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Flohmarkt am Osnabrücker Moskaubad

Moskaubad
Flohmarkt im Moskaubad

Am Sonntag ist es wieder soweit:

Beim Frühjahrsflohmarkt im Moskaubad am Sonntag, 26. April, können Trödler und Schnäppchenjäger in der Zeit von 8 bis 15 Uhr entspannt Stöbern, Handeln, Kaufen und Verkaufen. Unter die ausschließlich privaten Trödler mischt sich auch das Moskaubad-Team, das Schwimmbadfundsachen zugunsten des Kinderschutzbundes Osnabrück verkauft.

Anmelden nicht erforderlich, frühes erscheinen schon

„Unsere Freibadflohmärkte vor und im Anschluss an die Sommersaison sind mittlerweile zu einer festen Institution geworden“, betont Sonja Koslowski, Leiterin des Moskaubades bei den Stadtwerken. Im vergangenen Jahr nutzten knapp 850 Aussteller den Frühjahrsflohmarkt um sich von Kleinkram, Kuriositäten und Raritäten zu befreien. Gleichzeitig wurde mit gut 19.500 Gästen der bisherige Flohmarktbesucherrekord geknackt. „Wir sind gespannt, wie viele Trödler diesmal dabei sind“, so die Moskaubad-Chefin. „Bei Facebook haben wir für unseren Flohmarkt bereits knapp 1.600 Zusagen – das kennen wir aus der Vergangenheit in dieser Form nicht.“ Eine Anmeldung für den Flohmarktstand sei im Vorfeld nicht erforderlich, aber mit einem frühen Kommen könnten sich die Verkäufer die besten Plätze sichern. Der Preis für einen Standplatz in der Länge eines Tapeziertisches beträgt acht Euro, der Aufbau beginnt am Veranstaltungstag ab 7 Uhr morgens. Zwei Zeitfenster sollten sich Schnäppchenjäger vormerken: „Ganz früh morgens ist die Auswahl auf der Liegewiese noch riesengroß – da findet sicher jeder Flohmarktfan ein günstiges Lieblingsteil“, berichtet Sonja Koslowski. „Oder aber kurz vor Flohmarkt-Ende – da lässt sich so mancher Preis drücken, wenn die Verkäufer ihre Sachen bereits einpacken und sich noch schnell von dem einen oder anderen Stück trennen möchten anstatt es wieder mit nach Hause zu nehmen.“

Fundsachenverkauf zugunsten des Kinderschutzbundes Osnabrück

Auch das Moskaubad-Team wird wieder mit einem eigenen Stand vertreten sein und Schwimmflügel, Handtücher, Taucherbrillen und weitere Fundsachen, die von den Badegästen im Moskaubad, Nettebad oder Schinkelbad im vergangenen Jahr vergessen wurden, verkaufen. „Den Erlös aus dem Fundsachenverkauf stiften wir traditionsgemäß an den Kinderschutzbund in Osnabrück, der damit ein Projekt zur Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern im Grundschulalter fördert“, erklärt Sonja Koslowski. Je Kilogramm kosten die Fundsachen 2,50 Euro, egal um welchen Gegenstand es sich handelt. Ab zehn Kilogramm reduziert sich der Preis auf 2 Euro pro Gewichtseinheit. Darüber hinaus sorgt das Moskaubad-Team mit vegetarischen Gemüsepäckchen und Würstchen vom Grill, Pommes, Kaltgetränken sowie Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl von hungrigen Flohmarktbesuchern.

Eine feste Institution für Flohmarktfreunde: Der Frühjahrsflohmarkt im Moskaubad.
Eine feste Institution für Flohmarktfreunde: Der Frühjahrsflohmarkt im Moskaubad.

Veränderte Straßenführung rund um das Moskaubad

Am Veranstaltungstag gilt von 6 bis voraussichtlich 17 Uhr eine vorübergehend veränderte Straßenführung im Bereich des Moskaubades: Die „Limberger Straße“ wird ab der Einmündung „Wüstenstraße“ in Richtung „Feldstraße“ zur Einbahnstraße. Ebenso wird die „Sandstraße“ aus Richtung „Limberger Straße“ bis zur „Rehmstraße“ zur Einbahnstraße. Punktuell werden rund um das Moskaubad Haltverbote als verkehrslenkende  Maßnahmen eingerichtet, um das Verkehrsaufkommen zu regeln. „Wer einer Parkplatzsuche entgehen will, kommt am besten zu Fuß, per Rad oder nutzt die Busse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück“, gibt Sonja Koslowski abschließend einen Anreise-Tipp. „Von der Haltestelle „Moskaubad“ der Buslinie 92 und der Haltestelle „Laischaftsstraße“ der Linie 51/52 ist das Moskaubad bequem zu erreichen.“ Der normale Badbetrieb läuft während des Frühjahrsflohmarktes weiter, somit ist das Hallenbad von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt auf die Freibadfläche ist während der Veranstaltung frei.

AFP

Wird der VfL ein Opfer des VW-Abgasskandals?

Volkswagen Ex-Partner des Fussballs - VfL Osnabrück
Wird der VfL ein Opfer des VW-Abgasskandals?

Diesen Sommer gab es viel zu feiern beim VfL – zwar nicht unbedingt in sportlicher Hinsicht, aber hinsichtlich der Finanzen des Vereins.
Erst rettete der Stadtrat die Stadiongesellschaft, und damit auch den Verein vor einer Insolvenz, dann unterzeichnete die Volkswagen AG einen Sponsoringvertrag, der weit über das bisherige Engagement hinausgeht.

VW sponsert Bullis und kauft teure Werbeplätze

Die Automarke, bisher allein Partner des VfL-Nachwuchses, gehört seit der laufenden Saison auch zu den Top-Partnern und unterstützt das Projekt „Wir sind die Osnabrücker“.

Neben Werbung auf Trikots der Jugendteams sowie einer festen Bandenpräsenz im Nachwuchsleistungszentrum an der Illoshöhe, gehört seit dieser Saison auch die Zurverfügungstellung von zwei T5-Transportern zum Leistungs-Paket des Konzerns. Hinzu kommt eine prominente Platzierung auf der Bande an der Bremer Brücke, die sich finanziell für den Verein rechnen dürfte.

Volkswagen Ex-Partner des Fussballs - VfL Osnabrück

Vertrag mit dem VfL läuft bereits 2016 aus

Der diesen Sommer geschlossene Vertrag läuft nach unserer Redaktion vorliegenden Informationen jedoch nur bis Ende Juni kommenden Jahres.
Volkswagen startete sein Osnabrücker Fußball-Engagement im Herbst 2012, rund drei Jahre nach dem Einstieg der Wolfsburger in die Hinterlassenschaft der in Insolvenz geratenen Traditionsfirma Karmann.

Nun ist Volkswagen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und selbst der Verkauf von Unternehmensteilen wird diskutiert, um nicht langfristig in die Verlustzone zu geraten. Absatzeinbrüche und gewaltige Schadenersatzzahlungen in Folge des Abgasskandals drohen den Konzern auf Jahre massiv zu belasten.

Spiegel berichtet über teilweisen Rückzug aus dem Sportsponsoring

In seiner aktuellen Ausgabe (Online-Abruf kostenpflichtig) berichtet der Spiegel über geplante Sparmaßnahmen der Wolfsburger. Ein erstes Opfer in der Modellpalette wird voraussichtlich das Oberklassemodell Phaeton werden, dessen Nachfolger nach Informationen des Nachrichtenmagazins „gekippt“ sein soll.

Auch auf der Streichliste: die Ausgaben für das Fußball-Sponsoring und den Motorsport. Der Spiegel gibt für diesen Ausgabeposten konzernweit ein Budget von „insgesamt mehreren Hundert Millionen Euro“ an.
Ob und wie weit der VfL Osnabrück von diesen Plänen betroffen sein wird, konnte unsere Redaktion noch nicht in Erfahrung bringen.
Wie oben bereits erwähnt: Der aktuelle Vertrag mit dem VfL Osnabrück wurde nach Angaben von Volkswagen nur bis zum Sommer 2016 geschlossen.

AFP

Mösers Meinung

Mösers Meinung
Justus Möser

Patriotische Phantasien über Osnabrück und die Welt – Jeden Freitag exklusiv in der HASEPOST

Guten Abend,

Justus Möser
Justus Möser

ein Mensch ist erschossen worden! An der Iburger Straße. Einfach so, am hellichten Tag in einem Supermarkt. Er war mit seiner Frau einkaufen. Wollte vielleicht grade eine Tüte mit Erbsen oder eine Packung Fleisch in den Einkaufswagen legen. Prüfte die Qualität des Obstes, nahm eine Flasche Cola aus dem Regal, eine Dose Babynahrung oder ein paar Windeln. Ich weiß es nicht. Dann kam der Tod.

Als ich von dem gewaltsamen Ende des 45jährigen Mannes erfuhr, war ich geschockt. Da war doch was. Vor ein paar Jahren. Damals hatte es den 22jährigen Matthias B. aus Ibbenbüren erwischt. Auch an der Iburger Straße. Ganz plötzlich, mitten in der Nacht. Er war mit ein paar Freundinnen unterwegs, vier andere junge Leute kamen ihnen entgegen, ein Wort gab das andere, es wurde mit vereinten Kräften auf Matthias B. eingeschlagen, eingetreten, schließlich ein Messer gezückt. Der junge Mann starb an seinen Verletzungen. Ich stelle mir seine Freundinnen vor, die das alles mitansehen mußten. Die angsterfüllten Augen, die furchtbare Verzweiflung, die Hilflosigkeit, die Wut.

Der Tod hat oft etwas sehr Banales an sich. Man möchte mit ihm nichts zu tun haben, und dann tritt er doch mitten in unser Leben. Unverhofft, mit der ihm ganz eigenen Brutalität, die nicht unbedingt mit Waffen zu tun haben muß. Der Tod läßt uns einen Moment innehalten und über unser eigenes Leben nachdenken. Über die Zeit, die uns noch bleibt, über die Pläne, die wir noch haben, die Träume und Wünsche. Der Tod macht alles zunichte. Er ist kein Freund, auch wenn er für manche Menschen eine Erlösung sein mag. Der Tod reißt Familien auseinander, nimmt uns die Eltern, die Kinder, die Partner, die Verwandten und Bekannten. Er nimmt uns die Menschen, die uns etwas bedeutet haben, die unser Leben ein Stück begleiteten und prägten. Er hinterläßt eine unfaßbare Leere, er nimmt uns die Sicherheit, die wir doch so dringend brauchen, er nimmt uns ein Stück Liebe, ein Stück Vertrauen in Gott oder wen auch immer. Der Tod ist schrecklich.

Die Iburger Straße scheint ein gutes Pflaster für den Tod zu sein. Ich finde das sehr schade. Als ich noch ein Kind war, ist meine Mutter mit mir oft zur Iburger Straße gegangen. Dort gab es einen guten Kinderarzt. Der mußte mich immer gesund machen, wenn es mir schlecht ging. Ich war mit meiner Mutter gerne in der Iburger Straße. Sie ist eine der meistbefahrenen Straßen in Osnabrück. Dort wohnen viele Menschen, dort ist Leben, dort ist was los, man kann was essen gehen, Party machen, Leute treffen… und einkaufen. Und dann kommt plötzlich der Tod. Und wir sehen die Iburger Straße mit anderen Augen. Wir sehen, wie zerbrechlich unser Leben ist, wie ungewiß die Zukunft, wie schmal der Grad, auf dem wir gehen. Wir sehen Polizeifahrzeuge, Blaulicht, Absperrband. Es ist wie im Film. Mitten in Osnabrück an einem scheinbar ganz normalen Donnerstag. Um die Mittagszeit. Wo wir eigentlich Pause machen und uns ein bißchen erholen wollen. Wo wir zuhause anrufen und fragen, ob alles gut ist. Ob man uns noch liebhat und an uns denkt. Wo wir Pläne für den Abend machen oder uns einfach schon mal auf den Feierabend freuen.

Der Tod kennt keinen Feierabend. Er kennt keine Uhrzeit, er kennt keine Straßen. Er ist einfach da. Ich will nicht wissen, warum er kommt. Seine Beweggründe interessieren mich nicht. Ob es um Grundstücke geht, um Geld, um Frauen, um verletzte Eitelkeiten, um Ehre und Gewissen, das ist mir egal. Ich mag den Tod nicht. Und ich mag auch die nicht, die sich zu seinem Handlanger machen. Es gibt für alles eine Lösung, der Tod ist immer die schlechteste. Die dürft ihr nicht wählen. Und lasst endlich die Iburger Straße in Ruhe, sie hat genug mitgemacht!

Bis nächsten Freitag. Nachdenklich und traurig wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr

Justus Möser

AFP

Energiewende als Lernerlebnis für Osnabrücker Schulen

Energiewende als Lernerlebnis für  Osnabrücker Schulen
Friedhelm Susok vermittelt Schülerinnen und Schülern Wissenswertes zur Energiewende.

Was steht eigentlich hinter dem Begriff Energiewende? Inwieweit ist jeder von uns betroffen und was kann jeder Einzelne zur Energiewende beitragen? Diesen Fragen geht der gemeinsame Aktionstag der Stadtwerke Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 16. November in Osnabrück auf den Grund. Osnabrücker Schulklassen haben jetzt die Möglichkeit, sich für den Tag in den Räumen der DBU zu bewerben und in drei abwechslungsreichen und interaktiven Modulen Wissenswertes rund um die Energiewende zu erfahren.

Junge Menschen früh sensibilisieren

„Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft“, betont Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der DBU. „Deshalb ist es wichtig, junge Menschen schon früh an das komplexe Thema heranzuführen und für die Vor- und Nachteile, die damit einhergehen, zu sensibilisieren“, so Bottermann weiter. Genau dieses Ziel verfolgen die Stadtwerke Osnabrück und die DBU mit ihrem Aktionstag am 16. November, der sich aus drei Lerneinheiten zusammensetzt. Ein Baustein ist das von der DBU fachlich und finanziell geförderte multimediale Bildungsprojekt „Lernerlebnis Energiewende“ von und mit dem Pädagogen und Entertainer Friedhelm Susok. In unterschiedlichen Themenblöcken vermittelt Susok altersgerecht Grundlagen der Energiepolitik, die Rolle der Energieerzeuger und geht auf zukünftige Herausforderungen ein. Dabei setzt Susok vor allem auf Lernen durch Interaktion mit regionalem Bezug und den Spaßfaktor beim Lernen.

Friedhelm Susok vermittelt Schülerinnen und Schülern Wissenswertes zur Energiewende.
Friedhelm Susok vermittelt Schülerinnen und Schülern Wissenswertes zur Energiewende.

Drei Lerneinheiten

„Als regionaler Energieversorger sind wir nicht nur Wegbereiter, sondern auch Wegbegleiter bei der Energiewende“, erklärt Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück. „Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, unser Fachwissen zielgruppengerecht an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben“, so Hülsmann weiter. In einer Lerneinheit veranschaulichen Fachansprechpartner der Stadtwerke, was intelligente Stromnetze („smart grids“) sind und gehen dabei der Fragestellung nach, wie sich dezentrale Energieerzeugung durch Wind- und Solaranlagen auf das Stromnetz auswirken. Abgerundet wird das Programm mit einer Führung durch die interaktive Ausstellung „Zukunftsprojekt Energiewende“ der DBU. An 15 Mitmachstationen erfahren die Besucher unter anderem Wissenswertes zur dezentralen Energieerzeugung, können einen Blick auf die Umsetzung der Energiewende in verschiedenen Regionen werfen oder Tipps für die persönliche Energiewende sammeln. „Wir hoffen, dass viele Schulen die Möglichkeit nutzen, an diesem Tag teilzunehmen. Gerne würden wir den Aktionstag zu einem festen jährlichen Termin ausweiten“, wünscht sich Manfred Hülsmann.

Bewerbungen jetzt möglich

Der Aktionstag richtet sich an Osnabrücker Schulklassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung unter 0541 9633-921 empfohlen. Die Teilnahme an dem Aktionstag ist kostenlos. Mehr Infos zum Aktionstag gibt es auf der Homepage www.zukunftsprojekt-energiewende.de sowie unter www.stadtwerke-osnabrueck.de.

AFP

Update – Schießerei an der Iburger Strasse

(Symbolbild) Polizeiabsperrband
(Symbolbild) Polizeiabsperrband

38jähriger erschießt 45jährigen

Nach dem es am Donnerstag, gegen 10.28 Uhr, zu einem Tötungsdelikt in der Iburger Straße gekommen ist, ermittelt die Mordkommission der Polizeiinspektion Osnabrück auf Hochtouren. Ein 38 Jahre alter Mann gab in einem Lebensmittelmarkt mehrere Schüsse auf einen 45-Jährigen ab. Das Opfer erlag wenig später seinen schweren Verletzungen.

Täter stellte sich selbst

Der Täter flüchtete zunächst, stellte sich jedoch gegen Mittag bei der Polizei und räumte die Tat ein. Weiterhin legte er die mutmaßliche Tatwaffe vor. Der 38-Jährige wurde vorläufig festgenommen und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück am Freitagvormittag einem Haftrichter vorgeführt.

Opfer und Täter kannten sich

Nach ersten Erkenntnissen kannten sich das Opfer und der Täter. Weitere Auskünfte können aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit jedoch nicht gegeben werden. Es wird nachberichtet.

Ehefrau unter Schock

Die Ehefrau des getöteten Mannes war bei der Schießerei dabei und erlitt einen Schock. Sie wird psychologisch betreut.

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Foto: Heiko Westermann
AFP

Schießerei an der Iburger Strasse

Symbolbild Polizei
Symbolbild: Polizei Osnabrück

An der Iburger Straße kam es am Donnerstag, gegen 10.28 Uhr, zu einem Schußwaffengebrauch, bei dem ein 45-jähriger Mann tödlich verletzt wurde. Bei der Polizei gingen gegen 10.30 Uhr mehrere Notrufe ein, dass in einem Lebensmittelmarkt auf den Mann geschossen wurde. Unmittelbar darauf flüchtete der unbekannter Täter. Der Schütze wurde als 1,90 m groß beschrieben. Bekleidet war er mit einer dunklen Hose und einer schwarzen Lederjacke. Der ca. 20 bis 30-Jährige soll schwarze Haare und ein südländisches Erscheinungsbild haben.

Täter stellt sich selbst

Ca 1,5 Stunden nach der Tat hat sich der Schütze gestellt. Zum Motiv und ob Täter und Opfer sich kannten, ist bisher nichts bekannt.

Am Nachmittag soll der Leichnam in Oldenburg obduziert werden.

Symbolbild Polizei

 

 

AFP

Familienfest am Spielplatz Koggestrand in Osnabrück

Spielplatz am Adolf-Reichwein-Platz mit Hansekogge in Osnabrück
Spielplatz "Hansekogge" am Adolf-Reichwein-Platz!

Das Familienbündnis der Stadt Osnabrück lädt am Samstag, 10. Oktober, zum Familienfest am Spielplatz „Koggestrand“ ein. Von 14 bis 16 Uhr wird in Kooperation mit den Betrieben vor Ort und unter Mitwirkung der Kinderbewegungsstadt der Universität und der Väterarbeit der Evangelischen Familienbildungsstätte ein buntes Programm mit Bewegungsspielen, Improvisationstheater, Geschichten zum Vorlesen und einer Tombola angeboten.

Das Programm im Einzelnen:

Bei der Bewegungsrallye spielen Wasser, eine Piratenflagge, ein Jutesack, eine Dosenpyramide und Wäscheklammern eine wichtige Rolle. Jedes teilnehmende Kind erhält eine Urkunde mit seinem Namen und einen Gutschein für ein Schlecks-Eis. Klaus Novak & Band spielen Akkordeon-Musik für Kids und KIBS-Bewegungsspiele für Kinder & Väter werden vorgestellt. Lydia Neuffer von der Buchhandlung zur Heide liest spannende Geschichten vor. Das Geschäft Miele Kerber, das in diesen Tagen sein 30jähriges Jubiläum feiert, trägt mit einer Tombola zum Gelingen des Festes bei. Das bottled serviert leckere Getränke. Die Firma impulse präsentiert das Impro-Theater „Zipp Zapp“, das Vorschläge aus dem Publikum darstellen wird.

Spielplatz am Adolf-Reichwein-Platz mit Hansekogge in Osnabrück
Spielplatz „Hansekogge“ am Adolf-Reichwein-Platz

Familienbündnis:

Vor zehn Jahren wurde das Familienbündnis in Osnabrück gegründet. Seit 2005 ist es Ziel dieses freiwilligen Zusammenschlusses von über 300 Vertretern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien durch bedarfsorientierte Maßnahmen und Projekte zu verbessern.

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Fahrerflucht in Osnabrück – Zeugen gesucht

Polizei Osnabrück Symbolbild
Polizei Osnabrück (Symbolbild)

Auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Bohmter Straße, kam es am Dienstag, gegen 16.30 Uhr, zu einem Unfall. Die Verursacherin flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Der Fahrer eines Ford wollte von der Bohmter Straße auf den Parkplatz auffahren. Zeitgleich wollte eine ca. 30-jährige Frau mit einem roten Kleinwagen, vermutlich Toyota mit Osnabrücker Kennzeichen, den Parkplatz verlassen. Dabei stieß sie mit dem Pkw des 73-Jährigen zusammen. Ohne allerdings die erforderlichen Feststellungen treffen zu lassen, entfernte sich die junge Frau auf die Bohmter Straße in Richtung stadtauswärts. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, aber auch die Verursacherin, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst zu melden. Telefon 0541/327-2315.

Polizei Osnabrück Symbolbild
Polizei Osnabrück (Symbolbild)
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Bekommt Peter Hamel eine eigene Straße in Osnabrück?

Bekommt Peter Hamel eine eigene Straße in Osnabrück?
"Intitiative für geschichliche Verantwortung" benannte 2015 einen Straßenzug nach Hamel um, via Indymedia (Archiv)

Erfinder der Bundesjugendspiele oder Türsteher?

Ganz so einfach ist die Formel nicht, auf die man eine Aktion verkürzen könnte, bei der am vergangenen Wochenende zwei Straßen zeitweise mit neuen Schildern und Namen versehen wurden.

Eine Gruppierung, die sich selbst als „Initiative für geschichtliche Verantwortung“ bezeichnet, war losgezogen und hatte in der Nacht die beiden Straßen umbenannt. Die betroffenen Straßennamen sind den Verantwortlichen im Rathaus nicht unbekannt, bereits 2002 und zuletzt 2012 gab es Bemühungen und eine Ratsdebatte, die beiden Straßen umzubenennen, doch es geschah nichts. Im Mai dieses Jahres, wurde Oberbürgermeister Wolfgang Griesert von der Osnabrücker Friedensinitiative aufgefordert tätig zu werden.

Wer war Peter Hamel – wer Carl Diem?

Wer in den 80er Jahren in Osnabrück seine ersten Disco-Erfahrungen gemacht hat, dürfte sich vermutlich an Peter Hamel erinnern, auch wenn sein Name nur wenigen bekannt ist.

Peter Hamel war der Türsteher der legendären Club-Discothek Ekkes, die unterhalb der Stadthalle am Wall eine Institution der damaligen Partyszene war. Seine Aufgabe war es, für die als „Popper-Disco“ berüchtigte bekannte Kellerdisco „das richtige“ Publikum an der Tür auszusortieren. Das gelang ihm durch seine physische Präsenz (Peter Hamel war deutlich über zwei Meter groß und recht „massig“), aber auch durch eine immer freundliche Art recht gut.

Da das Ekkes eine der wenigen Osnabrücker Gaststätten war, die bis weit in den frühen Morgen geöffnet hatte, war der Türsteher des Ekkes vielen Szenegängern, die im Laufe der Nacht eine noch geöffnete Lokalität suchten, bekannt. In den frühen Morgenstunden war „die Tür“ damals längst nicht mehr so streng, und es versammelte sich ein buntes Publikum unterhalb der jetzigen OsnabrückHalle.
Dieser Mann, der wie ein Baum wirkte und regelmässig mit Worten, nicht mit Gewalt, an seiner Tür für Ruhe sorgte, wurde schließlich ein Opfer von Gewalt.

Bild: Intitiative für geschichliche Verantwortung, via Indymedia
Bilder: Initiative für geschichtliche Verantwortung, via Indymedia

 

Peter Hamel zeigte auf dem Nachhauseweg Courage

An einem Septemberabend 1994 machten sich drei Heranwachsende aus dem Landkreis auf den Weg nach Osnabrück, um, so wurde es im späteren Prozess geäußert, „Schwule aufzumischen“. Sie trafen an der Heinrich-Heine-Straße (nähe Hauptbahnhof) auf zwei junge Männer, die sie als schwul zu erkennen glaubten und begannen unmittelbar mit Beleidigungen, denen ein tätlicher Angriff folgte.

Beide Opfer konnten rechtzeitig in ihr Auto steigen und versuchten zu flüchten. Der 20jährige Haupttäter spuckte und schlug gegen das Auto, sodass infolge eine Fensterscheibe zu Bruch ging. In diesem Augenblick näherte sich der 34jährige Peter Hamel dem Geschehen und machte das, was wir alle uns in einer solchen Situation wünschen würden; er zeigte Zivilcourage.

Eine Entscheidung, die Peter, der von seinen Freunden als herzensguter Mensch bezeichnet wurde, wenige Stunden später im Krankenhaus mit seinem Leben bezahlen musste.
Der Haupttäter schlug Peter Hamel mit einer Bierflasche auf den Kopf und trat 10-20 mal auf das am Boden liegende Opfer ein. Dabei handelte es sich ausschließlich um Tritte gegen Kopf und Oberkörper. Von der Brutalität erschrocken, versuchten die Mittäter und die zuvor attackierten Opfer, den Täter von weiteren Tritten abzuhalten. Es gelang ihnen, den Täter festzuhalten, bis die Polizei am Tatort eintraf und den 20jährigen festnahm.

Große Anteilnahme direkt nach der Tat

Die folgenden Wochen waren gekennzeichnet von großer Anteilnahme. Über mehrere Tage veranstalteten verschiedenste Initiativen am Tatort eine Mahnwache und verteilten Flugblätter. Auf einer zentralen Gedenkfeier am 24.9.1994 auf dem Nikolaiort sprachen neben mehreren Initiativen auch Vertreter der Ratsfraktionen.

Alle verurteilten die Gewalttat und zeigten sich empört über die zunehmende Gewalt gegen „Minderheiten“. Auch wurde über die Motive der Täter spekuliert. Die Polizei ließ verlauten, dass der Haupttäter nicht der rechten Szene zuzuordnen sei. Dennoch lässt die homophobe Gewalttat ein rechtes Weltbild der Täter vermuten. Im nachfolgenden Prozess, durch den der Haupttäter zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurde, wurden die Ursachen im privaten Umfeld, des bereits wegen mehrerer Gewaltdelikte in Erscheinung getretenen Täters, gesucht.
Er sei ein Opfer seiner selbst gewesen und würde den Hass auf sich selbst, durch Gewalttaten, gegen Andere richten.

Nach dem Mord an Peter Hamel seine Courage nicht vergessen

Mit dem Urteil vom 14.3.1995 wurde leider auch das Gedenken an Peter Hamel leiser. Dieses möchten die Initiatoren der Straßen-Umbebennung ändern. Über 20 Jahre nach der Entscheidung des Türstehers Peter Hameln nicht wegzuschauen sondern zu handeln, wenn andere Menschen Hilfe benötigen, sei dieses das Mindeste, was wir und die Stadt Osnabrück ihm bieten können, erklärt die „Intitiative für geschichliche Verantwortung“ auf der alternativen Newsplattform Indymedia.

Auch Carl Diem kennen viele Osnabrücker – indirekt

Bundesjugendspiele, die Erfindung eines überzeugten Nazis?
Bundesjugendspiele, die Erfindung eines überzeugten Nazis?

Carl Diem kennt man, aber meist nur indirekt: er gilt als der Erfinder der Bundesjugendspiele. Allerdings wird diese „Erfindung“ zurückgeführt auf die „Reichsjugendwettkämpfe“. Obwohl diese Vorläuferaktion schon sehr nach Nazizeit klingt, ist sie „eigentlich“ unbelastet, weil schon in den 1920er Jahren erstmals gestartet.

Carl Diem jedoch, kann nicht so ohne weiteres entlastet werden. Diem inszenierte für „die Spiele des Führers“ 1936 den sogenannten Fackellauf. In verschiedenen Medien propagierte Carl Diem den Nationalsozialismus, zum Beispiel in der von Reispropagandaminister Joseph Goebbels überwachten Wochenzeitung, in welcher er „mit atemloser Spannung und steigender Bewunderung diesen Sturmlauf, diesen Siegeslauf“ durch Frankreich feierte und den „Sturmlauf durch Polen, Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich“, als „Siegeslauf in ein besseres Europa“ sah.

Erfinder der Jugendspiele schickte hunderte Kinder in den Tod

Noch kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges rief er die Hitlerjugend (teilweise Jugendliche in den 14. Lebensjahren) in einer öffentlichen Rede zum „finalen Opfergang für den Führer“ auf und schickte so hunderte von Kindern in den Tod.

Die Initiatoren der Straßenumbenennung argumentieren: „Eine Person, welche der oberen Führungsriege angehörte, muss vom Holocaust gewusst haben. Carl Diem blieb seinem Amt als Reichssportführer jedoch treu, beschimpfte in seinen später aufgedeckten Tagebüchern Juden als „Semitenbande“ und zeigte nach der Befreiung keine Reue an seinen Taten und Äußerungen in der NS-Zeit, sondern stellte sich stets als Opfer des Hitlerregimes dar“.
Die Initiative zeigt auf, dass in den letzten zwanzig Jahren Schulen, Turnhallen und Straßen, die nach Carl Diem benannt waren, andernorts erfolgreich umbenannt wurden. Selbst Würzburg, die Geburtsstadt Diems, strich seinen Namen aus dem Stadtbild. Auch in Köln, Sitz der von Carl Diem gegründeten Sporthochschule, setzte ein Bezirk, trotz massiver Proteste seitens der Sportuniversität, eine Umbenennung des Carl-Diem-Weges durch.

Giesbert-Bergerhoff-Straße soll Karl-Heinz Dusbaba-Straße werden

Während die Umbenennung der Carl-Diem-Straße Vorbilder in anderen Städten hat und die Person Peter Hamel sehr vielen Osnabrückern bekannt sein dürfte, ist die weitere in der Diskussion stehende Straße hinsichtlich ihres Namenspaten weniger bekannt.

Giesbert Bergerhoff war während der Zeit des Nationalsozialismus Bürgermeister von Atter. Bürgermeister konnte nur sein, so argumentieren die Initiatoren der Umbenennung, wer mit der nationalsozialistischen Ideologie konform ging und Mitglied in der NSDAP war; Bergerhoff bekleidete sogar das Amt des Ortsgruppenleiters der NSDAP. Zusätzlich heißt es laut NOZ (Abruf ggf. kostenpflichtig), dass er aktiv in der SA (Sturmabteilung) Osnabrücks war und sogar eine Leitungsposition innehatte; eine Kampforganisation, die die Verwirklichung der nationalsozialistischen Rassenideologie durch Gewalt zur Aufgabe hatte und maßgeblich an der Durchführung der Novemberpogrome im Jahre 1938 beteiligt war.

Karl-Heinz Dusaba, ein Osnabrücker Sinti der Auschwitz überlebte

1941, im Alter von nur drei Jahren, wurde Karl-Heinz Dusbaba, ein in Osnabrück lebender Sinti, gemeinsam mit seiner Familie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. 1945 wurde das Lager befreit und sie gingen zurück nach Osnabrück. Dusbaba war zu diesem Zeitpunkt sieben Jahre alt und litt unter erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Sein Vater beschrieb ihn als unterernährt; er wies Hungerödeme auf und kämpfte mit schweren seelischen Schäden. Weiter vermutete sein Vater ein Herzleiden. Aus diesen Gründen habe er ihn erst später zur Schule geschickt. Für den damaligen Schulleiter der Pestalozzi-Schule stellte dies keinen Einzelfall dar und bedürfe aufgrund des immer noch schlechten Zustandes von Karl-Heinz Dusbaba 1949 keiner Überprüfung.

Trotz Auschwitz nicht als Naziopfer anerkannt

Der Vater von Karl-Heinz Dusbaba forderte in mehreren Verfahren die Anerkennung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie der daraus resultierenden beruflichen Einschränkungen seines Sohnes in Form von Entschädigungen. In mehreren ärztlichen Gutachten wurden keine körperlichen, krankhaften Befunde festgestellt. Der Amtsarzt argumentierte hierzu 1955: „[…] Zum Zeitpunkt der Verfolgung war das Kind D. 5-7 Jahre alt. Es ist unwahrscheinlich, dass jetzt noch aus dieser Zeit Schäden vorliegen.“ Langzeitschäden, die Kinder in Folge einer KZ-Inhaftierung zu erleiden hatten, wurden somit geleugnet.

Auch erhielt Karl-Heinz Dusbaba keine Invalidenrente: Er hätte direkt nach KZ-Entlassung zur Schule gehen können, um somit die vorberuflichen Voraussetzungen zu schaffen. Eine Berücksichtigung seines gesund heitlichen Zustandes hat hier nicht stattgefunden.
Tatsächlich verstarb Dusbaba mit 25 Jahren an einem Herzleiden. Er hinterließ seine schwangere Frau, die gemeinsam mit seinem Vater noch jahrelang um Entschädigung prozessierte – ohne Erfolg.

 

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Dieser Artikel basiert in Teilen auf einer Erklärung der Intitiative für geschichliche Verantwortung, die unter der Lizenz CC BY-NC-SA 2.0 DE auf Indymedia.org veröffentlicht wurde.

 

AFP

Haarmannsbrunnen in Osnabrück sprudelt wieder

Haarmannsbrunnen in Osnabrück sprudelt wieder
Das Wasser strömt wieder über den Bergmann am Haarmannsbrunnen.

Haarmannsbrunnen 1909 aufgestellt

Zwei Jahre stand der Bergmann am Herrenteichswall auf dem Trockenen, jetzt strömt das Wasser wieder über die starken Arme des Arbeiters auf dem Haarmannsbrunnen. Seit 1909 schlägt er mit Schlägel und Eisen auf den Stein ein; nun scheint es wieder, als habe er gerade eine Wasserader getroffen. 

Der muskulöse Mann und sein Umfeld benötigten in den vergangenen zwei Jahren einiges an Pflege. Kalk hatte der Bronzeskulptur zugesetzt und sie fleckig gemacht. Das Becken hatte Risse und  der Sandstein war an vielen Stellen abgeplatzt. Auch die Pumpe auf der Rückseite des Denkmals brauchte Zuwendung. Sie sorgt dafür, dass der Bergmann tagsüber nichts trocken wird. Abends wird sie abgeschaltet.

Das Wasser strömt wieder über den Bergmann am Haarmannsbrunnen.
Das Wasser strömt wieder über den Bergmann am Haarmannsbrunnen.

Neuer Anstrich in grau

Die Becken des Monuments sind nun wieder mit Wasser gefüllt, sie haben eine neue graue Beschichtung bekommen. Die alte Beschichtung war swimmingpool-blau und passte nicht richtig zu dem Denkmal. 2003 wurde blau gestrichen, doch die Farbe platzte bald ab. Dieser Mangel ist nun behoben und die neue graue Farbe sieht viel harmonischer aus.  Vier Wochen dauerte es, bis alle Risse und abgeplatzten Stellen im Sandstein bearbeitet und gefüllt waren – alles in Handarbeit. Der Sandstein stammt übrigens vom Piesberg.

Hintergrund:

2015-10-10_Haarmannsbrunnen_SchildGestiftet wurde der Haarmannsbrunnen vom Geheimrat und Senator August Haarmann, der das Stahlwerk in Osnabrück führte. Der Bildhauer Arnold Graef schuf das Monument, das 1909 eingeweiht wurde.







Fotos: © Referat für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
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AFP