113 Sportvereine mit 47.480 Mitgliedern gibt es in Osnabrück. Jene unter ihnen, die die in den Sportförderrichtlinien der Stadt festgehaltenen Kriterien erfüllen, bekommen Zuwendungen.
Seit drei Jahren schüttet die Stadt 850.000 Euro (davor 650.000 Euro) jährlich zur Pflege und Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen aus. In diesem Jahr profitieren davon insgesamt 41 Vereine.
„In Osnabrück gibt es ein reichhaltiges Sportangebot in allen Stadtteilen“, sagt Jörg Schirmbeck, Leiter des Fachdienstes Sport im Fachbereich Bildung, Schule und Sport. „Eine solche Vielfalt an Möglichkeiten ist aus Sicht der Stadt bedeutend als weicher Standortfaktor. Deshalb sehen wir uns in der Pflicht, solche Angebote vorzuhalten“, so Schirmbeck. Zwar unterhält die Stadt durch den Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) auch selbst Bolzplätze und verfüge über eigene Infrastruktur wie beispielsweise den Sportpark Illoshöhe. „Doch es sind die Vereine, die die Sportlandschaft in Osnabrück mit Leben füllen“, betont Schirmbeck. Daraus folgt, dass jene Vereine, die eigene Sportstätten unterhalten, Zuwendungen von der Stadt erhalten. „Ohne die Vereine wären Bürger im Freizeitbereich auf sich alleine gestellt“, so Schirmbeck. „Deshalb ist es ein hoher Wert für die Stadt, die Vereine zu unterstützen.“
Quadratmeter entscheiden über Fördersumme
Welcher Verein welche Zuschuss-Summe erhält, ist abhängig von der Fläche seiner Sportanlagen. Ein Quadratmeter Rasenfläche wird so beispielsweise mit zwei Euro bezuschusst, für Hallen bis zu einer Größe von 405 Quadratmetern gibt es für jeden Quadratmeter sportlich nutzbare Fläche 90 Euro und für einen Tennisplatz pauschal 1500 Euro. Wenn Vereine die Voraussetzungen für Förderungen nicht erfüllen, sind sie davon ausgeschlossen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn sie Grundbeiträge von mehr als 25 Euro für die Mitgliedschaft verlangen. Jedes Jahr werden die Angaben der Vereine stichprobenartig von der Sportstättenförderkommission der Stadt vor Ort auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Der Kommission gehören die sportpolitischen Sprecher der Ratsfraktionen, Vertreter der Fachbereichs Bildung, Schule und Sport sowie ein Vertreter des Stadtsportbundes Osnabrück an.
Der Osnabrücker Sportclub (OSC) erhält mit rund 222.000 Euro den größten Zuschuss zur Pflege und Unterhaltung seiner Sportanlangen.
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Etwa 1500 Meter vor dem Autobahnkreuz „Osnabrück-Süd“ kam es am Montagmorgen gegen 07:00 Uhr zu einem schweren Auffahrunfall.
Die Autobahn A30 wurde am Mittwochmorgen in Fahrtrichtung Niederlanden zwischen Natbergen und Südkreuz gesperrt. Eine Ableitung ab Natbergen wurde eingerichtet, der Stau addierte sich in den Morgenstunden (Stand 10:00 Uhr) auf über 10 Kilometer Länge.
Der Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Natbergen und dem Kreuz Osnabrück-Süd. Ein LKW fuhr er bei stockendem Verkehr auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät befreit werden.
LKW-Fahrer erlag seinen Verletzungen
Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen erlag. Sein Beifahrer zog sich schwere Verletzungen zu, während der 47-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lkw leichte Verletzungen erlitt.
Rettungskräfte brachten die beiden Männer in umliegende Krankenhäuser. Für die Bergung der Fahrzeuge, der weiteren Unfallaufnahme und der Reinigung der Fahrbahn, ist die Autobahn ab der Anschlussstelle Natbergen noch voraussichtlich bis Mittwoch-Mittag gesperrt. Eine Ableitung wurde eingerichtet.
Auch Gegenrichtung betroffen
Mehrere Kilometer Stau mussten auch Verkehrsteilnehmer rund um das Lotter Kreuz auf der A30 in Kauf nehmen, dort staute es sich am Mittwochmorgen in Fahrtrichtung Hannover bis zur Autobahnabfahrt Gaste.
Die Osnabrücker Lokalpolitiker stimmten in diesem Jahr gleich mehrfach über die Hundesteuer ab – und zwar so lange, bis die vom Oberbürgermeister und Stadtkämmerer gewünschte Steuererhöhung für die Vierbeiner abgesegnet war.
Dass die von der Verwaltung gewünschte Steuererhöhung zuvor bereits am Mehrheitsvotum gescheitert war, wurde dabei von einer Mehrheit aus SPD, Grünen und Oberbürgermeister ignoriert.
Die Gruppe UWG und Piraten, deren Vertreter Wulf-Siegmar Mierke (UWG) bei der letzten Abstimmung zum Thema als einziger die seltsamen Begleitumstände kritisierte, wendet sich weiterhin gegen die erneute Erhöhung der Hundesteuer.
In der vergangenen Ratssitzung wurde mit einer knappen Mehrheit die Erhöhung der Hundesteuer durchgesetzt. Erst im Mai diesen Jahres wurde der Antrag mehrheitlich abgelehnt. Eigentlich sollte die Entscheidung im Dezember letzten Jahres fallen, jedoch wurde sie auf die Zeit nach den interfraktionellen Haushaltsgesprächen vertagt.
Haushaltssanierung zu Lasten der Hundebesitzer
Bereits 2011 stieg die Hundesteuer von 96,- € auf 108,- € an. Die jetzt beschlossene Erhöhung um weitere 12,- € kritisiert die Gruppe.
“Die Sanierung des Haushalts darf nicht zu Lasten einzelner Interessensgruppen oder insbesondere finanziell Schwächerer erfolgen”, betont Wulf-Siegmar Mierke, Ratsmitglied der Gruppe UWG und Piraten und ergänzt:
“Viele Familien haben ihren Hund als treuen Begleiter und Familienmitglied lieb gewonnen und sollten nicht über Gebühr belastet werden.”
Auch „Hundeführerschein“ muss bezahlt werden
Hundehalter mussten neben der Erhöhung der Steuer vor sechs Jahren in der letzten Zeit neben den Kosten für den Unterhalt noch weitere in Kauf nehmen. So ist beispielsweise allein für den Hundeführerschein eine Summe von 150,- € fällig.
Bei der Abstimmung positionierte der Oberbürgermeister sich auf die Seite von SPD und Grünen und brachte diesen mit seiner Stimme die erhoffte Mehrheit.
Abstimmen bis das Ergebnis passt
“Dass nun zum dritten Mal der Antrag vorgelegt wurde, finde ich aus demokratischer Sichtweise zutiefst bedenklich. Es kann nicht angehen, dass wir so lange und ohne Änderung der Faktenlage über das gleiche Thema abstimmen, bis das Abstimmungsergebnis passt. In diesem Fall hätte ich zumindest eine nachvollziehbare Begründung für angemessen gehalten”, so Nils Ellmers, Ratsmitglied der Piraten. Auch andere Fraktionen äußerten ihr Unverständnis über die Vorgehensweise.
Ein 34-jähriger Mann, seine Mutter (55) und die Freundin der Mutter (44) leisteten am Montagabend gegen 18.15 Uhr Widerstand gegen eingesetzte Polizeibeamte und verletzten einen 34-jährigen Beamten.
Mann sprang zuvor vor einen Bus
Im Rahmen der Hagener Kirmes waren die Beamten im Einsatz. Wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sollte die Identität des 34-Jährigen festgestellt werden. Der Mann war in der Schulstraße vor einen Bus gesprungen.
Polizisten geschlagen, gebissen und Uniform zerrissen
Er verweigerte seine Personalien, flüchtete, konnte auf dem Parkplatz der Sparkasse gestellt werden und widersetzte sich dort der Festnahme. Dabei biss er den Polizeibeamten, schlug und trat nach ihm und zerriß die Uniform des Beamten.
Brennende Zigarette ins Gesicht gedrückt
Die Mutter des Beschuldigten und ihre Freundin erschienen am Parkplatz und forderten, dass der 34-Jährige frei gelassen wird. Im Verlauf dieser Forderungen wurden sie handgreiflich und die Freundin der Mutter drückte dem Polizisten ihre brennende Zigarette ins Gesicht.
Die drei Personen konnten schließlich durch weitere Polizeikräfte überwältigt werden. Der 34-jährige Randalierer und die Freundin der Mutter werden sich wegen diverser Straftaten verantworten müssen (Widerstand gegen Polizeibeamte, gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Nötigung, gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr).
Polizei sucht Zeugen des Vorfalls
Zeugen, die den Vorfall auf der Schulstraße und auf dem Parkplatz der Sparkasse (Natruper Straße 2) beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 05401 879500 bei der Polizei in GMH zu melden.
Ein 40-Tonner LKW hat am Montagmittag auf der Autobahn A1 Schlamm verloren.
Auf der A1 wurde in in Folge in Richtung Norden der Hauptfahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Hafen und Nord gesperrt. Die Säuberungsarbeiten werden bis in den frühen Montagabend andauern.
Die Ursache des „Unfalls“ ist noch unklar, aber vermutlich hat sich bei dem LKW ein Arretierbolzen gelöst, so dass die Heckklappe sich öffnete und der Schlamm auf die Fahrbahn lief.
Schlamm voraus! Foto: Polizeiinspektion Osnabrück
LKW verteilte den Dreck auch noch über B68
An der Anschlussstelle Lechtingen fuhr der 53-jährige Fahrer von der Autobahn ab, auf die B68. Auch auf dieser Strecke wurde die Straße mit dem Schlamm verunreinigt. Die Autobahnmeisterei und auch die Straßenmeisterei Bohmte sind informiert und kümmern sich um die Reinigung der Fahrbahn, auch ein Spezialfahrzeug wurde angefordert. Das große Saubermachen kann noch weitere 5 Stunden andauern. Es wird zu Behinderungen kommen.
Ab dem 17. November wird der „Eiszauber“ am Ledenhof wieder winterliches Flair in die Osnabrücker Innenstadt bringen. Wie im Vorjahr soll die Kunsteisfläche auch in diesem Jahr nicht nur zum Schlittschuhlaufen locken, sondern auch eine sportliche Herausforderung für das Eisstockschiessen bieten.
Titelverteidiger sind die legendären Eisbären
Nach dem Start im November werden an jedem Abend der Spieltage immer 14 Mannschaften vor Ort sein, kurz vor Weihnachten geht es dann in das Finale.
Insgesamt rechnen die Veranstalter mit kann 200 Teams, die den „legendären Eisbären“ den „Giersch Cup 2017“ streitig machen werden. Gespielt wird wieder in zwei Vorrundengruppen mit je 7 Teams, die auf zwei Bahnen spielen Jede Mannschaft hat also mindestens 6 Spiele! Die Startgebühr pro Team beträgt lediglich 35 Euro.
Für weitere Fragen steht das Orga-Team der Agentur allesbestens – Schäfer,Events&Medien! zur Verfügung, das per Mail erreichbar ist:
Die Fläche besteht aus synthetischem Eis, das sich beim ersten Einsatz im vergangenen Jahr einzig durch die weniger kalten Temperaturen bemerkbar gemacht hat. In Bezug auf die Gleitfähigkeit und das Bremsverhalten sind kaum Unterschiede spürbar und natürlich kann die Eisfläche mit ganz normalen Schlittschuhen befahren werden. „Der Vorteil dieser Kunsteisbahn ist, dass diese durch das Entfallen von energieintensiven Kühlprozessen sehr umweltschonend betrieben werden kann und weiterhin kein zusätzlicher Lärm durch Kühlaggregate oder Eismaschinen entsteht“, erläutert Fredi Welte von der Eiszauber GmbH. Besonders stolz sind die Betreiber darauf, dass alle Buden und Stände rund um die Eisbahn barrierefrei zu erreichen sind, was durch die Bewohner des benachbarten Pflegeheimes bereits während der Aufbauphase getestet wurde.
Eislaufen und Eisstockturnier
Neben dem Eislaufvergnügen sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Stimmung und Spaß. Das Eislaufen ist gratis, einzig für das Ausleihen von Schlittschuhen fällt eine Leihgebühr an.
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Mit Material von Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH (OMT), Foto: Joachim Viertel
Am Samstag, 30. September, können sich Shoppingfreunde für ihren Einkaufsbummel ausgiebig Zeit lassen, denn an diesem Abend haben die Osnabrücker Einzelhändler in der Innenstadt ihre Türen bis 22 Uhr geöffnet.
Heimat Shoppen – Aktionen der Einzelhändler
„Es ist wichtig, die Menschen zu motivieren vor Ort zu kaufen, damit die Geschäfts erhalten und die Innenstädte lebendig bleiben. Die verlängerte Öffnungszeit bis 22 Uhr lässt dafür genügend Zeit“, erklärt Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH (OMT).
Dafür hätten sich die Einzelhändler einiges einfallen lassen. So erhält bei Leder Rabe in der Großen Straße jeder Kunde, der eine Tasche im Wert von € 69,95 kauft, einen Schal im Wert von 10 Euro gratis dazu – so lange der Vorrat reicht. Außerdem lädt das Team jeden Kunden zu einem Espresso, Kaffee oder Prosecco ein.
Im prelle shop in der Krahnstraße erwartet die Kunden besonders Sonderangebote aus dem gesamten Sortiment von Schreibgeräten und Notizblöcken bis Taschen und Dekoration. Auch hier wird ab 18 Uhr ein Prosecco serviert.
Bei Galeria Kaufhof warten Duftpromotions von Chloé und Aqua Colonia auf die Besucher. Außerdem findet vom 30.09. – 30.10. ein Trauring Gewinnspiel statt, bei dem der Gewinner einen Gutschein von Blumen Wolf im Wert von € 50,00 gewinnen kann.
Auch SinnLeffers in der Johannisstraße bietet tolle Rabattaktionen. So erhalten Kunden ab einem Einkaufswert von € 149,99 einen Einkaufsgutschein über € 20,00 für den nächsten Einkauf. Und ab einem Bon-Wert von € 59,99 erstattet SinnLeffers € 5,00 Parkgebühr im Parkhaus Kollegienwall oder auf dem SinnLeffers Parkplatz.
Im Hause Schäffer ist der Show- und Eventkoch Rüdiger Weck zu Gast und kocht live in der Showküche im 2. Obergeschoss.
Die Kamp-Promenade feiert in diesem Jahr ihr 13-jähriges Jubiläum. Auf der Aktionsfläche vor dem Eiscafé Toscani steht vom 27. September bis 7. Oktober das „Kamp-Promenaden-Geburtstags-Schaufenster“, welches mit Waren aller Geschäfte des Centers dekoriert wird. Kunden und Besucher sind eingeladen, den Warenwert des Schaufensters zu schätzen, um mit Glück am Ende der Aktion den gesamten Inhalt mit nach Hause nehmen zu können. Maskottchen Piet verteilt Give-Aways an die Besucher.
Musik und Kleinkunst
Damit sich der Ausflug mit der ganzen Familie in die Innenstadt lohnt, wartet Toni Tornado von 17 bis 20 Uhr auf dem Nikolaiort auf die kleinen Besucher. Als Clown, Jongleur und Animateur bietet er ein lustiges, vielfältiges, buntes Unterhaltungsprogramm für kleine und große Kinder. Die ganz Kleinen können sich an einer Menge Luftballons und Seifenblasen erfreuen und die „Großen“ dürfen mit Diabolos, Bällen, Keulen, Ringen, Einrad, Devil-Stick, Tüchern und Tellern selbst aktiv werden. Frohsinn, Geschicklichkeit und Kreativität sind gefragt.
Musikalisch wird der Abend von der Greyhounds Washboard Band begleitet. Mit einer selbstgebauten Rhythmusmaschine – inklusive einer 100 Jahre alten großen Trommel – sowie dem typischen Klang der Stahlresonatogitarre, gespielt mit Slide und Fingerpicking-Technik, versetzt das Trio die Zuhörer schlagartig auf die Veranda eines Hauses in den Sümpfen Louisianas. Das Repertoire reicht von akustischem Blues, von Chicago bis New Orleans, gewürzt mit Ragtime, Swing, Skiffle und Country und Eigenkompositionen.
Neu in der City
Hier und da gibt es auch neue Geschäfte in der Innenstadt zu entdecken. So eröffnete Anfang August eine Filiale der Kette „Hallhuber“ in der Großen Straße 55 mit ihrem Angebot an Damenoberbekleidung.
In der Hasestraße 15 eröffnete Anfang September der Plattenladen „Fundament“ mit dem Schwerpunkt auf Secondhand-Platten und 20 Prozent Neuware. Außerdem ist das Geschäft im Online-Handel aktiv und vertreibt seine Platten über das Portal Discogs.
Traditionelle Speisen, von süßen und herzhaften Teigwaren, verkauft der Syrer Abdelamir Machihin der Johannisstraße 122 in seinem Geschäft „Abu Alabed“.
Verweilen und Schlemmen
Bei gutem Wetter können die Besucher eine Shoppingpause in der Außengastronomie zahlreicher Bars und Restaurants, wie z.B. auf dem Nikolaiort, an der Hanse-Kogge (Adolf-Reichwein-Platz) oder in der Altstadt und auf dem Markt, einlegen und das rege Treiben beobachten.
Schon vormerken
Ein weiterer langer Shoppingsamstag findet am zweiten Adventswochenende – Samstag, 9. Dezember – bis 22 Uhr statt. An dem Abend können Kunden ganz in Ruhe die Weihnachtsgeschenke für Ihre Familie und Freunde einkaufen und zudem einen Abstecher auf den historischen Weihnachtsmarkt machen. Dieser findet vom 24. November bis 22 Dezember auf dem Markt und Domvorplatz statt. Aber Achtung: am 26. November (Totensonntag) ist der gesamte Weihnachtsmarkt geschlossen. Auf dem Ledenhof findet vom 17. November bis 30. Dezember der Eiszauber täglich von 12 bis 21:30 Uhr und freitags und samstags sogar bis 22 Uhr statt (www.eiszauber.gmbh ) Dann wird eine 300qm große künstliche „Eisbahn“ aus Kunststoff auf dem Platz stehen, die aber echtes Eisfahrvergnügen verspricht.
HASEPOST hatte am Freitagmorgen die sprichwörtliche Bombe mit einem exklusiven Artikel platzen lassen: Am Freitag den 13. soll der Neumarkt endgültig gesperrt werden. Nun regt sich Widerstand. IHK Hauptgeschäftsführer Marco Graf übt heftige Kritik am Verfahren.
Am Rande einer Ausschussitzung am Vorabend wurde bekannt, dass die Verwaltung im Hauruckverfahren und ohne Beachtung der von Wallanliegern eingereichten Klagen den Neumarkt zum 13. Oktober sperren will.
IHK-Hauptgeschäftsführer erinnert an Abgasproblematik und Weihnachtsgeschäft
„Es ist alles andere als vernünftig, die Sperrung trotz anhängiger Klagen jetzt auf Biegen und Brechen durchzusetzen“, so Marco Grafin einem ersten Statement. „Eine solche Entscheidung beachtet insbesondere nicht die Interessen des Einzelhandels im umsatzstärksten Quartal eines Jahres. Die Begründung der ‚Leichtigkeit des Verkehrs‘ überzeugt nicht. Im Gegenteil: Für einen möglichst ungehinderten Verkehrsfluss müsste der Neumarkt bis auf Weiteres geöffnet bleiben. Hinzu kommt, dass die Sperrung die zuletzt gesunkenen NO2-Werte am Schlosswall nun voraussichtlich steigen lassen wird.“
Sollte nicht eine vom Bund Osnabrücker Bürger (BOB) angekündigte juristische Intervention Erfolg haben, wird der Osnabrücker „Problemplatz“ am Freitag den 13. Oktober für den Autoverkehr gesperrt.
Ein Wahlplakat der Osnabrücker SPD sorgt für Streit mit Liberalen und Union. Der SPD werden FakeNews und Lügen vorgeworfen, Frank Henning kontert und bemängelt schlechten Stil der bürgerlichen Parteien.
Auf dem im gesamten Stadtgebiet aufgehängten Plakat wird CDU und FDP vorgeworfen, sie hätten die KITA-Gebühren in Osnabrück erhöht, während die SPD sich nun im Landtag für eine Gebührenfreiheit einsetzen wolle – wenn denn der Wähler ihr dafür erneut das Mandat erteilen würde.
Bereits kurz nachdem die ersten Plakate im Stadtbild auftauchten, konterten die Jungen Liberalen (Jugendorganisation der FDP) mit #fakenews-Vorwürfen bei Facebook und erinnerten die Sozialdemokraten daran, dass auch in ihrem Landtagswahlprogramm die Anschaffung der KITA-Gebühren gefordert wurde und erst Anfang des Jahres von Seiten der SPD ein entsprechender Vorschlag abgelehnt worden sei.
CDU betont Fortschritte bei Ausbau der KITAs in Osnabrück
Auch die Osnabrücker CDU wollte – weil direkt auf dem Plakat angesprochen – den Vorwurf der SPD nicht unkommentiert lassen.
In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung wird der SPD-Kandidat Frank Henning, der gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Stadtrat ist, von Fritz Brickweddeder Lüge bezichtigt:„Mit einer dreisten Kita-Lüge versucht Frank Henning sein Landtagsmandat zu retten. Das ist in höchstem Maße unseriös.“
Der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende weiter: „Tatsache ist, dass am 2. März 2017 CDU und FDP im niedersächsischen Landtag für und SPD und Grüne gegen Gebührenfreiheit gestimmt haben. Darunter auch Frank Henning.“
Im Wahlprogramm der niedersächsischen CDU gebe es die klare Zusage: „Wir werden die Elternbeiträge im Kindergarten zum Kita-Jahr 2018/19 vollständig abschaffen.“ Dies stehe in der Kontinuität von Ministerpräsident Christian Wulff, der 2007 das dritte Kindergartenjahr von Elternbeiträgen freigestellt habe. Während der rot-grünen Regierungszeit ab 2013 habe es keine Gebührenbefreiung gegeben.
Beim Kita-Ausbau in Osnabrück habe es nach Ansicht der CDU große Fortschritte gegeben. Der Beitrag der Stadt habe sich von 25 auf 50 Millionen Euro verdoppelt. Die Eltern in Osnabrück zahlten heute nur noch elf Prozent der Kosten.
Um an fünf Millionen Zuweisungen des Landes zu kommen, habe die Stadt eine vergleichbare Summe an Einsparungen und Mehreinnahmen aufzeigen müssen. In diesem Zusammenhang habe es moderate Erhöhungen der Elternbeiträge gegeben. Hierfür hätten auch die Grünen im Osnabrücker Stadtrat gestimmt, was auf den SPD-Plakaten verschwiegen werde und deshalb zu einer wahrheitswidrigen Behauptung führe. Brickwedde: „Der Clou an diesem Beschluss war doch, dass diese Erhöhungen die Eltern gar nicht erreichen werden, da ab 1.8.2018 die Gebührenfreiheit kommt. Uns wurde vom Land die Summe aber anerkannt und Osnabrück hat die fünf Millionen Zuweisungen erhalten.“
Die emotionale Replik auf das Wahlplakat endet mit den Worten: „Das jetzt aber für Wahlkampfzwecke zu nutzen, sei schäbig.“
Henning (SPD): „Gesetzentwurf der CDU und FDP war reines Wahlkampfgetöse“
Der direkt angegriffene SPD-Politiker Frank Henning sieht das ganz anders. Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte er: „Die Sache ist ganz einfach: unser Plakat bezieht sich auf die Entscheidung des Stadtrates die Kita Gebühren in Osnabrück linear um 5% zu erhöhen und die Geschwisterregelung abzuschaffen. Diese Entscheidung wurde von CDU, FDP und den Grünen im Stadtrat gegen die Stimmen der SPD beschlossen. Der Vorgang war auch Teil meiner Haushaltsrede. Die SPD hat auch wegen der Zustimmung von CDU , FDP und Grünen zur Kita Gebührenerhöhung den Haushalt insgesamt abgelehnt, weil wir keine Gebührenerhöhung wollten – nachzulesen in meiner Haushaltsrede.
Darauf bezieht sich unser Plakat: CDU und FDP haben in Osnabrück die Gebühren erhöht. Das ist keine Lüge, sondern Tatsache. Dagegen setzen wir dann die SPD Initiative auf Landesebene, ab 2018 die Kita gebührenfrei zu machen. Nachdem Stephan Weil das für die SPD auf Landesebene erklärt hat, haben wir gesagt eine Gebührenerhöhung macht keinen Sinn mehr , deshalb haben wir das abgelehnt. Alles auf meiner Homepage in meiner Haushaltsrede nachzulesen.
Wie verzweifelt muss die CDU eigentlich sein, wenn die CDU mich der Lüge bezichtigt , obwohl wir auf unserem Plakat die Wahrheit sagen. CDU und FDP haben nun mal die Gebührenerhöhung in OS gegen uns durchgesetzt. Auf Landesebene wollten sie dann so schnell wie möglich Stephan Weils Initiative für die beitragsfreie Kita übertreffen und haben einen Gesetzentwurf eingebracht, dem ich nicht zugestimmt habe, weil es im Gegensatz zur SPD Initiative zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine seriösen Gegenfinanzierungsvorschläge von CDU und FDP gab.
Der Gesetzentwurf der CDU und FDP war reines Wahlkampfgetöse ohne seriöse Gegenfinanzierung. Man wollte offensichtlich nur die Initiative von Stephan Weil toppen. Seriös war das nicht, sondern typisches Oppositionsverhalten.“
Frank Henning, der für die SPD seit 2013 im Landtag sitzt, beendet seine Replik mit den Worten: „Schade, dass die CDU den bisher sehr sachlichen Wahlkampfstil verlässt und mich wider besseren Wissens der Lüge bezichtigt, obwohl wir nachweislich auf unserem Wahlplakat die Wahrheit sagen. Schlechter Stil der CDU – leider.“
Mietpreise in Osnabrück: Im Vergleich deutlich unterdurchschnittlich
Das Referat Strategische Steuerung und Rat hat den neuen Mietpreisspiegel 2017/2018 für die Stadt Osnabrück veröffentlicht.
Darin wird deutlich, dass die Nettomieten, also die Mieten ohne Nebenkosten, weiterhin steigen.
Die Erhöhung liegt durchschnittlich bei rund fünf Prozent jährlich.
Kleine Neubauwohnungen besonders teuer
Die Mietpreistabelle ist wie in den vorherigen Ausgaben auch nach Baujahresklassen und Wohnungsgröße aufgeteilt. So kostet eine Wohnung, die vor 1965 fertiggestellt wurde und mehr als 100 Quadratmeter groß ist, durchschnittlich 5,05 Euro Miete pro Quadratmeter. Für eine Wohnung, die nach 2010 fertiggestellt wurde und höchstens 40 Quadratmeter groß ist, liegt der Preis bei 8,90 Euro.
Mietpreisspiegel seit 1979 alle zwei Jahre aktuell
Annähernd 4000 erhobene Mieten aus den Jahren 2013 bis 2016 wurden zur Erstellung der Mietpreistabelle herangezogen. Die Daten wurden unter Mitwirkung des Vereins Haus und Grund Osnabrück, Verein der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Osnabrück e. V., sowie des Mietervereins für Osnabrück und Umgebung e. V. und des Immobilienverbandes Deutschland, IVD Nord West, zusammengetragen. Auch Inserate auf der Plattform immobilienscout24 und eine Online-Umfrage der Stadt verwendeten die Kollegen des Referats Strategische Steuerung und Rat zur Erstellung der Tabelle. Zusammen mit ihren Partnern erstellt die Stadt bereits seit 1979 alle zwei Jahre einen Mietpreisspiegel.