Beschluss über die Sperrung des Neumarkts, bekommt durch einen Brief einen unangenehmen Beigeschmack für die politisch Verantwortlichen.
Wirtschaftsvertreter wenden sich an Kommunalpolitiker
In einem der Redaktion vorliegenden Schreiben an den Oberbürgermeister und alle Mitglieder des Rates der Stadt Osnabrück, werden von den beiden Wirtschaftskammern und mehreren Osnabrücker Wirtschaftsverbänden Vorwürfe an die politisch Verantwortlichen gemacht – wenn auch nur sehr diplomatisch.
Dialog mit den Kaufleuten abgebrochen
Wenige Tage vor der Ratssitzung am 19. Mai 2015 weisen die Vertreter der Osnabrücker Wirtschaft darauf hin, dass der eigens für den Dialog mit der Wirtschaft eingerichtete „Beirat Neumarkt“ zuletzt vor mehr als drei Monaten getagt habe (13. Februar 2015). So hatten die Betroffenen keine Gelegenheit im Vorfeld des zu erwartenden Beschlusses in einer für die Wirtschaft so wichtigen Frage Stellung zu beziehen.
Wichtige Unterlagen sind nicht öffentlich
Der Neumarkt: aktuell noch eine Baustelle – bald dauerhaft für Autos gesperrt?
Obwohl die Daten einer im September vergangenen Jahres durchgeführten Verkehrszählung am Wall als wichtiges Dokument in der Diskussion um eine mögliche Neumarktsperrung gelten, sind diese am 7. Mai 2015 ebenfalls ohne schriftliche Vorlage in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt präsentiert worden und zudem nicht öffentlich verfügbar.
Zum Glück nur „temporäre“ Sperrung?
Die Unterzeichner des Schreibens begrüßen, dass die bevorstehende Ratsentscheidung ausschließlich die temporäre Sperrung des Neumarktes während der laufenden Bauphase betreffe. Dies gebe Gelegenheit, die Auswirkungen einer von einzelnen angeregten langfristigen Sperrung demnächst vertieft zu diskutieren.
Die durch den vorgesehenen Ratsbeschluss gewonnene Zeit gebe Politik und Verwaltung außerdem die Möglichkeit, die noch ausstehenden Informationen (z. B. Maßnahmen zur Optimierung der Knoten, Auswirkungen einer Umrüstung der Busflotte auf emissionsarme Antriebe) einzuholen und diese im Hinblick auf Chancen und Risiken abzuwägen. Alle unterzeichnenden Institutionen bieten ausdrücklich ihre konstruktive Beteiligung an diesem Diskussionsprozess an.
HASEPOST-Umfrage zeigt Ablehnung der Sperrung
Bereits am 8. Mai haben wir unsere Leser gefragt, welche der im Raum stehenden Varianten sie für den Neumarkt bevorzugen.
Um Manipulationen an der Umfrage auszuschließen, kann diese nur unter Verwendung eines Facebook-Logins genutzt werden. Dennoch haben bis zum 17. Mai (23:15) mehr als 70 Leser ihr Votum abgegeben.
Bevorzugt – mit glatten 50% der abgegebenen Stimmen – wird der Rückkehr zu zwei Fahrspuren für den Individualverkehr, so wie bis 2014 üblich.
Das Ergebnis ist allerdings knapp, immerhin 43% votieren für eine komplette Sperrung des Neumarkts für den Individualverkehr.
Nur 7% können sich für eine Kompromisslösung für die Neumarkt-Querung begeistern – mit nur einer Spur pro Fahrtrichtung, so wie von Rot/Grün bislang favorisiert.
Zwischenstand der HASEPOST-Befragung zur Neumarkt-Sperrung (17.05.2015 / 23:15 Uhr).
Wer immer schon mal auf den Güterbahnhof vordringen wollte, um zu sehen was kunst- und kulturschaffende dort erarbeiten, hat an diesem Wochenende die Gelegenheit!
Kunstausstellung von Petersburger Künstlerinnen und Künstler
Die Petersburg öffnet ihre Türen für eine Kunstausstellung von Petersburger Künstlerinnen und Künstler. Auf zwei Etagen kann man Künstler in ihren Ateliers besuchen, Malerei und Fotografie bewundern und handgemachte Musik hören.
Die ZION GmbH ist nicht erfreut
Wie nicht anders zu erwarten, hat der Besitzer des Areals am Güterbahnhof, die ZION GmbH, keine Freude an der Veranstaltung auf dem Gelände.
Nur zu gern, so ist es aus den Reihen des Vereins „Freiraum Petersburg“ zu hören, würde man von dieser Seite die Aktivitäten der Kulturschaffenden unterbinden – doch diese verfügen über einen gültigen Mietvertrag für die Räumlichkeiten auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs.
Bitte nicht auf Güterbahnhof-Gelände parken
Um zu verhindern, dass die ZION-GmbH falsch geparkte Autos abschleppt, bitte die Veranstalter darum mit dem Fahrrad anzureisen oder im Bereich der nahegelegenen Dammstraße zu parken. Einige wenige Parkplätze stehen auch direkt vor den Ausstellungsräumen zur Verfügung.
Samstag und Sonntag, jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei!
Wir verlosen ein Unterstützer-T-Shirt
Unter allen Lesern der HASEPOST, die unseren Facebook-Beitrag über die „1. Petersburger Hängung“ 1.) liken und2.) teilen, verlosen wir ein Uunterstützer-T-Shirt. Es ist hand-bedruckt und mit Größe XL für jeden Leser ein Gewinn, sei es als T-Shirt oder Pyjama-Ersatz.
Rund acht Monate ließ sich die Stadtverwaltung Zeit um festzustellen, dass sie es nicht hinbekommt einen (für die Stadt Osnabrück kostenlosen) Gastauftritt von Robin Schulz auf der Maiwoche zu organisieren; HASEPOST berichtete.
Der Erfolgs-DJ aus dem Schinkel kam dennoch – allerdings privat und mit Security-Begleitung, sowie Freundin und Eltern. Am Samstag rockte er das Alando-Maidorf.
Vielen Dank an Jörg Czichon, der uns noch in der Nacht das Foto geschickt hat.
Münster darf sich mit Osnabrück Kulturerbe-Siegel teilen
„Mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel werden Stätten ausgezeichnet, die symbolisch und beispielhaft für die europäische Einigung sowie für die Ideale und die Geschichte Europas stehen. Der in Osnabrück und Münster geschlossene Westfälische Frieden hat diese herausragende Bedeutung für die Geschichte und Gegenwart Europas.“ Das sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert im Friedenssaal des historischen Rathauses vor zahlreichen geladenen Gästen.
Münsters Oberbürgermeister zu Gast in Osnabrück
Unter Leitung von Oberbürgermeister Markus Lewe war eine Delegation aus Münster zum Festakt nach Osnabrück gereist. Am Nachmittag reiste dann eine Delegation aus Osnabrück zum Festakt nach Münster.
„Mit dem Erhalt des Siegels verpflichtet sich die Stadt„, sagte Griesert, „auch in Gegenwart und Zukunft für den europäischen Gedanken und das Zusammenwachsen der europäischen Staatengemeinschaft einzutreten und aktiv am europäischen Haus mit zu bauen. Dies hat die Friedensstadt Osnabrück auch schon vorher getan, beispielhaft nenne ich hier den seit Jahrzehnten praktizierten Austausch von Städtebotschaftern mit unseren europäischen Partnerstädten. Europa ist ein Prozess, an dem wir alle mitwirken. Die Vielheit Europas findet sich in der Einheit. Daher brauchen wir unsere regionalen und nationalen Identitäten nicht aufzugeben, wenn wir Europäer sein wollen.“
Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe erinnerte in seinem Grußwort daran, dass sich die mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichneten Städte Münster und Osnabrück in einer guten Gesellschaft wiederfänden. Mit diesem Siegel seien unter anderem die Danziger Werft, das Hambacher Schloss und die Akropolis ausgezeichnet worden.
Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien betonte die große Kulturleistung, die mit dem Westfälischen Frieden verbunden sei. Dieser Friede habe die Grundlage für Frieden und Toleranz in Europa gelegt. „Das Europäische Kulturerbe-Siegel, das seit 2011 vergeben wird, soll für das gemeinsame Kulturerbe sensibilisieren und insbesondere jungen Menschen Zugang zum Verständnis ermöglichen.“
Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, sagte, dass der Westfälische Frieden für die Menschen damals eine „Erlösung“ gewesen sei. Bei den Friedensverhandlungen habe nicht die Frage nach der Schuld, sondern die Frage nach der Einigung im Vordergrund gestanden: „Das war eine maßgebliche Konfliktlösungsstrategie.“ Europa zeichne sich weniger durch seine geografische Lage als vielmehr durch seine gemeinsame Geschichte und das gemeinsame kulturelle Erbe aus. „Osnabrück und Münster sind würdige Träger dieses Siegels, weil die europäische Idee hier gelebt wird.“
Prof. Dr. Siegrid Westphal vom Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück ordnete in ihrem Beitrag die Bedeutung des Westfälischen Friedens in die europäische Geschichte ein. Er habe für Jahrhunderte Maßstäbe gesetzt. Als Modell sei er ein europäischer Erinnerungsort.
Am Ende der Festveranstaltung trugen sich Staatsministerin Prof. Grütters, Ministerin Dr. Heinen-Kljajic und Oberbürgermeister Lewe in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. Anschließend ging die Festgesellschaft vor das Rathaus um das Kulturerbe-Siegel zu enthüllen.
Während in der weißen Seifenkiste Gerd Bücker, der sich sonst eher mit Zweirädern beschäftigt, dem Ziel entgegen rast, sehen wir im Startbereich des GZ Ziegenbrink unseren Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (mit einer für ihn typischen Freizeit-Hose). 100% Osnabrück!
Der Oberbürgermeister, der dieses Bild von Jens Meyer (vielen Dank, dass wir es bei HASEPOST nutzen dürfen) bereits bei Facebook geteilt hat,schreibt zu der Veranstaltung:
Da konnte ich nur noch hinterherschauen! Rasanter Start mit Nachbauten von Seifenkisten der 1.Generation. Seit 65 Jahren Seifenkistenrennen in unserer Stadt, seit 15 Jahren am Hauswörmannsweg. Danke an das Team des GZ Ziegenbrink! Sogar der WDR ist heute mit Ingolf Lück an der Strecke. Tolle Atmosphäre, Sport, Spaß und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie bis in den Nachmittag für tausende begeisterter Zuschauer.
Rot-Grün will Beitragsrückerstattung für Streikopfer
Ein kleiner Trost für viele Eltern, die in den vergangenen Tagen selbst Kindergärtner spielen durften oder Verwandte und Bekannte mit der Kinderbetreuung beauftragt haben.
„Im Rahmen des aktuellen Streiks in den Kitas der Stadt Osnabrück, kommt es vermehrt zu Betreuungsausfällen für Kinder Osnabrücker Eltern. Alternative Betreuungsangebote müssen gesucht und vor allem auch bezahlt werden“, so die Fraktionsvorsitzenden der rot-grünen Zählgemeinschaft im Osnabrücker Rat, Frank Henning (SPD) und Michael Hagedorn (Bündnis 90/Die Grünen) in einer gemeinsamen Erklärung.
Eilantrag in nächster Ratssitzung
Die rot-grüne Zählgemeinschaft fordert daher in der nächsten Ratssitzung mit einem Eilantrag, dass nach dem Streik die Kita-Gebühren für die Tage an die Eltern erstattet werden, an denen ihre Kinder streikbedingt nicht in den städtischen Kitas betreut werden konnten.
Erstattung ist nur recht und billig
„Die Erstattung ist nur recht und billig, denn durch den Streik kann die Stadt nicht ihre Betreuungsleistungen erbringen und spart ihrerseits hierfür die Personalkosten. Die Eltern dagegen haben Kosten und organisatorische Probleme, die Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen. Mit diesem Antrag möchten wir den Osnabrücker Eltern im Rahmen unserer politischen Möglichkeiten entgegenkommen“, so Henning und Hagedorn abschließend.
Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Osnabrück ermittelt in einem Fall von Unfallflucht – kurios ist, dass nicht der Verursacher die Unfallflucht beging, sondern das „Opfer“.
Gegen die Fahrtrichtung geradelt
Der Fahrer (39) eines Ford Kuga missachtete an einer Grundstückszufahrt an der Belmer Straße, Höhe Hausnummer 277, die Vorfahrt eines Radfahrers, der auf der Belmer Straße stadtauswärts fuhr. Der Radler fuhr allerdings verbotswidrig rechts – entgegen der Fahrtrichtung.
Radfahrer ließ Fahrrad zurück
Es kam zur Kollision, der Radfahrer sagte, es sei nichts passiert und verließ zu Fuß die Unfallstelle, das Rad ließ er am Unfallort zurück.
Bei dem Flüchtigen handelt es sich um einen ca. 70 Jahre alten Mann, mit grauen Haaren, Dreitagebart, und russischem Akzent (ungepflegte Erscheinung).
Hinweise zu dem Unfall und Hinweise auf den Radfahrer nimmt die Polizei unter 0541/ 327 2315 entgegen.
Obwohl sie so lecker sind und in den Osnabrücker Bäckereien einen nicht unerheblichen Anteil am Umsatz ausmachen, haben es die Springbrötchen nie über die Grenzen des Osnabrücker Landes hinweg geschafft.
Wie so viele heutige Delikatessen, von der Schwarzwurzel bis zum Hering, wurde auch das Springbrötchen aus der Not geboren. Es wird vermutet, dass ein besonders kleberschwaches „Inlandsmehl“ die Osnabrücker Bäckerzunft auf die Idee brachte die Oberfläche mit einer Fettstreiche zu versehen. Ihren Namen erhielten diese leicht laugig schmeckenden Spezialitäten durch die gesprungene Oberfläche. Die Herstellung ist deutlich aufwendiger als bei einem „normalen“ Brötchen, so dass ein geringer Mehrpreis durchaus berechtigt ist. Die Herstellung ist übrigens ein wohl gehütetes Geheimnis der Osnabrücker Bäcker.
So individuell wie die jeweiligen „Geheimrezepte“ sind, so schmeckt kein Springbrötchen wie das andere. Machen Sie sich doch mal auf zu einer kulinarischen Entdeckungsreise durch die Stadt und vergleichen Sie, welcher Bäcker das für Sie optimale Springbrötchen im Angebot hat!
HP
Dieser Artikel erschien in abgewandelter Form am 15.07.2012 in der Osnabrücker Sonntagszeitung (PDF-Download).
Keine Haftgründe ausländischer Ladendieb nach spektakulärer Flucht durch die I
Gleich nach den ersten Tagen der Maiwoche meldet die Polizei die Aktitvität von Taschendieben.
Organisierte Täter im Alando Maidorf
In der Nacht zu Sonntag, kurz nach halb eins, wurde ein junger Mann (25) im Alando Maidorf angerempelt. Das gut geplante Manöver diente der Ablenkung von einem Taschendiebstahl. Während die beiden Täter sich um ihr Opfer „kümmerten“ übernahm ein Dritter die aus der rechten Gesäßtasche gezogene Geldbörse und verschwand in der Menge.
Täter polizeibekannt und nach Festnahme wieder auf freiem Fuß
Einer der Täter konnte allerdings festgehalten werden – trotz Gegenwehr – seine beiden Mittäter entkamen im Gedränge des Maidorfes. Der mutmaßliche Taschendieb (20) ist polizeibekannt und verbrachte die Nacht in der Zelle. Die Beamten stellten bei ihm weiteres Diebesgut fest – und das er alkoholisiert war. Den Diebstahl auf der Maiwoche bestreitet er nach Angaben der Polizeipresssestelle.
Aufgrund fehlender Haftgründe wurde der Mann am Sonntagmorgen entlassen.