HASEPOST
 

Noch herrscht winterlich freie Sicht auf den Dom…

der Dom im Vorfrühling

…aber bald!

HP

AFP

Regelmässige Raubüberfälle am Pottgraben!

Offenbar orientieren sich Osnabrücks Straßenräuber gezielt an den Öffnungszeiten gewisser Discotheken – die Polizei scheint jedoch nicht entsprechend vor Ort präsent zu sein!

In der Nacht zu Dienstag, “nach dem Besuch einer Discothek am Pottgraben”, so die Polizei Osnabrück, wurde ein 21-Jähriger brutal ausgeraubt. Bereits in der Nacht zu Sonntag wurde – ebenfalls im Bereich Pottgraben – einer 19-Jährigen das Handy geraubt.

Der junge Mann, der am frühen Dienstag-Morgen überfallen wurde verließ zwischen 01.00 und 02.00 Uhr eine Diskothek und begab sich auf den Weg in Richtung Neumarkt. An der Ecke Kollegienwall/Heinrich-Heine-Straße stellte sich ihm plötzlich eine unbekannte Personengruppe (lt. Polizei: “7-8 junge südländische Männer” im Alter zwischen ca. 16 und 19 Jahren) in den Weg. Einer der “Südländer”* schlug dem Diskogänger mit der Faust ins Gesicht und verlangte sein Handy.
Als der Angegriffene äußerte, nur ein “ganz altes” zu haben, forderte der Wortführer ihn auf, alles herzugeben. Daraufhin versuchte das Opfer zu flüchten. Im so genannten Hexengang Johannisstraße/Johannisfreiheit (Höhe Johanniskirche) wurde er von
den Räubern eingeholt und erneut geschlagen.

OS-Kriminell.de

Was danach passierte, ist derzeit unklar. Gut drei Stunden später, gegen  05.15 Uhr wurde das Opfer in Bahnhofsnähe, auf dem Bürgersteig, gegenüber des Spielcasinos von einem Fremden angesprochen, ob mit ihm alles in Ordnung sei. Wie sich
herausstellte, fehlten sein Handy, Bargeld und Ausweispapiere.  Nachdem die Polizei den Vorgang aufnahm musste sich der durch die Schläge im Gesicht verletzte junge Mann in ärztliche Behandlung begeben.

Die in der Nacht zu Sonntag überfallene junge Frau war gerade auf dem Weg zu ihrem Auto als sie angerempelt und überfallen wurde. Gegen 02.05 Uhr befand sie sich auf dem Kollegienwall zwischen Schlagvorder Straße und Pottgraben. Sie beendete gerade ein Telefongespräch, als sie von hinten von einem Unbekannten angerempelt
wurde. Dabei fiel das Handy zu Boden. Der “Rempler” nahm das Handy sofort an sich und lief davon. Die junge Frau lief dem Dieb noch vergeblich ein kurzes Stück hinterher. Der Mann war allerdings zu schnell. Er wurde als etwa 1,70 m groß mit schwarzem Vollbart, heller Hose und schwarzer Jacke beschrieben. Er trug eine Kapuze über dem Kopf.

In beiden Fällen war zwar keine Polizei vor Ort, obwohl es sich rund um den Pottgraben um eine bekannte Gefahrenstelle handelt (vgl. OS-Kriminell 2011), dafür sucht sie jetzt Zeugen und Hinweise auf die Täter unter den Telefonnummern 0541/3273214 oder 3272115.

HP, Quelle PM, PI Osnabrück

* der Begriff “Südländer” bezeichnet lt. Wikipedia die Bewohner einer Provinz Norwegens, vermutlich meint die Polizei mit dieser unklaren Täterbeschreibung jedoch Türken, Araber, Südtiroler oder Südamerikaner?

AFP

Frühling am Rissmüllerplatz

Frühling komm raus!

Am Rißmüllerplatz sind die Rosenstöcke noch durch Jutesäcke vor frostigen Temperaturen geschützt. Aber heute kommt bereits die Frühlingssonne durch die Wolken – auch wenn nach Sonnenuntergang die Temperaturen immer noch unter die Nullgradgrenze rutschen, siehe Wetter.de.

Foto: HP  @ +52° 16’ 44.98”, +8° 2’ 18.87” 

AFP

Geht´s bald mit der Privatbahn von Osnabrück nach Köln und Hamburg?

Aktuell berichten viele Medien gleichlautend (dpa-Artikel, lt. Google in mehr als 300 Onlinepublikationen “kopiert”, so auch bei der NOZ) von einer geplanten Privatbahn-Verbindung von Köln nach Hamburg – über den Umweg Hannover.

Aber da war doch was – sollte es nicht auch eine privat veranstaltete Eisenbahnverbindung von Köln nach Hamburg über Osnabrück geben?

Mit der Bahn von Köln nach Hamburg über Hannover zu fahren, wie es die Financial Times Deutschland exklusiv berichtete, bevor es dpa zur Agenturware verwurstete, ist natürlich absurd. Der Umweg über Hannover macht diese Verbindung (in ihrer Gesamtlänge) unerträglich zeitaufwändig, und daher schickt die ehemalige Bundesbahn auch seit jeher ihre Züge auf den direkten Weg via Münster, Osnabrück und Bremen.

MSM, das Unternehmen, das die neue Verbindung über Hannover ab Herbst anbieten will, “flügelt” seine Züge in Hannover – ein Zugteil fährt weiter nach Hamburg, der andere geht auf die Strecke nach Berlin. Auf dem Rückweg werden beide Zugteile in Hannover wieder verbunden. Die Verbindung nach Hamburg wird daher vor allem wohl attraktiv sein für Reisende aus dem hannoverschen Umland, während ein Großteil der Reisenden aus Köln entweder in Hannover aussteigt oder nach Berlin weiterfährt.

HKX-Innenraum, Quelle HKX

Was aber ist mit der Direktverbindung von Köln nach Hamburg? Schon im Januar 2011 berichtete die lokale NOZ, das ab September 2011 das Kölner Unternehmen HKX (Hamburg-Köln-Express) diese Verbindung bedienen will; ursprünglich war sogar ein Start im Sommer 2010 geplant.
Auf der Website der Kölner Privateisenbahn findet man inzwischen immerhin schon einen Fahrplan für die geplanten drei täglichen Verbindungen. Osnabrück liegt dabei ziemlich genau in der Mitte mit gut 2 Stunden in Richtung Köln und knapp 2 Stunden nach Hamburg. Der minimale Geschwindigkeitsvorteil (jeweils um die 5 Minuten) der Deutschen Bahn auf dieser “Rennstrecke” ist damit zu erklären, dass die von den Kölner Newcomern eingesetzten Wagen mehr als dreissig Jahre alt sind und eine Höchstgeschwindigkeit von lediglich 160km/h erreichen (vgl. Wikipedia). Mangelnder Komfort ist jedoch nicht zu erwarten, bis zum Betriebsstart werden die Waggons gründlich modernisiert, während die Deutsche Bahn weiterhin vor allem alte Intercity-Züge einsetzt, deren Waggons ihre letzte große Renovierung auch schon vor Jahrzehnten erlebten und seitdem “auf Verschleiss” gefahren werden, bis in den kommenden Jahren mit dem ICx eine neue Fahrzeuggeneration zur Verfügung stehen wird.
Ob der immer noch im Raum stehende Starttermin September für die Privatbahnverbindung weiter aktuell ist bleibt vorerst offen, eine Auskunft durch HKX habe ich aber angefragt. Immerhin gibt es auf Webseiten von Eisenbahnfreunden schon “Sichtungen” der frisch umgebauten Waggons.

HP; Foto: HKX

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Baby-Mörder aus Osnabrück? Welche Rolle spielt eine Zivilstreife?

Hat ein 34jähriger Osnabrücker seinen erst vier Monate alten Sohn umgebracht? Zeugen werden gesucht!

Die heute Nachmittag veröffentliche gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei macht sprachlos, aber lässt auch viele Fragen offen.
Demnach wurde eine “zivile Polizeistreife” auf der Großen Straße von einem “Zeugen” auf den Vater aufmerksam gemacht… nur warum? Und wie erkannte der Zeuge die “zivile Streife”? Auch bleibt bislang unklar was genau unter der offiziellen Angabe zu verstehen ist, das “drei männliche Jugendliche, die sich ca. 100 Meter vor der Johanniskirche aufhielten”  mit dem Vater und der zivilen Polizeistreife zusammentrafen. Wurde der Vater von den zivieln Beamten zum Krankenhaus begleitet – oder beobachtete man ihn (bei was auch immer)?

Polizei-Logo

Obwohl es sich bei den Passanten offenbar um Tatzeugen handelte, wurden die Personalien von den Zivilpolizisten nicht festgestellt, und nun wird über die Medien dringend nach ihnen gesucht.
Aufgrund der “nebulösen” Beschreibung des Tathergangs und der Rolle der Zivilpolizisten hier nochmal die Presseerklärung im Wortlaut:

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizeiinspektion Osnabrück
 
Die Polizei Osnabrück und die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermitteln zurzeit gegen einen 34-jährigen Mann wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Der 34-jährige Osnabrücker steht im Verdacht, seinen 4 Monate alten Sohn getötet zu haben.
 
Am vergangenen Samstag gegen 18.40 Uhr wurde der Säugling in ein Osnabrücker Krankenhaus eingeliefert. Am Montag wurde seitens des Krankenhauses der Tod des Babys festgestellt. Aufgrund der Verletzungen des Kindes wurde durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück eine Obduktion angeordnet. Die Obduktion bestätigte den Verdacht eines Tötungsdeliktes. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter gegen den tatverdächtigen Vater einen Haftbefehl.
 
Bevor der Säugling gegen 18.40 Uhr in das Krankenhaus eingeliefert wurde, war der Vater mit dem Baby und einem Kinderwagen im Bereich Heger Tor, Nikolaiort, Große Straße und Johannisstraße unterwegs. Eine zivile Polizeistreife wurde auf der Großen Straße in Höhe des Schuhgeschäftes „Deichmann“ von einem Zeugen auf den Mann mit dem Kinderwagen aufmerksam gemacht. Außerdem trafen drei männliche Jugendliche, die sich ca. 100 Meter vor der Johanniskirche aufhielten,  mit dem Vater und der zivilen Polizeistreife zusammen. Diese Personen und weitere Zeugen werden gebeten, Kontakt zur Polizei unter 0541/ 327 2115 aufzunehmen.

HP, Quelle: PM, PI Osnabrück

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Staatsanwaltschaft Osnabrück sucht betrügerischen Niederländer

Aktuell ist Osnabrück in der “Blogosphäre” wieder reichlich vertreten, weil die hiesige Staatsanwaltschaft neuen Internetbetrügereien auf der Spur ist. Erstaunlich hoch ist die Summe, die von dem mutmaßlichen Täter offenbar in kürzester Zeit ergaunert werden konnte.

Kaiserstrasse 10b

Versehen mit einer Tarnadresse* im IT-Zentrum Lingen hat ein Niederländer unter dem Namen “Petrus Egidius Knabben” mehr als 1,7 Millionen Euro per Lastschrift eingezogen, in Kleinbeträgen von nur Euro 19,95!

Mehr zu diesem Fall und wie Strafanzeige zu stellen ist – sowie zur Möglichkeit einer Rücklastschrift – bei der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft.

HP

*das IT-Zentrum in Lingen und seine Mieter sind ebenfalls Opfer; der Verfasser dieser Zeilen hatte selbst längere Zeit sein Büro in diesem hervorragenden Gründerzentrum

AFP

Ossensamstag – eine eher negative Statistik

Noch ist nicht Aschermittwoch, doch abseits der positiven Berichterstattung in NOZ & Co. sind die bislang vorliegenden Zahlen alles andere als positiv!

  • 25tsd. Teilnehmer (vs. 50tsd. in 2011)
  • 29 ambulant behandelte “Opfer” (vs. 43 in 2011)
  • davon 14 behandelte Jugendliche (vs. 13 in 2011)
  • höchster gemessener Alkoholpegel: 2,4 Promille (konstant!)
  • 11 Strafanzeigen (vs. 37 in 2011)

Offenbar hat die Verschiebung von 11:11 Uhr (2011) auf 14:00 den Umzug am Ossensamstag deutlich unattraktiver gemacht – nicht jedoch für den Alkoholkonsum. Die Zahl der von den Rettungskräften an der Domschule behandelten Opfer halbierte sich nicht entsprechend der gesunkenen Teilnehmerzahlen, die Zahl der behandelten Jugendlichen blieb sogar konstant.
Einziger Lichtblick: die Zahl (angezeigter!) Straftaten ging erheblich zurück. Die Polizei verzeichnete hier die ganze Bandbreite von Körperverletzung, Beleidigung. Ladendiebstahl bis hin zum Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz); ein Busfahrer wurde von alkoholisierten “Narren” sogar mit einer Sektflasche angegriffen und durfte seine Fahrt ins Krankenhaus fortsetzen.

HP, PM PI Osnabrück

PS der Ossensamstag, der anders als die Straßenumzüge in Köln, Düsseldorf oder sogar Damme über keine sonderlich lange bzw. in der Geschichte verwurzelte Tradition verfügt, sondern erst in den 70er Jahren “auf die Straße” ging, war auch dieses Jahr “powered” durch eine Brauerei… da passt die Alkoholstatistik natürlich ins Bild!

PPS “Bestwerte” der Statistik 2011:

  • 2,4 Promille bei einem 17-Jährigen
  • 2,4 Promille bei einem 18-Jährigen

…und bei den “Damen”: 

  • 1,97 Promille bei einer 16-Jährigen
  • 1,80 Promille bei einer 15-Jährigen
  • und “nur” 0,84 bei einer 14-Jährigen

Und leider noch ein Nachtrag: lt. einem Beitrag auf der Website der Stadt Osnabrück war “das Fazit aller Beteiligten” auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Ossensamstages…

Osnabrück soll wieder hin zum ursprünglichen Karnevals-Strassenfest und darf nie wieder durch zu viele alkoholisierte Jungendliche auffallen (…)

…da hat man angesichts der inzwischen vorliegenden Zahlen wohl das Ziel verfehlt!

    AFP

    Ein Leserbrief: „Gönnen wir Münster die paar mehr Stufengiebel…“

    Münster und Osnabrück, das ist irgendwie wie Düsseldorf und Köln auf westfälisch.

    Beide halten sich für besonders, und doch sind geografisch und geschichtlich eng miteinander verbunden. Und obwohl die “Abneigung” von “echten” Osnabrückern und Münsteranern gleichfalls gerne zur Schau getragen wird, so weiß man doch die Vorzüge der jeweils anderen Stadt zu schätzen (es muss ja nicht gleich der andere Fußballverein sein).

    Stufengiebel in Münster, von Bernhard Kils, CC BY-SA

    So studiert oder arbeitet mancher “Hasebürger” inzwischen an der Aa, und auch diesseits des Teutoburger Waldes werden nicht nur “Kalinen” aus Münster gesichtet.
    Unser Leser “Johnny Dash” schreibt heute ein paar kluge Dinge zur “schönsten Stadt der Welt”, aus der Sicht eines geborenen Osnabrückers, der als Student im Exil in Münster weilt:

    In meinen Begegnungen mit den Einwohnern beider Städte und auch im nationalen Vergleich, fällt mir immer wieder auf, wie unglaublich schlecht der Ruf Osnabrücks ist. Doch erschreckender als das Bild unserer Stadt aus dem Rest der Republik, ist eigentlich, dass neben dem verschrobenen Fremdimage auch das Selbstimage der Osnabrücker beschädigt ist. Fehlende Weitsicht? Undankbare Bürger?

    1. Mit einem der ausgeprägtesten Nachtleben Deutschlands hat Osnabrück für sein Größenverhältnis ein unvorstellbar hohen Status in der nächtlichen Entertainment-Szene. Schade, dass das nur die wenigsten sehen und sich lieber mit Party-Tourismus in umliegende Städte fahren.

    2. Gönnen wir Münster die paar mehr Stufengiebel und den hochgeschätzten Stellenwert als “Kirchenstadt”. Aber wieso schlachtet Osnabrück seine Sehenswürdigkeiten nicht so aus wie andere Städte und verkriecht sich stattdessen stets in den Schatten anderer Agglomerationen?
    Nur langsam  zieht das touristen-büro nach. Nur langsam kommen neue Merchandising-Produkte auf den Markt – ich habe bei EDEKA “Osnabrücker Dom-Sekt” gesehen – und immer noch hält man sich überall an den Ritterschlag aus 2003: “Ich komm zum Glück…”. Und was ist mit denen, die zu uns nach Osnabrück kommen?

    Das gefällt!

    Johnny hat angekündigt demnächst für I-love-OS als Gastautor schreiben zu wollen… ich bin gespannt!

    HP, Foto CC BY-SA 3.0 von Bernhard Kils

    AFP

    Osnabrücker Polizisten werden immer häufiger bedroht!

    Aktuell vermeldet die Polizeiinspektion Osnabrück allein drei tätliche Übergriffe gegen Polizeibeamte innerhalb 24 Stunden!

    Polizei-Logo

    In der Pressemitteilung zur heute vorgestellten Kriminalstatistik 2011 weist der Polizeichef Michael Maßmann daraufhin,

    “…dass die zunehmende Intensität der Widerstände, die insbesondere erfahrene Polizeibeamte schildern, über statistische Zahlen nicht darstellbar ist. Ebenso wie die Körperverletzungen werden Widerstände fast ausschließlich unter dem Einfluss von Alkohol begangen”.

    Und wie zum Beweis dieser Aussage kommt nun die Nachricht rein, dass am Donnerstagabend und frühen Freitagmorgen Osnabrücker Polizisten während ihrer Einsätze vom „polizeilichen Gegenüber“ mehrfach beleidigt, bedroht und angegriffen wurden.

    • In einem Bus der Stadtwerke wurde von Kontrolleuren gegen 19.54 Uhr an der Natruper Straße ein Mann angetroffen, der nicht geweckt werden konnte. Polizeibeamte unterstützen die Kontrolleure und wurden von dem alkoholisierten Mann angegriffen. Der Angreifer wurde der Wache zugeführt.
    • Gegen 02.50 Uhr wurden die Beamten zu einer Ruhestörung in der Walter-Rathenau-Straße gerufen. Der Verursacher, ein 14-jähriger alkoholisierter Junge, zeigte sich wenig einsichtig, beleidigte und bedrohte die Beamten und griff sie an. Auch er wurde zur Wache gebracht und später dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben.
    • Im Rahmen dieses Einsatzes wurden die Beamten von zwei alkoholisierten Männern (Vater und Sohn, 18 und 50 Jahre alt) mit Gewalt darin gehindert, den Jugendlichen in Gewahrsam zu nehmen. Auch die angetrunkene Ehefrau und Mutter (49) leistete Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei und wurde von den Polizisten zur Wache gebracht.

    In der Polizeistatistik 2011 sind insgesamt 156 Fälle (2010: 159) verzeichnet, in denen sich Beamte bei ihren Amtshandlungen mit Widerständen konfrontiert sahen.

    HP, PM PI Osnabrück

    AFP

    Wulff: wenn Medien ihre Macht missbrauchen…

    Wenn Medien ihre Macht missbrauchen… oder Machtmissbrauch eines Politikers?

    AFP