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Täter nach Abbruch von DFB-Pokalspiel noch nicht gefasst

Festnahme Feurzeugwerfer VfL RB Leipzig
Täter nach Abbruch von DFB-Pokalspiel noch nicht gefasst

Noch kein Fahndungserfolg nach Spielabbruch

Festnahme Feurzeugwerfer VfL RB LeipzigWir haben am Morgen nach dem vorzeitig abgebrochenen DFB-Pokalspiel des VfL gegen RB Leipzig (HASEPOST berichtete) mit der Polizeisprecherin Mareike Kocar gesprochen.

Die bereits in der Nacht bei Facebook kursierenden Gerüchte, dass der Täter, der mit seinem Feuerzeugwurf den Schiedsrichter Manfred Petersen am Kopf verletzte, bereits gefasst wurde, stimmen leider nicht!
Aktuell arbeite man daran das vorliegende Videomaterial zu sichten und auf diesem Wege den Täter zu identifizieren, so die Pressesrecherin gegenüber unserer Redaktion.

Schadenersatz kann teuer werden

Neben der strafrechtlichen Verantwortung, wird der Täter voraussichtlich auch auch zivilrechtliche Schadenersatzforderungen des VfL übernehmen müssen.
Im Raum steht – sollte es nicht zu einer Wiederholung der Partie kommen – eine Summe von einer halben Million Euro.

Von Seiten des VfL gibt es noch keine offizielle Aussage zur Höhe des möglichen Verlusts und des weiteren Vorgehens gegen den Feuerzeug-Werfer, so er denn gefasst werden kann.

RB Leipzig bietet Wiederholungspartie an

Wie der Fernsehsender n-tv am Morgen berichtet, bieten die Sachsen dem VfL ein Wiederholungsspiel an. Ob sich der DFB darauf einlässt, oder wie von vielen Fans befürchtet das Spiel „am Grünen Tisch“ entscheidet, ist noch nicht bekannt.
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AFP

DAS LOCH DER SCHANDE!

Loch im Schutznetz bei VfL Osnabrück gegen RB Leipzig
DAS LOCH DER SCHANDE!

Was für eine Schande!

Nach einem Führungstreffer in der ersten Minute(!) von Savran hat ein VfL-Fan (soll man ihn noch so nennen?) alles kaputt gemacht!

Loch im Schutznetz bei VfL Osnabrück gegen RB Leipzig

Zerstörungswut oder Torjubel? Das Schutznetz war hin!

Im Torjubel Vermutlich beim Abnehmen einer „Fan-Choreo“ (geändert nach Hinweis einer Leserin) zerstören die Anhänger des VfL ein Schutznetz, mit dem nicht nur die Tribüne vor Bällen aus dem Spielfeld geschützt wird, sondern auch Spieler und Schiedsrichter vor den Fans geschützt werden.
Trotz halbherziger Reparaturversuche mit Spanngurten wird das Spiel wieder angepfiffen – offensichtlich ein Fehler, das Loch hätte nicht offen bleiben dürfen.
Keine Stunde später zeigte sich, wie wichtig so ein Netz ist, um den Spielbetrieb vor den eigenen Fans zu schützen.

In der zweiten Halbzeit – der VfL ist weiter in Führung mit 1:0 – kann sich ein Fan nicht beherrschen und schleudert ein Feuerzeug auf Schiri Manfred Petersen. Spielabbruch nach 70 Minuten!

Ein ganz trauriges Kapitel in der Vereins- und Pokalgeschichte des VfL – und kein guter Auftakt der Saison 2015/2016.

Stimmung an der Brücke: schlimmer als jeder Abstieg“

Susanne Kistenmacher, die für uns vor Ort an der Brücke ist, berichtet am Telefon von einer Stimmung bei den Fans, die zwischen „hoch-explosiv“ und „total traurig“ schwankt.
„Es ist schlimmer als jeder Abstieg“, so Susanne Kistenmacher in einer ersten eigenen Reaktion. Unter den Fans wird vermutet, der DFB könnte dieses Spiel nun „am grünen Tisch“ entscheiden – als Sieg für Leipzig!

An den Menschen, der mit seinem Wurf den Spielabbruch in der osnatel-Arena verursacht hat.

Du bist möglicherweise unglücklich, verzweifelt oder hast Stress mit der Freundin oder im Job. Das alles kann ich nur mutmaßen. Was ich aber sicher weiß: Du bist kein VfLer. Und zwar kein Stück.
Der Verein hatte den Wettskandal, stand mehrfach vor dem finanziellen Abgrund. Er hat eine verdammt harte Zeit hinter sich. Es gab Machtkämpfe, es wurde hinter den Kulissen bis aufs Blut gekämpft, damit der VfL im Profifußball bleiben konnte. Sponsoren gingen und mussten bekniet werden wiederzukommen. Spielern musste erklärt werden, warum es sich lohnt beim VfL zu unterschreiben, dass sie etwas dafür bekommen.
Und alle, wirklich alle VfLer haben sich nach einem Abend wie diesem gesehnt. Einen Abend, an dem der VfL seinen Pokalcharakter erweckt. An dem die Mannschaft, getragen vom Publikum an der Bremer Brücke, über sich hinauswächst und einen übermächtigen Gegner in die Knie zwingt. Einen Abend, an dem die Fans ihr Team bis zur letzten Sekunde anfeuern und am Ende beseelt, glücklich und erschöpft nach Hause gehen. An den sie noch lange zurückdenken. Es sah nach einem solchen Abend aus. Bis zur 70. Minute. Da hast Du alles kaputt gemacht.
Ich hoffe, dass sie Dich finden. Ich hoffe, dass sie Dich so hart bestrafen, dass Du nie wieder ein Spiel in Osnabrück sehen darfst. Der Verein und die vielen tausend Menschen, die ihn lieben, brauchen Dich nicht.

Matthias Witte; ehemaliger Redakteur von OS1.tv, lebt aktuell in Berlin.

 

Foto: Merle Leffers, Danke an Matthias Witte, das wir seinen persönlichen Text „an den Menschen…“ hier einfügen dürfen.
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Peace-Town Münster: Ex-Polizeichef
will Hanf & Heroin freigeben

Peace-Town Münster: Ex-Polizeichef <br>will Hanf & Heroin freigeben
Hubert Wimber, Foto: Polizeipräsidium Münster

Unsere westfälische Nachbarstadt Münster ist ja manchmal für Nachrichten gut. Meist geht es um den alten Wettbewerb, wer nun noch ein bisschen mehr Friedensstadt ist als die jeweils andere Stadt, die üblichen Berichte über das Fahrradfahren und die Qualität des lokalen Fußballvereins und seiner Fans.

Hubert Wimber, Foto: Polizeipräsidium Münster
Hubert Wimber, Foto: Polizeipräsidium Münster

Nun überrascht der ehemalige Polizeipräsident von Münster mit der Forderung, man solle bald legal seinen Frieden mit Drogen finden – mit allen Drogen, auch den Harten!

Der erste Grüne als Polizeipräsident – nun im Ruhestand

Das Onlinemagazin Vice hat ein Interview mit Hubert Wimber geführt. Der inzwischen pensionierte Polizeichef war 1997 der erste Grüne auf dem Posten. Noch bevor er in den Ruhestand ging, engagierte sich Wimber für die Drogenlegalisierung im Verein LEAP (Law Enforcement Against Prohibition). Nach einem Verbot durch seinen Dienstherrn dem Innenminister, durfte er sich allerdings nicht an der Vereinsgründung beteiligen.

Auch harte Drogen sollen legal werden

Anders als zum Beispiel in Berlin oder Bremen, wo über die Legalisierung von Cannabis und Haschisch diskutiert wird, will der Ex-Polizist allerdings gleich alle Drogen – auch Heroin und Crystal Meth – von der Verfolgung durch die Polizei ausnehmen.
Die hat dann eine ganze Menge weniger Fälle in der Statistik (276.000 lt. BKA 2014) – es würde sich auch das Problem der den Drogenkonsum begleitenden Kriminalität lösen.
Das eine generelle Legalisierung von Drogen bereits kurzfristig kommt, glaubt auch Hubert Wimber nicht, aber nach der Bundestagswahl 2017 könnte sich zumindest bei Cannabis etwas tun, glaubt der pensionierte Beamte und macht zumindest den Kiffern in Münster und andernorts Hoffnung.

Mehr dazu bei VICE.

 

 

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Stadtverwaltung Osnabrück zieht zurück ins Stadthaus

Stadthaus Osnabrück Stadtverwaltung
Stadtverwaltung Osnabrück zieht zurück ins Stadthaus

Sanierung des Stadthauses 1 nähert sich dem Ende

DStadthaus Osnabrück Stadtverwaltungie seit 2012 laufenden Arbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude, in dem früher die städtischen Kliniken der Stadt Osnabrück untergebracht waren, nähern sich dem Ende.

In den kommenden Wochen und Monaten werden die in den Hasepark (Schinkel) und an die Hannoversche Straße (Fledder) umgezogenen Fachbereiche wieder in das „Stammhaus“ am Natruper-Tor-Wall 2 zurückziehen.

 

Kinder, Jugendliche und Familien zuerst

Den Beginn machen Teilbereiche des Fachbereichs für Kinder, Jugendliche und Familien, die vom 17. bis zum 22. August aufgrund des Umzuges geschlossen sind.

Dies betrifft folgende Bereiche:

  • Verwaltung Kindertagesstättenbeiträge / Stiftungen
  • Förderung freier Träger der Jugendhilfe
  • Vormundschaften / Pflegschaften
  • Beistandschaften
  • Unterhaltsvorschuss
  • Elterngeld
  • Betreuungsgeld

Ab dem 24. August wird der reguläre Betrieb im Stadthaus 1, Natruper-Tor-Wall 2, wieder aufgenommen.

 

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Ist das Kunst – wie komme ich hier weg?

Foto: Jens Meyer, Osnabrück
Ist das Kunst – wie komme ich hier weg?

Wir wissen nicht, welche Frage sich der Besitzer dieses Fahrrades am Montagmorgen gestellt hat – nur allzu schnell weggekommen, dürfte er nicht sein… 

Foto: Jens Meyer, Osnabrück

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HASEPOST-App jetzt für vier Betriebssysteme verfügbar

Seit wenigen Tagen ist unsere HASEPOST-App auch für Windows Phone verfügbar. Selbstverständlich aber auch für Apple iPhone/iPad, Android von Google und die spezielle Android-Version von Amazon.

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Wer macht mit? Osnabrücker Spielplätze bewerten!

Spielplatz App Osnabrück
Hier fehlen noch ein paar Einträge in der App

Auch wenn Osnabrücks vielleicht schönster Spielplatz, der mit der Hansekogge am Adolf-Reichwein-Platz, in der kommenden Woche für ein paar Tage gesperrt sein wird, hat Osnabrück doch noch einige andere schöne Spielplätze zu bieten.

Eine App will alle Spielplätze der Stadt zeigen

Spielplatz App Osnabrück
Hier fehlen noch ein paar Einträge in der App

Beispielhaft für Osnabrücks schönste Spielplätze ist sicher auch der 2013 eröffnete Großspielplatz in der Dodesheide – es gibt aber auch noch zahlreiche kleine Spielplätze in den Siedlungen und Stadtteilen, die vielen Osnabrückern gänzlich unbekannt sind.
Die „Spielplatz App“ will Abhilfe schaffen.

In der iPhone-App kann man Spielplätze finden, neue Spielplätze eintragen, Infos zu Spielplätzen hinzufügen, eigene Spielplatzfotos hochladen und natürlich auch Spielplätze bewerten.
Per Schnittstelle zu E-Mail, Facebook, Twitter und SMS können sich Kind & elterliche Kegel dann auch ganz real mit Freunden auf einem Spielplatz verabreden.

Es fehlen noch ein paar Einträge, Fotos und Bewertungen

Obwohl die schön zu bedienende App bereits seit 2012 im Apple App Store zum kostenlosen Download verfügbar ist, fehlen noch einige Daten der Hasestadt-Spielplätze.
Der oben erwähnte Großspielpatz an der Lerchenstraße fehlt zum Beispiel noch ganz. Ob unsere Leser hier die Lücken füllen können?

Spielplatz am Adolf-Reichwein-Platz mit Hansekogge in Osnabrück
Spielplatz am Adolf-Reichwein-Platz: Er ist in der kommenden Woche ein paar Tage wegen Renovierung gesperrt. wer will kann ihn in der Spielplatz-App bewerten.

Leider nur für Apple iPhone und iPad

Ein kleiner Wermutstropfen, die mit dem 1. Preis beim Wettbewerb „Apps4Bremen“ ausgezeichnete und kostenlose Anwendung steht nur für das Smartphone-Betriebssystem iOS von Apple zur Verfügung. Hier nochmal der Link in den Apple App Store zur Spielplatz-App.

HASEPOST-App jetzt für vier Betriebssysteme verfügbar

Kleiner Trost für die Nutzer anderer Smartphone-Betriebssysteme: Seit dieser Woche ist unsere HASEPOST-App auch für Windows Phone verfügbar. Selbstverständlich aber auch für Apple iPhone/iPad, Android von Google und die spezielle Android-Version von Amazon.
Spielplätze bewerten kann man mit unserer App allerdings nicht, dafür verpasst man keinen aktuellen Artikel mehr!

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Pokal-Legenden-Abend beim VfL Osnabrück

Pokal-Legenden-Abend beim VfL Osnabrück
Pokal-Legenden-Abend beim VfL Osnabrück

Die Ultras des Violet Crew veranstalten als Einstimmung auf das Pokalspiel am Montag einen „Pokal-Legenden-Abend“.
Im VfL-Museum in der Nordtribüne des Stadions wird Burkhard Tillner (Sport-Moderator beim NDR) durch den bunten Abend führen.

Ehemalige wie aktuelle Spieler erwartet

Als Gäste werden ehemalige Spieler und Pokallegenden wie Kalla Diel, Atze Baumann, Rolf Meyer, Joe Enochs und Henning Grieneisen erwartet. Aus dem aktuellen Kader hat Nicolas Feldhahn sein Kommen angekündigt.

Die Violet Crew möchte mit der Veranstaltung zeigen, was der VfL im Gegensatz zum „Rasenballsport Leipzig“ zu bieten hat: „Während Leipzig erst 2013 seine erste Pokalteilnahme vorweisen kann, hat unser VfL schon die eine oder andere Pokalschlacht erfolgreich bestritten oder zumindest für grandiose Abende gesorgt, an die wir uns heute noch mit Freude erinnern. Grund genug also, diese Erinnerungen aufzufrischen und zu bewahren“, so die Violet Crew.

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Eintritt frei

Der Eintritt ist frei, allerdings freuen sich Bernhard Lanfer und Freddy Fenkes (ehrenamtliche Mitarbeiter des VfL-Museums) über jede Spende. Los geht es um 19:30 Uhr.
Getränke werden zu „fairen Preisen“ angeboten.

 

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Foto wurde zur Verfügung gestellt von der Violet Crew
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Voll verplant: Beton-Platz im Wert von 600.000 Euro
bröckelt bereits nach einem Monat

BMX im Wissenschaftspark Osnabrück - Entree Platz
Voll verplant: Beton-Platz im Wert von 600.000 Euro
bröckelt bereits nach einem Monat

Irgendwie schön anzusehen ist er ja, der vor einem Monat feierlich eröffnete „Entrée-Platz“ im Wissenschaftspark.
Inzwischen haben Skater und BMX-Radler die offensichtlichen Vorzüge der Architektur entdeckt: mit Folgen vor allem für den reichlich vergossenen Beton.

Schon bei der Eröffnung war klar: der Planer hatte wohl an Funsport gedacht (oder auch nicht)

Noch vor der Eröffnung wurde der Platz „inoffiziell“ von der Osnabrücker Skateboard-Szene eingeweiht. Erste Kratzer im Beton zeugten davon, dass es nicht wirklich eine gute Idee ist Beton-Rampen von „Höhe Null“ auf etwa 50cm zu führen, wenn zugleich noch eine leicht abschüssige Betonbahn zum Schwungholen mit dem „Rollbrett“ einlädt (HASEPOST berichtete).
Dabei hat Osnabrück mit dem Rosenplatz schon einschlägige Erfahrungen gemacht. Auch dort zeigte sich kurz nach der Eröffnung, wie gut solche Rampen-Konstruktionen als Skateboard-Attraktion taugen – das in der Neustadt verwendete Material scheint aber besser geeignet als der Beton am Westerberg.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert konnte das Offensichtliche nicht übersehen, und appellierte in seiner Eröffnungs-Ansprache für einen „pfleglichen Umgang mit der Anlage“ und wollte von Verbotsschildern nichts wissen.

BMX im Wissenschaftspark Osnabrück - Entree Platz
So sehen die Betonkanten nach vier Wochen Funsport aus.

 

Verwaltung hofft auf Problemlösung mit Eröffnung der neuen Skateranlage

Wissenschaftspark Osnabrück - Entree Platz
Ausnahmsweise siegt auch mal der Beton über den Funsport.

Im Gespräch mit der Redaktion erklärte Betriebsleiter Axel Raue vom Osnabrücker Service Betrieb (OSB), der für Unterhaltung und Pflege des Entrée-Platzes zuständig ist, dass mit der für Ende September geplanten Eröffnung der Skate-Anlage an der Liebigstraße das Problem sich hoffentlich von selbst löst.
„Im Augenblick sind die Skater ohne Heimat“, so Raue, „mit der anspruchsvollen Anlage im Stadtteil Gartlage wird es nicht mehr attraktiv sein im Wissenschaftspark die Betonkanten zu zweckentfremden“, so der studierte Landschaftsarchitekt. Auch habe man ein regelrechtes „Wanderungsverhalten“ der Szene beobachtet. Erst probierte man die Installationen vor der neuen Uni-Mensa aus, dann war zeitweise der Platz vorm Innovationscentrum (ICO) attraktiv, nun wird es bis zum Herbst der Entrée-Platz sein, ist man sich beim Servicebetrieb der Stadt sicher.
Mit „betonchirurgischen Maßnahmen“ könne man die bis dahin entstandenen Schäden reparieren, erläutert Hartmut DamerowDie augenfälligen Verfärbungen auf dem Beton sind seiner Ansicht auch nur oberflächlich, und könnten problemlos gereinigt werden.

Berliner Architektur-Büro schweigt zur Zweckentfremung

Unsere Redaktion hat das Berliner Planungsbüro Häfner und Jimenez um eine Stellungnahme gebeten, dort zog man es aber vor unsere Anfrage unbeantwortet zu lassen.

BMX im Wissenschaftspark Osnabrück - Entree Platz
Nicht mehr nur „oberflächlich“ die Beschädigungen der Betonkanten.

Zu gerne hätten wir gewusst, ob man in der Hauptstadt die Nutzung durch Skateboard-Fahrer bei der Planung nicht bedacht hat, ob womöglich mangelhafter Beton für das schnelle Zerbröseln der Kanten verantwortlich ist, und wie man das für rund 100.000 Euro geplante Werk, das in der Umsetzung nochmals 600.000 Euro kostete, nun vor dem Verfall retten will.
Weil die Architekten – die übrigens auch den Neumarkt neu planen sollen [Korrektur 07.08.: den Gestaltungswettbewerb hat zwar auch ein Büro aus Berlin gewonnen, das war jedoch das Berliner Team „Lützow 7“] – schweigen, mussten hierzu ebenfalls die Mitarbeiter des Osnabrücker Servicebetriebs Rede und Antwort stehen.
Der verwendete Beton sei auf jeden Fall nicht Schuld am schnellen Verfall, ist sich Hartmut Damerow sicher. Und Axel Raue glaubt mit nachträglich angebrachten Sitzflächen, die man auf die Betonkanten aufschrauben kann, sei das Problem auch technisch in den Griff zu bekommen.
Von den Berliner Planern hätten sie gehört, zwei ganz ähnliche Entwürfe, die in Hamburg und Berlin errichtet wurden, hätten kein Trendsport-Problem. Also wurde die Rechnung ohne die Osnabrücker Jugendlichen gemacht – die scheinen an der Hase irgendwie anders als an Elbe und Spree zu sein?

Die Skater werden wieder abwandern … aber die BMX-Fahrer?

Wie sich in den vergangenen Tagen bei einem erneuten Ortstermin zeigte, sind es aber gar nicht die Skateboard-Fahrer, die der Stadt Kopfzerbrechen bereiten sollten.
BMX im Wissenschaftspark Osnabrück - Entree PlatzTatsächlich tummeln sich gelegentlich einige Skater auf der Fläche – und ein zerbrochenes Skateboard-Deck, das vor ein paar Tagen in einer Mülltonne steckte, zeugt vom Kampf „Beton vs. Sportgerät“.
Viel attraktiver – weil es keine andere von der Stadt gesponsorte Vergleichsfläche gibt – ist der Entrée-Park für die Osnabrücker BMX-Szene. Die so ungeschickt geplanten Betonrampen eigenen sich hervorragend für den „Feeble Grind„, ein bei Skatebordern und BMX-Fahrern gleichermassen beliebter Trick, für den man eine harte Kante gut gebrauchen kann.
Zwar gibt es an der Vehrter Landstraße für die BMX-Szene den „Dirt-Park“, der ist aber nicht für alle Herausforderungen und Tricks geeignet.
Ausserdem fehlt der BMX-Szene eine Lobby. Im Augenblick scheinen alle Offiziellen – und die Streetworker – nur ein Auge für die Skater-Szene zu haben, meint die BMX-Szene. Das aber auch BMX ein Teil der freien Osnabrücker Sportszene ist, scheint in der Verwaltung und der Lokalpolitik noch nicht angekommen zu sein.

BMX-Fahrer wollen nicht zerstören und machen einen Vorschlag

Im Gespräch mit der kleinen BMX-Szene zeigt sich, dass es gar kein interesse gibt die Kanten des Entrée-Platzes jetzt „abzufräsen“, im Gegenteil: sind die Kanten erst weg, fehlt die Herausforderung.
Allerdings bezweifelt man, dass aufgeschraubte Sitzflächen wirklich für längere Zeit ein Hindernis darstellen würden. Der konstruktive Vorschlag aus dieser Gruppe lautet: einen Teil der Kanten sollte man dauerhaft mit einer Edelstahl-Kante stabilisieren. Das würde bei den im Eingangsbereich platzierten schrägen Rampen Sinn machen.
Im hinteren Bereich des Platzes können sich die BMX´ler durchaus Sitzflächen vorstellen – so wäre ein friedvolles Miteinander möglich.

Nun ist schnelles Handeln oberste Verwaltungs-Pflicht!

Die Funsport-Szene war nicht eingeladen und hat sich den Platz erobert – aber mit ein wenig Nachdenken hätte man bei der Planung schon feststellen können: was im Entwurf gefällig aussieht wird in der Umsetzung ein Magnet für Skater und BMX-Fahrer.
Rampen und Kanten sind nunmal das „natürliche Habitat“ dieser Sportarten – und das schon seit den späten 70er Jahren.
Osnabrück hat nun „durch Zufall“ die Chance neben der Skate-Anlage in der Gartlage auch noch einen kleinen BMX-Park am Westerberg zu bekommen. Allerdings sollte die Stadt nun nicht mehr lange warten: die Substanz bröckelt bereits beträchtlich.

Wie bei der Eröffnung zu hören war, konnte der Platz „unter Budget“ umgesetzt werden. Hoffentlich ist nun noch etwas Geld vorhanden um schnell ein paar Stahlkanten anzubringen und den bereits arg angegriffenen Beton wieder zu reparieren.
Warten ist jedoch keine Option. Selbst wenn ein früher Winter und die Eröffnung der Skater-Anlage für eine zeitweise Beruhigung sorgen könnte. Die 600.000 Euro die der Entrée-Platz gekostet hat, waren ein Investment für Jahrzehnte und nicht für ein paar Monate.
Mit halbherzigen Maßnahmen oder der Hoffnung schnell aufgestellte Verbotsschilder würden es richten, wird es nicht getan sein. Wie beim Judo sollte die Energie der (vermeintlichen) Gegner nun in die richtige Richtung gelenkt werden. Die von den Jugendlichen aufgebrachte Idee mit den Stahlkanten kann ein Gewinn für alle sein!

Wie man früher Plätze für die Ewigkeit baute kann man übrigens am Willy-Brandt-Platz (neben dem Arbeitsamt) besichtigen.
Dort wurden Bäume, Wege und Grasflächen ganz klassisch auf einer Ebene angeordnet. Auch wurden dort keine aufwändigen Pflasterarbeiten durchgeführt oder Beton in Hektolitern vergossen. Warum auch? Mit Geld ist man früher noch ganz anders umgegangen. Und dennoch ist dieser Park – mit einem kürzlich erfolgten Upgrade – seit mehr als einem halben Jahrhundert attraktiv für die Anwohner! Schafft es der Entrée-Platz auch über Jahrzehnte attraktiv zu bleiben?

Ein Kommentar von Heiko Pohlmann.

Willy Brandt Platz Osnabrück
So hat man früher Plätze angelegt – für die Ewigkeit!

 

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Abkühlung durch die Feuerwehr Osnabrück

Abkühlung durch die Feuerwehr Osnabrück
Abkühlung durch die Feuerwehr Osnabrück

Angesagte Höchsttemperatur: 33°

Osnabrück schwitzt heute bei einer angesagten Höchsttemperatur von 33° C.
Während viele Osnabrücker sich über Ventilatoren oder gar eine Klimaanlage Abkühlung verschaffen können, gibt es diese Möglichkeit in den engen und stark belegten Flüchtlingsheimen nicht.

Tolle Aktion der Feuerwehr zur Abkühlung

Gestern schon hat die Feuerwehr Osnabrück eine Überprüfung des Überflurhydranten in der Nähe des Flüchtlingsheim Natruper Holz (ehemaliges Klinikum) dazu genutzt, vor allem den Kindern eine Abkühlung zu verschaffen. Das Strahlen der Kinder hat auch den Feuerwehrleuten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.Kinder

Wiederholung heute um 16 Uhr

Nach Absprache mit den Stadtwerken Osnabrück wird die Feuerwehr  dies heute um 16 Uhr wiederholen. Die Feuerwehr hofft mit der Aktion auch, etwas für die Völkerverständigung zu tun und Berührungsängste abzubauen. Man hofft auf zahlreiche heimische Kinder. Natürlich sind auch Erwachsene zur Abkühlung eingeladen.
Auch bittet die Feuerwehr um Kleiderspenden um Form von Badeanzügen und Badehosen für die Kinder.

Fotos: Feuerwehr Osnabrück

 

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Osnabrück kann ganz einfach 36 Bäume retten!

ADAC Motorwelt kündigen
Osnabrück kann ganz einfach 36 Bäume retten!

Um es gleich vorweg zu sagen: bedrucktes Papier ist eine wunderbare Sache!
Nichts geht über einen Frühstückstisch mit dampfendem Kaffee, frischen Brötchen und einer aktuellen Tageszeitung – und auch im (sagen wir mal vornehm) „Badezimmer“ kann man „auf den Knien“ gut gedruckte Inhalte konsumieren.
Das allerdings digitale Medien der guten alten Zeitung und sonstigen Zeitschriften den Rang streitig machen ist ein Fakt – und auch wir von der HASEPOST wollen einen Teil der begrenzten Aufmerksamkeit unserer Leser für uns gewinnen.

Wer jetzt nicht weiterlesen will, findet unten auf der Seite direkt den benötigten Link um sofort das Motorwelt-Abo von Papier zur digitalen Ausgabe zu ändern.

Jeden Monat verstopft der ADAC jeden dritten Briefkasten

Mitglied im ADAC zu sein ist für viele Mitmenschen eine Selbstverständlichkeit. So ist man im Falle einer Panne oder auf Auslandsreisen gut geschützt – und seit den diversen Skandalen der vergangenen Jahre bekommt man für den Standard-Mitgliedsbeitrag von jährlich 84 Euro auch noch das Gefühl einer mafiös operierenden Verbrecherorganisation anzugehören. Wo gibt´s das schon?
Gut, mit dem teils kriminell wirkenden Geschäftsgebaren versucht Deutschlands größter Automobilclub inzwischen aufzuräumen – an alten Traditionen hält man aber weiter fest, auch am Zwangs-Abo der Motorwelt.
Obwohl überhaupt nicht mit dem eigentlichen Vereinszweck in Verbindung stehend, rotzt der ADAC jeden Monat die schier unglaubliche Menge von 13,4 Millionen Exemplaren der „Motorwelt“ raus.
Mit dem inhaltlich eher dünnen Blättchen produziert der ADAC nicht nur ein perfektes Werbeumfeld für Seniorenhandys und Treppenlifte, sondern auch Deutschlands größtes Monatsmagazin.
Nur wirklich haben oder gar lesen will nicht jedes ADAC-Mitglied diese Zeitschrift, deren manipulierte Autotests und gelogenen Leser-Wahlen einen guten Teil zum Imageverlust des Münchner Mega-Vereins beigetragen haben. Gibt man bei Google nur „ADAC Motorw…“ ein, vervollständigt die Suchmaschine diese Eingabe gleich mit „abbestellen“.

ADAC Motorwelt kündigen

In Zahlen, was bedeutet das Zwangsabo für Osnabrück?

Wir haben einmal ausgerechnet wie hoch der Papierverbrauch der ADAC Motorwelt alleine für die Leser Empfänger in der Hasestadt ist.
Geht man von den im Zensus 2011 ermittelten Daten aus (auch wenn die Stadt selbst schon „bessere“ Zahlen kennt), dann gibt es in Osnabrück etwa 80.000 Haushalte.

Unter Berücksichtigung des Verhältnisses von Druckexemplaren zu Haushalten/bundesweit werden hoch- bzw. runtergerechnet allein in der Stadt Osnabrück rund 28.500 Haushalte Monat für Monat mit der ADAC Motorwelt „beglückt“.
Die aktuelle August-Ausgabe wiegt 105 Gramm, bezogen auf die damit „versorgten“ Osnabrücker Haushalte sind das (ohne jetzt mit Zwischenschritten zu nerven) knapp 36 Bäume pro Jahr (Annahme: 1 Baum pro Tonne Papier), die alleine im Stadtgebiet Osnabrück als unverlangte Zugabe zum Pannenschutz jährlich in den Briefkästen versenkt werden!

Motorwelt kündigen, jetzt aber…

Aber wir wollten hier ja erklären wie man die ADAC Motorwelt nun los wird. Eine Kündigung bzw. Umwandlung in eine nicht-papierfressende Variante war lange Zeit nicht möglich. Die schiere Masse an (unfreiwilligen) Lesern bzw. Empfängern wird ja schliesslich gebraucht um die Statistiken zu pushen und so die Werbepreise für das Treppenlift-Fachblatt hochzuhalten.
Einmal im Altpapier versenkt wird vielleicht auch etwas „erwünschtes“ daraus: eine freiwillig abonnierte Tageszeitung oder ein Klopapier-Papprollenkern (oder Klopapier selbst) zum Beispiel; was man halt aus Recyclingpapier so schönes machen kann.
Nach all den Skandalen des ADAC ermöglicht der ADAC unter dem unten angegebenen Link inzwischen tatsächlich ein Umstellen auf die Online-Variante der ADAC Motorwelt, auch wenn „ganz abbestellen“ immer noch nicht möglich ist.
Bis man dann tatsächlich irgendwann ein Seniorenhandy benötigt oder einen Treppenlift, hat man dann seine Ruhe vor diesem unverlangt zugesendeten Magazin – man muss es ja nicht digital lesen.
Und wenn alle Osnabrücker mitmachen würden, könnten theoretisch knapp 36 Bäume gerettet werden!

Hier geht´s zur Umstellung der ADAC Motorwelt von Papier auf Digital.

(leider wollen die ADAC´ler da auch noch eine Registrierung, aber das kriegt man hin)

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